Schlagwort: Hirn

  • Impfempfehlung stößt auf taube Ohren

    Impfempfehlung stößt auf taube Ohren

    Die Meinungen zum Thema Impfen sind unterschiedlicher denn je. Viele sprechen sich dafür aus und halten die Termine ein. Andere wiederum halten nicht viel davon und verweigern den Gang zum Arzt. Beeinflusst wird das Ganze auch durch Erfahrungen, denn sowohl positive als auch negative Erlebnisse prägen sich ein. Nichtsdestotrotz gab es in Frankreich mehrere Masern-Todesfälle, die man durch eine Impfung hätte verhindern können. So zumindest sieht es das Gesundheitsministerium, das auf diese Vorkommnisse reagiert hat. Besser gesagt wurden Empfehlungen ausgesprochen, die allerdings nicht so angekommen sind wie erhofft. Viele nahmen diese zwar auf, haben aber nichts in diese Richtung getan. Man kann also sagen, dass das Gesundheitsministerium im Großen und Ganzen auf taube Ohren gestoßen ist.

    Kommt ein neues Gesetz?

    Im Moment gibt es drei Pflichtimpfungen. Das wäre einmal gegen Diphtherie, einmal gegen Tetanus und einmal gegen Polio. Der Aufruf der Regierung sollte daran anknüpfen und aussagen, dass man es dabei nicht belassen sollte. Kinder brauchen auch Schutz vor Röteln, Masern und einer Hirnhautentzündung. Der Erfolg hinter der Kampagne blieb aus, was in Hinblick auf die Impfgegner nicht verwundert. Zwischen den Jahren 2000 und 2015 ist ein Anstieg von zehn auf 25 Prozent verzeichnet worden. Eine Vergleichsstudie, welche in 67 Ländern durchgeführt wurde, unterstreicht dieses Ergebnis, denn die Franzosen sind mit 41 Prozent dabei. Es geht darum, dass diese Menschen Impfungen für nicht sicher halten. Nun soll ein neues Gesetz Abhilfe schaffen.

    Die Auswirkungen sind groß

    Anstatt drei Pflichtimpfungen soll es in Zukunft elf davon geben. Die Ausweitung soll Mumps, Masern, Keuchhusten, Röteln, Hepatitis B und drei Erreger (die Auslöser für eine Lungen- und Hirnhautentzündung sein können) beinhalten. Wird es tatsächlich so umgesetzt, dann müssen Eltern ihren Kindern all diese Impfstoffe vor dem zweiten Lebensjahr zumuten. Wer es nicht tut, der wird spätestens in Krippen und in Schulen Probleme bekommen. Kinder ohne nachweisbare Impfungen sollen nämlich erst gar nicht aufgenommen werden. Das neue Gesetz, welches angeblich Anfang 2018 kommen soll, reicht aber trotzdem nicht aus, viel wichtiger ist es Überzeugungsarbeit zu leisten. Das Misstrauen gegenüber Impfungen und der Pharmabranche müsse gesenkt . Spätestens im nächsten Jahr wissen wir dann, ob das Vorhaben in die Tat umgesetzt wurde.

     


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  • ADHS bei Erwachsenen – hohe Effizienz von Verhaltenstherapien

    ADHS bei Erwachsenen – hohe Effizienz von Verhaltenstherapien

    Aufmerksamkeitsdefizitstörungen sind hauptsächlich bei Kindern bekannt, doch ist ADHS bei Erwachsenen ebenso verbreitet. Auch betroffenen Erwachsenen stehen verschiedene Hilfsangebote zur Verfügung. In einer Studie haben sich Psychologen von der Universität Tübingen mit dieser Problematik beschäftigt.

     

    Wirksame Behandlungsmethoden bei ADHS bei Erwachsenen

    Im Rahmen vorgenannter Studie fanden Forscher heraus, dass neben der Gabe von Medikamenten auch Verhaltenstherapien wirksame Hilfe gegen ADHS bei Erwachsenen versprechen. Dagegen sprechen Methoden wie beispielsweise das so genannte Neurofeedback-Training. Denn eine Verhaltenstherapie in der Gruppe benötigt weniger Aufwand und hat sich insgesamt als wesentlich effizienter erwiesen. Entsprechende Resultate können im Fachmagazin „The Lancet Psychiatry“ nachgelesen werden.

     

    Auswirkungen auf Symptome von ADHS untersucht

    An der Studie nahmen insgesamt 18 von ADHS betroffene erwachsene Personen teil. Untergliedert wurden diese in zwei Gruppen. Davon bekam eine Gruppe für einen Zeitraum von zwölf Wochen zwölf Sitzungen Verhaltenstherapie in der Gruppe. Dahingegen erhielt die zweite Gruppe für eine Zeitspanne 15 Wochen 30 Sitzungen eines Neurofeedbacktrainings oder 15 Sitzungen Placebo-Neurofeedback. Ergänzt wurden diese mit 15 weiteren Sitzungen Neurofeedback.

     

    Dadurch ließen sich die Auswirkungen der Behandlungen auf die AHDS-Symptomatik beispielsweise anhand durchgeführter Tests zur Konzentrationsfähigkeit ermitteln. Ferner fand eine Analyse von Hirnstrommustern zu vier unterschiedlichen Messzeitpunkten statt. Laut Dr. Schöneberg – Studienleiter – hat die Studie eindeutig gezeigt, dass eine Verhaltenstherapie bei vorliegenden Symptomen für ADHS bei Erwachsenen effizienter ist. Somit erläutern die Forscher, dass weder Effekte eines Placebo-Trainings noch jene der Neurofeedback-Intervention auf Hirnströme nachweisbar sind.

     

    ADHS bei Erwachsenen

    Zwar beginnt ADHS schon im Kindes- oder Jugendalter. Jedoch bleibt die Erkrankung bei nahezu 60 Prozent aller Betroffenen auch im Erwachsenenalter bestehen. Nicht selten führen die Schwierigkeiten zu Problemen im privaten wie auch beruflichen Leben. Zu den Symptomen im Erwachsenenalter gehören unter anderem innere Unruhe, verminderte Stresstoleranz sowie Impulsivität. Ferner zeigen sich gehäuft Schwierigkeiten bei der Organisation und Planung. Aber auch eine gewisse Unfähigkeit, sich für einen längeren Zeitraum zu konzentrieren ist auffällig bei ADHS im Erwachsenenalter.

     


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  • Wie gefährlich sind Hochspannungsleitungen?

    Wie gefährlich sind Hochspannungsleitungen?

    Damit ein Haushalt mit Strom zur Verfügung hat, müssen Hochspannungsleitungen vorhanden sein. Sieht man sich in der Umgebung um, dann ist deren starke Verbreitung nicht zu übersehen. Eine Schönheit sind sie freilich nicht, aber wie sieht es mit der Gesundheit für uns Menschen aus? Sind die Teile tatsächlich ungefährlich oder muss man sich Sorgen machen? Nun, in der Praxis ist es so, dass Personen, bei denen eine Hochspannungsleitung aufgestellt wird, Widerstand leisten. Grundsätzlich handelt es sich dabei um eine typische Reaktion des Körpers, denn unter einem solchen Gerüst summt und knistert es ständig. Das Gehirn nimmt dies als Gefahr auf, wirklich beruhigend ist aber auch der Name (Hochspannungsleitung) nicht. Interessant sind aber letztendlich nicht die theoretischen Meinungen, sondern die messbaren Ergebnisse.

    Mehr Forschungsarbeiten nötig

    Wer nahe an solchen Leitungen aktiv ist (zum Beispiel beruflich oder durch den Wohnort bedingt), der sucht in der Regel im Internet nach Studien und Berichten. Leider sind die Erfolgsaussichten eher schlecht, denn bislang fehlen eindeutige Beweise und Erfahrungen zu diesem Thema. Offiziell gäbe es keinen Grund zur Sorge, denn die gesetzlichen Regelwerke würden eine entsprechende Absicherung garantieren. Laut Inge Paulini (Amtschefin) sind bislang keine Fälle bekannt, die auf negative Folgen zurückzuführen sind. Trotzdem fordert Paulini zu weiteren Forschungen auf, die Kosten sollen dabei rund 18 Millionen Euro betragen. Dahinter steckt allerdings auch ein wirtschaftlicher Aspekt, denn für eine erfolgreiche Energiewende bräuchte Deutschland viele neue Stromleitungen.

    Dieses Risiko könnte bestehen

    Sobald Strom fließt, türmen sich magnetische und elektrische Felder auf. Das gilt aber nicht nur für Dinge wie Hochspannungsleitungen, auch Lebewesen tragen elektrische Ströme in sich (zum Beispiel im Herzen und in den Nerven). Treffen diese auf äußere Magnetfelder, dann können zusätzliche Felder entstehen. Kommt es bei den äußeren Feldern zu einem überhöhten Schwellenwert, dann ist eine Gefährdung der Gesundheit nicht ausgeschlossen. Kammerflimmern wäre beispielsweise eine solche Folge. Damit diese Theorie wirklich nur am Blatt Papier besteht, dürfen bestimmte Grenzwerte nicht überschritten werden. Auf diesen Punkt bezieht man sich so stark, dass Folgeschäden ausgeschlossen sind. Wie gesagt, genaue Untersuchungen fehlen bislang.

    Normalerweise sollte man sich auf die Aussagen mit den Grenzwerten verlassen können, unbedingt herausfordern muss man es aber nicht. Besser man hält sich von den Hochspannungsleitungen fern und hält nach einem gemütlicheren Plätzchen Ausschau.

     

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  • Diese Lebensmittel schützen vor Alzheimer

    Diese Lebensmittel schützen vor Alzheimer

    Alzheimerpatienten haben es nicht leicht, sie vergessen Dinge und können sich an vieles nicht mehr erinnern. Zwar verursacht das Ganze keine Schmerzen, doch unter bestimmten Bedingungen kann es gefährlich sein. Wird zum Beispiel ein Topf am Herd vergessen, dann ist ein Wohnungsbrand nicht mehr weit entfernt. Natürlich möchte niemand daran erkranken, in den meisten Fällen entscheidet jedoch das Schicksal darüber. Völlig machtlos ist man aber nicht, ein neu erschienenes Buch berichtet über das richtige Essen und welche Lebensmittel vor Alzheimer schützen können. Der positive Einfluss dieser Nährstoffe ist bestätigt, man tut seinem Körper also definitiv etwas Gutes.

    Fisch, Kokosöl, Nüsse und Co.

    Die in Fisch und Meeresfrüchten enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind besonders gut für unser Gehirn. Auch die zu versorgenden Blutgefäße profitieren davon. Tipp: Anstatt zu Fischöl-Kapseln sollte man besser direkt zu Fisch greifen.

    Ein weiteres „Wundermittel“ ist Kokosöl. Verschiedene Studien beweisen, dass das Öl ein echtes Kraftpaket fürs Gedächtnis ist. Die speziellen Fettsäuren werden nämlich in Ketone umgewandelt. Dabei handelt es sich um Brennstoffe, von denen sich unser Gehirn ernährt.

    Die regelmäßige Aufnahme von Nüssen fördert die Hirngesundheit und die Blutfettwerte. Möglich wird das durch die enthaltenen Fette und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen. Sie eignen sich perfekt als Zwischensnack.

    Das aus der Gelbwurzel gewonnene Kurkuma (Curry-Gewürz) ist in Verbindung mit Pfeffer eines der besten Mittel gegen Alzheimer. Es hemmt beziehungsweise verhindert die Entstehung von Amyloiden. Das sind die Ablagerungen, die für die Vergesslichkeit verantwortlich sind.

    Bei der Wahl einer Obstsorte sollte man sich für Beerenfrüchte entscheiden. Sie haben überdurchschnittlich viel Ballast- und Wirkstoffe, außerdem ist der Zuckergehalt geringer. Bereits kleine Mengen entwickeln ein entzündungshemmendes Potenzial, zusätzlich wird auch die Gefäßdurchblutung verbessert.

    Gemüse hat zurecht einen guten Ruf. Ein hoher Konsum fördert die Verdauung und wirkt positiv auf unser Gehirn. Karotten, Zwiebel und Konsorten verfügen über wertvolle Inhaltsstoffe, dazu zähen beispielsweise Vitamin K, Polyphenole und Kalium.

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  • Zecken – Ab wann ein Arztbesuch Pflicht ist!

    Zecken – Ab wann ein Arztbesuch Pflicht ist!

    Ein Picknick auf einer grünen Wiese und schon ist es passiert. Eine Zecke krabbelt am Körper und sucht sich eine Stelle für ihren Durst nach Blut. In der Regel spürt man weder das Krabbeln noch den Biss. Es spielt sich alles im Hintergrund ab, sodass das Opfer nichts bemerkt. Außerdem suchen die Viecher oft getarnte Stellen aus (die Kniekehlen zum Beispiel), was die ganze Thematik noch schwieriger macht. Grundsätzlich ist ein Biss einer Zecke nicht gefährlich, dies ist erst der Fall, wenn das Tier auch schon vorher auf Beutezug war. Dann besteht nämlich die Gefahr, dass krankmachende Bakterien in den Körper gelangen. Manche davon können sogar die Lebensqualität einschränken, davor schützt nicht einmal eine Impfung. Auch stellt sich die Frage, wann der Gang zum Arzt zur Pflicht wird.

    Absuchen und Entfernen

    Einen 100%igen Schutz vor Zecken gibt es nicht. Deshalb sollten sich Waldgänger jeden Abend absuchen. Wurde eine gefunden, dann muss diese entfernt werden. Dafür kann man entweder eine Pinzette oder eine Zeckenkarte aus der Apotheke verwenden. Wichtig ist, dass die Zecke ohne Drehen herausgezogen wird. War dieser Schritt erfolgreich, dann empfiehlt sich eine Desinfizierung mit Alkohol oder Jod. Solange man das Tier komplett und ohne Folgen rausziehen konnte, ist kein Arztbesuch notwendig. Die übertragenden Krankheiten sind übrigens Babesiose, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose. Folgen davon können unter anderem Depressionen, eine Hirnhautentzündung oder hohes Fieber sein.

    Dann sollte ein Arzt hinzugezogen werden

    Nicht selten kommt es zu Komplikationen. Beispielsweise ist der Kopf noch drinnen, oder es bildet sich ein runder, roter Fleck um die Bissstelle. Sollte einer der beiden Fälle auftreten, dann muss man unverzüglich den Hausarzt verständigen. Vor allem der rote Fleck ist eine Gefahr, da es eine Frühphase von Borreliose ist. Und je früher behandelt wird, umso höher sind die Erfolgschancen. Leider gibt es bislang keinen Impfstoff gegen diese Krankheit, man muss daher die Augen offen halten und schnell handeln. Es schadet übrigens nicht, wenn man die Zecke für spätere Untersuchungen aufhebt. Das kommt der Diagnoseerstellung zugute.

    Unterm Strich gilt: Konnte man das Tier nicht vollständig entfernen oder treten irgendwelche Symptome auf, dann ist der Gang zum Arzt Pflicht.

     

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  • So gefährlich ist Gaslighting in einer Beziehung

    So gefährlich ist Gaslighting in einer Beziehung

    Im Laufe der Zeit gab es schon viele Beziehungsphänomene. Die neueste Version hört auf den Namen „Gaslighting“ und gehört zu den gefährlichsten. Wer davon betroffen ist, der sollte die Beziehung sofort beenden und den Partner aus seinem Gedächtnis löschen. Für den Betroffenen ist es nämlich nicht nur ein harmloser Streich, man spricht von Gehirnwäsche und emotionalen Manipulationen. Klingt unglaublich, ist aber leider tatsächlich so. Im Grunde genommen geht es darum, dass er oder sie den anderen aufgrund von gezielten Äußerungen beziehungsweise Handlungen schädigt. Die Folge ist ein geschwächtes Selbstbewusstsein/Selbstwertgefühl, dass das Opfer total unsicher macht. Es gibt sogar extreme Fälle, bei denen der Betroffene quasi seine Identität verliert. Gaslighting ist demnach ein ernstes Thema.

    Psychische Gewalt

    Psychologen sprechen von psychischer Gewalt und von Missbrauch. Ein solches Erlebnis zu verarbeiten ist Schwerstarbeit und kostet viel Kraft. Der Begriff kommt übrigens aus der TV-Szene, denn in den 40er Jahren gab es einen Film mit dem Namen „Gaslight“. Darin hat ein Mann seiner Frau versucht einzureden, dass diese den Verstand verloren hätte. Es ist also das gleiche Prinzip wie das Beziehungsphänomen 2017. Auch neuere Filme beruhen auf diesem Thema. Dazu gehört zum Beispiel „Girl on the train“, welcher im letzten Jahr in den Kinos lief. Die Geschichte dahinter erzählt, wie eine Frau von ihrem Ehemann mit ganz Kraft überzeugt wurde, dass diese ein Alkoholproblem hätte und verrückt sei. Irgendwann nimmt sie ihm dieses Märchen ab und fällt in ein Loch. Genau so kann es auch in der Realität ablaufen.

    So kann man sich schützen

    Einen Gaslighter erkennt man in der Regel an verschiedenen Symptomen. Redet der Gegenüber immer nur schlecht über jemanden und gibt ihm für alles die Schuld, dann besteht zumindest ein Verdacht darauf. Außerdem wird diese Person versuchen die beruflichen Erfolge nach unten zu ziehen, und eine Distanz zwischen seinem Partner und seinen Freunden aufzubauen. Abhängigkeit gehört ebenfalls dazu, wobei damit der finanzielle und der emotionale Aspekt gemeint sind. Das soll dazu führen, dass sich der Betroffene nicht mehr von seinem Gegenüber lösen kann.

    Letztendlich ist Gaslighting ein sehr gefährliches Beziehungsphänomen, das Menschen auf Dauer stark schädigen kann. Wer ein solches Spiel vermutet, der sollte den Kontakt zu dieser Person sofort und ohne Kompromisse abbrechen.

     

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