Kokosmehl – die gluten- und cholesterinfreie Alternative

Kokosmehl eignet sich hervorragend als gesunde Alternative für eine glutenfreie Ernährung. Dabei punktet das wertvolle Mehl auf Grund

 

  • der leichten Verarbeitung
  • des Reichtums an Ballaststoffen
  • seines guten Geschmacks
  • seiner geringen Kohlenhydrate

 

Das glutenfreie Kokosmehl ist daher bestens für eine gesunde Ernährung geeignet.

 

Kokosmehl – ideal für Menschen mit Verdauungsproblemen

 

Wer an Zöliakie leidet oder Schwierigkeiten mit dem Verdauungssystem hat, kann von dem gut bekömmlichen Mehl der Kokosnuss profitieren. Kokosmehl entsteht durch die Trocknung und Entölung von frischem Kokosnussfleisch, das anschließend zu Mehl verarbeitet wird. Dieses hat eine weiße Farbe und verbreitet einen herrlich exotischen Duft.

 

In Kokosmehl ist nur ein geringer Fettanteil vorhanden. Dieser minimierte Fettgehalt des Mehls beruht auf dem Herstellungsprozess, in dessen Zuge der größte Anteil entfernt wird. Daher verfügt Kokosmehl über kein Cholesterin und liefert eine reichhaltige Menge an für den Menschen wertvollen Ballaststoffen.

 

Einsatzmöglichkeiten von Kokosmehl

 

Da Kokosmehl frei von Phytin und Gluten ist, eignet es sich gleichermaßen als Zutat für

 

  • Desserts
  • Brotaufstriche
  • Saucen

 

sowie für die Herstellung von Backwaren verschiedenster Art.

 

Darüber hinaus kann das Mehl aus der Kokosnuss, gemischt unter

 

  • Joghurt
  • Mixgetränken
  • Müsli
  • Obstsalat

 

und zahlreichen weiteren Gerichten, ideal den täglichen Ballaststoffbedarf decken.

 

Gluten- und Phytinsäurefreies Kokosmehl

 

Kokosmehl ist frei von Gluten und Phytinsäure. Das Eiweiß in herkömmlichen Getreidearten wie beispielsweise Hafer, Gerste, Weizen und Roggen wird als Gluten bezeichnet. Personen, die über eine entsprechende Veranlagung verfügen, können auf Gluten mit chronischen Entzündungserscheinungen im Bereich der Schleimhaut des Dünndarms reagieren. Zeitgleich kommt es zur Zerstörung von Darmschleimhautzellen. In diesem Fall ist die Rede von Zöliakie.

 

Bei einer derartigen Reaktion des Dünndarms ist keine perfekte Verwertung von Nährstoffen mehr gegeben. Daraus resultieren Beschwerden wie

 

  • Depressionen
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Erschöpfungszustände
  • Gewichtsreduktion
  • Übelkeit

 

Ferner ist im Kokosmehl keine Phytinsäure enthalten. Diese Säure zeichnet vermutlich für eine erschwerte Aufnahme von Mineralstoffen aus der Nahrung verantwortlich. Im Bereich des Magen und Darms kann Phytinsäure kaum gespalten werden. Stattdessen verknüpft sie sich jedoch mit Spurenelementen, woraus ein nicht mehr vorhandener Nutzen für den Menschen resultiert.

 

Ergänzend finden sich im Mehl der Kokosnuss wertvolle mittelkettige Fettsäuren. Diese tragen maßgeblich zur Mineralienaufnahme – insbesondere von Kalzium und Magnesium – sowie zur Aufnahme der fettlöslichen Vitamine während der Nahrungsaufnahme bei.

 

Inhaltsstoffe und Wirkweise von Kokosmehl

 

Da Kokosmehl relativ wenig Fett und Kalorien enthält, eignet sich das Produkt hervorragend zum Abnehmen. Die im Mehl vorkommenden mittelkettigen Fettsäuren setzt der menschliche Organismus zur Energiegewinnung ein, speichert sie jedoch nicht als Körperfett. Mittelkettige Fettsäuren tragen zur Anregung des Stoffwechsels bei und unterstützen eine gewünschte Gewichtsabnahme. Darüber hinaus schützen diese Fettsäuren den Körper vor

 

  • Bakterien
  • Viren
  • Pilze

 

Basierend auf dem hohen Reichtum an sämtlichen Aminosäuren, kann Kokosmehl zu einer ausgewogenen Versorgung des Organismus mit ausreichend Eiweiß beitragen. Wer seine Speisen mit Kokosmehl anreichert, erreicht einen hohen Sättigungsgrad. Begründet liegt dies zum einen in dem hohen Angebot an allen acht Aminosäuren sowie dem Reichtum an Ballaststoffen.

 

Das gesunde Mehl führt, basierend auf seines geringen Anteils an Kohlenhydraten und seines Reichtums an Ballaststoffen, zu einer minimalen Beeinflussung des Blutzuckerspiegels. Dies ist besonders für Diabetiker von Interesse.

 

Anwendungsbeispiele für Kokosmehl in der Küche

 

Auf Grund seiner luftigen, leichten Konsistenz und seines leicht süßlichen Aromas bietet sich Kokosmehl ideal für die Zubereitung von Süßspeisen, wie beispielsweise

 

  • feinen Kuchen
  • Muffins
  • Pfannkuchen

 

  1. Der Zusatz von Süßungsmitteln kann getrost entfallen. Backwaren verschiedenster Art, die mit dem Mehl gebacken worden sind, zeichnen sich durch ein höheres Aroma aus.

 

Ferner verfügt Kokosmehl über eine starke Saugkraft. So stellt das gesunde Mehl ein hervorragendes Bindemittel für

 

  • Aufläufe
  • Saucen
  • Suppen
  • Eintöpfe

 

dar. Zeitgleich verleiht Kokosmehl verschiedenen Speisen eine wesentlich bessere Konsistenz als dies unter Verwendung von Speisestärke oder allgemein typisch verwendeten Mehlarten der Fall ist.

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