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  • Amenorrhoe mögliche Ursachen – Wenn die Regel ausbleibt

    Amenorrhoe mögliche Ursachen – Wenn die Regel ausbleibt

    Wenn die monatliche Regel ausbleibt, dann denken die meisten Frauen an eine Schwangerschaft, aber es gibt noch andere Ursachen für eine Amenorrhoe, wie das Ausbleiben der Periode medizinisch korrekt genannt wird. Frauen, die in die Wechseljahre kommen, machen Bekanntschaft mit der Amenorrhoe, aber auch Frauen, die eine hormonelle Störung haben oder unter Stress stehen. Die Ursachen für eine Amenorrhoe sind vielseitig, dahinter kann sich eine Erkrankung, aber auch nur eine harmlose Störung verbergen.

    Welche Ursachen für eine Amenorrhoe gibt es?

    Während der Schwangerschaft und der anschließenden Stillzeit ist eine Amenorrhoe vollkommen natürlich, das Gleiche gilt für die Wechseljahre, wenn die Reifung der Eizellen erschöpft ist. Im Klimakterium nimmt die Zyklusfähigkeit langsam aber sicher ab, bis die Periode schließlich ganz ausbleibt. Es gibt aber nicht nur natürliche Ursachen für eine Amenorrhoe, es kann auch eine Krankheit oder eine Störung dahinterstecken. Mediziner unterscheiden zwischen der primären Amenorrhoe, die alle Frauen bis 16 Jahre betrifft, die noch keine Regelblutung haben und der sekundären Amenorrhoe, die nur Frauen betrifft, die zwar eine regelmäßige Regelblutung haben, die aber mehr als drei Monate ausbleibt.

    Die primäre Amenorrhoe

    Die meisten Mädchen bekommen ihre Periode zum ersten Mal zwischen dem 11. und dem 13. Lebensjahr, wenn die Regel aber nach dem 16. Geburtstag ausbleibt, dann handelt es sich um eine primäre Amenorrhoe, die in vielen Fällen angeboren ist. Eine Störung der Chromosomen, die die Eierstöcke blockiert, ist eine der möglichen Ursachen für eine Amenorrhoe, aber auch die unterschiedlichen Formen der Intersexualität lösen das Ausbleiben der Regel aus. In einigen Fällen sorgt auch ein vollständig verschlossenes Jungfernhäutchen dafür, dass das Menstruationsblut nicht abfließen kann und es zu einer primären Amenorrhoe kommt.

    Die sekundäre Amenorrhoe

    Es sind die Hormone, die den monatlichen Zyklus der Frau steuern. Dirigiert wird dieses Zusammenspiel von zwei Regionen im Gehirn, dem Hypothalamus, der im Zwischenhirn zu Hause ist und der Hypophyse, der Hirnanhangdrüse. Die Hormone, die diese beiden Hirnregionen produzieren, bewirken die Reifung der Eizellen in den Eierstöcken und es bildet sich das weibliche Geschlechtshormon Östrogen. Wenn es in diesem komplizierten Prozess der Hormonbildung zu Störungen kommt, dann liegt eine sekundäre Amenorrhoe vor. Zu den Ursachen einer Amenorrhoe in sekundärer Form kann Stress gehören, denn seelische Störungen aller Art beeinflussen die Produktion der Hormone. Leistungssport kann ebenfalls eine der Ursachen für eine Amenorrhoe sein, ebenso wie Magersucht oder eine schwere seelische Erkrankung wie eine Depression. Bestimmte Medikamente sind die Ursache einer Amenorrhoe und auch eine Erkrankung der Nebennieren kann das Ausbleiben der Regel auslösen.

    Wann muss ein Arzt aufgesucht werden?

    Wenn die Regelblutung ausbleibt, dann es immer ratsam einen Arzt aufzusuchen, um mögliche Ursachen für eine Amenorrhoe untersuchen zu lassen. Wann sollten Frauen zum Arzt gehen?

    • Wenn die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht
    • Wenn bis zum 16. Lebensjahr keine Regel eingesetzt hat
    • Wenn ein neues Medikament eingenommen wurde und dann die Regel ausbleibt
    • Wenn die Periode dreimal hintereinander ausgeblieben ist
    • Wenn die Einnahme der Pille ausgesetzt wurde
    • Wenn nach einer Operation die Regelblutung ausbleibt
    • Wenn es nach dem Ausbleiben der Regel zu Unterleibsschmerzen, zu Schmerzen in den Brüsten oder zu einem milchigen Ausfluss aus den Brüsten kommt

    Was können Frauen bei einer Amenorrhoe selbst tun?

    Wenn die Ursachen für eine Amenorrhoe nicht körperlich, sondern seelisch bedingt sind, dann können Frauen sich auch ohne eine ärztliche Therapie helfen. Um Stress abzubauen, können zum Beispiel autogenes Training, gezielte Muskelentspannungen und Meditation sehr hilfreich sein. Sport ist ebenfalls eine gute Idee, um Stress abzubauen. Allerdings sollte beim Sport nicht übertrieben werden, denn exzessives Training kann eine Amenorrhoe auslösen. Frauen, die stark abgenommen haben, sollten ihre Diät unterbrechen, dann setzt die Periode meist von selbst wieder ein.

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  • Welche Krankheit kann Infektion mit Mykoplasmen auslösen?

    Welche Krankheit kann Infektion mit Mykoplasmen auslösen?

    Sie sind winzig klein, sie leben vielfach unbemerkt und friedlich im Körper, aber sie können gefährliche Krankheiten auslösen – Mykoplasmen, Bakterien, die sich vor allem im Genitalbereich und in den Atemwegen sehr wohlfühlen. Eine Infektion mit Mykoplasmen kann sehr unangenehm werden, da sie unter anderem eine Lungenentzündung auslösen können. Eine Infektion mit Mykoplasmen kann durch ungeschützten Sexualverkehr entstehen und Frauen, die sich während der Schwangerschaft mit den winzigen Bakterien anstecken, müssen mit der Gefahr leben, dass ihre Kinder schwer krank geboren werden.

    Was sind Mykoplasmen?

    Mykoplasmen ist ein Überbegriff für die kleinsten und einfachsten Organismen, die sich selbst vermehren können. Was Mykoplasmen so besonders macht, ist die Tatsache, dass diese Bakterien keine Zellwände, sondern nur hauchdünne Membranen haben, und deshalb werden sie auch Mollicutes, die Weichhäutigen genannt. Mykoplasmen sind Parasiten, die einen Wirt benötigen, um am Leben zu bleiben, und sie bringen alles mit, was einen richtigen Parasiten auszeichnet. Mykoplasmen sind klein, sie sind einfach, sie haben keine Zellwände und können sich nach Belieben verformen. Das alles macht es ihnen möglich, sich an eine Wirtszelle anzuheften. Wie effektiv Mykoplasmen sind, das beweist auch ihr Alter, denn die Familie der Mollicutes gibt es bereits seit 65 Millionen Jahren.

    Wie entsteht eine Infektion mit Mykoplasmen?

    Die Familie der Mykoplasmen ist groß, für den Menschen können aber nur drei Mitglieder dieser Bakterienfamilie gefährlich werden. Da gibt es den Mycoplasma hominis und den Ureaplasma urealyticum, die für eine Infektion mit Mykoplasmen im genitalen Bereich zuständig sind. Sie leben auf ihrer Wirtszelle, aber sie schädigen sie nur sehr selten, wenn sie es aber doch tun, dann kann es zur Entzündung der Harnröhre, der Prostata, der Gebärmutter, der Scheide oder des Nierenbeckens kommen. Der dritte relevante Erreger Mycoplasma pneumoniae löst immer eine Krankheit aus, nämlich eine atypische Lungenentzündung.

    Mykoplasmen sind sexuell übertragbar

    Kommt es zu einer Infektion mit Mykoplasmen, dann kann das durch Geschlechtsverkehr geschehen. In 50 % aller Fälle ist für eine solche Infektion mit Mykoplasmen der Ureaplasma urealyticum zuständig, und vielfach trifft es Frauen, die ein Kind erwarten. Für die Babys kann das schwerwiegende Folgen haben, denn sie haben ein zu niedriges Geburtsgewicht und sie werden nicht selten zu früh geboren. Auch wenn es zu Atemwegs- und Hirnhautinfektionen kommt, dann sind Mykoplasmen der Auslöser. Bis heute ist allerdings umstritten, ob der Erreger auch für Fehlgeburten oder für Unfruchtbarkeit verantwortlich gemacht werden kann. Wie oft und wie viele Mykoplasmen in den Schleimhäuten der Genitalien zu Hause sind, das hängt von der sexuellen Aktivität und der Zahl der Geschlechtspartner ab. Geschätzt wird, dass rund drei Viertel der Frauen und bis zu 45 % der Männer mit einem aktiven Sexualleben Mykoplasmen haben.

    Wie machen sich Mykoplasmen bemerkbar?

    Wie sich eine Infektion mit Mykoplasmen bemerkbar macht, ist unterschiedlich, es hängt immer davon ab, wo im Körper es zu einer Entzündung gekommen ist. Sind die Eileiter, die Scheide, die Blase, die Nieren, die Prostata oder die Harnleiter betroffen, dann kommt es einem übermäßigen Harndrang, zu Schmerzen beim Wasserlassen und auch zu einem gelblichen Ausfluss. Typisch sind zudem Schmerzen im Bereich der Nieren, die je nach Stadium der Entzündung sehr stark sein können.

    Wie werden Mykoplasmen behandelt?

    Um eine Infektion mit Mykoplasmen nachweisen zu können, werden bei Männern der Urin oder das Ejakulat untersucht oder ein Abstrich des Prostatasekrets gemacht. Bei Frauen werden der Urin und auch das Fruchtwasser getestet, oder es werden in der Scheide und am Gebärmutterhals Abstriche genommen. Behandelt wird die Infektion mit Antibiotika, aber nicht alle Mittel sind geeignet. Da Mykoplasmen keine Zellwände haben, kommt zum Beispiel Penicillin nicht infrage, denn das bekannteste Antibiotikum greift die Zellwände an, um einen Krankheitserreger zu zerstören.

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  • Wie gefährlich ist Toxoplasmose in der Schwangerschaft?

    Wie gefährlich ist Toxoplasmose in der Schwangerschaft?

    Toxoplasma gondii – so heißt der Parasit, der eine Toxoplasmose auslöst und der vor allem in der Schwangerschaft sehr gefährlich werden kann. Dringt der Parasit in den menschlichen Körper ein, dann setzt er sich den Zellen fest und vermehrt sich dort in rasanter Geschwindigkeit. Die meisten Menschen merken allerdings nichts davon und es wird geschätzt, dass sich rund 50 % der Deutschen bereits einmal mit Toxoplasmose infiziert hat. Normalerweise bildet der Körper sehr schnell Abwehrstoffe, aber für Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, kann Toxoplasmose ein Risiko sein.

    Wie wird der Erreger übertragen?

    Es sind überwiegend Katzen, die den Erreger der Toxoplasmose mit ihrem Kot ausscheiden. Gelangt der Erreger in feuchte Erde oder in Sand, dann kann er mehrere Monate, mitunter sogar Jahre überleben. Bei der Gartenarbeit kann es daher schnell passieren, dass man mit dem Parasiten in Kontakt kommt und nur eine unbedachte Bewegung Richtung Mund reicht aus und schon ist der Toxoplasmose-Erreger im Körper. Zu finden ist der Parasit aber auch auf ungewaschenem Obst und Gemüse, und da ihn auch Schlachttiere in sich tragen, sollte Fleisch immer sehr gut durchgebraten sein. Da Toxoplasmose in der Schwangerschaft sehr gefährlich werden kann, sollten werdende Mütter Gemüse und Obst immer gründlich waschen und Fleisch nur durchgebraten essen.

    Toxoplasmose in der Schwangerschaft

    Toxoplasmose in der Schwangerschaft ist gefährlich, besonders im ersten Drittel kann der Erreger zu einer Fehlgeburt führen. Kinder, die im zweiten oder im letzten Schwangerschaftsdrittel mit dem Erreger der Toxoplasmose zur Welt kommen, haben zunächst keine Symptome, erst in späteren Jahren zeigen sich die Folgen der Infektion im Mutterleib. Dass Toxoplasmose in der Schwangerschaft gefährlich ist, zeigt sich an den Schädigungen, die der Parasit auslösen kann. Vor allem Netzhaut- und Aderhautentzündungen, aber auch Verzögerungen in der Entwicklung und Krampfanfälle zeigen, wie gefährlich eine Toxoplasmose in der Schwangerschaft ist. Schwangere Frauen sollten sich auf eine Immunität auf Toxoplasmose untersuchen lassen, da aber die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für einen solchen Test nicht übernehmen, verzichten viele Frauen darauf.

    Welche Behandlung gibt es?

    Da Toxoplasmose in der Schwangerschaft für das Kind sehr gefährlich werden kann, stellt sich natürlich auch die Frage, wie die Krankheit behandelt werden kann. Schwangere, die sich frisch mit Toxoplasmose infiziert haben, sollten sich selbst dann behandeln lassen, wenn eine Infektion beim ungeborenen Kind nicht nachgewiesen werden kann. Auf diese Weise lässt sich das Risiko senken, dass der Parasit auf das Kind übertragen wird. Neugeborene, die im Mutterleib infiziert wurden, müssen sofort therapiert werden. Gegen Toxoplasmose werden unter anderem Wirkstoffe wie Spiramycin und auch Pyrimethamin oder Sulfadiazin eingesetzt, bei schwangeren Frauen auch in einer Kombination mit Folinsäure. Selbst wenn Toxoplasmose in der Schwangerschaft gefährlich ist, bei gesunden erwachsenen Menschen ist keine Behandlung notwendig.

    Wie können sich schwangere Frauen schützen?

    Damit es erst gar nicht zu einer Toxoplasmose in der Schwangerschaft kommt, sollten werdende Mütter einige einfache Regeln beherzigen. Leben Katzen mit im Haushalt, dann sollten die Tiere Dosenfutter und kein frisches Fleisch bekommen. Während der Schwangerschaft sollte ein anderes Mitglied der Familie die Katzentoilette reinigen und einmal am Tag mit heißem Wasser sehr gründlich sauber machen. Obst und Gemüse müssen vor dem Verzehr sehr gründlich gewaschen werden, und schwangere Frauen sollten auch rohes Fleisch, zum Beispiel in Form von Tatar meiden. Bei der Gartenarbeit müssen Handschuhe getragen werden und nach dem Besuch eines Spielplatzes müssen die Hände sehr gründlich gewaschen und nach Möglichkeit auch desinfiziert werden. In der Regel verläuft eine Infektion mit dem Toxoplasmose-Erreger ohne Symptome, wenn es aber zu Fieber, Durchfall, Schmerzen in den Muskeln und grippeähnlichen Symptomen kommt, dann können das Anzeichen für eine Infektion mit Toxoplasmose sein. In diesem Fall muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.

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  • Mit der richtigen Küchenmaschine die besten Torten zaubern

    Mit der richtigen Küchenmaschine die besten Torten zaubern

    Nicht nur Leckermäulchen können zu einer Torte sehr schwer nein sagen, denn eine Torte ist immer etwas ganz Besonderes. Es gibt unendlich viele Rezepte und für jeden Geschmack ist die richtige Torte dabei. Eine Schokotorte kann einen Kaffeetisch ebenso zieren wie auch eine fruchtig-frische Obsttorte oder eine klassische Sahnetorte. Mit der richtigen Küchenmaschine zum Beispiel aus dem Traditionshaus Bosch, lassen sich alle Tortenträume verwirklichen und für jeden Anlass kommt die richtige Torte auf den Tisch. Aber nicht nur die Sahne und der Teig für die Torte bekommt mit einer leistungsstarken Küchenmaschine die richtige Konsistenz, auch für Brote aller Art ist sie perfekt.

    Die Schokokusstorte – perfekt für den Kindergeburtstag

    Kinder mögen süße, reich verzierte Torten wie die Schokokusstorte mit Mandarinen, die garantiert der Hit bei jedem Kindergeburtstag wird. Folgende Zutaten werden gebraucht:

    Für den Biskuitteig:

    • Vier Eier
    • Vier Esslöffel heißes Wasser
    • 175 Gramm Zucker
    • Ein Päckchen Vanillezucker
    • 150 Gramm Mehl
    • 50 Gramm Speisestärke
    • Zwei Teelöffel Backpulver

    Die Eier und das heiße Wasser werden mit der Küchenmaschine schaumig geschlagen. Den Zucker mit dem Vanillezucker einrieseln lassen und zwei Minuten rühren. Das Mehl wird mit der Speisestärke und dem Backpulver vermischt, die Hälfte zur Eiermischung geben und kurz unterrühren. Die andere Hälfte dazu geben und unterheben. Der Teig wird in eine gefettete und mit Backpapier ausgelegte Springform gegeben und bei Ober/Unterhitze bei 180° Grad (Gas Stufe 2-3) gebacken. Nach dem Backen den Tortenboden auf ein Gitter stürzen, das Backpapier abziehen und den Boden einmal waagerecht durchschneiden.

    Die Füllung:

    • Zwei Dosen Mandarinen à 175 Gramm
    • Zwölf Schokoküsse
    • 250 Gramm Sahnequark
    • Ein Teelöffel Zitronensaft
    • 25 Gramm Zucker
    • 150 Gramm saure Sahne
    • 500 Milliliter Schlagsahne
    • Drei Päckchen Sahnesteif
    • Zitronenmelisse zum Verzieren

    Die Mandarinen in einem Sieb gut abtropfen lassen, 18 Mandarinenspalten für die Verzierung zur Seite stellen und die restlichen auf dem unteren Tortenboden verteilen. Die Waffeln sehr vorsichtig von den Schokoküssen trennen und für die Garnitur beiseite legen. Die Schokoküsse mit dem Quark, dem Zitronensaft, dem Zucker und der sauren Sahne in der Bosch Küchenmaschine verrühren. Dann die süße Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und löffelweise unter die Quarkmasse heben. Ungefähr zwei Drittel der Masse auf die Mandarinen streichen, den oberen Boden daraufsetzen und die restliche Masse auf der Oberfläche und an den Seiten verstreichen. Die Torte anschließend eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit den geviertelten Waffelstücken, den Mandarinen und der Zitronenmelisse verzieren.

    Ganz nach Geschmack können statt der Mandarinen auch Sauerkirchen, Pfirsiche oder Bananen verwendet werden.

    Brot einfach selber backen

    Eigenbrötler nannte man früher diejenigen, die ihr eigenes Brot gebacken haben, heute sind diese Eigenbrötler wieder im Trend. Immer mehr Menschen entdecken das Brotbacken für sich, und vom kernigen Vollkornbrot bis zum luftig-knusprigen Partybrot wird alles im eigenen Backofen gebacken. Wenn es schnell gehen soll, dann sind Brotbackmischungen eine sehr gute Wahl, denn dank dieser vielfältigen Backmischungen muss sich niemand mehr mit dem oftmals komplizierten Umgang mit Hefe abmühen.

    Immer die richtige Rührgeschwindigkeit

    Einen Biskuitteig oder eine Quark-Sahnemasse lässt sich mit einer modernen Küchenmaschine einfach und schnell herstellen, schwieriger wird es bei sogenannten schweren Teigarten, wie zum Beispiel einem Hefeteig. Mit der MUM 5 Küchenmaschine von Bosch, die es übrigens in vielen tollen Farben gibt, wird auch ein Brotteig immer perfekt gemischt. Diese Küchenmaschine hat einen Teigsensor, der die Konsistenz des Teiges erkennt und dann entsprechend rührt. So werden die Zutaten immer mit der optimalen Geschwindigkeit verrührt und niemand muss sich mehr die Mühe machen, einen schweren Brotteig mit der Hand zu kneten. Soll nach dem Brot ein Kuchen gebacken werden, dann stellt sich der Sensor auch hier auf die passende Rührgeschwindigkeit ein.

    Bild: © Depositphotos.com / alan64

  • Fliegen in der Schwangerschaft – wann am Boden bleiben?

    Fliegen in der Schwangerschaft – wann am Boden bleiben?

    Viele Paare gönnen sich noch einen kleinen Urlaub, bevor das Baby geboren wird, und genießen die Zweisamkeit am Strand oder lassen sich in einem Wellnesshotel verwöhnen. Im Prinzip spricht nichts gegen eine Ferienreise in der Schwangerschaft, trotzdem sollten schwangere Frauen einige Dinge beachten, wenn sie vor der Entbindung noch eine Reise unternehmen wollen. Das gilt besonders für Flugreisen, denn fliegen in der Schwangerschaft ist nicht ganz ungefährlich.

    Fliegen in der Schwangerschaft – die Regeln der Airlines

    Werdende Mütter, die sich fit und gesund fühlen, können rein theoretisch bis vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin noch an Bord eines Flugzeuges gehen, vorausgesetzt die gewünschte Airline nimmt sie auch mit. Jede Fluggesellschaft hat andere Regeln, wenn es um schwangere Frauen geht. Während die eine Airline schwangere Frauen nur bis zur 30. Woche an Bord lässt, nimmt eine andere Frauen bis zur 36. Woche mit. Zu diesen Fluggesellschaften gehört auch die Lufthansa, die fliegen in der Schwangerschaft bis vier Wochen vor der Geburt erlaubt. Von dieser Regelung ausgenommen sind nur Frauen, die mit Zwillingen schwanger sind, hier liegt die Grenze bei der 28. Woche.

    Nur mit ärztlichem Attest

    Fliegen in der Schwangerschaft ist nicht nur bei Urlaubsreisen ein Thema, auch Frauen, die beruflich viel unterwegs sind, sollten sich bei der jeweiligen Fluggesellschaft erkundigen, ob sie an Bord dürfen. Einige Airlines verlangen ein ärztliches Attest, bevor sie ein Flugticket an eine schwangere Frau verkaufen, um sich auf diese Weise abzusichern. Mit diesem Attest muss der behandelnde Frauenarzt bestätigen, dass es aus medizinischer Sicht keine Bedenken für eine Flugreise gibt. Zudem muss in dem Attest stehen, wann der voraussichtliche Geburtstermin ist und ob die Schwangerschaft unkompliziert verläuft. Aber selbst wenn das Attest des Arztes vorliegt und die Airline bereit ist, die Schwangere mitzunehmen, dann heißt das noch nicht, dass sie auch in das Land einreisen darf, in das sie fliegen möchte.

    Die Einreise in die USA

    Die meisten Länder haben keine Probleme damit, wenn eine schwangere Frau einreisen möchte, die USA machen jedoch eine Ausnahme. Frauen mit Babybauch, die in die Vereinigten Staaten einreisen wollen, müssen nachweisen können, dass sie während ihres Aufenthalts in den USA auch ausreichend krankenversichert sind. Außerdem muss die Schwangere bestätigen, dass sie sich nur für eine bestimmte Zeit im Land aufhalten will und nicht dauerhaft dort bleiben möchte. Kommt das Baby in den USA zur Welt, dann kann es zu einem „Million Dollar Baby“ werden, denn die Leistungen der meisten gesetzlichen Krankenkassen gelten nur im europäischen Ausland, nicht aber in den USA. Die Eltern müssen die Geburt in Amerika dann aus eigener Tasche bezahlen, und das kann sehr teuer werden.

    Die gesundheitlichen Risiken

    Fliegen in der Schwangerschaft birgt auch gesundheitliche Risiken, über die sich die Schwangere im Klaren sein sollte. Für Frauen, die unter starker Übelkeit leiden, ist fliegen in der Schwangerschaft zwar nicht gefährlich, aber sehr unangenehm. Die Gebärmutter, die mit Fruchtwasser gefüllt ist, verhält sich bei den Starts und Landungen wie ein gut gefüllter Magen während einer Fahrt im Fahrstuhl und entwickelt eine gewisse Eigendynamik. Es gibt aber auch ernstere Gründe, die das Fliegen in der Schwangerschaft zu einem Problem machen. Nicht fliegen sollten Frauen:

    • Bei Wehentätigkeit
    • Mit einer Thrombose
    • Bei starker Übelkeit
    • Bei Problemen mit dem Kreislauf
    • Wenn sich der Muttermund schon geöffnet hat
    • Bei erhöhtem Blutdruck
    • Während einer Risikoschwangerschaft
    • Bei einer Mehrlingsschwangerschaft

    Auch wenn es in der Vergangenheit Fehl- oder Frühgeburten gegeben hat, dann stellt fliegen in der Schwangerschaft ein Risiko dar. Das Gleiche gilt bei einer Fehllage der Plazenta und wenn es in der Schwangerschaft schon zu Blutungen gekommen ist. In diesen Fällen sollte vor dem Flug ein Arzt um Rat gefragt werden.

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  • Abort – Immer mehr Schwangerschaften enden frühzeitig

    Abort – Immer mehr Schwangerschaften enden frühzeitig

    Abort – ein unschönes Wort, das immer mehr Frauen von ihren Arzt hören. Abort bedeutet, eine Frau hat in den ersten drei Monaten ihr Kind verloren, erst ab der zwölften Schwangerschaftswoche sprechen die Ärzte von einer Fehlgeburt. Mittlerweile sind es 30 % bis 40 % aller schwangeren Frauen, die schon früh ihr Kind verlieren, und für die meisten bedeutet das einen großen Verlust.

    Eine emotionale Bindung

    Die ersten drei Monate einer Schwangerschaft waren und sind eine kritische Zeit und viele Paare trauen sich in diesem Zeitraum nicht, die Schwangerschaft publik zu machen. Im Unterschied zu früheren Zeiten wissen Frauen heute schon sehr früh, dass sie in anderen Umständen sind und bauen so eine emotionale Bindung zu ihrem Baby auf. Schon ab der sechsten Woche kann der Arzt heute auf dem Ultraschall das Baby sehen, und wo noch vor einigen Jahren nur ein Rauschen war, ist heute ein kleiner Mensch in 3D zu sehen.

    Professionelle Hilfe

    Frauen, die in früheren Zeiten einen Abort hatten, wussten vielfach nicht einmal, dass sie schwanger waren, und hatten entsprechend auch keine Probleme, wenn sie das Kind verloren haben. Kommt es heute zu einem Abort, dann kann das zu großen psychischen Problemen führen. Nach dem Abort rauschen die Hormone buchstäblich in den Keller und die Trauer um das ungeborene Kind kann schnell in einer ernst zu nehmenden Depression enden. Neue Studien belegen, dass sich viele Frauen die Schuld daran geben, dass die Schwangerschaft durch einen Abort unterbrochen wurde und es dauert oftmals mehrere Monate, bis das seelische Gleichgewicht wieder hergestellt werden kann.

    Nicht sofort wieder schwanger werden

    Ärzte und Psychologen raten Frauen, wenn sie einen Abort hatten, davon ab, direkt wieder den Versuch zu unternehmen, schwanger zu werden. Es sollten mindestens zwei Monate vergehen, denn die Gebärmutter braucht diese Zeit, um sich von der unterbrochenen Schwangerschaft komplett zu erholen.

    Bild: © Depositphotos.com / dimaberkut