Schlagwort: Frau

  • Die 40 Schwangerschaftswochen (SSW) im Überblick

    Die 40 Schwangerschaftswochen (SSW) im Überblick

    SSW Entwicklung des Kindes und der Mutter
    1. SSW In der 1 SSW ist die Frau noch nicht schwanger. In dieser Zeit beginnt der weibliche Zyklus wie in jedem Monat: Die unbefruchtete Eizelle wird abgestoßen und die erneute Vorbereitung auf eine Schwangerschaft beginnt. In der 1. Schwangerschaftswoche bildet der Körper eine dicke Gebärmutterschleimhaut, die gut durchblutet wird. Diese Umgebung stellt den perfekten Sitz für eine befruchtete Eizelle dar. Während der 1 SSW weist die Frau noch keine typischen Schwangerschaftssymptome auf. Wer gezielt schwanger werden kann, kann die ersten Schwangerschaftswochen, in denen es noch nicht zur Befruchtung kam, dazu nutzen, um sich gezielt auf die Schwangerschaft vorzubereiten. Eine effektive Vorbereitung umfasst folgende Punkte:
     
    ·         Gesunde Ernährung
    ·         Vermeiden von Stress
    ·         Viel Schlaf
    ·         Verzicht auf Alkohol und Nikotin
    2. SSW Auch die 2 SSW steht ganz im Zeichen der Schwangerschafts-Vorbereitung. Auch in diesem Zeitraum fand noch keine Befruchtung der weiblichen Eizelle statt, weswegen noch nicht die Rede von einer Schwangerschaft im eigentlichen Sinne sein kann. Der weibliche Organismus ist in dieser Zeit noch immer damit beschäftigt, die Schleimhaut der Gebärmutter aufzubauen.
    3. SSW Das Ende der 2 SSW und der Beginn der 3 SSW sind perfekte Zeitpunkte zur Zeugung eines Kindes. In dieser Zeit befinden sich die fruchtbaren Tage der Frau, in denen eine Zeugung möglich ist. Konnte ein Spermium die Eizelle befruchten, wandert diese von den Eierstöcken in die Gebärmutter, wo sie sich schließlich in der zuvor gebildeten Schleimhaut einnistet. Bis zum Ende der 3. Schwangerschaftswoche bildet sich der Embryo (so wird das ungeborene Kind in den nächsten Schwangerschaftswochen genannt) und die Plazenta, die für die Versorgung des neuen Lebens verantwortlich ist.

    Die meisten Frauen merken in dieser Zeit noch nicht, dass sie schwanger sind – und das, obwohl der Körper bereits auf Hochtouren arbeitet und viele Veränderungen durchmacht. Wenige werdende Mütter spüren in der 3 SSW ein Spannen oder Ziehen in den Brüsten, nehmen dies jedoch häufig nicht als Anzeichen für eine Schwangerschaft wahr.

    4. SSW Während dieser SSW entschlüpft der Embryo der Eizelle und nistet sich in der Gebärmutter ein. In der gleichen Zeit bilden sich die Plazenta, der Dottersack und die Fruchtwasserhöhle vollkommen aus. Der Embryo wird also hervorragend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

    Diese Phase der Schwangerschaftswochen ist eine ganz entscheidende. Hat der Organismus zuvor keine ausreichend dicke Schleimhaut gebildet, kann sich der Embryo dort nicht festsetzen. Er wird dann während der nächsten Periode unbemerkt ausgeschieden.

    Kommt es jedoch zu einer Einnistung, spüren viele Frauen ab der 4 SSW, dass sie schwanger sind. Typische Anzeichen in dieser Zeit sind:
     
    ·         Einnistungsblutung
    ·         Übelkeit
    ·         Stimmungsschwankungen
    ·         Müdigkeit
    ·         Wachstum der Brüste

    5. SSW Während die vorhergehenden Schwangerschaftswochen eine Art Vorbereitung waren, beginnt die tatsächliche Schwangerschaft in der 5 SSW. Der Embryo, der sich erfolgreich in der Gebärmutter eingenistet hat, entwickelt sich nun schnell. In der 5. SSW ist der Embryo etwa so groß wie ein Mohnkorn und entwickelt bereits die ersten Gesichtszüge. Außerdem hat er bereits einen Herzschlag. Dieser kann durch Ultraschall-Untersuchungen ermittelt werden. Der Herzschlag des Embryos ist etwa doppelt so schnell wie der der Mutter.

    Die Frau spürt in dieser SSW ein vermehrtes Spannen der Brüste. Außerdem wird die Schwangerschaft hier meist festgestellt, da die Periode ausbleibt.

    6. SSW Der Embryo wächst schnell und ist jetzt schon so groß wie eine Linse.

    Viele Frauen leiden ab der 6 S SSW unter starken Stimmungsschwankungen. Während sie sich in der einen Minute über die Schwangerschaft freuen, sind sie in der anderen von Ängsten geplagt. Grund hierfür sind die hormonellen Veränderungen im Körper. Vielen Frauen hilft es in dieser und den kommenden Schwangerschaftswochen, wenn sie mit dem Embryo sprechen und sich auf diese Weise an den Gedanken, schwanger zu sein, gewöhnen.

    7. SSW Die 7 SSW ist der Beginn der Beweglichkeit des Embryos. Die Bewegungen sind zunächst noch unkontrolliert und nicht spürbar. Dennoch können sie mithilfe des Ultraschalls genau beobachtet werden. Für viele Eltern ist dies ein Moment, in dem sie zum ersten Mal bewusst wahrnehmen, dass Leben in der Gebärmutter der Frau heranwächst. Der heranwachsende Säugling ist nun so groß wie eine Bohne und besitzt bereits einen Kopf und Gliedmaßen. Der Ultraschall zeigt außerdem Augen, Mund und Nase.

    In der 7 SSW gehen die meisten Frauen zur ersten Vorsorgeuntersuchung. Bei dieser erhalten sie auch ihren Mutterpass.

    8. SSW In der 8 SSW entwickelt sich der Embryo zum Fötus. Dieser ist nun 1,5 cm groß und sorgt dafür, dass sich die Gebärmutter immer weiter ausbreitet. Für viele Frauen bedeutet dies, dass sie deutlich öfter Harndrang verspüren, da die Gebärmutter auf die Blase drückt. Auch die Brüste wachsen in dieser Zeit merklich.
    9. SSW Die Schwangerschaftswoche 9 ist für viele Eltern besonders spannend, da nun auch ermittelt werden kann, ob vielleicht Zwillinge unterwegs sind. Der Fötus ist nun so groß wie eine Erdbeere. Er verliert den Schwanzteil und entwickelt mehr und mehr menschliche Züge. So sind ab der 9 SSW auch Finger und Zehen erkennbar.

    Werdende Mütter spüren in dieser SSW deutlich, dass sie schwanger sind. Die Brüste werden immer empfindlicher und schwerer, da die Milchproduktion bereits beginnt. Außerdem sind viele Frauen in dieser Zeit empfindlich gegen Gerüche und andere äußerliche Faktoren und entwickeln die typischen Heißhunger-Attacken.

    10. SSW Eine Schwangerschaft bedeutet für werdende Mütter nicht nur Beeinträchtigungen. Ab der 10. SSW entwickeln viele Frauen ein sehr gesundes und gutes Aussehen. Die Haut strahlt und das Haar wirkt voller. Es ist keine Einbildung, dass schwangere Frauen ein natürliches Strahlen entwickeln, das auch ihren Mitmenschen nicht verborgen bleibt.

    Der Fötus entwickelt sich in der 10 SSW selbstverständlich auch immer weiter. Er beginnt nun damit, sich gezielt zu bewegen.

    11. SSW In der 11 SSW können die meisten Eltern das erste Ultraschallbild ihres Kindes in den Händen halten. Viele nutzen diesen Zeitpunkt, um die Schwangerschaft öffentlich zu machen.

    Das Kind ist nun ca. 3 cm groß und beginnt damit, wichtige Organe wie das Gehirn auszubilden.

    12. SSW Die 12 SSW wird häufig auch als eine „magische Grenze“ bezeichnet. Ab diesem Zeitpunkt schwindet die Gefahr einer Fehlgeburt erheblich. Andererseits sollten werdende Mütter ab jetzt auch unbedingt auf Alkohol und Nikotin verzichten.
    13. SSW Während die ersten Schwangerschaftswochen für viele Mütter eher schwierig waren, beginnt nun das sogenannte Wohlfühltrimester. Die Frau fühlt sich merklich wohler, da sich der Körper nun vollständig auf die Schwangerschaft eingestellt hat.

    Der Fötus ist nun ca. 6 cm groß. Trotz des schnellen Wachstums verändert sich der Kopf nun nur noch sehr langsam. Das führt dazu, dass sich die Proportionen von Kopf und Körper nach und nach angleichen.

    14. SSW Ab jetzt können Frauen nur noch selten eine Schwangerschaft verheimlichen. Der Babybauch wächst nun unaufhaltsam. Das ist auch gut so, denn das ungeborene Kind braucht nun immer mehr Platz in der Gebärmutter. Wenn der Fötus nun bei der Ultraschall-Untersuchung günstig liegt, kann das Geschlecht bestimmt werden.
    15. SSW In dieser SSW spüren viele werdende Mütter zum ersten Mal die Bewegung ihres Kindes. Dieser Moment ist sehr wichtig für die Bindung zwischen Mutter und Kind und bleibt daher meist in guter Erinnerung. Väter und andere Personen können die Bewegungen des Kindes allerdings noch nicht durch Handauflegen spüren.

    Eine weitere gute Nachricht in der 15 SSW ist, dass die Entwicklung des Herzens nun vollständig abgeschlossen ist.

    16. SSW Nun kann das Geschlecht des Kindes mit sehr großer Wahrscheinlichkeit bestimmt werden.

    Frauen fällt es ab dieser Zeit zunehmend schwerer, sich frei zu bewegen. Die Gewichtszunahme macht sich nämlich nun mehr und mehr bemerkbar.

    17. SSW Die 17. SSW zeichnet sich vor allem durch das Wohlbefinden der Mutter aus. Deren Körper hat sich nun voll und ganz an die Schwangerschaft gewöhnt und reagiert auch nicht mehr mit morgendlicher Übelkeit.

    Das Kind im Bauch wächst unaufhörlich und hat einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Dieser kann ab dieser SSW auch von anderen Personen gespürt werden.

    18. SSW Der Fötus hat nun ein sehr entspanntes Leben im Bauch der Mutter. Der Platz ist noch ausreichend, sodass er sich gut bewegen kann. Die übrige Zeit verbringt er mit Schlafen und Essen. Das ungeborene Kind wiegt nun rund 200 Gramm und ist 12 bis 14 cm groß. In der 18 SSW entwickeln sich die Brustwarzen des Kindes.
    19. SSW Der gesamte Körper des Fötus ist nun von einem weichen, flaumartigen Haar bedeckt. Außerdem entwickelt er nun verschiedene Hirnleistungen und reagiert zunehmend auf Geräusche und Licht.
    20. SSW Der Fötus ist nun schon größer als 20 cm und wächst unaufhaltsam weiter.

    Das bedeutet insbesondere für die werdende Mutter eine Umstellung des bisherigen Lebens. Der wachsende Bauch und die rasche Gewichtszunahme führen dazu, dass die Bewegungsabläufe der Frau stark beeinträchtigt werden.

    21. SSW Auch wenn viele Frauen bereits in den vorhergehenden Schwangerschaftswochen gelitten haben, wird der ständige Harndrang nun noch stärker. Das liegt daran, dass der Fötus permanent auf die Blase der Mutter drückt. Wichtig ist, dass Frauen nun nicht beginnen, weniger zu trinken, um seltener auf Toilette gehen zu müssen. Es ist wichtig, dass die Flüssigkeitszufuhr nach wie vor gewährleistet wird.
    22. SSW Der Bauch der Mutter wächst nun weiter. Wie beim Trinken gilt auch beim Essen: Bloß nicht einschränken. Es ist normal, dass Frauen während einer Schwangerschaft zunehmen – und zwar nicht nur am Bauch. Die Bildung von Fett ist ganz natürlich und dient der Gesundheit des Kindes. Frauen sollten aus diesem Grund keinesfalls eine Diät während der Schwangerschaftswochen machen.
    23. SSW Das Baby ist nun 30 cm groß und wiegt rund 600 Gramm. Außerdem ist es von Kopf bis Fuß mit der schützenden Käseschmiere bedeckt. Dieses Sekret wird von den Talgdrüsen des Kindes gebildet. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Geburt, da das Baby durch die Käseschmiere besser durch den Geburtskanal rutschen kann.
    24. SSW In dieser SSW steigt die Gefahr der Schwangerschaftsdiabetes. Vor allem übergewichtige Frauen sind hiervon betroffen und sollten sich unbedingt umfangreich untersuchen lassen. Schwangerschaftsdiabetes ist nicht nur für die Mutter, sondern auch für das Kind gefährlich.
    25. SSW Nachdem sich die werdende Mutter in den letzten Schwangerschaftswochen sehr wohl gefühlt hat, können ab der 25 SSW wieder vermehrt Stimmungsschwankungen auftreten. Diese sind normal und nicht besorgniserregend, sollten jedoch nicht ignoriert werden. Es ist wichtig, dass die Mutter über ihre Gefühle und Ängste spricht, anstatt diese zu verbergen. Häufig hilft dies auch, um den Vater mehr in den Prozess der Schwangerschaft einzubinden.
    26. SSW In der 26 SSW steht die Fruchtwasseruntersuchung an. Diese ist besonders wichtig, um sicherzustellen, ob sich das Kind richtig entwickelt. Bei der Fruchtwasseruntersuchung kann folgendes festgestellt werden:
     
    ·         Ist das Kind von Erbkrankheiten betroffen?
    ·         Leidet das Kind am Down-Syndrom?
    27. SSW In dieser SSW passiert das Kind die 1 kg-Grenze. Es entwickelt sich also prächtig. Werdende Mütter leiden in dieser Zeit häufig unter Wassereinlagerungen. Diese beeinträchtigen die Bewegungen zusätzlich und sorgen dafür, dass jeder Schritt schwerfällt. Das zunehmende  Gewicht hindert viele Frauen außerdem daran, ruhig und durchgehend zu schlafen.
    28. SSW Das Baby nimmt in dieser Zeit immer mehr Licht-Signale wahr. Das liegt unter anderem auch daran, dass es nun die Augen gezielt öffnen und schließen kann. Außerdem entwickelt das Kind nun einen regelmäßigen Wach-Schlaf-Rhythmus – der nicht selten genau entgegengesetzt dem der Mutter ist.
    29. SSW In der 29 SSW beginnt gewissermaßen der Endspurt der Schwangerschaft. Das Kind ist nun weitestgehend entwickelt und muss nur noch an Gewicht und Größe zulegen. Für viele Mütter bedeutet dies, dass sie nun immer öfter an ihre körperliche und nervliche Grenze geraten. Vielen hilft es, in dieser Zeit spezielle Sportangebote für Schwangere in Anspruch zu nehmen.
    30. SSW Der Fötus ist nun rund 40 cm groß und wiegt etwa 1400 Gramm. Da der Platz im Bauch allmählich enger wird, nimmt er die typische Fötus-Stellung ein, sprich: Die Knie werden angezogen und die Arme vor der Brust überkreuzt.

    Außerdem ist das Ungeborene nun sehr empfindlich gegen äußere Einflüsse. So kann es beispielsweise auch Schmerzen empfinden.

    31. SSW In der 31. SSW beginnt der gesetzliche Mutterschutz. Die Frau muss nun nicht mehr arbeiten gehen und kann sich voll und ganz auf die Schwangerschaft konzentrieren sowie auf die anstehende Geburt vorbereiten.
    32. SSW Da der Platz im Bauch immer enger für das Kind wird, kann es sich nun auch nicht mehr wie zuvor bewegen. Für die Mutter bedeutet dies, dass sie das Kind seltener spürt. Doch keine Angst – das bedeutet nicht, dass sich der Fötus nicht ausgiebig auf die Geburt und das Leben vorbereitet. In der 32 SSW übt es beispielsweise, den Kopf zu drehen. Außerdem entwickelt sich in dieser Zeit das Immunsystem des Kindes.

     

    33. SSW Das Kind wächst weiter und ist nun schon überlebensfähig. Die Mutter sollte sich langsam auf die Geburt vorbereiten und beispielsweise  die Tasche für das Krankenhaus packen. In dieser Zeit besuchen viele Eltern auch den Kreißsaal, in dem das Kind auf die Welt kommen soll.
    34. SSW Fast alle Knochen des Kindes sind nun vollständig ausgebildet und hart. Die Ausnahme bildet der Schädel des Kindes, der aus mehreren Platten besteht, die nicht miteinander verbunden sind. Das ist wichtig, damit das Kind während der Geburt durch den Geburtskanal passt. Auch nach der Entbindung dauert es noch eine Weile, bis der Schädel geschlossen und hart ist.
    35. SSW Ab jetzt gilt höchste Alarmbereitschaft. Auch wenn eine Frühgeburt ab der 35. SSW keine großen Risiken mit sich bringt, sollte sie dennoch vermieden werden. Für die werdende Mutter bedeutet dies: Stress vermeiden und viele Ruhe-Phasen einlegen. Außerdem sollten die werdenden Eltern diese letzten Wochen zu zweit intensiv nutzen.
    36. SSW Der Fötus ist nun rund 50 cm groß und wiegt knapp 3 kg. Außerdem bereitet sich das Kind nun langsam seinerseits auf die Geburt vor – es wandert langsam mit dem Kopf voran in Richtung des Geburtskanals. Wenn das Kind mit den Beinen nach unten liegt, besteht die Gefahr einer Steißgeburt. Hier ist ein Kaiserschnitt oft unvermeidbar. Dennoch sollte man in der 36. SSW noch nicht in Panik verfallen. Noch hat das Kind Zeit, um sich zu drehen.
    37. SSW Die Geburt steht unmittelbar bevor. Es kann jeden Tag soweit sein.
    38. SSW Viele werdende Mütter besuchen unmittelbar vor der Entbindung spezielle Geburtsvorbereitungskurse. Diese helfen dabei, sich auf die Entbindung vorzubereiten.
    39. SSW Schlaf wird nun langsam zur Mangelware. Das Gewicht des Kindes und des Körpers hindert viele Frauen daran, ruhig zu schlafen. Außerdem steigt nun die Aufregung immer mehr.
    40. SSW Mediziner sprechen von einer Termingeburt, wenn das Kind innerhalb von drei Wochen vor und zwei Wochen nach dem errechneten Geburtstermin auf die Welt kommt. In der letzten SSW ist die regelmäßige Kontrolle durch den Frauenarzt unerlässlich. Viele Frauen werden in dieser Zeit auch schon vorsorglich ins Krankenhaus eingewiesen.

    Bild: © Depositphotos.com / mathom

  • Was passiert in den verschiedenen Schwangerschaftswochen?

    Was passiert in den verschiedenen Schwangerschaftswochen?

    Eine Schwangerschaft kann durchaus als Wunder der Natur bezeichnet werden. Zu spüren, wie neues Leben in einem wächst, ist für die meisten Frauen eines der intensivsten Gefühle, die sie in ihrem Leben erfahren. Umso wichtiger ist es für sie, auch zu wissen, in welchem Entwicklungsstadium sich das ungeborene Kind gerade befindet. Um dies herauszufinden, ist es wichtig zu wissen, in welcher Schwangerschaftswoche man sich gerade befindet. Eine Schwangerschaft besteht aus insgesamt 40 Schwangerschaftswochen – kurz: SSW. Jede Woche ist von anderen Entwicklungsschritten geprägt und hat auch große Auswirkungen auf den weiblichen Körper.

    Erste Anzeichen der Schwangerschaft

    Während der Schwangerschaftswochen wächst nicht nur der Bauch der Frau. Werdende Mütter bemerken häufig, dass sie schwanger sind, weil die Periode ausbleibt oder die Brüste plötzlich überempfindlich sind. Hinzu kommen weitere Veränderungen, wie zum Beispiel:

    • Stimmungsschwankungen
    • Unruhiger Schlaf
    • Vergesslichkeit / „Schwangerschaftsdemenz“
    • Übelkeit
    • Sodbrennen
    • Heißhunger
    • Veränderungen der Brustwarzen

    In welchen Schwangerschaftswochen welche Symptome auftreten, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Viele werdende Mütter durchleben die SSW auch ganz ohne Beschwerden. Dennoch werden bestimmte Anzeichen gewissen Schwangerschaftswochen zugeordnet. Das berühmteste Beispiel hierfür ist wahrscheinlich die Übelkeit, die in der Regel im ersten Drittel der SSW auftritt. Viele Frauen wissen zunächst gar nicht, dass sie schwanger sind und wundern sich, warum sie so häufig erbrechen müssen.

    Eine Beschwerde, unter der viele Frauen erst in den späteren Schwangerschaftswochen leiden, ist die Schwangerschaftsdemenz. Hierbei handelt es sich keinesfalls um eine Demenz im eigentlichen Sinne, sondern eine temporäre Vergesslichkeit aufgrund von Stress, Schlafmangel und hormonellen Veränderungen. Die Schwangerschaftsdemenz hält auch bei vielen Frauen noch nach der Entbindung an und steht in enger Verbindung zum Still-Prozess.

    Die Berechnung der Schwangerschaftswochen

    Noch wichtiger als die Veränderung des weiblichen Körpers während der SSW ist jedoch die Entwicklung des Kindes. Die meisten Eltern wollen, sobald sie wissen, dass sie ein Kind erwarten, sofort wissen, in welcher SSW sich die Frau gerade befindet. Um dies herauszufinden, kann man die SSW berechnen. Hierfür sind folgende Informationen notwendig:

    • Der erste Tag der letzten Periode
    • Die Länge desweiblichen Zyklus

    Zur Berechnung der Schwangerschaftswochen wenden die meisten Gynäkologen die Naegele-Regel an. Franz Naegele war ein Gynäkologe aus Heidelberg, der sich intensiv mit der Biologie der Frau befasst und eine Regel zur Berechnung der Schwangerschaftswochen aufgestellt hat. Diese lautet:

    Erster Tag der letzten Regelblutung + 7 Tage – 3 Monate + 1 Jahr = wahrscheinlicher Geburtstermin

    Wenn der wahrscheinliche Geburtstermin ermittelt wurde, kann man vor dem Hintergrund, dass eine Schwangerschaft 40 Wochen lang dauert, bestimmen, in welcher SSW sich die Frau gerade befindet. Diese Rechnung hat sich im Laufe der Jahre etabliert und bewährt und ist die Grundlage für zahlreiche SSW-Rechner im Internet.

    Die Bestimmung des Geburtstermins

    Wenn die aktuelle SSW schließlich ermittelt wurde, kann genau bestimmt werden, in welchem Entwicklungsstadium sich das Kind gerade befindet. Sehr interessant ist der Fakt, dass es den Embryo während der ersten beiden Schwangerschaftswochen noch gar nicht gibt. Eine Befruchtung der weiblichen Eizelle durch das männliche Spermium kann faktisch erst ab der 3. SSW stattfinden. Als rückwirkender Beginn der Schwangerschaft gilt jedoch nicht der Zeitpunkt der Befruchtung, sondern der Beginn des neuen Zyklus, also der erste Tag der letzten Periode vor der Befruchtung.

    Auch wenn diese Rechnung auf den ersten Blick sehr verwirrend erscheint, erfüllt sie ihren Zweck. Schwangerschaftswochen können auf diese Weise genau bestimmt werden. Weniger genau ist hingegen die Bestimmung des Geburtstermins. Dieser wird ganz bewusst als „wahrscheinlich“ betitelt. Tatsächlich halten sich die wenigsten Babys an Termine. Die meisten von ihnen kommen drei Wochen vor oder zwei Wochen nach dem wahrscheinlichen Geburtstermin auf die Welt. Nur rund 5 % der Säuglinge werden am errechneten Termin auf die Welt.

    Bindungen aufbauen

    Zu beobachten, wie sich der Embryo während der einzelnen Schwangerschaftswochen verändert und weiterentwickelt, ist etwas besonders Faszinierendes. Es vergeht keine Woche, in der das ungeborene Kind keine neue Fähigkeit entwickelt oder ein neues Körperteil ausbildet. Für die Eltern ist diese Zeit besonders spannend und auch wichtig, um eine Bindung zum Kind aufzubauen. Die Besuche beim Frauenarzt sind aus diesem Grund nicht nur für die Mutter, sondern auch für den Vater von großer Wichtigkeit. Das Hören der Herztöne oder das Betrachten von Ultraschallbildern sorgt dafür, dass auch der Mann während der einzelnen Schwangerschaftswochen eine Beziehung zum ungeborenen Kind entwickelt und sich nach und nach in seine Rolle als werdender Vater hineinversetzen kann.

    Die Entwicklung des Kindes während der einzelnen Schwangerschaftswochen

    Wie weiter oben bereits erwähnt, dient die Ermittlung der SSW dazu, um festzustellen, in welchem Entwicklungsstadium sich das Kind gerade befindet. Generell wird eine Schwangerschaft in der Regel ab der 5. SSW erkannt, da dies der Zeitpunkt ist, in dem die Periode ausbleibt und ein handelsüblicher Schwangerschaftstest aus der Apotheke zum Einsatz kommen kann. Dieser funktioniert nämlich erst ab dem ersten Tag der ausbleibenden Periode. Wer schon früher die Vermutung einer Schwangerschaft hat und Gewissheit haben will, kann einen sogenannten Schnelltest durchführen. Prinzipiell sollten Sie – egal, ob Sie vermuten, schwanger zu sein oder nur die Vermutung haben – sofort Ihren Frauenarzt aufsuchen. Dieser kann dann spezielle Untersuchungen durchführen und Ihnen genau sagen, in welcher SSW Sie sich befinden.

    Wenn Sie bereits wissen, welche Schwangerschaftswochen Sie schon hinter sich gebracht haben und in welcher Sie sich gerade befinden, können Sie in der nachfolgenden Übersicht genau nachvollziehen, in welchem Stadium sich Ihr Kind derzeit befindet und welche Entwicklungsschritte als nächstes folgen werden.

    Weiterführender Beitrag: Die 40 Schwangerschaftswochen (SSW) im Überblick

    Bild: © Depositphotos.com / elmirex2009

  • Gute Vorbilder? Mangelware!

    Umfrage: Drei Viertel der Bundesbürger finden, dass es zu wenig Identifikationsfiguren für Kinder und Jugendliche gibt

    Baierbrunn (ots) – Unsere heutige Gesellschaft bietet Kindern und Jugendlichen zu wenig gute, wirklich nachahmenswerte Vorbilder. Dieser Meinung sind laut einer repräsentativen Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ drei Viertel (76,3 Prozent) der Bundesbürger. Dabei brauchen gerade die Jüngeren Vorbilder, sind in etwa genauso viele der Befragten überzeugt: 78,9 Prozent meinen, dass diese vor allem für Kinder und Jugendliche wichtig seien, weil sie von ihnen lernen können und Orientierung erhalten. Die vorhandenen Identifikationsfiguren sehen viele Interviewte kritisch: Drei Viertel (74,3 Prozent) sind der Ansicht, dass die sogenannten Vorbilder in unserer Gesellschaft auch nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht seien, sie selbst würden da niemandem trauen. Mehr als jeder Dritte (38,5 Prozent) hält noch lebende Personen sogar generell für ungeeignet zum Vorbild, da man sich nie sicher sein könne, welche Verfehlungen bei ihnen noch aufgedeckt werden. Das Gros (87,6 Prozent) der Befragten bemängelt zudem, dass sich viele Menschen heutzutage an eher fragwürdigen Vorbildern, wie Supermodels oder Popstars, orientieren würden.

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.130 Frauen und Männern ab 14 Jahren.

    Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe „Baby und Familie“ zur Veröffentlichung frei.

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3130168
  • Wie schädlich ist Sex für das Herz?

    Wie schädlich ist Sex für das Herz?

    Männer, die ein schwaches Herz haben, sollten sich bei ihren sexuellen Aktivitäten ein wenig zurückhalten, so lautet die landläufige Meinung. Aber diese Meinung stimmt nicht in jedem Fall, denn neue Studien haben jetzt ergeben, dass auch Männer, die vielleicht schon mal einen Herzinfarkt hatten, durchaus sexuell aktiv sein können. Es gibt aber eine Ausnahme, denn es ist nicht alles erlaubt, was den Sex im Zusammenhang mit dem Herz betrifft.

    Ein Thema, über das gerne geschwiegen wird

    Männer und Sex – das ist ein Thema, über das gerne und viel gesprochen wird, welche Gefahren vom Sex für das Herz ausgehen – über dieses Thema wird nach wie vor geschwiegen. Es ist daher auch nicht weiter verwunderlich, dass es kaum Studien oder relevante Daten dazu gibt und auch die medizinische Beratung für Männer, die nach einem Herzinfarkt wieder sexuell aktiv werden möchten, lässt zu wünschen übrig. Eine neue Studie der Universität Ulm zeigt, dass weniger als die Hälfte der männlichen Infarktpatienten und weniger als ein Drittel der weiblichen Patienten, die Probleme mit dem Herzen haben, von ihrem Arzt über mögliche Risiken beim Sex aufgeklärt wurden. Es ist für Infarktpatienten immer ratsam, sich im Bezug auf Sex gründlich zu informieren.

    Sex – Das sagt die Studie

    Die Wissenschaftler der Uni Ulm untersuchten 536 Infarktpatienten zwischen 30 und 70 Jahren über den Zeitraum von zehn Jahren. Die Studienteilnehmer gaben Auskunft über ihr Sexualleben und mehr als die Hälfte der männlichen Teilnehmer hatte in einem Zeitraum von einem Jahr vor dem Infarkt mindestens einmal in der Woche Sex. 15 % hatten gar keinen Sex und nur drei Studienteilnehmer hatten eine Stunde vor dem Infarkt noch Geschlechtsverkehr. 80 % gaben an, dass sie 24 Stunden vor dem Infarkt mit einer Frau geschlafen haben. In den zehn Jahren, die die Studie dauerte, hatten 100 Teilnehmer erneut einen Infarkt oder einen Schlaganfall und ihre sexuellen Aktivitäten hat dieses Risiko nicht negativ beeinflusst. Daher sei es eher unwahrscheinlich, dass Sex der Auslöser für die gesundheitlichen Probleme war.

    Es gibt Einschränkungen

    Herzinfarktpatienten müssen in der Regel sogenannte Beta-Blocker einnehmen, um das Risiko eines erneuten Infarkts zu verringern. Beta-Blocker beeinträchtigen aber die Erektionsfähigkeit und nicht selten greifen Männer dann zu Viagra. Das ist gefährlich, denn die Potenzpille senkt den Blutdruck und das kann zur Bewusstlosigkeit und sogar zum Tod führen. Männer, die nach einer Herzerkrankung zu Prostituierten gehen oder eine Geliebte haben, die deutlich jünger ist, nehmen häufig Viagra, um ihre Potenz zu verbessern. Diese Männer bringen sich durch Sex in Lebensgefahr und das gilt besonders für die Männer, die bereits mehr als einen Infarkt hatten. Auch Männer mit einer angeborenen Herzschwäche sollten beim Sex eher vorsichtig sein, denn die Einnahme von Medikamenten und die körperlichen Anstrengungen beim Sex können im schlimmsten Fall tödlich enden.

    Bild: © Depositphotos.com / imagerymajestic

  • Wie gesund ist Kefir?

    Wie gesund ist Kefir?

    Jeder möchte alt werden und dabei gesund bleiben, aber das ist leider nicht ganz so einfach. Wer gesund leben will, der sollte auf seine Ernährung achten, denn sie ist der Schlüssel für ein langes Leben. Eine große Rolle kann dabei Kefir spielen, denn das Milchgetränk wird in seinem Herkunftsland dem Kaukasus, auch das Getränk der Hundertjährigen genannt. Auch hierzulande ist bekannt, dass Kefir gesund ist, denn Kefir stärkt zum einen das Immunsystem und wirkt sich zum anderen positiv auf die Verdauung aus. Aber was macht Kefir gesund und was ist das Geheimnis dieses leckeren Getränks?

    Was ist Kefir eigentlich?

    Kefir kann man in jedem Supermarkt und auch jedem Discounter finden. Vor allem an heißen Sommertagen ist Kefir sehr beliebt, weil er herrlich erfrischt, den Durst löscht und dazu auch noch sehr wenig Kalorien hat. Kefir ist ein Getränk, das aus sauerer Milch hergestellt wird, die gären muss, damit sich in Verbindung mit der Milch die Kefirpilze entwickeln können. Im Kaukasus wurde und wird bis heute Kefir aus Stutenmilch gewonnen, in Westeuropa wird aber in der Regel Kuhmilch verwendet, um Kefir herzustellen. Kefir ist leicht dickflüssig und erinnert mit seinem säuerlichen Geschmack ein wenig an Buttermilch. Da Kefir aber Kohlensäure enthält, sprudelt das Milchgetränk, wenn es in eine Tasse oder in ein Glas geschüttet wird. Je nach Art der Herstellung hat Kefir einen kleinen Anteil Alkohol, und wer keinen Kefir mit Milch mag oder Milch nicht vertragen kann, der sollte Wasserkefir probieren, das der aus einer zuckerhaltigen Wasserlösung hergestellt wird. Im Geschmack erinnert Wasserkefir übrigens an Kombucha.

    Warum sind Kefirpilze so wichtig?

    Für die Herstellung von Kefir sind die Kefirpilze oder die Kefirknollen unerlässlich. Kefirpilze sind eine Mischung aus Hefen und Bakterien, die für die nötige Gärung des Getränks sorgen, wenn sie sich mit dem Milchzucker, der Laktose in der natürlichen Milchsäure verbinden. Während des Gärungsprozesses wird die Milchsäure zum einen in Alkohol und zum anderen in Kohlensäure umgewandelt. Kefirpilze sind sehr ergiebig und können mehrfach zur Herstellung von Kefir verwendet werden.

    Wie gesund ist Kefir?

    Dass Kefir gesund ist, das ist steht außer Frage. Kefir ist gesund für den Darm, denn er regt die Darmtätigkeit an. Menschen, die mit Verstopfungen zu tun haben, sind daher immer gut beraten, regelmäßig Kefir zu trinken. Kefir enthält viel Eiweiß, die Vitamine A, B und D sowie Folsäure, die vor allem für schwangere Frauen sehr wichtig ist. Aber auch die Knochen, die Muskeln, Nerven und die Zähne profitieren von der im Kefir enthaltenen Folsäure. Auch die probiotische Wirkung macht Kefir gesund, denn im Gegensatz zu anderen Milchprodukten wie Joghurt oder auch Buttermilch, sind in den Milchsäurebakterien im Kefir auch Essigsäurebakterien und Hefe enthalten. Die Mikroorganismen unterstützen die Arbeit des Dickdarms, sie bekämpfen erfolgreich Krebserreger und sie stärken zudem das Immunsystem und damit die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers.

    Perfekt für die Diät

    Wer sich für Magermilchkefir entscheidet, der wählt eine Kefirsorte, die reich an Proteinen ist, die satt macht, wenig Fett und damit auch sehr wenig Kalorien hat. Kefir ist also nicht nur gesund, er ist auch sehr hilfreich, wenn es um eine Diät geht. Wer mag, der kann den Kefir pur trinken, aber auch zu frischem Obst, als leckerer Shake und zu püriertem Gemüse schmeckt Kefir besonders gut. Während einer Diät profitiert die Darmflora vom Kefir, und er wirkt sich auch sehr positiv auf den Energiestoffwechsel aus, was bei einer Diät immer wichtig ist. Kefir kann aber auch für eine schöne Haut sorgen, denn wenn die Darmflora gesund ist, dann haben Hautprobleme wie Mitesser und Pickel keine Chance mehr. Für eine Gesichtsmaske, die reinigt und Feuchtigkeit spenden soll, ist Kefir ebenfalls ein hervorragendes Mittel.

    Bild: © Depositphotos.com / daffodil

  • Etwas Warmes auf den Tisch

    Umfrage: Bei großer Mehrheit wird zuhause täglich warm gekocht – Frauen und ältere Befragte legen offenbar besonderen Wert darauf

    Baierbrunn (ots) – Zumindest einmal pro Tag etwas Warmes auf den eigenen Esstisch – das ist vielen Deutschen nach wie vor äußerst wichtig. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ herausfand, wird bei zwei Dritteln der Männer und Frauen (69,1 %) zuhause mindestens einmal täglich ein warmes Gericht gekocht. Besonders Frauen (73,5 %) und ältere Menschen (Ab-70-Jährige: 84,5 %) legen darauf offenbar großen Wert. Befragte zwischen 20 und 29 Jahren (32,1 %; Gesamt: 23,2 %) erklären hingegen überdurchschnittlich häufig, bei ihnen gebe es zuhause üblicherweise nicht täglich, sondern nur zwei- bis dreimal pro Woche etwas Warmes. Der Blick auf eine Befragung aus dem Jahr 2008 zeigt, dass dieses Essverhalten generell leicht zugenommen hat: Während die Zahl derer, in deren Haushalt für gewöhnlich nicht täglich, sondern nur zwei- bis dreimal unter der Woche daheim ein warmes Essen zubereitet wird, in den vergangenen sechs Jahren um fünf Prozentpunkte angewachsen ist (2008: 18,2 %; 2014: 23,2 %), sank in fast gleichem Maße der Anteil an Befragten, bei denen täglich warm gekocht wird (2008: 75,2 %; 2014: 69,1 %). 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.051 Personen ab 14 Jahren. Die Vergleichszahlen stammen aus einer „Apotheken Umschau“-Umfrage aus dem Jahr 2008 (2.150 Befragte ab 14 Jahren). 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3129197