Schlagwort: gesund

  • Depressionen – Bewegung kann schützen

    Depressionen – Bewegung kann schützen

    Bereits eine bis zwei Stunden Bewegung in der Woche können ausreichen, um sich vor Depressionen zu schützen. Aktuellen Schätzungen zufolge leiden auf dem gesamten Globus rund 350 Millionen Personen an diesen Störungen. Demzufolge geht die Weltgesundheitsorganisation WHO von einem Anstieg affektiver Störungen und Depressionen bis 2020 insofern aus, dass es sich hierbei um die zweithäufigste Volkskrankheit handeln wird. Zu den affektiven Störungen gelten jene Störungen, die auf manischen wie auch depressiven Stimmungsschwankungen basieren.

     

    Wie Sie sich vor Depressionen schützen können

    Sport kann Symptome von Depressionen mindern. Überdies soll Yoga eine ähnliche Wirkung wie Psychotherapie haben. Auch Menschen, die gern klettern können sich davor schützen. Denn diese müssen sich sehr genau konzentrieren und haben keine Zeit zum Grübeln. Einer aktuellen Studie zufolge lässt sich eine Depression durch sportliche Betätigung verhindern. Wer jedoch weniger als eine Stunde in der Woche sportlich aktiv wird, läuft eher Gefahr, depressiv zu werden.

     

    Studie aus Norwegen beweist diese Theorie

    Für diese Studie kamen Daten der „Health Study of Nord-Trøndelag County“ zur Auswertung. Infolge dieser Untersuchung wurden 33.000 norwegische Bürgerinnen und Bürger im Zeitraum von 1984 bis 1997 aufgefordert, sich zu ihren wöchentlichen sportlichen Aktivitäten zu äußern. Weiterhin füllten die Probanden Fragebögen aus. In diesen ging es um das Auftreten von Depressionen und Ängsten. Aus den Daten ergab sich, dass all jene, die keinen Sport treiben, eher zu Depressionen neigen. Somit liegt bei diesem Personenkreis ein um 44 Prozent höheres Risiko der Erkrankung vor als bei Personen, die regelmäßig bis zu zwei Stunden pro Woche sportlich aktiv sind.

     

    Weshalb Bewegung sich schützend gegen diese Erkrankung auswirkt, ist bislang nicht eindeutig nachweisbar. Weitere Untersuchungen diesbezüglich sind notwendig. Jedoch gehen die Wissenschaftler davon aus, dass neben sozialen auch körperliche Faktoren eine bedeutsame Rolle spielen. Personen, die unter Depressionen leiden, finden unter anderem Hilfen in Selbsthilfegruppen wie auch bei praktizierenden Psychologen oder Psychotherapeuten. Aber auch verschiedene Online-Portale stellen entsprechende Hilfen bereit.

     

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  • Kommt die Lebensretter-App?

    Kommt die Lebensretter-App?

    Bei einem Herzinfarkt kommt es wortwörtlich auf jede Sekunde an. Je früher man mit den Reanimationsmaßnahmen beginnt, umso höher sind die Überlebenschancen für den Betroffenen. In Städten funktioniert das Prinzip der schnellen Hilfe in der Regel super, in ländlichen Gebieten hingegen kann es schon mal länger dauern. Fatal, aber aufgrund der Gegebenheiten schwierig gegenzusteuern. Ein Versuch ist eine neue Lebensretter-App, die man derzeit in einem Pilotprojekt untersucht. Das Ganze geschieht in Mecklenburg-Vorpommern und könnte sich bei erfolgreichen Abschlüssen ausweiten. Der Fokus der App liegt darin, dass Menschen mit einem Herzinfarkt schneller Hilfe bekommen. Selbst wenn der Rettungsdienst einmal länger braucht, die Maßnahmen für die Reanimation finden schon vorher statt.

    Ersthelfer bekommen eine Nachricht

    Der Plan hinter der App sieht so aus: Erleidet jemand einen Herzinfarkt, dann bekommt man als Ersthelfer eine Nachricht zugesandt. Dies können zum Beispiel Feuerwehrleute, Ärzte oder Krankenschwestern sein. Das Besondere daran: Die Benachrichtigung geht an Personen in der Nähe raus, sodass diese im Ernstfall binnen kürzester Zeit da sind. Die App nutzt dafür die Funkzellen, die alle Handys in der Umgebung registriert. Ohne sie wäre zudem kein Netzempfang möglich. Bestätigt einer der Ersthelfer den Notruf, dann wird ihm der genaue Standort übermittelt.

    Als Ergänzung gedacht

    Aktuell haben sich in Vorpommern-Greifswald etwa 100 Menschen als Helfer angemeldet. Natürlich muss dafür eine entsprechende Qualifizierung vorliegen, schließlich sollen die Maßnahmen helfen und nicht schaden. Es ist außerdem nicht als Ersatz für Rettungskräfte gedacht, man plant vielmehr eine Art Ergänzung zur bestehenden Rettungskette. Und wie wichtig eine frühe Hilfe ist, zeigt eine Studie. Eine schnelle Laienreanimation hebt die Überlebenschance auf das Doppelte an, bei professionellen Ersthelfern vervierfacht sich der Wert sogar. Übrigens: Normalerweise gilt in Mecklenburg-Vorpommern für den Rettungswagen eine Hilfsfrist von zehn Minuten, doch diese Vorgabe ist in manchen Regionen nicht oder nur schwer einzuhalten. Die App soll die Zeit bis zum Eintreffen überbrücken und den Patienten bereits vorab versorgen.

    Ob Theorie und Praxis zusammenpassen, muss sich im Test herausstellen. Die Idee ist definitiv nicht schlecht und könnte in manchen Fällen durchaus über Leben und Tod entscheiden.

     

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  • So beeinflussen afrikanische Supermärkte die Gesundheit

    So beeinflussen afrikanische Supermärkte die Gesundheit

    Hungersnot ist auf der ganzen Welt ein echtes Problem. Vor allem Afrika ist stark davon betroffen und wird auch immer wieder mit diesem Thema in Verbindung gebracht. Während es in Europa im Durchschnitt keine Probleme gibt, lebte 2015 rund ein Drittel auf afrikanischem Boden. Eine Umfrage ergab 795 Millionen Betroffene, von denen rund 232,5 Millionen in Afrika zu Hause sind. Auch der Anteil gemessen an der Bevölkerung ist mit 20 Prozent sehr hoch. Schuld an diesem Ausmaß sind mehrere Faktoren, so spielen zum Beispiel Krieg und der Klimawandel eine Rolle. Schaut man allerdings genauer hin, dann ist auch ein umgekehrter Trend zu sehen. Aber was genau soll das bedeuten?

    Das Übergewicht steigt

    Viele fragen sich jetzt sicherlich, wie Hungersnot und Übergewicht zueinanderpassen sollen. Doch es stimmt wirklich, die Anzahl der Übergewichtigen in Afrika nimmt zu. Es steigt aber nicht nur das Gewicht, mit den zusätzlichen Kilos erhöht sich auch die Gefahr an Herzkreislaufstörungen oder an Diabetes zu erkranken. Verantwortlich für das Szenario sind die afrikanischen Supermärkte, die immer mehr vertreten sind. Und man kennt es auch schon von den deutschen Shops: Das Sortiment ist anders als auf traditionellen Märkten. Es gibt wesentlich mehr hochverarbeitete Lebensmittel als frisches Obst und Gemüse. Das führt dann dazu, dass die Kunden in erster Linie ungesundes Essen zu sich nehmen.

    Studie bestätigt dieses Ergebnis

    Für die Untersuchung hat man die Daten von genau 550 Menschen hergenommen. Sie wurden per Zufall ausgesucht und unter anderem zu ihrem Einkaufsverhalten befragt. Des Weiteren hat man auch verschiedene Faktoren wie Gewicht, Körpergröße und Einkommen hergenommen. Am Ende stand dann das Ergebnis fest: Wer den Einkauf im Supermarkt erledigt, der hat einen höheren BMI (Body Mass Index) und könnte irgendwann um etwa 20 Prozentpunkte eher an Übergewicht leiden. Außerdem waren auch die Blutzuckerwerte und damit auch das Diabetesrisiko erhöht.

    Die Supermärkte in Afrika zu verbieten wäre übrigens keine Lösung, das Problem ist vielmehr der Inhalt in den Regalen. Man müsste also mehr gesunde Ernährung anbieten. Aktuell zeigt der Trend aber ganz klar eine erhöhte Gefahr von Übergewicht, auf Dauer könnte dies zu einem echten Problem werden. Spannend an der Geschichte ist auch, wie nah sich Hungersnot und Übergewicht stehen können.

  • Wenn Lügen die Gesundheit gefährdet

    Wenn Lügen die Gesundheit gefährdet

    Wir alle haben es schon mindestens einmal getan, viele tun es aber jeden Tag mehrmals. Es geht um die Lüge, die uns aus der einen oder anderen brenzligen Situation bringen soll. Im Deutschen sprechen wir von einer Notlüge, die Engländer sprechen von „white lies“ (weiße Lügen). In der Regel kommt diese Form dann zum Einsatz, wenn uns etwas peinlich ist oder wir von einem Thema ablenken wollen. Sie entstehen meist spontan und wir gehen von keinen negativen Konsequenzen aus. Auch wollen wir niemanden damit schaden. Doch welche Menschen lügen wir eigentlich am meisten an und schadet es unserer Gesundheit?

    Schlecht für die Beziehung

    Es ist ein wenig verwunderlich, doch wir lügen unsere nahestehenden Menschen am ehesten an. Dazu zählt vor allem die Beziehung, die die Pinocchio-Nase wachsen lässt. Dabei ist es überhaupt nicht böse gemeint, man will dem Gegenüber einfach nicht verletzen. Hat beispielsweise die Freundin eine neue Hose und der Po sieht dicker als in der alten aus, dann sagt man dies nicht. Es kommt vielmehr eine Zustimmung heraus. In Wahrheit ist es aber gar keine Notlüge, schließlich steckt hinter der Situation keine Not. Die Bezeichnung der Engländer ist demnach wesentlich zutreffender, denn damit soll quasi die schmerzende Wahrheit von einem strahlenden Weiß übertüncht werden. Auf die Folgen hat es aber keinen Einfluss, die Denkweise ist nämlich unter beiden Begriffen nicht förderlich. Zu diesem Ergebnis kommen mehrere Studien.

    Verschiedene Untersuchungen sagen……

    Eine dieser Studien wurde mit 110 Personen durchgeführt. Sie wurden für 10 Wochen beobachtet und hatten ein Alter zwischen 18 und 71 Jahren. Während eine Hälfte striktes Lügenverbot hatte, musste der Rest wie bisher leben. Dabei überraschte das Ergebnis: Die Gruppe, die nicht mehr vorflunkerte, war in Bezug auf die psychische und physische Gesundheit wesentlich besser aufgestellt. Auch war es so, dass die Beziehung harmonischer wurde und eine stärkere Bindung entstand. Es ist also tatsächlich so, dass Lügen unserer Gesundheit und unserer Beziehung schadet. Auch wenn es in manchen Situationen sehr unangenehm ist, die Wahrheit zahlt sich letztendlich immer aus.

    Der Grund dieses Effekts ist leider nicht bekannt, man weiß also nicht, warum Wahrheitsverdreher schlechter dran sind. Eventuell liegt es auch an der tiefen Verwurzelung, die Kulturtechnik wenden wir demnach schon fast automatisch an. Wer es in Zukunft vermeiden möchte, der kann nur daran arbeiten und sich strikt an die Wahrheit halten.

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  • Schwefel in Trockenobst – harmlos oder gefährlich?

    Schwefel in Trockenobst – harmlos oder gefährlich?

    Viele Menschen essen gern Trockenobst, obwohl besonders in getrockneten Mangos und Aprikosen Schwefel enthalten ist. Schwefel lässt Trockenobst seine helle Farbe erhalten. Dabei handelt es sich um einen zugelassenen Zusatzstoff. Gewonnen werden derartige zugelassene Zusatzstoffe in der Regel durch starke Erhitzvorgänge schwefelhaltiger Erze. Aber auch organische Materialien können hierfür verbrannt werden. In Trockenobst ist in den meisten Fällen Schwefeldioxid enthalten. Auf der Liste der Inhaltsstoffe finden Sie den Zusatzstoff unter der Bezeichnung E220.

     

    Welche Wirkung hat Schwefel in Trockenobst?

    Schwefel in Trockenobst hat die Aufgabe die Braunfärbung desselben zu verhindern. Ferner kann dieser dem Abbau von Aromen wie auch wichtigen Vitaminen entgegenwirken. Allerdings weisen Schwefelverbindungen eine zerstörerische Eigenschaft des Vitamins B1 in Nahrungsmitteln auf. Aus diesem Grund finden sie keinen Einsatz in Grundnahrungsmitteln, die für die Versorgung mit Thiamin essentiell sind.

     

    Für eine Vielzahl von Menschen ist der Verzehr von Trockenobst unbedenklich

    Ein körpereigenes Enzym sorgt für einen raschen Abbau von Schwefeldioxid. Somit ist der vorkommende Schwefel in Trockenobst für fast alle Menschen unbedenklich. Ebenfalls Schwangere können bedenkenlos geschwefeltes Trockenobst verzehren. Per Gesetz vorgeschriebene Grenzwerte schützen uns vor einem extrem hohen Anteil von Schwefel in Nahrungsmitteln. Abhängig von der Fruchtart darf je Kilogramm höchstens eine Menge zwischen 500 mg bis 2000 mg Schwefel im Trockenobst vorkommen. Zusätzlich finden sich Schwefelverbindungen in Nahrungsmitteln wie beispielsweise Chips, Graupen, Fisch-, Fleisch- sowie Meerestier-Ersatzprodukte, gesalzener Trockenfisch, Stärke sowie in weißem, getrockneten Gemüse. Aber auch in Produkten zur Desinfizierung von Nahrungsmitteln und Kosmetika können Schwefelverbindungen vorkommen.

     

    Allergiker und Asthmatiker sollten Vorsicht walten lassen

    Menschen, bei denen Hautallergien bekannt sind oder Asthmatiker sollten auf den Verzehr von Nahrungsmitteln mit zugesetztem Schwefel verzichten. Hieraus könnte sich ein Sulfit-Asthma entwickeln. Weiterhin können Menschen, bei denen das Enzym in geringerem Maße vorhanden ist, gesundheitliche Probleme entwickeln. Ist Ihnen bisher keine negative Reaktion auf geschwefeltes Trocken bekannt oder zählen Sie nicht zu den genannten Personengruppen, so können Sie auch weiterhin bedenkenlos geschwefeltes Trockenobst verzehren. Achten Sie jedoch auf ein richtiges Maß. Das heißt, überschreiten Sie auf keinen Fall die Höchstdosis von 0,7 mg je kg Körpergewicht.

  • Schaden uns die Pommes von McDonalds wirklich?

    Schaden uns die Pommes von McDonalds wirklich?

    Fast-Food ist nicht gesund, bereits im Kindesalter lernen wir das. Solange es aber nur in Maßen und nicht regelmäßig gegessen wird, sind keine negativen Folgen zu erwarten. Einer der bekanntesten Fast-Food-Anbieter ist McDonald´s, der Konzern ist auf der ganzen Welt vertreten und garantiert aufgrund detaillierter Abläufe immer den gleichen Genuss. Und das stimmt auch, egal in welcher Filiale man isst, der Geschmack ist überall identisch. Die Bosse ganz oben können zufrieden sein, wären da nur nicht die negativen Schlagzeilen. Es gab bereits einige davon, nun werden die Pommes ins Kreuzfeuer genommen. Ein US-Journalist sagt nämlich, dass uns diese schaden. Seinen Worten zufolge ist die Produktion sehr fragwürdig und nur auf Profit aus.

    So läuft die (giftige) Herstellung ab

    Im Alltag fällt es uns kaum auf, aber die Pommes von McDonald´s sind stets lang und perfekt. Natürlich kommen diese nicht von Natur aus so daher, es bedarf den Eingriff spezieller Hilfsmittel. Das beginnt bereits bei der Kartoffelsorte, die den Namen Russet Burbank Potato hat. Sie ist genau auf diesen Zweck ausgelegt und wird in Idaho angebaut. Bislang kein Verbrechen, allerdings ist der Anbau dort nicht nur sehr schwierig, sondern die Sorte leidet auch gerne mal unter Netz-Nekrose. Das sind einfach schwarze Flecken auf der Schale, die der Konzern so aber nicht haben möchte. Die Bauern sind aus diesem Grund dazu verpflichtet, pfundweise Pestizide zu versprühen. Das macht die Pommes nicht nur perfekt und goldgelb, sondern lässt zudem die Landwirtschaft leben.

    Das Pflanzenschutzmittel, das auf den Namen Monitor hört, soll angeblich sehr giftig sein. Die Bauern selbst wissen das und wagen sich fünf Tage nach diesem Prozess nicht auf ihre Felder. Die Ernte erfolgt anschließend wie gewöhnlich, direkt weiterverarbeitet werden die Kartoffel aber nicht. Sie müssen erst einmal sechs Wochen zwischenlagern (in Schuppen), um die ganzen Chemikalien loszuwerden. Ansonsten wären sie gar nicht erst essbar.

    Frisch kochen ist immer besser

    Stimmen die Aussagen vom US-Journalist Michael Pollan tatsächlich, dann sind die Pommes von McDonald´s auf jeden Fall nicht so gesund, wie man es eigentlich von Kartoffeln erwarten würde. Der Einsatz von Pestiziden ist aber keine große Überraschung, diese werden auch bei anderen Unternehmen hergenommen. Die klügere Alternative ist freilich selbst zu kochen, dann weiß man nämlich, welche Zutaten wirklich drinnen sind. Bislang gibt es keine Studien dazu, sodass keine Aussagen über die (negativen) Folgen der Pommes vorliegen. Wer aber nicht jeden Tag beim Fast-Food-Riesen isst, der braucht auch keine Sorgen haben.