Schlagwort: Fette

  • Clean Eating – warum sauberes Essen im Trend ist

    Clean Eating – warum sauberes Essen im Trend ist

    Gemüse putzen, Salat und Obst gründlich waschen und die Arbeitsfläche in der Küche hygienisch sauber halten, dass alles ist für die meisten Hausfrauen und Hausmänner selbstverständlich, mit dem neuen Trend Clean Eating hat das jedoch gar nichts zu tun. Clean Eating kommt, wie sollte es auch anders sein, aus den USA und bedeutet nichts anderes als reines Essen oder anders gesagt, natürliches Essen, was ohne künstliche Zutaten und Inhaltsstoffe auskommt.

    Alles natürlich beim Clean Eating

    Clean Eating bedeutet, es wird naturbelassen gegessen, alle Zutaten sind aus unverarbeiteten, natürlichen Rohstoffen, und es wird auf Dinge wie synthetischen Zucker, Geschmacksverstärker, künstliche Aromastoffe und ungesunde Transfette verzichtet. Als Faustregel für das Clean Eating gilt: Je kürzer die Liste der Zutaten ist, umso gesünder ist das Essen. Junkfood und Fast Food haben mit Clean Eating nichts zu tun, denn beim Clean Eating wird auf die Qualität der Lebensmittel großen Wert gelegt. Streng genommen ist Clean Eating nichts anderes als die gute alte Küche der Großmutter, wo Obst und Gemüse noch aus dem Garten kamen und das Fleisch noch aus der Hausschlachtung stammte.

    Keine wissenschaftlichen Belege

    Der Clean Eating Trend ist ein Hype, der aus den USA kommend, sich rasant schnell verbreitet hat. Mittlerweile gibt es unzählige Blogs und Plattformen, auf denen sich die Clean Eater aus aller Welt austauschen und Rezepte online stellen. Die Gemeinde der Clean Eater verspricht etwas vollmundig, dass die Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln nicht nur das Gewicht reduzieren kann, sondern auch das Hautbild verbessert und für mehr Energie sorgt. Sogar die Leistungsfähigkeit und das Konzentrationsvermögen sollen steigen und wer öfter Kopfschmerzen hat, kann sie mit Clean Eating erfolgreich bekämpfen. Wissenschaftlich bewiesen ist nichts davon und einen fundierten Background gibt es bis jetzt auch noch nicht. Im Grunde ist Clean Eating nichts anders als gesunde Mischkost, und diese Form der Ernährung ist gesund.

    Was macht Clean Eating so besonders?

    Wer sich näher mit dem Clean Eating befasst, der wird sehr schnell feststellen, dass alles, was bei dieser Ernährungsform erlaubt ist, auch zu einer gesunden, abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung gehört. Verboten sind hingegen folgende Dinge:

    • Keine Softdrinks oder gesüßte Getränke
    • Keine künstlich hergestellten Süßstoffe, wie zum Beispiel Aspartam
    • Keine ungesättigten und damit bösen Fette
    • Keine Fertiggerichte
    • Kein Junkfood und Fast Food
    • Kein Mehl und auch kein Zucker
    • Kein Alkohol

    Das klingt auf den ersten Blick sehr langweilig, kann aber mit viel Kreativität und den richtigen Zutaten zu einer leckeren Mahlzeit werden. Eine Mousse aus Buchweizenmehl und Spaghetti aus Zucchini können zum Beispiel auf der Speisekarte stehen und auch eine Pizza aus Pekannüssen soll recht lecker schmecken.

    Nur ein Lifestyle Trend?

    Wie bei vielen Trends, so stellt sich auch beim Clean Eating die Frage, ob es sich hier nur um einen Lifestyle Trend handelt. Der Eindruck entsteht schnell, wenn man sich die zahlreichen Blogs und die Fotos auf Instagram anschaut. Zu sehen sind dort nur attraktive junge Menschen, die vor appetitlich angerichteten Tellern sitzen und mit der Sonne um die Wette strahlen. Auf diese Weise suggeriert Clean Eating, dass jeder, der sich auf diese Weise ernährt, einem bekannten Schönheitsideal sehr nahe kommt. Es ist vielleicht auch bezeichnend, dass die Clean Eating Restaurants, die momentan wie die berühmten Pilze aus dem Boden schießen, nur in den wohlhabenden Stadtteilen zu finden sind.

    Ernährungsexperten sind der Meinung, dass Clean Eating eine sinnvolle Ernährung sein kann, wenn sie nicht übertrieben wird. Man sollte nicht so weit gehen und alles, was nach Ansicht der überzeugten und kompromisslosen Clean Eater schädlich ist, aus der täglichen Nahrung verbannen. Das kann unter Umständen gefährliche Folgen haben, denn wer beispielsweise komplett auf Zucker verzichtet, der wird über kurz oder lang Mangelerscheinungen bekommen.

    Bild: © Depositphotos.com / GreenArt_Photography

  • Fettiges Haar – was hilft wirklich?

    Fettiges Haar – was hilft wirklich?

    Was nützt die schönste Frisur, wenn die Haare schon am nächsten Tag wieder ohne Spannkraft sind, dafür aber mit fettigem Glanz herunterhängen? Fettiges Haar ist ein Problem, mit dem viele Menschen leben, und wenn das Haar schnell fettet, dann ist guter Rat teuer. Fettiges Haar sieht immer ungepflegt aus und vermittelt den Eindruck, als wären die Haare lange nicht gewaschen worden. Fettige Haare müssen aber nicht sein, denn es gibt einige effektive Hilfsmittel, die aus dem fettigen Haar wieder gesunde und schöne Haare machen.

    Wie entsteht fettiges Haar?

    Wird das Haar schnell fettig, dann liegt das an einer Überproduktion der Talgdrüsen in der Kopfhaut. Auch wenn es ein wenig paradox klingt, aber der Talg ist wichtig, denn er fungiert wie eine Art Schutzfilm, der die Haare und die Kopfhaut vor Rissen und vor dem Austrocknen schützt. Nur leider sieht eine übermäßige Talgproduktion nicht sonderlich gut aus und jeder, der fettiges Haar hat, der möchte es so schnell es geht, wieder loswerden.

    Die Haare nicht so oft waschen

    Viele, die fettiges Haar haben, sind immer noch der Ansicht, dass man die Haare nur oft genug waschen muss, damit der fettige Film wieder verschwindet. Das genaue Gegenteil ist aber der Fall, denn je öfter die Haare gewaschen werden, umso mehr Talg wird produziert. Bei jeder Haarwäsche wird Talg entfernt und wenn der Körper merkt, dass wieder eine Schicht abgewaschen wurde, beginnt er prompt mit der Produktion von neuem Talg. Optimal ist es, die Haare nur alle zwei Tage zu waschen, denn dann passt sich der Organismus mit der Talgproduktion an und die Haare fetten nicht mehr so stark.

    Ist Heilerde ein wirkungsvolles Mittel?

    Heilerde hat den Ruf, ein wahres Wundermittel gegen fettiges Haar zu sein, aber stimmt das wirklich? Tatsächlich hat Heilerde die gute Eigenschaft, die Talgdrüsen zu beruhigen und das bedeutet, dass sie weniger Fett produzieren. Heilerde kann in der Drogerie oder auch im Reformhaus gekauft werden, und für eine Haarkur werden zehn Esslöffel der Heilerde mit 200 Milliliter Wasser verrührt und das Ganze dann auf der Kopfhaut bis zum Haaransatz verteilt. Anschließend wird ein Handtuch um den Kopf gewickelt. Die Heilerde muss zehn bis 20 Minuten einwirken, bevor sie mit lauwarmem Wasser wieder ausgespült wird.

    Fettiges Haar – Aufs Föhnen kommt es an

    Wer fettiges Haar hat, der muss nicht auf schicke Föhnfrisuren verzichten, es kommt vielmehr darauf an, die Haare richtig zu föhnen. Ideal ist es, wenn die Haare von innen nach außen geföhnt werden, damit die Kopfhaut so wenig wie möglich von der heißen Luft abbekommt, denn diese regt die Talgdrüsen an. Wichtig ist auch, dass die Haare nicht herumwirbeln, deshalb sollten die Haarspitzen beim Föhnen mit einer Rundbürste fixiert werden.

    Die Haare brauchen Luft und Sonne

    Fettiges Haar wollen die meisten am liebsten verstecken, daher sind Kopfbedeckungen aller Art immer gerne gesehen. Aber das ist die falsche Taktik, denn wer häufig eine Mütze trägt, der muss sich über fettiges Haar nicht wundern. Haare fetten deutlich schneller, wenn sie einer hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind, eine Mütze sollte wirklich nur dann getragen werden, wenn es draußen bitter kalt ist. Luft und Licht sind das beste für die Talgdrüsen und die Kopfhaut.

    Gibt es Pflegemittel gegen fettiges Haar?

    Für die Pflege von schnell fettenden Haaren ist das richtige Shampoo ein sehr wichtiger Faktor. Optimal sind pflegende Kräutershampoos mit Schafgarbe, Rosmarin oder Kamille, aber auch ein mildes Babyshampoo kann das Problem fettiges Haar effektiv bekämpfen. Synthetische Shampoos, die vollmundig versprechen, dass sie das fettige Problem in den Griff bekommen, sind weniger zu empfehlen, denn sie trocknen die Kopfhaut in der Regel aus und regen damit die Talgdrüsen zu einer noch aktiveren Fettproduktion an.

    Bild: © Depositphotos.com / Bernd54

  • Gewicht der US-Amerikaner mehr als vor 44 Jahren

    Gewicht der US-Amerikaner mehr als vor 44 Jahren

    Die Bürger in den USA wiegen einer Langzeitstudie der York University aus Kanada zufolge 14 Prozent mehr als im Jahr 1971 und zwar bei gleicher Kalorienzahl. Die Studie wurde in den Jahren 1971 bis 2008 durchgeführt und verzeichnete die Ernährungsdaten von rund 36.400 Erwachsenen, deren Alter sich zwischen 20 und 73 Jahren belief. Die Studienautoren erfassten zusätzlich das Verhältnis der Makronährstoffe Proteine, Fette und Kohlenhydrate in der Ernährung. Die sportliche Aktivität von knapp 14.500 Personen und die daraus resultierende Auswirkung auf ihr Körpergewicht wurde untersucht.

    Höheres Gewicht bei gleicher Kalorienaufnahme

    Nach dem Studienergebnis wogen die 14.500 Studienteilnehmer, die sich sportlich bewegten im Vergleich zum Jahr 1988 im Durchschnitt fünf Prozent mehr. Die sportliche Aktivität fiel in der Zeit der Studie höher aus. Die Gewichtsabnahme und Gewichtszunahme werde nach Angaben der Forscher durch eine Vielzahl an Faktoren verursacht. Als Ursachen wurden Stress, Schlafmangel, Temperaturschwankungen in der Umgebung, Umweltgifte und die Tageszeiten genannt zu denen Mahlzeiten eingenommen werden. Die Zusammensetzung der Darmflora sei den Studienautoren zufolge ebenfalls ein wichtiger Faktor, der sich auf das Körpergewicht auswirken kann.

    Sport und Kalorienaufnahme nicht Hauptfaktoren

    Das Fazit der Studie ist, dass Sport und Kalorienaufnahme die ausschließlichen Hauptfaktoren für das Körpergewicht sind. Die Forschung sieht einen Zusammenhang zwischen der Lebensweise, Ernährungsgewohnheiten, sportlicher Aktivität, Alter, Geschlecht, Darmflora und dem persönlichen Umfeld. Wer zum Beispiel in einem Ort lebt, wo mehrere Fastfood-Restaurants zur Auswahl stehen, ist eher geneigt dort essen zu gehen als eine gesunde Mahlzeit zuhause zuzubereiten.

    Die Beliebtheit von Fastfood ist eine Folge unserer schnelllebigen Zeit, in der die Menschen oft aus beruflichen Zeitgründen nicht die Zeit haben sich immer gesund zu ernähren. In der Mittagspause wird lieber eine Currywurst mit Pommes Frites oder ein Rahmschnitzel mit Kroketten gegessen anstatt gesunde Gerichte zu essen.

    Gesunde Gerichte sind selbst bei wenig Zeit möglich. Sie erfordern nur eine genaue Planung. Jeweils abends wird das Gericht für den folgenden Tag oder sogar für mehrere Tage zubereitet. Als Folge wird Zeit gespart, wodurch sich eine gesunde Ernährung ergibt, die auf kalorienreiche, fetthaltige und zuckerhaltige Nahrung im erheblichen Umfang verzichtet. Verbunden mit regelmäßiger Bewegung können die Risiken für Übergewicht vermindert werden. Viele Menschen können jedoch den berühmten inneren Schweinehund nicht überwinden, um sportlich aktiv zu werden und hierbei kann ein Personal-Trainer oder Personal-Coach helfen, der einen motiviert und dabei unterstützt sich generell gesünder zu verhalten.

    Hoher BMI steigert Krankheitsrisiko

    Zahlreiche Studien verweisen darauf, dass ein steigendes Gewicht ein kletterndes Risiko in sich birgt an Krankheiten wie Zucker, Diabetes Typ-2, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Alzheimer zu erkranken. Besonders ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 steigt das Krankheitsrisiko signifikant, was Gegenmaßnahmen erfordert, damit keine der Krankheiten auftreten können. Der BMI wird basierend auf dem Gewicht, Alter und Körpergröße berechnet. Als ein gesunder BMI-Index gilt 20. Je gesünder man sich ernährt und je regelmäßiger Sport betrieben wird, desto eher dankt es einem die Gesundheit.

    Bild: © Depositphotos.com / Paha_L

  • Neue Diätpille soll den Körper austricksen

    Neue Diätpille soll den Körper austricksen

    Eine neue Diätpille soll dazu beitragen das steigende Problem des Übergewichts in den Industrieländern zu lösen. Die Forscher des Salk-Institute for Biological Studies in La Jolla unter der Leitung von Sungsoon Fang haben eine spezielle Diätpille entwickelt, die dem Körper einen Kalorienkonsum vortäuscht und auf diese Weise ein Gewichtszunahme verhindern soll.

    Imaginäre Mahlzeit

    Nach Angaben von Ronald Evans vom Salk-Institute sei die Diätpille wie eine imaginäre Mahlzeit. Die Diätpille würde die gleichen Signale senden wie als wenn eine Menge gegessen wird. Im Anschluss würde der Körper damit beginnen Platz zu schaffen, damit die vermeintliche Nahrung gespeichert werden kann. Wie das Forscherteam berichtet, seien in der Pille keine Kalorien enthalten und sie habe keinen Einfluss auf das Appetitverhalten. Das Protein mit der Bezeichnung Farnesoid X Rezeptor (FXR) zeichnet sich hauptverantwortlich für diese Wirkung und wird aktiv sobald eine Mahlzeit eingenommen wird. Der FXR-Rezeptor spielt eine große Rolle bezüglich der Freisetzung von Gallensäure aus der Leber, der Essens-Verdauung, der Speicherung von Fetten und Zucker.

    Diätpille – Geringe Nebenwirkungen und erhöhte Fettverbrennung

    Das Medikament weist nach Angaben der Forscher nur eine geringe Anzahl Nebenwirkungen auf. Andere Diätmittel beinhalten bereits den FXR-Rezeptor, der die Fettverbrennung startet, aber zugleich das Protein ebenfalls außerhalb des Verdauungssystems aktiv schalten. Die Folge sind gefährliche Nebenwirkungen. Das Forscherteam versichert, dass ihre Diätpille im Darm verbleibt und nicht ins Blut gelangen würde, wodurch die Nebenwirkungen auf ein Minimum reduziert werden sollen.

    Als Basis für das Abnehm-Medikament veränderten die Wissenschaftler das Gerüst der Diätpille und setzten dabei auf den selbstentwickelten Wirkstoff Fexaramin. Bei Versuchen mit Mäusen wurde eine schonendere Wirkung festgestellt, da das Medikament im Darm blieb und keine Ausbreitung im gesamten Körper erfolgte. Fettleibige Mäuse erhielten fünf Wochen lang täglich eine Fexamarin-Pille in deren Folge die Fettverbrennung gesteigert und Fett abgebaut wurde. Neben dem Fettabbau wurde eine Senkung des Blutzucker- und Cholesterinspiegels festgestellt. Die Körpertemperatur der Mäuse stieg und deutete auf einen verstärkten Stoffwechsel hin verbunden mit einer erhöhten Fettverbrennung.

    Klinische Studien in Vorbereitung

    Das Forscherteam testete die Diätpille bislang nur an Mäusen, aber es befinden sich mittlerweile klinische Studien in Vorbereitung in deren Rahmen das Medikament an Menschen unter ärztlicher Aufsicht getestet werden soll. Die Studien sollen die Wirksamkeit des Wirkstoffs Fexamarin auf Übergewicht und weitere Stoffwechselkrankheiten testen. Im Idealfall soll die Diätpille im Rahmen einer Diät unter Aufsicht eines Arztes eingesetzt werden.

    Nach Abschluss der klinischen Studien am Menschen dürfte es nur noch wenige Jahre dauern, bis die Diätpille auf den Markt kommen könnte. Das Übergewicht (Adipositas) hat sich zu einem erheblichen Problem in den USA, Europa, Asien und weiteren Regionen der Welt entwickelt. Vor allem die Industrieländer sind davon betroffen und versuchen das Problem durch staatliche Sport- und Fitnessprogramme zu lösen.

    Die Gründe für die steigende Zahl Übergewichtiger sind Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und der Genuss kalorienhaltiger Getränke wie Cola. Die Folgen des Übergewichts sind Krankheiten wie Diabetes und Herzkrankheiten, welche die Gesundheitssysteme der betroffenen Länder mit steigenden Milliardenkosten belasten.

    Bild: © Depositphotos.com / zaretskaya

  • Pegane Ernährung im Aufwind

    Pegane Ernährung im Aufwind

    Eine neue Ernährungsweise hat der US-Mediziner Dr. Mark Hyman mit der peganen Ernährung erfunden. Er kombinierte die Paleo-Diät mit der veganen Ernährung. Bei der Paleo-Diät steht vor allem wie einst in der Steinzeit Fleisch auf dem Speiseplan. Die vegane Ernährung hingegen verzichtet komplett auf Fleisch, stattdessen wird auf Obst, Gemüse und Fleischalternativen, wie Tofu oder Soja gesetzt. Beide Ernährungsweisen eint eine Gemeinsamkeit und zwar dass die Lebensmittel nach Möglichkeit frisch und unverarbeitet sind. Die Nahrungsmittel sollten auf keinen Fall Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Aromastoffe enthalten. Auf Milchprodukte wird im Rahmen der peganen Ernährung verzichtet.

    Alle Peganer und solche die es werden wollen, sollten sich Hyman zufolge an seine Richtlinien halten. Diese Richtlinien beinhalten die Vermeidung der Aufnahme von Kohlenhydraten, die besonders in Kartoffeln, Brot, Nudeln und Zucker enthalten sind. Er empfiehlt Hirse, Buchweizen und Quinoa als Alternative.

    Der Verzicht auf Süßes fällt nicht allen leicht, weshalb ein unregelmäßiger Genuss von Honig bzw. Ahornsirup erlaubt ist. Auf dem Speiseplan eines Peganers sollten vor allem Obst und Gemüse stehen. Die Mahlzeiten sollten aus einem Obst- und Gemüseanteil von 50 bis 70 Prozent bestehen. Im Bereich Fette wird in der peganen Ernährung zwischen guten und schlechten Fetten unterschieden. Als gute Fette gelten zum Beispiel Olivenöl, Nussöle und Avocado-Öle, während industriell hergestellte Öle aus Raps und Sonnenblumenkernen als schlecht eingestuft sind.

    Der Fleischanteil in der peganen Ernährung sollte sich nach den Vorgaben von Hyman auf maximal 25 Prozent belaufen. Bei den Fleischprodukten sollte es sich um Biofleisch handeln und die Tiere artgerecht gehalten worden sein. Auf Milchprodukte wird verzichtet, weil sie für Diabetes, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich sind. Ein weiterer Verzicht sind Gluten, ein Klebeeiweiss, welches im Weizen vorhanden ist. Peganer dürfen Hülsenfrüchte essen, aber ausschließlich eine Tasse am Tag, weil ein erhöhter Verzehr zu Verdauungsproblemen führen könnte.

    Nach Ansicht von Mark Hyman handelt sich bei seiner peganen Ernährungsweise um die gesündeste Variante der Ernährung. Der Cholesterinspiegel würde sinken und sich das Körperfett mit der Zeit reduzieren. Er empfiehlt regelmäßig Obst und Gemüse zu essen. Die Wissenschaft ist sich uneins darüber, ob Milchprodukte und Getreide sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken. Auf ungesunde Auswirkungen verweisen einige Studien, aber andere Studien sehen das Gegenteil. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sieht in Kohlenhydraten und Milchprodukten einen wichtigen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. In der TV-Sendung »Galileo« von ProSieben probierte ein Moderator die pegane Ernährung aus und verzeichnete dabei tatsächlich eine Gewichtsabnahme.

    Wer die pegane Ernährung ausprobieren möchte, sollte sich an die Regeln seines Erfinders halten, um langfristig gesundheitlich davon profitieren zu können. Vorab sollte jedoch der Hausarzt konsultiert werden, ob diese Ernährungsweise bezogen auf den aktuellen Gesundheitszustand, Kondition und Fitness geeignet erscheint. Auf jeden Fall dürften Peganer gesünder leben als ein Großteil der Menschen, die täglich Fertignahrung essen oder zur Mittagszeit ein Fastfood-Restaurant besuchen. Auf den Geldbeutel dürfte sich die pegane Ernährungsweise ebenfalls positiv auswirken, weil Fleisch auf dem Speiseplan nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt und auf Milchprodukte sowie Kohlenhydrate ganz verzichtet wird. Auch Green Smoothies sind gut für eine dauerhafte gesunde Ernährung. Wer sicher gehen will kann sich über den Stand-Mixer Test informieren.

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  • Ghee Butter – ein ganz besonderes Elixier

    Ghee Butter – ein ganz besonderes Elixier

    Wer sich schon einmal näher mit dem Thema Ayurveda beschäftigt hat, dem wird auch der Begriff Ghee Butter bekannt sein. In der ayurvedischen Kultur spielt Ghee Butter schon sehr lange eine wichtige Rolle und wird in alten Schriften sogar als goldenes Elixier bezeichnet. Ghee Butter kann sowohl äußerlich als auch innerlich eingesetzt werden, und wird als Lebensmittel ebenso verwendet wie auch als Heilmittel. Ghee Butter eilt der Ruf voraus, dass sie den Körper entgiften und den Cholesterinspiegel senken kann, und auch bei Arteriosklerose hilft. Aber das ist noch lange nicht alles, was Ghee Butter kann, denn die magische Butter kann noch auf anderen Gebieten zum Einsatz kommen.

    Was ist Ghee Butter?

    Streng genommen ist Ghee Butter nichts anderes als geschmolzene und geklärte Butter, die in Europa auch als Butterschmalz bekannt ist. Im Gegensatz zur normalen klassischen Butter enthält Ghee Butter kein Eiweiß, keinen Milchzucker und auch kaum Wasser. Ghee Butter ist Fett pur, während die herkömmliche Butter nur zu 80 % aus Fett besteht. Um Ghee Butter herzustellen, müssen alle anderen Inhaltsstoffe, die normalerweise in der Butter zu finden sind, entfernt werden.

    Welche Vorteile hat Ghee Butter gegenüber normaler Butter?

    Es gibt drei Argumente, die für Ghee Butter im Vergleich zu normaler Butter sprechen. Ghee Butter lässt sich sehr hoch erhitzen und wird deshalb in der Küche gerne zum Anbraten und auch zum Frittieren genutzt. Wer schon einmal klassische Butter in der Pfanne zu hoch erhitzt hat, der weiß, wie unangenehm es sein kann, wenn die Butter spritzt und dann braun wird. Ghee Butter bleibt aber bis zu einer Temperatur von 190° Grad stabil, denn die im Fett enthaltenen Säuren oxidieren nicht und es werden auch keine gefährlichen freien Radikalen freigesetzt.

    Ghee Butter lässt sich im Vergleich zu Butter sehr einfach lagern und sie ist sehr lange haltbar. Es macht der Ghee Butter nichts aus, wenn sie über Wochen ungekühlt gelagert wird, denn sie enthält kein Wasser und damit kann es auch zu keiner Belastung durch Bakterien kommen. Butter muss relativ schnell verbraucht und ständig gekühlt werden, denn sonst wird sie schnell ranzig.

    In Ghee Butter ist keine Laktose und sie ist daher auch für diejenigen geeignet, die unter einer Laktoseunverträglichkeit leiden.

    Die gesunden Inhaltsstoffe

    Ghee Butter hat eine Menge sehr gesunde Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel die Vitamine A, D und E. Wer täglich Ghee Butter isst, der deckt seinen Bedarf an Vitaminen optimal, so decken schon 20 Gramm Ghee Butter alleine 20 % des täglich benötigten Bedarfs an Vitamin A. Was aber vielleicht noch wichtiger ist, Ghee Butter besteht zu 60 % aus gesättigten Fettsäuren, nur 30 % der Fettsäuren sind ungesättigt und 3 % der in der Ghee Butter enthaltenen Fettsäuren sind mehrfach gesättigt. Viele werden jetzt vielleicht fragen: Wie kann diese besondere Butter gesund sein, wenn sie einen so hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren hat? Sind es nicht genau diese Fettsäuren, die als Verursacher für Herz- und Kreislauferkrankungen gelten? Neue Studien sind jetzt zu einem anderen Ergebnis gekommen, es ist ein Irrtum anzunehmen, dass gesättigte Fettsäuren grundsätzlich schädlich sind, ganz im Gegenteil, Ghee Butter hat die Fähigkeit, den Cholesterinspiegel nicht nur zu senken, sondern ihn auch zu regulieren.

    Noch mehr gute Eigenschaften

    Butter ist bekanntlich schwer verdaulich, Ghee Butter liegt nie schwer im Magen und ist deutlich leichter verdaulich als alle anderen Fette. Ghee Butter wirkt auch entzündungshemmend und kann die Wunderheilung fördern. Wird Ghee Butter auf Wunden oder Blasen aufgetragen, dann wird die Heilung beschleunigt und es bilden sich keine markanten Narben. Auch in der Kosmetik ist Ghee Butter sehr beliebt, denn sie verjüngt die Haut und hilft ihr gleichzeitig sich zu regenerieren, zum Beispiel nach dem Abschminken.

    Bild: © Depositphotos.com / Haribol_108