Schlagwort: Gesundheit

  • Eau Fraîche Figue de Vigne von Caudalie

    Eau Fraîche Figue de Vigne von Caudalie

    Selbst wenn ein Parfüm gut riecht, heißt das noch lange nicht, dass es auch gut für die Haut ist. Immer mehr Menschen leiden unter Allergien, die unter anderem auch von Parfüms herrühren, deren Inhaltsstoffe nicht jeder vertragen kann. Ein gutes Parfüm zu finden, das gesundheitlich unbedenklich ist, ist nicht ganz so leicht. Mit Eau Fraîche Figue de Vigne von Caudalie gibt es aber ein Parfüm, das herrlich duftet, gut zur Haut ist und keine Allergien auslöst.

    Der Duft nach Sommer

    Der Sommer bietet eine Fülle von wunderbaren Düften, Eau Fraîche Figue de Vigne von Caudalie hat einige dieser unwiderstehlichen Düfte eingefangen. Das Eau de Toilette duftet dezent nach frischem Kardamom, nach Zedernholz, Feigen und Wassermelone, die herbe Note nach Zitrusfrüchten rundet das Aroma perfekt ab. Besonders raffiniert ist aber die Blume Fleur de Vigne, die dem Parfüm seinen Namen gegeben hat. Diese Blume blüht wunderschön, aber leider nur für wenige Tage im Juni. Sie blüht immer 110 Tage, bevor die Winzer mit der Lese beginnen und sie ist daher auch sehr oft in der Nähe von Weinbergen zu finden.

    Die Parfumeurin Francoise Caron ließ sich von den sommerlichen Düften auf einer Mittelinsel inspirieren, wo sie unter einem Feigenbaum saß und den Duft nach frischen Zitronen, Weinreben und Blumen genießen konnte. Diesen einzigartigen Duft wollte sie einfangen, so entstand Eau Fraîche Figue de Vigne von Caudalie.

    Eine elegante Verpackung

    So sommerlich frisch wie der Duft, so sommerlich ist auch die Verpackung von Eau Fraîche Figue de Vigne von Caudalie, die äußere Hülle besteht aus umweltfreundlicher Pappe mit einem lebhaften Muster in Korallenrot. Der Zerstäuber selbst hat eine klare, eher schlicht Form, er ist aus Glas und das zarte Korallenrot findet sich auch hier wieder. Die Verschlusskappe sorgt dafür, dass der Duft nicht verloren geht und da der Flakon nicht allzu groß ist, findet er in jeder Handtasche oder auch im Beautycase seinen Platz.

    Perfekt für den Sommer

    Parfüms in den heißen Sommermonaten zu tragen, kann schnell zu einem Problem werden, denn es kann Flecken sowohl auf der Haut als auch auf der Kleidung geben. Nicht so bei Eau Fraîche Figue de Vigne von Caudalie, denn das Parfüm ist auf der Haut nicht photosensibilisierend. Das heißt, es bilden sich keine unschönen Flecken auf der Haut und das macht Eau Fraîche Figue de Vigne von Caudalie zum optimalen Duft für den Sommer. Das Eau de Toilette ist sehr ergiebig, denn schon eine kleine Menge auf die Handgelenke oder hinter die Ohren gesprüht, reicht für einen lang anhaltenden Duft aus.

    Das elegante Parfüm mit dem frisch-herben Duft wird in unterschiedlichen Größen angeboten, unter anderem in Apotheken, in gut sortierten Parfümerien und auch bei Amazon. 50 ml kosten hier rund 21,- Euro, der 100 ml Flakon ist für rund 50,- Euro zu haben.

    Pro:

    • Herrlich frischer Duft
    • Umweltfreundliche Verpackung
    • Eleganter Flakon
    • Hinterlässt weder auf der Haut noch an der Kleidung Flecken
    • Auch für Menschen mit einer Allergie geeignet
    • Sehr ergiebig
    • Natürliche Inhaltsstoffe

    Contra:

    • Keine

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  • Gesundheitsmittel aus der Natur – eine interessante Alternative

    Gesundheitsmittel aus der Natur – eine interessante Alternative

    Die Pharmaunternehmen bieten einen großen bunten Strauß an Tabletten, Pillen und Kapseln aller Art für beinahe jedes Leiden. Aber nicht jeder kann sich mit dem Gedanken abfinden, Mittel einzunehmen, die in einem Chemielabor entstanden sind. Es sind vielmehr die Mittel mit natürlichen Inhaltsstoffen, die mehr und mehr im Trend sind, sie gelten als gesund, da sie wenige oder gar keine Nebenwirkungen haben und zudem frei verkäuflich sind. Was spricht für die Gesundheitsmittel aus der Natur und wie wirksam sind sie tatsächlich? Können sie die klassischen Medikamente ersetzen oder haben sie nur eine unterstützende Wirkung?

    Das Herz unterstützen

    Das Herz ist so etwas wie ein Motor, der wenn er immer gut gepflegt wird, stets rund läuft. Kommt der Motor des Körpers ins Stocken, dann kann das sehr schnell sehr gefährlich werden, daher sollte man alles tun, um das Herz gesund zu erhalten. So gehören zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren zu den Dingen, die das Herz braucht, um immer zuverlässig zu funktionieren, aber nicht jeder kann oder möchte regelmäßig Fische wie Lachs und Makrele essen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind. Hoch konzentriertes Fischöl erhält die Membranen der Zellen elastisch und das Blut kann ohne Probleme durch den Körper fließen, was wiederum dem Herzen zu Gute kommt. Gesundheitsmittel für das Herz sind aber nur ein Beispiel, es gibt noch mehr Möglichkeiten, um den Körper natürlich gesund zu erhalten.

    Weg mit dem Fett

    Wer an Gewicht verlieren will, der kann entweder eine Diät machen oder versuchen, die Pfunde mit natürlichen Gesundheitsmitteln schmelzen zu lassen. Viele sogenannte Schlankheitsmittel sind zu Recht in der Kritik, denn sie versprechen eine sehr hohe Gewichtsabnahme in einem sehr kurzen Zeitraum und das ist nie gesund. Sogenannte Crash-Diäten schaden dem Körper, besser ist es, die Fettzellen auf sanfte Art anzugreifen. Mit natürlichen Pflanzenfasern wird es möglich, dass sich die Fettmoleküle im Körper nicht mehr spalten können, nur die „guten“ Fette werden nicht gebunden und verbleiben im Körper. So wird es möglich, auf einfache Art an Gewicht zu verlieren, ohne dass der Körper darunter leiden muss.

    Fitness für den Geist

    Die heutige Zeit ist eine hektische und stressige Zeit, die allen viel abverlangt. Nicht nur die körperliche Erschöpfung ist hier ein Thema, immer mehr Menschen leiden auch unter einer seelischen Erschöpfung, die nicht selten in Depressionen endet. Das muss nicht sein, denn auch für einen gesunden Geist gibt es natürliche Gesundheitsmittel. So gehört die Ginkgo Pflanze seit Jahrhunderten zu den Mitteln, die unter anderem die Konzentration verbessern kann und auch ein Extrakt aus der Sonnenblume ist ein bewährtes Mittel, um im Kopf fit zu bleiben. Es ist ein Irrtum, anzunehmen, dass nur ältere Menschen etwas für ihre geistige Gesundheit zu sich nehmen müssen, auch jüngere Menschen profitieren von den Mitteln aus der Natur, um sich zum Beispiel auf wichtige Prüfungen vorzubereiten.

    Auf Qualität achten

    Der Markt für Gesundheits- und Nahrungsergänzungsmittel ist mehr als groß und praktisch jeden Tag kommen neue vermeintliche „Wundermittel“ dazu. So fällt es sehr schwer, den Überblick zu behalten und die Mittel, die tatsächlich effektiv sind, von den Mitteln zu unterscheiden, die mehr versprechen als sie im Endeffekt halten können. Aber gerade bei frei verkäuflichen Gesundheitsmitteln ist es besonders wichtig, auf Qualität zu achten, denn sonst kann es sehr schnell passieren, dass ein Mittel genau das Gegenteil erreicht und der Gesundheit nicht nützt, sondern schadet. Renommierte Unternehmen wie zum Beispiel Dr. Hittich, bieten ein breit gefächertes Sortiment an Gesundheitsmitteln und verbürgen sich für eine einwandfreie Qualität. Wer auf die Seite geht, der wird dort ausgesuchte Gesundheitsmittel für Herz und Kreislauf finden, ebenso wie Mittel für mehr Energie und Schönheit, sowie auch Präparate für den Kopf und den Geist.

    Bild: © Depositphotos.com / belchonock

  • 5 Sportarten für den Sommer mit Funfaktor

    5 Sportarten für den Sommer mit Funfaktor

    Sport im Sommer wird häufig mit gemischten Gefühlen thematisiert. Gerade bei sehr hohen Temperaturen scheuen sich viele Menschen davor, sportlich aktiv zu werden. Stattdessen verziehen sie sich in den Schatten und an den See. Dabei ist es keinesfalls unmöglich, im Sommer Sport zu treiben. Die Aktivitäten können sogar richtig viel Spaß machen. Wir stellen Ihnen in diesem Beitrag fünf Sportarten für den Sommer vor, die das beweisen.

    Sport im Sommer: Stand Up Paddeling

    Starten wir gleich mit einer Neuheit im Sport-Universum. Auch wenn sie jeder von uns schon einmal gesehen hat, erwecken Stand Up Paddler noch immer sehr viel Aufmerksamkeit. Die Wassersportart vereint verschiedene Aspekte von Surfing und Kanufahren. Ziel ist es, auf einer Art Surfbrett zu stehen und über einen See zu paddeln. Dieser Sport im Sommer zeichnet sich einerseits durch sehr viel Ruhe und Entspannung aus, trainiert aber andererseits den gesamten Körper. Und das Beste: Wenn es Ihnen zu warm auf dem Brett wird, können Sie sich einfach schnell im See abkühlen.

    Sport im Sommer: Beach-Volleyball

    Vom Neuling zum Klassiker. Inzwischen gibt es kaum einen Badestrand, an dem kein Beachvolleyball-Platz zu finden ist. Dieser Sommersport ist vor allem aufgrund der Geselligkeit sehr beliebt. (Beach-)Volleyball ist eine Teamsportart und kann demzufolge nicht allein gespielt werden. Der Sport zeichnet sich durch viel Bewegung aus und kräftigt alle Körperpartien. Das Laufen im Sand strengt an und sorgt für ein zusätzliches Workout der Beine.

    Wichtig: Schützen Sie sich beim Beachvolleyball unbedingt vor der Sonne, indem Sie auf Sonnencreme und entsprechende Kleidung zurückgreifen. Besonders empfehlenswert ist eine Kopfbedeckung. Machen Sie außerdem regelmäßig Pausen im Schatten und kühlen Sie sich bei Bedarf im Wasser ab.

    Sport im Sommer: Canyoning

    Sie wollen im Sommer Sport treiben, dabei die Sonne aber so gut es geht meiden? Dann könnte Canyoning die richtige Sportart für Sie sein – Vorausgesetzt, Sie bringen eine Portion Mut und Abenteuerlust mit. Canyoning ist nämlich nichts für schwache Nerven.

    Bei dieser Sportart geht es darum, eine Schlucht zu begehen und seine Kletterkünste unter Beweis zu stellen. Außerdem weisen die meisten Schluchten einen  Wasserlauf auf, der dem Ganzen zusätzliche Würze verleiht. Beim Canyoning müssen Sie sich also darauf einstellen, auch mal nass zu werden. Der Sport ist ideal im Sommer, weil er größtenteils in schattigen Gebieten stattfindet. Außerdem bietet Canyoning zahlreiche Möglichkeiten, die Natur auf völlig neue Art kennenzulernen.

    Wichtig: Der Sport sollte keinesfalls allein, sondern immer nur in geführten Touren ausgeübt werden. Außerdem sind spezielle Kleidung bestehend aus Neopren-Anzug und Helm sowie diverse Sicherungen absolute Pflicht. Wer sich als Anfänger allein (also ohne Guide) in eine Schlucht wagt, begibt sich in Lebensgefahr.

    Sport im Sommer: Yoga

    Yoga kann natürlich das ganze Jahr über praktiziert werden – aber im Sommer ist es besonders schön. Schnappen Sie sich Ihre Yogamatte und gehen Sie raus in die Natur. Egal ob im Park, auf einer verlassenen Waldwiese oder am Strand mit Blick aufs Meer – die warme Jahreszeit bietet unzählige Möglichkeiten, diese entspannende Sportart an tollen Freiluft-Orten zu praktizieren. Das macht nicht nur extraviel Spaß, sondern wirkt sich auch positiv auf Ihre Gesundheit aus (Stichworte: Frischluft und Vitamin D-Produktion durch das Sonnenlicht).

    Wichtig: Wie beim Beachvolleyball sollten Sie auch beim Yoga im Freien immer auf den entsprechenden Sonnenschutz achten.

    Sport im Sommer: Slackline

    Zu guter Letzt noch ein Neuzugang für die Kategorie „Sport im Sommer“. Spaziert man dieser Tage durch Parks, sieht man sie überall: Breite Seile, die straff zwischen zwei Bäumen gespannt sind. Es handelt sich hierbei um sogenannte Slacklines. Diese Trendsportart für den Sommer ist genau das richtige, wenn Sie Ihre Balance trainieren wollen. Wer es schafft, stabil auf dem Gurt zu stehen, kann beginnen, zwischen den Bäumen hin und herzulaufen. Richtige Slackline-Profis schaffen es sogar, Tricks auf dem breiten Seil zu machen.

    Sport im Sommer muss nicht immer nur Schwimmen bedeuten. Die Möglichkeiten sind wirklich vielfältig und abwechslungsreich.

    Bild: © Depositphotos.com / yanlev

  • 6 wirksame Hausmittel gegen Pickel und Akne

    6 wirksame Hausmittel gegen Pickel und Akne

    Reine und straffe Haut gilt als das jugendliche Ideal. Leider plagen sich immer mehr Menschen mit Verunreinigungen der Haut herum, die sich in Form von Pickeln und Akne bemerkbar machen. Verstopfte Poren sind die Ursache. Besonders ärgerlich ist es, wenn Pickel und Akne gerade im Gesicht auftreten, da sie den persönlichen Eindruck für sich einnehmen. Wir stellen Ihnen in diesem Beitrag wirksame Hausmittel gegen Pickel und Akne eingehender vor.

    Heilerde gegen Pickel und Akne

    Sie müssen bei Hautverunreinigungen nicht gleich zur chemischen Keule greifen, denn viele Lebensmittel und Produkte aus dem Haushalt sind in der Lage, eine Verbesserung zu erzielen. Zumeist handelt es sich um Produkte für die Hautpflege, die wiederum die allgemeine Hautflora aufbauen und zu einem harmonischen Gleichgewicht führen.

    In einem ersten Schritt ist Heilerde zu empfehlen, die ein bis zweimal pro Woche angewendet wird. Die Erde wird üblicherweise in etwas warmem Wasser gelöst und direkt auf die betroffene Stelle aufgetragen. Sie kann im Gesicht, aber auch im Schulterbereich angewendet werden. Waschen Sie die Heilerde erst dann ab, wenn sie leicht eingetrocknet ist.

    Dampfbad gegen Pickel und Akne einsetzen

    Wie wäre es mit einem schonenden Dampfbad aus Kamille? Tatsächlich wirkt dies nachhaltig reinigend und gilt als eine der wohltuenden und sanften Gesichtsmasken. Kamille sagt man eine entzündungshemmende und zugleich beruhigende Wirkung für die Haut nach.

    Der Alleskönner: Teebaumöl gegen Pickel

    Eines der Wundermittel gegen Pickel und Akne ist zweifelsohne Teebaumöl. Das starke ätherische Öl kann auch bei Pilzerkrankungen wahre Wunder wirken. Es gibt verschiedene Pflegemittel, die Teebaumöl als ihre Basis heranziehen. Sie sollten unbedingt darauf achten, dass Teebaumöl niemals ins Auge kommt – dies führt zu Tränen und Reizungen.

    Zink gegen Pickel und Akne?

    Pickel und Akne entstehen vor allen Dingen auf Grundlage verschmutzter Poren. So sollten Sie zum Beispiel mit Zink gegen diese verstopften Poren vorgehen und eine nachhaltige Heilung erwirken.

    Die Weltgesundheitsorganisation – kurz WHO – empfiehlt Männern 15 mg Zink und Frauen 12 mg Zink am Tag.

    Zink muss nicht zwangsläufig auf die Poren aufgetragen werden. Sie können es einfach über die Nahrung, zum Beispiel über Linsen, Meeresfrüchte oder Haferflocken, dem Körper zuführen.

    Honig: heilende Masken gegen Pickel und Akne

    Den wenigsten dürfte entgangen sein, dass Honig im medizinischen Bereich zu einem der Alleskönner zählt. So kann medizinischer Honig auch gegen Pickel und Akne angewendet werden. Am besten stellen Sie eine Maske aus Milch und Honig her und tragen diese gleichmäßig auf das Gesicht auf.

    Hausmittel: gesunde Ernährung

    Vor allen Dingen eine ungesunde Ernährung und hohe Cholesterinwerte machen sich in einem unebenen Hautbild bemerkbar. Tatsächlich kann es wahre Wunder wirken, wenn Sie mindestens eine Woche auf stark fetthaltige und zuckerhaltige Lebensmittel verzichten und dem Körper eine Reinigungskur von innen verschreiben. Darüber hinaus empfehlen wir mindestens 1,5-2 l Wasser am Tag, das reinigt nicht nur die Nieren und den Magentrakt, sondern den gesamten Organismus.

    Was hilft wirklich gegen Pickel und Akne?

    Gerade bei leichten Pickeln und Akne können diese Hausmittel eine schnelle Linderung erzielen. Patienten, die über viele Jahre unter sehr starker Akne leiden, sollten einen Hautarzt aufsuchen, denn nur er ist in der Lage, nach einer durchgehenden Analyse und Behandlung, eben genau die richtigen Medikamente und Therapien zu empfehlen. Greifen Sie auf diese einfachen Hausmittel und Lebensmittel zurück und verschreiben dem Körper eine Reinigungskur von innen. Sie werden die ersten Erfolge bereits nach wenigen Wochen feststellen.

    Bild: © Depositphotos.com / uroszunic

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  • Tipps für Ausgeschlafene:  Besser einschlafen, entspannter aufwachen

    Tipps für Ausgeschlafene: Besser einschlafen, entspannter aufwachen

    Eine Studie brachte es an den Tag: Wie Virginie Godet-Cayré vom Centre for Health Economics and Administration Research in Frankreich herausfand, werden Schlaflose öfter krank und fehlen häufiger auf der Arbeit als Durchschläfer. Im Gegensatz zu den Probanden, die regelmäßig eine erholsame Nacht hinter sich hatten, blieben die chronisch unausgeschlafenen Testpersonen mehr als doppelt so häufig zu Hause, knapp sechs Tage pro Jahr.

    Und mehr noch: Das Aggressionspotential ist bei geringerer Schlafdauer deutlich erhöht und setzt für so manchen Schlafwandler hinsichtlich der angestrebten beruflichen Karriere eine eher hinderliche Spirale in Gang, die sich aus fehlender Konzentration, Schwierigkeiten in der Kommunikation unter Kollegen sowie reduziertem kognitivem Leistungsvermögen zusammensetzt.

    Nur so ist das Ergebnis einer Untersuchung von Psychologen der Uniklinik Regensburg zu erklären, nach der Kurzschläfer doppelt so häufig in unteren Gehaltsgruppen verweilen wie Langschläfer.

    Dabei gibt es anhand neuester Erkenntnisse und Studien einige mehr oder weniger überraschende Fakten und Erkenntnisse zum Thema erholsamer Schlaf, deren Umsetzung vielleicht schon das Problem an der Wurzel packen und baldige Linderung oder Behebung von Ein- und Durchschlafschwierigkeiten in Aussicht stellen kann. Folgende Tipps nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen können – jenseits von psychischen wie physischen Erkrankungen wie Depressionen oder Asthma, die sich gleichsam schlafstörend auswirken können – vielfach schon dabei helfen, in Zukunft besser schlafen zu können:

     

    1. „It’s teatime, Sir“? Kein Koffein am Abend!

    Das in Kaffee und Tee enthaltene Koffein ist ein Alkaloid aus der Stoffgruppe der Xanthine und verfügt als psychotrope Substanz über eine stimulierende Wirkung, die kurzfristig zu einer Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und Beseitigung von Müdigkeitserscheinungen sorgen kann. Bei höherer Dosis jedoch nimmt der Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System zu und führt zu einer Erhöhung von Puls und Blutdruck. Zwar gewöhnt sich der Körper durch regelmäßigen Konsum an die Substanz und ihre Wirkung, jedoch gehören bei Dauerkonsum neben Kopfschmerzen, Nervosität, Magen-Darm-Beschwerden auch Schlafstörungen zu den gängigsten Nebenwirkungen.

    Wie Nikotin regt Kaffee an und sollte nach dem Ritual des nachmittäglichen Kaffeetrinkens im Laufe des Resttages nicht mehr konsumiert werden. Eine wissenschaftliche Studie über die Auswirkung von Koffein und Stress der australischen La Trobe Universität in Melbourne hat an 92 Probanden außerdem ergeben, dass Koffein in Kombination mit Stress sogar den Schlaf negativ beeinflussende, Psychose-artige Symptome wie Halluzinationen ausprägen kann.

    Vier bis fünf Tassen Espresso bzw. täglich circa 400 mg Koffein sollten es laut Empfehlung maximal am Tag sein, den Gehalt von koffeinhaltigen Getränken wie Tee, Energiedrinks oder auch Cola miteingerechnet.

     

    2. „Darf’s auch ein Gläschen mehr sein?“… Die Legende vom Schlummertrunk

    Wissenschaftler von der Ann Arbor -Universität von Michigan fanden heraus, dass Alkohol zwar kurzfristig durch den Hopfenanteil für ein Müdigkeitsgefühl und schnelleres Einschlafen sorgen kann, jedoch vor allem in der zweiten Nachthälfte zu häufigeren Wachphasen und Durchschlafstörungen führt. Wer auf ein Gläschen nicht verzichten möchte und über Schlafstörungen leidet, sollte nur in der ersten Tageshälfte Alkohol zu sich nehmen. (Quelle: lsa.umich.edu)

    Wie der Leiter der Studie, J. Todd Arnedt, PhD, Professor an der Sleep and Chronophysiology Laboratory an der University of Michigan unter der Überschrift „A Drink before bed ruins your sleep“ seine Erkenntnisse zusammenfasst, kann der Organismus bei einem durch Alkoholkonsum herbei geführten Schlaf seine natürlichen Schlafzyklen, bestehend aus REM-Phase, Tiefschlaf- und Traumphasen nicht durchleben. So bleibt die erste Traum-Phase unter Alkoholeinfluss aus, die Versuchspersonen durchlebten besonders in der zweiten Nachthälfte überdurchschnittlich viele Wachphasen, nicht zuletzt bedingt durch gesteigerten Drang zum Wasserlassen. Ein Mangel an REM-Schlaf kann sich nachteilig auf Konzentration, Gedächtnisleistungen und die motorischen Fähigkeiten auswirken.

     

    3. Die Legende vom Glas Milch mit Honig – Ein Ammenmärchen oder doch was dran?

    In einer Hitliste mit Uromas Einschlafrezepten steht das Glas warme Milch mit Honig weit oben – ganz zu Recht, wie agrarheute.com befindet und erklärt, worauf die beruhigende Wirkung zurückzuführen ist: Der Dauerbrenner unter den einfachen wie effektiven Lösungen habe seinen Ruf dem als Glückshormon bezeichneten Botenstoff Serotonin zu verdanken. Milch enthält den Grundstoff für die Serotoninherstellung, den körperfremden Eiweißbaustein Tryptophan. Ein erhöhter Serotoninspiegel trägt nachweislich zu erhöhter Entspanntheit und Einschlafneigung. Nach dem Genuss eiweißreicher Mahlzeiten wie Milch strömt der Eiweißbaustein ins Blut und wird ins Gehirn transportiert, wo er in Serotonin umgewandelt wird.

    Milch hat aber auch Eiweißbausteine, die weniger beruhigend als vielmehr anregend wirken. Hier kommt jetzt der Zucker im Honig ins Spiel, der ihre Aufnahme aus der Blutbahn und Einlagerung in das Muskelgewebe bewirkt. Die Kombination proteinreiche Nahrung + Zucker muss bei der Umsetzung nicht notwendigerweise auf Milch und Honig beschränkt bleiben, auch andere serotoninhaltige Nahrungsmittel und Milchprodukte haben den gleichen Effekt.

     

    4. Quartalsschläfer? Nur der Rhythmus macht die Musik!

    Unregelmäßige Schlafzeiten, wie sie bei Schichtarbeit gang und gäbe sind, wirkten sich laut Dr.Orpheu Buxton und Kollegen bei Schlaflabor-Versuchen an 21 gesunden Probanden negativ auf die Insulin-Ausschüttung aus. So führte die Kombination aus Schlafmangel und Störung der Tagesrhythmik zu signifikant erhöhtem Blutzuckerspiegel sowohl bei hungrigem als auch gesättigtem Zustand unter den Probanden. Gleichzeitig war der Stoffwechsel, beurteilt am Ruhegrundumsatz, um acht Prozent in der Testphase reduziert – Gewichtszunahme droht. Nach Aufnahme eines regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus‘ normalisierten sich beide Werte wieder. Unregelmäßige Schlafzeiten sind offenkundig nicht nur ungesund, sondern für einen gesunden, erholsamen Schlaf alles andere als förderlich. Gemessen an individuellen Verpflichtungen, Gewohnheiten und Terminen sollte jeder Einzelne seinen persönlichen Einschlafrhythmus – von kleinen Toleranzen abgesehen – finden und selbst an Zeiten ohne Verpflichtungen wie Wochenenden, Urlaub etc. einzuhalten versuchen. Schlafforscher plädieren daher für die Einhaltung eines regelmäßigen Rhythmus von Zubettgehen und Aufstehen, der auf die persönlichen Zeitpunkte für Schlafengehen und Aufstehen eingestellt sein muss: Wer morgens früh gegen 8 Uhr bei der Arbeit sein muss und nach eigenem Empfinden etwa 7 Stunden Schlaf braucht, sollte sich werktags gegen 23 Uhr bewusst auf die bevorstehende Nachtruhe vorbereiten und zu Bett gehen.

     

    5. Eine Siesta halten? Ein Killer für den Schlafrhythmus!

    Selbst bei einsetzender Müdigkeit am Folgetag nach durchwachter Nacht sollte ein Mittagsschlaf oder ein Nickerchen am Abend vor dem Fernseher vermieden werden, um dem Körper die Chance zu geben, sich auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus einzustellen. Damit Körper und Psyche ausreichend regenerieren können, empfehlen Forscher eine Schlafdauer von rund sieben Stunden pro Nacht – mit Toleranzen von bis zu 1,5 Stunden in die eine oder andere Richtung. Dabei ist es erheblich für die Gesundheit, ob die Menge an einem Stück oder in mehreren Etappen geschlafen wird. Unruhiger und unregelmäßiger Schlaf in kleineren Portionen versetzt laut Ingo Fietze, dem Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums der Berliner Charité und Experte der Krankenkasse Knappschaft, den Körper in eine Art Alarmzustand – einhergehend mit vermehrter Ausschüttung von Stresshormonen, Belastungen des Herz-Kreislauf-System, Bluthochdruck und Übergewicht.

    Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse Knappschaft ergab, das knapp jeder Zehnte mit einer durchgehenden Schlafdauer von weniger als fünf Stunden, bedingt durch Stress, berufliche Sorgen, Existenznöten etc.) auskommt bzw. auskommen muss. Nach neuesten Erkenntnissen geht mehr als zehn Jahre zu kurzer oder sporadischer Schlaf unweigerlich an die Lebenserwartung.

     

    6. Zu kalt draußen, um ein Fenster zu öffnen? Mut zum Frischluftfanatiker!

    Schlaffördernd wirken sich auch regelmäßiges Lüften und niedrige Temperaturen im Schlafbereich aus. Neben ausreichender Verdunkelung und einem Abschalten möglicher akustischer Störquellen ist der Faktor Sauerstoff besonders entscheidend für gesunden Schlaf.
    Wie der Ratgeber „So starten Sie gut in den Tag – Tipps für den Morgen“ verrät, wirkt sich ein hoher Sauerstoffgehalt im Schlafzimmer positiv aus.
    Deshalb sollte vor dem Zubettgehen das Schlafzimmerfenster mindestens zehn Minuten geöffnet bleiben um somit für einen Luftaustausch im Raum und für genügend Sauerstoff im Schlafzimmer auch über Nacht zu sorgen. Die Temperatur kann bei maximal etwa 18 Grad liegen. Die Bettdecke soll der Jahreszeit angemessen, die Matratze weder zu hart noch zu weich sein. Frische Luft mit erhöhtem Sauerstoffgehalt wirkt sich auch tagsüber günstig auf das Einschlafverhalten aus – besonders in Kombination mit körperlicher Bewegung, wie einem Spaziergang. Körperliche Arbeit am Tag macht müde. Sportliche Aktivitäten an frischer Luft wirken sich nicht nur stressreduzierend sondern auch schlaffördernd aus, dabei solle jedoch laut gesundheit.de auf (Schnell-)Kraftsportarten unmittelbar vor dem Zubettgehen verzichtet werden.

     

    7. Am Abend erst so richtig aufdrehen? Der meditative Rückzug in angenehme Rituale

    Gerade wer häufig unter Schlafstörungen leidet, sollte sich ein allabendliches Zeitfenster von mindestens einer Stunde gönnen, das mit möglichst als angenehm empfundenen wiederkehrenden Tätigkeiten ausgefüllt werden sollte. Das beinhaltet einen Verzicht auf anstrengendes geistiges Arbeiten, wie beispielsweise dem Lernen für Prüfungen. Abschalten heißt die Devise, vorzugsweise mit Tätigkeiten, die durch monotone Abläufe sowohl ein Ablenken von belastenden Problemen als auch ein Verharren in meditativer Grundhaltung begünstigen.

    Das kann für jeden etwas anderes sein, für den einen z.B. Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder Meditation. Um zu innerer Ruhe zu gelangen, können auch immer wiederkehrende Rituale wie Buchlesen, ein Abendspaziergang oder Hobbies wie Basteln, Stricken etc. dienlich sein. Wichtig ist in dem Zusammenhang weniger die Frage nach dem „Was“ sondern vielmehr, wie regelmäßig etwas ausgeübt wird und wie positiv die innere Einstellung dabei ist. Eine positive Grundstimmung in einer als angenehm empfundenen Atmosphäre wirkt sich in jedem Fall günstiger auf das Ein- und Durchschlafverhalten aus.

     

    8. Den Schlaf erzwingen? Von einer gesunden Portion Fatalismus und innerem Loslassen

    In Fällen innerer Unruhe nach ergebnislosem Schäfchenzählen hilft oft nächtliches Aufstehen und Durchführen leichter Tätigkeiten. Nicht ist kontraproduktiver als starres, verkrampftes Festhalten an wiederholten Einschlafversuchen. Hilfreich kann oftmals die Flucht nach vorne sein, so kann sich beim Lesen in einem Buch oder Schauen einer nächtlichen Fernsehsendung die Müdigkeit doch noch unvermittelt einstellen – gerade, wenn die Gedanken rund ums Schlafen abgelenkt werden, und der Druck, einschlafen zu müssen, genommen ist.

    Dass der Mensch in heutiger Zeit einiges im Laufe der Zivilisation verlernt hat, belegt eine Studie in der Fachzeitschrift „Current Biology“, in der das natürliche Schlafverhalten bei Urvölkern erforscht wurde. Das für unter Schlafstörungen Leidende tröstliche Ergebnis: Obwohl alle Probanden kein elektrisches Licht hatten, das sie wachhielt, kein Internet, keine Heizung und keinen Fernseher, schliefen sie selbst für die Maßstäbe moderner Gesellschaften verhältnismäßig kurz. Im Durchschnitt ruhten sie pro Nacht 6,4 Stunden, im Winter knapp eine Stunde länger, im Sommer knapp eine Stunde kürzer. Und dennoch: Medizinische Tests ergaben, dass bei allen die überraschend geringere Schlafdauer keine negativen Folgen für die Gesundheit haben. Die verblüffende Erkenntnis entspricht dabei den modernen Vorstellungen vom gesunden Schlaf. So richtet sich eine perfekte Schlafdauer nicht zwangsläufig nach einer gewissen Stundenzahl, sondern nur danach, wie müde sich der Betreffende tagsüber fühlt. Es ist demnach kein Grund zur Besorgnis, wenn der Schlaf einmal ausbleibt oder sich erst nach einer gefühlten Ewigkeit einstellt.

     

     

    Bilder:
    Abbildung 1: fotolia @Photographee.eu #71566016

  • Daumenlutschen und Nägelkauen – zwei Marotten, die gesund sind

    Daumenlutschen und Nägelkauen – zwei Marotten, die gesund sind

    Wer kennt ihn nicht, den Konrad, der immer am Daumen lutschte, der auf die Drohungen seiner Mutter nicht hören wollte und der schließlich grausam bestraft wurde. Heute muss kein Kind mehr befürchten, dass ihm die Daumen abgeschnitten werden, wenn es daran lutscht, aber schon 1865, als das Kinderbuch „Der Struwwelpeter“ erschien, war das Daumenlutschen offenbar eine Unart, die nicht gerne gesehen wurde. Eine Langzeitstudie aus Neuseeland sieht im Daumenlutschen allerdings keine Marotte, sondern einen positiven Effekt für die Gesundheit.

    Daumenlutschen stärkt den Organismus

    Auch wenn Eltern ihren Kindern das Nuckeln am Daumen und das Kauen an den Fingernägeln gerne abgewöhnen möchten, es kann die Kinder vor Allergien schützen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die im US-Magazin Pediatrics veröffentlicht wurde. Über 1000 Kinder wurden für die Studie ein Jahrzehnt lang beobachtet und das Resultat der Studie ist überraschend. Von den Kindern, die weder am Daumen gelutscht noch an den Nägeln gekaut haben, bekamen fast 50 % eine Allergie. 39 % der Probanden, die entweder an den Nägeln gekaut oder am Daumen gelutscht haben, blieben frei von Allergien, bei denen, die beides im Kleinkindalter getan haben, sank die Rate der Allergiker sogar auf 31 %.

    Natürlich geschützt

    Kleine Kinder sind in ihren ersten Lebensjahren einer Vielzahl von mikrobiologischen Organismen ausgesetzt, die sich vor allem auf der Oberfläche der Haut tummeln. Wenn diese Organismen durch das Lutschen des Daumens in den Mund und von dort aus in den Körper des Kindes gelangen, dann bauen sie dort eine Art Schutzwall auf und machen den Körper mit der Zeit resistent gegen Allergieauslöser wie zum Beispiel Gräserpollen. Der gleiche Effekt wird ebenfalls beim Nägelkauen erzielt, denn auch auf diesem Weg wandern mikroskopisch kleine Organismen in den Körper und der Körper wird auf diese Weise gegen mögliche Allergien immun.

    Bild: © Depositphotos.com / gerain