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  • Warum die Großstadt krank machen kann

    Warum die Großstadt krank machen kann

    Es gibt zwei Arten von Stress – den negativen und den positiven Stress und wer in einer Großstadt lebt, der lebt auch immer mit der Gefahr, an einem negativen Stress zu erkranken. Dabei scheint das Leben in der Stadt doch erstrebenswert, denn in der Stadt gibt es keine Langeweile, sondern jede Menge Abwechslung, Spaß und Vergnügen. Das Leben in der Stadt ist aufregend und spannend, aber auch anonym und eben stressig. Nach neusten Studien erleben diejenigen, die in einer Großstadt leben, deutlich mehr negativen Stress als diejenigen, die dort zu Hause sind, wo sich Hase und Fuchs „Gute Nacht“ sagen.

    Angst und Depressionen

    Viele Menschen, die in der Stadt zu Hause sind, leiden zunehmend unter Stress, Angst und auch unter Depressionen. Die Wahrscheinlichkeit, in der Stadt psychisch krank zu werden, liegt um 40 % höher als auf dem Land, und es sind viele Ursachen, die für diese mentalen Erkrankungen verantwortlich sind. Großstädte wie München, Hamburg, Berlin oder Frankfurt sind laut, schmutzig, die Wohnverhältnisse sind begrenzt und beengt und das alles nervt und macht letztendlich auch krank.

    Ein sehr großes Problem stellt aber auch die Anonymität dar, denn anders als auf dem Land kennen 80 % der Stadtbewohner nicht einmal ihre nächsten Nachbarn. Das kann Einsamkeit bedeuten, und wer einsam ist, wird schneller krank.

    Den Stress einfach ausblenden

    Alle, die merken, dass ihnen der negative Stress in der Stadt zu schaffen macht, die sollten nach Möglichkeiten suchen, um den Stress einfach mal für einen bestimmten Zeitraum auszublenden. Das kann zum Beispiel bei einem langen Spaziergang im Wald oder auch bei sportlichen Aktivitäten geschehen. Wer gerne Sport treibt, der sollte sich in einem Verein anmelden, denn dann werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Man kommt zum einen wieder unter Menschen und macht neue Bekanntschaften und zum anderen ist Sport perfekt gegen den Stress.

    Wie macht sich negativer Stress bemerkbar?

    Stadtstress ist Kriechstress, sagen die Experten, denn der Stress in der Großstadt macht sich nur schleichend bemerkbar. Es sind zuerst Kleinigkeiten, die darauf hinweisen, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. Der Schlaf verliert nach und nach seine Qualität, man fühlt sich nicht mehr ausgeschlafen, wird schneller gereizt und die Angespanntheit nimmt langsam, aber sicher immer mehr zu.

    Wer diese ersten Symptome bemerkt, der sollte umgehend einen Arzt aufsuchen, denn wer zu lange wartet, der riskiert am Ende eine Depression oder ein Burnout-Syndrom. Yoga kann eine große Hilfe sein, um den Körper und die Seele wieder zur Ruhe zu bringen, denn wer sich mental entspannt, der kommt zur Ruhe und wird wieder ausgeglichen.

    Nicht nur positiv

    Viele, die unter dem Stress in der Großstadt leiden, wünschen sich ein Häuschen auf dem Lande, denn auf dem Land gehen die Uhren schließlich anders, und wer in der freien Natur lebt, der kann gar nicht gestresst sein. Das ist ein Irrtum, denn auch das Leben auf dem Land kann in Stress ausarten, aber dieser Stress unterschiedet sich deutlich vom negativen Stress in der Großstadt. Wer lange in der Stadt gelebt hat und sich dann den Traum vom Leben auf dem Land erfüllt, der muss erst mal umdenken, denn die Annehmlichkeiten, die man aus der Stadt kennt, gibt es vielfach auf dem Land nicht. So muss man unteren nicht selten kilometerweit fahren, um einkaufen zu gehen, wenn es auf dem Dorf keinen Laden gibt. Auch das Angebot an medizinischer Versorgung ist auf dem Land lange nicht so groß wie in der Stadt und auch das Kulturelle kommt in ländlichen Regionen gerne mal zu kurz.

    Ein Umzug aus der Stadt aufs Land will gut überlegt sein, denn mit den Hühnern schlafen zu gehen und mit dem ersten Hahnenschrei aufzustehen, ist nicht jedermanns Sache.

    Bildquelle: Depositphotos.com // alphaspirit

     

  • Den Appetit einfach ausschalten

    Den Appetit einfach ausschalten

    Diäten sind meist furchtbar langweilig und sie führen nur selten wirklich zum Erfolg. Auch wer mit einer Diät abnimmt, der wird früher oder später wieder zunehmen, denn der berüchtigte Jo-Jo-Effekt sorgt dafür, dass die Pfunde, die man zuvor so mühsam abgenommen hat, schnell wieder auf den Hüften sind. Jetzt kommt aus den USA eine Nachricht, die allen die abnehmen wollen, viel Freude machen wird, denn Wissenschaftler der Universität von Kalifornien haben Gehirnzellen gefunden, die für den Appetit verantwortlich sind.

    Eine Art Schaltzentrale

    Die Forscher des Californium Institut of Technologe haben mit ihrer Entdeckung vielleicht eine Möglichkeit gefunden, die eine effektive Therapie bei Menschen mit Fettsucht und Anorexie möglich machen. Bei Versuchen mit Mäusen wurde jetzt von Professor David Andersen und seinem Team ein Areal im Gehirn gefunden, das das Verlangen nach Essen einfach stoppen kann. Diese Zellen im Gehirn haben dabei die Funktion einer Schaltzentrale und sie sind in der Lage bestimmte Botenstoffe frei zu setzen, die bei der Reduktion des Gewichts helfen können.

    Bislang wurde dieses Areal nur bei Mäusen und Ratten gefunden, aber die Wissenschaftler gehen davon aus, dass auch Menschen eine solche Schaltzentrale haben. Wenn es gelingt, dieses Areal nachzuweisen, dann kann es auch entsprechend stimuliert werden. Mit der entsprechenden Stimulation, zum Beispiel durch einen gezielten Laserstrahl, kann das Verlangen nach Essen einfach abgeschaltet werden. Aber die richtige Stimulation kann auch dafür sorgen, dass keiner mehr als satt ist, denn wenn die Schaltzentrale die richtigen Befehle bekommt, dann ist man nach einer Mahlzeit gut gesättigt und hat keinen Appetit mehr. Bei den Versuchstieren im Labor funktioniert diese Stimulanz übrigens ausgezeichnet.

    Die perfekte Therapie

    Wenn die Ergebnisse der amerikanischen Forscher weiterhin so gut Fortschritte machen, dann kann es in den nächsten Jahren bereits eine Therapie geben, die sowohl denjenigen helfen kann, die fettsüchtig sind, als auch denjenigen, die unter Magersucht leiden. Essstörungen nehmen immer mehr zu, denn viele Menschen essen deutlich mehr als ihnen bekommt und andere verbringen ihren Alltag damit, Kalorien zu zählen und Sport zu treiben. In beiden Fällen leidet die Lebensqualität erheblich und mit einer neuen umfassenden Therapie kann beiden Gruppen geholfen werden.

    Auch den sogenannten Pegelessern könnte geholfen werden, wenn es den Wissenschaftlern gelingt, auch im menschlichen Gehirn die Schaltzentrale zu stimulieren. Pegelesser essen den lieben langen Tag, ohne dass sie wirklich Hunger haben. Auf diese Weise nehmen sie stetig mehr Nahrung zu sich als sie eigentlich brauchen und das führt früher oder später zu massivem Übergewicht.

    Die Wissenschaftler in Kalifornien forschen weiter und sie sind sich sicher, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis der Durchbruch geschafft ist. Trotzdem sollte die Aussicht auf die neue Therapie nicht der Anlass sein, immer mehr zuzunehmen. Essen ist lebenswichtig, aber es sollte nicht der Mittelpunkt des Lebens sein. Ähnlich wie bei einer Verkleinerung des Magens, müssen Übergewichtige auch nach einem Eingriff im Gehirn ihr Essverhalten sehr genau überdenken und den Willen haben, das Gewicht zu halten.

    Ein Meilenstein?

    Währen die Ärzte in den USA schon laut über die Möglichkeiten der möglichen Therapie in allen Einzelheiten nachdenken, sind die Kollegen aus Europa eher skeptisch. Sie sind der Ansicht, dass ein Eingriff im menschlichen Gehirn sehr viele Gefahren birgt und dass diese Möglichkeit, das Gehirn entsprechend zu stimulieren, Menschen noch mehr dazu einlädt, über die Stränge zu schlagen. Wer gerne und viel isst, der muss sich in Zukunft keine Gedanken mehr über das Abnehmen machen, denn wenn die Kilos nicht verschwinden, dann wird das Gehirn entsprechend manipuliert. Diesen Ansatz sehen die Ärzte in Europa mit großer Besorgnis und sie plädieren schon heute dafür, diese Therapie nur dann einzusetzen, wenn das Über- oder Untergewicht des Patienten lebensbedrohlich wird.

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  • Die Grippewelle rollt – wie kann man sich schützen?

    Die Grippewelle rollt – wie kann man sich schützen?

    Über Deutschland rollt die Grippewelle hinweg und immer mehr Menschen liegen mit Fieber und Schüttelfrost im Bett. Auch die Krankenhäuser bekommen die Auswirkungen der Grippewelle zu spüren, denn viele kommen in die Notfallambulanzen und müssen dann stationär aufgenommen werden. Einige Kliniken stoßen schon jetzt an ihre Kapazitäten, und dabei ist der Höhepunkt der Grippewelle nach Ansicht von Experten noch nicht einmal erreicht. Bei welchen Symptomen sollte man zum Arzt gehen und was kann man tun, um erst gar nicht von der Grippewelle mitgerissen zu werden?

    Welche Symptome deuten auf eine Grippe hin?

    Eine Grippe ist nicht mit einem grippalen Infekt, also einer Erkältung zu vergleichen, eine Grippe ist eine Virusinfektion, die man immer ernst nehmen sollte. Eine Grippe hat keine Vorlaufzeit, sie tritt plötzlich und unvermittelt auf. Wer folgende Symptome verspürt, der sollte nicht zögern, sondern den Arzt aufsuchen:

    • Ein starkes Krankheitsgefühl, das sich plötzlich einstellt
    • Starke Kopf- und Gliederschmerzen
    • Hohes Fieber
    • Erkältungsähnliche Symptome wie Halsschmerzen
    • Schüttelfrost
    • Atemnot

    Vor allem wenn es zu Luftnot kommt, ist es wichtig, sofort zum Arzt zu gehen, denn das kann ein Hinweis auf eine Lungenentzündung sein. Besonders ältere Menschen, Schwangere und chronisch Kranke sind von der Grippewelle stark betroffen und sie schweben bei einer Grippe unter Umständen sogar in Lebensgefahr.

    Wie schützt man sich vor der Grippewelle?

    Der beste Schutz vor der Grippewelle ist die Grippe erst gar nicht zu bekommen. Es gibt viele effektive Schutzmaßnahmen, die jeder beachten sollte, der nicht von der Grippe erwischt werden will. Es sind die einfachen Maßnahmen, die vor der Grippe schützen. Oftmals am Tag die Hände waschen ist ein effektives Mittel, und das Waschen mit Wasser und Seife sollte mindestens 20 Sekunden dauern. Da sich Grippeviren sehr gerne an den Händen aufhalten, sollten die Hände nicht in die Nähe von Schleimhäuten an Mund oder Nase kommen.

    Jemandem die Hand zu schütteln, ist zwar ein Zeichen von Höflichkeit, aber wenn es um die Grippewelle geht, dann sollte auf das Händeschütteln verzichtet werden, ein Kopfnicken und ein freundliches Lächeln reicht auch aus. Auch große Menschenansammlungen sollten nach Möglichkeit gemieden werden, denn in großem Gedränge fühlen sich die Viren zu Hause, und es ist kein Wunder, wenn man sich ansteckt. Auch wenn Stofftaschentücher stilvoll sind, wenn die Grippewelle rollt, dann sollten es Papiertaschentücher sein, die nach dem Nase putzen schnell wieder entsorgt werden können.

    Wie sinnvoll ist eine Grippeimpfung?

    Ein Schutz vor der Grippewelle ist die Grippeschutzimpfung, aber viele Menschen stehen dieser Impfung eher skeptisch gegenüber. Um einen wirksamen Schutz vor den Influenzaviren aufbauen zu können, sollte man sich schon im Herbst impfen lassen, da eine Grippewelle meist zwischen Januar und März zu erwarten ist. Das Problem besteht aber darin, dass der Wirkstoff, der im letzten Jahr noch zum Einsatz gekommen ist, bei der diesjährigen Grippewelle nicht mehr zum Einsatz kommen kann, weil es sich um einen anderen Virusstamm handelt.

    Eine Grippeimpfung bietet auch keinen hundertprozentigen Schutz. Es kann sein, dass die Impfung zu spät kommt oder dass der Schutz nicht vollständig aufgebaut werden kann. Für die Risikogruppen wie Schwangere oder ältere Menschen sollte eine Grippeschutzimpfung aber Pflicht sein, denn in diesem Fall kann sie Leben retten.

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  • Milchallergie oder Laktoseintoleranz

    Milchallergie oder Laktoseintoleranz

    Milchallergie oder Laktoseintoleranz – wo ist der Unterschied?

    Immer mehr Menschen können keine Milch mehr trinken oder Milchprodukte wie Käse, Joghurt oder Kefir vertragen. Schuld daran kann eine Laktoseintoleranz oder aber eine Milchallergie sein. Immer wenn es nach dem Genuss von Milch zu schmerzhaften Bauchkrämpfen oder zu Durchfall kommt, dann liegt entweder eine Milchallergie vor, oder derjenige leidet unter einer Laktoseintoleranz. Aber wo ist der Unterschied zwischen einer Milchallergie und einer Intoleranz gegenüber Laktose und wie kann der Arzt feststellen, um welche Form der Milchunverträglichkeit es sich tatsächlich handelt? Wie gefährlich ist eine Milchallergie und was kann man gegen eine Milchallergie tun, und was hilft bei einer Laktoseintoleranz?

    Welche Milchallergie Symptome gibt es und ist eine Milchallergie immer gleichbedeutend mit einer Kuhmilchallergie? Es gibt viele Fragen zu diesem Thema, aber auch immer die richtigen Antworten.

    Was ist eine Milchallergie?

    Von einer Milchallergie oder eine Kuhmilchallergie kann jeder betroffen sein, auch diejenigen, die eine Laktoseintoleranz haben. Eine Milchallergie oder Kuhmilchallergie kann schon bei Babys auftreten, sie wird aber im Säuglingsalter selten sofort erkannt. Die Milchallergie Symptome sind vor allem für ein Baby sehr schmerzhaft und bis die Ursache erkannt wird, können nicht selten viele Wochen vergehen. Im Erwachsenenalter ist eine Milchallergie ebenfalls keine Seltenheit, auch bei Menschen, die in ihrem bisherigen Leben noch nie Schwierigkeiten mit Milch hatten.

    Allerdings sind erwachsene Menschen eher selten von einer Milchallergie oder einer Kuhmilchallergie betroffen, eine Intoleranz gegen Laktose kommt hingegen deutlich öfter bei Erwachsenen vor, dafür weniger bei Kindern. Alle, die eine Milchallergie oder auch eine Kuhmilchallergie haben, sind im Grund durchaus in der Lage, Produkte aus Milch zu verdauen. Aber da ist noch das Immunsystem, das sich entschieden dagegen wehrt, wenn es Milch bekommt und es wird alles versuchen, den Eindringling wieder loszuwerden. Wenn eine Milchallergie diagnostiziert wird, dann reagiert der Körper nicht auf den Milchzucker, wie das bei einer Intoleranz gegen Laktose der Fall ist, der Körper reagiert vielmehr auf die in der Milch enthaltene Eiweiße, die Proteine.

    So wird eine Immunreaktion ausgelöst und die Milchallergie Symptome, die sich beim Genuss von Milch und Milchprodukten bemerkbar machen, sind immer sehr unterschiedlich und individuell. Je nach Ausprägung und Schwere der Milchallergie oder der Kuhmilchallergie, haben die einen mehr und die anderen weniger Milchallergie Symptome.

    Welche Milchallergie Symptome gibt es?

    Es ist für den Arzt nicht immer einfach, eine Milchallergie festzustellen, denn vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern können die Milchallergie Symptome sehr unterschiedlich sein. Die Milchallergie Symptome oder auch die Kuhmilchallergie Symptome treten meist nicht sofort, sondern entweder nach einigen Minuten oder sogar erst nach einigen Stunden auf. Zu diesen Milchallergie Symptomen gehören unter anderem:

    • Ein Anschwellen der Haut und der Schleimhäute im Gesicht oder auch im Rachen. Im Rachen stellt sich dann ein sogenanntes Kloßgefühl ein, also ein Gefühl, einen Kloß im Hals zu haben, den man nicht hinunterschlucken kann.
    • Ein Asthmaanfall und Atemnot können zu den Milchallergie Symptomen gehören
    • Durchfall, Übelkeit und auch Erbrechen sind Milchallergie Symptome
    • Blassrote Haut, rote Hautausschläge bis hin zur Nesselsucht können ebenfalls zu den Milchallergie Symptomen gehören.

    Eine Milchallergie oder auch eine Kuhmilchallergie kann, wenn es schlimm kommt, zu einem lebensgefährlichen anaphylaktischen Schock führen. Aber das ist zum Glück nicht allzu oft der Fall, sondern tritt nur bei fünf bis zehn Prozent der Patienten auf, die unter einer Milchallergie leiden. Neben den bereits beschriebenen Milchallergie Symptomen treten bei einem anaphylaktischen Schock zusätzlich noch schwere Kreislaufstörungen auf, die wenn nicht sofort ärztliche Hilfe kommt, auch zu einem Zusammenbruch des Kreislaufs und damit zu Herzversagen führen können.

    Welche Alternativen zur Kuhmilch gibt es?

    Es gibt Milchallergie Symptome, die treten erst mit einer gewissen Verzögerung auf. Der zeitliche Rahmen für diese Milchallergie Symptome bewegt sich dabei zwischen einigen Stunden und sogar mehreren Wochen, nachdem die Milch getrunken oder ein Milchprodukt gegessen wurde. Das können zum Beispiel schwere Durchfälle sein, die sich erst nach Wochen bemerkbar machen, denn erst dann reagiert der Körper auf den Genuss von Milch allergisch, wenn die Schleimhaut des Darms angegriffen wird.

    In den meisten Fällen handelt es sich bei einer Milchallergie um eine Kuhmilchallergie, und die Betroffenen reagieren nicht allergisch, wenn sie die Milch von einem Schaf oder einer Ziege zu sich nehmen. Schafs- und Ziegenmilch ist allerdings eine Frage des Geschmacks, aber wer gerne Milch trinkt und nicht darauf verzichten möchte, der muss wohl oder übel auf Ziegenmilch oder Schafsmilch zurückgreifen, denn um die Milchallergie Symptome zu vermeiden, muss die Milch von der Kuh strikt vermieden werden.

    Großes Pech haben allerdings diejenigen, die gegen das sogenannte Kasein allergisch sind, denn wenn das der Fall ist, dann kann es nicht nur zu einer Kuhmilchallergie kommen, dann reagiert der Körper auch auf den Genuss von Ziegenmilch und der Milch vom Schaf. Eine gute Übersicht über die verschiedenen Bestandteile der unterschiedlichen Milchsorten und ihre Unverträglichkeiten kann man im Internet finden. Wir haben ein Interessanten Anbieter zum Test von Milchintoleranz gefunden.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Da eine Milchallergie oder eine Kuhmilchallergie andere Vorgänge im Körper auslöst als eine Laktoseintoleranz, muss eine Milchallergie auch anders behandelt werden. Eine echte und damit vererbte Intoleranz gegen Laktose ist eine chronische Erkrankung, die nicht geheilt werden kann, das ist bei einer Milchallergie aber durchaus möglich. Das kann durch eine Desensibilisierung gelingen, bei der der Körper und vor allem das Immunsystem langsam an die Milch gewöhnt werden. Auf diese Weise kann eine Milchallergie wie viele andere Allergien, im Laufe der Zeit überwunden werden.

    Je nach Schwere der Milchallergie kann dieser Prozess zwischen anderthalb und zwei Jahren dauern. Zu Beginn einer Behandlung steht aber ein striktes Verbot für Milch und auch für Produkte aus Milch wie Käse, Butter, Joghurt oder auch Dickmilch und Kefir. Dieses Verbot haben die Milchallergie und auch die Laktoseintoleranz gemeinsam, aber anders als bei der Intoleranz gegen Laktose, verschwinden die Milchallergie Symptome mit der Zeit. Am Ende der Behandlung ist der Patient in der Regel frei von Beschwerden und kann wieder Milch trinken und Milchprodukte essen.

    Wer den Eindruck hat, dass eventuell eine Milchallergie oder eine spezielle Kuhmilchallergie vorliegen könnte, der sollte schnell zu einem Arzt gehen, der durch verschiedene Tests feststellen kann, ob es sich tatsächlich um eine Milchallergie oder um eine Kuhmilchallergie handelt.

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  • Yoga – Entspannung für Körper und Seele

    Yoga – Entspannung für Körper und Seele

    Immer mehr Menschen entdecken heute die altindische Yogalehre für sich. Sie wollen für einige Zeit aus dem hektischen und stressigen Alltag aussteigen, einmal die Seele baumeln lassen und sich eine Auszeit gönnen. Wer sich für Yoga interessiert, der sollte aber auch wissen, dass Yoga nicht nur eine Lehre, sondern vielmehr so etwas wie eine Philosophie ist, die nicht von heute auf morgen erlernt werden kann. Zwar kann jeder Yoga zuhause machen, aber es ist immer besser, vorher einen Kurs zu besuchen, um wenigstens die Grundübungen problemlos zu beherrschen.

    Alle, die mit Yoga entspannen wollen, müssen sich auch eine Yogamatte zulegen, und da die Auswahl der Hersteller Yogamatte groß ist, fällt es nicht immer leicht, die passende Matte zu finden. Das Gleiche gilt auch für die richtige Kleidung, wobei aktuell Yoga Kleidung Bio im Trend ist. Wenn die Yogamatte rutschfest ist, dann kann man sie auch auf glatten Böden wie Laminat oder Parkett verwenden. Wer seine Yogaübungen auf einen Fliesenboden machen möchte, der sollte eine Yogamatte Schurwolle wählen, denn sie hält angenehm warm. Wenn man sich nicht entscheiden kann, dann ist ein Yogamatte Test eine gute Idee, denn das macht es einfacher, die persönlich passende Matte zu finden. Eine Yogamatte zuhause zu haben, bietet immer die Möglichkeit ganz nach Lust und Laune die Übungen zu machen, wie zum Beispiel den Lotussitz, den Drehsitz oder auch die Übung Mayurasana, Kakasana und Virabhadrasana.

    Wer mit der Yogamatte daheim übt, sollte sich auch mit der langen Yogageschichte vertraut machen, denn das kann effektiv dabei helfen, die Lehre, ihre Übungen und das Ziel der Übungen zu verstehen.

    Die Yoga – Geschichte

    Experten sind sich bis heute nicht einig, wie alt die Yogageschichte ist. Sind es 3.500 oder sind es tatsächlich 5.000 Jahre? Genau kann heute nicht mehr gesagt werden, wie alt Yoga wirklich ist, aber im Laufe der Jahrhunderte wurde die Lehre immer weiter entwickelt. Um 1930 kam Yoga auch nach Europa, heute gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Linien und jeder kann sich die Yogalinie aussuchen, wie zum Beispiel das Nuad Yoga, die am besten zu ihm passt. Warum ist Yoga bis heute so beliebt? Diese Frage kann mit der modernen Zeit und ihren Anforderungen beantwortet werden. Viele Menschen haben Sorgen, sie haben vielleicht sogar Angst, wie es beruflich und privat weitergeht und diese Angst lässt sie zum Beispiel nicht mehr ruhig schlafen. Wer sich ernsthaft mit der Yogalehre beschäftigt, der kann diese Ängste abbauen und wieder ruhig schlafen. Auch Yoga bei Rückenschmerzen oder Gelenkschmerzen ist eine gute Idee, denn mit den richtigen Übungen können die Schmerzen effektiv bekämpft werden.

    Yoga zeigt immer wieder Wege auf, die Seele und den Körper in Einklang zu bringen. Für viele Probleme des täglichen Lebens wird auch die passende Yogaübung angeboten, wie zum Beispiel die Padmasana Übung. Alle, die noch keine große Ahnung von Yoga haben, die sollten mit einfachen Übungen wie dem Lotussitz beginnen.

    Der Yoga Lotus-Sitzlotossitz-yoga

    Der Lotussitz ist nicht nur eine der bekanntesten Yogaübungen, er ist auch eine der Grundhaltungen, auf denen viele Übungen aufbauen. Angeblich hat schon Buddha den Lotussitz geliebt und bis heute haben viele Buddhastatuen diese entspannte Haltung. Für den perfekten Lotussitz muss eine aufrechte und stabile Sitzhaltung eingenommen werden. Zunächst ist es der Langsitz, bei dem die Wirbelsäule möglichst gerade sein sollte. Dann geht es zuerst in den halben Lotussitz, bei dem die Ferse des linken Fußes unter den Damm gelegt wird. Anschließend greift man zum rechten Fuß, wobei die Fußsohle nach oben gedreht wird. Der rechte Fuß wird nun auf dem linken Oberschenkel abgelegt, und die Knie sollten dabei so weit wie eben möglich am Boden liegen.

    Wenn es keine Anstrengungen erfordert, dann wird jetzt der linke Fuß auf den rechten Oberschenkel gelegt, die Unterschenkel sind überkreuzt und der Lotussitz ist perfekt. Nun richtet man sich auf und legt die Handrücken auf das jeweilige Knie. Die Handgelenke, die Finger und auch die Ellenbogen sind dabei gerade und wer möchte, der kann auch den Daumen und den Zeigefinger zu einem sogenannten Chin Mudra verbinden.

    Der Lotussitz ist ideal, um abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen. Yoga für Schwangere Übungen kommen nicht ohne den Lotussitz aus, denn dieser Sitz ist auch mit zunehmendem Bauch kein Problem. Es gibt viele Schwangerschaftsyoga Übungen, die unter anderem auch die Angst vor der Geburt nehmen können. Welche Yoga Schwangerschaft Übungen richtig sind, sollte aber auch der Arzt entscheiden. Eine weitere Übung, die allerdings schon ein wenig mehr Übung verlangt, ist die Yoga Krähe.

    Die Krähe Yoga Übungyoga-kraehe

    Die Krähe verlangt viel Kraft und ist deshalb nicht für alle geeignet, aber sie gilt als eine der vollkommensten Yogaübungen, die es gibt. Wer die Krähe versuchen will, der muss damit rechnen, dass es nicht gleich am Anfang klappt, denn auf die Arme und die Handgelenke kommt ein wahrer Kraftakt zu.

    Die Krähe beginnt in der Hocke und von dort aus geht auf die Zehenspitzen. Die Handflächen werden auf Schulterhöhe auf den Boden gesetzt und die Finger dabei gespreizt. Jetzt werden die Ellenbogen gebeugt und mit den Knien wird gegen die äußere Seite der Oberarme gedrückt. Nun muss ein Punkt ca. einen halben Meter entfernt am Boden fixiert werden, und die Knie werden hüftbreit geöffnet.

    Das Gewicht wird nur so weit nach vorne verlagert, bis man auf den Zehenspitzen steht. Die Schienbeine werden auf den Oberarmen abgesetzt, und zwar immer in Richtung der Achseln. Die Muskulatur im Bauch wird nun angespannt und der Körper so weit wie möglich nach vorne gebeugt. Die ganze Last liegt jetzt allein auf den Händen. Das Brustbein wird nach vorne gebracht, und das Steißbein sollte in Richtung der Fersen zeigen. Wenn möglich, sollte man fünf Atemzüge lang in dieser Stellung balancieren.

    Berühmte Yogalehrer

    Viele berühmte Yogalehrer wie zum Beispiel Swami Vishnu Devananda, begründeten eine eigene Yogalehre wie das Sivananda Yoga. Auch das Kundalini Yoga, das von Yogi Bhajan perfektioniert wurde, ist bis heute sehr beliebt bei allen, die im Yoga vor allem einen spirituellen Bezug sehen. Auf den großen indischen Lehrmeister B.K.S. Iyengar geht eine nach ihm benannte Yogalehre zurück, die sich am körperbezogenen Yoga orientiert. Kraftvoll und sehr dynamisch ist auch das von Sri Krishna Pattabhi Jois entwickelte Ashtanga-Vinyasa Yoga, das allen sehr entgegen kommen wird, die Yoga auch als Sport betrachten.

    Yoga für die ganze Familie auch für KinderYoga auch für Kinder

    Nicht nur für Erwachsene bietet Yoga die Möglichkeit, zur inneren Ruhe zu finden, auch viele Kinder sind heute gestresst, da ihr Tagesablauf dem eines Topmanagers ähnelt. Daher ist Yoga auch für Kinder ein Thema. Um Kindern die altindische Lehre näher zu bringen, sollten auch die Kleinen eine passende Matte haben. Die Matte für das Kind kann bunt und mit lustigen Figuren bedruckt sein, und wenn der Begriff Hund Yoga oder Yoga Skorpion ins Spiel kommt, dann werden auch die Kleinen bei dieser Übung begeistert mitmachen.

    Alle, die sich für das Yoga für zuhause entscheiden und auf der Suche nach den richtigen Übungen sind, die können sich an diesen berühmten Vorbildern orientieren. Wer mehr zu den Übungen und ihren Erfindern wissen will, der sollte ins Internet schauen, denn dort findet man die bekanntesten Yoga Übungen zum Ausdrucken. Wie funktioniert die Sonnengruß Abfolge, was ist ein Yoga Hund und was ein Yoga Baum? Was versteht man unter Karma und wie sollten Yoga Atemübungen am besten angewandt werden? Wer das wissen möchte, der kann sich mit einer Yoga Übungen Anleitung im Internet genau informieren.

    Bildquelle Depositphotos.com © Deklofenak, dima_sidelnikov, pressmaster, wavebreakmedia

  • Namensbänder bei Babys

    Namensbänder bei Babys

    Namensbänder bei Babys sind seit vielen Jahren gefragt. Sie werden mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausführungen und Variationen angeboten. Meist werden die Namensbänder direkt nach der Geburt genutzt, viele Eltern lassen diese wunderschönen Bänder allerdings auch bis ins Kleinkindalter tragen.

    Namensbänder aus Seide oder Satin

    Besonders modern sind Namensbänder aus Seide. Diese werden individuell mit Name und Symbolen bestickt. Auch eine vielfältige Farbauswahl wird gegeben. Diese Bänder sind bereits günstig ab ca. 10 Euro erhältlich, können jedoch auch in gehobener Variante bestellt werden. Hier liegen die Kosten bei ca. 100 Euro.

    Namensbänder mit Perlen

    Immer mehr Eltern möchten die Namensbänder für ihre Babys selbst herstellen. Dies ist gar kein Problem. Verschiedene Shops bieten die Möglichkeit Bastelsets, zu bestellen. Es werden Perlen und Bänder in verschiedenen Farben mitgeliefert. So können Eltern ein Band ganz nach ihren Wünschen  herstellen und auch je nach Bedarf oder Wunder abändern.

    Fertige Namensbänder

    Fertige Namensbänder können natürlich auch besorgt werden. Hierbei handelt es sich um eine Stoffband mit verschiedenen Motiven. Der Name wird selbst darauf geschrieben oder eingestickt. Eine sehr günstige Variante, welche allerdings aufgrund des Stoffes nicht sehr lange hält. Nach wenigen Tagen wird das Band dreckig sein und somit ist diese Variante eher nicht zu empfehlen.

    Individuelle Namensbänder

    Es gibt einige Shops, welche eine Anfertigung individueller Namensbänder anbieten. Hier können sich Eltern aussuchen, wie das Band gestaltet wird, aus welchen Materialien es gefertigt werden soll und welche Farben genutzt werden. Die Bänder sind nicht ganz billig, jedoch haben Eltern ein Leben lang, ein wunderschönes Andenken an den schönsten Tag in ihrem Leben.

    Der Klassiker unter den Namensbändern ist sicherlich das Goldkettchen mit Gravur. Auch heute noch bekommen viele Babys von den Eltern, den Großeltern oder Tanten dieses Namensband geschenkt. Diese Namensbänder werden in jedem Schmuckgeschäft oder Juwelier verkauft und graviert.