Schlagwort: Essen

  • Methadon – neues Wundermittel gegen Krebs?

    Methadon – neues Wundermittel gegen Krebs?

    Krebspatienten sind auf eine schnelle Hilfe angewiesen, nur so ist eine reale Heilungschance da. Je länger es bis dahin dauert, umso eher fallen die Werte. Die bekannteste Therapiemöglichkeit ist die Chemotherapie, doch eine Garantie bietet auch sie nicht. Sie hilft zwar in sehr vielen Fällen, doch je nach Schwere kann es auch anders ausgehen. Betroffene klammern sich nun an eine neue Hoffnung, die durch die Chemikerin Claudia Friesen in die Öffentlichkeit gelangte. Bei ihrer Arbeit hat sie Hinweise gefunden, die das Opioid Methadon zu einem Wundermittel machen sollen. Es wäre eine echte Sensation, doch es gibt auch kritische Stimmen.

    Laborstudien sind der Auslöser

    Die Vorstellung wäre ein Traum: Forscher finden ein Mittel, dass den Krebs effektiv bekämpft und zudem weitestgehend sicher und günstig ist. Ein solch ähnliches Szenario macht derzeit im Internet die Runde, der Weg dahin ist aber noch weit. Die Theorie von Claudia Friesen besagt, dass der Krebs durch das Medikament und gemeinsam mit einer Chemotherapie wesentlich effektiver zerstört wird. In der Praxis wird es aber so schnell nichts damit, die Laborstudien wurden nämlich bislang nur an Tieren durchgeführt. Man weiß also noch nicht, ob es auch beim Menschen diesen Effekt hat. Wäre es so, dann würde man in der Krebsforschung Lichtjahre nach vorne kommen. Methadon selbst ist nicht neu, Betroffene kennen es bereits aus der Schmerztherapie. Im Vergleich zu anderen Mitteln ist es preiswert und patentfrei.

    Falsche Hoffnungen

    Experten warnen ganz klar vor falschen Hoffnungen. In sozialen Netzwerken geben zum Beispiel viele Kinder ihren Eltern den Tipp, dass sie sich auf dieses Medikament konzentrieren sollen. Doch genau das ist ein Fehler, denn bislang gibt es keine Belege für dessen Erfolg. Die schlechte Nachricht wiederum sorgt für Frust und kann einem in ein tiefes Loch reisen. Am besten man nimmt die Botschaft auf, setzt jedoch noch keine Hoffnungen in ihr. Erst wenn Forscher den positiven Effekt nachweisen können, besteht ein Grund zur Freude.

    Verzweiflung die Hauptursache

    Der Griff zu solchen Experimenten hat auch mit der Verzweiflung zu tun. Patienten wissen einfach nicht mehr weiter, wenn Bestrahlung, Operation und Chemotherapie nicht mehr helfen. Verständlich, aber leider der falsche Weg. Viele Krebserkrankungen zerstören den Körper auch langsam und schmerzhaft, auch das ist eine Ursache, um sich auf experimentelle Experimente einzulassen.

     

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  • SHRED – was kann die Diät wirklich?

    SHRED – was kann die Diät wirklich?

    Eine neue Trend-Diät aus den USA verspricht viele Kilos ohne zu hungern. Shred ist ihr Name und wurde von Dr. lan K. Smith entwickelt. Er studierte Medizin in Harvard und war im nationalen Gesundheitsrat tätig. Erfolgsversprechend ist aber nicht nur das System, auch sein dazugehöriges Buch „Shred: The Revolutionary Diet“ stelle sich als erfolgreich heraus. Die „New Yorker Times“-Bestsellerliste nahm es innerhalb kürzester Zeit auf. Laut Dr. lan K. Smith können in den insgesamt sechs Wochen bis zu elf Kilogramm verschwinden. Das sind rund zehn Zentimeter Bauchumfang oder zwei Konfektionsgrößen weniger. Klingt gut, aber wo liegt das Geheimnis?

    So funktioniert Shred

    Als erstes hat jede Woche ihr eigenes Motto. Das wären Aufbruch, Herausforderung, Metamorphose, Aufschwung, Befreiung und Triumph. Unter all diesen Zeichen stehen Mahlzeiten, die regelmäßig und geregelt aufgenommen werden. Das A und O ist eine bestimmte Kalorienanzahl, die man nicht überschreiten darf. Genauer gesagt sind es 1.300 Kilokalorien. Hungern, so wie es oft bei Diäten der Fall ist, muss niemand, es sind sieben Mahlzeiten am Tag erlaubt. Davon fallen vier in die Kategorie „richtige Mahlzeiten“ und drei unter „Snacks“ (jeweils 100 bis 150 Kilokalorien). Passende Rezepte zu finden ist nicht schwer, zum Beispiel können es am Abend Möhren- & Selleriechips mit Porree-Dip sein. Auch Gemüse-Dipper mit scharfem Hummus wäre eine Option. Den Gedanken sind keine Grenzen gesetzt.

    Auf die Pausen achten

    Entscheidend sind nicht nur die Lebensmittel, auch ein gewisser Abstand zwischen den Mahlzeiten ist wichtig. Im Idealfall sind es drei Stunden. Der Hintergedanke ist ein stabiles Hormonlevel und ein stabiler Insulinspiegel im Blut. Zudem werden Heißhungerattacken bestmöglich vermieden. Eine gute Diät kommt ohne Sport nicht aus, das gilt auch für Shred. Der Plan gibt vor, fünf Mal in der Woche je 45 Minuten zu trainieren. Das Buch hat auch Tipps auf Lager und verrät, welche Übungen effektiv sind und wie lange diese ausgeübt werden sollen. Für undisziplinierte Menschen gibt es außerdem eine Überraschung. Wird ein Training „vergessen“ oder eine Mahlzeit zu spät eingenommen, dann muss man den ganzen Tag wiederholen.

    Alles in einem ist die Shred-Diät eine Empfehlung. Bei sieben Mahlzeiten am Tag muss niemand hungern, und auch die Sporteinheiten schafft jeder. Kniffliger wird es da schon bei den Getränken. Während pro Tag zwei Tassen Kaffee erlaubt sind, sollte man während den sechs Wochen komplett auf Alkohol verzichten.

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  • Cialis – Das bessere Potenzmittel?

    Cialis – Das bessere Potenzmittel?

    Mit der Einführung des Medikaments Viagra änderte sich für Millionen Männer weltweit das Liebesleben. Denn mit dem in Viagra verwendetem Wirkstoff Sildenafil lassen sich Erektionsstörungen (fachmedizinisch erektile Dysfunktion genannt) behandeln.

    Doch Viagra ist nicht das einzige Mittel, welches Männern, die unter Potenzstörungen leiden, helfen kann. Pharmakonzerne wie Lilly oder Bayer entwickelten weitere PDE-5-Hemmer wie Tadalafil, Avanafil und Vardenafil. Auch diese fördern, wie Sildenafil, die Durchblutung der Gefäße, indem sie ein Enzym hemmen, das diese steuert.

    Neben Viagra gibt es heute also auch Medikamente wie Cialis (Tadalafil) oder Levitra (Vardenafil) mit denen Erektions- und Potenzstörungen behandelt werden können. Doch für viele Männer vergrößert sich hiermit nicht nur die Auswahl an verfügbaren Medikamenten, sondern sie fühlen sich auch vor die sprichwörtliche Qual der Wahl gestellt.

    Vorab: jeder Wirkstoff hat seine ganz eigene Beschaffenheit und eignet sich somit je nach Anwendungsfall mehr oder mal weniger für einen Patienten. Umso wichtiger hier einmal etwas genauer hinzuschauen.

    Die Potenzmittel Viagra, Cialis und Levitra im direkten Vergleich

    Das Krankheitsbild der erektilen Dysfunktion ist nur auf den ersten Blick eines, das sich schnell eingrenzen lässt. Denn auch wenn die meisten Betroffenen übergreifend unter Potenz- und Erektionsstörungen leiden, können sich diese …

    • sowohl in ihren Ausmaßen als auch in ihren Ursachen enorm voneinander unterscheiden;
    • von Mann zu Mann grundverschieden äußern, denn Männer in verschiedensten Altersklassen und unterschiedlichsten gesundheitlichen sowie körperlichen Verfassungen können betroffen sein;
    • hinsichtlich Auslöser stark unterscheiden – differenziert wird hier in körperliche und psychische Ursachen.

    Aus diesem Grund ist es nach wie vor unverzichtbar, bei Erektionsstörungen erst einmal einen Facharzt wie einen Urologen aufzusuchen. Dieser kann die Ursachen abklären. Nur dann kann eine gezielte Behandlung erfolgen, die optimal auf den Patienten und auf dessen Krankheitsbild abgestimmt werden kann. Meistens besteht diese Behandlung allerdings heute daraus, die richtige Pille oder auch den richtigen Wirkstoff für den vorliegenden Fall und den betroffenen Mann zu finden. Und genau hier zeigt sich die größere Auswahl an potenzsteigernden Mitteln wie Viagra, Cialis und Levitra als sehr vorteilhaft.

    Pillen wie Cialis, Levitra und Viagra sind nur auf den ersten Blick „gleich“, dabei verfolgen alle das selbe Wirkungsziel und unterscheiden sich auch in puncto Erfolgsquote (rund 80 bis 82 Prozent) nicht stark voneinander.

    Sie unterscheiden sich jedoch durch den verwendeten Wirkstoff, sowie in Sachen Einnahme und Wirkungsweise voneinander. Cialis weist mit einer durchschnittlichen Wirkungsdauer von bis zu 36 Stunden beispielsweise im Vergleich zu Viagra und Levitra, die beide nur fünf bis sechs Stunden wirken, die längste Wirkungsweise auf.

    Zudem gibt es von Cialis recht niedrig dosierte Tabletten, die täglich eingenommen werden können und so dauerhaft wirken. Levitra weist hingegen mit rund 30 Minuten, bis nach der Einnahme die Wirkung eintritt, den schnellsten Wirkungseintritt auf. Cialis und Viagra beginnen beide erst nach rund einer Stunde zu wirken.

    Aufgrund der langen Wirkungszeit treten die verzeichneten Nebenwirkungen (etwa Kopfschmerzen und Muskelschmerzen) bei Cialis im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten zwar unter Umständen länger, aber auch weniger drastisch und seltener auf. Ähnlich verhält es sich mit Wechselwirkungen zu anderen Medikamenten.

    Deutlich heftiger fallen die Nebenwirkungen (etwa Schwindel und Übelkeit) jedoch beim Mittel Levitra und dem darin verwendeten Wirkstoff Vardenafil aus. Trotzdem ist Viagra der Spitzenreiter, wenn es um die Häufigkeit der verzeichneten Nebenwirkungen geht. Zudem kann Viagra nicht gemeinsam mit nitrathaltigen Medikamenten (diese werden oft bei Bluthochdruck verschrieben) verwendet werden, da das zu einem zu starken Abfall des Blutdrucks führen würde.

    Fazit: Welches Medikament ist das Beste?

    Wie bereits angedeutet, weist jedes der drei bekanntesten und am häufigsten verwendeten Mittel seine ganz individuellen Vor- und Nachteile auf. Welche der drei Pillen also im jeweiligen Fall die Richtige ist, sollte im besten Fall vom behandelnden Arzt entschieden werden.

    Übergreifend lässt sich jedoch sagen, dass sich Cialis aufgrund der niedrigen Wirkstoffdosis und den verhältnismäßig geringen Nebenwirkungen etwas hervorhebt. Auch Hinsichtlich Flexibilität ist das Präparat sowohl aufgrund der längeren Wirkungsdauer als auch der Option der täglichen Einnahme wesentlich praktischer. Der Auflistung der Auftrittswahrscheinlichkeit für Nebenwirkungen lässt sich darüber hinaus entnehmen, dass Cialis (vermutlich auch wegen der geringeren Wirkstoffkonzentration) als relativ nebenwirkungsarm eingestuft werden kann.

    Als Vergleich: Bei Cialis verspürten nur 11 Prozent der befragten Probanden von klinischen Studien die häufigsten Nebenwirkungen der Potenzmittel: Kopfschmerzen. Levitra verursachte bei 15 Prozent und Viagra sogar bei 21 Prozent Kopfweh, während weitere Nebenwirkungen wie Sehstörungen, Schwindel, Übelkeit und Ausschlag bei Cialis gar nicht gemeldet wurden.

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    Quellen: Packungsbeilage Tadalafil | Packungsbeilage Sildenafil | Packungsbeilage Vardenafil | Vergleich der drei Potenzmittel

  • Ambrosia – Plage für Allergiker

    Ambrosia – Plage für Allergiker

    Im Juli blüht die aus Amerika eingeschleppte Pflanze Ambrosia, die eine Plage für Allergiker darstellt. Kennzeichnend für die Beschwerden sind eine ständige laufende Nase und Augenjucken.

     

    Drohende Plage für Allergiker durch Ambrosia

    Experten zufolge ist die Ambrosia einer der Pflanzen, die mit den stärksten Allergenen belastet ist. Dabei können ihre Pollen sehr schwere allergische Symptome hervorrufen. Beispielsweise ständiges Naselaufen und Augentränen. Im schlimmsten Fall ist die Ambrosia sogar der Auslöser für schwere Asthmasymptome. Demzufolge reagieren rund 80 Prozent sämtlicher Allergiker auf die Pflanze allergisch. Des Weiteren kann das Kraut sogar bei bislang unempfindlichen Personen Reaktionen der Überempfindlichkeit hervorrufen.

     

    Pollen fliegen von August bis Oktober

    Die Unkrautpflanze erreicht ihre Blütezeit im Juli. Dabei kann sie eine Größe bis zu 1,80 m erreichen. Der Pollenflug reicht bis in die Monate August bis Oktober hinein. Wie die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zu berichten weiß, sind schon zehn Pollen je Kubikmeter Luft ausreichend, um bei Allergikern Symptome hervorzurufen. Hierzu zählen unter anderem

    • auftretende Müdigkeit
    • Heuschnupfen
    • hohe Empfindlichkeit gegen Licht
    • juckende Augen
    • Kopfschmerzen
    • laufende Nase
    • Tränen

     

    Zudem leidet ein Großteil der Allergiker unter Atembeschwerden, die bis zum Asthma führen können. Nicht selten gesellen sich Hautrötungen hinzu.

     

    Wer mit der allergenen Pflanze in Kontakt kommt, sollte diese ausschließlich mit Handschuhen berühren. Empfehlenswert ist eine Entsorgung der Ambrosia aus dem heimischen Garten, indem Sie diese mit der Wurzel entfernen und im Restmüll entsorgen. Sofern die Pflanze bereits blüht, tragen Sie unbedingt eine Feinstaubmaske als Pollenschutz.

     

    Massive Ausbreitung der Ambrosia

    Bereits seit vielen Jahren breitet sich die aus dem nordamerikanischen Raum stammende Pflanze auch im europäischen Raum aus. Bekanntheit hat sie auch unter der Bezeichnung Beifußblättriges Traubenkraut erlangt. Im Raum Hessen sind im Monat Juli Allergiker besonders betroffen. Hier ist die Pflanze hauptsächlich im südlichen Raum des Landes sowie im Rhein-Main-Gebiet verbreitet. Allerdings sind andere Bundesländer noch stärker betroffen.

     

    Weitere Info zu Heuschnupfen Behandlung

  • Portulak (Kraut) keinesfalls wegwerfen

    Portulak (Kraut) keinesfalls wegwerfen

    Wer einen Garten hat, der wird das Problem mit dem Unkraut kennen. Man muss es regelmäßig entfernen, sodass die eigentlichen Pflanzen und Gemüsestängel Platz haben. Außerdem sieht es wesentlich frischer und gepflegter aus. In den meisten Fällen kann man das Unkraut von den anderen Gewächsen gut unterscheiden, aber immer ist es nicht so. Wer kein Gärtner ist oder sich nicht so intensiv damit beschäftigt, der hat definitiv schon mal eine „gute“ Pflanze entsorgt. Das ist freilich kein Weltuntergang, doch vielleicht ist einem eine Gelegenheit entgangen, um mal etwas Neues auszuprobieren. Portulak wäre so ein Beispiel. Auf den ersten Blick sieht es zugegebenermaßen wirklich wie Unkraut aus, in Wahrheit ist es aber eine sehr gesunde Pflanze. Auch ihr Einsatzgebiet ist vielseitig.

    Darum ist Portulak so gesund

    Das Gewächs findet man in Gärten und Höfen. Ihr Aussehen verleiht zum Wegwerfen, dabei freut sich der Körper über dessen Verzehr. Sie verfügt nämlich über viele Vitamine, Mineralstoffe und Omega-3-Fettsäuren. Außerdem wird Portulak eine entgiftende Wirkung nachgesagt. Ihr Geschmack ist sehr intensiv und saftig. Erfrischend, säuerlich, salzig und leicht nussig, all diese Nuancen bietet die Pflanze. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber wenn zumindest kein Bedarf zum Essen da ist, dann ist sicherlich ein Einsatz im kosmetischen Bereich interessant. Hier hat sie nämlich ebenfalls ihre Finger im Spiel.

    Die Zubereitung

    Auf Kreta wird die Pflanze als Salat und Gemüse verzehrt. Verständlich, denn die Samen und Blätter sind sehr eiweißhaltig. Generell ist ihr Einsatzgebiet sehr umfangreich, sie kann zum Beispiel zum Salat beigefügt werden. Im gehackten Zustand verleiht Portulak jeden Dip, jeder Suppe und jeder Sauce Frische und Farbe. Gedünstet hingegen ist der Geschmack mit jungem Spinat vergleichbar. Die Ideen sind groß und passende Rezepte lassen sich jederzeit im Internet nachlesen. Eine weitere Möglichkeit ist die Umstrukturierung zur Gesichtsmaske. Gemeinsam mit Olivenöl und grüner Heilerde ergibt es eine wunderbare Pflege für die Haut. Es wird nicht nur Feuchtigkeit gespendet, das Gewächs wirkt auch entzündungshemmend und heilend.

    Unterm Strich ist Portulak eine sehr gesunde Pflanze, die entweder zum Kochen/Würzen oder als Gesichtsmaske ihren Einsatz findet.

  • Darf man Bohnen roh verzehren?

    Darf man Bohnen roh verzehren?

    Im Sommer greifen wir automatisch zu mehr Obst und Gemüse. Dazu gehören auch Bohnen, die sehr vielseitig eingesetzt werden können. Egal ob Busch- oder grüne Stangenbohnen. Als Beilage angerichtet (zum Beispiel zu Fisch und Fleisch) ergeben sie ein tolles Essen und schmecken auch in Eintöpfen und Suppen. Für den Salat wird in der Regel zu gelbhülsigen Wachsbohnen gegriffen. Die Zubereitung ist einfach: Zuerst schneidet man beide Enden ab und entfernt anschließend die Fäden (falls vorhanden). Dieser Schritt ist jedoch vor dem Aussterben, viele Sorte sind nämlich schon fadenlos. Daraufhin muss man die Bohnen auf die benötigte Länge bringen und rund 13 Minuten dünsten beziehungsweise in Salzwasser kochen. Fertig, das Anrichten kann beginnen. Interessant ist diesbezüglich die Frage, ob man Bohnen auch roh verzehren kann?

    Die Antwort ist eindeutig

    Im rohen Zustand darf man die Hülsenfrüchte keinesfalls in den Mund nehmen. Es ist zwar verlockend, doch die Inhaltsstoffe verbieten es strikt. Giftige Blausäure und Lektine, das sind nur zwei der Gefahren. Kommen zu hohe Mengen in den Körper, dann kann es zu Darmentzündungen und zu Magenverstimmungen führen. Das möchte niemand, Kochen ist deshalb unvermeidlich. Durch diesen Prozess werden all diese Proteine unschädlich gemacht und können nichts mehr anrichten. Es gibt auch keine Umwege, diesen Schritt muss man in jedem Fall machen.

    Fakten zur Bohne

    Die Gartenbohne hatte im 16. Jahrhundert ihren Start in Europa. Man unterscheidet zwischen Stangen- und Buschbohnen, allerdings sind die Unterschiede lediglich in der Wuchsform zu finden. Die Stangenbohne wird bis zu drei Meter hoch, eine Stange beziehungsweise eine Rankhilfe ist deshalb unverzichtbar. Buschbohnen wiederum wachsen frei und erreichen maximal 60 cm. Wer die Hülsenfrucht besonders mag, der kann diese ohne Probleme im eigenen Garten anbauen. Die spätere Farbe wird durch die Sorte entschieden, schwarz, gelb, bläulich oder grün sind möglich.

    Tipp: Frische Hülsen haben eine knackige/feste Struktur und eine kräftige Farbe. Beim Biegetest sollte die Bruchstelle saftig und grün sein. Außerdem muss die Stelle glatt durchgebrochen sein. Stimmen beim nächsten Einkaufen all diese Merkmale, dann kann man von einer frischen und leckeren Bohne ausgehen. Übrigens: Der heimische Freilandanbau stellt die Hülsenfrucht bis Ende Oktober frisch zur Verfügung.