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  • 25. SSW – das Baby wird aktiver

    25. SSW – das Baby wird aktiver

    In der 25. SSW wächst der Bauch und das Baby wird immer munterer und aktiver. Die Mutter fühlt sehr intensive Kindesbewegungen in der 25. SSW und allmählich machen sich einige Beschwerden bemerkbar. Da in der 25. SSW die Gewichtszunahme des Babys groß ist, verspürt die Mutter unter anderem einen starken Harndrang und auch schwere Beine und Krampfadern werden in der 25. SSW zunehmend zu einem Problem. Das Baby, das in der 25. SSW die Größe eines Fußballs hat, wächst rasant, es legt Fettreserven an und seine Organe bilden sich weiter aus.

    Das Baby in der 25. SSW – es wächst und wächst

    In der 25. SSW wird das Gewicht des Babys in der Tabelle mit rund 800 Gramm angegeben. Vom Scheitel bis zur Sohle misst das Baby jetzt 33 cm und es verfügt schon über einige Fähigkeiten. In der Phase der Schwangerschaft sitzt das Baby mit angezogenen Knien und verschränkten Armen in der Gebärmutter und in den Stunden, in denen es wach ist, turnt es auch gerne herum und versetzt der Mutter einen Tritt oder einen schmerzhaften Boxhieb. In der 25. SSW entwickelt das Baby einen Gleichgewichtssinn und in der unteren Hautschicht sind jetzt auch die Kapillargefäße zu finden. Durch eine bessere Durchblutung bekommt die Haut des Babys einen rosigen Schimmer und die Falten in der Haut bekommen ein Polster aus Muskeln und Fettgewebe. Pro Woche wird das Kind ab jetzt rund 85 Gramm zunehmen.

    Einen gewaltigen Sprung machen in der 25. SSW das kindliche Nervensystem und die Sinne. Es reagiert jetzt auf Berührungen, und wenn die Mutter hellem Licht, zum Beispiel durch die Sonne ausgesetzt ist, dann dreht das Kind den Kopf automatisch zur Seite. Auch das Gehirn entwickelt sich in der 25. SSW weiter. Der Cortex, also die Großhirnrinde teilt sich in verschiedene Schichten, aber die meisten Funktionen des Körpers werden nach wie vor von anderen Regionen im Gehirn gesteuert. Ab der 25. SSW verlagern sich die sensorischen und motorischen Fähigkeiten aber immer mehr in den Cortex. Die Lungen des Kindes reifen und damit steigen auch die Überlebenschancen des Kindes, wenn es in der 25. SSW zu einer Frühgeburt kommen sollte.

    Was passiert, wenn die Wehen in der 25. SSW einsetzen?

    Bekommt die Mutter in der 25. SSW Wehen, dann werden die Ärzte nach Möglichkeit verhindern, dass das Kind zur Welt kommt. Die Mutter bekommt Wehenhemmer, sogenannte Tokolytika, aber auch Glukokortikoide, ein Mittel, das die Reifung der kindlichen Lungen beschleunigen soll. Lässt sich die Geburt nicht mehr aufhalten, dann besteht eine Chance von 82 %, dass das Baby überlebt. In der 25. SSW sind die Ärzte verpflichtet, alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um das Baby zu retten, zur Not müssen sie auch gegen den Willen der Eltern aktiv werden.

    Kommt das Baby in der 25. SSW zur Welt, dann muss es noch künstlich beatmet werden, da die Lungenkapazität nicht für eine selbstständige Atmung ausreicht. Zudem wird das Baby permanent an einen Monitor angeschlossen, da sein Herzschlag noch keinen festen Rhythmus hat. Da auch das Immunsystem noch nicht ausreichend funktioniert, muss das Baby in der 25. SSW in die keimfreie Umgebung eines Inkubators. Babys, die in der 25. SSW geboren werden, sind noch nicht in der Lage selbstständig zu trinken, und deshalb werden sie intravenös über einen Schlauch in der Vene mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt.

    Wenn der Verdauungsapparat funktioniert, dann legen die Ärzte in der Regel eine Magensonde, über die das Baby Muttermilch bekommt. Diese Ernährung über die Sonde wird so lange beibehalten, bis das Frühchen sicher atmen, saugen und auch schlucken kann.

    Ab der 25. SSW wird es für die Mutter mühsam

    Die 25. SSW war welcher Monat? Wenn die Mutter sich später an die Schwangerschaft erinnert oder wenn sie ein Tagebuch geführt hat, dann wird die 25. SSW die Woche sein, in der die Schwangerschaft langsam, aber sicher mühsam wurde. Das Gewicht der Gebärmutter und des Kindes belastet jetzt zunehmend die Bänder, das Skelett und den Rücken. Da in der 25. SSW immer mehr Fruchtwasser gebildet und alle zwei Stunden komplett ausgetauscht wird, muss die werdende Mutter möglichst viel trinken. Die Gewichtszunahme ist in der 25. SSW besonders stark, denn der Körper beginnt damit, Fettreserven anzulegen, um sich auf die Stillzeit vorzubereiten.

    Der Schwerpunkt des Körpers verlagert sich in der 25. SSW nach vorne und das sorgt bei den meisten Müttern für ein ausgeprägtes Hohlkreuz. Damit das nicht zu belastend wird, hat die Natur vorgesorgt. Bei Frauen sind die Wirbelsäule und der Bereich der Lenden deutlich stärker und biegsamer, als das bei Männern der Fall ist. Die unteren drei Lendenwirbel sind miteinander verzahnt und stärker nach hinten ausgerichtet als alle anderen Wirbel und das stützt den Rücken perfekt.

    Eine bequeme Schlafhaltung zu finden, wird für die Mutter in der 25. SSW immer schwieriger. Die linke Körperseite bietet in den kommenden Wochen die beste Möglichkeit für eine gesunde und weniger anstrengende Schlafposition, und um den Druck von den Gelenken und Bändern zu nehmen, ist ein Seitenschläferkissen eine gute Wahl. Um die stärker werdenden Brüste zu entlasten, kann es hilfreich sein, auch in der Nacht einen BH zu tragen.

    Vorsicht vor Infektionen

    Als besonders unangenehm empfinden die meisten Frauen in der 25. SSW den zunehmenden Harndrang. Da das Gewebe des Harnsystems in der 25. SSW aufgelockert wird, kann es schneller zu Harnwegsinfekten kommen. Wichtig ist es, die Blase bei jedem Gang zur Toilette vollständig zu entleeren, wenn es trotzdem zu Schmerzen kommt, dann sind das Anzeichen für eine Infektion und die werdende Mutter muss sofort zum Arzt. Eine Entzündung der Harnwege ist zwar leicht zu behandeln, aber wenn die Infektion verschleppt wird, dann kann das schwerwiegende Folgen haben und sogar in einer Frühgeburt enden.

    Zu den typischen Symptomen gehören brennende Schmerzen beim Wasserlassen und ein starker Harndrang. Auf der Toilette werden aber nur wenige Tropfen Urin ausgeschieden und der Urin hat einen stechenden, unangenehmen Geruch. Wenn sich in den Urin kleine Mengen Blut mischen oder wenn Fieber auftritt, dann sollte die Mutter sofort einen Arzt aufsuchen, der eine Blutuntersuchung macht und die entsprechenden Maßnahmen einleitet.

    Bild: © Depositphotos.com / Brainsil

  • Immer mehr Kinder leiden unter Diabetes Typ 1

    Immer mehr Kinder leiden unter Diabetes Typ 1

    In Deutschland leiden immer mehr Kinder unter Diabetes Typ 1 und die Zahl der Neuerkrankungen nimmt stetig zu. Bis jetzt sind rund 30.000 Kinder von Diabetes Typ 1 betroffen, aber welche Ursache die Krankheit hat, darüber gibt es bis heute keine gesicherten Erkenntnisse. Wenn Diabetes Typ 1 diagnostiziert wird, dann besteht für das betroffene Kind immer die akute Gefahr einer Unterzuckerung, weil der Blutzuckerspiegel zu niedrig ist.

    Was genau ist Diabetes Typ 1?

    Diabetes ist heute zu einer Art Volkskrankheit geworden, an der bundesweit geschätzt sechs Millionen Menschen leiden. Die Zahl der Neuerkrankungen nimmt drastisch zu, denn das Bundesgesundheitsministerium schätzt, dass es zu den sechs Millionen Menschen, die bereits erkrankt sind, noch einmal ein bis zwei Millionen Fälle gibt, in denen Diabetes noch nicht erkannt wurde und damit auch nicht behandelt wird. Die häufigste Form ist die Diabetes Typ 2 und hier ist es in den meisten Fällen eine falsche und ungesunde Ernährung, die die Krankheit auslöst. Anders sieht es bei der Diabetes Typ 1 aus, einer Autoimmunerkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse nicht mehr in der Lage ist, das notwendige Insulin zu produzieren. Fehlt das Hormon Insulin, dann ist es dem Körper nicht mehr möglich, Zucker aufzunehmen und zu verarbeiten. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Kinder, die an Diabetes Typ 1 leiden, um zwei Prozent angestiegen, aber warum immer mehr Kinder krank werden, das ist noch immer unklar.

    Diabetes Typ 1 und die gefährlichen Folgen

    Die meisten Kinder, die unter Diabetes Typ 1 leiden, erkranken zwischen dem dritten und dem vierten Lebensjahr. Für Kinder ist Diabetes Typ 1 besonders hart, denn sie dürfen nicht mehr alles essen, außerdem muss ihr Blutzuckerspiegel permanent überwacht werden. Viele Kinder bekommen nach der Diagnose Diabetes Typ 1 ein kleines Kästchen, das an der Bauchdecke befestigt wird. Von diesem Kästchen aus führt eine Nadel in die Bauchdecke und es wird kontinuierlich eine kleine Menge des sogenannten Basal-Insulins in den Körper abgegeben. Damit wird verhindert, dass es zu einer gefährlichen Unterzuckerung kommt. Diabetes kann dramatische Folgen haben, denn Schlaganfälle, Herzinfarkte, Nierenversagen, Amputationen der Füße und auch Erblindungen können zu den Spätfolgen dieser Krankheit gehören.

    Wie kann Diabetes Typ 1 behandelt werden?

    Noch vor 100 Jahren führte Diabetes Typ 1 oftmals zum Tode, heute ist die Wissenschaft so weit, dass auch diese Form der Zuckerkrankheit gut zu handhaben ist. Es gibt ein modernes Insulin, das besonders schnell wirkt und eine Unterzuckerung effektiv vermeiden kann. Noch recht neu sind die tragbaren Minigeräte, die mit einem CGM-Sensor und einer feinen Nadel ausgestattet sind. Der Sensor misst automatisch alle drei Minuten den Zuckergehalt im Blut und schlägt immer dann Alarm, wenn der Zuckerspiegel sinken sollte. Aktuell arbeiten Wissenschaftler daran ein Gerät zu entwickeln, bei dem der Sensor und die Insulinpumpe miteinander verbunden sind, denn das würde es möglich machen, dass die Versorgung mit Insulin auch ohne das Zutun des Patienten immer zeitnah geschehen kann. Noch wird der Sensor, der am Bauch angebracht wird, nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Experten vermuten aber, dass die Kassen die Kosten übernehmen werden, wenn die Zahl der Kinder, die unter Diabetes Typ 1 leiden, weiter ansteigt.

    Ein unterschätztes Problem

    2013 starben in Deutschland rund 25.000 Menschen an den Folgen von Diabetes. Während aber von Diabetes Typ 2 überwiegend ältere Menschen betroffen sind, erkranken an Diabetes Typ 1 viele junge Menschen. 32.000 Jugendliche unter 19 Jahren sind in Deutschland von Diabetes Typ 1 betroffen und jedes Jahr kommen rund 200 neue Fälle dazu. Aber das Problem wird häufig auch unterschätzt, denn viele Eltern machen sich keine Gedanken darüber ob ihr Kind an Diabetes Typ 1 erkranken könnte.

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  • Wie gefährlich ist das Raynaud-Syndrom?

    Wie gefährlich ist das Raynaud-Syndrom?

    Den meisten wird der Begriff Raynaud-Syndrom wenig sagen, aber viele haben mit der Krankheit, die auch unter den Namen Leichenfinger-Syndrom bekannt ist, schon unwissentlich Erfahrungen gemacht. Das Raynaud-Syndrom ist meist in der kalten Jahreszeit aktiv, wenn die Hände schnell kalt werden und dann ein wenig blass aussehen. Ganz ähnlich sehen die Finger auch aus, wenn es zum Raynaud-Syndrom kommt, allerdings mit dem Unterschied, dass beim Leichenfinger-Syndrom die Finger nicht nur blass und kalt, sondern auch noch taub und gefühllos werden.

    Wie kommt es zum Raynaud-Syndrom?

    Laut einer neuen Studie sind in Europa ca. 20 % der Bevölkerung vom Raynaud-Syndrom betroffen, davon sind 90 % Frauen. Der Auslöser für das Raynaud-Syndrom ist die Kälte, und damit sind neben eisigem Wind auch sehr kaltes Wasser oder einfach nur Minustemperaturen gemeint, wie sie im Winter normal sind. Der Kältereiz führt dazu, dass sich die Blutgefäße in den Fingern zusammenziehen und so die Zirkulation des Blutes stoppen. Seinen Namen verdankt das Raynaud-Syndrom dem französischen Arzt Maurice Raynaud, der die Erkrankung im 19. Jahrhundert zum ersten Mal genau beschrieben hat. In vielen Fällen sind nur die Fingerkuppen vom Raynaud-Syndrom betroffen, aber auch ganze Finger können sich verfärben, der Daumen und auch die Handflächen sind allerdings nicht betroffen. Ein Gefäßkrampf kann wenige Minuten, aber auch mehrere Stunden dauern, dass Gewebe wird aber auch bei einem längeren Zeitraum nicht geschädigt.

    Raynaud-Syndrom – der Verlauf

    Das Raynaud-Syndrom tritt immer nur dann massiv auf, wenn die Hände längere Zeit ungeschützt kaltem Wasser oder kalter Luft ausgesetzt sind. Die Begleiterscheinungen sind für die Betroffenen alles andere als angenehm, denn die Finger oder nur die Fingerkuppen färben sich zunächst weiß, dann bläulich und sie werden langsam taub. Wenn das Blut wieder in die Gefäße läuft, dann verfärben sich die Finger rot, sie fangen an zu kribbeln, und nicht selten treten dann auch Schmerzen auf. Laut der neuen Studie gibt es zwei verschiedene Formen des Syndroms. Zum einen gibt es die primäre, also die direkte Form und zum anderen die sekundäre Form, die in Folge einer anderen Krankheit auftritt. Häufiger ist es die primäre Form, von der vor allem junge Frauen vor oder nach der Pubertät betroffen sind. Da mit zunehmendem Alter der Blutdruck steigt, lassen die Beschwerden immer mehr nach und verschwinden schließlich ganz.

    Die sekundäre Form des Raynaud-Symdroms

    Tritt das Raynaud-Syndrom in der sekundären Form auf, dann sind in der Regel Menschen betroffen, die älter als 40 Jahre sind. Es gibt mehrere vermutliche Auslöser, zu denen unter anderem Arthritis oder andere rheumatische Erkrankungen gehören. Steckt eine entzündliche Autoimmunerkrankung wie zum Beispiel eine Sklerodermie dahinter, dann kann das Raynaud-Syndrom zu Verhärtungen der Haut führen oder die inneren Organe angreifen. Wenn die Finger in einem relativ kurzen Zeitraum immer wieder blass, kalt und taub werden, dann kann das ein Zeichen für eine der Krankheiten sein und es sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

    Wie wird das Raynaud-Syndrom behandelt?

    Es hat sich gezeigt, dass das Leichenfinger-Syndrom sehr gut mit Medikamenten behandelt werden kann. Unter anderem kann der Arzt ein Mittel verschreiben, was den Blutdruck reguliert, aber auch Antidepressiva sorgen beim Raynaud-Syndrom für Linderung. Ganz geheilt werden kann das Raynaud-Syndrom leider nicht, aber die Betroffenen können die Beschwerden selbst lindern. So sollten die Hände vor Kälte und auch vor Feuchtigkeit geschützt werden und es ist sinnvoll, schon bei relativ milden Temperaturen Handschuhe zu tragen. Ideal sind Fausthandschuhe, denn anders als bei Fingerhandschuhen, können sich die Finger in Fäustlingen gegenseitig wärmen. Beim Kauf der Handschuhe sollte darauf geachtet werden, dass die Nähte gut verarbeitet sind, damit keine Kälte eindringen kann. Um den Effekt zu erhöhen, sollten die Handschuhe auf der Heizung angewärmt werden, bevor es nach draußen geht.

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  • Wie riskant ist eine Bauchstraffung?

    Wie riskant ist eine Bauchstraffung?

    Wer schön sein will, muss leiden, sagt der Volksmund, aber viele Frauen leiden nicht nur, wenn es um ihre Schönheit geht, sie setzen sich nicht selten auch großen Risiken aus. Das gilt auch für eine Bauchstraffung, eine der beliebtesten Operationen in der ästhetischen Chirurgie. Wenn die Bauchdecke nach einer erfolgreichen Diät oder nach einer Schwangerschaft nicht mehr allzu gut aussieht, dann entschließen sich viele Frauen die Bauchdecke operativ straffen zu lassen, um wieder eine Bikinifigur zu bekommen. Eine neue Studie zeigt aber, wie gefährlich eine solche OP sein kann.

    Jede Bauchstraffung birgt Risiken

    Auch eine Bauchstraffung ist eine Operation und daher auch mit bestimmten Risiken verbunden. In der neuen US-Studie wird deutlich, warum viele Frauen die Gefahren und Risiken einer Bauchstraffung gerne ausblenden. Die Kliniken und Praxen für ästhetische Chirurgie erinnern nur noch entfernt an einen normalen Klinikalltag. Sie sind in der Regel elegant und geschmackvoll eingerichtet, das Personal und die Ärzte verzichten auf den weißen Kittel und nicht selten wird den Patienten ein Gläschen Champagner angeboten. Natürlich klärt auch ein plastischer Chirurg seine Patienten vor der Operation über die möglichen Gefahren auf und auch hier müssen die entsprechenden Dokumente unterschrieben werden, aber die Mehrzahl der Frauen und Männer, die sich die Bauchdecke straffen lassen, sehen nur den Erfolg der OP und dass sie anschließend besser und attraktiver aussehen.

    Welche Probleme können bei einer Bauchstraffung auftreten?

    Ein Problem, das bei jeder Operation, also auch bei einer Bauchstraffung auftreten kann, ist eine Thrombose. Um ein solches Blutgerinnsel zu vermeiden, wird den Patienten vor der OP ein gerinnungshemmendes Mittel gespritzt, aber dieses Mittel kann die Neigung zu Blutungen erhöhen und die Gerinnung des Blutes stören. Theoretisch ist es zudem auch möglich, dass es zu Schäden im Gewebe oder zu einer Infektion kommt und selbst wenn die Bauchstraffung mit großer Sorgfalt ausgeführt wird, Blutungen lassen sich leider nie komplett verhindern. Im günstigsten Fall kann eine Blutung noch im Operationssaal gestillt werden, im schlimmsten Fall muss der Patient eine Bluttransfusion bekommen. Kommt es nach einer Bauchstraffung zu einer örtlichen Infektion, dann kann diese in den meisten Fällen mit Antibiotika behandelt werden.

    Seltene Komplikationen bei einer Bauchstraffung

    Die US-Studie nennt auch eher seltene Risiken bei einer Bauchstraffung, die aber durchaus gefährlich werden können. Dazu gehören unter anderem Entzündungen und sogar Blutvergiftungen der Unterhaut. Bei einigen Patienten stellt sich nach der Bauchstraffung auch ein Gefühl der Taubheit in der Bauchregion ein, das in den meisten Fällen aber wieder von selbst verschwindet. Das Taubheitsgefühl entsteht, weil bei der Operation einige der Hauptnerven durchtrennt werden. In seltenen Fällen hält dieses unangenehme Gefühl länger an. Bei jeder Bauchstraffung entstehen zudem Narben, die bleiben. Einen erfahrenen plastischen Chirurgen, der sehr sorgfältig arbeitet, kann man an den feinen, kaum sichtbaren Narben erkennen, die sogar nicht zu sehen sind, wenn ein Bikini getragen wird.

    Wie gefährlich sind Allergien?

    Mögliche Allergien sind ebenfalls ein Risiko bei Operationen, das nicht unterschätzt werden sollte. Nach der neuen Studie aus den USA leiden immer mehr Menschen unter Allergien, was auch eine Bauchstraffung zu einer gefährlichen Operation machen kann. Es sind vor allem allergische Reaktionen auf verschiedene Medikamente, die für Probleme sorgen, aber auch eine Allergie gegen Latex oder Desinfektionsmittel kann dazu führen, dass es nach einer Bauchstraffung zu Schwellungen der Narbe, zu starkem Juckreiz und zu Übelkeit kommen kann. Eher selten sind laut der Studie schwere Komplikationen, in deren Folge es zu Schwierigkeiten mit dem Herz-Kreislaufsystem, zu Schädigungen der Organe, zu Lähmungen oder sogar zu einem lebensbedrohlichen Schock kommt.

    Alle, die eine Bauchstraffung vornehmen lassen möchten, sollten vorher ausführlich mit ihren Arzt sprechen und die möglichen Gefahren und Risiken nicht ausblenden, die es bei diesem operativen Eingriff gibt.

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  • Die 29. SSW – das letzte Trimester beginnt

    Die 29. SSW – das letzte Trimester beginnt

    Die 29. SSW ist welcher Monat? Richtig, es ist der Beginn des achten Monats und mit der 29. SSW beginnt auch das dritte und damit letzte Trimester der Schwangerschaft. In der 29. SSW starten die meisten Müttern mit den konkreten Vorbereitungen für die Geburt und die organische Entwicklung des Babys ist fast abgeschlossen. Die Zeit, die das Baby jetzt noch im Mutterleib hat, nutzt es effektiv, um zu wachsen und an Gewicht zuzulegen.

    Was macht das Baby in der 29. SSW?

    In der 29. SSW liegt das Gewicht des Babys bei ungefähr 1.250 Gramm und es misst zwischen 39 und 40 cm. Rein äußerlich wird sich das Kind ab der 29. SSW nicht mehr groß verändern, aber es wird ab jetzt stetig weiter wachsen. Die Entwicklung der Organe ist in der 29. SSW weitgehend abgeschlossen, aber bis zum errechneten Geburtstermin werden sich die Funktionen der einzelnen Organe noch weiter differenzieren. Vor allem das Nervensystem und auch das Gehirn entwickelt sich in der 29. SSW besonders deutlich. Aber nicht nur das Gehirn wächst, auch das Skelett des Kopfes durchläuft in der 29. SSW eine sehr intensive Phase des Wachstums. Das Immunsystem wird weiter ausgebaut und durch die Plazenta sowie das mütterliche Blut gibt es einen ständigen Transfer mit Antikörpern.

    In der 29. SSW steigt die Gewichtszunahme, das Baby legt sich seinen berühmten Babyspeck zu und der Fötus nimmt immer mehr das Aussehen eines Babys an. Durch die stetig wachsende Fettschicht ist das Baby in der 29. SSW auch in der Lage, seinen Wärmehaushalt alleine zu regulieren. Wenn die Mutter Bilder in der 29. SSW auf dem Ultraschall sieht, dann kann sie zum ersten Mal das Kind erkennen, das sie nur wenige Wochen später in den Armen halten wird. Wird das Baby ein Junge, dann wandern in dieser Phase der Schwangerschaft die Hoden aus ihrer bisherigen Lage in der Nähe der Nieren durch die Leiste in den Hodensack. Wenn das Baby beim Ultraschall richtig liegt, dann kann der Arzt erkennen, ob es ein Mädchen wird. Die Klitoris ist schon deutlich zu sehen, denn die Schamlippen noch zu klein sind, um die Klitoris vollständig zu bedecken.

    Nicht selten haben Kinder in der 29. SSW schon einen dichten Haarschopf und auch die Wimpern sind schon zu sehen. Die Wimpern und auch die Kopfhaare, bleiben aber anders als die Körperbehaarung, die sogenannte Lanugo-Behaarung, bis zur Geburt erhalten. Wenn sich bei der Mutter in der 29. SSW ein harter Bauch zeigt, dann kann es sein, dass das Kind schon jetzt die Beckenendlage einnimmt und sie auch bis zur Geburt beibehält. Viele Babys lassen sich mit der Beckenendlage jedoch noch ein bisschen Zeit und turnen, so weit der immer enger werdende Raum es zulässt, noch ein wenig herum.

    Wenn sich das Baby bis zur 36. Schwangerschaftswoche nicht gedreht hat, dann müssen der Arzt oder die Hebamme eine äußere Wendung durchführen, um eine Quer- oder Steißlage zu verhindern. Diese beiden ungünstigen Positionen machen eine natürliche Geburt oftmals unmöglich und es muss ein Kaiserschnitt gemacht werden, damit das Baby gesund zur Welt kommen kann.

    Wie geht es der Mutter in der 29. SSW?

    Noch rund elf Wochen dauert es bis zur Geburt und die meisten Frauen wünschen sich in der 29. SSW ihr vertrautes Körpergefühl zurück. Zwar lassen in der 29. SSW die Beschwerden nach, wie zum Beispiel die morgendliche Übelkeit, aber mit dem Baby wachsen in der 29. SSW auch die Belastungen. Frauen, die zum ersten Mal ein Baby erwarten, bekommen nicht selten einen „Schwangerschaftsblues“, und auch wenn diese depressiven Stimmungen unangenehm sind, sie gehen in der Regel schnell wieder vorbei. Viele werdende Mütter haben in der 29. SSW großen Appetit, aber da der Druck nach unten auf den Uterus immer stärker wird, macht das Verdauungssystem schon mal Probleme. Es ist daher empfehlenswert, ab der 29. SSW nur kleine Portionen und viele Ballaststoffe zu essen, um Probleme mit dem Magen und dem Darm zu verhindern.

    Vitamine und Spurenelemente sind in der 29. Schwangerschaftswoche sehr wichtig, denn das Baby wächst jetzt sehr intensiv und braucht eine Menge Nährstoffe. Zwar darf die werdende Mutter ihrem Heißhunger auch mal nachgeben und Süßigkeiten und Fast Food essen, aber eine gesunde und ausgewogene Ernährung sollte immer im Vordergrund stehen. Bei der Ernährung sollte die Mutter vor allem auch auf ausreichend Eisen achten, damit die Sauerstoffversorgung des Babys gewährleistet ist. Der Arzt macht bei jeder Vorsorgeuntersuchung auch eine Blutuntersuchung und wenn Eisen fehlen sollte, dann muss die Mutter entsprechende Medikamente bekommen, die den Vorrat an Eisen wieder auffüllen.

    Um körperlich fit zu bleiben, sollte in der 29. SSW mit der Schwangerschaftsgymnastik begonnen werden und wer möchte, der kann sich auch zum Yoga für Schwangere anmelden. Zusätzlich können tägliche Dehnübungen dabei helfen, um optimal auf die Geburt vorbereitet zu sein. Die meisten Hebammen bieten auch Kurse an, in denen die Schwangeren die richtige Atemtechnik lernen können, die während der Geburt unerlässlich ist.

    Ist das Baby in der 29. SSW schon lebensfähig?

    Wenn in der 29. SSW das Baby auf die Welt drängt, dann ist es immer ein Frühchen, das entsprechend behandelt werden muss. Selbst wenn es in der 29. SSW zu einer Frühgeburt kommt, dann ist das kein so großes Drama, denn das Baby ist fast ausgewachsen, und kann mit der Hilfe der modernen Medizin durchaus überleben. Die Chancen, dass das Kind gesund überlebt, liegen zwischen 96 % und 98 %, das Einzige, was Probleme machen könnte, das sind die noch nicht voll ausgereiften Lungen des Kindes. Zwar ist das Immunsystem schon gut ausgebildet, trotzdem sind Babys, die in der 29. Schwangerschaftswoche zu Welt kommen, noch deutlicher anfälliger für Infekte als Babys, die zum errechneten Geburtstermin zur Welt kommen.

    Da das Baby aufgrund seiner Fettreserven seinen Wärmehaushalt schon selbstständig regulieren kann, muss es meist nur für kurze Zeit ins Wärmebettchen oder in den Brutkasten. Da Babys in der 29. SSW noch wenig Gewicht auf die Waage bringen, müssen sie manchmal durch eine Nasensonde ernährt werden, durch die eine spezielle Nährlösung fließt. Wenn das Baby kräftig genug ist, dann kann es aber auch gestillt werden.

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  • 30. SSW – das Baby wächst fleißig

    30. SSW – das Baby wächst fleißig

    In der 30. SSW sind Mutter und Kind in der Mitte des achten Schwangerschaftsmonats und für die Mutter wird das rasante Wachstum des Kindes immer deutlicher spürbar. Viele Frauen empfinden in der 30. SSW ihre Schwangerschaft zum ersten Mal bewusst als körperlich belastend, sie ermüden schneller und haben immer öfter das Bedürfnis, sich auszuruhen. In der 30. SSW ist die Entwicklung des Babys besonders intensiv, denn es wächst schnell und seine organischen Funktionen sind in dieser Phase der Schwangerschaft fast schon vollständig abgeschlossen. Mutter und Kind werden in der 30. SSW in einem Rhythmus von zwei Wochen untersucht und wenn der Arzt in der 30. SSW Bilder vom Baby macht, dann kann die Mutter ihr Kind in ganzer Schönheit sehen.

    Die Entwicklung des Babys in der 30. SSW

    In der 30. SSW beträgt das Gewicht des Babys im Schnitt 1.400 Gramm und es misst rund 40 cm. Seine Organe sind gut ausgebildet und schon fast voll funktionsfähig. Vor allem die Lungen und die Verdauungsorgane sind ausgebildet und auch die Funktionen und die Strukturen des Gehirns sind schon weit fortgeschritten. Da immer mehr Fettreserven angelegt werden, ist die Haut jetzt glatt und da die Kapillargefäße in der 30. SSW gut durchblutet werden, bekommt die Haut eine rosige und gesunde Farbe. Auch seinen Wärmehaushalt kann das Baby in der 30. SSW bereits selbstständig regulieren.

    Da in der 30. SSW die Gewichtszunahme flott vorangeht, kann das Baby kaum noch ausladende Bewegungen machen und nimmt meist die typische Fötus-Stellung mit angezogenen Knien und vor der Brust verschränkten Armen ein. Das Baby liegt praktisch eingerollt wie ein Igel in der Gebärmutter. Für ein ausgiebiges Bewegungsprogramm ist jetzt kaum noch Platz vorhanden und wenn der Platz immer enger wird, dann sinkt auch allmählich die Menge des Fruchtwassers.

    Die sogenannte Lanugo-Behaarung verschwindet in der 30. SSW fast ganz, bei einigen Kindern ist aber sogar nach der Geburt noch ein leichter zarter Flaum am Rücken und auf den Schultern zu sehen. Das Baby reagiert ab der 30. SSW mehr und mehr auf Geräusche und Berührungen. So sollte sich die Mutter in dieser Phase viel Zeit nehmen, um dem Baby etwas vorzulesen, den Bauch zu streicheln und für den Nachwuchs zu singen. Zum ersten Mal kann das Baby in der 30. SSW auch Schmerzen bewusst wahrnehmen. Noch in den 1970er Jahren sind Mediziner davon ausgegangen, dass Kinder bis zu einem bestimmten Stadium der Schwangerschaft keine Schmerzen empfinden können, die heutige Kinderheilkunde ist allerdings der Meinung, dass das Kind sehr wohl Schmerzen empfinden kann, die es stark belasten können.

    Das Baby in der 30. SSW hat schon seine Augenbrauen und auch seine Wimpern, und wenn der Arzt beim Ultraschall nachsieht, wie es dem Baby geht, dann kann er mit etwas Glück sogar erkennen, ob das Kind ein Rechts- oder ein Linkshänder wird. Möglich ist das aber nur dann, wenn das Baby bei der Aufnahme gerade den rechten oder den linken Daumen im Mund hat.

    Wie geht es der Mutter in der 30. SSW?

    Wenn die 30. SSW beginnt, dann hat sich die Gebärmutter schon bis zum Zwerchfell ausgedehnt und das kann bei vielen werdenden Müttern für Kurzatmigkeit, aber auch zu Problemen mit dem Kreislauf sorgen. Sollte es in der 30. SSW zu Beschwerden kommen, dann spürt die Mutter diese Beschwerden intensiver als in den Monaten zuvor. Rückenschmerzen können jetzt sehr belastend sein und wenn Probleme mit dem Magen-Darmtrakt auftreten, dann kann das zusätzlich belasten. Die meisten Frauen nehmen in der 30. SSW zwischen 400 und 500 Gramm zu, und Heißhungerattacken sind keine Seltenheit mehr. Frauen, die in dieser Schwangerschaftswoche einen guten Appetit entwickeln, sollten auf eine immer ausgewogene und vor allem auf eine nährstoffreiche Ernährung achten. Das Kind sammelt diese Nährstoffe, die Vitamine, die wertvollen Spurenelemente und auch die Mineralstoffe, denn sie geben ihm die nötige Kraft, die es für die Geburt dringend braucht.

    Besonders Milch und Milchprodukte spielen in der 30. SSW bei der Ernährung der Mutter eine entscheidende Rolle, denn das Kalzium in der Milch geht ohne Umwege direkt in den Aufbau des kindlichen Skeletts. Außerdem sollte die Mutter in der 30. SSW für eine ausreichende Zufuhr an Proteinen sorgen, denn die Proteine sind für die Entwicklung der kindlichen Zellen wichtig. Um das Blut des Babys mit Eisen zu versorgen, müssen viele Frauen in der 30. SSW zusätzliche Eisenpräparate einnehmen. Weniger Probleme machen in der 30. SSW die Kindsbewegungen, denn das Kind hat zum einen weniger Platz und zum anderen werden seine Schlafphasen immer länger.

    Warum spielt die Gebärmutter in der 30. SSW eine wichtige Rolle?

    In der 30. SSW findet die letzte umfassende Vorsorgeuntersuchung statt. Der Arzt schaut sich nicht nur das Baby sehr genau an, auch die Gebärmutter steht bei dieser Untersuchung im Fokus. Wird eine Plazenta praevia festgestellt, dann muss in der 30. SSW die Geburt mithilfe eines Kaiserschnitts eingeleitet werden. Eine Plazenta praevia ist keine Seltenheit und sie kommt in vier verschiedenen Formen vor:

    • Der Mutterkuchen liegt im unteren Teil der Gebärmutter, aber er berührt den Muttermund nicht. In diesem Fall kann das Baby auf natürliche Weise geboren werden.
    • Die Plazenta berührt mit ihrem unteren Rand den Muttermund, aber sie verdeckt ihn nicht. Auch in diesem Fall ist eine vaginale Geburt möglich.
    • Die Plazenta verdeckt den Muttermund zum Teil. Wenn das der Fall ist, dann handelt es sich um eine Plazenta praevia partialis und es muss ein Kaiserschnitt gemacht werden.
    • Handelt es sich um eine Plazenta praevia totalis, dann verschließt der Mutterkuchen den Muttermund komplett und auch hier ist ein Kaiserschnitt notwendig.

    In nur sechs von 1.000 schwangeren Frauen kommt es zu einer Plazenta praevia. Das Gefährliche daran ist, dass die Diagnose erst relativ spät, also in der 30. SSW diagnostiziert werden kann. Zwar können moderne Ultraschallgeräte eine Plazenta praevia schon eher erkennen, aber der Arzt kann nicht wissen, ob sich die Plazenta noch verschieben wird, wenn sich die Gebärmutter ausdehnt. Aus medizinischer Sicht ist es daher besser, wenn es in der 30. SSW zu einer Frühgeburt kommt als das Risiko einzugehen, dass sich die Plazenta noch weiter über den Muttermund schiebt, was Lebensgefahr für Mutter und Kind bedeuten kann.

    Bild: © Depositphotos.com / miramiska