Schlagwort: Herz

  • Problemzone Bauch – warum Rettungsringe so gefährlich sind

    Problemzone Bauch – warum Rettungsringe so gefährlich sind

    Bei jedem Menschen ist das unliebsame Körperfett anders verteilt. Die einen merken es am Po, wenn sie zugenommen haben, bei anderen sind es die Oberschenkel, wo sich ein paar Kilogramm zu viel bemerkbar machen. Die meisten klagen aber über die Problemzone Bauch, denn ein zu dicker Bauch ist nicht nur unansehnlich, er kann auch für die Gesundheit gefährlich werden. Mit dem Bauchumfang steigt zum Beispiel die Gefahr einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, auch Diabetes kann die Folge sein, wenn der Bauch zu umfangreich wird.

    Die Problemzone Bauch und ihre Gefahren

    Das Fett am Bauch wird auch Viszeralfett genannt. Es sammelt sich am Bauchraum und schließt dann die inneren Organe wie die Leber, die Milz, den Magen und auch den Darm ein. Während das Bauchfett die Organe einhüllt, gibt es gleichzeitig Botenstoffe ab, die eine Entzündung fördern, aber auch Hormone, die den Blutdruck, die Blutfettwerte und den Blutzucker erhöhen, werden zu einer großen Gefahr. Mit zunehmenden Bauchfett ändert sich langsam aber sicher auch der Stoffwechsel und das fördert unter anderem die Zuckerkrankheit. Die Problemzone Bauch birgt jedoch noch eine weitere Gefahr, die alle kennen sollten, die rund um den Bauch abnehmen wollen.

    Ein Hormon, das ständig hungrig macht

    Wenn die Problemzone Bauch immer größere Ausmaße annimmt, dann spielt auch das Hormon Leptin eine entscheidende Rolle. Dieses Hormon ist für die Sättigung zuständig und wenn es unkontrolliert ausgeschüttet wird, dann sorgt das für ständigen Hunger und damit auch für eine Gewichtszunahme. Immer dann, wenn der Körper mehr und mehr fettreiche Nahrung bekommt, dann entwickelt er eine Resistenz gegen das Hormon Leptin, und in der Folge steigt das Hungergefühl immer weiter an. Auf diese Weise beginnt eine Art Teufelskreis, aus dem die Betroffenen irgendwann nicht mehr aussteigen können.

    Pölsterchen und Bierbauch

    Während Frauen ihre Problemzone Bauch gerne etwas kokett Pölsterchen nennen, haben die Herren der Schöpfung mit dem ausgewachsenen Bierbauch ein ganz anderes Problem. Bei den Herren zeigt sich der typische Bierbauch, der nach vorne wächst und eines Tages unschön überlappt, bei den Damen siedeln sich hingegen die Pölsterchen nicht nur direkt am Bauch, sondern vielfach an den angrenzenden Hüften an. Diese Fettpolster sehen zwar nicht sonderlich gut aus, aber sie sind längst nicht so bedenklich wie der Bierbauch bei den Männern. Ob und wann die Problemzone Bauch aber ein kritisches Maß erreicht hat, das lässt sich sehr einfach bei einer Messung des Bauchumfangs feststellen.

    Ab wann wird es kritisch?

    Für die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) stellt sich ein Bauchumfang von 88 cm bei den Damen und 102 cm bei den Herren als sehr bedenklich dar, denn ab diesen Maßen steigt das Risiko für Stoffwechselerkrankungen und für Krankheiten, die das Herz und den Kreislauf betreffen. Gemessen wird der Umfang der Taille immer vor dem Essen, im Stehen und mit freiem Oberkörper. Dabei wird das Maßband an der Mitte des Beckenkamms und am unteren Rand der Rippen angelegt, denn so wird die Messung besonders exakt.

    Mit dem Alter steigt der Bauchumfang

    Bei älteren Menschen bildet sich die Problemzone Bauch praktisch von alleine und das hat hormonelle Ursachen. Mit zunehmendem Alter wird auch der Bauch markanter, denn ungefähr ab Mitte 50 nimmt die Muskelmasse langsam aber stetig ab. Gleichzeitig bildet der Körper Fettdepots und der Grundumsatz sinkt immer weiter ab. Das heißt, auch wer sich immer gleichbleibend ernährt und viel bewegt, braucht im Alter immer weniger Kalorien. Wer die Problemzone Bauch erfolgreich bekämpfen möchte, der muss in Bewegung bleiben und sich möglichst fettarm ernähren, denn das hilft dabei, das Bauchfett in den Griff zu bekommen. Wer schon mit der Problemzone Bauch zu kämpfen hat, der wird den Bauch durch eine Mischung aus Ausdauer- und Kraftsport wieder los.

    Bild: © Depositphotos.com / nanaplus

  • Histamin-Intoleranz – echte Allergie oder eine Unverträglichkeit?

    Histamin-Intoleranz – echte Allergie oder eine Unverträglichkeit?

    „Es tut mir leid, aber das kann ich leider nicht essen, ich reagiere darauf allergisch“ – dieser Satz kann jedes noch so romantische Dinner für zwei komplett ruinieren. Aber nicht nur ein Dinner bei Kerzenschein ist mit einer Unverträglichkeit gegen bestimmte Lebensmittel unangenehm, die Betroffenen stehen auch ständig unter Druck und müssen permanent entscheiden: Was kann ich essen und was nicht? Vielfach wird die vermeintliche Lebensmittelallergie mit einer Histamin-Intoleranz begründet, eine Begründung, die unter Medizinern umstritten ist, denn Nahrungsmittel sind nur sehr selten für eine echte Allergie verantwortlich.

    Unverträglichkeit oder Allergie – wo ist der Unterschied?

    Wer eine Histamin-Intoleranz hat, der muss bei der Wahl der Lebensmittel sehr vorsichtig sein, denn ist zu viel Histamin im Spiel, dann kann das zu Durchfall und juckendem Hautausschlag führen. Aber sind diejenigen, die gegenüber Histamin intolerant sind, auch tatsächlich Allergiker oder haben sie nur eine Unverträglichkeit gegen das Histamin im Essen? In den meisten Fällen handelt es sich bei einer Histamin-Intoleranz um eine Lebensmittelunverträglichkeit. Im Unterschied zur echten Allergie fehlt bei einer Lebensmittelunverträglichkeit nur eine ausreichende Menge an ganz bestimmten Enzymen. Bei kleinen Mengen Histamin macht der Körper keine Schwierigkeiten, werden aber große Mengen Histamin gegessen oder getrunken, dann wird das Stoffwechselsystem überfordert. Handelt es sich um eine echte Allergie, dann reichen schon kleinste Mengen aus und beim Immunsystem schrillen alle Alarmglocken.

    Was ist Histamin eigentlich?

    Histamin spielt bei Allergikern keine ganz so unerhebliche Rolle, denn wenn es zu einer allergischen Reaktion kommt, dann wird vom Körper Histamin in großer Anzahl produziert. Wenn die Menge an Histamin sehr hoch ist, dann bilden sich auf der Haut unter anderem rote unschöne Quaddeln, die unangenehm jucken. Auch wenn es vielleicht paradox klingt, aber auf der einen Seite produziert der Körper selbst Histamin, auf der anderen Seite stellt er aber auch spezielle Schutzstoffe her, die sogenannten Diaminoxidase, kurz DAO, um gegen die Histamine anzugehen. Kommt der Organismus mit der Produktion der Schutzstoffe nicht mehr nach, weil dem Körper einfach zu viel Histamin zugeführt wird, dann kommt es zu einer Histamin-Intoleranz und damit auch zu Hautausschlägen, plötzlichen Hitzewallungen und starken Kopfschmerzen. Bei einer starken Histamin-Intoleranz sind dann auch massive Herzbeschwerden und Atemnot keine Seltenheit. Menschen, die gesund und fit sind, vertragen ohne Probleme ca. 75 Milligramm Histamin, bei denjenigen, die unter einer Histamin-Intoleranz leiden, reichen von 15 Milligramm aus, um eine Reaktion auszulösen.

    Histamin-Intoleranz – worauf sollte Betroffene achten?

    Menschen, die unter einer Histamin-Intoleranz leiden, müssen sich das, was sie essen und trinken, sehr genau aussuchen. Wichtig ist es zu wissen, wie viel Histamin bestimmte Lebensmittel enthalten, denn selbst wenn Histamine in einem Nahrungsmittel vorhanden sind, heißt das nicht, dass es auch zu einer Reaktion des Körpers kommt. Wer gerne Wein trinkt, der muss auf Weißweine umsteigen, um Reaktionen zu vermeiden, denn Rotwein enthält 2,2 Milligramm Histamin pro Liter, Weißwein aber nur 0,02 Milligramm. Auch beim Bier gibt es Unterschiede, denn ein frisch gezapftes Pils hat wie Weißwein nur 0,02 Milligramm Histamin, ein bayrisches Weißbier aber 0,3 Milligramm. Wer mit Histamin Probleme hat, der sollte auch auf Vollmilch verzichten und stattdessen besser fettarme Milch trinken, denn die enthält nur einen Bruchteil der Histamine. Käse ist für Menschen, die auf Histamin reagieren, nicht unproblematisch und hier gilt eine einfache Faustregel: Je länger ein Käse gereift ist, umso höher ist das Histamin. Grundsätzlich gilt, je älter ein Nahrungsmittel ist, je mehr Histamine sind darin auch zu finden. Besonders extrem ist es bei Fisch, denn ein Tag mehr Liegezeit im Kühlschrank kann den Histamingehalt in die Höhe schnellen lassen.

    Wer auf Histamine reagiert, der ist gut beraten, sich anhand von Lebensmittellisten über den jeweiligen Gehalt an Histamin zu informieren.

    Bild: © Depositphotos.com / roobcio

  • Nabelschnurblut aufbewahren kann Leben retten

    Nabelschnurblut aufbewahren kann Leben retten

    Jedes Paar, das ein Kind erwartet, wird mit unendlich vielen Informationen überflutet, die verarbeitet werden müssen. Soll man das Nabelschnurblut aufbewahren oder eher nicht? Auch mit dieser Frage müssen sich die zukünftigen Eltern auseinandersetzen. Im Nabelschnurblut sind einzigartige und kostbare Stammzellen enthalten, daher ist dieses Blut viel zu schade, um es einfach zu entsorgen. Aber was genau kann mit diesem besonderen Blut geschehen und welche Vorteile hat das Kind, wenn das Blut aus der Nabelschnur aufbewahrt wird?

    Ein Geschenk fürs Leben

    Wenn ein Kind geboren wird, dann bekommt es von der Natur ein einzigartiges und sehr wertvolles Geschenk – vitale, junge Stammzellen, die in millionenfacher Anzahl im Blut der Nabelschnur schwimmen. Aus diesen Basiszellen entsteht das Leben, sie machen aus einem Fötus ein Kind und aus dem Kind einen erwachsenen Menschen. Stammzellen helfen dabei, gesund zu bleiben, denn sie arbeiten als eine Art Reparaturtrupp, die verbrauchtes oder verletztes Gewebe wieder regenerieren. Je jünger die Zellen sind, umso größer ist ihre Fähigkeit, das menschliche Gewebe zu reparieren und es zu erneuern. Nabelschnurblut aufbewahren heißt, es stehen Millionen von gesunden und sehr jungen Stammzellen zur Verfügung, die auf einfachem Weg und immer unbedenklich gewonnen werden können. Das Nabelschnurblut aufbewahren bedeutet immer eine Quelle zu haben, wenn Stammzellen gebraucht werden.

    Wie kann man Nabelschnurblut aufbewahren?

    Wenn Eltern das Nabelschnurblut aufbewahren wollen, dann können Sie nicht nur ihrem eigenen Kind, sondern auch engen Verwandten wie den Geschwistern, aber auch einem nicht verwandten Menschen helfen und unter Umständen sogar das Leben retten. Folgende Aufbewahrungsmöglichkeiten stehen den Eltern dabei zur Verfügung:

    • Aufbewahrung in einer öffentlichen Bank für Stammzellen
    • Aufbewahrung in einer privaten Nabelschnurbank
    • Die Kombination aus einer Eigenspende und Fremdspende

    Wird das Nabelschnurblut bei einer privaten Nabelschnurbank aufbewahrt, dann müssen die Eltern selbst für die Lagerung und die spätere Aufbereitung aufkommen. Dafür stehen die Stammzellen nur dem Kind oder einem Mitglied der Verwandtschaft zur Verfügung und es kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt abgerufen werden. Eltern, die Nabelschnurblut aufbewahren lassen wollen und sich für eine öffentliche Spende entscheiden, müssen für die Aufbewahrung und Aufbereitung nichts zahlen, aber sie haben auch keinen Einfluss mehr darauf, wer die Stammzellen bekommt. Die rund 400 Kliniken, die die Aufbewahrung anbieten, geben eine Gewähr, dass die Stammzellen auch bei eigenem Bedarf zur Verfügung stehen.

    Warum sind Stammzellen so wichtig?

    Nabelschnurblut aufbewahren kann nicht nur einem Kind das Leben retten, denn auch 47 % der erwachsenen Menschen bekommen Stammzellenspenden. Allerdings werden für einen Erwachsenen mehr Stammzellen benötigt, denn er hat das höhere Körpergewicht. Stammzellen aus Nabelschnurblut können aber nicht nur schwere Krankheiten wie zum Beispiel Leukämie bekämpfen, sie werden auch benötigt, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, beispielsweise nach einem Herzinfarkt. Eigene Stammzellen sind für eine entsprechende Therapie natürlich die beste Lösung, denn der Körper erkennt die Zellen und wird sie nicht abstoßen. Bei einigen Krankheiten müssen allerdings fremde Stammzellen zum Einsatz kommen, denn nur so kann vermieden werden, dass eine Krankheit erneut ausbricht. Das gilt unter anderem auch für die Leukämie, denn die fremden Zellen sind in der Lage, die Leukämiezellen effektiver angreifen.

    Wie lange kann Nabelschnurblut gelagert werden?

    Viele Eltern stellen sich vielleicht die Frage, wie lange man Nabelschnurblut aufbewahren kann. Rein theoretisch kann das Blut aus der kindlichen Nabelschnur über einen Zeitraum von Jahrhunderten gelagert werden kann. Dazu muss das Blut mit den Stammzellen aber sehr sorgfältig aufbereitet und ebenso sorgfältig gelagert werden. Aufbewahrt wird Nabelschnurblut bei minus 200° Grad, denn nur bei dieser Temperatur kommt der Stoffwechselprozess fast komplett zum Erliegen: Die Stammzellen fallen in einen Dornröschenschlaf, wenn sie aber wieder „aufgeweckt“ werden, dann sind sie wieder wie neu, fit und jung wie unmittelbar nach der Geburt.

    Bild: © Depositphotos.com / arztsamui

  • Gesund und erfolgreich abnehmen – so klappt´s

    Gesund und erfolgreich abnehmen – so klappt´s

    Wäre Abnehmen so leicht wie Zunehmen, dann müsste sich niemand mehr über Diäten Gedanken machen und alle hätten ihre Traumfigur. Leider ist es nicht so, denn das, was gegessen wird, aber nicht vom Körper verwertet werden kann, wird in den Fettzellen gespeichert und die geben das Fett so schnell nicht wieder her. Diäten gibt es viele und jede verspricht einen schnellen und dauerhaften Erfolg, leider kann nicht jede Diät halten, was sie vollmundig verspricht. Aber wie sollte die Ernährung aussehen, damit es mit der Traumfigur klappt? Können Schlankheitsmittel helfen und wie wichtig sind sportliche Aktivitäten?

    Erfolgreich abnehmen – richtig essen

    Zeigt die Waage in die falsche Richtung, dann reagieren die meisten Menschen ebenfalls falsch und essen einfach weniger. Wenn der Körper nicht mehr die Nährstoffe bekommt, die er braucht, dann greift er seine Fettreserven an, aber leider auch die Muskulatur. Wenn die Muskulatur schwindet, dann kann sie nicht mehr ihren eigentlichen Aufgaben nachkommen, nämlich das Fett zu verbrennen. Einfach nichts Fettiges mehr zu essen, ist auch keine brauchbare Lösung, da der Organismus Fett ebenso wie Zucker braucht, um daraus Energie gewinnen zu können. Deutlich effektiver ist es, die Fettmenge zu reduzieren und dem Körper genau so viel zu geben, wie er auch verarbeiten kann.

    Dick ist nicht schick

    Es gab in der Vergangenheit Schönheitsideale, die in der heutigen Zeit keine Vorbildfunktion mehr haben. So ließ zum Beispiel August der Starke sein Körpergewicht in Gold aufwiegen und er war stolz darauf, wenn er wieder zugenommen hatte. Was im Barock als schick galt, ist heute nur noch ungesund, denn zu viel Gewicht schadet dem Körper auf vielfältige Weise. Die Gelenke leiden ebenso wie das Herz und der Kreislauf, und mit jedem Kilo steigt die Gefahr gesundheitlicher Schäden. Mit jedem weiteren Kilo wird es aber auch immer schwieriger abzunehmen, deshalb ist es immer ratsam, frühzeitig die Notbremse zu ziehen und gezielt an Gewicht zu verlieren.

    Die richtige Mischung finden

    Wer erfolgreich abnehmen möchte, sollte auf eine bewährte Mischung aus einer ausgewogenen Ernährung und sportlichen Aktivitäten setzen. Sinnvoll kann es auch sein, spezielle Nahrungsergänzungsmittel oder ein Schlankheitsmittel wie zum Beispiel formoline L112 in die Ernährung einzubauen. Jeder dieser Bausteine kann für sich alleine wenig ausrichten, denn ohne sportliche Betätigung bringt auch eine gesunde Ernährung wenig, umgekehrt gilt das Gleiche. Schlankmacher in Pulverform können ebenfalls keine Wunder bewirken, aber sie können als Ergänzung während einer Diät eine Hilfe sein. So kann beispielsweise eine Mahlzeit durch einen Shake ersetzt werden, während die anderen Mahlzeiten gesunde Komponenten enthalten, die satt, aber nicht dick machen.

    Mit Sport gegen die Pfunde

    Sport ist unverzichtbar, um das Körpergewicht auf Dauer zu reduzieren. Schwimmen, Laufen oder Radfahren sind ideale Sportarten, bei denen jede Menge Kalorien verbrannt werden, und es reicht schon aus, zweimal in der Woche aufs Rad zu steigen, die Laufschuhe anzuziehen oder ins Schwimmbad zu gehen. Wer gerne spazieren geht, der sollte ruhig bei jedem Wetter eine halbe Stunde zügig gehen, denn das ist nicht nur gesund, es lässt auch nach und nach die lästigen Kilos verschwinden. Ergänzt wird das Sport- und Ernährungsprogramm vielleicht auch von Nahrungsergänzungsmitteln wie formoline L112, die dafür sorgen, dass der Körper keine Fettreserven mehr einlagern kann. Wer sich für eine ausgewogene Ernährung sowie für ein sportliches Programm entscheidet und sich konsequent daran hält, braucht auch auf gelegentliche „Dickmacher“ wie ein Stück Torte nicht verzichten.

    Abnehmen funktioniert leider nicht von heute auf morgen, aber mit der richtigen Mischung wird es einfach, Kilos zu verlieren und sich trotzdem gesund und fit zu fühlen.

    Bild: © Depositphotos.com / piotr_marcinski

  • Frühlingsfrische Smoothies – mit viel Energie ins neue Jahr!

    Frühlingsfrische Smoothies – mit viel Energie ins neue Jahr!

    Gesund und immer abwechslungsreich – Smoothies sind im Trend. Wer sich gesund ernähren will und viel frisches Obst und Gemüse in seine Ernährung einbauen möchte, der sollte regelmäßig seine Gemüse- und Obstsäfte selber mixen und genießen. Wie beliebt die trendigen Getränke sind, das zeigt die Statistik, denn 2013 haben 1,4 Millionen Deutsche mindestens einmal pro Woche einen Smoothie getrunken, rund 200.000 genießen ihn sogar jeden Tag. An kalten und grauen Wintertagen kommen frühlingsfrische Smoothies besonders gut an, denn sie machen Lust auf den kommenden Frühling.

    So grün wie der Frühling

    Für frühlingsfrische Smoothies ist Grün die richtige Farbe, denn im Frühjahr sprießen die Bäume, die ersten Knospen zeigen sich und das zarte Grün ist eine wunderbare Inspiration für viele leckere Rezepte. Gemüse und Kräuter sollten bei der Zubereitung der Mixgetränke die Hauptrolle spielen. Wildkräuter eignen sich hervorragend für diese Smoothies, aber auch Kräuter aus dem Garten oder von der Fensterbank sollten nicht fehlen. Blattgemüse wie Spinat, grüne Paprika und Zucchini machen immer eine gute Figur. Für die richtige Würze sorgt zum Beispiel Ingwer, und wer ein bisschen Farbe ins Spiel bringen will, der kann auch Karotten in seinem frischen Drink verarbeiten.

    Für jeden Geschmack die passenden Smoothies

    Fruchtfleisch oder Saft, Milch, frischer Joghurt oder Eis – wenn es um gesunde Smoothies geht, dann bleiben keine Wünsche offen. Auch mit Crushed Ice, also mit zerstoßenem Eis, schmecken sie wunderbar erfrischend und vertreiben mit viel Power sehr schnell den lästigen Winterblues. Hier ein leckeres Rezept:

    • Zwei möglichst süße Äpfel
    • Eine Banane
    • Ein Viertel vom Fruchtfleisch einer Zitrone
    • 100 g frischen Blattspinat
    • 500 ml Mineralwasser ohne Kohlensäure
    • Zitronensaft ganz nach Geschmack

    Die Äpfel werden in Achtel geschnitten und vom Kerngehäuse befreit. Die Banane klein schneiden und zusammen mit den Apfelstücken und dem Fruchtfleisch der Zitrone in einen Mixer, zum Beispiel in den Power Mixer von Bosch geben. Anschließend kommt der gewaschene Spinat dazu, das Ganze wird mit dem Zitronensaft abgeschmeckt, mit Wasser aufgefüllt und dann gut gemixt. Dieser Smoothie sollte eine leicht cremige Konsistenz haben und mit einer Apfelscheibe am Glas serviert werden.

    Lecker mit Ingwer und Birnen

    Auch aus Birne und Ingwer lässt sich toller Saft mixen, der den Winter vertreibt. Der scharfe Ingwer ist dabei eine wichtige Zutat, denn er ist ein Erkältungskiller und sorgt für frische Energie. Folgende Zutaten werden benötigt:

    • Fünf Blätter frischer Mangold
    • Ein kleiner Kopf Eisbergsalat
    • Eine Birne
    • Ein Stück Ingwer
    • 500 ml Mineralwasser ohne Kohlensäure

    Die Birne in Stücke schneiden, den Ingwer raspeln, sowie den Eisbergsalat und den Mangold in kleine Stücke zupfen. Alles in den Mixer füllen, mit dem Mineralwasser auffüllen und zu einem cremigen Drink vermischen. Dieser leckere Smoothie enthält durch den Mangold viel Vitamin C und Eisen, die Birne hat viel Vitamin B und das ist gut fürs Herz.

    Erfrischend mit Minze

    Die Minze ist immer perfekt, wenn es um einen besonderen Frischekick geht. Der folgende Drink ist frühlingsfrisch und kann mit dem vielseitigen Power Mixer aus dem Hause Bosch schnell und einfach zubereitet werden:

    • Ein grüner Apfel
    • Eine halbe Salatgurke
    • Ein kleiner Eisbergsalat
    • 100 g grüne Weintrauben
    • Vier Stängel frische Minze
    • 500 ml Mineralwasser

    Den Apfel, den Salat und die Gurke klein schneiden, die Weintrauben entkernen und die Minze zupfen. Alles in den Bosch Power Mixer geben, mit dem Wasser auffüllen und mixen. Der Apfel sorgt für Kalium und die Minze macht den Saft mit ihren ätherischen Ölen wunderbar frisch.

    Die Liste der frischen, grünen Smoothies kann man endlos fortsetzen und mit dem modernen Power Mixer von Bosch lassen sich diese erfrischenden und gesunden Getränke immer einfach zubereiten und dann genießen.

    Bild: © Depositphotos.com / Anna_Shepulova

  • Plötzliche Ohnmacht – die Angst, die Kontrolle zu verlieren

    Plötzliche Ohnmacht – die Angst, die Kontrolle zu verlieren

    Man kennt das aus vielen Filmen, immer wenn die Situation für die Hauptdarstellerin besonders heikel oder dramatisch wird, dann sinkt sie gekonnt in Ohnmacht. Das, was im Film immer so harmlos aussieht, ist in der Realität für diejenigen, die betroffen sind, alles andere als angenehm. Zwar ist eine plötzliche Ohnmacht in den meisten Fällen harmlos, aber es ist kein gutes Gefühl, das Bewusstsein und damit auch die Kontrolle zu verlieren. Was löst eine Ohnmacht aus und kann man sich davor überhaupt wappnen?

    Welche Ursache kann eine plötzliche Ohnmacht haben?

    Auch die plötzliche Ohnmacht hat einen medizinischen Namen und dieser lautet Synkope. Ärzte sprechen immer dann von einer Synkope, wenn es sich um einen kurzen Ohnmachtsanfall handelt, der nicht länger als ein paar Sekunden dauert. Ausgelöst wird diese kurze Bewusstlosigkeit von einer Durchblutungsstörung im Gehirn, die Ursachen für den Blackout sind aber vielfältig. Ein zu niedriger Blutdruck kann eine plötzliche Ohnmacht zur Folge haben, aber auch eine Schwangerschaft kann eine Synkope auslösen. Nicht immer sind die Ursachen harmloser Natur, hinter einer Ohnmacht kann auch eine ernsthafte Erkrankung stecken.

    Die vier verschiedenen Arten der Ohnmacht

    Wer meint, eine Ohnmacht ist einfach nur ein kurzer Moment der Bewusstlosigkeit, der irrt sich, denn aus medizinischer Sicht gibt es vier verschiedene Arten einer Ohnmacht:

    • Die zerebrovaskuläre Synkope
    • Die vasovagale Synkope
    • Die orthostatische Synkope
    • Die kardiale Synkope

    Die häufigste Form, die eine plötzliche Ohnmacht auslöst, ist die orthostatische Synkope, die immer dann eintritt, wenn der Kreislauf für einen kurzen Moment zusammenbricht. Der Mangel an Flüssigkeit kann diese Ohnmacht auslösen, auch wer einen niedrigen Blutdruck hat und dann von einer liegenden oder sitzenden Position zu schnell aufsteht, der muss damit rechnen, umzufallen. In diesem Augenblick sackt das Blut in die Beingefäße und das Gehirn bekommt nicht mehr genug Sauerstoff. Kommt es zu einer vasovagalen Synkope, dann ist eine starke Reflexreaktion des Körpers die Ursache. Stress, Angst, heftige Schmerzen und Kälte, aber auch Freude oder eine schlechte Nachricht können für eine solche plötzliche Ohnmacht sorgen.

    Die gefährliche Variante

    Wer vor Freude in Ohnmacht fällt, der wird die kurze Bewusstlosigkeit wahrscheinlich gerne in Kauf nehmen. Wenn es sich jedoch um eine kardiale Synkope handelt, dann wird es gefährlich. Eine solche Ohnmacht wird immer von einer Störung der Herzfunktion ausgelöst, vielfach sind es Herzrhythmusstörungen, die einen gefährlichen Einfluss auf den Blutkreislauf haben. Auch eine Veränderung in der Struktur des Herzgewebes kann eine plötzliche Ohnmacht auslösen. Das Gefährliche ist hierbei, dass das Herz während einer kardialen Synkope einfach stehenbleibt. Meist geschieht das ohne vorherige Anzeichen und nicht alle wachen aus dieser Ohnmacht wieder auf. Wenn das der Fall ist, dann handelt es sich um den plötzlichen Herztod, auch Sekundentod genannt.

    Das Anzapfphänomen

    Die zerebrovaskuläre Synkope wird auch das Anzapfphänomen genannt und kommt nicht so häufig vor. Bei einem Anzapfphänomen handelt es sich um den Verschluss eines Gefäßes im Gehirn, was zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff im umliegenden Gewebe führt. Dieses Gewebe sucht sofort nach einer anderen Sauerstoffquelle und zapft einfach ein anderes Gefäß in der Nähe an. Wird aber Blut aus einem anderen Gefäß abgezapft, dann entsteht auch dort eine Unterversorgung und es kommt zu einer kurzen Ohnmacht. Ganz so harmlos wie es klingt, ist eine zerebrovaskuläre Synkope leider nicht, denn ein Gefäßverschluss im Gehirn kann schwerwiegende Folgen haben.

    Wie sollte man bei einer Ohnmacht reagieren?

    Auf eine plötzliche Ohnmacht kann keiner reagieren, aber es gibt Anzeichen, die auf eine Ohnmacht hinweisen. Übelkeit oder Schweißausbrüche gehören dazu, aber auch Ohrensausen, Sehstörungen oder ein Schwindelgefühl. Wenn diese Symptome auftreten, dann ist es wichtig, den Kopf flach und die Beine hoch zu lagern, damit das Blut zurück in den Kopf fließen kann.

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