Schlagwort: Forscher
-
Unnötige Extras / Wer sich ausgewogen ernährt, braucht keine Vitamine aus Pillen
Baierbrunn (ots) – Jeder vierte Deutsche schluckt Nahrungsergänzungsmittel wie etwa Vitamine, berichten Marktforscher. „Bei ausgewogener Ernährung ist das überflüssig“, betont Prof. Dr. Martin Schulz von der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker im Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“: „Ohne Rat vom Arzt oder Apotheker sollte man Nahrungsergänzungsmittel nicht einnehmen.“ Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 8/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.senioren-ratgeber.deQuelle: http://www.presseportal.de/pm/52278/3103401 -
Mit Gesang leben viele Demente auf / Zwei Studien finden Belege für die positive Wirkung des Singens
Baierbrunn (ots) – „Kein schöner Land in dieser Zeit“: Wer einen demenzkranken Menschen betreut, sollte probieren, ob ihm Singen Freude bereitet. Das Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“ berichtet von zwei Studien an demenzkranken Menschen, die dazu ermutigen. So fanden britische Forscher heraus, dass gemeinsames Singen das Wohlbefinden von Patienten und Angehörigen fördert. US-Psychologen fanden Hinweise, dass regelmäßige Sängerrunden die geistige Leistung der Kranken stützen. Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 8/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.senioren-ratgeber.deQuelle: http://www.presseportal.de/pm/52278/3094839 -
Geht es nicht mehr klüger? / Jahrzehntelang stieg der IQ der Menschen – jetzt stagniert die Entwicklung
Baierbrunn (ots) – Die Ergebnisse bei Intelligenztests haben sich in den vergangenen 100 Jahren um drei Prozent pro Dekade verbessert, doch nun stagnieren sie. Forscher der Universität in Wien werteten zwischen 1909 und 2013 erhobene Daten von rund vier Millionen Menschen aus 31 Ländern aus. Die als „Flynn-Effekt“ bekannte Leistungszunahme beim IQ-Test sei damit bewiesen, berichtet die „Apotheken Umschau“. Als Gründe werden bessere Ernährung, Hygiene und medizinische Versorgung sowie eine bessere schulische Ausbildung vermutet. Nur während des Zweiten Weltkriegs stagnierten die Testergebnisse – und in den vergangenen Jahren. Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 8/2015 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.deQuelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3099477 -

Der Bierbauch – die Problemzone Nummer Eins
Bei Männern gefährlicher als gedacht
Bierbauch, Plauze oder neumodisch Dadbod – geht es um das mehr oder weniger ausgeprägte Bäuchlein des männlichen Geschlechts gibt es viele Namen und noch mehr Ausreden, warum es ihn denn überhaupt gibt. Tatsache ist, dass er gesundheitlich nicht zu unterschätzen ist und deshalb vor allem mit einer Ernährungsumstellung entsprechend bekämpft werden sollte.
Problemzone Nummer Eins: Der Bierbauch
Der Bierbauch ist bei vielen deutschen Männern die Problemzone Nummer Eins. Dennoch tragen ihn die meisten mit einem gewissen Stolz vor sich her und machen sich nicht einmal Mühe, ihn unter entsprechend weiter Kleidung zu verstecken. Unter der neuen Bezeichnung Dadbod, also Papakörper, erlebt der Bierbauch derzeit quasi eine Aufwertung und wird damit fast vorzeigbar. Fragt man jedoch Ärzte um ihre Einschätzung, so sehen die diese Entwicklung eher skeptisch. Denn eines ist klar, einen so gemütlichen Eindruck die Plauze auch macht, in ihrem Inneren kann sich gefährliches Fett ansammeln und dieses sogar zwischen den Organen ablagern. Damit ist das Risiko gegeben, früher oder später an einer ernsthaften Erkrankung zu leiden.
Wer sich jetzt fragt, wie so ein Bierbauch entstehen kann, der sei darauf hingewiesen, dass der namensgebende Gerstensaft damit relativ wenig zu tun hat. Professor Andreas Fritsche unterrichtet Ernährungsmedizin und Prävention an der Uni Tübingen erklärt, dass die Plauze einfach dadurch entsteht, dass zu viele Kalorien konsumiert werden, die der Körper anschließend nicht mehr verbrennt. Damit ist der – übermäßige – Genuss von Bier eigentlich nur zweitrangig für den Bierbauch verantwortlich. Denn klar ist auch, dass jemand der gerne ein gutes Kölsch oder ein kleines Helles konsumiert, meist auch etwas dazu isst. Deshalb ist doch in gewisser Weise ein Zusammenhang mit dem Namen Bierbauch herzustellen.
Der Bierbauch – typisch männlich
Warum eigentlich nur Männer einen Bierbauch bekommen, hat weniger damit zu tun, dass Frauen kein Bier trinken. Es liegt vielmehr am individuellen Fettverteilungstyp. Während Männer diesbezüglich Typ Apfel sind, neigen Frauen zur birnenförmigen Figur – also einer Fettansammlung vor allem an den Oberschenkeln und am Po. Der Bierbauch beim Mann besteht aus unterschiedlichen Fettarten, zum Einen wäre das das subkutane, das sich direkt unter der Haut befindet und das viszerale, das sich tief im Bauchinneren sammelt. Und genau dieses ist besonders gefährlich, da es eine andere Zusammensetzung der Fettzellenstruktur hat als das subkutane. Und zusätzlich produziert es bestimmte Hormone, die zu einer weiteren Appetitsteigerung beitragen. Damit isst man noch mehr und noch mehr Fett lagert sich ab. Matthias Blüher, Adipositas- und Fettgewebeforscher an der Universität Leipzig ergänzt, dass das viszerale Bauchfett zudem Entzündungsstoffe aussendet, die sich schädlich auf die Blutgefäße auswirken und Fettstoffwechselstörungen begünstigen. Damit besteht die Gefahr, in der Folge an Diabetes zu erkranken.
Gesunder Maßstab von Taille- und Hüftumfang
Ein Bierbauch ist ja eigentlich klar ersichtlich, also braucht man nicht lange zu eruieren, wann man selbst gefährdet ist, an Folgeerkrankungen zu leiden. Wer es genauer wissen möchte, der sollte das sogenannte „Waist-to-Hip-Ratio“ überprüfen. Damit gemeint ist das Verhältnis zwischen Taillen- und Hüftumfang. Optimalerweise ist bei Frauen die Taille schmäler als die Hüfte und bei Männern besteht in etwa der gleiche Umfang. Damit Männer den Bierbauch weg bekommen, gilt es eine längerfristige Lebensstiländerung durchzuführen. In erster Linie bedeutet dies, natürlich gesünder und weniger zu essen. Experten empfehlen den Umstieg auf mediterrane Kost, die vor allem
- Viel Gemüse
- Nüsse
- Olivenöl bzw. Pflanzenöle generell
- Fisch
- Wenig Fleisch
umfasst. Wichtig ist dabei, dass der Betroffene vor allem das Bauchfett abbaut, eine Gewichtsreduktion ist nicht das Entscheidende. Wer zu hungern beginnt, tut sich selbst und seinem Körper nichts Gutes, vor allem aber trägt er den Bierbauch nicht ab. Denn der Körper verliert dabei vor allem Wasser und subkutanes Fett. Viel entscheidender ist regelmäßig Bewegung, wobei Experten von mindestens drei Mal wöchentlich ausgehen. Wer öfter joggt oder eine andere Ausdauersportart betreibt, darf sich dann vielleicht zur Feier des Tages auch wieder das eine oder andere Bierchen gönnen.
Bild: © Depositphotos.com / Zoooom
-

Wer seine Muskeln liebt, der ist auch im Urlaub aktiv
Für viele steht der Sommerurlaub vor der Tür. Einfach in der Sonne, bestenfalls am Meer oder See faulenzen und Fünfe grade sein lassen – das ist wohl die Devise von vielen. Doch wer auf seine Figur, insbesondere seine Muskeln achtet, der sollte dies besser nicht tun. Denn bereits während zwei Wochen Nichtstun, baut der Körper bis zu 500 Gramm Muskelmasse ab. Dies hat eine Studie des dänischen Forschers Andreas Vigelsø ergeben. Doch warum machen Muskeln so schnell schlapp? Und gibt’s das perfekte Training?
Der Körper ist ein Energiesparer
Als Überbleibsel aus der Evolution bezeichnet der Sportwissenschaftler Ingo Froböse die Tatsache, dass der Körper ein radikaler Energiesparer ist. Sobald Muskeln nicht mehr verwendet und damit augenscheinlich nicht mehr benötigt werden, baut der Körper sie ab. Denn sie verbrauchen ja Energie, sogar im Ruhezustand. Wer also heutzutage hauptsächlich sitzt, egal ob in der Freizeit auf der Couch oder aber im Büro während der Arbeit, der lässt seine Muskeln quasi faulenzen. Der Sportexperte betont deshalb: Sitzen ist das zweite Rauchen und schadet dem Körper massiv. Sind die Muskeln inaktiv, werden sie zum Einen nicht richtig versorgt, und zum anderen sinkt gleichzeitig der Stoffwechsel. In letzter Konsequenz bilden sich dann die Muskeln zurück und die Kraft nimmt ab. Damit sinkt auch der Kalorienverbrauch.
Im besten Fall alle zwei Stunden aktiv sein
Muskeln müssen fortlaufend irgendwelchen Reizen ausgesetzt sein, damit sie aktiv bleiben und sich nicht zurück bilden. Dabei reicht es aber nicht aus, sich einfach nur nach Feierabend eine Stunde sportlich zu betätigen. Denn was über den ganzen Tag an Bewegung versäumt wurde, kann nicht innerhalb einer kurzen Zeit am Abend wieder aufgeholt werden. Die Empfehlung des Experten lautet also, spätestens alle zwei Stunden die Muskeln zu aktivieren und sich zu bewegen. Das muss nicht gleich Sport sein, es genügt wenn man vom Schreibtisch aufsteht und ein paar Wege im Büro zu Fuß zurück legt oder mal die Treppen ins nächste Stockwerk nimmt. Wer dabei vielleicht sogar zwei Stufen auf einmal nimmt, lässt seinen Muskeln mehr Gutes zuteil werden, als wenn er nach Feierabend eine Stunde Joggen geht. Denn Ausdauersport ist zwar gut, doch Krafttraining bedeutet eigentlich kurze, aber starke Herausforderung für die Muskeln.
Effektive Übungen für die Zeit im Büro
Damit jeder während eines anstrengenden Arbeitstages zwischendurch mal seine Muskeln kräftigt, gibt es kurze und gleichzeitig sehr effektive Übungen, die man bequem auch neben dem Schreibtisch durchführen kann. Die Pendel-Übung etwa, eignet sich sehr gut für die Stärkung der Bauch- und Rückenpartie, die ja beim Sitzen total aus den Fugen geraten kann. Man setzt sich auf die Kante des Bürosessels, streckt die Arme nach oben und beugt den Oberkörper weit nach vorne, bis dieser die Oberschenkel berührt. Danach richtet man sich wieder auf. Diese Übung einige Male hintereinander durchgeführt, verschafft den Muskeln Bewegung und sorgt für Auflockerung am Arbeitsplatz. Wer jetzt nicht unbedingt am Arbeitsplatz zu turnen beginne möchte, der kann auch einfach nach jedem Gang zur Toilette einfach ein paar Kniebeugen machen. Zehn Stück davon sind ideal und treiben vor allem den Stoffwechsel entsprechend an. Damit die Armmuskulatur auf Touren kommt, kann man Wandliegestütze machen. Dabei steht der Betreffende etwa eine Armlänge entfernt von der Wand und öffnet die Hände knapp schulterbreit. Die Ellenbogen sind leicht gebeugt, bevor der Körper in Richtung Wand geneigt wird und anschließend wieder von ihr weggedrückt wird.
Die 5-15 Regel für die Muskelkräftigung
Laut Sportmedizinern und Gesundheitsexperten sollte man sich fünf Mal pro Woche Zeit für die Muskelkräftigung nehmen. Dabei sind 15 Minuten täglich völlig ausreichend, wobei klar sein muss, dass die Muskulatur während der Übungen „brennen“ muss, denn erst dann ist die richtige Trainingsfrequenz erreicht. Das Motto lautet dabei: Kurz, aber intensiv.
Bild: © Depositphotos.com / Maridav
-

Gesund grillen – mit der richtigen Marinade zum Fleisch
Grillen gehört für viele einfach zum sommerlichen Feeling dazu. An lauen Sommerabenden mit Freunden und Nachbarn auf der Terrasse oder im Garten gemütlich zusammenzusitzen, während das Fleisch und die Würstchen auf dem Grill brutzeln, macht einfach Spaß. Leider ist es nicht immer auch ganz so gesund, denn beim Grillen können Substanzen entstehen, die Krebs auslösen können. Das lässt sich leider nicht komplett verhindern, aber es gibt Möglichkeiten, um das Risiko zu minimieren, zum Beispiel durch die richtigen Marinaden. Die Universität Hohenheim hat jetzt erforscht, was Grillfans tun müssen, um gesund zu bleiben.
Drei gefährliche Stoffe
Es sind drei Stoffe, die das Grillvergnügen trüben können: Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK, heterozyklische aromatische Amine (HAA) und Nitrosamine. Diese drei sind immer im Spiel, wenn gegrillt wird, aber wie stark sie bei jedem Grillvorgang freigesetzt werden, das haben diejenigen, die grillen, selbst in der Hand. Beim Grillen und auch bei der Zubereitung der Marinaden sollten einige Dinge beachtet werden.
Was ist für gesundes Grillen wichtig?
Kommt das Fleisch auf den Grill, dann ist es wichtig, dass kein Fett in die Glut tropft, denn der Qualm der sich dann bildet, enthält PAK. Nach Möglichkeit sollte das Fett, das vom Grillgut tropft, in einer Schale aus Aluminium aufgefangen werden, zudem sollte alles, was auf den Grill kommt, nach Möglichkeit sehr langsam garen. Es reicht, wenn das Fleisch kurz, scharf und vor allem heiß angebraten wird und dann am etwas kühleren Rand oder in einer Aluschale fertig gart. Die Kohle muss gut durchglühen, aber sie sollte nicht brennen. Papier und auch Holz, das mit viel Harz behaftet ist, gehört nicht ins Feuer, am besten sind Holzkohle und Briketts aus Holzkohle.
Perfekt sind Grills, die mit Strom oder mit Gas betrieben werden, denn sie belasten die Gesundheit weniger, da sich kaum PAK bilden kann.
Die optimale Marinade
Eine leckere Marinade ist das A und O beim Grillen, aber nicht selten ist die köstliche Marinade nicht gut für die Gesundheit. Experten empfehlen, Zucker in jede Marinade zu geben, denn Fleisch hat von Natur aus sehr wenig Zucker. Der Zucker beschleunigt die Bräunung und verhindert, dass sich ungesundes HAA bilden kann. Vor allem, wenn Geflügel auf den Grill kommt, dann ist eine Prise Zucker eine sehr gute Idee, und der Zucker verleiht der Marinade dazu auch noch einen gewissen Pep.
Auch antioxidative Gewürze können effektiv verhindern, das sich schädliches HAA bilden kann. Zwiebeln gehören dazu, aber auch Knoblauch, Rosmarin und Extrakte aus Traubenkernen. Perfekt ist nach Ansicht der Wissenschaftler von der Uni Hohenheim eine Marinade, die sowohl Cayenne-Pfeffer, Thymian, Knoblauch, Ingwer und Rosmarin enthält. Damit das Fleisch noch zarter wird, empfehlen die Forscher, es vor dem Grillen mit Traubenkernöl zu bestreichen, denn das verhindert die Bildung von HAA und macht das Fleisch sehr pikant, zart und saftig.
Eine gesunde Marinade senkt die Bildung von HAA um 74 %. Jeder, der sein Fleisch, sein Gemüse oder auch den Fisch vom Grill genießen will, der verleiht der Marinade zum einen Geschmack und isst zum anderen auch noch gesund.
Bild: © Depositphotos.com / shalamov