Schlagwort: Frau

  • Tränensäcke wirksam bekämpfen und vorbeugen

    Tränensäcke wirksam bekämpfen und vorbeugen

    Fast jeder war mit diesem Problem schon einmal konfrontiert: Tränensäcke, die die Augen verquollen und müde wirken lassen. Es gibt verschiedene Gründe warum sie auftreten und viele kleine Tipps, um sie zu kaschieren oder gar nicht erst aufkommen zu lassen. Nicht immer ist es im Übrigen ein unsteter Lebenswandel, der zu dieser beeinträchtigenden Optik führt, manchmal ist es auch einfach Veranlagung.

    Die Haut um die Augenpartie ist sehr dünn, ja fast durchscheinend. Damit ist sie besonders empfindlich und auch nicht fest mit der Unterhaut verwachsen. So kann sich gerade hier gut sichtbar Flüssigkeit ansammeln. Es gibt unterschiedliche Ursachen, warum sich Tränensäcke bilden. Eines ist jedoch klar, mit ungeweinten Tränen haben die Ausbuchtungen unter dem Auge nichts zu tun.

    Ursachen für Tränensäcke sind vielfältig

    Vor allem, wenn der Lymphfluss nicht richtig funktioniert oder einfach aus seinem normalen Rhythmus kommt, entstehen Tränensäcke. Die Flüssigkeit sammelt sich unter dem Auge, wobei sich quasi im Laufe des Tages die dabei entstandene Schwellung wieder zurück bildet. Auslöser können zum Beispiel Allergien oder zu wenig Schlaf sein, aber auch individuelle Entzündungen am Auge oder aber Flüssigkeitsmangel und in der Folge trockene Augen, Es spielt aber auch das Alter eine Rolle, vor allem dann, wenn etwa die Schwellung nicht mehr ganz so leicht und rasch verschwindet. Liegt zudem eine erbliche Belastung vor, verliert das Bindegewebe an Straffheit und das Fettgewebe rund um das Auge sackt ab. Diese „hängenden Unterlider“ werden ebenfalls oft als Tränensäcke bezeichnet.

    Auf der Liste der gewünschten Schönheitsoperationen steht das Entfernen dieser Augenfalten für viele Betroffene ganz oben. Doch eigentlich muss man nicht gleich das Skalpell zum Einsatz kommen lassen, mit einfachen Tricks und einem gesunden Lebensstil lassen sich die Schwellungen unter dem Auge, die erhebliche optische Auswirkungen haben und damit auch das Selbstwertgefühl des Betroffenen beeinträchtigen, korrigieren.

    Tränensäcke können auch auf Krankheiten hinweisen. Wer also bemerkt, dass sich die Schwellungen, die meist prall und voll mit Flüssigkeit sind, nicht zurück bilden, sollte einen Arzt aufsuchen. Denn eine mögliche Ursache könnte in diesem Fall dann eine Herz- oder Nierenschwäche sein.

    Tränensäcke und Augenringe beeinträchtigen das Lebensgefühl

    Neben den Tränensäcken sind es aber auch Augenringe, die so manchen alt und gestresst aussehen lassen. Bläuliche Schatten bilden sich dann an und um die Augen, diese können entweder durch eine starke Pigmentierung der Haut entstehen. In diesem Fall wäre es schlicht und einfach Veranlagung. Doch die Ursache dafür kann auch anatomisch bedingt sein. Denn es ist eigentlich klar und bestens bekannt, dass Nikotin, Alkohol sowie Schlaf- und Flüssigkeitsmangel die Konsistenz des Blutes verändern können. Damit kann die Region um die Augen dunkler erscheinen, wogegen am besten ein im Hautton abgestimmter Concealer, also ein Abdeckstift, helfen kann.

    Tipps, die noch helfen oder vorbeugend wirken:

    • ausgiebige Nachtruhe von knapp 6 Stunden in einem nicht zu warm temperierten Raum
    • richtige Liegeposition, bei der der Kopf nicht zu hoch auf einem Polster gebettet ist; eine waagrechte Lage verhindert den Lymphfluss
    • bei Frauen, die Make-up nutzen: immer abschminken
    • aufs Rauchen verzichten, denn Nikotin schwächt die Kollagenbildung in der Haut
    • ausgiebige Feuchtigkeitspflege mit einer entsprechenden Creme, die morgens und abends aufgetragen wird. Inhaltsstoffe wie Koffein, grüner Tee oder chinesische Süßholzwurzel sind perfekt geeignet
    • eine leichte Massage der Augen regt die Mikrozirkulation an und sorgt für Entschlackung
    • Gurkenmasken hin und wieder auflegen, denn die verschaffen den Augen Kühlung und wirken entzündungshemmend
    • wer gerade keine Gurken im Kühlschrank hat, kann auch kleine kalte Metalllöffel oder eine Kühlbrille aus der Apotheke auf die Augen legen
    • Lauwarme Teebeutel mit Schwarztee wirken beruhigend auf geschwollene Augen

    Wer diese Tipps beherzigt, und zugleich darauf achtet, dass er gerade an heißen Tagen genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, der tut genau das Richtige für schön glänzende Augen und einen klaren Blick.

    Bild: © Depositphotos.com / nelka7812

  • Amaxophobie – die Angst vor dem Autofahren

    Amaxophobie – die Angst vor dem Autofahren

    Für viele ist das Auto einfach ein Transportmittel, das den Alltag ins Büro, zum Einkaufen oder zu Urlaubsreisen flexibler macht. Und dann gibt es die Personengruppe, die Angst vor dem Auto bzw. dem Autofahren hat. Diese Krankheit wird in der Medizin auch als Amaxophobie bezeichnet und sollte in jedem Fall behandelt werden.

    Unterschiedliche Formen der Angst vor dem Autofahren

    Meist empfinden die betroffenen Personen einfach Angst vor dem Auto oder aber dem Autofahren direkt. Sie tritt in erster Linie bei Fahrern auf, kann bisweilen aber auch den Beifahrer betreffen. Ein typisches Symptom ist, dass sich Betroffene vor allen möglichen bedrohlichen Szenarien im Straßenverkehr ängstigen. Sie fürchten sich zum Beispiel vor fremden Strecken oder aber vor dem Befahren der Autobahn. Viele, die unter Amaxophobie leiden, haben auch Angst, Schuld an einem Verkehrsunfall zu sein, bei dem es Verletzte oder sogar Tote gibt. Nicht selten ist das Krankheitsbild dabei so stark ausgeprägt, dass der Betroffene unter physischen Symptomen leidet, die am Ende dazu führen, dass er gar nicht mehr ins Auto einsteigt.

    Unterschiedliche Ausprägungen der Fahrangst

    Nach Schätzungen von Experten sind in Deutschland knapp eine Million Menschen von dieser Krankheit betroffen, hauptsächlich Frauen. Dabei gibt es unterschiedliche Ausprägungsformen, wobei eine schwere Form auch als Fahrphobie bezeichnet wird und unbedingt behandlungsbedürftig ist. Neben der Angst vor dem Autofahren gibt es auch die Angst vor dem Auto an sich. Betroffene empfinden dabei das Fahrzeug als eine Art unheimliche Maschine, die sich nicht kontrollieren lässt. Sie haben Angst, dass das Auto sie kontrolliert und nicht umgekehrt. In den meisten Fällen leiden Amaxophobisten allerdings an einer Angst vor dem Verkehr, am meisten denjenigen auf städtischen Autobahnen oder aber generell den Verkehr in der Großstadt und viel befahrene Straßen. Die Betroffenen fühlen sich derart überfordert, dass sie sich physisch schlecht, bedrückt oder sogar hilflos fühlen. Damit kommt es in der Folge zu falschen Entscheidungen, die dann tatsächlich einen Unfall auslösen können.

    Symptome sind eindeutig

    Viele Amaxophobiker leiden darunter, dass sie Angst haben, einen Verkehrsunfall zu verursachen. Das kann ein Zusammenstoß mit einem Radfahrer, mit einem Fußgänger oder aber auch mit einem Tier sein. Oder aber sie befürchten, dass die Bremsen versagen oder aber ein geplatzter Reifen einen Unfall auslöst. Körperliche Beschwerden dafür sind Schweißausbrüche und Zittern, aber auch Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme oder generelle Schreckhaftigkeit. In Extremfällen kann es auch zu Panikattacken kommen. In der Folge kommt es dazu, dass der Betroffene das Fahren immer weiter einschränkt und am Ende überhaupt nicht mehr in ein Auto einsteigt. Das ist ein beträchtlicher Verlust an Lebensqualität und schränkt ihn natürlich auch in seiner Mobilität ein.

    Behandlung durch entsprechende Verhaltenstherapie

    Eine Person, die an Amaxophobie leidet, findet in der Gesellschaft meist nur Unverständnis, womit sie sich weiter zurück zieht und sozial isoliert. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, die Angst vor dem Autofahren in den Griff zu bekommen. Am besten geschieht dies durch eine entsprechende Verhaltenstherapie. Einige Fahrschulen haben sich auch auf die Behandlung von Personen, die unter Fahrangst leiden, spezialisiert und bieten entsprechende Gruppengesprächstherapien an. Es gibt auch die Option, dass der Therapeut zusammen mit dem Betroffenen in einem Auto fährt, um quasi eine Art Konfrontationsübung durchzuführen. Im Idealfall ist dann der Fahrlehrer gleich auch der ausgebildete Therapeut, der sowohl die Ängste als auch die Angstbewältigung seines Patienten bzw. Fahrschülers richtig einschätzen kann. Fährt ein Amaxophobiker immer wieder genau auf der Strecke mit dem Auto, die er im Grunde genommen fürchtet, kann er im Laufe der Zeit desensibilisiert werden. Damit hat er irgendwann einmal weniger Angst beim Autofahren.

    Dauer der Therapie

    Während eine leichte Amaxophobie mit nur wenigen Fahrstunden in entsprechender Begleitung in den Griff zu bekommen ist, benötigt ein Betroffener, der unter einer maximalen Phobie leidet, wesentlich mehr Stunden und Aufwand. Unterstützend kann hier Hypnose, Autosuggestion oder aber Selbsthypnose wirken.

    Bild: © Depositphotos.com / Nobilior

  • Fersensporn – eine schmerzhafte Volkserkrankung am Fuß

    Fersensporn – eine schmerzhafte Volkserkrankung am Fuß

    Beim Auftreten mit dem Fuß durchzuckt den einen oder anderen ein starker Schmerz. Das könnte an einem Fersensporn liegen, der fast als Volkskrankheit bezeichnet werden kann. Welche Ursachen und Behandlungen Abhilfe bzw. Linderung verschaffen und wann eine Operation unumgänglich ist, lesen Sie im nachfolgenden Bericht.

    Betroffene können sich den Fersensporn fast wie einen zusätzlichen kleinen Knochen am Fuß vorstellen, der sich nachträglich gebildet hat. Grundsätzlich kommt das sehr häufig vor und ist auch weder schmerzhaft, noch macht es Probleme. Nur wenn sich die Plantarsehen an der Fußsohle entzündet und es zu einer sogenannten Plantarfsziitis kommt, kommt auch der Schmerz beim Auftreten. Fast jeder dritte Mensch leidet an einem Fersensporn, wobei die Häufigkeit bei älteren Personen, die über 50 Jahre alt sind, stark zunimmt.

    Zwei Arten der Erkrankung

    Mediziner unterscheiden zwei Varianten der schmerzhaften Fußerkrankung. Es gibt den oberen Fersensporn, der sich unmittelbar an der Hacke bildet und der untere, der sich unter der Fußsohle bildet. Letzter ist der häufigere. Die Symptome sind unterschiedlich, wobei manche Betroffene gar nicht erst merken, wenn sie einen Fersensporn haben. Sogar wenn er in einer Röntgenaufnahme deutlich zu erkennen ist, muss es nicht heißen, dass er Schmerzen verursacht. Klar ist, dass die Tatsache, dass er beim Röntgen zu sehen ist, darauf hinweist, dass die Erkrankung bereits schon länger besteht. Grundsätzlich ist sie nämlich ein Indiz dafür, dass es an dieser Stelle am Fuß bereits einmal eine entzündliche Veränderung, die meist den Muskel-Sehnen-Ansatz betroffen hat, gegeben hat. Typisch für den Fersensporn ist die Tatsache, dass die ersten Schritte nach dem morgendlichen Aufstehen am meisten Schmerzen verursachen. Das liegt daran, dass die Füße während der Nacht meist in einer Beugestellung waren, sich die Wadenmuskulatur morgens aber dehnt. Und ist die Plantasehne entzündet, tut genau das weh.

    Risikofaktoren und Therapiemaßnahmen

    Frauen leiden wesentlich häufiger an Fersensporn als Männer. Wobei Patienten mit Rheuma überdurchschnittlich oft betroffen sind. Auch Menschen, die von Natur aus Senk- oder Plattfüße haben, sind gefährdet, nach einigen Jahren das Überbein am Fuß zu erleiden. Neben dem weiteren Risikofaktor Übergewicht, gibt es einen äußeren Faktor, der die Krankheit fördert. Die Rede ist von der Schuhmode, die vor allem dann zur Gefahr wird, wenn sie auf hohe Absätze setzt. Denn so wird die Verkürzung der Wadenmuskulatur gefördert, womit die Gefahr für eine Plantarfasziitis steigt.
    Optimale Therapien sehen vor allem eine Dehnung der Wadenmuskulatur durch geeignete Physiotherapie vor. Diese bringen meist schon nach kurzer Zeit eine Besserung. Sinnvoll ist es, wenn gewisse Dehnübungen über mehrere Monate hinweg durchgeführt werden, bis die Schmerzen abklingen. Eine operative Behandlung des Fersensporn ist eher selten. Wird sie dennoch durchgeführt, erfolgt dabei eine Ablösung der Sehne vom Knochen. Eine weitere Möglichkeit der Therapie sind Kortisonspritzen, die vor allem gegen die Entzündung helfen.

    Vorbeugende Maßnahmen sind wichtig

    Wer einmal an Fersensporn gelitten hat, ist immer wieder gefährdet. Deshalb macht es Sinn, wenn man zu einer der Risikogruppen zählt oder aber gerne hohe Schuhe trägt, sich beim Orthopäden entsprechende Einlagen mit sogenannten Softspots für die Schuhe zu besorgen. Diese sorgen für optimalen Komfort im Schuh und sind quasi Wellness für die Füße. Wer bereits an der entzündlichen Erkrankung im Fuß leidet, für den kommen diese Einlagen zu spät. Bei der Plantarfasziitis gibt es eine Selbstheilungstendenz, das heißt früher oder später klingen die Symptome wieder ab, wobei man durchschnittlich ein Dreiviertel Jahr dafür rechnen muss. Wer den Heilungsprozess unterstützen möchte, der sollte viel Aktivität machen, am besten solche, die die Wadenmuskulatur trainiert. Auch Joggen wäre eine Option, um dem Fersensporn den Kampf anzusagen. Wer auch nach Monaten noch nicht beschwerdefrei ist und Schmerzen hat, der leidet vermutlich an einem Nervenkompressionssyndrom, das sich beim Fersensporn gebildet hat. Das ist eine sehr spezielle Form dieser Fußerkrankung, bei der nur mehr eine Operation hilft.

    Bild: © Depositphotos.com / stasique

  • Mineral Make-up – eine Wohltat für die Haut

    Mineral Make-up – eine Wohltat für die Haut

    Was sollte ein gutes Make-up bieten? Es sollte eine tolle Deckkraft haben, dabei immer ganz natürlich aussehen und die Haut nach Möglichkeit nicht belasten – diese drei Kriterien sind den meisten Frauen besonders wichtig, wenn sie sich nach einem neuen Make-up umschauen. Viele Make-ups decken kleine Schönheitsfehler perfekt ab, aber dann sehen sie nicht mehr natürlich aus. Andere sehen zwar natürlich aus, aber sie sind nicht unbedingt ideal für die Haut. Mit den sogenannten Mineral Make-ups soll jetzt alles anders werden, denn diese Make-ups sind gut für die empfindliche Haut, sie haben eine sehr gute Deckkraft und sie lassen das Gesicht auch nicht allzu geschminkt aussehen. Aber können diese neuen Make-ups wirklich halten, was sie versprechen?

    Das kann das neue Mineral Make-up

    Es ist der Wirkstoff Titandioxid, der die mineralischen Make-ups so besonders macht. Das sehr fein gemahlene Mikropigment deckt optimal und verleiht der Haut einen feinen, sehr zarten Schimmer. Kleine Fältchen werden einfach wegzaubert und je stärker und öfter das Mineral Make-up aufgetragen wird, umso ebenmäßiger wird der Teint. Der große Unterschied zwischen einem Mineral Make-up und den klassischen flüssigen oder cremigen Grundierungen besteht darin, dass sich das Mineral Make-up auch nach Stunden nicht in den Poren absetzt. Wenn sich die feinen Pigmente nicht absetzen können, dann hat das auch auf die Verwendung von Lidschatten und Rouge großen Einfluss, denn auch sie haften besser und sehen strahlender aus.

    Wie sieht mineralischer Lidschatten besonders gut aus?

    Soll ein leuchtender Lidschatten aufgetragen werden, dann sollte der Lidschatten zum mineralischen Make-up feucht aufgetragen werden, denn so wird die Intensität verstärkt und die Augen strahlen. Beim Rouge ist es allerdings wichtig, dass nicht zu viel aufgelegt wird. Nur ganz leicht mit einem etwas härterem Pinsel auf die gewünschten Stellen gestäubt, bekommt das Rouge zusammen mit dem mineralischen Make-up einen ganz besonderen Glanz. Wird zu viel Rouge aufgetragen oder ein Cremerouge verwendet, dann wirkt das ganze Make-up schnell wie angemalt und das sieht selbst am Abend bei künstlichem Licht nicht mehr gut aus.

    Gut für die Haut

    Die Vorteile von Mineral Make-up werden aber nicht nur mit Lidschatten und Rouge deutlich, auch die Haut profitiert von diesem besonderen Make-up. Die Inhaltsstoffe wie Magnesium und Zinkoxid wirken entzündungshemmend und besänftigen die Haut auf natürliche Weise. Besonders Frauen, die eine sehr sensible Haut haben, die vielleicht auch noch zu Unreinheiten neigt, werden schnell feststellen, dass ein mineralisches Make-up die Haut angenehm beruhigt. Ein weiter Punkt, der für das natürliche Make-up spricht, ist, dass es einen sehr guten UV-Schutz bietet. Wird das Make-up aufgetragen, dann hat das einen Lichtschutzfaktor von 4 und das ist eine gute Schutzbasis, allerdings kein Ersatz für eine Sonnencreme.

    Ohne Talkum

    Talkum ist ein fester Bestandteil der meisten Make-ups, aber Talkum, das in winzigen Teilen im Puder Make-up zu ist finden, steht im Verdacht, ein krebserregender Stoff zu sein. Laut der Kosmetikverordnung darf nur unbedenkliches Talkumpulver verwendet werden, leider halten sich sehr viele Kosmetikhersteller nicht daran. Bei mineralischem Make-up besteht die Gefahr nicht, denn dieses Make-up enthält überhaupt kein Talkum.

    Bild: © Depositphotos.com / zaretskaya

  • Nachtschweiß ist nicht immer ungefährlich

    Nachtschweiß ist nicht immer ungefährlich

    Im Sommer kennen die Problematik viele: der Schlafanzug klebt am Körper, die Matratze ist manchmal sogar leicht feucht und man findet einfach keinen richtigen Schlaf. Neben den äußeren Bedingungen wie hohe Temperaturen, die auch in der Nacht nicht zurückgehen oder aber dicke Decken, kann auch eine harmlose Erkältung zu den unangenehmen schwitzigen Attacken führen. Trifft keine dieser Indizien zu und hält die übermäßige Schweißproduktion jedoch über einen längeren Zeitraum hat, sollte einen Arzt konsultieren, immerhin kann auch eine ernsthafte Erkrankung hinter dem Symptom verborgen sein.

    Alltags- und Schlafgewohnheiten spielen eine große Rolle

    Meist ist es nicht gerade eine Herausforderung, die Ursache zu finden, wenn man in der Nacht mehr schwitzt als normal und vielleicht dadurch sogar schlecht schläft. Neben den sommerheißen Nächten kann es im Winter auch der auf die Höchsttemperatur eingestellte Heizkörper im Schlafraum sein oder aber eine zu lange Partynacht. Übermäßiger Alkoholkonsum begünstigt Schwitzen ebenso wie zu scharfes Essen. Auch seelische Probleme wie Kummer, Ärger oder sogar Ängste bringen nachts den Körper in Wallung. Wichtig zu wissen ist, dass auch zu kalte Räume für übermäßige Schweißproduktion sorgen.

    Nachtschweiß im medizinischen Sinn ist klar definiert

    Wer an Nachtschweiß im medizinischen Sinn leidet, leidet unter so starkem Schwitzen, dass Pyjama und vielleicht sogar das Betttuch etwas durchnässt sind. Manche wachen dadurch auf und duschen in der Nacht und ziehen sich frische Wäsche an. Aufgrund der Schlafstörung sind sie morgens unausgeschlafen und erschöpft. Nächtliche Schwitzattacken unterscheiden sich ganz klar von anderen Störungen in der Schweißproduktion. Mediziner sprechen dann von sogenannter Hyperhidrose, also übermäßiger Schweißproduktion am ganzen Körper oder auch nur an bestimmten Körperstellen wie etwa den Händen oder Füßen. Schwitzt der Betroffene vor allem während der Nacht, spricht man von nächtlicher Hyperhidrose. Die Ursachen dafür können laut Experten entweder seelische Probleme, Stoffwechselerkrankungen oder aber Tumore sein.

    Übermäßiger Stress fördert Schwitzen in der Nacht

    Nachts fehlen die Ablenkungen des Alltags, weshalb nicht bewältigte Probleme, Stress oder aber auch individuelle Ängste sich gerade dann ihren Weg in den Vordergrund bahnen. Damit arbeitet das Unterbewusstsein auf Hochtouren. Auch Albträume lassen das Herz schneller schlagen und beschleunigen den Atem, womit der Betroffene in der Folge auch zu schwitzen beginnt. Auch Stoffwechselerkrankungen, insbesondere Über- oder Unterfunktionen der Schilddrüse können zu feuchten Schlafanzügen führen, ebenso wie Diabetes und Gicht sowie Fettstoffwechselstörungen. Bei Frauen kommt die Option dazu, dass sie während der Wechseljahre immer wieder unter Schweißausbrüchen leiden können. Hier hilft eine Überprüfung des individuellen Hormonstatus. Eine dritte mögliche Ursache für Nachtschweiß kann auch eine Tumorbildung im Körper sein. Dies ist zwar verhältnismäßig selten, doch als Auslöser muss es während einer medizinischen Diagnose auch in Betracht gezogen werden. Meist treten die nächtlichen Schweißattacken in Kombination mit Fieberschüben, einer plötzlichen Gewichtsabnahme oder aber Appetitlosigkeit auf.

    Auch die Herzfunktion in Augenschein nehmen

    Kommen zum Nachtschweiß Symptome wie Herzrasen oder Atembeschwerden, ist dies ein absolutes Warnsignal. Dann kann nämlich eine gefährliche Herzinnenhautentzündung vorliegen. Deshalb ist hier der Gang zum Facharzt unbedingt notwendig, um Schlimmeres zu vermeiden. Schwitzen ältere Personen besonders während der Nacht sehr stark, sollte der behandelnde Mediziner immer auch eine Lungenentzündung ins Auge fassen. Denn gerade bei Menschen, die einer höheren Altersgruppe angehören, fällt Fieber oder erhöhte Temperatur als typisches Merkmal einer Lungenentzündung oft aus. Damit kann nächtliches Schwitzen ein diesbezügliches wichtiges Indiz darstellen. Vor allem dann, wenn es in Kombination mit Husten, Abgeschlagenheit und Schmerzen beim Atmen auftritt, sollte der Betroffene schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen und sich einer entsprechenden Behandlung unterziehen.

    Experten raten ohnehin, dass sich jeder, der – abgesehen von heißen Sommernächten – plötzlich stark und vermehrt schwitzt, dies ärztlich abklären lassen sollte. Meist ist dies nämlich ein Indiz dafür, dass eine ernsthafte Krankheit vorliegt, die untersucht bzw. in der Folge entsprechend behandelt werden sollte.

    Bild: © Depositphotos.com / Jim_Filim

  • Vitamin B12 per Spritze – hält der Trend, was er verspricht?

    Vitamin B12 per Spritze – hält der Trend, was er verspricht?

    Die Stars aus Hollywood wie Miley Cirus oder Cindy Crawford tun es, angeblich hat es auch Rihanna schon machen lassen. Die Rede ist von Vitamin B12-Injektionen. Klar ist, dass gerade der Vitamin B Komplex für den Körper essentiell wichtig ist, doch ob Spritzen deshalb sinnvoll sind und ob es in Deutschland überhaupt praktiziert wird, erläutert der nachfolgende Text.

    Essentielle Wirkung für den Körper

    Insgesamt besteht der Vitamin B-Komplex aus acht B-Vitaminen. Dabei handelt es sich um B1, B2, B3, B5, B6, B12, Biotin und Folsäure. So ähnlich die Bezeichnung, so unterschiedlich der Aufbau der Vitamine, nur in der Eigenschaft Wasserlöslichkeit sind sie einig. Die meisten der genannten B-Vitamine können im Körper nicht gespeichert werden, nur B3 und B12 bilden hier eine Ausnahme. Meist genügt eine ausreichend ausgewogene Ernährung, um den Körper mit den durchaus notwendigen Vitaminen zu versorgen. Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, aber auch Kartoffeln und Getreide, Hefe und Hülsenfrüchte sind mit viel Vitamin B angereichert, um nicht nur zu schmecken sondern auch ihren Beitrag zur Gesundheit zu leisten.

    Für den Stoffwechsel sehr wichtig

    Während Vitamin B1 vor allem für starke Nerven zuständig ist, sind die anderen B-Vitamine hauptsächlich für den Stoffwechsel entscheidend. Durch dessen Aktivierung und die Regulation des Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel laufen die Prozesse im Körper effektiv ab. Zusätzlich wirken die Vitamine auch gegen freie Radikale und fördern die Blutbildung ebenso wie die Wundheilung. Dabei hängen diese Prozesse von jedem Einzelnen individuell ab, welches Vitamin B gerade ausreichend vorhanden ist. Während Vitamin B6 für den Wachstum und gegen die monatlichen Menstruationsbeschwerden hilft, fördert B2 die gesamte Nährstoffversorgung im Körper.

    Vitamin B12 als Sonderfaktor

    Vitamin B12 ist zwar in den meisten tierischen Produkten enthalten, doch in pflanzlich orientierter Nahrung kommt es kaum vor. Da der Körper das Vitamin nicht selbst herstellen kann, es aber durchschnittlich in einer Menge von drei Mikrogramm für die unterschiedlichsten Aufgaben benötigt, müssen Veganer und Vegetarier auf die entsprechende Zufuhr von außen achten. Vitamin B12 ist etwa vorrangig bei der DANN-Synthese beteiligt, und hat direkten Einfluss auf ein gesundes starkes Nervensystem und gesunde Schleimhäute. Wer seinen Körper länger mit B12 unterversorgt, muss mit Bewegungseinschränkungen, Blutarmut oder sogar einer Psychose rechnen.

    B12 Injektionen als neuester Clou

    Tabletten, Pulver und Vitamindrinks gibt es schon lange. Die Wirkung jedes einzelnen Produktes ist dabei heftig diskutiert. Und das wird auch dem neuesten Trend so ergehen. Dieser lautet nämlich Vitamin B12 mittels einer Injektion dem Körper zu verabreichen. Einmal pro Woche gespritzt, soll es äußerst förderlich auf die Gesundheit des Einzelnen wirken, manchmal sogar – aufgrund der Zuständigkeit für Stoffwechselprozesse im Körper – zum Abnehmen verhelfen. Denn in konzentrierter Form injiziert, soll es den Stoffwechsel ankurbeln, den Kalorienumsatz steigern und sogar Heißhungerattacken erfolgreich unterdrücken. Der Trend, dass sich Frauen das Vitamin spritzen lassen, beruht allerdings rein auf Hypothesen, nach wissenschaftlichen Beweisen sucht man vergebens.

    Hierzulande nur bei Mangel

    In den USA sind Vitaminspritzen nicht verschreibungspflichtig und können ohne weiteres ohne ärztlichen Befund verabreicht werden. Das ist für Deutschland undenkbar, denn hierzulande gibt es strikte Regeln. Eine B-12 Injektion gibt es nur, wenn nachweislich ein entsprechender Mangel vorliegt. Dies kann etwa bei Störungen im Magen-Darm-Trakt sein wie zum Beispiel bei einer Magenschleimhautentzündung oder durch Einnahme von magensäurehemmenden Medikamenten.

    Gezielte Ernährung wirksamer als Spritze

    Wer auf die so gesunde und viel versprechende Extraportion Vitamin B12 dennoch nicht verzichten möchte, sollte seine Ernährung dahingehend ausrichten. Zu den Lebensmitteln mit hohem Gehalt zählen Leber, Rindfleisch, aber auch Hering, Seelachs oder Räucherlachs. Auch Eier und Käse sowie Vollmilch zählen zu den an Vitamin B12 reichen Nahrungsmitteln. Es gibt aber auch schon Produkte wie Fruchtsäufte, Soja- und Reisdrinks, denen dieses gesunde Vitamin extra zugesetzt wurde. Damit können auch Veganer vom Beautyprodukt in der täglichen Ernährung profitieren.

    Bild: © Depositphotos.com / tiptoee