Schlagwort: Fettsäuren

  • Kokosmehl – die gluten- und cholesterinfreie Alternative

    Kokosmehl – die gluten- und cholesterinfreie Alternative

    Kokosmehl eignet sich hervorragend als gesunde Alternative für eine glutenfreie Ernährung. Dabei punktet das wertvolle Mehl auf Grund

     

    • der leichten Verarbeitung
    • des Reichtums an Ballaststoffen
    • seines guten Geschmacks
    • seiner geringen Kohlenhydrate

     

    Das glutenfreie Kokosmehl ist daher bestens für eine gesunde Ernährung geeignet.

     

    Kokosmehl – ideal für Menschen mit Verdauungsproblemen

     

    Wer an Zöliakie leidet oder Schwierigkeiten mit dem Verdauungssystem hat, kann von dem gut bekömmlichen Mehl der Kokosnuss profitieren. Kokosmehl entsteht durch die Trocknung und Entölung von frischem Kokosnussfleisch, das anschließend zu Mehl verarbeitet wird. Dieses hat eine weiße Farbe und verbreitet einen herrlich exotischen Duft.

     

    In Kokosmehl ist nur ein geringer Fettanteil vorhanden. Dieser minimierte Fettgehalt des Mehls beruht auf dem Herstellungsprozess, in dessen Zuge der größte Anteil entfernt wird. Daher verfügt Kokosmehl über kein Cholesterin und liefert eine reichhaltige Menge an für den Menschen wertvollen Ballaststoffen.

     

    Einsatzmöglichkeiten von Kokosmehl

     

    Da Kokosmehl frei von Phytin und Gluten ist, eignet es sich gleichermaßen als Zutat für

     

    • Desserts
    • Brotaufstriche
    • Saucen

     

    sowie für die Herstellung von Backwaren verschiedenster Art.

     

    Darüber hinaus kann das Mehl aus der Kokosnuss, gemischt unter

     

    • Joghurt
    • Mixgetränken
    • Müsli
    • Obstsalat

     

    und zahlreichen weiteren Gerichten, ideal den täglichen Ballaststoffbedarf decken.

     

    Gluten- und Phytinsäurefreies Kokosmehl

     

    Kokosmehl ist frei von Gluten und Phytinsäure. Das Eiweiß in herkömmlichen Getreidearten wie beispielsweise Hafer, Gerste, Weizen und Roggen wird als Gluten bezeichnet. Personen, die über eine entsprechende Veranlagung verfügen, können auf Gluten mit chronischen Entzündungserscheinungen im Bereich der Schleimhaut des Dünndarms reagieren. Zeitgleich kommt es zur Zerstörung von Darmschleimhautzellen. In diesem Fall ist die Rede von Zöliakie.

     

    Bei einer derartigen Reaktion des Dünndarms ist keine perfekte Verwertung von Nährstoffen mehr gegeben. Daraus resultieren Beschwerden wie

     

    • Depressionen
    • Durchfall
    • Erbrechen
    • Erschöpfungszustände
    • Gewichtsreduktion
    • Übelkeit

     

    Ferner ist im Kokosmehl keine Phytinsäure enthalten. Diese Säure zeichnet vermutlich für eine erschwerte Aufnahme von Mineralstoffen aus der Nahrung verantwortlich. Im Bereich des Magen und Darms kann Phytinsäure kaum gespalten werden. Stattdessen verknüpft sie sich jedoch mit Spurenelementen, woraus ein nicht mehr vorhandener Nutzen für den Menschen resultiert.

     

    Ergänzend finden sich im Mehl der Kokosnuss wertvolle mittelkettige Fettsäuren. Diese tragen maßgeblich zur Mineralienaufnahme – insbesondere von Kalzium und Magnesium – sowie zur Aufnahme der fettlöslichen Vitamine während der Nahrungsaufnahme bei.

     

    Inhaltsstoffe und Wirkweise von Kokosmehl

     

    Da Kokosmehl relativ wenig Fett und Kalorien enthält, eignet sich das Produkt hervorragend zum Abnehmen. Die im Mehl vorkommenden mittelkettigen Fettsäuren setzt der menschliche Organismus zur Energiegewinnung ein, speichert sie jedoch nicht als Körperfett. Mittelkettige Fettsäuren tragen zur Anregung des Stoffwechsels bei und unterstützen eine gewünschte Gewichtsabnahme. Darüber hinaus schützen diese Fettsäuren den Körper vor

     

    • Bakterien
    • Viren
    • Pilze

     

    Basierend auf dem hohen Reichtum an sämtlichen Aminosäuren, kann Kokosmehl zu einer ausgewogenen Versorgung des Organismus mit ausreichend Eiweiß beitragen. Wer seine Speisen mit Kokosmehl anreichert, erreicht einen hohen Sättigungsgrad. Begründet liegt dies zum einen in dem hohen Angebot an allen acht Aminosäuren sowie dem Reichtum an Ballaststoffen.

     

    Das gesunde Mehl führt, basierend auf seines geringen Anteils an Kohlenhydraten und seines Reichtums an Ballaststoffen, zu einer minimalen Beeinflussung des Blutzuckerspiegels. Dies ist besonders für Diabetiker von Interesse.

     

    Anwendungsbeispiele für Kokosmehl in der Küche

     

    Auf Grund seiner luftigen, leichten Konsistenz und seines leicht süßlichen Aromas bietet sich Kokosmehl ideal für die Zubereitung von Süßspeisen, wie beispielsweise

     

    • feinen Kuchen
    • Muffins
    • Pfannkuchen

     

    1. Der Zusatz von Süßungsmitteln kann getrost entfallen. Backwaren verschiedenster Art, die mit dem Mehl gebacken worden sind, zeichnen sich durch ein höheres Aroma aus.

     

    Ferner verfügt Kokosmehl über eine starke Saugkraft. So stellt das gesunde Mehl ein hervorragendes Bindemittel für

     

    • Aufläufe
    • Saucen
    • Suppen
    • Eintöpfe

     

    dar. Zeitgleich verleiht Kokosmehl verschiedenen Speisen eine wesentlich bessere Konsistenz als dies unter Verwendung von Speisestärke oder allgemein typisch verwendeten Mehlarten der Fall ist.

  • Gesundheitsmittel aus der Natur – eine interessante Alternative

    Gesundheitsmittel aus der Natur – eine interessante Alternative

    Die Pharmaunternehmen bieten einen großen bunten Strauß an Tabletten, Pillen und Kapseln aller Art für beinahe jedes Leiden. Aber nicht jeder kann sich mit dem Gedanken abfinden, Mittel einzunehmen, die in einem Chemielabor entstanden sind. Es sind vielmehr die Mittel mit natürlichen Inhaltsstoffen, die mehr und mehr im Trend sind, sie gelten als gesund, da sie wenige oder gar keine Nebenwirkungen haben und zudem frei verkäuflich sind. Was spricht für die Gesundheitsmittel aus der Natur und wie wirksam sind sie tatsächlich? Können sie die klassischen Medikamente ersetzen oder haben sie nur eine unterstützende Wirkung?

    Das Herz unterstützen

    Das Herz ist so etwas wie ein Motor, der wenn er immer gut gepflegt wird, stets rund läuft. Kommt der Motor des Körpers ins Stocken, dann kann das sehr schnell sehr gefährlich werden, daher sollte man alles tun, um das Herz gesund zu erhalten. So gehören zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren zu den Dingen, die das Herz braucht, um immer zuverlässig zu funktionieren, aber nicht jeder kann oder möchte regelmäßig Fische wie Lachs und Makrele essen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind. Hoch konzentriertes Fischöl erhält die Membranen der Zellen elastisch und das Blut kann ohne Probleme durch den Körper fließen, was wiederum dem Herzen zu Gute kommt. Gesundheitsmittel für das Herz sind aber nur ein Beispiel, es gibt noch mehr Möglichkeiten, um den Körper natürlich gesund zu erhalten.

    Weg mit dem Fett

    Wer an Gewicht verlieren will, der kann entweder eine Diät machen oder versuchen, die Pfunde mit natürlichen Gesundheitsmitteln schmelzen zu lassen. Viele sogenannte Schlankheitsmittel sind zu Recht in der Kritik, denn sie versprechen eine sehr hohe Gewichtsabnahme in einem sehr kurzen Zeitraum und das ist nie gesund. Sogenannte Crash-Diäten schaden dem Körper, besser ist es, die Fettzellen auf sanfte Art anzugreifen. Mit natürlichen Pflanzenfasern wird es möglich, dass sich die Fettmoleküle im Körper nicht mehr spalten können, nur die „guten“ Fette werden nicht gebunden und verbleiben im Körper. So wird es möglich, auf einfache Art an Gewicht zu verlieren, ohne dass der Körper darunter leiden muss.

    Fitness für den Geist

    Die heutige Zeit ist eine hektische und stressige Zeit, die allen viel abverlangt. Nicht nur die körperliche Erschöpfung ist hier ein Thema, immer mehr Menschen leiden auch unter einer seelischen Erschöpfung, die nicht selten in Depressionen endet. Das muss nicht sein, denn auch für einen gesunden Geist gibt es natürliche Gesundheitsmittel. So gehört die Ginkgo Pflanze seit Jahrhunderten zu den Mitteln, die unter anderem die Konzentration verbessern kann und auch ein Extrakt aus der Sonnenblume ist ein bewährtes Mittel, um im Kopf fit zu bleiben. Es ist ein Irrtum, anzunehmen, dass nur ältere Menschen etwas für ihre geistige Gesundheit zu sich nehmen müssen, auch jüngere Menschen profitieren von den Mitteln aus der Natur, um sich zum Beispiel auf wichtige Prüfungen vorzubereiten.

    Auf Qualität achten

    Der Markt für Gesundheits- und Nahrungsergänzungsmittel ist mehr als groß und praktisch jeden Tag kommen neue vermeintliche „Wundermittel“ dazu. So fällt es sehr schwer, den Überblick zu behalten und die Mittel, die tatsächlich effektiv sind, von den Mitteln zu unterscheiden, die mehr versprechen als sie im Endeffekt halten können. Aber gerade bei frei verkäuflichen Gesundheitsmitteln ist es besonders wichtig, auf Qualität zu achten, denn sonst kann es sehr schnell passieren, dass ein Mittel genau das Gegenteil erreicht und der Gesundheit nicht nützt, sondern schadet. Renommierte Unternehmen wie zum Beispiel Dr. Hittich, bieten ein breit gefächertes Sortiment an Gesundheitsmitteln und verbürgen sich für eine einwandfreie Qualität. Wer auf die Seite geht, der wird dort ausgesuchte Gesundheitsmittel für Herz und Kreislauf finden, ebenso wie Mittel für mehr Energie und Schönheit, sowie auch Präparate für den Kopf und den Geist.

    Bild: © Depositphotos.com / belchonock

  • Löst Zucker wirklich Diabetes aus?

    Löst Zucker wirklich Diabetes aus?

    Die meisten Menschen kennen Diabetes unter ihrem bekannten Namen Zuckerkrankheit, aber heißt das automatisch, dass jeder, der zu viel Zucker isst, auch Gefahr läuft, an Diabetes zu erkranken? Nein, sagt der Leiter der medizinischen Klinik für Endokrinologie der Berliner Charité, Professor Andreas Pfeiffer. Der Zucker sorgt zwar für Übergewicht, aber er ist nicht die Ursache für die Zuckerkrankheit.

    Kein Zusammenhang

    Zwar liegt es nah, dass Zucker auch die Zuckerkrankheit auslöst, aber aus medizinischer Sicht haben Zucker und Diabetes nichts miteinander zu tun. Wer viel Zucker zu sich nimmt, der wird schnell übergewichtig werden und dieses Übergewicht ist dann ein Risikofaktor Diabetes, einen direkten Zusammenhang gibt es aber nicht.

    Zu wenig Bewegung

    Neben dem Übergewicht ist es vor allem der Mangel an Bewegung, der Diabetes auslösen kann. Wer erst gar nicht Gefahr laufen will, an Diabetes zu erkranken, der muss nur einige Pfunde abnehmen und sich mehr sportlich betätigen, denn Bewegung und eine ausgewogene gesunde Ernährung bilden den besten Schutz, um nicht an Diabetes zu erkranken. Wenig gesättigte Fettsäuren sind bei der Ernährung ebenso wichtig wie auch Ballaststoffe und natürlich nicht allzu viel Zucker.

    Ist Diabetes vererblich?

    Diabetes ist zwar keine klassische Erbkrankheit wie zum Beispiel die Bluterkrankheit, aber es gibt eine gewisse Veranlagung. Wenn ein Elternteil oder die Großmutter an Diabetes erkrankt war, dann gibt es ein erhöhtes Risiko, dass auch die Kinder und Enkel Diabetes bekommen. Um dem vorzubeugen, hilft wieder die gesunde Ernährung und auch wer sportlich aktiv ist, kann die Gefahr senken, an Diabetes zu erkranken. In Deutschland leiden rund sechs Millionen Menschen unter der Zuckerkrankheit, das hat Diabetes zu einer Art Volkskrankheit gemacht. Beunruhigend ist vor allem, dass schon Kinder bedingt durch Übergewicht zuckerkrank werden. Daher sieht die Medizin die Eltern in der Pflicht, ihren Kindern dieses Schicksal zu ersparen und auf eine gesunde Ernährung zu achten.

    Bild: © Depositphotos.com / joruba75

  • Kaktusfeigenöl – eine Wohltat für die Haut

    Kaktusfeigenöl – eine Wohltat für die Haut

    Die Haut ist das größte Organ des Menschen, aber sie ist auch eine Art Spiegelbild, an dem sich unter anderem das Alter ablesen lässt. Die Haut ist empfindlich, sie reagiert auf Hitze ebenso verstimmt wie auch auf Kälte oder auf Umweltverschmutzung. Wird die Haut nicht gut gepflegt, dann wirft sie unschöne Falten, ist gereizt und das Hautbild lässt zu wünschen übrig. Es gibt viele Mittel, um die Haut so zu pflegen, dass sie gesund bleibt, aber nicht alle Pflegeprodukte halten, was sie vollmundig versprechen. Anders sieht es beim Kaktusfeigenöl aus, denn diese Pflege ist perfekt für die Haut und hält sie lange elastisch, geschmeidig und gesund.

    Die Kaktusfeige – eine seltene Pflanze

    Die Kaktusfeige ist eine seltene Pflanze, die ganz bestimmte Klimaverhältnisse braucht, um wachsen zu können. Die Pflanzen sind unter anderem in Mexiko und in den USA, aber auch in der Karibik und vor allem in Nordafrika zu finden. In Mexiko erfreut sich die Kaktusfeige großer Beliebtheit, denn die noch jungen Blätter und die Früchte werden in der landestypischen Küche für schmackhafte Eintöpfe und als pikante Zutat für Salate verwendet. Die Kaktusfeige wächst zunächst als Strauch, wird aber mit zunehmendem Alter immer mehr zu einem Baum, der bis zu sechs Meter hoch werden kann. Für das hautpflegende Öl werden die orange bis rötlich gefärbten eiförmigen Früchte verwendet.

    Wie wird Kaktusfeigenöl hergestellt?

    Nach der Ernte werden die Früchte zunächst von ihren Kernen befreit, anschließend gewaschen und dann zum Trocknen in die Sonne gelegt. Nach dem Trockenvorgang werden die Kerne in einem kühlen Raum gelagert, um zu verhindern, dass sie verderben, im letzten Schritt werden sie dann kalt zu Öl gepresst. Da für einen einzigen Liter Kaktusfeigenöl 450 Kilogramm Früchte benötigt werden, erklärt sich der relativ hohe Preis für dieses Hautpflegemittel. Qualitativ hochwertiges Öl wird immer kalt gepresst, günstige Öle werden hingegen durch eine chemische Extraktion produziert, bei der die Kerne pulverisiert und dann mit Hexan versetzt werden.

    Was macht das Öl so wertvoll?

    Kaktusfeigenöl enthält essenzielle Fettsäuren, von denen mehr als 85 % ungesättigt und somit sehr wertvoll für den Körper sind. Besonders wertvoll ist Linolsäure, denn sie wird nicht nur in der Medizin, sondern auch für die Körperpflege verwendet. Entzündete Haut wie auch trockene Haut kann daher mit Kaktusfeigenöl behandelt werden und bei Hautverletzungen, wie Beispiel bei Abschürfungen, wirkt das Öl zudem auch schmerzlindernd und entzündungshemmend. Die Linolsäure im Kaktusfeigenöl hat aber noch eine sehr positive Eigenschaft, denn sie regt die Produktion von sogenannten Prostaglandinen an. Dieses Gewebehormon unterstützt den Organismus bei der Blutgerinnung, es beugt entzündlichen Prozessen vor und beeinflusst das Schmerzempfinden.

    Innerlich und äußerlich

    Das kostbare Kaktusfeigenöl kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Wird es beispielsweise auf die Haut aufgetragen und sanft einmassiert, dann wirkt es sich auf die Erneuerung der Hautschichten aus. Es schützt die Haut vor dem Austrocknen, und wer unter schuppiger Haut leidet, sollte die betroffenen Stellen mit Kaktusfeigenöl einreiben. In der Kosmetik wird Kaktusfeigenöl auch als Anti-Aging Mittel eingesetzt, denn durch seine Inhaltsstoffe kann es die freien Radikalen daran hindern, die Haut zu schnell altern zu lassen. Das natürliche Wachstum der Zellen wird gefördert, aber auch Augenschatten oder unschöne Augenringe verschwinden wieder, wenn die empfindliche und dünne Haut rund um die Augen regelmäßig mit Kaktusfeigenöl behandelt wird.

    Kaktusfeigenöl ist ein natürliches Produkt, das durch seine positiven Eigenschaften für alle empfehlenswert ist, die nicht nur auf die Schönheit ihrer Haut, sondern auch auf Nachhaltigkeit achten. Wenn es um die Schönheit geht, dann kann das wertvolle Öl kurzfristig zum Einsatz kommen, wenn die Haut aber gesund bleiben soll, dann ist eine langfristige Behandlung notwendig. Das kostbare Öl kann unter anderem hier gekauft werden.

    Bild: © Depositphotos.com / iquazu

  • Warum zu fettes Essen dem Gehirn schadet

    Warum zu fettes Essen dem Gehirn schadet

    Dass fettes Essen dick macht, ist hinlänglich bekannt, dass es aber auch das Gehirn negativ beeinflusst, das ist das Ergebnis einer neuen Studie. Zunächst gilt diese These allerdings nur für Mäuse, denn die kleinen Nagetiere, die im Rahmen der Studie mit fettigem Essen gefüttert wurden, legten nicht nur kräftig an Gewicht zu, ihr Gehirn litt zudem an einer Unterversorgung mit Zucker.

    Das Gehirn hungert

    Die Studie des Max-Planck-Instituts für Stoffwechselforschung hat nachgewiesen, dass fettiges Essen schon nach drei Tagen zu einer deutlich geringeren Versorgung mit Zucker führt. Das Gehirn hungert und das, obwohl viel und fett gegessen wird. Wird der Zuckerspiegel im Gehirn wiederhergestellt, kann es für den restlichen Körper gefährlich werden, im schlimmsten Fall droht sogar eine Diabetes. Die Forschergruppe um Jens Brüning fand heraus, dass bei Mäusen schon nach drei Tagen fettreicher Diät, die Aufnahme von Glukose im Gehirn stetig abnahm.

    Was ist der Auslöser?

    Die Forscher sehen in den ungesättigten Fettsäuren einen möglichen Auslöser, der sich giftig auf die Blut-Hirn-Schranken auswirkt. In der Folge kommt es dann zu einer Rückbildung des Glukose-Transports, das dann an den wichtigen Stellen im Gehirn fehlt. Die Mäuse lernten plötzlich nichts mehr und auch ihr Erinnerungsvermögen wurde immer schlechter. Das Gehirn versucht allerdings, dem Mangel an Glukose entgegenzuwirken, indem das Immunsystem umgehend anfängt, VEGF zu produzieren, um den Glukosewert wieder zu steigern.

    Der Körper muss leiden

    Es dauerte vier Wochen, bis bei den Mäusen im Gehirn wieder ein normaler Glukosespiegel gemessen werden konnte, obwohl sie weiterhin fettreich ernährt wurden. Dieser Ausgleich des Bedarfs an Zucker im Hirn ging aber auf Kosten des Körpers. Das Gehirn hatte den Appetit auf Süßigkeiten stetig gesteigert und dabei verhindert, dass die Muskeln Zucker bekamen. In der Spätfolge können die Zellen der Muskeln resistent gegen das Hormon Insulin werden, und das steigert die Gefahr, an Diabetes zu erkranken.

    Bild: © Depositphotos.com / Berka777

  • Ginseng – eine Wohltat für Körper und Geist

    Ginseng – eine Wohltat für Körper und Geist

    Ginseng gehört zu den ältesten und wohl auch bekanntesten Heilpflanzen weltweit. Die Pflanze wächst bevorzugt in den gebirgigen und stark bewaldeten Regionen Sibiriens, Chinas und Südkoreas, kultiviert wird die Pflanze mittlerweile aber auch in Europa. Die Geschichte des Ginseng reicht sehr weit zurück, denn schon 40 vor Christus wird die außergewöhnliche Heilkraft des Ginseng in alten Schriften erwähnt. In der traditionellen chinesischen Medizin hat Ginseng schon lange einen festen Platz und als niederländische Seeleute die Pflanze im 17. Jahrhundert nach Europa brachten, dauerte es nicht lange, bis die Heilpflanze auch hier bekannt wurde.

    Was macht Ginseng so besonders?

    Nicht alle Bestandteile der Ginsengpflanze werden als Heilmittel genutzt, meist ist es die Wurzel, die Verwendung findet. Im 20. Jahrhundert gab es die ersten Studien zur Ginsengwurzel, die nachweislich die gesunde Wirkung beschrieben haben und bis heute genießt die Pflanze einen ausgezeichneten Ruf. Es sind vor allem die sogenannten Ginsenoside und die ätherischen Öle, die die Ginsengwurzel so gesund machen, aber auch Peptidoglycane und Phytosterole, die in der Pflanze enthalten sind, haben eine heilende Wirkung. Je älter und kleiner die Wurzeln sind, umso höher die Konzentration der Wirkstoffe, zu denen Aminosäuren ebenso zählen wie auch Vitamine, Spurenelemente, ätherische Öle, Fettsäuren und verschiedene Spurenelemente wie Selen, Magnesium, Kalzium und Kalium.

    Wie wirkt Ginseng?

    Durch die vielfältigen Inhaltsstoffe kann die Ginsengwurzel auch eine vielfältige Wirkung entfalten. So sorgt die Wurzel unter anderem dafür, dass die für das Gehirn so wichtigen Botenstoffe Serotonin und Dopamin verstärkt produziert werden, was die Gedächtnisleistung, aber auch die Funktion von Nieren und Herz stärkt. Das Immunsystem wird stimuliert und da Ginseng auch die Energie des Gehirns steigert, stellt sich ein allgemeines Wohlbefinden ein. Der Körper ist in der Lage, körperliche aber auch seelische Anstrengungen und Belastungen leichter und schneller zu verkraften. Studien aus der traditionellen chinesischen Medizin belegen, dass der Körper durch die Inhaltsstoffe der Ginsengwurzel gestärkt wird, Müdigkeit und Abgeschlagenheit lassen schnell nach und auch die Konzentration wird gesteigert. Zu den positiven Effekten gehört auch die Fähigkeit in psychischer Hinsicht, denn die Wurzel kommt bei nervlich bedingten Erkrankungen wie beispielsweise bei Angstzuständen ebenfalls zum Einsatz.

    Wie wird die Ginsengwurzel angewendet?

    Ginseng ist nicht nur ein Heilmittel, er kann auch ein ganz normaler Bestandteil der Nahrung sein. So werden heute Suppen und Getränke mit dem Extrakt der asiatischen Wurzel angeboten, in ihrer Heimat wird mit der Wurzel sogar gekocht. Die Wurzeln werden gedünstet, frittiert oder auch gebraten und sind so ein Teil der Speisekarte. Besonders beliebt ist Tee, der aus der Ginsengpflanze gekocht wird, der als sehr aromatisch und lecker gilt. Ähnlich wie beim Ingwertee, so wird auch der Ginsengtee entweder als Pulver oder als Granulat angeboten und muss dann nur noch mit heißen Wasser aufgegossen werden. Möglich ist es aber auch, aus der Wurzel selbst einen Tee zu kochen. Dafür wird die Wurzel in dünne Scheiben geschnitten, dann mit heißem Wasser übergossen und anschließend kann mit Honig gesund gesüßt werden. Als Heilpflanze wird die Ginsengwurzel in Form von Kapseln und als Pulver zum Anrühren mit Wasser in Apotheken, Reformhäusern und Bioläden angeboten.

    Ginseng in der Kosmetik

    Die Heilpflanze hat sich zudem als Zutat für verschiedene Kosmetika einen guten Namen gemacht und wird zum Beispiel für Shampoos, Hautcremes und Körperöle verwendet. Zusammen mit ätherischen Ölen, Jojobaöl und anderen Zutaten kann man Ginseng auch selbst zu einer Creme oder einer Körperlotion verarbeiten und hat dann ein gutes und vor allem ein natürliches Hautpflegemittel.

    Die Ginsengwurzel ist ein Allrounder, der für Körper und Geist gleichermaßen zum Einsatz kommen kann und der aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe seit langer Zeit sehr geschätzt wird.

    Bild: © Depositphotos.com / leungchopan