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  • Flohsamenschalen – Anwendung und Wirkungsweise

    Flohsamenschalen – Anwendung und Wirkungsweise

    Flohsamenschalen sind klein und unscheinbar. Trotzdem zählen sie zu den Superfoods mit der größten Wirkung. Zahlreiche Menschen profitieren von den Schalen als praktische Nahrungsergänzung.

     

    Positive Wirkungen von Flohsamenschalen auf den Darm

    Größtenteils bestehen Flohsamen aus Ballast- und Schleimstoffen, die nicht verdaulich sind. Durch den enormen Gehalt an Polysacchariden sind die Schalen in der Lage, erhebliche Mengen Wasser aufzunehmen. Dadurch können Flohsamenschalen ihr Volumen um zehn bis 15 Prozent vergrößern.

     

    Menschen, die unter Durchfall leiden, wissen diese Eigenschaft sehr zu schätzen. So binden Flohsamenschalen den größten Flüssigkeitsanteil im Darm. Damit tragen sie zur Stuhlverfestigung bei. Ferner weisen die kleinen Schalen eine entzündungshemmende wie auch antibakterielle Wirkung auf. Gerade bei bakteriell bedingten, entzündlichen Darmerkrankungen hilft das Superfood bei der Bindung und Unschädlichmachung der Bakterien. Infolgedessen erfahren der entzündete Darm Linderung, die Darmflora einen Schutz gegen weitere Schäden.

     

    Aber auch bei Verstopfungen haben sich Flohsamenschalen bestens bewährt. Durch den Verzehr der aufgequollenen Samen erhöht sich im Darm das Volumen. Dies regt die Darmtätigkeit an. Darüber hinaus kommt es zur Verdünnung des Stuhls, was sich hilfreich bei Verstopfungen auswirkt.

     

    Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten

    Neben Durchfallerkrankungen und Verstopfungen finden Flohsamenschalen auch Anwendung bei

    • anal-rektalen Eingriffen
    • Ausstülpungen im Bereich der Darmwand
    • Hämorrhoiden
    • Heilfasten zur Darmreinigung
    • Personen mit künstlichem Darmausgang
    • Reizdarm

     

    sowie zur unterstützenden Behandlung bei Patienten mit Morbus Crohn. In verschiedenen Studien konnte ferner nachgewiesen werden, dass die kleinen Schalen weitaus mehr können. Weitere informative Ausführungen können Sie bei iNutro: Flohsamenschalen Wirkung und Anwendung nachlesen.

     

    Abnehmen mithilfe von Flohsamenschalen

    Sie möchten gesund abnehmen? Dann sind Flohsamenschalen genau das Richtige für Sie. Dank ihrer Quelleigenschaften stellt sich bei ihrem Verzehr ein schnelleres Sättigungsgefühl ein. Dadurch essen Sie automatisch weniger. Ferner enthalten die kleinen Schalen kaum Kalorien.

     

    Wirksame Hilfe gegen das metabolische Syndrom

    Auch beim metabolischem Syndrom haben sich Flohsamenschalen bewährt. Hierbei treffen vier unterschiedliche Krankheitsbilder zusammen:

    • Bluthochdruck
    • hohe Blutzuckerwerte
    • starkes Übergewicht
    • Störungen im Fettstoffwechsel

     

    Unterschiedliche klinische Studien zeigen, dass Flohsamenschalen hierbei eine wirksame Hilfe leisten können. Blutzucker und Cholesterin können von den, aus den Samen herrührenden, Polysacchariden gebunden werden. Daraus resultiert eine Senkung des Blutzuckerspiegels sowie des Cholesterinwerts. Selbst eine Regulierung des Blutdrucks ist mit Flohsamenschalen möglich.

     

    Ersten Studien zufolge sollen Flohsamenschalen auch vorbeugend gegen Krebserkrankungen wirken.

     

    Zeigen Flohsamenschalen Nebenwirkungen?

    Im Allgemeinen zeigen die kleinen Körner keine Nebenwirkungen. Allerdings kann es gelegentlich vorkommen, dass sie Appetitlosigkeit, Blähungen oder ein Völlegefühl verursachen. Beobachten Sie diese Effekte bei sich, genügt es, die zu verzehrende Menge der Schalen zu reduzieren. Seltener treten allergische Reaktionen auf. Beispielsweise bei nicht gereinigten Flohsamenschalen.

     

    Sofern Sie schon einmal einen Darmverschluss hatten, sollten Sie keine Flohsamenschalen einnehmen. Ferner sollten Menschen, die an einer

    • Erkrankung der Speiseröhre
    • Krankhaft bedingten Verengung der Speiseröhre
    • Schädigung des Magen-Darm-Traktes

     

    leiden, auf die Einnahme der Schalen verzichten. Bei der Medikamenteneinnahme ist vor dem Verzehr unbedingt der Arzt zu konsultieren. Ebenfalls bei Kindern empfiehlt es sich, zuvor einen Arzt zu befragen.

     

    Einnahme und Dosierung von Flohsamenschalen

    Zur Vermeidung von Nebenwirkungen und Entfaltung der vollen positiven Eigenschaften sollte der Verzehr der Flohsamenschalen auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein. Empfehlenswert ist eine Einnahme zwischen zehn bis 30 g je Tag, bestenfalls über den gesamten Tag verteilt. Also ein- bis dreimal am Tag. Damit der Stuhl geschmeidig wird, hat sich eine Einnahme von einem bis zwei Teelöffel je Tag bewährt. Das Beachten der Packungsbeilage ist essentiell.

     

    Wie Sie die Flohsamenschalen einnehmen, ist dabei Ihnen überlassen. Wahlweise können diese unter ein Müsli gerührt oder über einen Salat gestreut werden. Aber auch in selbst gebackenem Brot bieten sie sich als ballaststoffreiche Ergänzung an. Eine Vielzahl von Personen rührt die Schalen jedoch einfach in ein Glas Saft oder Wasser ein. Dabei quillt das Superfood vor dem Verzehr auf. Liegt eine chronische Verstopfung vor, ist jedoch von einem Vorquellen der Samen abzusehen.

     

    Im Grunde genommen werden Flohsamenschalen in etwa 150 ml Flüssigkeit – Saft, Tee oder Wasser – eingeführt. Allerdings sollte keine Milch Verwendung finden, da diese das Aufquellen der Samen verhindert. Nach dem Verzehr müssen zwingend weitere 200 ml Flüssigkeit nachgetrunken werden. Ausschließlich durch das ausreichende Trinken in Verbindung mit der Einnahme der Schalen kann sich die positive Wirkung positiv entfalten.

  • Arztbesuch – Richtige Vorbereitung das A und O

    Arztbesuch – Richtige Vorbereitung das A und O

    Irgendwann muss jeder zum Arzt. Damit dieser Termin aber nicht unnötig stresst und sich in die Länge zieht, ist die richtige Vorbereitung das A und O. Darüber freut man sich dann nicht nur selbst, sondern auch der Doktor kann besser und effektiver arbeiten. Selbstverständlich gilt die Vorbereitung nicht bei lebensbedrohlichen Krankheiten, ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall gibt einfach nicht die Zeit dafür her. Außerdem ist es oft so, dass viele erst nach einer gefühlten Ewigkeit zum Arzt gehen. In so einem Fall kommt die Unsicherheit zum Vorschein, ob medizinischer Rat tatsächlich richtig ist oder nicht. Trifft es so ein, dann wird meist auch noch vieles vergessen. Grundsätzlich gilt deshalb, dass ein Besuch zu viel besser als einer zu wenig ist.

    Ordnung sorgt für optimale Hilfe

    Jeder Mediziner kann nur dann seinen Beruf optimal ausführen, wenn er den Patienten beziehungsweise dessen Vorerkrankungen kennt. Das erleichtert die Diagnose und erhöht die Chance auf eine erfolgreiche Therapie. Wer zum ersten Mal eine Praxis aufsucht, der sollte unbedingt vorhergehende Befunde (zum Beispiel Entlassungsbrief, Laborergebnisse oder Röntgenbilder) mitbringen. Des Weiteren sind auch der Mutterpass, der Implantatpass, der Allergieausweis und der Impfpass zu empfehlen. Mit dieser Ausstattung ist man bereits super ausgestattet und muss sich keine Sorgen über fehlende Unterlagen machen.

    Der Medikamentenplan

    Mit einer Liste aller Medikamente, die man einnehmen muss, rundet man die Vorbereitung ab. Diese ist sogar sehr wichtig, da sich ansonsten ein neues Rezept mit einem bereits bestehenden nicht vertragen könnte. Entweder wird die Liste einfach selbst geschrieben, oder man holt sich einen Medikamentenplan. Darauf hat jeder Anspruch, der mindestens drei Medikamente benötigt. Der Vorteil: Die Liste der Tabletten besteht in elektronischer Form und dem Patienten steht ein Ausdruck zu. Diese Aufgabe erledigt der Hausarzt, sodass anschließend Apotheker und Ärzte mithilfe eines Barcodes auf die Liste zugreifen können. Ein effektiver Tipp ist auch die Erstellung von Notizen, um eventuelle Fragen und/oder Anregungen nicht zu vergessen. Manche fühlen sich aber zum Beispiel auch mit einem Begleiter besser. Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, mit der richtigen Vorbereitung erspart sich jeder viel Ärger.

     

  • Auch junge Menschen können einen Schlaganfall erleiden

    Auch junge Menschen können einen Schlaganfall erleiden

    Auch junge Menschen können einen Schlaganfall erleidenUnser Leben kann sich von einer Sekunde auf die andere komplett verändern. Die Gründe dafür sind endlos, eine nicht zu unterschätzende Gefahr ist jedoch der Schlaganfall. Bei diesem Wort wird sich in erster Linie die ältere Generation ihre Gedanken machen, doch das ist ein Irrtum. Der Schlaganfall kennt keine Altersgrenze, sodass auch Jüngere diesem Risiko ausgesetzt sind. Das liegt unter anderem am Lebensstil, welcher einen entscheidenden Einfluss hat. Sollte die Situation dennoch eintreten, dann ist schnelles Handeln angesagt.

    Die Risikofaktoren

    Die nennenswertesten Faktoren sind Überernährung, Nikotin, Stress und Bewegungsmangel. Wer also die meiste Zeit auf der Couch verbringt, zurzeit keine Arbeit hat und ständig fettiges Essen zu sich nimmt, der hat ein erhöhtes Risiko. Meist kommt dann auch noch das Rauchen dazu, das sogar noch weitere negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Ob jemand tatsächlich gefährdet ist, lässt sich beispielsweise an erhöhten Blutzucker-, Blutfett- oder Blutdruckwerten erkennen. Diese Warnsignale sind nicht zu unterschätzen und sollten mit dem Hausarzt besprochen werden. Des Weiteren spielt es auch eine Rolle, ob in der Familie bereits Schlaganfälle aufgetreten sind. Ist es so, dann ist eine regelmäßige Gesundenuntersuchung sehr zu empfehlen. Den größten Einfluss hat jedoch der Lebensstil, sodass jeder selbst eine Einschätzung bis zu einem gewissen Grad vornehmen kann.

    Symptome

    Die häufigsten Symptome für einen Schlaganfall sind motorische Einschränkungen, ein hängender Mundwinkel, Sprachstörungen und/oder plötzliche Lähmungen. Viele Betroffene können zudem keine richtigen Sätze mehr formulieren. Tritt dieser Fall ein, dann darf sich niemand scheuen (ob jung oder alt) den Notarzt zu verständigen. Es kommt nämlich auf die Schnelligkeit an, wie mild beziehungsweise wie stark die Folgen ausfallen. Und selbst wenn es ein Fehlalarm war, man sollte immer auf Nummer sichern gehen und solche Vorfälle nicht herunterspielen. Ein fataler Fehler ist abzuwarten und zu hoffen, dass die Symptome wie von Zauberhand von selbst wieder verschwinden. Bis zum Eintreffen der medizinischen Hilfe sollte der Patient auch kein Essen oder Trinken zu sich nehmen, da unter Umständen die Schluckfunktion beeinträchtigt sein kann. Auch Medikamente sind tabu und dürfen nur vom Arzt verabreicht werden.

    Letztendlich kann jeder einen Schlaganfall bekommen, das Alter ist kein Argument. Und sollte es dazu kommen, dann ist die schnelle Verständigung des Notarztes das A und O.

     

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  • Gesundheit am Arbeitsplatz – darauf ist zu achten

    Gesundheit am Arbeitsplatz – darauf ist zu achten

    Von Januar bis Dezember 2015 ereigneten sich in Deutschland mehr als 866.000 Arbeitsunfälle, die meldepflichtig waren und eine Arbeitsunfähigkeit (AU) der Betroffenen von wenigsten drei Tagen nach sich zogen. Diese Zahl der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung unterstreicht, wie wichtig Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ist. Denn im Vergleich mit früheren Jahren ist das Arbeitsunfallgeschehen deutlich zurückgegangen. Beispiel: 1995 ereigneten sich in der Bundesrepublik mehr als 1,65 Millionen Arbeitsunfälle. Der Rückgang ist einerseits Zeichen für das gestiegene Maß an Gesundheitsfürsorge der Unternehmen. Auf der anderen Seite lässt sich die Entwicklung auch auf den über Jahre verbesserten Arbeitsschutz zurückführen.

    Arbeitsunfälle sind am Ende aber nur eine Seite der Medaille. In der Betrachtung der Gesundheitsfelder müssen auch Erkrankungen eine Rolle spielen, die nicht durch ein plötzlich von außen wirkendes Ereignis entstehen – sondern Ergebnis eines lange andauernden Prozesses sind. Und nicht immer fallen diese Einschränkungen in die Gruppe der Berufskrankheiten. Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule oder der Knie gehen nicht selten schlicht auf Fehlhaltungen der Betroffenen am Arbeitsplatz zurück. Seit einigen Jahren spielen auch psychische Erkrankungen immer wieder eine Rolle.

     

    Rückenschmerzen
    Abbildung 1: Rückenschmerzen im Büro können zu einem echten gesundheitlichen Problem werden – mit entsprechender Vorsorge lässt sich dieses Problem zumindest abmildern.

    Rückenschmerzen im Büro

    Grundsätzlich lassen sich gesundheitliche Probleme am Arbeitsplatz nicht verallgemeinern. Dafür sind die Profile der verschiedenen Tätigkeiten zu speziell. Wer einen Bürojob hat, kann genauso unter Rückenbeschwerden leiden wie der Maurer oder Dachdecker auf dem Bau. Allerdings sind die Ursachen unterschiedlich.

    In körperlich sehr fordernden Berufen macht sich irgendwann der Verschleiß bemerkbar. Im Büro sind es sehr häufig Fehlhaltungen vor dem Bildschirm, die zu einem Problem werden. Einfaches Beispiel: Nach einer Fahrt zum Arbeitsplatz von circa 45 Minuten wird der Rechner hochgefahren, sich der Kaffee geschnappt – und bis zur Mittagspause vor dem Bildschirm gesessen.

    Drei bis vier Stunden am Stück vornübergebeugt sitzen, den Kopf leicht gesenkt und die Schultern hängen lassen – die typische Haltung während der Büroarbeit. Kein Wunder, dass ohne Ausgleich Muskeln verspannen und sich der Rücken irgendwann einfach zu Wort meldet. Welche Tricks helfen gegen den „Bürorücken“?

    • Position regelmäßig wechseln: Selbst die korrekte Sitzhaltung wirkt irgendwann starr. Am besten beugen regelmäßige Wechsel der Sitzposition Rückenschmerzen vor. Dabei können Haltung und Position gewechselt werden.
    • Sich von der Hardware unterstützen lassen: Bürostühle sind in aller Regel höhenverstellbar. Beine und Arme sollten beim Sitzen einen rechten Winkel bilden können. Ideal sind im Übrigen Tische mit höhenverstellbarer Mechanik. Auf diese Weise kann im Stehen gearbeitet werden.
    • Bewegungspausen einbauen: Eine Ursache für den schmerzenden Rücken ist der fehlende Ausgleich. Gerade im Büro wird nicht mehr im Zimmer, sondern über den Netzwerkdrucker am Ende des Gangs gedruckt. Oder statt Fahrstuhl wird einfach mal die Treppe auf dem Weg ins Archiv genutzt.

     

    Psychische Belastungen am Arbeitsplatz

    Lange stand beim Thema Gesundheit am Arbeitsplatz die Physis im Vordergrund. Seit einigen Jahren fokussiert sich das Interesse auch auf psychische Erkrankungen, die mit dem Stress am Arbeitsplatz in Verbindung stehen.

    Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes entsteht aus dem beruflichen Stress für etwa 16 Prozent der Beschäftigten ein gewisser Leidensdruck. Sehr häufig ist ein Missverhältnis aus zur Verfügung stehender Zeit und den übertragenen Aufgaben eine Ursache. Allerdings leidet ein Teil der Erwerbstätigen auch unter Aspekten wie:

    • Mobbing
    • Sexueller Belästigung
    • Gewaltandrohung.

    Dieser Bereich ist natürlich wesentlich schwieriger zu kontrollieren. Beispiel Mobbing: Geht es von Kollegen aus, sind nicht selten mehrere Personen involviert. Sobald Vorgesetzte einzelne Mitarbeiter zum Ziel für Mobbing machen, wird es für die Betroffenen nicht nur schwer, sich erfolgreich zu Wehr zu setzen. Kollegen schauen in dieser Situation sehr oft weg – aus Angst um den eigenen Arbeitsplatz. Vertrauensbildende Maßnahmen von Seiten des Betriebsrates können in einem solchen Fall jedoch sehr hilfreich sein.

     

    Weitere wichtige Gesundheitsfelder am Arbeitsplatz

    Gesundheitsförderung hat in den letzten Jahren in vielen Unternehmen an Bedeutung gewonnen. Wie diese im Detail aussieht, richtet sich nach sehr unterschiedlichen Faktoren. Ein Punkt kann beispielsweise das Thema Ernährung sein.

    Hier richtet sich der Fokus zum Beispiel auf ein gesundes und ausgewogenes Kantinenessen. Oder die Frage, ob Obst oder Salate und Nussmischungen als Snack nicht vielleicht doch Vorteile haben. Parallel kann ein Gesundheitsfeld natürlich darin liegen, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass körperliche Belastungen reduziert werden.

    Technische Hilfsmittel wie in ihrer Höhe anpassbare Transportwagen sind ein solcher Aspekt. Mit deren Hilfe befördern Mitarbeiter Lasten von A nach B in der Produktionshalle. Oder das Unternehmen sorgt für Arbeitsgeräte, welche die Belastungen durch Arbeiten über Kopf reduzieren. Letztlich sind die Gesundheitsfelder am Arbeitsplatz aber eines: Die Summe der arbeitsplatzspezifischen Anforderungen und individuellen Rahmenbedingungen jedes einzelnen Mitarbeiters.

     

    Arbeitsunfälle: Welcher Versicherer ist zuständig

    Egal, wie gut:

    • Arbeitsschutz
    • Gesundheitsmanagement
    • Eigeninitiative

    auch sind – Unfälle auf dem Weg zur Arbeit oder am Arbeitsplatz werden sich nie verhindern lassen. Zur Fürsorge der Unternehmen sollte am Ende auch die gezielte Schulung einzelner Mitarbeiter im Hinblick auf die Maßnahmen der Sofort- und Ersthilfe sein.

    Wie geht es dann aber weiter? Und wer ist eigentlich für die Kosten zuständig, die sich aus einer Behandlung nach einem Arbeitsunfall ergeben? In Deutschland greift hier die gesetzliche Unfallversicherung – kurz DGUV. Diese ist für:

    • Arbeitsunfälle
    • Wegeunfälle (direkter Arbeitsweg)
    • Berufskrankheiten
    • Wiedereingliederung

    zuständig. Finanziert werden die Leistungen aus den Beiträgen, welche allein die Unternehmer zu tragen haben.

    Mobbing
    Abbildung 2: Mobbing kann im Büro zu einem echten Problem werden und am Ende die Leistungsfähigkeit ganzer Abteilungen mindern. Entsprechende Gegenmaßnahmen helfen allen Beteiligten.

    Fazit: Gesundheitsmanagement im Job hat viele Gesichter

    Mitarbeiter auf Verschleiß fahren – von dieser Haltung haben sich Unternehmen in der Vergangenheit verabschiedet. Zielgerichtet Gesundheitsmanagement umzusetzen ist aber aller andere als einfach. Es kommt auch auf die Initiative und Mitarbeit der Beschäftigten an. Gerade in der Umsetzung hinsichtlich eines rückenschonenden Arbeitens oder des Arbeitsschutzes geht es nicht ohne die Mitarbeiter. Andere Aspekte kontrolliert primär das Unternehmen – etwa im Hinblick auf den Stress am Arbeitsplatz. Und auch beim Thema Mobbing halten Unternehmen die Fäden mit in der Hand.

     

    Bildquellen:

    Abbildung 1: @ Clker-Free-Vector-Images (CC0-Lizenz) / pixabay.com

    Abbildung 2: @ geralt (CC0-Lizenz) / pixabay.com

  • Orthokin – neue Hoffnung für Arthrose-Patienten

    Orthokin – neue Hoffnung für Arthrose-Patienten

    Gelenk-Arthrose ist ein zunehmendes Problem. Innerhalb Deutschlands sind bereits über zwei Millionen Menschen von dieser degenerativen Erkrankung betroffen. Hauptsächlich sind Personen älteren Semesters hiervon betroffen.

     

    Hohe Kosten für kaum wirksame Therapien bei Arthrose

    Bisherige Therapiemöglichkeiten haben kaum befriedigende Resultate erzielt. Infolgedessen nimmt die Anzahl von operativen Eingriffen zu. Dies wiederum verursacht erhebliche Kosten bei den Krankenkassen. Folglich sind zur Entlastung des Gesundheitssystems nicht-operative Behandlungen empfehlenswert.

     

    Durch die Anwendung von Orthokin lassen sich gleichzeitig positive Behandlungsergebnisse für die Patienten erzielen. Dabei kann das von Arthrose betroffene Gelenk erhalten bleiben. Bislang kaum noch erträgliche Schmerzen nehmen zunehmend ab. Ferner können Patienten mit einer Wiederherstellung der Bewegungsfreiheit des betroffenen Gelenks rechnen.

     

    Arthrose – schier unerträgliche Schmerzen in den Gelenken

    Verursacht wird Arthrose durch Abnutzungserscheinungen der Gelenke. Zunächst erfährt der Gelenkknorpel eine Beeinträchtigung. Nimmt die Krankheit zu, sind auch die

    • Gelenkkapsel
    • Knochen
    • sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Muskeln

     

    hiervon betroffen. In einigen Fällen entzünden sich die Gelenke zusätzlich, was zu einer Arthritis führen kann.

     

    Im weiteren Verlauf baut sich der Knorpel zunehmend ab. Infolge des zerstörten Gewebes kann dieses vom menschlichen Organismus nicht wiederhergestellt werden. Durch den fehlenden Knorpel reiben die Knochen aneinander. Starke Schmerzen entstehen. Demzufolge drückt sich die Knochenstruktur zusammen. Daraus resultierend deformieren sich die Gelenke.

    Während im Frühstadium von Arthrose Betroffene ausschließlich über Schmerzen bei Belastung klagen, nehmen diese im weiteren Verlauf der Erkrankung auch bei alltäglichen Bewegung zu. Zuletzt treten die Beschwerden sogar in Ruhe auf.

     

    Orthokin verspricht Hilfe für Arthrose-Patienten

    Seit rund zwei Jahrzehnten findet die Orthokin basierte Therapie Anwendung. Im Rahmen dieser Behandlung erfolgt ein Injizieren eines entzündungshemmenden Proteins. Dieses stammt aus dem Eigenblut des Patienten. Dabei handelt es sich namentlich um das Protein Interleukin-1-Rezeptorantagonist. Dieses wirkt gegen den im Organismus für das Auslösen von Entzündungen verantwortlichen Botenstoff Interleukin 1. Ferner trägt dieser zum Abbau von Gelenkknorpel-Substanz bei. Orthokin blockiert diesen Vorgang und trägt zum Schutz des Knorpels bei.

     

    Funktionsweise der Orthokin Therapie bei Arthrose

    Hauptsächlich findet die Orthokin Therapie Anwendung bei der so genannten Gonarthrose sowie bei Vorliegen starker Rückenschmerzen. Aber auch bei weiteren Formen der Arthrose-Erkrankung zeigt die Orthokin Behandlung positive Erfolge.

     

    Während der Therapie erfolgt seitens des behandelnden Arztes eine Blutabnahme mit Spezialspritze beim Patienten. Die sich in der Orthogen Spritze befindenden marginalen, sterilen Glaskügelchen simulieren eine offene Wunde. Auf jene reagieren die Blutzellen im Verlaufe der nächsten Stunden. Sie produzieren in erhöhtem Maße das Gelenk schützende Interleukin-Antagonisten. Mit einer Erhöhung des Anteils im Blutserum auf das 140-fache kann gerechnet werden.

     

    Anschließend erfolgt die Blut-Zentrifugation. Dabei trennen sich Serum und Blutzellen voneinander. Anschließend erfolgt im Labor das Gefrieren des Serums. Bei Bedarf kann ein Orthopäde darauf zurückgreifen. Die Orthokin-Spritze setzt der Arzt unmittelbar in das von Arthrose betroffene Gelenk. In einem Zeitraum zwischen drei bis sechs Wochen erfolgen sechs bis acht Wiederholungsbehandlungen.

     

    Wirkung von Orthokin in Studien bewiesen

    Verschiedene Studien beweisen die hohe Wirksamkeit der Orthokin Therapie. Aber auch jahrelange Erfahrungen seit vielen Jahren zeigen, dass rund acht von zehn Patienten von der Wirkung überzeugt sind.

     

    Damit ist nachweisbar, dass Orthokin eine längere Wirkdauer als Kortison aufweist. Die Zerstörung von Knorpelsubstanz kann erfolgreich aufgehalten werden. Jedoch ist dies nur dann möglich, wenn die Orthokin-Ampullen rechtzeitig verabreicht werden. Besser ausgedrückt: Die Injizierung zeigt ausschließlich dann positive Wirkung, wenn der Abbau des Knorpels noch nicht erheblich fortgeschritten ist.

     

    Während einer Behandlung von Arthrose zeigen Orthokin Ampullen eine

    • die Mobilität fördernde
    • entzündungshemmende
    • knorpelschützende
    • Schmerzen lindernde

    Wirkung.

     

    Große Erfolge lassen sich bei Rückenschmerzen verzeichnen. Zudem erfährt der Patient eine Minderung der mit dem Verfall des Gelenks einhergehenden Nervenschmerzen. Denn das körpereigene Eiweiß minimiert die entstandenen Schwellungen an den Nervenwurzeln. Einige Patienten können nach der Orthokin Behandlung sogar wieder beschwerdefrei leben.

  • Die 2-2-2 Regel verbessert deine Beziehung

    Die 2-2-2 Regel verbessert deine Beziehung

    Jede Beziehung hat ihre Höhen und Tiefen. Mit der sogenannten 2-2-2 Regel sollen sich vor allem die schönen Momente verbessern und die Partnerschaft weiter stärken. Dabei muss es gar keine Krise geben, die Regel kann man in jeder Situation anwenden. Und um ehrlich zu sein ist keine Beziehung perfekt, es gibt immer Luft für Verbesserungen. Die Formel selbst ist sehr einfach aufgebaut und beruht auf einem Verhaltens-Kodex.

    Romantisch essen gehen – alle 2 Wochen

    Wenn man mit jemanden länger zusammen ist, dann stellt sich irgendwann der Alltag ein. Das zeigt sich unter anderem beim Outfit, das langsam aber sicher immer häufiger zur Jogginghose über geht. Man macht sich nur mehr selten schick, um seinem Partner zu gefallen. Und genau das soll verhindert werden, indem alle 2 Wochen romantisch essen gegangen wird. Dafür muss nicht nur das eigene Erscheinungsbild, sondern auch das Restaurant stimmen. Die Abwechslung kann tatsächlich helfen, um sich wieder vermehrt an die schönen Momente zu Beginn zu erinnern.

    Wochenende zu zweit – alle 2 Monate

    Der Alltag nimmt in der Regel die meiste Zeit ein. Das heißt, dass die gemeinsamen Stunden immer weniger werden. Eine entscheidende Schwachstelle, die man jedoch mit einem Wochenende zu zweit alle 2 Monate ausmerzen kann. Als Möglichkeiten steht beispielsweise ein Wandertrip, Wellness oder eine Städtereise auf dem Programm. Wichtig ist, dass die Aktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände stattfinden.

    In den Urlaub fahren – alle 2 Jahre

    Alle 24 Monate hat sich eine Partnerschaft einen ausgiebigen Urlaub verdient. Dieser sollte mindestens eine Woche dauern und ohne irgendwelche Störungen beziehungsweise Unterbrechungen ablaufen. Auch Familie und Freunde sind in dieser Zeit tabu. Handy und Laptop haben ebenfalls nichts im Urlaub verloren, entweder man schaltet die Geräte ab oder es kommt ausschließlich nur ein Notfallhandy zum Einsatz. Romantische Abende runden die Erholungsphase ab und schaffen Erinnerungen. Diese sind extrem wertvoll und stärken die Bindung.

    Die 2-2-2 Regel ist nur ein Leitfaden, individuelle Anpassungen sind freilich möglich. So kann zum Beispiel der Abstand verkürzt oder verlängert werden. Nur zu lange sollten die Pausen nicht andauern.