Schlagwort: falsche Ernährung

  • Wie sich das Krebsrisiko senken lässt

    Wie sich das Krebsrisiko senken lässt

    Jedes Jahr erhalten über eine halbe Million Menschen in Deutschland die Diagnose Krebs, und damit ist der Krebs nach den Herz-Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache. Beinahe jeder zweite Mann und jede zweite Frau erkranken im Laufe ihres Lebens einmal an Krebs. Vor kaum einer anderen Krankheit haben die meisten Menschen deshalb auch so viel Angst wie vor Krebs, aber nur wenige machen sich wirklich Gedanken darüber, wie sie das persönliche Krebsrisiko senken können. Experten haben jetzt anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar eine Art Katalog zusammengestellt und geben wertvolle Tipps, wie man das Risiko an Krebs zu erkranken, senken kann.

    Das Krebsrisiko senken – es kommt auf die Krebsart an

    Wenn man das Krebsrisiko senken will, kann man sich leider nicht auf Studien verlassen, denn fast jede Studie kommt zu einem anderen Ergebnis. Der Grund für diese Abweichungen erklärt sich aus den vielen unterschiedlichen Krebsarten. Worüber sich die Experten aber einig sind, ist die Tatsache, dass sich rund die Hälfte aller bösartigen Tumore vermeiden lassen. Natürlich spielt auch das persönliche Schicksal eine entscheidende Rolle und auch die Gene können schuld daran sein, dass die Diagnose Krebs gestellt wird. Wer das Krebsrisiko senken will, der sollte einige grundsätzliche Regeln beachten.

    Der Risikofaktor Ernährung

    Wer das Krebsrisiko senken will, der sollte auf seine Ernährung achten, denn bei bis zu zehn Prozent aller Krebsfälle ist die falsche Ernährung schuld an der Erkrankung. Rotes Fleisch ist besonders schädlich, das ist wissenschaftlich belegt, nicht belegt ist allerdings, dass Gemüse und Obst das Krebsrisiko senken können. Vor einigen Monaten warnte die Weltgesundheitsorganisation WHO vor dem übermäßigen Verzehr von verarbeiteten Fleischprodukten, wie zum Beispiel Schinken, die das Darmkrebsrisiko erhöhen. Ernährungsexperten sind hingegen der Meinung, dass Fleisch ohne Bedenken gegessen werden kann, es kommt dabei aber immer auf die Menge an.

    Der Risikofaktor Alkohol

    In vier bis fünf Prozent ist der Alkohol schuld am Krebs. Ein Glas Bier oder Wein reichen schon aus, um bestimmte Krebsarten, wie zum Beispiel den Magenkrebs, den Speiseröhrenkrebs oder den Leberkrebs zu forcieren. Alkohol wird im Zusammenhang mit Krebs wie ein Gift angesehen und wie bei allen anderen Giften, so entscheidet auch hier die Dosis das Risiko. Wer viel und regelmäßig trinkt, der wird irgendwann an eine Grenze kommen, wo der Organismus nicht mehr mit dem Alkohol umgehen kann und Krebs entsteht. Wie hoch diese Schwelle ist, das ist jedoch von Mensch zu Mensch verschieden.

    Der Risikofaktor Rauchen

    Für jede fünfte Krebserkrankung ist mittlerweile das Rauchen verantwortlich, und wer sein Krebsrisiko senken will, der sollte auf Zigaretten verzichten. Lungenkrebs, Krebs der die Bauchspeicheldrüse betrifft, Speiseröhren- und auch Blasenkrebs werden vom Rauchen ausgelöst, wobei Lungenkrebs in den meisten Fällen tödlich endet. Es gibt nur wenig Mittel, dem Krebs zu begegnen, nicht mehr zu rauchen, ist eines davon. Der Raucher schadet aber nicht nur sich selbst, sondern auch den Menschen, die in seiner Umgebung leben, denn in Deutschland sterben jedes Jahr rund 3000 Menschen alleine durch passives Rauchen.

    Risikofaktor Übergewicht

    Auch wenn viele Menschen den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Krebs nicht erkennen, viele Studien sprechen eine deutliche Sprache. Geschätzt wird, dass Übergewicht für fünf bis sechs Prozent der Krebserkrankungen verantwortlich ist, und die Liste der Krebsarten, die durch Übergewicht entstehen können, wird immer länger. Nicht nur die Fettleibigkeit ist eine Gefahr, auch schlanke Menschen, die Bauchfett haben, sind gefährdet. Ob mit jedem Kilogramm die Krebsgefahr ansteigt, darüber sind sich die Experten allerdings noch nicht einig. Wer sein Krebsrisiko senken will, der sollte daher auf sein Gewicht achten.

    Nicht rauchen, nur mäßig trinken, auf die Ernährung achten und schlank bleiben – wer diese Regeln umsetzt, der ist zwar nicht vor Krebs gefeit, minimiert jedoch das Risiko.

    Bild: © Depositphotos.com / Devon

  • Einmal dick, immer dick – warum Übergewicht das Leben bestimmt

    Einmal dick, immer dick – warum Übergewicht das Leben bestimmt

    Kleine pummelige Kinder sind niedlich. Man möchte sie an sich drücken, ihre Bäckchen küssen und den Eltern gratulieren, dass sie so ein hübsches und gesundes Kind haben. Der Kinderarzt wird wahrscheinlich anders über pummelige Kinder denken, vor allem dann, wenn er die neue Studie im Bundesgesundheitsblatt gelesen hat. Was wie ein ganz böses Vorteil klingt, ist jetzt wissenschaftlich bewiesen, denn wer schon als Kind Übergewicht hat, der wird auch als erwachsener Mensch immer wieder zu viel auf die Waage bringen. Einmal dick, immer dick – so lautet die Aussage der Studie in verkürzter Form.

    Übergewicht bei Kindern – ein schwerwiegendes Problem

    Durchgeführt wurde die aktuelle Studie vom Gesundheitsamt in Frankfurt am Main, denn dort ist man für die alljährlich stattfindenden Schuleingangsuntersuchungen zuständig. Seit 2011 wurden für diese Studie in Zusammenarbeit mit der Uniklinik Frankfurt Kinder untersucht, die als sechsjährige eingeschult wurden und die in diesem zarten Alter alle bereits Probleme mit Übergewicht hatten. Zwei Jahre nach der Einschulung wurden die Kinder dann noch einmal gewogen und gemessen und das Ergebnis war alles andere als gut.

    Das Ergebnis ist alarmierend

    Von den 5600 Kindern, die vor ihrer Einschulung gewogen wurden, hatten 80 % Normalgewicht, 3,6 % hatten Übergewicht, ebenso viele waren bereits fettsüchtig und bei 1,3 % diagnostizierten die Ärzte eine extreme Form von Adipositas. Untergewicht hatten 5,6 der Kinder und besonders stark untergewichtig waren 1,7 %. An der Untersuchung, die zwei Jahre später stattfand, nahmen 3500 Kinder teil und es wurde ein neuer, beunruhigender Trend sichtbar. So nahm die Zahl der Kinder, die bei einer Einschulung noch normalgewichtig waren, um drei Prozent ab, auf der anderen Seite war die Zahl der Kinder, die Übergewicht hatten, um 2,4 % angestiegen. Dieser Trend wird von einer dänischen Langzeitstudie untermauert, die mit 277.000 Kindern zwischen 1930 und 1976 durchgeführt wurde. Das Ergebnis der dänischen Studie lautet, dass die meisten Studienteilnehmer, die schon als kleine Kinder zu dick waren, das Übergewicht mit ins Erwachsenenleben genommen haben und später eine koronale Herzerkrankung hatten.

    Übergewicht bei Kindern und die Reaktion der Eltern

    Auch wenn mittlerweile bekannt ist, welche gesundheitlichen Auswirkungen Übergewicht haben kann, sind Eltern auf diesem Auge offenbar blind. 72 % der Eltern, deren Kinder übergewichtig sind und 22 % der Eltern, die adipöse Kinder haben, sind davon überzeugt, dass ihr Nachwuchs das richtige Gewicht hat. Dieses fehlende Bewusstsein für die offensichtlichen Probleme ist kein neues Phänomen, denn auch eine Studie der Universitätsklinik Leipzig mit 400 übergewichtigen Kindern kam zu dem gleichen Schluss. Auch hier waren die Eltern vom richtigen Gewicht ihrer Kinder überzeugt und stellten sich dem Problem erst dann, als die Kinder bereits stark fettsüchtig waren.

    Welche Ursachen gibt es?

    Der erste Gedanke, der den meisten beim Anblick von übergewichtigen Kindern durch den Kopf geht, ist: Die Eltern ernähren ihre Kinder falsch. Eine falsche Ernährung ist aber nur eine von vielen Ursachen. Ein anderer Grund für die steigende Zahl fettsüchtiger Kinder sind die ebenfalls übergewichtigen Eltern, die dieses „Schicksal“ als gegeben hinnehmen und diese Haltung auch ihren Kindern vorleben. Wenn die Eltern adipös sind, dann steigt das Risiko für die Kinder ebenfalls adipös zu werden, um satte 300 % im Vergleich zu den Kindern, deren Eltern ein normales Gewicht haben. Oftmals sind es aber nicht die Essgewohnheiten, die die Kinder dick werden lassen, es sind vielmehr überzuckerte Getränke. Eistee, Cola und Limonaden sind bekannte Dickmacher, die bei 19 % der übergewichtigen Kinder und bei 20 % der adipösen Kinder für die Gewichtszunahme zuständig sind. Diese mit sehr viel Zucker gesüßten Getränke überfluten den Körper ungebremst mit einer Unmenge von Kalorien, die jedes Gleichgewicht im Energiehaushalt unmöglich machen.

    Bild: © Depositphotos.com / stu99

  • Gesundheitsbericht 2015 – wie krank ist Deutschland?

    Gesundheitsbericht 2015 – wie krank ist Deutschland?

    War früher nicht alles besser? Der Gesundheitsbericht 2015, den das Robert-Koch-Institut jetzt herausgegeben hat, sagt eindeutig ja. Die Menschen in Deutschland fühlen sich heute besser und gesünder als das noch vor 20 Jahren der Fall war. Drei Viertel der Deutschen gab für den Gesundheitsbericht 2015 an, sie fühlen sich gut oder sogar sehr gut und das hat vielleicht auch etwas damit zu tun, dass die Lebenserwartung deutlich gestiegen ist. Aber das ist nicht die einzige positive Nachricht aus dem Gesundheitsbericht 2015, auch die Zahl der Neuerkrankungen an Krebs ist weniger geworden.

    Gesundheitsbericht 2015 – die häufigste Todesursache

    Auch im Gesundheitsbericht 2015 stehen Herzinfarkte und Schlaganfälle an erster Stelle, wenn es um die Todesursachen geht. Rund 40 % der Deutschen sterben an einer Herzerkrankung oder an einem Schlaganfall, seit 1998 hat sich die Zahl jedoch erheblich reduziert. Eine bessere Früherkennung und moderne Möglichkeiten der Therapie sorgen dafür, so der Gesundheitsbericht 2015, dass immer mehr Menschen einen Infarkt oder einen Schlaganfall überleben.

    Der Kampf gegen den Krebs

    Die gute Nachricht zuerst: Die Zahl der Krebsneuerkrankungen ist in einem Zeitraum von 20 Jahren immer weiter zurückgegangen. Die schlechte Nachricht: Da die Gesellschaft immer älter wird, ist die Zahl derjenigen, die unter Krebs leiden, weiter gestiegen. Im Jahr 2011 war eine halbe Million Menschen in Deutschland an Krebs erkrankt, 65.000 mehr als noch zur Jahrtausendwende. Sehr deutlich zugenommen hat die Zahl der Brustkrebserkrankungen, in nur zehn Jahren wurden neun Prozent mehr Erkrankungen diagnostiziert. Beim Lungenkrebs sind die Zahlen vor allem bei den Frauen nicht rückläufig, hier gab es einen Anstieg von 38 %. Die Männer liegen beim Lungenkrebs zwar leicht vorn, aber die Erkrankungsrate sank um 15 %. Der Grund ist einfach, denn in Deutschland rauchen mehr Frauen als Männer. Die Zahl der Kinder, die an Krebs erkranken, lag laut Gesundheitsbericht 2015 bei 1.800 Fällen, aber die Sterblichkeit hat in den letzten 30 Jahren stark abgenommen.

    Diabetes – laut Gesundheitsbericht 2015 die neue Volkskrankheit

    Der Gesundheitsbericht 2015 schlägt beim Thema Diabetes Alarm, denn in Deutschland leben mittlerweile 4,6 Millionen Menschen mit der Zuckerkrankheit. Das sind 7,2 % der erwachsenen Menschen im Alter zwischen 18 und 79 Jahren. Was Diabetes aber zunehmend zu einer großen Gefahr macht, ist die Tatsache, dass die Zahl der Neuerkrankungen jedes Jahr weiter ansteigt. Schuld daran ist unter anderem auch der demografische Wandel. Bei 30 % der Erkrankten ist eine falsche Ernährung schuld an Diabetes, denn ein Viertel der Deutschen ist zu dick, bei Kindern liegt die Quote schon bei sechs Prozent. Vor allem bei Menschen mit einem schlechten sozialen Hintergrund ist Übergewicht ein immer größer werdendes Problem.

    Die sozialen Unterschiede

    Der Gesundheitsbericht 2015 hat sich auch mit den sozialen Unterschieden in Deutschland in Hinsicht auf Gesundheit und Krankheit in Deutschland beschäftigt. Menschen, die einen schlechten sozialen Stand haben, werden häufiger krank und haben zudem eine niedrigere Lebenserwartung. Frauen sterben nach dem Gesundheitsbericht acht Jahre und Männer sogar elf Jahre früher als diejenigen, die einen hohen sozialen Standard haben. Die Ursache führt der Gesundheitsbericht vor allem auf mangelnde Bildung zurück. Menschen, die nur eine geringe Bildung haben, interessieren sich weniger für präventive medizinische Maßnahmen und sie haben deutliche Defizite bei der gesundheitlichen Aufklärung. Auch die finanzielle Lage spielt in diesen Zusammenhang eine entscheidende Rolle. Immer mehr Menschen können sich Untersuchungen nicht mehr leisten, deren Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen werden. So wird zum Beispiel die lokale Narkose bei der Zahnbehandlung von Kindern, wenn die älter als zwölf Jahre sind, nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt. Viele Familien schicken ihre Kinder deswegen nicht mehr zum Zahnarzt, als Folge werden die Zähne krank und das kann sich auf Dauer auf die Gesundheit auswirken.

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  • Mit der richtigen Ausrüstung Sport treiben

    Mit der richtigen Ausrüstung Sport treiben

    Wer sportlich ist, der lebt länger, aber was noch wichtiger ist, wer sportlich ist, der bleibt auch länger gesund und fit. Schwimmen, Rad fahren, Wandern und auch Laufen gehören zu den beliebtesten und auch gesündesten Sportarten für alle, die gerne in der freien Natur sind. Aber jeder Sportler braucht auch das richtige Outfit und vor allen Dingen auch die passenden Schuhe. Wer schon einmal mit unbequemen oder schlecht sitzenden Schuhe wandern war, der weiß, wie quälend das sein kann. Auch die falsche Kleidung kann ganz schnell dafür sorgen, dass der Sport eine unangenehme Freizeitbeschäftigung sein kann. Damit das nicht passiert, gibt es Vaola, den Onlineshop, der für beinahe jede Sportart die richtige Kleidung und auch die passenden Schuhe hat.

    Schuhe und Kleidung müssen stimmen

    Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und jeder hat andere Vorstellungen, wie seine Sportbekleidung und seine Sportschuhe aussehen sollen. Das Aussehen ist aber nur ein Aspekt, um Kleidung und Schuhe auszusuchen, im Mittelpunkt sollte immer der Komfort stehen. Wer seinen Sport wirklich ernsthaft betreiben will, der sollte nicht auf den Cent schauen, denn eine gute Outdoorbekleidung zahlt sich ebenso aus, wie gut sitzende Schuhe. Es bringt wenig, Hosen, Shirts und Jacken zu kaufen, die nicht atmungsaktiv sind, und wer sich für die falschen Schuhe entscheidet, der darf sich auch nicht über eine wundgescheuerte Ferse oder über Blasen wundern. Lauf- und auch Wanderschuhe müssen mit den Füßen eine Einheit bilden, denn nur so wird der Sport auch zum Erlebnis. Eine mehr als große Auswahl an Schuhen und Kleidung bietet das Internet, zum Beispiel der Shop von Vaola.de.

    Für die ganze Familie

    Rund 50 % der Kinder in Deutschland bringt zu viel auf die Waage. Schuld daran ist zum einen eine falsche Ernährung, zum anderen aber auch der Bewegungsmangel. Die Kinder von heute sitzen nach den langen Stunden in der Schule zu Hause vor dem Fernseher oder dem Computer, anstatt nach draußen zu gehen, um zu spielen und zu toben. Eltern sind gut beraten, ihre Sprösslinge in einem Sportverein anzumelden, denn das ist nicht nur gut für die Figur, es fördert auch soziale Kontakte außerhalb von Schule und Kindergarten. Die meisten Kinder mögen sportliche Betätigungen, denn das kommt ihrem natürlichen Drang nach Bewegung entgegen und es kann nicht schaden, wenn sich Kinder in mehreren Sportarten probieren, bevor sie dann die für sie passende Sportart gefunden haben. Wie für die Erwachsenen, so gilt auch für Kinder: Sportkleidung und Sportschuhe müssen passen und qualitativ hochwertig sein. Wer auf der Suche nach dem richtigen sportlichen Outfit für Sohn oder Tochter ist, der findet auf Vaola.de eine große Auswahl.

    Perfekt ausgerüstet fit bleiben

    Alle, die gerne wandern oder radeln, werden früher oder später auch eine längere Tour planen, denn Bergwandern in den Alpen oder in den Dolomiten macht genauso viel Spaß wie eine Radwanderung auf der Romantischen Straße. Wenn eine längere Wander- oder Radtour geplant wird, dann muss nicht nur die Kleidung stimmen, auch die Ausrüstung sollte perfekt sein. Im Onlineshop von Vaola gibt es nicht nur wetterfeste und warme Kleidung für Wanderer und Radfahrer, sondern auch Rucksäcke und Sonnenbrillen, Caps und Mützen, Gürtel und praktische Geldbörsen. Natürlich darf auch die warme Funktionsunterwäsche nicht fehlen und wer im Freien übernachten will, der bekommt bei Vaola auch Zelte, Schlafsäcke, Campingkocher, Campinggeschirr und Trinkflaschen.
    Wanderungen und Radtouren sollten immer gut geplant sein und wer noch keine langen Wanderungen oder Radtouren gemacht hat, der sollte sich nicht überanstrengen und lieber eine zusätzliche Pause einlegen. Sport sollte immer Spaß machen und nicht zur Tortur werden, denn wenn das der Fall ist, dann ist Sport nicht mehr gesund, sondern kann sehr schnell, sehr gefährlich werden.

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  • Zappeln ist gesund

    Zappeln ist gesund

    Viele Kinder müssen sich immer anhören, dass sie still sitzen sollen, wenn sie mal wieder auf ihrem Stuhl hin und her rutschen und die Füße nicht still halten. Dabei ist den Kindern gar kein Vorwurf zu machen, denn sie tun etwas, was gesund ist, nämlich zappeln. Eine neue Studie kommt jetzt zu dem Ergebnis, dass starres Sitzen nicht sonderlich gesund ist und dass alle, die auf dem Stuhl zappeln, die negativen Aspekte des starren Sitzens wunderbar kompensieren.

    Langes Sitzen ist gefährlich

    Eine groß angelegte Studie der Universität Leeds in England fand, dass langes Sitzen besonders für Frauen sehr gefährlich werden kann. Für die Studie wurden die Daten von 14.000 Studienteilnehmern ausgewertet. Dabei stellte sich heraus, dass Frauen, die beruflich oder auch privat viel und vor allem lange sitzen, eine höhere Sterberate haben als Frauen, die zwar auch lange sitzen, aber dabei auf ihrem Stuhl zappeln und die Beine und Füße ständig in Bewegung halten. Wenn zum langen Sitzen auch noch die falsche Ernährung kommt, dann macht sich das noch einmal bei der Sterberate bemerkbar. Zudem fanden die englischen Wissenschaftler um die Professorin Janet Cade heraus, dass Frauen, die während des Sitzens zappeln, auch gerne sportlich aktiv sind und in ihrer Freizeit schwimmen, Rad fahren oder regelmäßig laufen.

    Bessere Werte

    Die englische Studie war nicht die erste Studie, die sich mit dem Thema langes Sitzen und zappeln befasst hat, es gab schon früher Untersuchungen mit ähnlichen Ergebnissen. Im Rahmen einer amerikanischen Studie stellten die Forscher außerdem fest, zappeln auf den Stuhl kann unter anderem den Body-Mass-Index positiv beeinflussen, aber auch die Reaktionen des Körpers auf Insulin und Glucose sind besser, wenn während des langen Sitzens gezappelt wird. Nicht nur die körperliche Betätigung in den Arbeitspausen ist für die Gesundheit von Vorteil, auch das unruhige Sitzen und zappeln ist für die Gesundheit zuträglich.

    Die Kinder zappeln es vor

    Kinder die nicht lange ruhig sitzen können werden gerne etwas vorschnell als Zappelphilipp verurteilt, aber nach Ansicht der Forscher an der University of Leeds machen diese Kinder nichts falsch. Im Gegenteil, die Kinder handeln intuitiv, wenn sie zappeln, sie geben dem natürlichen Drang nach Bewegung nach. Es ist heute längst überholt Kinder zu starrem Sitzen am Tisch zu bewegen und selbst in den Schulen wird das stille sitzen nicht mehr verlangt. Kinder die zu Hause oder auch im Schulunterricht zappeln, auf dem Stuhl rutschen und die Füße in Bewegung halten, sind aufmerksamer, konzentrierter und sie vor allen Dingen auch gesünder. Eine starre Haltung beim sitzen ist nicht natürlich und entspricht der menschlichen Natur, wer gesund bleiben will, der sollte einfach zappeln und sich nicht darum kümmern was andere Menschen vielleicht darüber denken, denn zappeln ist weder unhöflich noch ein Zeichen für schlechte Erziehung.

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  • Falsche Ernährung kostet den Staat Milliarden Euro

    Falsche Ernährung kostet den Staat Milliarden Euro

    Die Deutschen essen ungesund, denn sie essen zu viel Fett, zu viel Zucker und auch zu viel Salz. Diese falsche Ernährung kostet das deutsche Gesundheitssystem jedes Jahr knapp 17 Milliarden Euro, weil aus der falschen Ernährung gefährliches Übergewicht resultiert, das dann wiederum zu zahlreichen Krankheiten führen kann. Diabetes, Karies, Herz- Kreislauferkrankungen, Arthrose und Nierenversagen sind nur ein kleiner Ausschnitt der möglichen Krankheiten, die die Krankenkassen und damit das Gesundheitssystem über Gebühr belasten.

    Wie kann das Gesundheitssystem entlastet werden?

    Es geht nicht nur um die direkten Kosten, die durch eine falsche Ernährung verursacht werden, es geht vielmehr um die immer weiter steigenden Folgekosten. Eine aktuelle Studie der Universität Halle zeigt, dass wenn nur ein Drittel an Fett, Salz und Zucker weniger gegessen würde, das Gesundheitssystem um eine Summe zwischen fünf und sechs Milliarden Euro im Jahr entlastet werden kann. Die Wissenschaftler der Uni Halle haben in ihrer Studie die indirekten Kosten wie Kuren, Arbeitsausfälle und Invalidität dabei nicht berücksichtigt, denn auch diese Kosten bewegen sich jedes Jahr in Millionenhöhe.

    Falsche Ernährung – Vorwürfe an die Nahrungsmittelindustrie

    Die falsche Ernährung, die das deutsche Gesundheitssystem so stark belastet, liegt nach Meinung vieler Wissenschaftler auch an dem, was die Nahrungsmittelindustrie produziert. In den meisten Lebensmitteln sind zu viele ungesunde Fette, zu viel Zucker und auch zu viel Salz enthalten. Vor allem die immer beliebter werdenden Fertiggerichte sind wahre Kalorienbomben und die Lebensmittel, die speziell für Kinder produziert werden, strotzen nur so von ungesunden Inhaltsstoffen. Auch die Werbelügen der Nahrungsmittelindustrie bei den sogenannten „Light-Produkten“ sorgen dafür, dass vor allem Kinder und Jugendliche in Deutschland immer dicker werden.

    Über dem Wert

    Für die Studie der Universität Halle wurden 22 verschiedene Krankheitsbilder untersucht und es zeigte sich, dass in allen Krankheitsbildern die drei Inhaltsstoffe Zucker, Fett und Salz eine wesentliche Rolle gespielt haben. Analysiert wurden die Verzehrdaten und auch die Kosten für die Behandlung und dabei wurde schnell klar, dass die offiziellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung deutlich überschritten wurden. Klar wurde aber auch, dass immer mehr Deutsche immer mehr Geld für Nahrung ausgeben, die ungesund ist. Das Fatale an dieser Situation ist aber, dass sich kaum jemand darüber Gedanken macht, welche Auswirkungen die Ernährung auf die Gesundheit hat.

    Gesund essen, Geld sparen

    Gesundes Essen schützt nicht nur vor Krankheiten, es schont auch den Geldbeutel. Wer mehr frisches Obst, frisches Gemüse und weniger Fett, Zucker und Salz zu sich nimmt, der muss kein Geld mehr für überteuerte und ungesunde Fertiggerichte ausgeben und lebt zudem bewusst gesund. Nach Ansicht von Ernährungsexperten müssen schon Kinder darüber aufgeklärt werden, was eine falsche Ernährung anrichten kann, denn Kinder nehmen ihr Übergewicht auch mit ins Erwachsenenleben. Kinder, die gesund ernährt werden, fallen später nicht dem Gesundheitssystem zur Last.

    Bild: © Depositphotos.com / lightsource