Schlagwort: Heilmittel

  • Kapuzinerkresse: bewährte Heilpflanze mit vielseitigem Wirkungsspektrum

    Kapuzinerkresse: bewährte Heilpflanze mit vielseitigem Wirkungsspektrum

    Die Kapuzinerkresse wurde von den spanischen Eroberern in Südamerika entdeckt und im 16. Jahrhundert erstmalig in Europa verwendet. Naturheilkundler nutzten die Samen der „Blutblume aus Peru“ als Heilmittel gegen den damals weit verbreiteten Skorbut.

    Medizinpflanze mit wertvollen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen

    Die Heilpflanze wird traditionell bei Infektionen im Genitalbereich zur Keimhemmung eingesetzt. Heutzutage gedeiht die einjährige Pflanze, die problemlos aus Samen gezogen werden kann, auch im Garten oder auf dem Balkon. Im Sommer treibt die Kapuzinerkresse leuchtend gelborange Blüten, die einen pfefferartigen Duft verströmen. Der zipfelartige Blütensporn, der in seiner Form der Kopfbedeckung einer Kapuziner-Mönchskutte ähnelt, verhalf der Heilpflanze zu ihrem Namen. Aufgrund der speziellen Oberflächenstruktur der schildförmigen Blätter entsteht der sogenannte Lotus-Effekt, wobei Wassertropfen von der Blattoberfläche abperlen, ohne diese zu benetzen. Dabei werden automatisch Schmutzpartikel entfernt. Wissenswertes über die Kapuzinerkresse und andere Heilkräuter findet sich auf www.fid-gesundheitswissen.de. Auf diesem Informationsportal für Gesundheitswissen werden einzigartige Gesundheitspublikationen, die dem Leser einen Mehrwert vermitteln, veröffentlicht. Die Wirkungen der Kapuzinerkresse sind gut erforscht. Wissenschaftler bescheinigen der Heilpflanze einen besonders hohen Anteil an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Deshalb ist die Kapuzinerkresse ein bewährtes Mittel zur Blutreinigung, indem sie die Ausscheidung von Giftstoffen fördert. Außerdem stimuliert die Heilpflanze Appetit und Verdauung, unterstützt die Durchblutung und erhöht das Wohlbefinden. Die Kapuzinerkresse fördert mit ihrem hohen Gehalt an wertvollen Senfölen die Funktion aller Organe. Senföle hemmen das Wachstum von Viren, Bakterien und Pilzen. In den Blättern der Kapuzinerkresse ist vor allem Benzyl-Senföl enthalten, dessen positive Eigenschaften den medizinischen Wert der Heilpflanze ausmachen. Die Kapuzinerkresse gilt außerdem als natürliches Antibiotikum, die bei bakteriellen Atemwegsinfektionen erfolgreich eingesetzt wird. Verglichen mit synthetische Mitteln besitzen Heilpflanzen wie die Kapuzinerkresse keine oder nur geringe Nebenwirkungen. Die aromatischen Blätter der Kapuzinerkresse entfalten abhängig vom jeweiligen Anwendungsgebiet eine heilende Wirkung und werden häufig bei Erkältungskrankheiten und Husten eingesetzt. Die Heilpflanze wirkt in frischem Zustand am besten und sollte deshalb als Küchenkraut verwendet werden. Durch den Genuss von Kapuzinerkresse wird der Organismus allerdings empfindlicher gegen die Wirkung von Alkohol. Die gesunde Kresse ist auf dem Wochenmarkt oder in gut sortierten Gemüsegeschäften erhältlich. Zur medizinischen Verwendung werden ausschließlich die Samen der Kapuzinerkresse sowie die oberirdischen Teile der Pflanze genutzt. Alle Bestandteile müssen frisch verarbeitet werden, da die medizinisch bedeutsamen Inhaltsstoffe beim Trocknen an Wirkung verlieren.

    Wirksam bei Erkältungen, Husten und Bronchitis

    Die unreifen Samen können als Kapernersatz genutzt werden. Blätter und Blüten der Heilpflanze sind essbar und eignen sich als Bestandteile oder zum Würzen von Salaten. In der Apotheke sind ebenfalls Fertigpräparate aus den Extrakten der Heilpflanze erhältlich. Kapuzinerkresse wird innerlich und äußerlich verwendet. Äußerlich kommt die Medizinpflanze in Form einer Packung zum Einsatz, die zur Unterstützung der Wundheilung auf kleinere Wunden gelegt wird. Für einen Aufguss genügen ein bis zwei Teelöffel Blätter, die mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen werden. Der Heiltee aus Kapuzinerkresse kann dreimal täglich getrunken werden und hilft bei Erkältungen, Bronchitis, Grippe, Blasen- und Genitalinfektionen. Mangelerscheinungen von Haut und Haaren können mit einem Aufguss aus den Pflanzenteilen der Kapuzinerkresse bekämpft werden. Geeignet ist die Heilpflanze ebenfalls zur unterstützenden Behandlung bei trockener Kopfhaut und als Vorbeugung bei drohendem Haarausfall. Aufgrund ihres schleimlösenden und antibakteriellen Effekts hat sich die Heilpflanze bei der Behandlung von Nasennebenhöhlenentzündungen und Infekten der oberen Atemwege bewährt. Kapuzinerkresse wirkt ebenfalls bei bakteriellen Infekten der Harnwege und stärkt aufgrund ihrer hohen Vitamin-C-Konzentration die Abwehrkräfte. Äußerlich wird die Kapuzinerkresse zur Durchblutungsförderung bei Prellungen angewendet.

  • Bei Durchfall Möhrensuppe – darum ist das Hausmittel so effektiv

    Bei Durchfall Möhrensuppe – darum ist das Hausmittel so effektiv

    Wenn der Magen Schmerzen verursacht und sich auch noch der Darm meldet, dann ist die typische Folge der Durchfall. Prinzipiell ist dieser harmlos und verschwindet auch wieder, doch die Symptome sind ein echtes Ärgernis und schränken im Alltag ein. Man kann sich zum Beispiel nirgends länger aufhalten, da man regelmäßig die Toilette besuchen muss. Die meisten Menschen greifen in so einem Fall zur Cola und zu Salzstangen, die einerseits den Kalorien- und andererseits den Salzverlust ausgleichen sollen. Eine positive Behandlung des eigentlichen Problems erfolgt meist nicht, der Durchfall bleibt. Aus diesem Grund ist der Griff zu einem Hausmittel die effektivere Wahl, denn sie zeigt in der Regel eine schnelle Wirkung und kommt auch ohne Nebenwirkungen aus.

    Die Möhrensuppe

    Das bewährte Hausmittel ist die sogenannte Moro´sche Möhrensuppe. Dabei handelt es sich um ein altes Rezept von Professor Ernst Moro, der zur damaligen Zeit ein Heidelberger Kinderarzt war. Er hat das Heilmittel entdeckt, sodass es auch nach ihm benannt ist. Seine seit 1908 verschriebene Verordnung richtete sich in erster Linie an kleine Kinder, denn bei ihnen ist der Flüssigkeitsverlust – welcher bei einem Durchfall automatisch eintritt – besonders gefährlich. Der Erfolg der Methode ist an der Komplikations- und Sterberate messbar gewesen, diese ging nämlich bei den jungen Patienten stark zurück.

    Die Zubereitung der Möhrensuppe ist kinderleicht

    Für die Herstellung der Suppe muss man zunächst 500 Gramm Karotten schälen. Anschließend wird ein Liter Wasser auf dem Herd aufgestellt, um die Möhren darin eine Stunde lang zu kochen. Im nächsten Schritt erfolgt das Pürieren im Mixer, wobei man den entstehenden Brei am Ende mit Wasser auffüllen muss (ein Liter). Zum Abschluss fehlen nur mehr drei Gramm Kochsalz. Im idealen Fall nimmt man die Möhrensuppe schon direkt zu Beginn der Symptome und regelmäßig zu sich, dabei reichen kleine Mengen völlig aus.

    Darum wirkt das Heilmittel

    Am Anfang wusste man gar nicht, warum die aus Karotten bestehende Suppe eine so großartige Wirkung hat. Dies wurde erst später und mit der Hilfe von modernen Laboruntersuchungen herausgefunden. Das A und O sind die kleinen Zuckermoleküle, die beim Kochvorgang des Gemüses entstehen. Sie nennt man auch Oligosaccharide und kommen den Darmrezeptoren sehr nahe. Diese Ähnlichkeit führt nun dazu, dass sich die Bakterien daran und nicht mehr an die Darmwand andocken. Letztendlich folgt die Ausscheidung der Zuckermoleküle und eine schnelle und effektive Wirkung ist gewährleistet.

    Feine & Gesunde Rezepte

    Feine Rezepte, welche auch noch gesund sind, finden sie unter frissxund.ch

     

     

  • Neue Hoffnung im Kampf gegen Krebs und Alzheimer dank Kurkuma

    Neue Hoffnung im Kampf gegen Krebs und Alzheimer dank Kurkuma

    Alzheimer und Krebs – das sind besonders heimtückische Krankheiten. Denn sie bleiben lange Zeit unbemerkt und übernehmen kaum spürbar das Regiment über unseren Organismus. Deshalb fürchten wir uns so sehr vor ihnen.

     

    Naturheilmittel aus dem Ayurveda lässt uns hoffen

    Immer mehr wissenschaftlichen Studien zufolge rückt ein Erfolg im Kampf gegen Krebs und Alzheimer in greifbare Nähe. Denn ein exotisches Gewürz könnte den Krebs bereits bekämpfen, bevor er überhaupt entsteht. Die Rede ist von Kurkuma, auch unter der Bezeichnung Gelbwurz bekannt.

    Zwischenzeitlich konnten rund 3000 wissenschaftliche Studien beweisen, dass der in Kurkuma vorkommende Wirkstoff Curcumin positive Wirkungen auf verschiedene Krebserkrankungen zeigt.

     

    Wie wirkt Curcumin gegen Krebs?

    Der bedeutsamste Wirkstoff von Kurkuma ist Curcumin. Auf Grund seiner stark antioxidativen Wirkung legt er sich schützend auf die menschlichen Körperzellen. Somit schützt Curcumin die gesunden Zellen vor Angriffen durch freie Sauerstoffradikale. Denn diese wollen im Organismus des Menschen Schäden anrichten. Da diese sich relativ schnell vermehren und unsere DNA schädigen, treten unkontrollierbare Zellteilungen auf. Im schlimmsten Fall kommt es zu Krebs.

    Aus diesem Grund ist es essentiell, freie Sauerstoffradikale aufzuhalten. Somit müssen sie ungefährlich gemacht werden, bevor sie eine Chance haben, Zellen anzugreifen und Erbgut zu schädigen. Ergänzend zu seiner Funktion als Schutzschild stimuliert der Wirkstoff Enzyme und Gene. Dadurch entledigen sich diese der Krebszellen.

     

    Kurkuma bekämpft Alzheimer

    Neben seinem wundersamen Effekt im Kampf gegen Krebs zeigt sich Kurkuma auch als Naturheilmittel bei Alterskrankheiten. Neuesten Forschungen zufolge kann das Gewürz auch Alzheimer erfolgreich bekämpfen.

    Bislang konnte kein Mittel gefunden werden, dass Alzheimer stoppen oder heilen könnte. Aber auch hier kommt Kurkuma seine enorme antioxidative Wirkweise zugute. Denn dank dieser hemmt das exotische Gewürz die Entwicklung von Eiweiß-Ablagerungen im Bereich des Gehirns. Dieselben erzeugen Verklebungen, so dass ein richtiges Arbeiten von Nervenzellen nicht möglich ist. Demzufolge lässt unser Gedächtnis immer mehr nach. Dank Kurkuma kann dies bald der Vergangenheit angehören.

     

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  • Neue Hoffnung im Kampf gegen Krebs und Alzheimer dank Kurkuma

    Neue Hoffnung im Kampf gegen Krebs und Alzheimer dank Kurkuma

    Alzheimer und Krebs – das sind besonders heimtückische Krankheiten. Denn sie bleiben lange Zeit unbemerkt und übernehmen kaum spürbar das Regiment über unseren Organismus. Deshalb fürchten wir uns so sehr vor ihnen.

     

    Naturheilmittel aus dem Ayurveda lässt uns hoffen

    Immer mehr wissenschaftlichen Studien zufolge rückt ein Erfolg im Kampf gegen Krebs und Alzheimer in greifbare Nähe. Denn ein exotisches Gewürz könnte den Krebs bereits bekämpfen, bevor er überhaupt entsteht. Die Rede ist von Kurkuma, auch unter der Bezeichnung Gelbwurz bekannt.

    Zwischenzeitlich konnten rund 3000 wissenschaftliche Studien beweisen, dass der in Kurkuma vorkommende Wirkstoff Curcumin positive Wirkungen auf verschiedene Krebserkrankungen zeigt.

     

    Wie wirkt Curcumin gegen Krebs?

    Der bedeutsamste Wirkstoff von Kurkuma ist Curcumin. Auf Grund seiner stark antioxidativen Wirkung legt er sich schützend auf die menschlichen Körperzellen. Somit schützt Curcumin die gesunden Zellen vor Angriffen durch freie Sauerstoffradikale. Denn diese wollen im Organismus des Menschen Schäden anrichten. Da diese sich relativ schnell vermehren und unsere DNA schädigen, treten unkontrollierbare Zellteilungen auf. Im schlimmsten Fall kommt es zu Krebs.

    Aus diesem Grund ist es essentiell, freie Sauerstoffradikale aufzuhalten. Somit müssen sie ungefährlich gemacht werden, bevor sie eine Chance haben, Zellen anzugreifen und Erbgut zu schädigen. Ergänzend zu seiner Funktion als Schutzschild stimuliert der Wirkstoff Enzyme und Gene. Dadurch entledigen sich diese der Krebszellen.

     

    Kurkuma bekämpft Alzheimer

    Neben seinem wundersamen Effekt im Kampf gegen Krebs zeigt sich Kurkuma auch als Naturheilmittel bei Alterskrankheiten. Neuesten Forschungen zufolge kann das Gewürz auch Alzheimer erfolgreich bekämpfen.

    Bislang konnte kein Mittel gefunden werden, dass Alzheimer stoppen oder heilen könnte. Aber auch hier kommt Kurkuma seine enorme antioxidative Wirkweise zugute. Denn dank dieser hemmt das exotische Gewürz die Entwicklung von Eiweiß-Ablagerungen im Bereich des Gehirns. Dieselben erzeugen Verklebungen, so dass ein richtiges Arbeiten von Nervenzellen nicht möglich ist. Demzufolge lässt unser Gedächtnis immer mehr nach. Dank Kurkuma kann dies bald der Vergangenheit angehören.

     

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  • Darum hilft Echinacea nur bedingt bei einer Erkältung

    Darum hilft Echinacea nur bedingt bei einer Erkältung

    Geht es Richtung Ende des Jahres, dann sind Erkältungen vorprogrammiert. Egal, ob in der U-Bahn oder in Bussen, viele Menschen haben in dieser Zeit mit Schnupfen und Husten zu kämpfen. Kein Wunder, dass dann auch rezeptfreie Erkältungsmittel nach oben schießen und in einer Vielzahl gekauft werden. Besonders beliebt sind Medikamente, die Inhaltsstoffe der Echinacea enthalten. Dahinter verbirgt sich eine Pflanze, die man in der deutschen Sprache Sonnenhut nennt. Viele schwören darauf, doch aus medizinischer Sicht ist die Beweislage dürftig.

    Keine eindeutigen Studienergebnisse

    Als Naturheilmittel bezeichnet, soll die Pflanze gegen Halsschmerzen und Schnupfen helfen. Außerdem sagt man ihr nach, dass sie das Immunsystem stärken soll. Doch leider sind das alles nur mündliche Aussagen, denn zu diesem Thema durchgeführte Studien helfen nicht weiter. Einerseits gibt es nur wenige davon, und andererseits widersprechen sich diese auch sehr stark. Bislang ist also ungeklärt, ob die Pflanze, die mit ihren farbenprächtigen und hutförmigen Blüten dominiert, tatsächlich Erkältungen vorbeugen oder zumindest lindern kann.

    Die verschiedenen Arten

    Ein Problem an den Studien ist, dass nie die gleiche Echinacea-Art untersucht worden ist. Außerdem wurden die Teilnehmer mit Präparaten verschiedener Herkunft analysiert. So kamen einmal die Extrakte aus den Blättern, einmal die der Blüten und einmal ein Auszug aus den Wurzeln zum Einsatz. Dieses „Chaos“ ist aufgrund der Wirkstoffe nicht überschaubar, denn jedes Pflanzenteil wirkt auch anders. Die Vielfalt dieser Ergebnisse macht also einen Vergleich schwer bis unmöglich.

    Es gibt auch Nebenwirkungen

    Auch angebliche Heilmittel haben unerwünschte Wirkungen. Im Falle der Echinacea sind diese sogar besser belegt und zeigen unter anderem eine allergische Reaktion. Natürlich ist dies nicht immer der Fall, doch beim Kauf von Erkältungsmitteln mit Extrakten der Pflanze muss man damit rechnen. Eine Studie besagt außerdem, dass es bei Kindern zu Hautausschlägen gekommen sei. Für die Aufdeckung weiterer Nebenwirkungen fehlen leider Daten, für Kinder und Schwangere gilt jedoch Vorsicht. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA rät sogar dazu, dass werdende Mütter darauf verzichten und Kinder erst ab einem Alter von zwölf Jahren zu solchen Erkältungsmitteln greifen sollen.

    Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass die Pflanze zu wenig erforscht ist (in Bezug auf Erkältung) und Nebenwirkungen auftreten können.

     

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  • Erkältung – hilft die Kapland-Pelargonie?

    Erkältung – hilft die Kapland-Pelargonie?

    Wenn feuchtkaltes Wetter und ein grauer Morgen gemeinsam in den Tag starten, dann sind Erkältungen vorprogrammiert. Jedes Jahr sind wir rund zwei oder dreimal davon betroffen, bei Kindern steigt dieser Wert sogar. Kein Wunder, viele sind draußen unterwegs und haben keine Angst vor Schlamm und Dreck. Die Verursacher hören auf den Namen Rhinoviren und sollten am besten so schnell wie möglich wieder das Weite suchen. Aus diesem Grund greift man in der Regel zu rezeptfreien Hilfsmitteln, wobei eine Option besonders interessant ist. Enthält nämlich ein Produkt Bestandteile der Kapland-Pelargonie, dann soll es zu einer überdurchschnittlich schnellen Hilfe kommen. Doch stimmt das tatsächlich?

    Wissenschaftliche Belege fehlen

    Die Geschichte der Wurzel der Pflanze klingt vielversprechend, sie gilt nämlich in der südafrikanischen Heimat als Heilmittel. Aber nicht nur das, die Medizin schwört auch hierzulande darauf. So gibt es verschiedene rezeptfreie Erkältungsmittel, die Extrakte der Kapland-Pelargonie enthalten. Doch trotz ihrer positiven Eigenschaften gibt es keine beziehungsweise kaum wissenschaftliche Belege. Man weiß also nicht, ob die Kraft der Pflanze bei einer gewöhnlichen Erkältung tatsächlich hilft. Es gibt auf diesem Gebiet einfach keine Studien, außer in Bezug auf Bronchitis. Nimmt man in so einem Fall Pelargonium-Tropfen ein, dann verschwindet der daraus resultierende Husten ein wenig schneller. Doch auch hier fehlen eindeutige Beweise, man darf sie lediglich als vorsichtige Hinweise ansehen. Komisch aber wahr, es gibt mehr Belege was die unerwünschten Wirkungen betrifft. Die Palette reicht zwar von Durchfall bis hin zu Übelkeit, doch wirklich schwere Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

    Nicht immer gleich zu Erkältungsmitteln greifen

    Obwohl solche Mittel helfen, sollte man nicht sofort zu ihnen greifen. Die Schnupfenviren sind zwar lästig, aber auch ohne eine entsprechende Behandlung wird das Immunsystem damit fertig. Im Durchschnitt tritt eine Besserung nach etwa einer Woche ein, bei einem schlimmeren Husten kann es aber auch mal etwas länger dauern. Mit Erkältungsmitteln würde man lediglich einen Zeitvorteil herausholen, und das muss nicht unbedingt sein. Es gilt nämlich: Je weniger Medikamente man nimmt, umso besser ist es. Außerdem bekommt der Körper so etwas zu tun und er verlernt das Kämpfen gegen die bösen Bakterien/Viren nicht.