Schlagwort: Frau

  • Trend setzt sich fort: Jedes dritte Kind kommt per Kaiserschnitt auf die Welt

    Hamburg (ots) – Alle zweieinhalb Minuten kommt in Deutschland ein Kind per Kaiserschnitt auf die Welt. Allein bei den Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK) waren es im vergangenen Jahr knapp 30.000 Kinder und somit jedes dritte Baby, dessen Geburt per Skalpell durchgeführt wurde. Damit setzt sich ein Trend zur Operation als Geburtsform fort – obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nur von rund 15 Prozent medizinisch notwendigen Eingriffen dieser Art ausgeht.

    „Eine Geburt ist der für Mutter und Kind wichtige Höhepunkt einer Schwangerschaft“, sagt Monica Burkhardt, die das Thema Schwangerschaft und Geburt bei der TK betreut. „Gerade bei der ersten Geburt können sich Frauen häufig nicht vorstellen, was auf sie zukommt – das kann Angst machen. Und die wollen wir abbauen“, so Burkhardt. Um werdende Mütter dabei zu unterstützen, sich körperlich und seelisch auf dieses wichtige Ereignis einzustellen und vorzubereiten, hat die TK alle Informationen zum Thema nach den neuesten wissenschaftlichen Studien in einer handlichen Broschüre zusammengefasst. Sie bietet eine neutrale Gegenüberstellung unterschiedlicher Geburtsmethoden und ihrer Risiken. Der Ratgeber informiert rund um die Geburt und auch wann ein Kaiserschnitt das Mittel der Wahl ist.

    Weitere Informationen zum Thema und die Broschüre „Wie Kinder auf die Welt kommen“ gibt es kostenlos im Internet unter www.tk.de (Webcode 726578).

    Pressekontakt: TK-Pressestelle Hermann Bärenfänger Tel. 040 – 6909 – 2058 E-Mail: pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter: www.twitter.com/tk_presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3100504
  • „Gefährlicher Humbug“ beim Kaiserschnitt / Wie ein Experte den „mütterlich assistierten Kaiserschnitt“ beurteilt

    Baierbrunn (ots) – Immer mehr Kinder werden per Schnittentbindung geboren. Kürzlich gab es den ersten „mütterlich assistierten“ Kaiserschnitt. Eine Frau half mit, das Kind aus ihrem aufgeschnittenen Bauch zu ziehen. Prof. Dr. med. Holger Stepan, Leiter der Abteilung für Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig findet das „absolut unseriös“, wie er dem Apothekenmagazin „Baby und Familie“ sagte. Die Mutter könne aus praktischen Gründen gar nicht mithelfen, dazu fehle ihr die Kraft und der nötige Überblick über die Geburtssituation. „Medizinisch ist das Risiko viel zu groß, weil Keime in den Bauch gelangen können“, so sein Urteil. Auch in seiner Klinik bemühe man sich um einen frühen Kontakt von Mutter und Kind. Die Mutter könne beim Kaiserschnitt, „meist gleich nach der OP“, das Neugeborene auf die Brust nehmen. „Sie hört den ersten Schrei und hat ihr Kind von Anfang an bei sich.“

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    Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 8/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3093837
  • Immer auf dem neuesten Stand – Umfrage: Drei Viertel der 14- bis 19-Jährigen legen beim Kauf von Elektrogeräten Wert auf möglichst viele aktuell verfügbare Funktionen

    Baierbrunn (ots) – Ein Smartphone mit Fingerabdruckscanner, eine Computeruhr mit Herzfrequenzsensor, ein Fernseher mit 4K-Ultra-HD-Auflösung – drei Viertel (75,2 Prozent) der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 19 Jahren wollen beim Kauf neuer Elektrogeräte immer auf dem neuesten Stand der Technik sein, daher sollten diese Geräte ihrer Meinung nach möglichst viele aktuell verfügbare Funktionen enthalten. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“. Von allen Bundesbürgern legen 37,6 Prozent beim Erwerb eines neuen Elektrogerätes großen Wert darauf, dass es viele brandaktuelle Funktionen bietet (29,3 Prozent der Frauen und 46,3 Prozent der Männer). Jedem Fünften in Deutschland (19,8 Prozent) ist es wichtig, möglichst immer das neueste Smartphone/Handy zu besitzen. Auch hier sind es insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene, für die das von großer Bedeutung ist: 61,8 Prozent der 14- bis 19-Jährigen und 45,1 Prozent der 20- bis 29-Jährigen möchten möglichst immer das aktuellste Mobiltelefon in der Jacken- oder Handtasche haben.

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.151 Personen ab 14 Jahren (1.097 Frauen und 1.054 Männer).

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Baby und Familie“ zur Veröffentlichung frei.

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3094919
  • Was hilft gegen Wadenkrämpfe?

    Was hilft gegen Wadenkrämpfe?

    Wer häufig unter Wadenkrämpfen leidet, weiß, wie unangenehm und schmerzvoll diese sein können. Besonders tückisch: Krämpfe in den Waden kommen meist ohne jede Vorwarnung und besonders gern in der Nacht, wenn Sie entspannt im Bett liegen und fest schlafen. Doch auch Sportler leiden häufig unter Wadenkrämpfen, wenn sie gerade trainieren. Woher die Wadenkrämpfe kommen, wieso Sie sie besonders in der Nacht und beim Sport bekommen und was Sie gegen die Wadenkrämpfe unternehmen können, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

    Die gute Nachricht vorweg: Wadenkrämpfe sind meist harmlos. Sie tun zwar höllisch weh, sind jedoch in der Regel kein Anzeichen für eine ernstzunehmende Erkrankung. Es handelt sich bei einem Wadenkrampf lediglich um ein plötzliches Zusammenziehen des Muskels in der Wade, der sich dann für einige Sekunden oder gar Minuten verhärtet. Nachdem der Wadenkrampf verschwunden ist, bleibt manchmal ein drückendes Gefühl zurück, das stark an Muskelkater erinnert. Andere (ernstzunehmende) Folgen von Wadenkrämpfen sind nicht bekannt.

    Wadenkrämpfe: Dadurch werden sie verursacht

    Die Ursachen für Wadenkrämpfe sind vielseitig und nicht selten kommt es vor, dass Menschen scheinbar ohne erkennbaren Grund unter Wadenkrämpfen leiden. Man spricht in diesem Fall von sogenannten idiopathischen Wadenkrämpfen. Treten diese nur selten auf und legen sich schnell wieder, besteht kein Grund zur Sorge. In der Regel sind die Wadenkrämpfe dann familiär bedingt und harmlos.

    Darüber hinaus gibt es verschiedene Ursachen für Wadenkrämpfe, die sich bestimmen und dadurch auch behandeln lassen. Hierzu zählen:

    • Überanstrengung der Muskulatur (beim Sport)
    • Unterforderung der Muskulatur (und daraus resultierende Verkürzung der Muskeln)
    • Geringe Flüssigkeitszufuhr
    • Geringe Mineralstoffzufuhr
    • Unbequemes Schuhwerk
    • Alter
    • Schwangerschaft

    Der Grund, aus dem Sportler häufig Wadenkrämpfe haben, ist eindeutig: Sie überanstrengen ihre Muskeln und gönnen ihnen keine Ruhephasen. Die Quittung kommt meist flott und ohne Ankündigung: Besonders Jogger, Marathonläufer und andere Sportler, die vorrangig ihre Beine belasten, leiden häufig unter Wadenkrämpfen. Unter Schwimmern sind die Wadenkrämpfe, die durch meist kaltes Wasser begünstigt werden, gefürchtet, da sie zu schweren Unfällen führen können.

    Zu der Überbelastung beim Sport gesellen sich auch häufig noch eine Unterversorgung mit Wasser und Mineralien. Wer sportlich aktiv ist, muss viel trinken, um nicht zu dehydrieren. Andernfalls drohen Wadenkrämpfe und wesentlich ernstere Folgen.

    Besonders betroffen: Sportler, Schwangere und alte Menschen

    Ein Mangel an Mineralstoffen wie Magnesium und Kalium tritt nicht nur bei Sportlern auf. Jeder Mensch muss darum bemüht sein, sich ausgewogen zu ernähren, um seinen Körper mit allen Stoffen zu versorgen, die dieser braucht. Ein Symptom der Mineralstoff-Unterversorgung sind schmerzhafte Wadenkrämpfe.

    Ein besonders hohes Risiko der Wadenkrämpfe besteht bei Menschen, die einen erhöhten Mineralstoff-Bedarf haben. Hierzu gehören vor allem schwangere Frauen und alte Menschen. Frauen, die ein Kind erwarten, leiden besonders in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft unter vermehrten Wadenkrämpfen. Bei alten Menschen kommt hinzu, dass diese meist zu wenig trinken. Das verstärkt das Risiko von Wadenkrämpfen zusätzlich.

    Eine andere, ganz profane Ursache für Wadenkrämpfe sind unbequeme Schuhe – allen voran die bei Frauen sehr beliebten High Heels. Durch die unnatürliche Stellung der Füße werden die Muskeln der  Wade sehr beansprucht. Wadenkrämpfe sind dann eine häufige, jedoch keinesfalls gefährliche Folge.

    Was tun gegen Wadenkrämpfe?

    Die meisten Menschen reagieren instinktiv, wenn sie ein Wadenkrampf überkommt. Sie überdehnen die Wadenmuskulatur, indem sie die Ferse nach vorn und die Fußspitzen nach oben ziehen. Wer nachts von einem Wadenkrampf überrascht wird, sollte aufstehen, um das betroffene Bein durchzustrecken.

    Wer sich langfristig vor Wadenkrämpfen schützen will, sollte darauf achten, seine Muskulatur weder zu unter- noch zu überfordern. Auch die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit und Mineralstoffen trägt maßgeblich dazu bei, Wadenkrämpfe zu verhindern.

    Mineralstoffreiche Lebensmittel sind unter anderem:

    • Quinoa
    • Haferflocken
    • Hülsenfrüchte, z.B. Kidneybohnen
    • Vollkornprodukte
    • Nüsse
    • Trockenfrüchte, z.B. Bananen
    • Zartbitterschokolade

    Auch wenn Wadenkrämpfe zum Teil sehr wehtun können und Ihnen den Schlaf rauben, sind sie in der Regel ungefährlich. Dennoch sollten Sie genau beobachten, wie oft Sie Wadenkrämpfe haben und wie lang diese anhalten. Wenn Sie dabei verschiedene Auffälligkeiten feststellen, ist es ratsam, sich an einen Arzt zu wenden.

    Bild: © Depositphotos.com / blasbike

  • Urlaub als Kontaktbörse? – Umfrage: Jeder Zweite schließt in den Ferien neue Freundschaften – Für jeden Fünften gehört ein Urlaubsflirt mit dazu

    Baierbrunn (ots) – Die Deutschen sind im Urlaub sehr kontaktfreudig: Jeder Zweite (48,6 %) lernt dort häufig nette Leute kennen, mit denen er auch später noch in Verbindung bleibt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Nicht selten gehen diese Bekanntschaften – vor allem für Singles – dann auch über reine Freundschaften hinaus: Für jeden Fünften (18,1 %) gehört ein Urlaubsflirt zu einem gelungenen Urlaub dazu. Bei den Befragten, die zurzeit nicht in einer festen Partnerschaft leben, betont das sogar mehr als jeder Dritte (36,9 %). Je jünger die Urlauber, desto wichtiger ist dabei das Anbandeln (14- bis 19-Jährige: 52,4 %; 20- bis 29-Jährige: 36,2 %). Doch manchmal geht ein Urlaub in Bezug auf Freund- und Partnerschaft für einige auch unglücklich aus: 7,1 Prozent geben an, sich nach einem gemeinsamen Urlaub schon einmal vom Partner getrennt zu haben.

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.969 Frauen und Männern ab 14 Jahren.

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3100447
  • Brustkrebs Früherkennung – ein Tropfen Blut reicht aus

    Brustkrebs Früherkennung – ein Tropfen Blut reicht aus

    Wie groß die Chancen auf Heilung bei einer Krebsdiagnose sind, das hängt immer davon ab, in welchem Stadium der Krebs erkannt wird. Je früher die Tumorzellen erkannt werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Krebs besiegt werden kann. Bei einigen Krebsarten wie zum Beispiel beim Brustkrebs, ist die Diagnose aber schwierig, denn wenn ein Knoten ertastet wird, dann kann es schon zu spät sein. Jetzt macht eine neue Form der Brustkrebs Früherkennung vielen Frauen Hoffnung, denn schon wenig Tropfen Blut oder Urin reichen aus, um den Krebs sicher diagnostizieren zu können.

    Der genetische Fingerabdruck

    Es gibt mehr als 300 verschiedene Arten von Krebs, manche befallen das Gewebe, andere das Blut und wieder andere bestimmte Organe. Aber so verschiedenen die Krebsarten auch sind, sie haben eines gemeinsam: Sie zeichnen sich durch charakteristische Veränderungen im genetischen Material aus. Vereinfacht gesagt, jeder Krebs hat einen bestimmten genetischen Fingerabdruck. Dieser Fingerabdruck im Erbmaterial kann vieles verraten, unter anderem, um welchen Krebs es sich handelt, wie weit er fortgeschritten ist und in welcher Geschwindigkeit er wächst. Bisher war eine Operation notwendig, um Gewebe zu entnehmen, das dann analysiert wurde, mit der neuen Technik sind operative Eingriffe für die Brustkrebs Früherkennung nicht mehr nötig.

    Eine hohe Treffsicherheit bei der Brustkrebs Früherkennung

    Eine erste klinische Studie zum neuen Testverfahren wurde in der Universitätsklinik in Freiburg durchgeführt. 48 Frauen haben an dieser Studie teilgenommen, die Hälfte der Probandinnen war an Brustkrebs in unterschiedlichen Stadien erkrankt, die andere Hälfte war gesund. Die Wissenschaftler und Ärzte der Uni Freiburg führten bei allen Frauen die neuen Tests zur Brustkrebs Früherkennung durch und bei 91 % der Frauen zeigten die Urin- und Blutproben an, ob eine Krebserkrankung vorlag oder nicht. Das ist gemessen an den üblichen Testmethoden eine sehr hohe Trefferquote, die vor allem die klassische Mammografie in den Schatten stellt, an der Kritiker immer wieder bemängeln, dass ihre Fehlerquote zu hoch ist.

    Brustkrebs Früherkennung – Wie funktioniert der neue Test?

    Die neue Brustkrebs Früherkennung nutzt die sogenannten mikroRNA-Moleküle, die im Urin zu finden sind. Hierbei handelt es sich um Steuermoleküle, die jede Aktivität der Gene registrieren und regulieren. In Studien wurde nachgewiesen, dass die in den Krebszellen vorkommenden mikroRNA-Moleküle nicht mehr richtig funktionieren und dabei ein Muster bilden. Die Aktivitäten der Gene zeichnet dieses Muster auf, das dann in der Blut- oder in der Urinprobe sichtbar wird. Die Wissenschaftler in Freiburg konnten nachweisen, dass sich vor allem beim Brustkrebs der Urin charakteristisch verändert. Um den Krebs durch diese revolutionäre Brustkrebs Früherkennung zweifelsfrei diagnostizieren zu können, werden nur wenige Milliliter Urin benötigt.

    Jede achte Frau

    In Deutschland wird jede achte Frau in ihrem Leben einmal mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert und mehr als 17.000 Frauen sterben in jedem Jahr an dieser Krankheit. Die Diagnose ist aber nicht nur beim Brustkrebs schwierig, auch Bauchspeicheldrüsenkrebs wird häufig zu spät erkannt, und auch hier kann ein Urintest früh Gewissheit bringen. Den 16.000 Menschen, die in Deutschland jedes Jahr an diesem tückischen Krebs erkranken, kann in Zukunft durch einen einfachen Urintest schneller und deutlich effektiver geholfen werden.

    Bild: © Depositphotos.com / OtnaYdur