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  • Amenorrhoe mögliche Ursachen – Wenn die Regel ausbleibt

    Amenorrhoe mögliche Ursachen – Wenn die Regel ausbleibt

    Wenn die monatliche Regel ausbleibt, dann denken die meisten Frauen an eine Schwangerschaft, aber es gibt noch andere Ursachen für eine Amenorrhoe, wie das Ausbleiben der Periode medizinisch korrekt genannt wird. Frauen, die in die Wechseljahre kommen, machen Bekanntschaft mit der Amenorrhoe, aber auch Frauen, die eine hormonelle Störung haben oder unter Stress stehen. Die Ursachen für eine Amenorrhoe sind vielseitig, dahinter kann sich eine Erkrankung, aber auch nur eine harmlose Störung verbergen.

    Welche Ursachen für eine Amenorrhoe gibt es?

    Während der Schwangerschaft und der anschließenden Stillzeit ist eine Amenorrhoe vollkommen natürlich, das Gleiche gilt für die Wechseljahre, wenn die Reifung der Eizellen erschöpft ist. Im Klimakterium nimmt die Zyklusfähigkeit langsam aber sicher ab, bis die Periode schließlich ganz ausbleibt. Es gibt aber nicht nur natürliche Ursachen für eine Amenorrhoe, es kann auch eine Krankheit oder eine Störung dahinterstecken. Mediziner unterscheiden zwischen der primären Amenorrhoe, die alle Frauen bis 16 Jahre betrifft, die noch keine Regelblutung haben und der sekundären Amenorrhoe, die nur Frauen betrifft, die zwar eine regelmäßige Regelblutung haben, die aber mehr als drei Monate ausbleibt.

    Die primäre Amenorrhoe

    Die meisten Mädchen bekommen ihre Periode zum ersten Mal zwischen dem 11. und dem 13. Lebensjahr, wenn die Regel aber nach dem 16. Geburtstag ausbleibt, dann handelt es sich um eine primäre Amenorrhoe, die in vielen Fällen angeboren ist. Eine Störung der Chromosomen, die die Eierstöcke blockiert, ist eine der möglichen Ursachen für eine Amenorrhoe, aber auch die unterschiedlichen Formen der Intersexualität lösen das Ausbleiben der Regel aus. In einigen Fällen sorgt auch ein vollständig verschlossenes Jungfernhäutchen dafür, dass das Menstruationsblut nicht abfließen kann und es zu einer primären Amenorrhoe kommt.

    Die sekundäre Amenorrhoe

    Es sind die Hormone, die den monatlichen Zyklus der Frau steuern. Dirigiert wird dieses Zusammenspiel von zwei Regionen im Gehirn, dem Hypothalamus, der im Zwischenhirn zu Hause ist und der Hypophyse, der Hirnanhangdrüse. Die Hormone, die diese beiden Hirnregionen produzieren, bewirken die Reifung der Eizellen in den Eierstöcken und es bildet sich das weibliche Geschlechtshormon Östrogen. Wenn es in diesem komplizierten Prozess der Hormonbildung zu Störungen kommt, dann liegt eine sekundäre Amenorrhoe vor. Zu den Ursachen einer Amenorrhoe in sekundärer Form kann Stress gehören, denn seelische Störungen aller Art beeinflussen die Produktion der Hormone. Leistungssport kann ebenfalls eine der Ursachen für eine Amenorrhoe sein, ebenso wie Magersucht oder eine schwere seelische Erkrankung wie eine Depression. Bestimmte Medikamente sind die Ursache einer Amenorrhoe und auch eine Erkrankung der Nebennieren kann das Ausbleiben der Regel auslösen.

    Wann muss ein Arzt aufgesucht werden?

    Wenn die Regelblutung ausbleibt, dann es immer ratsam einen Arzt aufzusuchen, um mögliche Ursachen für eine Amenorrhoe untersuchen zu lassen. Wann sollten Frauen zum Arzt gehen?

    • Wenn die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht
    • Wenn bis zum 16. Lebensjahr keine Regel eingesetzt hat
    • Wenn ein neues Medikament eingenommen wurde und dann die Regel ausbleibt
    • Wenn die Periode dreimal hintereinander ausgeblieben ist
    • Wenn die Einnahme der Pille ausgesetzt wurde
    • Wenn nach einer Operation die Regelblutung ausbleibt
    • Wenn es nach dem Ausbleiben der Regel zu Unterleibsschmerzen, zu Schmerzen in den Brüsten oder zu einem milchigen Ausfluss aus den Brüsten kommt

    Was können Frauen bei einer Amenorrhoe selbst tun?

    Wenn die Ursachen für eine Amenorrhoe nicht körperlich, sondern seelisch bedingt sind, dann können Frauen sich auch ohne eine ärztliche Therapie helfen. Um Stress abzubauen, können zum Beispiel autogenes Training, gezielte Muskelentspannungen und Meditation sehr hilfreich sein. Sport ist ebenfalls eine gute Idee, um Stress abzubauen. Allerdings sollte beim Sport nicht übertrieben werden, denn exzessives Training kann eine Amenorrhoe auslösen. Frauen, die stark abgenommen haben, sollten ihre Diät unterbrechen, dann setzt die Periode meist von selbst wieder ein.

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  • Welche Krankheit kann Infektion mit Mykoplasmen auslösen?

    Welche Krankheit kann Infektion mit Mykoplasmen auslösen?

    Sie sind winzig klein, sie leben vielfach unbemerkt und friedlich im Körper, aber sie können gefährliche Krankheiten auslösen – Mykoplasmen, Bakterien, die sich vor allem im Genitalbereich und in den Atemwegen sehr wohlfühlen. Eine Infektion mit Mykoplasmen kann sehr unangenehm werden, da sie unter anderem eine Lungenentzündung auslösen können. Eine Infektion mit Mykoplasmen kann durch ungeschützten Sexualverkehr entstehen und Frauen, die sich während der Schwangerschaft mit den winzigen Bakterien anstecken, müssen mit der Gefahr leben, dass ihre Kinder schwer krank geboren werden.

    Was sind Mykoplasmen?

    Mykoplasmen ist ein Überbegriff für die kleinsten und einfachsten Organismen, die sich selbst vermehren können. Was Mykoplasmen so besonders macht, ist die Tatsache, dass diese Bakterien keine Zellwände, sondern nur hauchdünne Membranen haben, und deshalb werden sie auch Mollicutes, die Weichhäutigen genannt. Mykoplasmen sind Parasiten, die einen Wirt benötigen, um am Leben zu bleiben, und sie bringen alles mit, was einen richtigen Parasiten auszeichnet. Mykoplasmen sind klein, sie sind einfach, sie haben keine Zellwände und können sich nach Belieben verformen. Das alles macht es ihnen möglich, sich an eine Wirtszelle anzuheften. Wie effektiv Mykoplasmen sind, das beweist auch ihr Alter, denn die Familie der Mollicutes gibt es bereits seit 65 Millionen Jahren.

    Wie entsteht eine Infektion mit Mykoplasmen?

    Die Familie der Mykoplasmen ist groß, für den Menschen können aber nur drei Mitglieder dieser Bakterienfamilie gefährlich werden. Da gibt es den Mycoplasma hominis und den Ureaplasma urealyticum, die für eine Infektion mit Mykoplasmen im genitalen Bereich zuständig sind. Sie leben auf ihrer Wirtszelle, aber sie schädigen sie nur sehr selten, wenn sie es aber doch tun, dann kann es zur Entzündung der Harnröhre, der Prostata, der Gebärmutter, der Scheide oder des Nierenbeckens kommen. Der dritte relevante Erreger Mycoplasma pneumoniae löst immer eine Krankheit aus, nämlich eine atypische Lungenentzündung.

    Mykoplasmen sind sexuell übertragbar

    Kommt es zu einer Infektion mit Mykoplasmen, dann kann das durch Geschlechtsverkehr geschehen. In 50 % aller Fälle ist für eine solche Infektion mit Mykoplasmen der Ureaplasma urealyticum zuständig, und vielfach trifft es Frauen, die ein Kind erwarten. Für die Babys kann das schwerwiegende Folgen haben, denn sie haben ein zu niedriges Geburtsgewicht und sie werden nicht selten zu früh geboren. Auch wenn es zu Atemwegs- und Hirnhautinfektionen kommt, dann sind Mykoplasmen der Auslöser. Bis heute ist allerdings umstritten, ob der Erreger auch für Fehlgeburten oder für Unfruchtbarkeit verantwortlich gemacht werden kann. Wie oft und wie viele Mykoplasmen in den Schleimhäuten der Genitalien zu Hause sind, das hängt von der sexuellen Aktivität und der Zahl der Geschlechtspartner ab. Geschätzt wird, dass rund drei Viertel der Frauen und bis zu 45 % der Männer mit einem aktiven Sexualleben Mykoplasmen haben.

    Wie machen sich Mykoplasmen bemerkbar?

    Wie sich eine Infektion mit Mykoplasmen bemerkbar macht, ist unterschiedlich, es hängt immer davon ab, wo im Körper es zu einer Entzündung gekommen ist. Sind die Eileiter, die Scheide, die Blase, die Nieren, die Prostata oder die Harnleiter betroffen, dann kommt es einem übermäßigen Harndrang, zu Schmerzen beim Wasserlassen und auch zu einem gelblichen Ausfluss. Typisch sind zudem Schmerzen im Bereich der Nieren, die je nach Stadium der Entzündung sehr stark sein können.

    Wie werden Mykoplasmen behandelt?

    Um eine Infektion mit Mykoplasmen nachweisen zu können, werden bei Männern der Urin oder das Ejakulat untersucht oder ein Abstrich des Prostatasekrets gemacht. Bei Frauen werden der Urin und auch das Fruchtwasser getestet, oder es werden in der Scheide und am Gebärmutterhals Abstriche genommen. Behandelt wird die Infektion mit Antibiotika, aber nicht alle Mittel sind geeignet. Da Mykoplasmen keine Zellwände haben, kommt zum Beispiel Penicillin nicht infrage, denn das bekannteste Antibiotikum greift die Zellwände an, um einen Krankheitserreger zu zerstören.

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  • Darf man Spinat aufwärmen oder nicht?

    Darf man Spinat aufwärmen oder nicht?

    Viele Hausfrauen haben von ihren Müttern gelernt, dass Spinat und Pilze nicht aufgewärmt werden dürfen, denn dann sind sie giftig. So alt wie diese Weisheit, ist auch die Frage: Stimmt es, dass man Spinat nicht aufwärmen soll, oder ist es völlig ungefährlich, wenn das Gemüse am nächsten Tag noch mal aufgewärmt wird? Schuld an dieser kontroversen Diskussion ist das im Spinat enthaltene Nitrat, denn das soll richtig giftig sein, wenn der Spinat aufgewärmt wird.

    Auf die Lagerung kommt es an

    Im Spinat wie auch in vielen anderen Blattgemüsesorten, ist Nitrat enthalten. Nitrat ist eine harmlose Stickstoffverbindung, die die Pflanzen brauchen, um zu wachsen. Wird der Spinat falsch oder auch zu lange gelagert, dann verwandelt sich das an sich harmlose Nitrat in giftiges Nitrat und das kann unter Umständen gefährlich werden. Nur den Spinat aufwärmen und die falsche Lagerung reichen jedoch nicht aus, um aus Nitrat gefährliches Nitrat zu machen. Trotzdem heißt das nicht, dass man niemals Spinat aufwärmen sollte, für Erwachsene besteht nämlich keine Gefahr, sich am aufgewärmten Gemüse zu vergiften. Was man allerdings nicht tun sollte, ist, den Spinat nicht zu lange warm halten, er sollte schnell abkühlen und dann nicht länger als einen Tag und dann auch nur im Kühlschrank aufbewahrt werden.

    Spinat aufwärmen – eine Gefahr für den Magen?

    Spinat aufwärmen kann eine Gefahr für den Magen darstellen, denn wenn das Nitrat auf Magensäure oder auf durch den Mund aufgenommene Bakterien trifft, dann verwandelt sich die harmlose Stickstoffverbindung in Nitrosamine, die nicht ganz ungefährlich sind. Um diese Gefahr zu bannen, ist Vitamin C ein bewährtes Mittel, denn Vitamin C hilft dabei, diesen Prozess der Umwandlung von Nitrat in Nitrosamine zu stoppen. Es kann also hilfreich sein, zu einem Teller aufgewärmten Spinat ein Glas Orangensaft zu trinken oder vielleicht auch einen Salat mit einem Zitronensaftdressing zu essen.

    Gefährlich für Kinder

    Wenn man Spinat aufwärmen will, dann sollte das Gemüse nur von erwachsenen Menschen gegessen werden, denn bei Kindern ist Vorsicht geboten. Besonders kleine Kinder sollten keinen Spinat essen, der aufgewärmt wurde, denn Kindermägen reagieren sehr empfindlich auf Nitrat. Für Säuglinge kann das Nitrat im aufgewärmten Spinat sogar lebensgefährlich werden, denn das Nitrat kann den Sauerstofftransport im Blut blockieren, was dann letztendlich zur Blausucht führt. Kinder, die unter drei Jahren sind, sollten nur Spinat essen, der frisch zubereitet wurde oder der aus einem Gläschen kommt. Außerdem ist es wichtig, den Spinat vor dem Kochen sehr gründlich zu waschen und dann zu blanchieren, denn diese Maßnahmen helfen dabei, den Nitratgehalt deutlich zu senken.

    Warum Nitrat nicht nur gefährlich ist

    Spinat aufwärmen ist gefährlich – diese alte Küchenregel ist bis heute aktuell und noch immer wird das Nitrat als gefährlich eingestuft. Ernährungswissenschaftler sehen das aber ein bisschen anders, denn sie sehen Nitrat weniger kritisch und zeigen die Vorteile auf, die die Stickstoffverbindung hat. Es gibt einige Studien, die belegen, dass Nitrat die Blutgefäße weitet und damit für einen niedrigen Blutdruck sorgt, zudem wirkt sich das Nitrat positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. Nahrungsmittel, die Nitrat enthalten, sind bei vielen Sportlern sehr beliebt, denn sie liefern viel Energie und fördern außerdem das Wachstum der Muskeln.

    Früher riskant

    Pilze und Spinat aufwärmen war in früheren Zeiten vielleicht ein Risiko, weil die hygienischen Zustände damals nicht perfekt waren. So wurden Lebensmittel vielfach auf der Kellertreppe gelagert, da es noch keine Kühlschränke gab. Auch der Spinat wurde so aufbewahrt und war entsprechend mit Bakterien belastet, die im Zusammenhang mit Nitrat sehr gefährlich werden konnten. Heute gibt es Kühlketten, die verhindern, dass das Blattgemüse bakteriell belastet wird. Wer also Spinat aufwärmen möchte, der kann das tun, frisch zubereitet schmeckt er aber wesentlich besser.

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  • Nach einer Brustvergrößerung den passenden Sport BH finden

    Nach einer Brustvergrößerung den passenden Sport BH finden

    Viele Frauen, die eine größere Brust haben, treiben nicht gerne Sport, denn beim Laufen oder Tennis spielen entwickelt der Busen ein „Eigenleben“, und das empfinden die meisten Frauen als unangenehm und sogar als peinlich. Schuld an diesem „Eigenleben“ ist der Aufbau des Busens, denn die weibliche Brust hat kein eigenes Muskelgewebe. Sobald die Brust in Bewegung kommt, entsteht eine übermäßige Zug- und Dehnungsbelastung des Bindegewebes und der Haut, ohne dass man es verhindern kann. Wer beim Sport nicht den richtigen BH trägt, der läuft Gefahr, irgendwann einen unschönen Hängebusen zu bekommen, was besonders nach einer Brustvergrößerung alles andere als gut aussieht.

    So wichtig ist ein guter Sport BH

    Beim Joggen bewegt sich der Busen bei jedem Schritt acht Zentimeter vom Brustkorb weg und das führt unweigerlich zu Schmerzen in der Brust. Umso wichtiger ist es, beim Joggen den richtigen BH zu tragen, und zwar einen Sport BH, denn dieser BH verhindert, dass der Busen in Bewegung gerät, zudem stützt er die Brust perfekt ab. Dazu kommen Atmungsaktivität und ein hoher Tragekomfort, denn wenn der Sport BH die richtige Größe hat, dann gibt es auch keine Striemen auf der Haut und die Brust schmerzt nicht.

    Nicht nur für den Sport die richtige Wahl

    Man sollte einen Sport BH Test lesen, denn dann wird schnell klar, dass ein Sport BH nicht nur für sportliche Frauen eine gute Wahl ist. Schwangere Frauen werden mit diesem speziellen BH ebenfalls sehr gut zurechtkommen, denn in der Schwangerschaft wird besonders das Bindegewebe der Haut sowie das Drüsengewebe stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Brüste werden nicht nur größer, sie werden mit zunehmender Schwangerschaft auch schwerer, und ein Sport BH macht es leichter mit diesen natürlichen Veränderungen klar zu kommen. Ein guter Sport BH kann sogar zum Schwimmen getragen werden, denn die modernen BHs sind aus einem Material gefertigt, was schnell trocknet. Frauen, die einen Triathlon mitmachen, wissen diese BHs sehr zu schätzen, denn nach dem Schwimmen müssen sie nicht extra den BH wechseln, bevor es auf die Laufstrecke geht.

    Eine große Hilfe nach der Brustvergrößerung

    Frauen, die sich die Brust vergrößern lassen, haben oftmals Schwierigkeiten, den richtigen BH zu finden, aber auch hier kann ein Sport BH gute Dienste leisten. Unmittelbar nach der OP muss ein spezieller BH mit einem sogenannten Kompressionsgurt getragen werden, der die Implantate stabilisiert, die sonst dem ständigen Druck des Brustmuskels ausgesetzt wären. Auch mögliche Schwellungen, die nach der Brustvergrößerung auftreten können, werden durch diesen besonderen BH verhindert. Drei Wochen nach der OP kann der BH mit dem Gurt nachts weggelassen werden und nach sechs Wochen wird es Zeit für den ersten normalen Büstenhalter. Ärzte empfehlen jedoch, nicht sofort zu Dessous zu greifen, sondern erst einmal einen stützenden Sport BH zu tragen, und nach zehn Wochen dann auf einen Bügel-BH umzusteigen. Nach drei Monaten darf es dann auch ein sexy Push-up-BH sein.

    Die unterschiedlichen Sport BHs

    Sport BHs werden heute in drei unterschiedlichen Belastungsstufen angeboten. Für Frauen, die nur mäßig Sport treiben, also gerne Yoga oder Pilates machen, ist ein sogenannter Low Impact Sport BH die richtige Wahl, denn dieser BH stützt die Brust auch bei einer eher geringen Belastung. Modelle für eine mittlere Belastung sind vor allem für Frauen zu empfehlen, die gerne Aerobic, Zumba oder Nordic Walking machen. Geht es ums Tennis spielen oder um Handball, dann sollte es ein Sport BH sein, der schon eine stärkere Belastung auffangen kann, für Frauen, die reiten oder gerne und viel laufen, gibt es High Impact Modelle, die einen besonders starken Halt bieten.

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  • Gefährliche Blitzdiäten – schlank sein um jeden Preis?

    Gefährliche Blitzdiäten – schlank sein um jeden Preis?

    Zu wenig Bewegung und zu viel günstiges, ungesundes Essen sorgen dafür, dass Europas Bürger in den vergangenen Jahren stetig in die Breite gegangen sind. Selbst die WHO schlug im vergangenen Jahr Alarm und vermeldete für einige Länder, dass 2030 voraussichtlich kaum noch jemand normalgewichtig sein wird. Demnach werden fast die Hälfte aller Frauen und knapp zwei Drittel der Männer Übergewicht haben, besonders schlimm steht es dabei um Irland. Eine positive Entwicklung ist hingegen in den Niederlanden zu sehen. In Deutschland steigt die Anzahl der Übergewichtigen laut WHO ebenfalls, hierzulande sollen 2030 etwa 47 Prozent der Frauen (2010 waren es 44 Prozent) und 65 Prozent der Männer (2010 waren es 62 Prozent) übergewichtig sein. Weitere Details können beispielsweise bei der Wirtschaftswoche nachgelesen werden.

    Schnell und einfach – klappt das Abnehmen auf diesem Weg wirklich?

    Es überrascht bei diesen Zahlen kaum, dass viele Menschen sich um eine Gewichtsabnahme bemühen, nur selten wird dafür jedoch der gesunde und langfristige Weg gewählt. Viel verlockender sind hingegen die sogenannten Blitzdiäten, die mit schnellen Abnahmen locken und gleichzeitig eine Diät ohne Genusseinbußen versprechen. Wo eigentlich gesunde Ernährung und viel Bewegung auf dem Programm stehen sollten, wird das Essen stattdessen radikal gestrichen oder zu eher fragwürdigen Hilfsmitteln gegriffen. Vorbild sind hierbei oftmals die Hollywood-Stars, die nicht selten zwischen Über- und Untergewicht hin- und herpendeln, je nachdem, ob gerade ein Auftritt auf dem roten Teppich ansteht oder eben nicht. Auch der Einsatz verschreibungspflichtiger Medikamente oder sonstiger „Wunderpillen“, die sich auf dem Markt zahlreich tummeln, werden vielfach genutzt, um das Fett auf den Hüften schmelzen zu lassen.

    Die sogenannten Blitz- oder auch Crashdiäten sorgen in der Regel zwar tatsächlich für Erfolge, diese sind jedoch oft nur von kurzer Dauer und bringen zudem einige nicht zu unterschätzende Gefahren mit sich. Ernährungsberaterin Sonja Mannhard warnt, dass die Magerkuren den Körper unter Stress setzen und das System von Hunger und Sättigung durcheinander bringen. Dementsprechend sei es sehr viel besser, vor und während des Abnehmens seinen Körper und dessen Signale kennenzulernen.

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    Absurde und gefährliche Diäten im Trend

    Neben etlichen mehr oder weniger etablierten Diäten wie der Paleo- oder auch Steinzeit-Diät, der Low-Carb-Diät oder der Atkins-Diät, schaffen es Jahr für Jahr etliche neue Varianten auf den Markt. Viele von ihnen sind Modediäten und als solche nicht medizinisch untersucht. Sie versprechen meist eine ganz neue, bequeme oder besonders schnelle Art des Abnehmens, sind oftmals aber nicht ganz ungefährlich und schaden mehr als dass sie helfen. Der folgende Auszug zeigt, wie unterschiedlich es dabei zugehen kann – gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass im Grunde nahezu jede Crashdiät ihre Schattenseite hat.

    • Asthmaspray-Diät

    Angeblich soll Asthmaspray die Fettverbrennung anregen, indem es die Körpertemperatur erhöht. Tatsächlich gelten die enthaltenen Beta-2-Sympathomimetika als Anabolika und werden dementsprechend auch zum Doping genutzt, in hoher Dosierung wirken sie fettabbauend und muskelaufbauend. In den für Asthmatikern üblichen Dosen lässt sich dies in der Regel allerdings nicht erreichen, sodass sie zum Abnehmen nicht geeignet sind. Stattdessen haben sie insbesondere in hoher Dosierung massive Nebenwirkungen wie Muskelzittern und -krämpfe, Kopfschmerzen oder einen unregelmäßigen und schnelleren Herzschlag. Menschen, die ohnehin schon ein vorgeschädigtes Herz haben, begeben sich so mitunter sogar in Lebensgefahr.

    • Abführmittel-Diät

    Die Abführmittel-Diät funktioniert ganz einfach: Ein Mittel wie beispielsweise Glaubersalz wird eingenommen, nach dem automatisch ein abführender Effekt stattfindet. Danach fühlen sich die „Abnehmenden“ leichter und der Bauch ist flacher. Bei dieser Diät verlässt die Nahrung den Körper schneller, als dass dieser Energie herausziehen kann. Beliebt ist diese Form der Diät gerade bei jungen Mädchen, die sich über diese und weitere fragwürdige Tipps in Abnehm-Foren online austauschen. Wer seine Verdauung jedoch vorzeitig beschleunigt, kann auf diesem Weg nicht dauerhaft abnehmen. Allein schon deshalb, weil die betreffende Person nicht lernt, wie eine ausgewogene und richtige Ernährung funktioniert. Nach einem Absetzen des Abführmittels wird es daher schnell wieder zu dem bekannten Jojo-Effekt kommen. Wer darüber hinaus dauerhaft zu Abführmitteln greift, provoziert Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts, vor allem die großen Kaliumverluste sind hierbei zu nennen. Ebenso könnte der Körper früher oder später unter Nährstoffmangel leiden. Zwar wird die Waage zunächst tatsächlich weniger Körpergewicht anzeigen, dies wird aber vor allem am Wasserverlust liegen und spätestens am Ende der Kur folgt eine erneute Gewichtszunahme.

    • Rohkost-Diät

    Generell ist der Genuss von Rohkost nicht unbedingt negativ, immerhin ist rohes Gemüse gesund und sättigt meist besser als die gekochte Variante, da Gemüse viel Wasser enthält und es durch das Kochen viel Volumen einbüßt. Zudem muss rohes Gemüse länger gekaut werden, was ebenfalls für einen Sättigungseffekt sorgt.

    Quelle: Spiegel.de
    Quelle: Spiegel.de

    Dennoch gibt es auch Nachteile dieser Ernährungsform: Denn nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung leiden Rohköstler häufiger unter Nährstoffmangel, insbesondere Protein, Vitamin B12, D, B2, Kalzium und Zink sind davon betroffen. Grund dafür ist die Tatsache, dass auf Milchprodukte und Getreide verzichtet wird und auch kaum fettlösliche Vitamine zu sich genommen werden. Langfristig ist diese Ernährungsweise demnach nicht geeignet – an sich ist der Verzehr von Rohkost aber keineswegs schlimm und kann durchaus in den Alltag eingebaut werden, um hier und da eine Mahlzeit zu ersetzen oder täglich eine gewisse Menge gesundes Obst und Gemüse zu sich zu nehmen.

    • Bockwurst-Wodka-Diät

    Diese absurd klingende Diätvariante war laut Zeitzeugen bereits in der DDR beliebt. Getrunken wird hierbei sowohl morgens als auch abends ein kleines Glas Wodka, mittags ein großes. Dazu wird mittags außerdem eine Bockwurst gegessen. Angeblich werden auf diese Weise weniger Kalorien zu sich genommen als verbraucht werden, dementsprechend entsteht ein Gewichtsverlust. Eine solch unausgewogene Ernährung macht jedoch nicht dauerhaft schlank und schadet zudem noch der Gesundheit, denn der regelmäßige Alkoholkonsum kann abhängig und sogar krank machen – schlimmstenfalls kann das Trinken zu Leberzirrhose und einer Fettleber führen, aber auch Organe wie Bauchspeicheldrüse und Herzmuskel werden geschädigt. Nicht zuletzt könnte durch die einseitige Ernährung außerdem eine Mangelversorgung mit Nährstoffen entstehen.

    • Diäten der Hollywood-Stars

    Gefährliche-Blitzdiäten---schlank-sein-um-jeden-Preis4Gerade die Diven Hollywoods setzen so manches Mal auf gefährliche Diättrends, die zwar sehr effektiv, aber nur selten gesund sind. Laut Woman verlor Beyoncé beispielsweise innerhalb von wenigen Tagen vor dem Dreh des Films „Dreamgirls“ ganze neun Kilo. Dafür setzte sie auf das Master Cleanse System, bei dem 10 bis 45 Tage lang nur ein Getränk aus heißem Wasser mit etwas Zitronensaft, Ahornsirup und Cayennepfeffer getrunken wird. Die Methode ist durchaus gefährlich und provoziert regelrecht einen Jojo-Effekt, denn zwar ist die Flüssigkeitszufuhr hoch, doch der Körper hungert im Grunde. Gefährlich ist hierbei vor allem die Tatsache, dass die Stars als Vorbild herangezogen werden und insbesondere ihre jungen Fans beeinflussen.

    Crashdiät vs. gesunde Ernährung

    Gefährliche-Blitzdiäten---schlank-sein-um-jeden-Preis5Letztendlich ist festzuhalten, dass Crashdiäten zwar einen kurzfristigen Erfolg mit sich bringen, dauerhaft jedoch nur selten sinnvoll sind. Eine Veränderung der Gewohnheiten findet nicht statt, wenngleich eine Diät aber durchaus als kurzfristige Hilfestellung und Unterstützung in der Anfangsphase einer Ernährungsumstellung dienen kann. Hierbei sind es vor allem die schnellen Erfolge, die für Motivation und Durchhaltevermögen sorgen, langfristig betrachtet sollte im Anschluss jedoch eine echte Umstellung des Essverhaltens folgen. Eine solche nachhaltige Diät lebt laut des Fitnessexperten Peak.ag vor allem von drei Säulen – Motivation, Sport und Ernährung. Sie sind voneinander abhängig und bestimmen den Trainings- und Abnehmerfolg enorm. Wer Schwierigkeiten hat, einen ersten Einstieg in eine gesunde Diät zu finden, der kann sich außerdem an folgende Tipps halten:

    • Diättagebuch

    Viele Ernährungsexperten raten zu einem sogenannten Diättagebuch, in dem einfach alles aufgeschrieben wird, was konsumiert wird. So lässt sich die aktuelle Situation abschätzen und verbessern. Idealerweise werden die Aufzeichnungen von einem Experten analysiert, sodass die Basis für eine Ernährungsberatung geschaffen wird. Wichtig ist es im Anschluss, realistische Ziele zu setzen und sich auch über kleine Teilerfolge zu freuen. So steigt letztendlich auch die Motivation.

    • Diät in den Alltag integrieren

    Wer sich an einer Diät versucht, der sollte unbedingt darauf achten, dass sie sich in den Alltag einbinden lässt. Sind die Rezepte einfach umsetzbar? Lassen sich die Zutaten einfach besorgen? Welche Kosten bringt die Diät mit sich? Kann auf bestimmte Lebensmittel wirklich verzichtet werden? Auch hier sollte aber von Anfang an klar sein, dass kein Diätprogramm bei Gewichtsproblemen als dauerhafte Lösung zu betrachten ist. Sie können lediglich dabei helfen, die Ernährungsumstellung einzuleiten.

    • Stoffwechsel ankurbeln

    Nur selten reicht gesundes Essen für eine Abnahme aus, meist mangelt es auch an Bewegung. Hierbei ist aber nicht nur der gewählte Sport wichtig (der in erster Linie vor allem Spaß machen sollte), sondern auch eine gute Mischung aus Ausdauer und Krafttraining. Denn zwar sorgt Ausdauersport für einen besseren Stoffwechsel, ein trainierter Körper verbrennt jedoch mehr und tut dies vor allem auch im Ruhezustand.

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  • Wie gefährlich ist Toxoplasmose in der Schwangerschaft?

    Wie gefährlich ist Toxoplasmose in der Schwangerschaft?

    Toxoplasma gondii – so heißt der Parasit, der eine Toxoplasmose auslöst und der vor allem in der Schwangerschaft sehr gefährlich werden kann. Dringt der Parasit in den menschlichen Körper ein, dann setzt er sich den Zellen fest und vermehrt sich dort in rasanter Geschwindigkeit. Die meisten Menschen merken allerdings nichts davon und es wird geschätzt, dass sich rund 50 % der Deutschen bereits einmal mit Toxoplasmose infiziert hat. Normalerweise bildet der Körper sehr schnell Abwehrstoffe, aber für Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, kann Toxoplasmose ein Risiko sein.

    Wie wird der Erreger übertragen?

    Es sind überwiegend Katzen, die den Erreger der Toxoplasmose mit ihrem Kot ausscheiden. Gelangt der Erreger in feuchte Erde oder in Sand, dann kann er mehrere Monate, mitunter sogar Jahre überleben. Bei der Gartenarbeit kann es daher schnell passieren, dass man mit dem Parasiten in Kontakt kommt und nur eine unbedachte Bewegung Richtung Mund reicht aus und schon ist der Toxoplasmose-Erreger im Körper. Zu finden ist der Parasit aber auch auf ungewaschenem Obst und Gemüse, und da ihn auch Schlachttiere in sich tragen, sollte Fleisch immer sehr gut durchgebraten sein. Da Toxoplasmose in der Schwangerschaft sehr gefährlich werden kann, sollten werdende Mütter Gemüse und Obst immer gründlich waschen und Fleisch nur durchgebraten essen.

    Toxoplasmose in der Schwangerschaft

    Toxoplasmose in der Schwangerschaft ist gefährlich, besonders im ersten Drittel kann der Erreger zu einer Fehlgeburt führen. Kinder, die im zweiten oder im letzten Schwangerschaftsdrittel mit dem Erreger der Toxoplasmose zur Welt kommen, haben zunächst keine Symptome, erst in späteren Jahren zeigen sich die Folgen der Infektion im Mutterleib. Dass Toxoplasmose in der Schwangerschaft gefährlich ist, zeigt sich an den Schädigungen, die der Parasit auslösen kann. Vor allem Netzhaut- und Aderhautentzündungen, aber auch Verzögerungen in der Entwicklung und Krampfanfälle zeigen, wie gefährlich eine Toxoplasmose in der Schwangerschaft ist. Schwangere Frauen sollten sich auf eine Immunität auf Toxoplasmose untersuchen lassen, da aber die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für einen solchen Test nicht übernehmen, verzichten viele Frauen darauf.

    Welche Behandlung gibt es?

    Da Toxoplasmose in der Schwangerschaft für das Kind sehr gefährlich werden kann, stellt sich natürlich auch die Frage, wie die Krankheit behandelt werden kann. Schwangere, die sich frisch mit Toxoplasmose infiziert haben, sollten sich selbst dann behandeln lassen, wenn eine Infektion beim ungeborenen Kind nicht nachgewiesen werden kann. Auf diese Weise lässt sich das Risiko senken, dass der Parasit auf das Kind übertragen wird. Neugeborene, die im Mutterleib infiziert wurden, müssen sofort therapiert werden. Gegen Toxoplasmose werden unter anderem Wirkstoffe wie Spiramycin und auch Pyrimethamin oder Sulfadiazin eingesetzt, bei schwangeren Frauen auch in einer Kombination mit Folinsäure. Selbst wenn Toxoplasmose in der Schwangerschaft gefährlich ist, bei gesunden erwachsenen Menschen ist keine Behandlung notwendig.

    Wie können sich schwangere Frauen schützen?

    Damit es erst gar nicht zu einer Toxoplasmose in der Schwangerschaft kommt, sollten werdende Mütter einige einfache Regeln beherzigen. Leben Katzen mit im Haushalt, dann sollten die Tiere Dosenfutter und kein frisches Fleisch bekommen. Während der Schwangerschaft sollte ein anderes Mitglied der Familie die Katzentoilette reinigen und einmal am Tag mit heißem Wasser sehr gründlich sauber machen. Obst und Gemüse müssen vor dem Verzehr sehr gründlich gewaschen werden, und schwangere Frauen sollten auch rohes Fleisch, zum Beispiel in Form von Tatar meiden. Bei der Gartenarbeit müssen Handschuhe getragen werden und nach dem Besuch eines Spielplatzes müssen die Hände sehr gründlich gewaschen und nach Möglichkeit auch desinfiziert werden. In der Regel verläuft eine Infektion mit dem Toxoplasmose-Erreger ohne Symptome, wenn es aber zu Fieber, Durchfall, Schmerzen in den Muskeln und grippeähnlichen Symptomen kommt, dann können das Anzeichen für eine Infektion mit Toxoplasmose sein. In diesem Fall muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.

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