Schlagwort: Frau

  • Schwanger oder nicht? Ein Schwangerschaftstest gibt Sicherheit

    Schwanger oder nicht? Ein Schwangerschaftstest gibt Sicherheit

    Die Periode bleibt aus, die Brüste spannen und der Heißhunger steigt – diese Anzeichen deuten auf eine Schwangerschaft hin, aber ganz sicher ist es erst nach einem Test. Aber wie funktioniert ein solcher Test und wie zuverlässig ist er? Ab wann kann überhaupt ein Schwangerschaftstest gemacht werden und wie sicher ist ein Bluttest?

    Schwangerschaft feststellen

    Um eine Schwangerschaft zweifelsfrei nachweisen zu können, muss das Hormon humanes Chorion-Gonadotropin, kurz HCG vorhanden sein. Der Körper produziert das Hormon, aber nur dann, wenn sich auch ein Ei in der Gebärmutter eingenistet hat. Das HCG stabilisiert die Absonderungen der Eierstöcke und verhindert auf diese Weise, dass die Periode einsetzt. Ca. acht Tage nach einer Befruchtung kann das Hormon nachgewiesen werden, und zwar im Urin. Die Menge des HCG Hormons verdoppelt sich alle zwei bis drei Tage und hat dann in der 12. Schwangerschaftswoche ihren Höchststand erreicht, bevor sie wieder abnimmt.

    Ein Schwangerschaftstest kann bei einem Arzt, aber auch zu Hause durchgeführt werden. Ob sich das Hormon bereits gebildet hat, wird durch Antikörper festgestellt und dann durch eine Verfärbung kenntlich gemacht. Ist der Test positiv, dann färbt sich der Test blau oder es ist ein kleines Kreuzchen zu sehen. Ein Schwangerschaftstest, wenn er richtig angewendet wird, ist zu 99 % sicher, auf der anderen Seite aber kann es passieren, dass der Test negativ ausfällt, auch wenn definitiv eine Schwangerschaft vorliegt. Das ist häufig der Fall, wenn der Schwangerschaftstest zu früh gemacht wird oder wenn das Haltbarkeitsdatum des Tests abgelaufen ist.

    Wer einen zuverlässigen Schwangerschaftstest haben möchte, der sollte den Test nach Möglichkeit am Morgen machen, denn während der Nacht hat sich eine ausreichende Menge Urin in der Blase gesammelt und die HCG Konzentration ist dann besonders hoch. Wird der Schwangerschaftstest über Tag gemacht, dann ist es wichtig, vorher wenig oder noch besser, gar nichts zu trinken. Wird vorher getrunken, dann sinkt die Menge des HCG und der Schwangerschaftstest kann sogar negativ ausfallen, obwohl eine Schwangerschaft vorliegt.

    Schwangerschaft feststellen – Der Bluttest

    Frauen die hoffen, dass ein Bluttest beim Arzt ein schnelleres Ergebnis liefert, werden enttäuscht sein, denn auch ein Bluttest kann erst nach acht Tagen sagen, ob es zu einer Schwangerschaft gekommen ist oder nicht. Bei diesem Schwangerschaftstest wird die Menge an HCG Hormonen gezählt und anhand der Ergebnisse kann der Arzt dann auch schon das Alter des Embryos bestimmen. Dieser Schwangerschaftstest wird meist dann gemacht, wenn der Verdacht auf eine Risikoschwangerschaft besteht. Um zum Beispiel eine Eileiterschwangerschaft frühzeitig und sicher diagnostizieren zu können, müssen zwei Tests innerhalb von 48 Stunden gemacht werden.

    Der Schwangerschaftstest per Ultraschall

    Viele Frauen, die bereits einen Schwangerschaftstest gemacht haben, der positiv ausgefallen ist, können es kaum erwarten, den Nachwuchs auch zum ersten Mal zu sehen. Während aber der klassische Schwangerschaftstest schon recht früh zuverlässig sagen kann, ob eine Schwangerschaft vorliegt, ist bei einem Schwangerschafttest per Ultraschall ein wenig Geduld gefragt.

    Ein Schwangerschaftstest mittels Ultraschall ist meist erst ab der fünften Schwangerschaftswoche möglich, denn erst ab dann ist der noch winzig kleine Embryo auch auf dem Monitor zu erkennen. Wenn die Periode zwei Wochen überfällig ist und der Arzt auf dem Ultraschall das Kind sehen kann, dann sind die meisten Frauen schon in der sechsten oder siebten Woche in anderen Umständen.

    Die erste Untersuchung mit Ultraschall ist übrigens sehr wichtig, denn wenn der Arzt das Kind auf dem Bildschirm gesehen und vermessen hat, dann kann er auch eine verbindliche Aussage zum voraussichtlichen Geburtstermin machen.

  • Ist eine Grippeimpfung sinnvoll

    Ist eine Grippeimpfung sinnvoll

    Winterzeit ist Erkältungszeit und viele Menschen leiden unter Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und Fieber. Eine Erkältung ist aber nicht mit einer Grippe zu verwechseln, denn eine echte Grippe ist nicht nur unangenehm, sie kann auch gefährlich werden.

    Gegen eine Erkältung gibt es kaum eine Möglichkeit sich zu schützen, bei einer Grippe sieht das aber anders aus, denn es gibt eine Grippeimpfung. Wie sinnvoll ist diese Impfung und kann sie wirklich dafür sorgen, dass Sie nicht an Grippe erkranken? Es gibt vieles, was für eine Grippeimpfung spricht, aber es gibt auch Argumente, die dagegen sprechen.

    Die Vorteile einer Grippeimpfung

    Eine Grippe ist eine hochansteckende Krankheit, die unter anderem zu Problemen mit dem Herzen führen kann, wenn sie nicht behandelt wird. Auch eine Lungenentzündung ist möglich, wenn eine Grippe nicht fachgerecht behandelt wird. Vor allem Kinder, Menschen mit einem schwachen Immunsystem, ältere Menschen, Diabetiker und auch schwangere Frauen sollten sich impfen lassen, denn sie sind besonders anfällig. Alle, die sich gegen Grippe impfen lassen, beugen effektiv vor und schützen sich so vor den gefährlichen Influenzaviren.

    Bei einer Grippeimpfung werden Grippeviren in einer abgeschwächten Form gespritzt, die im Körper sogenannte Antikörper bilden. Diese Antikörper bestehen aus Eiweiß, die das Immunsystem immer dann bildet, wenn es gilt, einen Virus abzuwehren. Das Problem ist aber, dass es jedes Jahr neue Virenformen der Grippe gibt und das macht es unmöglich, einen Schutz über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten. Daher ist jedes Jahr eine neue Grippeimpfung notwendig. Die Weltgesundheitsorganisation WHO gibt jedes Jahr einen Bericht heraus, welche Form der Grippeviren im Umlauf sind und welche Zusammenstellung der Impfstoff haben muss.

    Welche Symptome hat eine Grippe?

    Anders als ein grippaler Infekt sind die Symptome einer echten Grippe sehr heftig. Typisch ist der plötzliche Beginn, der keinen Zweifel daran lässt, dass es sich tatsächlich um eine Grippe handelt. Eine Grippe beginnt mit hohem Fieber, Schüttelfrost, starken Kopf- und Gliederschmerzen, aber auch mit Halsschmerzen und Schnupfen. Die Betroffenen fühlen sich krank, erschöpft und wollen nichts anderes als nur ins Bett und ihre Ruhe haben.

    Eine Grippeimpfung kann die Krankheit nicht ganz verhindern, aber die Impfung kann den Verlauf der Grippe mildern. Auch wenn es bei einer Impfung Nebenwirkungen geben kann, eine Grippeimpfung ist dennoch zu empfehlen, besonders für gefährdete Personengruppen wie kleine Kinder und ältere Menschen.

    Welche Nebenwirkungen bei einer Grippeimpfung gibt es?

    Eine Grippeimpfung wird in der Regel sehr gut vertragen. Es gibt zwar Nebenwirkungen, diese sind aber harmlos und treten auch nur vereinzelt auf. An der Impfstelle kann sich die Haut röten und auch leicht anschwellen. Einige Menschen fühlen sich nach der Grippeimpfung auch abgeschlagen und haben leichtes Fieber. Symptome, die auch bei Erkältungen auftreten, sind ebenfalls möglich. Alle, die allergisch auf Eiweiß reagieren, sollten von einer Impfung gegen die Influenza absehen und sich mit ihrem Arzt besprechen, ob es eine Alternative gibt.

    Wie viel kostet eine Grippeimpfung?

    Für Risikogruppen ist die Impfung gegen Grippe immer kostenlos, alle anderen Patienten müssen die Impfung aus der eigenen Tasche bezahlen, denn die gesetzlichen Krankenkassen kommen dafür nicht auf. Viele Arbeitgeber bieten ihren Angestellten eine Schutzimpfung gegen die Grippe an. Es kann sich also lohnen, einmal beim Chef nachzufragen ob er die Kosten übernimmt, denn bei einer Impfung kann er davon ausgehen, dass seine Mitarbeiter nicht über einen längeren Zeitraum wegen der Grippe zu Hause bleiben müssen.

     

  • Niereninsuffizienz – Ursachen und Therapien

    Niereninsuffizienz – Ursachen und Therapien

    Sie sind nur zehn Zentimeter groß und jede wiegt nur knapp 200 g, trotzdem sind sie für den Körper unverzichtbar – die Nieren. Die beiden Nieren, die links und rechts im oberen Bauchraum liegen, sind so etwas wie die Kläranlage für den Organismus, denn sie sorgen dafür, dass alle Gifte und andere Abfallprodukte über den Urin ausgeschieden werden. Wenn die Nieren nicht mehr funktionieren, dann kann das sehr schnell sehr gefährlich werden. Eine Niereninsuffizienz gehört zu den Krankheiten, die gefährlich werden können, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

    Was genau ist eine Niereninsuffizienz?

    Wenn das Nierengewebe erkrankt und damit seine Fähigkeit verliert die Schadstoffe zu sammeln und über den Urin auszuscheiden, dann spricht man von einer sogenannten Niereninsuffizienz. Der Körper wird vergiftet und lagert zudem Wasser ein, was schließlich zu einer Überwässerung führt. Wenn die Nierenschmerzen plötzlich auftreten, dann spricht man von einer akuten Niereninsuffizienz. Wenn es über einen längeren Zeitraum Beschwerden gibt und wenn diese Beschwerden sich sogar verschlimmern, dann ist es eine chronische Niereninsuffizienz.

    Es ist möglich, längere Zeit mit einer Niereninsuffizienz zu leben, denn wenn nur eine der Nieren erkrankt ist, dann übernimmt die andere ihre Aufgaben. Das ist auch ein Grund, warum bei vielen Patienten die Niereninsuffizienz relativ spät erkannt wird.

    Was sind die Ursachen für eine Niereninsuffizienz?

    Eine Niereninsuffizienz kann viele verschiedene Ursachen haben. Eine mangelnde Durchblutung der Nieren ist eine Ursache für ein akutes Nierenversagen. Wenn es zum Beispiel nach einem Unfall zu starken inneren Blutungen kommt oder wenn der Blutdruck plötzlich stark abfällt, dann kann eine Niereninsuffizienz die Folge sein. Häufig sind es aber auch Vergiftungen, die das Gewebe der Nieren schädigen, oder die Nierenkörperchen werden durch einen Pilz, durch Medikamente oder durch ein bei Röntgenaufnahmen gespritztes Kontrastmittel so geschädigt, dass sie versagen.

    Handelt es sich um eine chronische Niereninsuffizienz, dann ist in der Regel eine Entzündung der Nierenkörperchen daran schuld. Auch eine Schädigung der Nieren, zum Beispiel durch Diabetes oder ständigen Bluthochdruck können eine Niereninsuffizienz auslösen. Selten sind Nierensteine, Zysten oder eine Entzündung der Harnwege und des Nierenbeckens schuld, wenn die Nieren auf Dauer versagen.

    Welche Symptome bei Niereninsuffizienz gibt es?

    Welcher Patient welche Beschwerden hat, das ist immer individuell und hängt zum einen vom Stadium und von der Form der Erkrankung ab. Bei einer akuten Niereninsuffizienz vermindert sich der Harndrang oder versiegt ganz. Die Patienten sind müde, sie klagen über Übelkeit und sind kaum noch ansprechbar. Da sich Wasser in großen Mengen im Körper ansammelt, kann es auch zu Herzrhythmusstörungen kommen und der Patient leidet nicht selten unter akuter Atemnot. Die Beschwerden bei einer akuten Niereninsuffizienz müssen schnell erkannt werden, denn sonst besteht Lebensgefahr.

    Bei einer chronischen Niereninsuffizienz verläuft die Krankheit in vier Phasen. Zu den ersten Anzeichen gehört ein häufiger Harndrang, der Patient fühlt sich unwohl und kann schlechter schlafen. Da keine Schmerzen auftreten, gehen nur wenige Menschen zum Arzt. Dass mit den Nieren etwas nicht stimmt, kann in dieser Phase nur durch einen Labortest festgestellt werden. In der zweiten Phase werden die Beschwerden stärker, es kommt zu einer leichten Gelbfärbung der Haut und die Haut juckt, da die eingelagerten Giftstoffe nicht mehr abtransportiert werden können und viele klagen über Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. In der Folge kann auch der Blutdruck stark schwanken, es treten Probleme mit der Atmung auf und das Herz kommt aus dem Rhythmus.

    Vereinzelt kommt es auch zu einer Blutarmut, die Anfälligkeit für Infektionen nimmt zu und die Knochen können weicher werden. Im vierten und letzten Stadium kommt es dann zu einer Harnvergiftung und zu schweren Störungen im Nervensystem, was Krampfanfälle, Benommenheit und Bewusstlosigkeit bis hin zum Koma auslösen kann. In dieser Phase kann nur eine schnelle Behandlung mit der Dialyse oder aber eine Nierentransplantation das Leben retten.

    Welche Behandlungen bei Niereninsuffizienz gibt es?

    So individuell wie die Niereninsuffizienz, so individuell ist auch die Behandlung. Bei den ersten Anzeichen einer akuten Niereninsuffizienz muss der Patient so schnell wie eben möglich in ein Krankenhaus. Wenn die Prognose der Ärzte günstig ist, was bei Veränderungen im Nierengewebe meist der Fall ist, dann besteht die Möglichkeit, dass die Veränderungen von selbst wieder zurückgehen. Aber auch Behandlungen durch Infusionen, Medikamente und eine Umstellung der Ernährung können hilfreich sein. Nicht selten ist aber auch eine vorübergehende Behandlung an der Dialyse nötig.

    Bei einer chronischen Niereninsuffizienz ist das Gewebe der Nieren ein für alle Mal geschädigt. In einem frühen Stadium werden der Zucker und der Blutdruck eingestellt und der Patient muss eine Diät machen. Wenn es Nierensteine gibt, dann müssen diese so schnell wie möglich entfernt werden. Ist eine Blutarmut der Auslöser, dann wird in der Regel das Hormon Erythropoetin gespritzt. Wird die Krankheit erst sehr spät erkannt, dann heißt das entweder eine lebenslange Dialyse oder aber eine neue Niere.

    Wie kann eine Niereninsuffizienz verhindert werden?

    In Deutschland erkranken jedes Jahr ca. 80.000 Menschen an einer akuten oder an einer chronischen Niereninsuffizienz und die Zahlen sind steigend. In der Regel sind mehr Männer als Frauen betroffen und das durchschnittliche Alter liegt bei 64 Jahren. Um einem Nierenversagen vorzubeugen, kann es schon helfen auf die Ernährung zu achten. Die Ernährung sollte wenig Eiweiß, Phosphor und Kalium enthalten, dafür sollte das Essen reich an Kalzium sein. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, der sollte auf jeden Fall mit einem Arzt darüber sprechen, inwiefern diese Medikamente die Funktion der Nieren beeinträchtigen können. Das gilt besonders dann, wenn Medikamente ohne Wissen des Arztes eingenommen werden. Wichtig ist es auch, alle Infektionen so schnell wie möglich völlig auszukurieren.

  • Welche Nahrungsergänzungsmittel

    Welche Nahrungsergänzungsmittel

    Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungsmittel?

    Sie heute fast überall zu finden, in der Apotheke ebenso wie im Supermarkt und in der Drogerie, und fast jeder hat schon einmal mit dem Gedanken gespielt, solche Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen. Auch in den bekannten Medien sind Nahrungsergänzungsmittel allgegenwärtig. Bei vielen Menschen entsteht so der Eindruck, dass diese Mittel, die die Nahrung angeblich ergänzen sollen, gesund sind und dabei helfen, körperlich und auch geistig fit zu bleiben.

    Vor allem diejenigen, die wissen, dass sie sich nicht gesund ernähren, sehen in den vielen Nahrungsergänzungsmitteln eine Lösung, frei nach dem Motto: Ich ernähre mich zwar nicht gesund, aber es gibt schließlich Mittel, die diese Lücke schließen können. Hat die Werbung wirklich recht, wenn sie Nahrungsergänzungsmittel als einen wichtigen Teil der Ernährung propagiert oder ist es am Ende doch nur eine weitere Möglichkeit der großen Nahrungsmittelhersteller, um noch mehr Geld zu verdienen?

    Was genau sind Nahrungsergänzungsmittel?

    Nahrungsergänzungsmittel gibt es in vielfältiger Form. Sie werden als Tabletten und Kapseln, als Dragees oder auch in Pulverform angeboten. Aber ganz gleich, welche Form sie auch haben, in Deutschland gehören sie zu den Lebensmitteln und können als Ergänzung zur täglichen Nahrung eingenommen werden. Die Palette ist breit gefächert, es gibt Nahrungsergänzungsmittel die Vitamine und Mineralstoffe enthalten, andere haben Ballaststoffe, Extrakte aus verschiedenen Pflanzen und auch Aminosäuren als Inhalt.

    Welche Inhaltsstoffe aber überhaupt erlaubt sind, das regelt die Nahrungsergänzungsmittelverordnung, und diese Vorschriften gelten nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Wie hoch die Mengen der verschiedenen Stoffe sein dürfen, dafür gibt es aber bislang noch keine Verordnung, die bindend ist. Alle Nahrungsergänzungsmittel müssen aber folgende Angaben haben:

    • Einen Warnhinweis, dass die empfohlene Menge nicht überschritten werden darf
    • Welche tägliche Dosis empfohlen wird
    • Ein Hinweis darauf, dass das Mittel die täglichen Nährwerte nicht ersetzen kann
    • Einen Hinweis, dass Nahrungsergänzungsmittel nicht in Kinderhände geraten sollten

    Das Mittel darf zudem keine pharmakologische Wirkung haben, sie dürfen also nicht als Ersatz für bestimmte Medikamente angeboten werden. Auf der Verpackung darf auch nicht damit geworben werden, dass das Mittel Krankheiten heilen oder Beschwerden und Schmerzen lindern kann.

    Wann sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

    Wer sich gesund, abwechslungsreich und ausgewogen ernährt, der braucht in der Regel auch keine nahrungsergänzenden Mittel, für einige Menschen können sie aber durchaus sinnvoll sein. Das ist zum Beispiel bei schwangeren Frauen der Fall, die mehr Nährwerte benötigen und auch ältere Menschen sollten ihre Nahrung gezielt ergänzen. Sie sind nicht selten unterversorgt, weil ihnen das Schlucken und Kauen schwerfällt.

    Auch für Menschen mit chronischen Erkrankungen können Nahrungsergänzungsmittel sehr sinnvoll sein, denn sie brauchen mehr Nährstoffe als gesunde Menschen. In der kalten Jahreszeit werden besonders gerne Vitamine als Ergänzung eingenommen, denn nicht jeder schafft es, am Tag mehrere Portionen frisches Obst zu essen, um den Vitaminbedarf optimal zu decken. Wer keine Milch mag und daher keine Milchprodukte isst, der kann seinen Bedarf an Kalzium durch die entsprechenden Mittel auffüllen. Welche Mittel für wen infrage kommen, das sollte auf jeden Fall im Vorfeld mit dem Arzt abgeklärt werden.

  • Ernährung in der Schwangerschaft

    Ernährung in der Schwangerschaft

    So wichtig ist die richtige Ernährung in der Schwangerschaft

    Noch immer glauben viele Frauen, wenn sie schwanger werden, dass sie in den nächsten neun Monaten für Zwei essen müssen. Dieser Irrglaube führt immer wieder dazu, dass es zu einer enormen Gewichtszunahme kommt, und auch das spätere Essverhalten des Kindes wird negativ beeinflusst, wenn die Mutter während der Schwangerschaft zu viel zunimmt. Klasse statt Masse sollte das Motto der Schwangerschaftsernährung lauten, denn Frauen, die die Qualität der Quantität vorziehen, haben während und auch nach der Schwangerschaft deutlich weniger Probleme.

    Schwangere Frauen, die zu viel an Gewicht zulegen, riskieren zudem eine Schwangerschaftsdiabetes, die für Mutter und Kind sehr gefährlich werden kann. Aber wie sollte die richtige Ernährung während der 40 Wochen Schwangerschaft aussehen? Was sollten die zukünftigen Mütter essen und was sollten sie besser von der Speisekarte streichen?

    Ernährung in der Schwangerschaft – Die wichtigen Bausteine

    Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat steigt die Zahl der Kalorien, die Mutter und Kind brauchen, nur unerheblich an, was aber sehr wichtig ist, das sind die Bausteine für eine gesunde Ernährung. Dazu gehören unter anderem Spurenelemente, Vitamine und auch Mineralstoffe. Frisches Obst und Gemüse sowie Milchprodukte sollten jetzt auf dem Speiseplan stehen, denn diese Lebensmittel enthalten alles, was das Baby braucht, um gesund und munter ins Leben zu starten.

    Tierische Fette sollten durch pflanzliche Fette ersetzt werden und da schwangere Frauen zu Verstopfungen neigen, ist es eine gute Idee auf eine ballaststoffreiche Ernährung umzusteigen und viele Vollkornprodukte einzubauen. Frauen, die gerne Fisch essen, sollten dieser Leidenschaft frönen und mindestens zwei mal in der Woche leckere Fischgerichte essen.

    Was gehört nicht zu einer gesunden Ernährung in der Schwangerschaft?

    Es gibt einige Lebensmittel, die nicht zur gesunden Ernährung in der  Schwangerschaft gehören. So sollten Schwangere zum Beispiel auf Käse aus Rohmilch wie Camembert, Feta und Brie ganz verzichten. Auch Fast Food sollte nicht zu einem Teil der Ernährung gehören, denn Hamburger, Pommes frites und Pizza haben viele Kalorien, aber kaum Nährwerte. Rohe Eier gehören auch nicht zu den Dingen, die schwangere Frauen essen sollten und auch Tatar ist daher in der Schwangerschaft ein Tabu.

    Zu den Lebensmitteln, die schädlich sein können, gehören auch die Salami und geräucherter Fisch, wie beispielsweise die Forelle und der Lachs. Es versteht sich von selbst, dass auch Alkohol kein Thema für Schwangere ist. Kaffee ist nur in Maßen erlaubt, auf Cola sollte aber nach Möglichkeit verzichtet werden, denn sie enthält neben einer Menge Zucker auch Koffein. Nahrungsergänzungsmittel sind bei der Ernährung von schwangeren Frauen nicht unbedingt notwendig, aber es gibt eine Ausnahme und die heißt Folsäure. Da es in der Schwangerschaft auch zu Eisenmangel kommen kann, sollte der Arzt ein Eisenpräparat verschreiben, das bedenkenlos eingenommen werden kann.

    Was müssen Veganerinnen und Vegetarierinnen beachten?

    Frauen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, müssen während der Schwangerschaft nicht Fleisch und Fisch essen, sie sollten aber darauf achten, dass sie ausreichend Vitamine bekommen. Das ist bei einer veganen Ernährung in der Schwangerschaft nicht immer der Fall, denn häufig fehlen die wichtigen Bausteine wie Kalzium, die Vitamine D3 und B12, aber auch Eisen. Damit es nicht zu gefährlichen Mangelerscheinungen kommt, sollte der Speiseplan für die nächsten neun Monate mit dem Frauenarzt abgesprochen werden. Viele Frauenärzte haben für ihre vegan lebenden Patienten einen Ernährungsplan, an den sich die Schwangere halten sollte, damit das Baby immer mit allem versorgt wird, was es dringend braucht.

  • Sichere Anzeichen für eine Schwangerschaft

    Sichere Anzeichen für eine Schwangerschaft

    Frauen, die schwanger werden möchten, achten auf das kleinste Anzeichen, das darauf hinweist, dass sie ein Baby erwarten. Viele Frauen spüren unmittelbar nach der Empfängnis, dass sie in anderen Umständen sind, andere spüren gar nichts und müssen erst das Ergebnis des Schwangerschaftstests oder einen Besuch bei ihrem Arzt abwarten.

    Aber welche Anzeichen gibt es, die sicher darauf hindeuten, dass sich in neun Monaten Nachwuchs einstellt? Welche Zeichen sind unübersehbar und typisch für eine Schwangerschaft?

    Heißhunger und Übelkeit – Schwangerschaftsanzeichen?

    Wenn plötzlich der Hunger auf Dinge steigt, die normalerweise nicht so gerne gegessen werden, dann kann das ein Zeichen für eine Schwangerschaft sein. Kuchen mit viel Sahne und danach ein Glas mit sauren Gurken – das passt nicht wirklich zusammen, aber wenn eine Frau schwanger ist, dann schmeckt ihr auch das. Auf der anderen Seite kann es passieren, dass es plötzlich ein Ekelgefühl gegen bestimmte Speisen gibt und selbst der Geruch schon für ein flaues Gefühl im Magen sorgt.

    Die morgendliche Übelkeit gehört ebenfalls zu den Klassikern, wenn es um ein sicheres Zeichen für eine Schwangerschaft geht. Viele Frauen müssen sich oftmals nur in den ersten drei Monaten jeden Morgen nach dem Aufstehen übergeben, bei anderen Frauen hält die Morgenübelkeit sogar die kompletten neun Monate an. Ein bewährtes Hausmittel gegen diese Übelkeit ist übrigens ein Teelöffel Honig, der vor dem Aufstehen genommen werden sollte. Das dämpft die Übelkeit und ist zudem noch ein süßer Start in den Tag.

    Müdigkeit und Krämpfe sind Schwangerschaftsanzeichen

    Schwangere Frauen sind vielfach müde und fühlen sich erschöpft, und das hat seinen Grund. Wenn eine Schwangerschaft vorliegt, dann schüttet der Körper eine große Menge des Hormons Progesteron aus und das vermittelt das Gefühl, gerade einen Marathon gelaufen zu sein. Normalerweise gibt sich die Müdigkeit im weiteren Verlauf der Schwangerschaft wieder und im letzten Drittel fühlen sich die meisten Frauen wieder fit und munter.

    Oft kommt es acht bis zehn Tage nach dem Eisprung zu leichten Schmierblutungen, die auch mit Unterleibskrämpfen verbunden sein können. Das ist kein Grund zur Beunruhigung, denn das Baby muss sich in der Gebärmutter einnisten und das sorgt für leichte Blutungen und Krämpfe.

    Äußere Anzeichen einer Schwangerschaft

    Die Zeichen für eine Schwangerschaft sind auch äußerlich zu erkennen. Zum Beispiel an einer dunklen Verfärbung der Brustwarzenhöfe. Auch wenn die Brüste geschwollen und sehr empfindlich sind, dann ist das ein Anzeichen dafür, dass eine Frau schwanger sein kann. Viele Frauen kennen dieses Gefühl, wenn sie unmittelbar vor der Periode stehen, nur wenn ein Baby erwartet wird, dann steigt die Sensibilität.

    Hat sich ein Baby in der Gebärmutter eingenistet, dann kann es passieren, dass auch der Harndrang deutlich ansteigt, schuld daran ist das Hormon Humanes Chorion Gonadotropin. Wer in kurzen Abständen zur Toilette muss, der sollte einen Schwangerschaftstest machen.

    Ein sehr sicheres Zeichen dafür, dass eine Frau schwanger ist, ist das Ausbleiben der Periode. Vor allem Frauen, die ihre Periode normalerweise sehr pünktlich und regelmäßig bekommen, sollten einen Test machen oder zu ihrem Frauenarzt gehen, wenn die Blutung ausbleibt.