Schlagwort: Fette

  • Ist Alkohol mit einer Diät kompatibel?

    Ist Alkohol mit einer Diät kompatibel?

    Vor allem Süßigkeiten und Snacks sind beliebte Nahrungsmittel für zwischendurch. Jedoch trinken viele Menschen auch gerne Alkohol. Gerade an Wochenenden, wenn Freunde zu Besuch kommen oder ein Besuch in einer Bar ansteht, wird gerne zu dem Genussmittel zurückgegriffen. Jedoch ist zu beachten, dass Alkohol bei dem Vorhaben, das Gewicht zu reduzieren, nur in Maßen konsumiert werden sollte. Immerhin liefern alkoholische Getränke dem Körper 7 Kalorien pro Gramm.

     

    Wirkung auf den Abnehmprozess

    Aufgrund der hohen Kalorienanzahl muss Alkohol bei einem Diätvorhaben mit in den Tagesplan der zuzuführenden Kalorien eingerechnet werden. Dies gilt auch für jene, die sich nicht nur in der Kalorienzufuhr einschränken, sondern sich darüber hinaus auch vermehrt körperlich betätigen. Dennoch ist nicht selten zu beobachten, dass die Gewichtsreduktion in Folge von Alkoholkonsum ausbleibt. Der Grund hierfür liegt in verschiedenen körperlichen Funktionsweisen.

    Gerade beim Konsum von Bier füllen sich die Kohlenhydratspeicher, welche sich in der Leber befinden. Der Körper versorgt sich zunächst durch diese Reserven mit Energie und sieht damit keinen Grund, eingelagerte Fette zu verbrennen. Auch der Stoffwechsel von Alkohol findet über die Leber statt und schränkt damit den Fettabbau ein. Verantwortlich dafür ist das sogenannte Alkoholdehydrogenase (ADH), ein Enzym zum Alkoholabbau. Gleichzeitig ist das Enzym auch der Grund dafür, warum Menschen unterschiedliche Mengen an Alkohol vertragen. Je nach der Ausprägung der ADH-Produktion ist der Körper in der Lage, das Genussmittel schneller abzubauen.

     

    Appetitanreger Alkohol

    Zudem Abbau des Alkohols, der über die Leber abgebaut wird und somit die Fettverbrennung beeinflusst, regt das Genussmittel den Appetit an. Die erhöhte Magendurchblutung führt zu Hungerattacken, welche sich ebenso negativ auf eine Diät auswirken. Darüber hinaus sinkt die Hemmschwelle, zu leckeren Knabbereien zu greifen und damit die Vorsätze einer Diät über Bord zu werfen. Somit sollte Alkohol während dem Vorhaben, das Gewicht Reduktion nur in Maßen genossen werden. Am besten ist in dieser Zeit der Verzicht auf das Genussmittel.

  • Fettstoffwechselstörungen – Risiken, Ursachen und Therapieansätze

    Fettstoffwechselstörungen – Risiken, Ursachen und Therapieansätze

    Viele Menschen wissen nicht, dass eine Fettstoffwechselstörung über einen langen Zeitraum hinweg nicht zwangsläufig bemerkbar sein muss. Oftmals werden erste Hinweise auf die Krankheit bei einer Blutuntersuchung festgestellt. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, dem Aufkommen einer Fettstoffwechselstörung vorzubeugen. Wie so oft spielt hier unter anderem auch die richtige Ernährung eine große Rolle.

    Primär oder sekundär?

    Die Ursachen dafür, die letzten Endes zu einer Fettstoffwechselstörung führen können, sind vielfältig. In einigen Fällen liegt der Grund für die Krankheit in den Genen. In einem solchen Fall ist von einer so genannten „primären Fettwechselstörung“ die Rede. Zudem tritt die Krankheit auch mit anderen Faktoren, wie beispielsweise einer Unterfunktion der Schilddrüse, auf. In diesem Fall sprechen die Mediziner von einer sekundären Form der Fettwechselstörung.

    Zu den Hauptursachen für die sekundäre Form der Krankheit zählt jedoch zweifelsohne eine ungesunde Ernährung bzw. Lebensweise. Menschen, die beispielsweise,…:

    • unter Übergewicht leiden
    • zu cholesterinreich essen
    • zu wenig Ballaststoffe zu sich nehmen
    • keinen Sport treiben
    • viel Stress im Alltag erleben

    sind besonders gefährdet, im Laufe ihres Lebens an einer Fettstoffwechselstörung zu erkranken. Ein gesundes Leben mit einer ausgewogenen Ernährung und viel Bewegung gilt hier als die beste Vorsorge.

    Unter anderem können jedoch auch Medikamente, wie zum Beispiel Beta-Blocker, dafür sorgen, dass der Stoffwechsel hier nicht mehr richtig funktioniert.

    Weshalb kann eine Fettstoffwechselstörung gefährlich werden?

    Die Auswirkungen einer Fettstoffwechselstörung sollten nicht unterschätzt werden. Im Laufe der Zeit können hier unter anderem die Blutgefäße beschädigt werden. Hier lagern sich unter anderem Cholesterin und Co. ab und tragen dazu bei, dass die Gefäße deutlich verengt werden. Durchblutungsstörungen sind die Folge, die wiederum zu weiteren Problemen führen können. So ist es beispielsweise möglich, dass wichtige Bereiche, wie beispielsweise der Herzmuskel nicht mehr richtig durchblutet werden kann. Im schlimmsten Fall drohen aufgrund der verengten Gefäße Herzinfarkt oder Schlaganfall.

    Besonders dann, wenn Sie zu einer Risikogruppe für die Entstehung einer Fettstoffwechselstörung gehören und Symptome, wie Schmerzen oder „eingeschlafene Beine“, öfter verspüren, ist es sinnvoll, hellhörig zu werden und Ihren Arzt gezielt darauf anzusprechen. Weitere mögliche Symptome einer Fettstoffwechselstörung sind gelbliche Knötchen an den Augen oder ein häufiges Kribbeln in der Hand.

    Nach der Diagnose

    Die Art, wie Ihre Fettstoffwechselstörung behandelt wird, hängt von unterschiedlichen Faktoren, im Wesentlichen jedoch vor allem von der Schwere der Krankheit ab. Wichtig ist es in jedem Fall, nicht „nur“ Medikamente einzunehmen, sondern den kompletten Lebensstil, der unter Umständen zum Entstehen der Krankheit geführt hat, zu ändern. Unter anderem gilt es nun:

    • mit dem Rauchen aufzuhören
    • Alkohol zu meiden
    • sich mehr zu bewegen bzw. Sport in den Alltag zu integrieren

    und erst dann mit der Einnahme von Medikamenten zu beginnen. Gerade dann jedoch, wenn Sie unter der genetisch bedingten Form der Fettstoffwechselstörung leiden, ist eine Filterung Ihres Blutes oft ein unumgänglicher Schritt auf der Suche nach schnellen und effektiven Heilungsmöglichkeiten. Um der Krankheit Herr zu werden, ist es damit definitiv wichtig, die Notwendigkeit einer gesunden Ernährung anzuerkennen und nicht nur auf die Hilfe von Medikamenten zu vertrauen.

    Was bedeutet eigentlich „gesundes Essen“?

    Die Meinungen darüber, welche Nahrungsmittel gesund sind, gehen in den meisten Fällen stark auseinander. Mit Hinblick auf die Fettstoffwechselstörung gilt hier, dass Sie sich vor allem darauf konzentrieren sollten, den Fettanteil in Ihrem Essen zu reduzieren, tierische Fette weitestgehend zu vermeiden und nicht mehr als zwei Eier in der Woche zu essen.

    Im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Krankheit spielt vor allem das Senken des Cholesterinspiegels eine große Rolle. Eine Reduzierung der Fette in der Nahrung wirkt sich hier auch übrigens positiv auf die Wirksamkeit der Medikamente aus.

    Generell empfiehlt sich hier vor allem die mediterrane Küche. Diese besteht von Haus aus aus viel Gemüse und ungesättigten Fettsäuren.

     

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  • Orangenhaut – Entstehung und wirksame Hilfe

    Orangenhaut – Entstehung und wirksame Hilfe

    Nahezu 80 Prozent der Frauen leiden an Orangenhaut. Cellulite ist jedoch keine Krankheit, sondern ein reines kosmetisches Problem. In der Regel sind Frauen über 30 Jahre von der so genannten Orangenhaut betroffen.

     

    So entsteht Orangenhaut

     

    Orangenhaut entsteht durch ein zu starkes Einlagern von Fettmolekülen in Fettzellen. Dabei vergrößern sich die Zellen, sie drücken nach oben durch und sind dann als Dellen für den Menschen sichtbar.

     

    Darüber hinaus pressen die derart vergrößerten Zellen auf die sich in der Nachbarschaft liegenden Lymph- und Blutgefäße und drücken diese zusammen. Hierdurch tritt ein Stau von Gewebsflüssigkeit auf. Die Folge ist eine Beeinträchtigung der Zellversorgung. Schlacken können nicht mehr beseitigt werden und lagern sich demzufolge im Gewebe ein.

     

    Die Sexualhormone der Frau – Östrogene – fördern Wassereinlagerungen sowie die Bildung von Fettzellen. Dadurch erweicht sich das Gewebe. Dies hat sich nachteilig bei der Einnahme der Antibabypille herausgestellt. Zusätzlich begünstigen Stresssituationen das Aufblähen der Fettzellen und somit die Bildung von Orangenhaut. Ferner wirkt sich Nikotin fördernd auf die Entstehung von Cellulite aus.

     

    Unterschiedliche Stadien der Orangenhaut

     

    Im ersten Stadium ist eine Orangenhaut noch nicht sichtbar. Allerdings erscheinen beim Zusammendrücken der Haut am Bauch, den Oberschenkeln und dem Po an Waben erinnernde Dellen. Dies weist darauf hin, dass eine Veranlagung zur Cellulite vorhanden ist.

     

    Verursacht ein Kneifen in die von Orangenhaut betroffene Stelle Schmerzen, ist das zweite Stadium erreicht.

     

    Bei einer Erschlaffung der Haut, ist die Orangenhaut bereits deutlich zu sehen und das dritte Stadium erreicht. Basierend auf einer schlechten Durchblutung weist die Haut eine unregelmäßige Struktur auf und erscheint grau.

    Wirksame Hilfe gegen Orangenhaut

     

    Frauen, die von Orangenhaut betroffen sind, haben jedoch eine Chance, um die nicht gewollten Fetteinlagerungen noch schwinden zu lassen. Hierfür ist jedoch eine gehörige Portion Ausdauer und Disziplin vonnöten, damit schwaches Bindegewebe gestärkt und Muskeln aufgebaut werden.

     

    Am besten gelingt dies durch das regelmäßige Treiben von Sport sowie einer gesunden Ernährung. Ergänzende Massagen sowie die ideale Hautpflege helfen dabei, weitere Dellen zu verhindern.

     

    Allerdings genügt ein kurzes Eincremen nicht mehr, um der lästigen Orangenhaut erfolgreich zu begegnen. Für ein festes Bindegewebe müssen Frauen mehr Zeit investieren. Spezielle Anti-Cellulite-Creme eignen sich hervorragend für sanfte Massagen. Ferner tragen Kalt-Warm-Wechselbäder zur Durchblutungsförderung bei. Ergänzend empfiehlt es sich, auf eine vitaminreiche, fettarme Ernährung umzustellen und ausreichend Sport zu treiben.

     

    Der straffende Effekt tritt in der Regel erst nach vielen Monaten konsequentem Durchhaltevermögens ein. Erweist sich die Orangenhaut als besonders hartnäckig, hilft hauptsächlich sehr viel Bewegung und die Einhaltung einer Diät. Zu den speziellen Behandlungsmethoden einer hartnäckigen Cellulite zählen unter anderem

     

    • Anti-Cellulite-Strumpfhosen
    • Vakuumtherapie
    • Elektrobehandlungen

     

    Für genauere Informationen sollte ein Arzt konsultiert werden.

     

    Wie Sport gegen Orangenhaut hilfreich wirkt

     

    Sportliche Betätigung trägt zur Stärkung der Muskelpartien bei. Zusätzlich wird Fett ab- und Muskelmasse aufgebaut. Umso mehr Muskelmasse existent ist, desto mehr Kalorien können verbrannt werden.

     

    Ein gezielt eingesetztes Krafttraining in einem Fitnesscenter oder eine spezielle Gymnastik für Problemzonen hat sich als besonders effektiv im Kampf gegen Orangenhaut erwiesen. Mit ausreichend Ausdauer kann die Haut wieder straffer werden. Am besten eignen sich drei Trainingseinheiten in der Woche, die rund eine halbe Stunde andauern mit einer mäßigen Belastung.

     

    Sehr gut eignen sich Sportarten wie beispielsweise

     

    • Joggen
    • Schwimmen
    • Radfahren
    • Wandern

     

    Tipps für eine gesunde Ernährung bei Orangenhaut

     

    Um eine Hautstraffung zu erzielen ist es von größter Wichtigkeit, wenigstens zwei Liter pro Tag an Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Positiv auf die Verdauung wirkt sich ein morgendliches Glas warmes Wasser – unmittelbar nach dem Aufstehen – aus.

     

    Bei der Ernährung empfiehlt es sich, auf Kochsalz weitgehend zu verzichten und sich fettarm zu ernähren. Zur Unterstützung der Entschlackung eignet sich auf Grund des hohen Kaliumgehalts insbesondere der Verzehr von

     

    • Aprikosen
    • Artischocken
    • Bananen
    • Ingwer
    • Kartoffeln

     

    Getrunken werden sollten am besten zwei oder drei Liter Flüssigkeit, um den Abtransport von Schlacken zu unterstützen. Geeignet sind insbesondere natriumarmes Mineralwasser sowie Kräutertees. Auf den Genuss von Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee ist weitgehendst zu verzichten.

     

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  • Scheinschwangerschaft beim Menschen

    Scheinschwangerschaft beim Menschen

    Eine Scheinschwangerschaft beim Menschen beruht zumeist auf Auswirkungen auf Grund psychischer Beeinträchtigungen. Dabei kann es sich unter anderem um eine Angst– oder Wunschneurose, ebenso aber auch um Folgen auf Grund hormoneller Anomalien handeln.

     

    Ferner können krankhafte Vorgänge durch die betroffene Frau fehlinterpretiert werden. Dies können beispielsweise

     

    • Aszites
    • Blähungen
    • Fibrome
    • Fetteinlagerungen

     

    sein.

     

    Symptome einer Scheinschwangerschaft

     

    Zu den Symptomen einer Scheinschwangerschaft beim Menschen können

     

    • Anschwellen der Brüste sowie der Brustwarzen
    • Anwachsen des Bauches
    • Ausbleiben der Menstruation
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Milchproduktion der Brüste
    • schmerzende Brüste

     

    zählen. In einigen Fällen vergrößert sich auch der Uterus.

     

    Dabei ist die Symptomatik einer Scheinschwangerschaft nur schwer von einer realen Schwangerschaft unterscheidbar. Selbst die für Schwangere bekannten Heißhungerattacken können auftreten.

     

    Als Grund für das Anwachsen des Bauches können Blähungen, Einlagerungen von Fett oder Wasser in Frage kommen. Der erhöhte Appetit führt zu einer Erhöhung an Körpergewicht, welches wiederum von der Betroffenen als sichere Schwangerschaft wahrgenommen wird. In wenigen Fällen lassen sich sogar Wahrnehmungen von Wehen oder Kindsbewegungen beobachten.

     

    Mögliche Ursachen einer Scheinschwangerschaft

     

    Bei einer Scheinschwangerschaft kooperieren Psyche und Körper. Genau genommen spielt die Psyche dem Organismus etwas vor und dieser reagiert schließlich mit oben genannten Symptomen. Hinzu kommt, dass die betroffenen Frauen oftmals einen extrem starken Kinderwunsch haben oder jedoch eine panikartige Angst vor einer Schwangerschaft verspüren.

     

    Da der Zyklus mit der Psyche eng kommuniziert, zeigt der Körper bei einer starken Angst vor einer möglichen Schwangerschaft oder einem übermächtigen Wunsch nach einem Kind in der Tat reale Schwangerschafts-Symptome.

     

    Diagnostik und Therapiemöglichkeiten einer Scheinschwangerschaft

     

    Dank moderner diagnostischer Möglichkeiten lässt sich eine Scheinschwangerschaft von einer realen Schwangerschaft gut unterscheiden. Mithilfe von Ultraschall und der Messung von HCG – dem Schwangerschaftshormon, das sich im Falle einer vorliegenden Scheinschwangerschaft nicht nachweisen lässt – kann diese eindeutig belegt werden.

     

    Als Therapiemöglichkeiten bieten sich psychotherapeutische oder medikamentöse Behandlungen an. Da einer Scheinschwangerschaft in den meisten Fällen jedoch kaum physische Erkrankungen zugrunde liegen, macht eine Psychotherapie hier am meisten Sinn.

     

    Eine psychotherapeutische Betreuung sollte auch deshalb Anwendung finden, um den von einer Scheinschwangerschaft betroffenen Frauen ihren extremen Kinderwunsch bewusst zu machen. Nur so können sie sich mit der Ursache derselben gründlich auseinandersetzen.

     

    Meistens benötigen diese Frauen auch weitere Unterstützung im Bekannten- und Freundeskreis sowie im familiären Umfeld, wenn es darum geht, erklären zu müssen, dass sie kein Kind erwarten. Die enorme psychische Belastung ist mitunter so hoch, dass sie auch zu Manipulationen am eigenen Körper führen kann. Daher bedarf diese unbedingt einer professionellen Behandlung.

    Was tun, wenn Frauen sich nicht sicher sind, ob eine reale Schwangerschaft vorliegt?

     

    Sind Frauen sich nicht sicher, ob bei ihnen eine Scheinschwangerschaft vorliegt, sollten sie sich nicht scheuen, einen Arzt aufzusuchen. Der Arzt kann genauestens klären, ob es sich nicht um eine Bauchhöhlen- oder eine Eileiterschwangerschaft handelt. Sofern ein Blut- oder Urintest sowie eine Ultraschalluntersuchung ebenfalls die Bestätigungen dafür liefern, dass keine tatsächliche Schwangerschaft vorliegt, wirkt sich diese Realität zumeist selbstkorrigierend auf den Körper sowie die Psyche der Frau aus.

     

    Anschließend gelangt die Produktion von Hormonen wieder in das normale Gleichgewicht. Damit der weibliche Zyklus nun wieder die Chance hat, sich erneut einzuspielen, ist es empfehlenswert, den Hormonhaushalt vom Arzt in regelmäßigen Abständen kontrollieren zu lassen.

     

    Nicht selten stellt diese Diagnose einen relativ schweren Schock für beide Elternteile dar. Nicht allein die Frau, auch ihr Partner muss sich zunächst einmal von dem Gedanken verabschieden, künftig ein Leben zusammen mit einem Kind zu führen. Der Vorfreude auf ein baldiges Baby folgt die traurige Realität, dass keine tatsächliche Schwangerschaft vorliegt. Und dies, obwohl doch die Symptomatik eindeutig war.

     

    Im Anschluss an die Diagnostik empfiehlt es sich, im Rahmen einer Gesprächstherapie in Zusammenarbeit mit einem Psychoanalytiker oder Psychologie herauszufinden, welche Gründe für die Scheinschwangerschaft ausschlaggebend waren. Eine entsprechende Therapie ist auch dann bedeutsam, wenn der Grund hierfür eine bislang nicht verarbeitete Fehl- oder Totgeburt ist.

     

    Kann unter professioneller Anleitung eine Scheinschwangerschaft aufgearbeitet werden, bestehen gute Chancen für eine reale Schwangerschaft.

     

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  • Studie entschlüsselt Geheimnisse eines langen Lebens

    Studie entschlüsselt Geheimnisse eines langen Lebens

    Die meisten Menschen hegen den Wunsch nach einem langen, sorgenfreien Leben. Jedoch tragen Umwelteinflüsse und diverse Krankheiten dazu bei, dass sich die menschliche Lebenserwartung nicht immer den Wünschen entsprechend hoch erhält. In Italien existiert ein Dorf, in dem Menschen älter als 100 Jahre werden. Forscher haben das Geheimnis des langen Lebens nun entschlüsselt.

     

    Spezielle gesunde Ernährung sorgt für langes Leben

     

    Im Rahmen einer durchgeführten Untersuchung konnten Wissenschaftler der San Diego School of Medicine und der Rome’s Sapienza University feststellen, dass das Geheimnis eines langen Lebens auf einer ganz spezifischen gesunden Ernährung beruht. Darüber hinaus sind die Bewohner des italienischen Dorfes ganz besonders aktiv und selbst im hohen Alter noch sexuell aktiv.

     

    Zahlreiche Bewohner offenbar besonders gegen Demenz und Herzerkrankungen immun

     

    Viele ältere Menschen des Dorfs in Italien ernähren sich überaus gesund. In der dort beliebten mediterranen Ernährung haben sich verschiedene Fette als gesund erwiesen. Zur Unterstützung der allgemeinen Gesundheit tragen außerdem der Verzehr von frischen Kräutern und hohe Mengen an Fisch bei.

     

    Forscher bemerkten ein nahezu zügelloses Sexualleben im hohen Alter. Das Resultat dieses Lebensstils brachte eine offensichtliche Immunität gegen Demenz, Herzerkrankungen und weiteren Krankheiten an den Tag.

     

    Die meisten Dorfbewohner setzen bei ihrer Ernährung zum überwiegenden Teil auf Obst und Gemüse aus der Region. Darin würde sich ein Erreichen eines Alters von 100 Jahren und mehr widerspiegeln.

     

    Viele dort Ansässige schwören auch auf die so genannte Mittelmeer-Diät. Diese besteht in der Hauptsache aus großen Mengen Fisch, Gemüse, Olivenöl und frischem Obst. Hühner und Kaninchen werden von den Bewohnern selbst gezüchtet. Die komplette Nahrung, die konsumiert wird und für eine hohe Lebenserwartung garantiert, besteht einzig aus viel Olivenöl und lokalen Produkten. In der Ernährung sind nur recht wenig gesättigte Fette enthalten. Gesättigte Fette schlagen sich negativ auf die allgemeine Lebenserwartung nieder.

     

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  • Kefir und seine gesunde Wirkung

    Kefir und seine gesunde Wirkung

    Kefir ist nicht nur gesund, dieses joghurtähnliche Lebensmittel stärkt nachhaltig das Immunsystem und die Verdauung. Der eigentliche Ursprung von Kefir liegt im Kaukasus. Hier ist die gesundheitsfördernde Wirkung schon seit vielen Jahrhunderten bekannt und wird noch heute regelmäßig angewendet. Machen Sie sich die entscheidenden Vorteile von diesem Sauermilchgetränk zunutze und unterstützen eine Diät oder eine aktive Verdauung. Mit den folgenden Tipps und Hinweisen im Beitrag, werden Sie Kefir fortan mit anderen Augen sehen.

     

    Was ist Kefir?

     

    Im Prinzip handelt es sich um ein Sauermilchgetränk. Es entsteht in Verbindung mit Kefirpilzen bei der Vergärung von Milch. Heute wird für die Zubereitung zumeist auf Kuhmilch zurückgegriffen, wobei im Ursprung Stutenmilch die Basis darstellte. Geschmacklich erinnert Kefir an Buttermilch, in der Kohlensäure aufsteigt. Es ist nicht zuletzt auf den Gärungsprozess zurückzuführen, dass Kefir auch einen geringen Alkoholgehalt aufweisen kann. Im Russischen wird Kefir als Кефи́р und im Türkischen wiederum als Köpürmek bezeichnet. Doch alle Getränke haben eines gemeinsam: eine dickflüssige, sehmige Konsistenz. Erst 1908 gelangte die heilsame, gesundheitsfördernde Wirkung bis nach Russland und wurde dort zum ersten Mal von den Ärzten eingesetzt, insbesondere wenn die Patienten unter langanhaltenden Darmbeschwerden litten.

     

    Die Eigenschaften von Kefir auf einen Blick

     

    Kefir regt die Darmtätigkeit an, was auf die zahlreichen gesundheitsfördernden Nährstoffe zurückzuführen ist. Neben Eiweiß sind Vitamin A, B und D enthalten sowie Folsäure. Hinzu kommen Inhaltsstoffe, wie

    • Calcium,
    • Eisen,
    • Jod und Magnesium,

    die direkt in die Muskeln, die Nerven und die Schilddrüse sowie in die Zähne und die Knochen wandern. Das eigentliche Erfolgsgeheimnis für den Körper bilden Probiotika, die zu Milchsäurebakterien und Essigsäurebakterien hinzukommen und direkt im Dickdarm ihre innovative Wirkung entfalten. Sie unterstützen die Bildung der natürlichen Mikroorganismen, die wiederum dafür verantwortlich sind, dass alle Abwehrkräfte des Körpers auf Hochtouren arbeiten.

     

    Möchten Sie abnehmen, empfiehlt sich Magermilchkefir. Hier hat man die Fette und die Kalorien heruntergefahren, liefert dennoch jede Menge Proteine. Werfen Sie einen Blick auf die Inhaltsstoffe der meisten Diät-Shakes, so werden Sie die typischen Inhaltsstoffe des Kefirs auf dem Beipackzettel entdecken. Auch bei dem Kampf gegen Pickel und Akne sowie Hautunebenheiten können Gesichtsmasken mit Kefir helfen und eine lang anhaltende Verbesserung erzielen. Alle Schwangeren sollten auf den Alkoholgehalt von 0,3 bis 2 % achten. Wir bewegen uns zwar immer noch in einem unkritischen Bereich, dennoch gilt es, Kefir nur in Maßen zu sich zu nehmen. Schwangere mit einem zu intensiven Folsäuregehalt können über ein Glas mit Kefir die Produktion der Vitamine und die Zellentwicklung ankurbeln.

     

    8 Dinge, die sie unbedingt über Kefirpilze wissen sollten

     

    Es handelt sich bei Kefirpilzen um eine Kombination aus Bakterien und Hefen, die auch als Knollen bezeichnet werden. Sie setzen die eigentliche Gerinnung in Kraft.

    1. Milchzucker wird in Milchsäure umgewandelt, dabei entstehen Kohlensäure und Alkohol.
    2. Tatsächlich erhalten Sie Kefirpilze direkt im Reformhaus und haben damit die Gelegenheit, Kefir selbst herzustellen.
    3. Der Kefirpilz wird auch als Kefirkörner, Kefirknollen oder als tibetanischer Pilz bezeichnet,
    4. er nimmt die Größe einer Walnuss an und kann bis hin zu einer menschlichen Faust groß werden. Wobei dies eher ungewöhnlich ist.
    5. In ihrer Konsistenz erinnern die Pilze an Gummi, sie setzen sich aus Lipiden Polisacharriide und Hefen sowie Eiweißen zusammen.
    6. Im Laufe der Gärung können sich die Knollen immer weiter vergrößern, sie werden wieder auseinanderfallen und verdoppeln ihr Volumen innerhalb von 14 Tagen.
    7. Bewahren Sie die Kefirpilze vor allen Dingen trocken auf oder geben sie in das Gefrierfach.
    8. Alternativ zu den Knollen gibt es in den Apotheken auch Kefirferment. Dabei handelt es sich um ein Pulver, das sich besonders einfach einsetzen lässt. Sie können es bis zu 50 Mal verlängern und auf diese Weise ohne Kefirpilze das schmackhafte Milchgetränk herstellen.

     

    Tipps zum Umgang mit Kefir

     

    Im Prinzip ist Kefir in der Lage, pathogene Mikroorganismen zu reduzieren. Diese Lebensmittel lassen sich mit jedem handelsüblichen Käse, Joghurt und Quark vergleichen, der aus einer gesunden und ausgewogenen Ernährung einfach nicht mehr wegzudenken ist.

     

    Wo ist Kefir erhältlich?

     

    Industriell gefertigten Kefir bekommen Sie in jedem Supermarkt und in den Drogerien. Möchten Sie das Milchgetränk selbst herstellen, besorgen Sie sich Kefirpilze aus dem Reformhaus oder aus der Apotheke und kombinieren diese mit Milch vom Bauern, vom Markt oder aus dem Supermarkt. Die Verfügbarkeit der einzelnen Zutaten und Produkte vereinfacht nicht nur die Zubereitung, sondern hilft vielen Menschen, die Darmtätigkeit anzuregen und eine Diät voranzutreiben.

     

    Milchkefir vs. Wasserkefir

     

    Eine der grundlegenden Unterscheidungen fällt zwischen Wasserkefir und Milchkefir. Die Ungleichheit geht auf die Zubereitung und die Basiskomponenten zurück, sodass sich Wasserkefir aus Obst und Trockenfrüchten sowie Wasser zusammensetzt.

     

    Lecker und exotisch! Ein besonders leckeres und exotisches Extra bildet in diesem Zusammenhang der asiatische Teepilz Kombucha, der wiederum aus Bakterien und Hefen. Diese fermentieren aus einem anfänglich normalen Tee und reichhaltiges Fitnessgetränk.

     

    Ob auf Milch oder Wasserbasis: In beiden Varianten setzen Sie Knoblauch und frische Kräuter sowie Honig und Ingwer ein, um ein besonders leckeres Geschmackserlebnis zu kreieren. Biomilch bringt zudem einen besonders hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in das Kefirgetränk. In diesem Milchprodukt sind die meisten Fettsäuren und Nährstoffe enthalten.

     

    Schritt für Schritt: Kefir selber machen

     

    1. Belassen Sie die Kefirknollen für mindestens zwei Tage in der Milch bei Temperaturen von 10-25 °C. Infolgedessen setzt ein Prozess der Fermentierung ein.
    2. Bewegen sich die Temperaturen im unteren Bereich, wird noch mehr Kohlendioxid gebildet und im Gegenzug weniger Milchsäure.
    3. Wohingegen bei hohen Temperaturen die Milchsäuregärung überwiegt und der Gehalt an Ethanol vergleichsweise gering ausfällt.
    4. Der jeweilige Kalorien- und Fettgehalt orientiert sich immer an den Inhaltsstoffen der Milch. So können Sie mit H-Milch und einem geringeren Fett-Gehalt von 1,5 % auch einen kalorienarmen Kefir für eine Diät herstellen.

     

    Achtung bei säurehaltigen Kefir: In Verbindung mit Metallflächen können sicher winzige Bestandteile des Bleis lösen und gelangen so in das Milchgetränk, was bei intensiven Konsum zu leichten Bleivergiftungen führt.

     

    Kefir selber herstellen oder kaufen?

     

    Ohne Mühe haben Sie die Gelegenheit, kostengünstig Kefir selber herzustellen. Sie müssen nichts weiter machen, als Kefirpilze aus dem Reformhaus und Milch in ein Gefäß zu geben und dann luftdicht bei Zimmertemperatur gären zu lassen. Im Nachgang können Sie mit einem Schaumbesen den Kefirpilz als sehmige Masse herausnehmen. Je nach Geschmack können Sie Kuhmilch, Schafsmilch oder Ziegenmilch verwenden. Mit steigendem Fettgehalt der Milch wird auch der Geschmack angenehm sahnig. Dennoch sollten Sie die Milchprodukte vorher abkochen, andernfalls könnten Keime und Bakterien in den Körper gelangen.

     

    Aus wirtschaftlichen Gründen setzt die Industrie zumeist industriell hergestellten Kefir ein und versetzt diesen nicht mit Kefirpilzen, sondern mit künstlichen Hefen und Bakterien. Dies führt zu einer Veränderung des natürlichen Geschmacks, anstelle von Alkohol ist Milchzucker im Getränk enthalten. Die traditionellen Milchgetränke enthalten Alkohol, sind aber im Gegenzug laktosefrei und für Menschen mit einer Laktoseintoleranz vollkommen unbedenklich.

     

    Über die Wirkung des Kefirs

     

    Weltweit wird Kefir als Erfrischungsgetränk eingesetzt, das die Darmtätigkeit und den Stoffwechsel anregt. Zudem haben Sie die Gelegenheit, Kefir auch in vielen Rezepten einzusetzen, um diesen einen gesundheitsfördernden Schub zu geben. Sie sollten jedoch vor einer zu intensiven und lang anhaltenden Einnahme von Milchsäurebakterien absehen, denn mit einer Übertreibung können Sie das Gleichgewicht in der Darmflora leicht aus den Angeln heben. Übersteigen Sie die Einnahme von 1 l Kefir am Tag nicht, sind auch keinerlei Problem für das Immunsystem zu erwarten.

     

    Gesundheitliche Wirkung von Kefir und Milchprodukten

     

    Gerade in den letzten Jahren hat die Auswahl der Milchgetränke in den Kühlregalen der Supermärkte zugenommen. Der aktive und biologisch frische Joghurt bildet eine gesunde und gesundheitsfördernde Alternative zu künstlich gewürztem Joghurt. Wobei Sie wahrhaftig echten Kefir nicht im Handel bekommen, sondern nur selber herstellen können. Man verzichtet auf die alkoholische Gärung in der industriellen Produktion, denn diese würde sich in einer unschönen Wölbung im Becherdeckel bemerkbar machen.

     

    Eigentlich müssen die Sauermilchprodukte nicht zwangsläufig in einen hart umkämpften Konkurrenzkampf treten. Futtermilch, Käse und Joghurt gelten gleichsam als gesundheitsfördernd, anregend für die Funktionen der Darmflora und das Immunsystem. Im Vergleich zur Kuhmilch vertragen Menschen mit Laktoseintoleranz vor allen Dingen Kefir. Für Joghurt verwendet man die pasteurisierte Milch und für den Kefir wiederum die Milch mit Kefirknollen.

     

    Erfolgreich Abnehmen mit Kefir

     

    Tatsächlich hilft dieses probiotische Getränk auch beim Abnehmen. Seit vielen Jahrhunderten schreibt man den Zusätzen natürliche Heilwirkungen zu, sodass die Funktionen der Darmflora optimiert werden.

    • Bazillen,
    • Hefen und
    • Streptokokken sowie
    • Bakterien bekämpfen

    die schadhafte Flora im Körper und dem Immunsystem. So wirken Sie gerade Problemen und Darminfekten durch die Einnahme von Kefir entgegen. Mittlerweile ist es auch erwiesen, dass Kefir bei den folgenden gesundheitlichen Problemen hilft:

    • Schlafstörungen und Müdigkeit,
    • Erkrankungen der Leber,
    • Herzerkrankungen und Magengeschwüren,
    • Darmkrämpfen und Gallenblasenerkrankungen,

     

    Die entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkung von Kefir kontrolliert auch den Blutdruck und setzt diesen in ein gesundes Gleichgewicht mit dem gesamten Organismus. Infolge einer Diät sollten Sie auf Magermilchkefir setzen, denn dieser sättigt und kommt mit nahezu Null Kalorien aus. Genießen Sie Kefir in Shakes, kombinieren diesen mit frischem und püriertem Obst, um die Verdauung anzuregen.

     

    Kefir als Pflegeprodukt

     

    Kefir ist nicht nur ein äußerst nahrhaftes und gesundheitsförderndes Getränk. Es kann auch in der Pflege von Haut und Haar eingesetzt werden, um vor allen Dingen Hautuntereinheiten Abhilfe zu schaffen. Leiden Sie zum Beispiel unter juckender Haut und Schuppen, werden Sie bereits nach der ersten Anwendung einen lindernden Effekt feststellen.

    1. Dabei sollte 50 ml frisches Kefir mit jeweils zwei Esslöffel zart schmelzenden Haferflocken vermischt und für 10 Minuten auf die betroffene Stelle gegeben werden und dort eintrocknen.
    2. Lassen Sie Kefir und Haferflocken vorab aufquellen, das Volumen wird sich erhöhen.
    3. Auf der Haut soll diese Pflegemaske für 30 Minuten verbleiben und kann im Anschluss gründlich mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden.

     

     

    Beauty Geheimtipp: Honig und Kefir

     

    Führen Sie diese Behandlung regelmäßig durch, profitieren Sie schon bald von einem ebenmäßigeren Hautbild. Auch bei Hautreizungen empfiehlt sich eine Kombination aus Kefir, Haferflocken und einem Teelöffel Honig. Die medizinische und gesundheitsfördernde Wirkung von Honig ist seit vielen Jahrhunderten bekannt und anerkannt. Setzen Sie diese Maske so lange ein, bis die anfänglichen Beschwerden abgeklungen sind. Alternativ dazu bieten sich Handmasken und Gesichtsmasken an. Gerade bei stark beanspruchter Haut erfolgt eine natürliche Straffung und ein zartes Hautgefühl, das einzig und allein auf naturbelassene Komponenten zurückführt.

     

    Achtung: Sie sollten die Haferflocken Kefir Maske womöglich erst in den Abendstunden anwenden oder immer dann, wenn Sie danach nicht noch einen Termin haben. Kefir regt auch die Durchblutung der Haut an. Dies macht sich in einem leicht geröteten Hautbild bemerkbar, das ca. 60 Minuten anhält, danach wirkt die Haut frischer und praller denn je. Tatsächlich hat Kefir eine vergleichbare Wirkung wie zum Beispiel hochkonzentrierte Haut-Tropfen und Lotionen und ist noch dazu um ein Vielfaches günstiger zu haben.

     

    Kefir als Beautyprodukt

     

    Doch nicht nur in Russland und im Kaukasus verwendet man schon seit vielen Jahrhunderten Kefir. Auch in den Arabischen Emiraten besinnt man sich auf die heilsamen Wirkungen von Buttermilch, die zu einem strafferen und ebenmäßigerem Hautbild führen. Vor dem Waschen und Duschen sollten Sie etwas Kefir auftragen, reiben Sie es in die Haarwurzeln ein. Im Anschluss sollte der Kopf komplett mit etwas Folie abgedeckt werden, so kann die Maske besonders gut einwirken. Im Anschluss spülen Sie es nach ca. 20 Minuten Einwirkzeit vollständig und gründlich aus dem Haar heraus. Die heilsamen Substanzen machen sich in einem glänzenden und ausdrucksstarken Haarbild bemerkbar, selbst Schuppen und stumpfe Spitzen verschwinden dank dieser Haarmaske. Auch Patienten mit Neurodermitis und Hauterkrankungen berichten von der heilsamen Wirkung bei der Verwendung von Kefir und Milchkefir.

     

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    Kefir zum Kochen und Backen

     

    Kefir kann nicht nur als Getränk in den täglichen Speiseplan integriert werden. Auch beim Kochen und Backen kommen diese Milchprodukte zum Einsatz. Die folgenden Rezepte bilden eine schmackhafte Kombination von Kefir und gesunden Lebensmitteln, die wiederum die Verdauung, den Fettstoffwechsel und die Darmtätigkeit anregen:

    • Hähnchengemüsespieße mit Kefir,
    • Kokos-Kefir Quark,
    • Tomaten Gurken Smoothie,
    • Avocado Smoothie,
    • Kokos Kefir Creme,
    • geeiste Melone und Gurken-Suppe,
    • Geeiste Kefir-Suppe und
    • Rote Beete Kefir Suppe.

     

    Doch auch ein leckeres Früchtemüsli und Cerealien zum Frühstück können mit Kefir aufgewertet werden. Kombinieren Sie Haferflocken und eine handelsübliche Müslimischung mit Sonnenblumenkernen und etwas Zitronensaft sowie Ahornsirup. Geben Sie dazu Kefir und klein geschnittenes Obst. Dieses Frühstück wird über den gesamten Vormittag hinweg sättigen und liefert reichhaltige hochwertige Kohlenhydrate, Proteine und Fette, die dem Körper einen gehörigen Energiekick verleihen – ohne dabei zu beschweren und mit zusätzlichen Kalorien zu Buche zu schlagen. Schlussendlich bietet sich auch eine Kombination von Kefir und Früchten als Alternative zu Joghurt und Quark. Sie können so auf ganz eigene Art und Weise einen darmaktivierenden Joghurt herstellen, der nach den eigenen Vorstellungen mit süßem Gewürzen, Honig oder Agaviendicksaft kalorienarm gesüßt wird. Hier entscheidet einzig und allein Ihr persönlicher Geschmack über die Beigabe von Süßungsmitteln, die jedoch in Maßen eingesetzt werden sollten, um die Kalorien nicht in die Höhe schnellen zu lassen.

     

    Kefir Kruste – mit diesem Brot abnehmen

     

    Für dieses Rezept benötigen Sie die folgenden Zutaten:

    • Sauerteig,
    • Roggenschrot und Sonnenblumenkerne,
    • Kefir Leinsamen,
    • Weizenmehl und Roggenmehl sowie
    • Hefe, Wasser und Salz.

     

    Die Zubereitung dieses außergewöhnlichen Brotes nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Vor der eigentlichen Herstellung sollten Sie den Ofen anheizen, sodass Sie den Brotaib direkt zum Backen für 55 Minuten in die Ofenröhre schieben können. Nach dem eigentlichen Backen sollte das Brot ca. 2 Stunden vollständig auskühlen, dann lässt es sich mühelos schneiden.

     

    Die Zubereitung beginnt bereits am Vortag,

    1. Sonnenblumenkerne und Leinsamen sollte mit erhitztem Kefir und Roggenschrot vermischt werden.
    2. Diese Mischung quellt nun abgedeckt 15 Stunden.
    3. Diese Masse und die anderen Zutaten wandern dann in eine Küchenmaschine und werden für ca. 3 Minuten auf leichter Stufe und dann für 4 Minuten auf höchster Stufe vermengt.
    4. Würzen Sie nach eigenem Geschmack und schmecken den Teig ab. Er sollte vor dem Backen nochmals in einem der Körbchen für ca. 80 Minuten ruhen und erst dann bei 200 Grad in den Backofen gehen.

     

    Der Vorteil dieses Brotes: Es ist kalorienarm, proteinreich, schmackhaft und regt die Verdauung an. Kombinieren Sie eine Scheibe mit Kräuterquark, Gemüse oder Hähnchenbrust sowie Käse: So legen Sie eine Grundlage für eine kalorienarme und reichhaltige Mahlzeit, die Ihnen die notwendige Energie für die nächsten Herausforderungen liefert.

     

    Fazit: Warum jeder Kefir in seine Ernährung integrieren sollte!

     

    Kefir ist ein traditionelles, jahrhundertealtes Mischgetränk, das auf einen Gärungsprozess von Kefirknollen und Milch zurückgeht. In nahezu jedem Lebensabschnitt findet dieses gesunde Getränk Einsatz: Es fördert in Form von Haar- und Hautmasken die Durchblutung und verleiht einen erfrischenden und jugendlichen Glanz. Möchten Sie Kefir selbst herstellen, benötigen Sie die Kefirknollen aus dem Reformerhaus oder der Apotheke sowie fetthaltige Milch. Bereits innerhalb weniger Stunden wird sich dieses sehmige Milchgetränk herausbilden und kann ideal in die Ernährung kombiniert werden.

     

    Über einen hohen Proteingehalt und wenig Kalorien bei Magermilch oder Wasserkefir bietet sich eine Kombination mit Diäten an, denn die Darmtätigkeit und Verdauung wird durch die gesunden Mikroorganismen angekurbelt. Versuchen Sie eines der schmackhaften Kefirrezepte und profitieren von der heilsamen und gesundheitsfördernden Wirkung eines der traditionellen Mischgetränke der ganzen Welt.

     

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