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  • Die 12. SSW – die Frühschwangerschaft geht zu Ende

    Die 12. SSW – die Frühschwangerschaft geht zu Ende

    In der 12. SSW endet der dritte Schwangerschaftsmonat und damit liegt das erste Drittel der Schwangerschaft schon hinter der Mutter. Die Umstellung der Hormone, die vielen Frauen besonders am Anfang dieses ersten Drittels zu schaffen gemacht hat, gehört ab jetzt der Vergangenheit an und die werdenden Mütter fühlen sich sowohl körperlich als auch mental sehr wohl. Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind, sehen besonders in der 12. SSW, wie der Bauch wächst. Das Kind ist in dieser Phase der Schwangerschaft recht aktiv, was jedes Ultraschallbild in der 12. SSW eindrucksvoll beweist. Was die 12. SSW so entspannt macht, ist auch die Tatsache, dass die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt auf ein Minimum zurückgeht.

    So entwickelt sich das Baby in der 12. SSW

    Fünf bis sechs Zentimeter ist das Baby in der 12. SSW groß und es wiegt ca. 16 Gramm. Organe wie die Leber, die Nieren und auch der Magen haben ihre Arbeit bereits aufgenommen und da sich gleichzeitig auch das Gehirn weiter entwickelt, ist es dem Kind möglich, seine Bewegungen immer besser zu koordinieren. Wenn der Arzt in der 12. SSW einen Ultraschall macht, dann können die Eltern schon sehen, wie aktiv ihr Baby ist, denn es ist permanent in Bewegung und macht die ersten Purzelbäume. Eltern, die in der 12. SSW Bilder sehen, können auch entdecken, wie das Baby seine Reflexe trainiert, es kann nämlich schon am Daumen lutschen und Fruchtwasser trinken. Sollte der Arzt in der 12. SSW ein Video machen, dann ist ebenfalls zu sehen, wie das Kind die Augenlider bewegt und den Mund auf und zu macht.

    In der 12. SSW stellt der Embryo seine Ernährung um. Hat er sich in den ersten Wochen der Schwangerschaft fast ausschließlich vom Dottersack der Eizelle ernährt und damit praktisch von seinen eigenen Vorräten gelebt, kann er sich jetzt von der bereits voll entwickelten Plazenta ernähren, die bis zur Geburt alles bietet, was das Baby für ein gesundes Wachstum braucht. Über die Blase wird in der 12. SSW schon der erste Urin ausgeschieden und mit der Fähigkeit zu trinken bekommt das Baby jetzt auch schon mal den ersten Schluckauf. Da die Blase entleert wird, muss das Fruchtwasser ab der 12. SSW ständig ausgetauscht werden, und für die Mutter heißt das, sie muss viel trinken, damit es nicht zu „Engpässen“ bei der Menge des Fruchtwassers kommt.

    Die 12. SSW – eine Erholungspause für die Mutter

    In der 12. SSW werden die meisten Frauen merken, dass ihre normale Kleidung langsam, aber sicher anfängt zu spannen und deshalb müssen sie schon die ersten Umstandshosen kaufen. Übelkeit, Erbrechen und andere Beschwerden, die viele Frauen durch die ersten Schwangerschaftswochen begleitet haben, sind verschwunden, und die werdenden Mütter freuen sich, dass sie endlich wieder richtig Appetit haben. Da nicht nur das Kind, sondern auch die Gebärmutter stetig wächst, nimmt der Druck auf die Organe immer mehr zu und das kann zu leichtem Sodbrennen führen. In diesem Fall hilft es, die Ernährung entsprechend umzustellen und nur wenig, dafür aber öfter mal eine Kleinigkeit zu essen. Da sich das Sodbrennen vor allem in der Nacht bemerkbar macht, ist ein zweites Kissen eine gute Idee. Die höhere Lage im Bett verhindert, dass die Magensäure durch die Speiseröhre nach oben steigen kann.

    Der Bedarf an Nährstoffen steigt ab der 12. SSW kontinuierlich an und für das Baby ist es sehr wichtig, dass die Mutter viel jodreiche Nahrung zu sich nimmt. Frauen, die gerne Fisch und Meeresfrüchte essen, werden die 12. SSW besonders genießen, denn das Spurenelement Jod ist vor allem in Fisch und Meeresfrüchten zu finden und für die Mutter ist Schlemmen angesagt. Wer in der 12. SSW ein Ziehen im Unterleib verspürt, sollte sich keine Sorgen machen, denn mit dem stetigen Wachstum von Gebärmutter und Kind werden die sogenannten Mutterbänder immer mehr belastet, was ein leichtes Ziehen zur Folge hat.

    Viele Frauen bekommen in der 12. SSW Komplimente für ihr gutes Aussehen und das nicht ohne Grund. Die Haare werden voller und glänzender, und da die Haut immer besser durchblutet wird, sorgt das für einen rosigen gesunden Teint. Allerdings beginnt in der 12. SSW auch eine Veränderung der Hautpigmentierung. Sommersprossen sind jetzt deutlicher sichtbar, es können sich hellbraune Flecken auf der Haut bilden und die Brustwarzen wie auch die Warzenhöfe färben sich dunkler.

    Welche Vorsorgeuntersuchung ist in der 12. SSW wichtig?

    In der 12. SSW steht die Erste der großen Vorsorgeuntersuchungen auf dem Programm. Der Arzt schaut auf dem Ultraschall, wie es dem Kind geht und es wird ein großes Blutbild gemacht. Wenn es sich um eine Risikoschwangerschaft handelt, dann wird der Arzt über die normalen Vorsorgeuntersuchungen hinaus noch andere Diagnostikverfahren anwenden. Eines dieser Verfahren ist die Vermessung der Nackenfalte.

    Zwischen der 11. und der 14. SSW bildet sich im Nackenbereich des Babys eine natürliche Ansammlung von Flüssigkeit. Ärzte nennen das eine Nackentransparenz und wie diese Ansammlung von Flüssigkeit beschaffen ist, gibt dem Arzt Auskunft darüber, ob sich das Kind normal entwickelt oder nicht. Wenn in der 12. SSW bei der Nackenmessung Bilder gemacht werden, dann kann der Arzt sehen, ob das Kind vielleicht Fehlbildungen hat. Wenn die Messwerte zwischen einem und zweieinhalb Millimeter liegen, dann ist alles in Ordnung, ab drei Millimeter sprechen die Ärzte von einer deutlichen und ab sechs Millimeter von einer starken Veränderung.

    Bei deutlichen oder sogar starken Abweichungen von der Norm kann unter anderem eine Fehlbildung von Lunge, Herz oder Skelett vorliegen, aber auch das Turner-Syndrom oder das Down-Syndrom sind dann möglich. Eine größere Nackentransparenz kann aber auch der Auslöser für einen Bruch des Zwerchfells oder des Nabels sein.

    Wenn sich durch die Nackenmessung eine Abweichung der Norm zeigen sollte, dann ist das allein kein Grund, um die Schwangerschaft abzubrechen. Die Vermessung der Nackentransparenz dient lediglich als eine Art Softmarker in der pränatalen Diagnostik und sollte nie die alleinige Grundlage für eine so schwerwiegende Entscheidung wie ein Abbruch sein. Wenn es Auffälligkeiten gibt, dann sollten die Eltern mit dem Arzt über weitere Untersuchungen wie zum Beispiel eine Fruchtwasserpunktion sprechen, und sich beraten lassen, welche Untersuchung ein endgültiges Ergebnis bringt.

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  • Die 13. SSW – eine ruhige Phase der Schwangerschaft

    Die 13. SSW – eine ruhige Phase der Schwangerschaft

    In der 13. SSW beginnt der vierte Schwangerschaftsmonat und für die Mutter damit eine ruhige Phase der Schwangerschaft. Das Kind ist jetzt elf Wochen alt und es ist in der 13. SSW überwiegend mit Wachsen beschäftigt, aber auch die inneren Organe entwickeln sich nach und nach. Die meisten Mütter genießen die Schwangerschaft zu dieser Zeit, denn in der SSW 13 gehören Beschwerden wie ständige Müdigkeit, morgendliches Erbrechen, starker Harndruck und Übelkeit der Vergangenheit an. In der 13. Schwangerschaftswoche ist der Bauch als Bäuchlein erkennbar und deshalb nutzen viele Frauen diese Phase der Schwangerschaft, um noch einmal einen Strandurlaub zu genießen.

    Was macht das Baby in der 13. SSW?

    In der 13. SSW liegt die Größe des Babys zwischen sechs und sieben Zentimetern und es wiegt zwischen 18 und 23 Gramm. Was macht das Baby in der 13. SSW? Die Antwort ist einfach und lautet wachsen, wachsen und noch einmal wachsen. Aber auch das Skelett, die Muskeln und die Organe reifen und das Kind bekommt zum ersten Mal so etwas wie Proportionen. Die Ultraschallbilder in der 13. SSW zeigen ganz deutlich, dass sich der Körper und der Kopf immer mehr angleichen und Eltern, die eine Video Entwicklung in der 13. SSW sehen, können schon einen kleinen Menschen erkennen.

    Der Darm des Babys nimmt in der 13. SSW seine Arbeit auf und das Kind hat zum ersten Mal Stuhlgang. Auch die Bauchspeicheldrüse hat ihre Tätigkeit schon aufgenommen und produziert Insulin. In der 13. SSW verwandeln sich die Skelett-Knorpel langsam in Knochen, aber die eigentliche Verknöcherung des kompletten Skeletts wird erst weit nach der Geburt des Kindes im Teenageralter abgeschlossen sein. Vor allem bei den langen Röhrenknochen der unteren und der oberen Extremitäten beginnt das Wachstum in der Mitte des Knochens und setzt sich dann zu den Knochenenden fort. Erst wenn dieser so wichtige Prozess beendet ist, dann ist das Längenwachstum eines Menschen vollständig abgeschlossen.

    Der Schädelknochen ist in der 13. SSW zwar schon vorhanden, zusammenwachsen wird dieser Knochen aber erst im ersten Lebensjahr. Einer der Gründe liegt im Gehirn, das jetzt noch sehr viel Platz zum Wachsen braucht, ein anderer Grund ist, dass eine natürliche Geburt überhaupt nicht möglich wäre, wenn die Struktur des Schädels nicht flexibel ist. In der 13. SSW verknöchern aber bereits die empfindlichen Gehörknöchelchen des Kindes und das macht es möglich, dass das Baby zum ersten Mal Geräusche wahrnehmen kann. Selbst wenn die Augen jetzt noch geschlossen sind und sich erst in der 26. Schwangerschaftswoche öffnen, kann das Baby schon hell von dunkel unterscheiden. Die Helligkeit nimmt das Kind allerdings nur gedämpft und wie durch einen roten Schleier wahr.

    Wie sieht das Baby in der 13. SSW aus?

    Viele Eltern wollen möglichst früh wissen, ob es ein Sohn oder eine Tochter wird. Ist in der 13. SSW ein Junge oder ein Mädchen unterwegs? Mit ein bisschen Glück ist auf dem Ultraschall ein Mädchen in der 13. SSW zu erkennen. Wenn das Baby gerade in diesem Moment richtig liegt, dann ist entweder eine Klitoris oder aber ein Penis sichtbar. Bei einem Mädchen sind in der 13. SSW schon zwei Millionen Eizellen in den Eierstöcken zu finden, wenn das kleine Mädchen auf die Welt kommt, dann wird sich diese Zahl aber halbiert haben. Ist das Mädchen 17 Jahre alt, dann wird sie nur noch 200.000 Eizellen haben. In der 13. SSW entwickeln sich die Stimmbänder und über der Oberlippe und den Augenbrauen wachsen kleine feine Härchen.

    Noch bedeckt die sogenannte Lanugobehaarung den ganzen Körper des Kindes und in den Talgdrüsen wird die Käseschmiere produziert, die die Haut des Kindes davor schützt, im Fruchtwasser aufzuweichen. Unmittelbar nach der Geburt stößt der Körper die Behaarung wie auch die Augenbrauen und die Kopfbehaarung vollständig ab, bei einigen Kindern bleibt aber meist auf dem Rücken ein weicher Flaum zurück, der in den ersten Lebenstagen jedoch wieder verschwindet.

    Das Baby hat in der 13. SSW schon Rillen in den Fingerkuppen, es kann jetzt schon gähnen, die Stirn runzeln und auch am Finger saugen. Auf einen sanften Stupser reagiert es mit dem sogenannten Root-Reflex, den es später noch einmal benutzen wird, um nach der Brust der Mutter und damit nach der Nahrungsquelle zu suchen.

    Wie fühlt sich die werdende Mutter in der 13. SSW?

    Bei schlanken Frauen macht sich die Schwangerschaft in der 13. Woche auch äußerlich bemerkbar, denn die Gebärmutter wächst zu diesem Zeitpunkt aus dem Becken in den Bauch. Diese Entwicklung hat auch einen positiven Effekt, denn der ständige Harndrang lässt etwas nach. Nicht selten diagnostiziert der Arzt in der 13. SSW eine tief liegende Plazenta, das ist allerdings kein Grund zur Sorge, denn bei einigen Frauen bewegt sich die Plazenta erst während es vierten Monats in die perfekte Lage.

    Die Brüste beginnen in der 13. SSW die Vormilch, das Kolostrum zu produzieren, die nach der Entbindung die erste Nahrung darstellt, bevor die eigentliche Muttermilch einschießt. Am Bauch und an den Beinen können sich jetzt auch die ersten Dehnungs- oder Schwangerschaftsstreifen zeigen und in der 13. SSW ist auch die Linea Negra, eine dünne Linie zwischen dem Nabel und dem Schambein bei vielen Frauen schon sichtbar. Dehnungsstreifen lassen sich leider nicht vermeiden, aber mit Zupfmassage und milden Massageölen bleibt die Haut elastisch und die Streifen sind nicht allzu stark.

    Die Gewichtszunahme hält sich in der 13. SSW in Grenzen, die meisten Frauen nehmen nur zwischen anderthalb und zwei Kilo in dieser Woche zu. Der Kalorienbedarf liegt in der 13. SSW bei rund 2.200 Kalorien, er wird aber zum Ende der Schwangerschaft auf 2.500 Kalorien täglich anwachsen. Viel Obst sollte jetzt auf dem Speiseplan stehen, aber auch frisches Gemüse, Fisch und knackige Salate bekommen dem Baby sehr gut. Wenn der Heißhunger kommt, dann darf die werdende Mutter auch mal nachgeben und Schokolade, Kuchen oder ein Eis mit Sahne essen.

    Für die gesunde Entwicklung des Babys ist Folsäure sehr wichtig und eine ausgewogene Ernährung versorgt das Baby auch mit der ausreichenden Menge. Sollte die Menge aber nicht ausreichen, dann wird der Arzt ein Folsäurepräparat verordnen, das die Mutter in Form von Nahrungsergänzungsmittel einnehmen kann.

    Bild: © Depositphotos.com / chesterf

  • Wie schädlich ist Elektrosmog im Schlafzimmer?

    Wie schädlich ist Elektrosmog im Schlafzimmer?

    Wir verbringen zwölf Jahre unseres Lebens vor dem Fernseher, spielen neun Monate mit unseren Kindern und wir verschlafen ganze 24 Jahre. Diese 24 Jahre die wir schlafen und träumen, sollten so angenehm wie möglich sein, denn gesunder Schlaf ist wichtig für Körper und Seele. Im Schlaf regeneriert sich der Körper und die Psyche versucht, die komplexen Zusammenhänge des vergangenen Tages aufzuarbeiten. Damit wir gesund und tief schlafen können, brauchen wir die richtige Matratze, frische Luft und ein angenehmes Raumklima. Dieses Raumklima kann allerdings empfindlich gestört werden, wenn zum Beispiel Elektrosmog ins Spiel kommt.

    Was ist eigentlich Elektrosmog?

    Thomas Edison hätte es sich 1879 wahrscheinlich nicht träumen lassen, dass seine Erfindung die ganze Welt für immer verändern würde. Als er die Glühbirne erfand, erstrahlte alles in einem neuen, hellen Licht und ein modernes Zeitalter war angebrochen. Heute können wir uns nicht mehr vorstellen, wie die Welt ohne diese saubere Energiequelle aussehen würde, aber das Elektrizität krankmachen kann, das können sich nur die wenigsten vorstellen. Handysendemasten, Stromleitungen, Kabel und vor allem elektrische Geräte wie Fernseher und Smartphones erzeugen unsichtbare, magnetische Kraftfelder – die Sie sich bewusst auch mitten ins Schlafzimmer, oft ausgehend von der kuscheligen Matratze, aufbauen. So sorgen Sie allein für den Elektrosmog. Wie stark diese besondere Art von Smog ist, das wird klar, wenn man sich vor Augen führt, dass die elektromagnetische Strahlung heute bis zu 200 Millionen Mal intensiver ist als noch vor 100 Jahren.

    Elektrosmog – gefährlich oder unbedenklich?

    Unsere Welt wird zunehmend technisiert und diese Entwicklung macht auch vor den Schlafzimmertüren nicht halt. Während früher nur eine Lampe auf dem Nachttisch zu finden war, haben dort heute das Smartphone, ein Tablet oder ein Laptop ihren Platz. Auch ein moderner Fernseher hat längst seinen Weg in viele deutsche Schlafzimmer gefunden und er sorgt wie alle anderen Geräte auch, für Elektrosmog. Es gibt eine Reihe von Studien zum Thema Elektrosmog, aber ob er wirklich zellschädigend ist, das konnten die Studien nicht einwandfrei nachweisen. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Krebserkrankungen im näheren Umfeld von Funkmasten. Ob es aber tatsächlich einen direkten Zusammenhang zwischen den Erkrankungen und dem Elektrosmog gibt, das wird aus wissenschaftlicher Sicht nach wie vor kontrovers diskutiert.

    Ausschalten ist besser

    Da der Zusammenhang zwischen einer erhöhten Krebsgefahr und Elektrosmog umstritten ist, raten Experten dazu, lieber auf Nummer sicher zu gehen und elektrische Geräte besonders im Schlafzimmer entweder auszuschalten oder gleich ganz zu verbannen. Die Internationale Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung kurz IGEF, hat eine Art Leitfaden veröffentlicht, wie Elektrosmog im Schlafzimmer vermieden werden kann. So sollte man zum Beispiel nicht über das öffentliche W-Lan ins Internet gehen, sondern Geräte nutzen, die an ein Kabel gebunden sind und Smartphones wie auch Tablets und Laptops nicht in der Reichweite des Bettes platzieren. Aber auch eine Leselampe, die ein Netzteil hat, eine elektrische Heizdecke oder auch ein Radiowecker und ein vermeintlich harmloses Babyfone sorgen für Elektrosmog und damit für eine hohe Strahlenbelastung, wenn sie die ganze Nacht eingeschaltet sind. Was Sie noch alles tun können, um Elektrosmog auf einem möglichst geringen Niveau zu halten, finden Sie zum Beispiel auf dem Blog von matrazzo.

    Auf eine gute Qualität achten

    Wenn es um den gesunden Schlaf geht, dann lohnt es sich, in jeder Hinsicht auf eine gute Qualität zu achten. Das fängt bei der Matratze an und hört beim Fernseher, der im Schlafzimmer stehen soll, wieder auf. Die passende Matratze zu finden, ist bei dem heutigen sehr großen Angebot nicht allzu schwer und wer sich eine neue Matratze zulegen will, der findet besonders im Internet eine große Auswahl. Wurde die richtige Matratze gefunden, dann muss das Schlafzimmer nur noch gut belüftet sein und der Fernseher sollte nicht die ganze Nacht im Stand-by-Modus verbringen. Beim Kauf von Elektrogeräten lohnt es sich besonders in Hinsicht auf den Smog, auf Gütesiegel wie das Prüfsiegel der IGEF oder „Blauer Engel“ zu achten.

    Bild: © Depositphotos.com / Becker777

  • Ritalin – immer mehr Zweifel am ADHS-Medikament

    Ritalin – immer mehr Zweifel am ADHS-Medikament

    ADHS – diese vier Buchstaben stehen für die sogenannte Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, vereinfacht auch die Zappelphilipp-Krankheit genannt. Meist sind es Kinder, die unter ADHS leiden und für die kleinen Patienten gibt es eine Art Wundermittel: Ritalin. Das beliebte ADHS-Medikament soll den Kindern zu mehr Ausdauer verhelfen und ihren ausgeprägten Bewegungsdrang eindämmen, ihr zuweilen impulsives Verhalten stoppen und sie emotional wieder stabilisieren. Ritalin ist ein echter Kassenschlager, aber es gibt einen Haken, da die eigentlichen Ursachen von ADHS bis heute unbekannt sind, kann Ritalin nur die Symptome behandeln, aber nicht den Ursprung, was für eine erfolgreiche Therapie aber zwingend notwendig wäre.

    Ritalin verliert an Glanz

    Ritalin oder genauer gesagt der Wirkstoff Methylphenidat geraten immer mehr in die Kritik, und eine neue Studie aus Dänemark trägt nicht eben dazu bei, den ohnehin schon zweifelhaften Ruf von Ritalin wieder aufzupeppen. Der Leiter der Studie, Professor Ole Jakob Storebo bestätigt Ritalin zwar, dass es zu einer wenn auch nur geringen Verbesserung der Symptome führt, aber auf der anderen Seite müssen die Patienten auch mit massiven Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit und Schlafstörungen rechnen. Wissenschaftler raten dazu, Ritalin mit Vorsicht zu genießen und die möglichen Risiken gegen den Nutzen abzuwägen.

    Ärzte verschreiben immer weniger Ritalin

    Seit Jahren steht Ritalin ganz weit oben auf der Liste der am meisten verschriebenen Medikamente. Es war fast schon ein Trend, Ritalin einzunehmen, aber mit diesem Trend ist es jetzt offenbar vorbei, denn die Ärzte verschreiben immer weniger Ritalin. Der Rückgang lässt sich schon seit zwei Jahren beobachten, denn wurden 2013 pro Jahr in Deutschland noch 1803 Kilogramm verordnet, so waren es im folgenden Jahr nur noch 1716 Kilogramm. Das ist ein Rückgang von fünf Prozent und der Trend geht weiter nach unten. Als Grund für den Rückgang nennt Karl Broich, der Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, kurz BfArM, die schon vor einigen Jahren beschlossenen Beschränkungen bei der Verschreibung des ADHS-Medikamentes. Die strengen Vorgaben für die Verschreibung von Ritalin gibt es seit 2010, und damals zeigte sich, dass der Hype um Ritalin sehr schnell nachließ.

    Nach wie vor umstritten

    Immer mehr Ärzte stehen Ritalin kritisch gegenüber. Sie bemängeln unter anderem, dass eine ADHS Störung immer noch viel zu schnell und zu häufig diagnostiziert wird. So wird die Diagnose ADHS zum Beispiel sehr oft bei Kindern gestellt, die zu früh eingeschult wurden und daher zwangsläufig durch ein unreifes Verhalten auffallen. Ein Kritikpunkt ist auch, dass Eltern zu schnell zu Ritalin greifen, ohne vorher auch andere Therapiemöglichkeiten auszuloten. Aktuell sind 250.000 Kinder in Deutschland von ADHS betroffen, Jungen viermal so oft wie Mädchen. Ob die Zahl steigt oder vielleicht sogar fällt, darüber gibt es keine gesicherten Angaben. Experten vermuten, dass die Zahl der ADHS Diagnosen eher steigen wird, auch weil es ein Medikament wie Ritalin gibt, das den Eltern suggeriert, alle Probleme schnell und einfach lösen zu können.

    Welche Alternativen zu Ritalin gibt es?

    Nicht nur viele Eltern, auch Lehrer und Erzieher sehen in Ritalin eine Art Allheilmittel, denn es macht aus verhaltensauffälligen Kindern angepasste Kinder. Ritalin als Lifestyle Medikament zu bezeichnen, würde vielleicht etwas zu weit führen, aber die Tatsache, dass alternative ADHS Therapien relativ selten genutzt werden, legt diese Vermutung nahe. Dabei gibt es einige sehr effektive Therapien für ADHS Kinder, wie zum Beispiel diverse Verhaltenstherapien oder auch das sogenannte Neurofeedback. Viele Kinder- und Jugendpsychiatrien bieten heute das Neurofeedback als ADHS Therapie an und die Erfolge können sich sehen lassen. Die betroffenen Kinder lernen am Computerbildschirm, ihre Gedanken zu fokussieren, ihre Erregung unter Kontrolle zu bekommen und sich auf den Punkt zu konzentrieren. Die Helfer der Kinder sind Autos oder Flugzeuge, die über Messelektroden am Kopf befestigt und nur mit den Hirnströmen bewegt werden.

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  • Die Terrorangst und ihre Folgen

    Die Terrorangst und ihre Folgen

    Die Bilder aus Paris sind noch frisch im Gedächtnis und immer mehr Menschen beschleicht ein ungutes Gefühl, wenn sie an den Bummel über den Weihnachtsmarkt, den Besuch eines Konzerts oder an den Samstag im Fußballstadion denken. Terrorangst macht sich mehr und mehr breit, aber wie sollte man dieser Angst begegnen? Ist es der richtige Weg, die Angst vor möglichen Terroranschlägen einfach auszublenden oder sollte man in diesen Tagen Vorsicht walten lassen und lieber zu Hause bleiben?

    Der Terrorangst sachlich begegnen

    Angst ist so etwas wie ein Schutzmechanismus, der uns vor möglichen Gefahren warnt. Angst ist aber auch wichtig, denn sie schützt uns vor einem allzu riskanten Verhalten. Wenn die Angst aber zu einer dauerhaften Belastung für die Psyche wird, dann raten Ärzte, etwas dagegen zu unternehmen. Viele Menschen trauen sich nach den Anschlägen in der französischen Hauptstadt nicht mehr auf die Straße, sie haben massive Terrorangst und malen sich aus, was alles passieren kann. Diese Angst ist zwar nicht unbegründet, aber ist sie auch realistisch? Sachlichkeit kann in diesem Fall helfen, die Terrorangst zu besiegen. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Terroranschlags zu werden, ist relativ gering und nach Meinung von Experten ist es deutlich wahrscheinlicher, Opfer eines Verkehrsunfalls oder eines häusliches Unfalls zu werden.

    Sich der Terrorangst stellen

    Sich seiner Angst zu stellen, ist ein bewährtes Mittel, um die Angst zu besiegen. Das ist bei Terrorangst nicht anders, denn nur wer mit einer vermeintlich gefährlichen Situation konfrontiert wird, der wird sehr schnell feststellen, dass die Angst unbegründet ist. Wer unsicher ist, der sollte immer versuchen, sein Sicherheitsgefühl zu erhöhen. So kann es zum Beispiel helfen, sich vor einem Besuch eines Konzerts oder im Kino über die Fluchtwege zu erkundigen und einen Sitzplatz zu wählen, der in der Nähe des Notausgangs ist. Das gibt ein sicheres Gefühl und hilft dabei, die Kontrolle über die Terrorangst zu bekommen. Wer auf den Weihnachtsmarkt gehen möchte, der sollte das zusammen mit Freunden tun, denn die vertraute Gemeinschaft sorgt ebenfalls für ein sicheres Gefühl und die Angst vor dem Terror schwindet.

    Die Terrorangst ausblenden

    Zugegeben, es ist in diesen Tagen nicht so einfach, die Terrorangst einfach auszublenden. Die Nachrichten haben rund um die Uhr nur ein Thema und viele Experten verbreiten viele unterschiedliche Meinungen. Auch die Politiker machen es mit ihren oftmals diffusen Äußerungen nicht eben einfacher, mit der Terrorangst vernünftig umzugehen. Mal heißt es, die Bürger müssen sich keine Sorgen machen, mal wird dazu aufgerufen, jetzt besonders aufmerksam zu sein und zum Beispiel große Menschenansammlungen zu meiden. Um die Terrorangst auszublenden, kann es hilfreich sein, den Fernseher auszulassen, denn je höher die Flut der Nachrichten steigt, umso mehr Menschen fühlen eine unbestimmte Angst. Zwar kann man den Terror nicht ausblenden, aber bei der widersprüchlichen Berichterstattung in den Medien sollte man einfach abzuschalten.

    Was tun, wenn sich die Terrorangst nicht kontrollieren lässt?

    Die meisten Menschen kehren heute wieder zur Normalität zurück und leben ihr Leben wie immer. Aber es gibt auch Menschen, die bekommen ihre Terrorangst nicht in den Griff und ihre Angst lässt sich nicht mehr kontrollieren. Immer dann, wenn die Angst allgegenwärtig ist und wenn sie das Leben nachhaltig einschränkt, dann wird es Zeit, einen Facharzt oder einen Therapeuten aufzusuchen. Nach Meinung von Psychologen haben diejenigen, die heute Terrorangst haben, auch früher schon mit Angstzuständen zu kämpfen gehabt. Jeder empfindet Angst anders und daher ist auch jede Therapie immer wieder individuell und auf den Patienten zugeschnitten. Wer sein Leben trotz Terrorgefahr wieder normal leben und genießen will, der ist gut beraten, sich Hilfe zu holen. Zusammen mit einem Therapeuten oder mit einem Arzt wird eine Strategie entwickelt, die dabei hilft, die Terrorangst zu besiegen.

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  • Die 18. SSW – die ersten Kindsbewegungen sind spürbar

    Die 18. SSW – die ersten Kindsbewegungen sind spürbar

    Die 18. SSW ist eine aufregende Woche für Mutter und Kind. Das Baby ist recht munter und die Mutter spürt zum ersten Mal, wie aktiv ihr Kind ist. Vor allem Frauen, die schon ein Kind geboren haben, spüren, wie ausgelassen das Baby in ihrem Bauch turnt und boxt. Frauen, die zum ersten Mal ein Kind erwarten, nehmen in der 18. Schwangerschaftswoche die Entwicklung des Babys meist nur wie ein leichtes Flattern wahr. Das Baby wächst in der 18. SSW nicht so schnell wie in den vergangenen Wochen, dafür prägen sich seine Fähigkeit zu hören, seine Reflexe und seine Koordination bei der Bewegung immer stärker aus.

    Wie sieht das Baby in der 18. SSW aus?

    Wenn der Arzt in der 18. SSW Bilder des Babys macht, dann wird er es auch vermessen und sein Gewicht ermitteln. Die Gewichtszunahme in der 18. SSW ist gut vorangekommen und das Baby wiegt jetzt zwischen 125 und 190 Gramm. Erstmals in der Schwangerschaft ist das Baby jetzt ebenso groß oder sogar größer als die Gebärmutter und es misst vom Scheitel bis zum Steißbein 13 bis 14 cm. Die 18. SSW ist auch die Woche, in der sich die Konsistenz der Nabelschnur verändert, denn sie wird immer länger, fester und auch dicker. Von der richtigen Beschaffenheit der Nabelschnur hängt alles ab, denn sie ist so etwas wie die Versorgungsleitung von der Mutter zum Kind.

    Das Wachstum des Babys ist in der 18. SSW vor allem auf die Extremitäten ausgerichtet. Langsam aber sicher bekommt das Kind Proportionen und auch die Fettreserven werden in dieser Phase der Schwangerschaft weiter ausgebaut. Die Ohrknöchelchen sind schon angelegt und auch die Geschlechtsorgane sind bereits vollständig entwickelt. Kleine Mädchen haben eine Gebärmutter und auch die Vagina sowie die Eierstöcke befinden sich schon am richtigen Platz.

    Das Baby hat einen Atemreflex und atmet in der 18. SSW rhythmisch ein und aus, es trainiert Fruchtwasser zu trinken und stärkt seine Lungen. Wenn es wach ist, dann turnt es durch Mamas Bauch, spielt mit seinen Füßen und Händen oder versucht nach der Nabelschnur zu greifen. Tag und Nacht kann das Baby in der 18. SSW noch nicht unterscheiden und es schläft auch gerne mal 20 Stunden am Stück. Am Tag wirken die Bewegungen der Mutter wie eine Wiege, die sanft geschaukelt wird, und je mehr sich die Mutter bewegt, umso aktiver wird auch das Kind. Der Arzt kann in der 18. SSW sehen und hören, ob sich das Herz des Kindes gut entwickelt, und auch die Mutter kann über das Stethoskop das Herz ihres Kindes schlagen hören. In der 18. SSW ist ein harter Bauch nichts Ungewöhnliches, denn das Kind ist aktiv und dreht sich munter von einer Seite auf die andere oder macht kleine Purzelbäume.

    Erste Belastungen für die Mutter in der 18. SSW

    In der SSW 18 ist der Bauch der Mutter eine kleine Kugel, aber da die Gebärmutter jetzt die Größe einer Melone hat, kann man sie unterhalb des Bauchnabels ertasten. Viele Frauen fragen sich in der 18. SSW, wie viel KG an Gewicht sie wohl zulegen werden, aber die Antwort darauf lässt sich leider nicht pauschalisieren. Im Schnitt ist es ein Kilo pro Woche, aber das ist natürlich individuell, denn nicht jede Frau wird von Heißhungerattacken heimgesucht. Trotzdem nehmen mit dem Gewicht auch die Beschwerden der Schwangerschaft und die Belastungen der Mutterbänder zu.

    In der 18. SSW verändert die Gebärmutter ihre Position und schiebt sich weiter nach vorne. Das kann bei einigen Frauen zu Gleichgewichtsstörungen führen, denn es wird ab jetzt eine stetig steigende Menge Blut benötigt, das durch die Gefäße gepumpt werden muss. Das führt zu Schwankungen des Blutdrucks und sorgt für Schwindelanfälle. In den meisten Fällen ist der Blutdruck zu niedrig, und wenn es zu einem leichten Schwindel kommen sollte, dann verschwinden die Beschwerden nach einer kleinen Ruhepause sehr schnell wieder. Viele werdende Mütter verspüren in der 18. SSW immer mehr das Bedürfnis nach Ruhe und müssen sich vermehrt von den Strapazen des Alltags erholen.

    Sodbrennen wird in der 18. SSW zum ersten Mal zu einem unangenehmen Problem. Schuld am Sodbrennen sind die Schwangerschaftshormone, die das Gewebe im Körper und damit auch die Muskulatur in der Speiseröhre auflockern. Aber auch dass die Gebärmutter die Organe immer weiter nach oben gegen den Magen drückt, sorgt dafür, dass die Magensäure immer häufiger in die Speiseröhre aufsteigt. Da flaches Liegen die Beschwerden verschlimmert, ist es eine gute Idee, den Kopf und den Rücken etwas höher zu lagern als den Rumpf. Mehrere kleine Mahlzeiten, statt drei großer Mahlzeiten zu essen, kann effektiv dabei helfen, den Verdauungstrakt zu entlasten.

    Fehlgeburten in der 18. SSW

    Wenn das Baby in der 18. SSW viel schläft und es sich über einen längeren Zeitraum nicht bemerkbar macht, dann sollte die Mutter ihre Hebamme oder ihren Arzt aufsuchen. Wenn in der 18. SSW keine Kindsbewegungen mehr spürbar sind, deutet vieles daraufhin, dass das Kind nicht mehr lebt. Kommt ein Kind als Fehlgeburt in der 18. SSW auf die Welt, dann bedeutet das für die Eltern ein schweres traumatisches Erlebnis, denn sie haben ihr Kind schon auf dem Ultraschallbild gesehen, seinen Herzschlag gehört und seine Bewegungen gespürt.

    Oft ist ein vorzeitiger Blasensprung eine Ursache für eine Fehlgeburt. Nicht selten lebt das Kind noch, aber die Menge an Fruchtwasser reicht nicht mehr aus, um das Kind zu ernähren. Die Mutter muss das Kind dann auf die Welt bringen, im Krankenhaus bekommt sie deshalb Mittel, die die Wehentätigkeit anregen. Ist der Muttermund drei bis vier Zentimeter geöffnet, dann kann das Kind geboren werden. Auf Wunsch der Eltern kann ein Pfarrer das Kind in der Klinik noch taufen und es besteht außerdem die Möglichkeit, sich in aller Ruhe von dem kleinen Sternenkind zu verabschieden.

    Wurden in früheren Zeiten nach einer Fehlgeburt die Kinder den Eltern weggenommen, so haben die Eltern heute die Möglichkeit, ihr Kind zu beerdigen und so auf eine würdevolle Weise von ihm Abschied zu nehmen. Viele Friedhöfe bieten mittlerweile eigene Bereiche, in denen die zu früh geborenen Sternenkinder zur letzten Ruhe gebettet werden können.

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