Schlagwort: Frau

  • Hilfsbereite Großeltern

    Umfrage: Fast ein Drittel der Omas und Opas in Deutschland betreut die Enkel mindestens einmal in der Woche

    Baierbrunn (ots) – Egal ob Mutter und Vater arbeiten müssen, zusammen ins Kino gehen wollen oder Freunde besuchen möchten – oft helfen Oma und Opa aus und passen auf den Nachwuchs auf. Fast ein Drittel (32,8 Prozent) der Großmütter und Großväter in Deutschland betreut die Enkelkinder nach eigenen Angaben mindestens einmal pro Woche. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ hervor. Von den jüngeren Großeltern zwischen 40 und 59 Jahren passt demnach sogar fast jeder Zweite (45,9 Prozent) mindestens an einem Tag oder Abend in der Woche auf den oder die Enkel auf. 28,0 Prozent aller Großmütter und Großväter in Deutschland geben ferner an, dass sie ihre Enkelkinder häufig in den Schul- oder Kindergartenferien betreuen. Knapp ein Viertel der Omas und Opas (23,3 Prozent) würde auf die Enkel der Umfrage zufolge gerne häufiger aufpassen, schafft es aber körperlich nicht mehr. 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 551 Frauen und Männern mit mindestens einem Enkelkind. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Baby und Familie“ zur Veröffentlichung frei. 

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3141040
  • Wie werden fruchtbare Tage berechnet?

    Wie werden fruchtbare Tage berechnet?

    Mit dem Thema fruchtbare Tage müssen sich sowohl die Frauen beschäftigen, die sich ein Kind wünschen, als auch die Frauen, die keinen Nachwuchs möchten, aber auf natürliche Art und Weise verhüten wollen. Wer die fruchtbaren Tage kennt, der kann die Chancen deutlich erhöhen, endlich schwanger zu werden, und mit einem Eisprungrechner wird es sehr einfach, fruchtbare und weniger fruchtbare Tage schnell auszurechnen.

    Was ist ein Eisprungrechner?

    Wie fruchtbar eine Frau ist, das lässt sich immer nur dann errechnen, wenn der Zeitpunkt des Eisprungs auch bekannt ist. Generell gilt: Der Zeitpunkt des Eisprungs liegt immer ungefähr in der Mitte des Zyklus, und wenn dieser Zyklus 28 Tage hat, dann findet der Eisprung sehr wahrscheinlich am 14. Tag des Zyklus statt. Um aber die optimale Zeitspanne für fruchtbare Tage zu finden, muss jede Frau den ersten Tag der letzten Periode kennen und zudem auch wissen, wie lang ihr Zyklus dauert. Ist die Periode immer zuverlässig, dann werden die Ergebnisse umso sicherer sein.

    Mit dem Eisprungrechner fruchtbare Tage ausrechnen

    Mithilfe eines Einsprungrechners ist es sehr einfach, zu erfahren, wann die fruchtbaren Tage sind. Dazu muss der erste Tag der letzten Periode mit der durchschnittlichen Länge des Zyklus in den Rechner eingegeben werden. Dann wird auf den Button „Kalender berechnen“ gedrückt und nach wenigen Sekunden zeigt der Eisprungrechner einen persönlichen Kalender für die Zeit des Eisprungs und damit auch die fruchtbaren Tage an.

    Wie lange dauern fruchtbare Tage an?

    Jede Eizelle ist theoretisch 24 Stunden lang befruchtbar, denn das ist die Zeitspanne, die das reife Ei im Eileiter verbleibt, nach dem es zum Eisprung gekommen ist. Männliche Samenzellen überleben mehrere Tage und damit beginnen fruchtbare Tage, in denen eine Frau schwanger werden kann, bereits fünf Tage vor und zwei Tage nach dem Eisprung. Wenn sich Paare ein Kind wünschen und dann ein bis zwei Tage vor dem errechneten Eisprung Sex haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, besonders hoch.

    Findet ein Eisprung überhaupt statt?

    Die meisten Frauen, die sich ein Kind wünschen, befassen sich sehr intensiv mit ihrem Körper und beobachten sehr genau, was in ihrem Körper passiert. Wenn es zum wiederholten Mal nicht mit dem Kind geklappt hat, dann stellen sich viele Frauen die bange Frage, ob überhaupt ein Eisprung stattgefunden hat. Frauen, die einen sehr zuverlässigen und regelmäßigen Zyklus haben, spüren nicht selten, dass der Eisprung stattfindet. Sie verspüren Schmerzen im Unterleib oder haben besonders empfindliche Brüste. Ein Zeichen für den Eisprung ist oft ein heller zäh fließender Ausfluss, aber auch ein größeres Lustempfinden kann ein deutliches Zeichen dafür sein, dass es zum Eisprung gekommen ist. Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass es zum Eisprung gekommen ist, nur weil die Periode einsetzt, denn die Schleimhaut der Gebärmutter wird auch dann abgebaut, wenn es nicht zum Eisprung gekommen ist. Frauen, die sich nicht sicher sind, ob sie einen Eisprung hatten oder nicht, sollten einen Ovulationstest machen.

    Was ist bei der Berechnung der fruchtbaren Tage zu beachten?

    Frauen, die nicht schwanger werden möchten, sollten den Eisprungrechner nicht mit einem sicheren Verhütungsmittel verwechseln, denn der Zyklus und damit fruchtbare Tage werden von zahlreichen äußeren Einflüssen beeinträchtigt. Der Eisprungrechner ist kein Garant dafür, dass es nicht zu einer Schwangerschaft kommt, denn er kann fruchtbare Tage nur ungefähr ausrechnen. Immer dann, wenn ein Zyklus besonders lange dauert oder nur kurz ist, dann ist es eine gute Entscheidung, einen Arzt aufzusuchen, denn dann kann es sich um eine Störung handeln. Normal sind Zyklen, die zwischen 25 und 35 Tagen dauern, aber wenn Frauen, die lange die Pille genommen haben und diese plötzlich nicht mehr nehmen, dann kann es durchaus passieren, dass sich der Zyklus verschiebt.

    Bild: © Depositphotos.com / viperagp

  • Wechseljahre – mehr als eine hormonelle Umstellung

    Wechseljahre – mehr als eine hormonelle Umstellung

    Hitzewallungen und Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Schweißausbrüche – das alles erwartet die meisten Frauen, wenn sie in die Wechseljahre kommen. Das Klimakterium, wie die Wechseljahre medizinisch korrekt heißen, ist die Zeit, in der Hormone bei Frauen völlig aus dem Gleichgewicht kommen. In dieser Zeit verändert sich die Konzentration der weiblichen Geschlechtshormone und vor allem das Östrogen und die Hormone, die Follikel, also die Eizellen stimulieren, sie spielen in den Wechseljahren ein wenig verrückt.

    Wechseljahre – Keine Erkrankung

    Selbst wenn die meisten Frauen in den Wechseljahren leiden, das Klimakterium ist keine Krankheit, aber es gibt jede Menge Symptome. Viele Frauen schlafen schlecht, die Haare werden dünner, die Haut wird welk und auch Hitzewallungen und plötzliche Schweißausbrüche machen das tägliche Leben nicht eben angenehm. Die Lust auf Sex lässt nach, die Scheidenhaut wird trocken und auch Depressionen sind während der Wechseljahre keine Seltenheit. Viele Frauen haben kaum oder gar keine Beschwerden während der Wechseljahre, bei anderen ist die hormonelle Umstellung so gravierend, dass sie ärztliche Hilfe brauchen.

    Wechseljahre – Die Zeit der Veränderungen

    Vielen Frauen machen aber nicht nur die Wechseljahre zu schaffen, in diese schwierige Zeit fallen noch mehr Veränderungen, die bewältigt werden müssen. Die Kinder sind erwachsen und gehen aus dem Haus, auch in der beruflichen Karriere ist der Zenit bei vielen Frauen bereits überschritten und die Rente kommt langsam, aber sicher in Sichtweite. Diese stetigen Veränderungen im beruflichen und privaten Leben beeinflussen das Wohlergehen selten zum Positiven. Die Wechseljahre sind auch ein Zeichen für schwindende Attraktivität, denn während der Mann auch im hohen Alter noch Kinder zeugen kann, ist bei Frauen, die in die Wechseljahre kommen, der Kinderwunsch nicht mehr möglich. Viele fühlen sich deshalb alt und hadern mit ihrem Schicksal.

    Welche medizinische Hilfe gibt es?

    Frauen müssen sich heute nicht mehr mit den Begleiterscheinungen der Wechseljahre abfinden, es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die bei der Umstellungen der Hormone helfen können. So individuell wie die Beschwerden in den Wechseljahren, so individuell sind auch die Behandlungsmethoden. Die bekannteste Methode, die Anzeichen der Wechseljahre abzuschwächen, ist die Hormonersatztherapie, kurz HET genannt. Mit dieser Therapie bekommt der Körper die Hormone, die er selbst nicht mehr produzieren kann. Jede Hormonersatztherapie wird auf jede Frau nach Maß abgestimmt, aber das Prinzip dieser Therapie ist immer das Gleiche: So wenig Hormone wie möglich, so viel Hormone wie nötig. Auch eine HET mit einer sehr niedrigen Hormondosis kann ein großer Erfolg sein.

    Immer wieder anders

    Hormonpräparate gibt es in Tablettenform, als Gel, als Pflaster und auch als Nasenspray, als Zäpfchen, als Creme und in Form einer Injektion. Beliebt sind vor allem Hormonpflaster, die in vielen verschiedenen Dosierungen angeboten werden. Dieses Pflaster hat aber einen entscheidenden Nachteil, denn es muss zweimal in der Woche gewechselt werden, denn nur so kann ein gleichmäßiger Hormonspiegel auch gewährleistet werden. Zudem darf das Pflaster nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, denn sonst zersetzt sich der Wirkstoff. Welches Hormonpräparat infrage kommt, das hängt vor allem von den Beschwerden ab, denn nicht jede Frau leidet unter Schlafstörungen oder unter Hitzewallungen. Der Arzt kann nach einer Blutuntersuchung entscheiden, was das richtige Pflaster ist, und es ist auch möglich mehrere Möglichkeiten auszuprobieren, bis die passende Therapie gefunden wird.

    Hilfe aus der Natur

    Nicht jede Frau möchte in der Zeit der Wechseljahre der Pharmaindustrie vertrauen, sondern lieber Hilfe aus der Natur in Anspruch nehmen. Auch die sogenannte grüne Apotheke hat einige Mittel gegen die Beschwerden der Wechseljahre, wie zum Beispiel den Mönchspfeffer. Die Traubensilberkerze ist ebenfalls ein bewährtes Mittel, um gegen Hitzewallungen, Schweißausbrüche und schlaflose Nächte vorzugehen. Beide Mittel enthalten Phytohormone, die den körpereigenen Hormonen sehr ähnlich sind und die deshalb regulierend in den weiblichen Hormonhaushalt eingreifen können.

    Bild: © Depositphotos.com / pressmaster

  • Patientenverfügung – für den Papierkorb?

    Umfrage: Nach wie vor bestehen Zweifel, doch Ärzte sind zur Umsetzung des Dokuments gesetzlich verpflichtet. Aber auch der Bürger ist gefordert

    Baierbrunn (ots) – Seit 2009 ist gesetzlich geregelt, dass Ärzte eine Patientenverfügung umsetzen müssen. Doch tun sie das? Nicht jeder ist davon überzeugt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Drei von Zehn (29,8 Prozent) der Interviewten, die keine Patientenverfügung haben, begründen dies mit der Befürchtung, Mediziner würden sich „sowieso nicht daran halten“. Experten wie Professor Georg Marckmann, Vorstand des Instituts für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Universität München, glauben, dass die gesetzliche Verpflichtung zur Befolgung der Patientenverfügung Wirkung zeigt. „Ich habe schon den Eindruck, dass Ärzte die Verfügung seit Inkrafttreten des Gesetzes eher umsetzen“, sagt Marckmann in der aktuellen Ausgabe der „Apotheken Umschau“. Laut dem Gesundheitsmagazin können auch die Bürger selbst einiges tun, damit die Verfügung angewendet wird. Sie sollten beispielsweise dafür sorgen, dass sie an einem eindeutigen Ort leicht auffindbar ist. Sinnvoll sei auch ein Dokument im Geldbeutel, auf dem vermerkt ist, dass eine Patientenverfügung vorliegt, und wer informiert werden soll. Weitere Ratschläge, worauf zu achten ist, und viele Infos rund um das Thema Patientenverfügung gibt es in der aktuellen Ausgabe des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ (Oktober A/2015). 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.969 Frauen und Männern ab 14 Jahren, darunter 1.470 Personen, die keine Patientenverfügung haben. 

    Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3136209
  • Plazentainsuffizienz – eine Gefahr für das Kind

    Plazentainsuffizienz – eine Gefahr für das Kind

    Bei zwei bis fünf Prozent aller Schwangerschaften kommt es zu einer sogenannten Plazentainsuffizienz, einer Leistungsschwäche der Gebärmutter, die für das ungeborene Kind sehr gefährlich werden kann. Vereinfacht ausgedrückt sorgt eine Plazentainsuffizienz für eine Mangelversorgung des Kindes, denn der Stoffaustausch zwischen der Mutter und dem Embryo ist gestört. In den meisten Fällen sind Frauen gefährdet, eine Plazentainsuffizienz zu bekommen, die entweder Übergewicht oder Bluthochdruck haben oder unter Diabetes mellitus während der Schwangerschaft leiden. Unterschieden wird bei der Erkrankung zwischen einer akuten und einer chronischen Form.

    Ursachen und Gründe für eine Plazentainsuffizienz

    Neben den bereits genannten Gründen, Diabetes, Übergewicht und zu hoher Blutdruck, gibt es für eine Plazentainsuffizienz noch andere Ursachen. Eine vorzeitige Ablösung der Plazenta kann eine der Ursachen für eine Plazentainsuffizienz sein und auch wenn es zu Plazentablutungen kommt, kann eine Plazentainsuffizienz schuld sein. Nicht selten kommt es zu diesem Problem mit der Plazenta, wenn der Termin für die Geburt weit überschritten ist, möglich ist auch eine Komplikation mit der Nabelschnur während der Geburt. Frauen, die während der Schwangerschaft rauchen oder Alkohol trinken, laufen Gefahr, dass es zu einer Plazentainsuffizienz kommt, eine Präeklampsie ist eine mögliche Ursache.

    Welche Symptome gibt es?

    In einer akuten Form tritt die Plazentainsuffizienz meist unmittelbar vor oder auch während einer Geburt auf. Es kommt zu einer schweren Unterversorgung des ungeborenen Kindes mit Sauerstoff und das verlangsamt den kindlichen Herzschlag. Je nachdem, welche Ursache zugrunde liegt, kann es bei der werdenden Mutter zu Blutungen oder auch zu Krämpfen kommen. Handelt es sich um eine chronische Form der Plazentainsuffizienz, dann verlangsamt der Mangel an Nährstoffen das Wachstum des Kindes stetig und auch die Menge des Fruchtwassers wird immer weniger.

    Wie wird eine Plazentainsuffizienz diagnostiziert?

    Neben den äußerlichen Begleiterscheinungen wie Krämpfen und Blutungen, kann der Arzt auch während einer Ultraschalluntersuchung eine Plazentainsuffizienz sicher feststellen. Auch wenn es bei der Geburt zu Einschnürungen durch die Nabelschnur kommt, dann besteht die Gefahr, dass es zu einer Plazentainsuffizienz kommt. Sollte die Mutter unter Diabetes oder unter Präeklampsie leiden, dann kann der Arzt durch eine sogenannte Doppelsonografie das Wachstum des Kindes beobachten. Eine Messung der Blutströmungsgeschwindigkeit gibt ebenfalls Aufklärung darüber, ob es sich vielleicht um die chronische Form der Plazentainsuffizienz handelt.

    Gibt es eine Therapie?

    Wenn es sich um eine akute Plazentainsuffizienz handelt, dann ist eine schnelle Geburt die beste Möglichkeit, um das Kind zu retten. Nicht selten muss dann ein Kaiserschnitt gemacht werden oder das Kind muss mit der Saugglocke oder mit der Zange geholt werden. Handelt es sich aber um eine chronische Plazentainsuffizienz, dann wird der Arzt der werdenden Mutter strenge Bettruhe verordnen, und das Kind muss in regelmäßigen Abständen mit dem Ultraschallgerät untersucht werden. Wenn es eine schwere Form der Plazentainsuffizienz ist, dann muss die Mutter ins Krankenhaus und wird neben Ultraschalluntersuchungen auch über ein CTG, eine Kardiotokographie, permanent überwacht. Direkt kann die Unterversorgung der Plazenta nicht behandelt werden, aber es ist notwendig, dass die Ursachen wie der Zucker, das Übergewicht und auch der hohe Blutdruck behandelt werden.

    Welche Komplikationen gibt es?

    Eine akute Form der Plazentainsuffizienz kann zum Tod des ungeborenen Kindes führen, wenn es über einen zu langen Zeitraum zu wenig Sauerstoff bekommt. Kommt es während der Geburt zu einer Plazentainsuffizienz, dann haben die Ärzte die Möglichkeit, das Kind so schnell wie möglich auf die Welt zu holen. Auch dann, wenn sich die Plazenta frühzeitig ablösen sollte, muss das Kind schnell geboren werden, um einen weiteren gesundheitlichen Schaden zu verhindern. Die chronische Form ist ebenso gefährlich, denn durch den ständigen Mangel an Sauerstoff kann das Kind Schäden davontragen, und wenn die Gefahr jedoch zu groß wird, dann holen die Ärzte auch Kinder weit vor dem errechneten Geburtstermin.

    Bild: © Depositphotos.com / lucidwaters

  • Blut im Stuhl – nicht immer ein Alarmsignal

    Blut im Stuhl – nicht immer ein Alarmsignal

    Der Darm ist eine der empfindlichsten Regionen des Körpers, und nicht umsonst heißt es: Wenn der Darm gesund ist, dann ist der Mensch gesund. Wenn es zu Veränderungen im Darmbereich kommt, dann empfinden die meisten Menschen das als störend, alarmierend ist es aber, wenn sich Blut im Stuhlgang befindet. Blut im Stuhl kann viele Ursachen haben, die Palette der möglichen Erkrankungen reicht hier von Fisteln und Hämorriden über Risse im After bis hin zum Krebs. Wer Probleme mit dem Darm oder sogar Blut im Stuhl hat, der sollte das nicht auf die lange Bank schieben, sondern so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen.

    Blut im Stuhl – Meistens harmlos

    Selbst wenn Blut im Stuhl immer beunruhigend ist, zum größten Teil sind die Erkrankungen harmlos, die sich dahinter verbergen. Durchfallerkrankungen mit Erregern, die den Dünndarm und den Dickdarm quälen, treten häufig auf und während einer Darminfektion kann es auch zu Blut im Stuhl kommen. In der Regel klingen die Beschwerden meist nach wenigen Tagen von selbst wieder ab und auch die Blutungen hören wieder auf. Hämorriden sorgen ebenfalls für Blut im Stuhl, und auch hier gibt es keinen Grund zur Sorge, denn Hämorriden lassen sich heute gut medikamentös behandeln. Vor allem wer über 50 ist, der ist häufig von Hämorriden betroffen, denn in diesem Alter hat jeder Zweite diese Beschwerden. Harmlos ist in der Regel auch ein Riss im After, der ebenfalls für Blutungen beim Stuhlgang sorgt.

    Mit den Jahren steigt die Gefahr

    Darmbeschwerden treten bei jungen Menschen eher selten auf, betroffen sind davon vielmehr ältere Menschen. Mit dem Lebensalter steigt leider auch die Gefahr, dass es zum Beispiel zu Ausstülpungen im Darm, einem sogenannten Divertikel kommt, und auch Geschwüre, die sowohl im Bereich des Dick- oder Dünndarms auftreten, sind mit zunehmendem Alter keine Seltenheit. Diese Geschwüre sorgen ebenfalls für Blut im Stuhl, bei älteren Menschen steigt jedoch die Gefahr, dass die Geschwüre bösartig sind.

    Selten im Dünndarm

    In den meisten Fällen treten Blutungen im Darmbereich im Dick- oder im Mastdarm auf, der Dünndarm ist eher selten betroffen. Kommt es zu Blut im Stuhl und es handelt sich um den Dickdarm, dann kann daran zum Beispiel eine Veränderung in den Blutgefäßen schuld sein. Bei Frauen kommt es häufig zu einer Endometriose, die ebenfalls für Darmblutungen sorgt und bei der der Dünndarm betroffen ist. Darmpolypen sind eine Ursache für Blut im Stuhl und auch eine Invagination, eine Einstülpung des Dünndarms, kann Blut im Stuhl verursachen und muss behandelt werden.

    Blut im Stuhl – Die Diagnosemöglichkeiten

    Um der Ursache für Blut im Stuhl auf den Grund gehen zu können, macht der Arzt eine Koloskopie, eine Darmspiegelung. Vor dieser Untersuchung haben die meisten Menschen Angst, aber diese Angst ist unbegründet, denn eine Darmspiegelung wird auf Wunsch auch unter einer leichten Vollnarkose durchgeführt. Dazu muss der Patient allerdings für mindestens zwei Tage stationär ins Krankenhaus, denn vor der Spiegelung muss der Darm gründlich entleert werden. Wenn die Narkose ausgeschlafen wurde, dann geht es am nächsten Tag schon wieder nach Hause.

    Vorsorge ist immer vernünftig

    Wer über 55 Jahre alt ist, der sollte die Möglichkeit nutzen und einmal im Jahr eine Vorsorgeuntersuchung des Darms machen lassen. Diese Untersuchung wird von den Krankenkassen bezahlt und sie ist wichtig, denn auf diese Weise kann Darmkrebs schon in einem frühen Stadium erkannt werden. Wird der Krebs rechtzeitig erkannt, dann bestehen gute Chancen auf eine vollständige Genesung. Aber auch eine gesunde, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung ist eine gute Vorsorge gegen den Darmkrebs. Die Ernährung sollte ballaststoffreich sein, denn das macht dem Darm die tägliche Arbeit leichter. Wenn es trotzdem zu Blut im Stuhl kommt, dann kann es vielleicht sogar lebenswichtig sein, schnell einen Arzt aufzusuchen.

    Bild: © Depositphotos.com / trans961