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  • Impotenz oder wann ist der Mann ein Mann?

    Impotenz oder wann ist der Mann ein Mann?

    Eine Impotenz hat 2 Formen

    Impotenz ist auch in unserer modernen und aufgeklärten Gesellschaft immer noch ein Tabuthema, besonders bei denjenigen, die davon betroffen sind, den Männern. Ein Mann, der nicht mehr kann, ist nach Ansicht der meisten anderen Männer gar kein richtiger Mann, denn ein richtiger Mann steht nun einmal im besten Sinne des Wortes seinen Mann und hat keine Ausfallerscheinungen. Aber Impotenz ist ein Thema, das viele Männer beschäftigt, denn immer mehr Männer leiden unter einer erektilen Dysfunktion, wie die Impotenz medizinisch korrekt heißt.

    Warum kommt Impotenz heute so häufig vor und was sind die Ursachen dafür? Wie kann den Männern geholfen werden, die nicht mehr so können wie sie gerne wollen?

    Wenn es um Impotenz geht, dann unterscheiden die Mediziner zwei unterschiedliche Formen. Zum einen gibt es impotente Männer, deren Glied sich nicht mehr versteift und die nicht mehr in der Lage sind, normalen Geschlechtsverkehr zu haben. Diese Form der Impotenz kommt besonders häufig vor. Es wird geschätzt, dass rund 5 % der Männer in Deutschland unter dieser Form der Impotenz leiden, die Dunkelziffer dürfte aber weitaus höher liegen, denn viele Männer schämen sich und gehen nicht zum Arzt.

    Bei der zweiten Form können Männer ganz normal verkehren und auch ejakulieren, aber sie können keine Kinder zeugen, da sie zu wenige oder gar keine Spermien haben. In diesem Fall liegt in der Regel eine Erkrankung vor, während die erste Variante der Impotenz auch nur vorübergehend sein kann. Erst wenn die Impotenz mindestens ein halbes Jahr anhält, dann sprechen die Ärzte von einer erektilen Dysfunktion, die behandelt werden muss.

    Welche Ursachen für Impotenz gibt es?

    Bei kaum einem anderen Leiden kommen so viele verschiedene Ursachen in Frage wie bei Impotenz. 70 % der Männer, die impotent sind, haben ein körperliches Leiden wie zum Beispiel Diabetes oder eine Herzerkrankung, und weit über die Hälfte dieser Männer ist über 50 Jahre alt. Aber es kommen noch mehr Ursachen infrage, warum Mann nicht mehr kann:

    • Neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder ein Schlaganfall
    • Schädigungen des Rückenmarks, zum Beispiel nach einem Sturz
    • Verletzungen des Schwellkörpers am Penis
    • Angeborene Fehlbildungen
    • Mentale Probleme
    • Ein zu hoher Alkoholkonsum

    Individuelle Therapieformen bei Impotenz

    So unterschiedlich wie die Ursachen einer Impotenz, so unterschiedlich sind auch die möglichen Therapien. Handelt es sich um eine körperliche Beeinträchtigung, die zu Impotenz führt, dann können Medikamente, aber auch Operationen hilfreich sein. Manchmal hilft es aber auch schon, die Essgewohnheiten zu ändern und abzunehmen, um die „Männlichkeit“ wieder herzustellen. Handelt es sich aber um physische Ursachen, dann kommt es auch immer auf den Mann an, ob eine Therapie erfolgreich ist oder nicht.

    Ist ein mentales Problem verantwortlich, dann kann ein Sexualtherapeut helfen, denn vielfach fühlen sich Männer unter Druck gesetzt. Sie haben das Gefühl, um jeden Preis funktionieren zu müssen, vielleicht weil sie ihre Partnerin nicht enttäuschen wollen, oder weil es ihnen schwerfällt sich einzugestehen, dass sie Probleme zum Beispiel im Beruf haben. Eine Therapie kann neue Denkanstöße geben, sie kann dabei helfen Ängste zu erkennen und auch offen auszusprechen, um so das Problem in den Griff zu bekommen.

    Hilfreiche Medikamente gegen Impotenz

    Bei vielen impotenten Männern hilft aber auch ein Medikament, ein sogenannter PDE-5-Hemmer. Die PDH-5-Hemmer sorgen dafür, dass ein bestimmtes Enzym blockiert wird, die Muskulatur des Penis entspannt sich, die Blutgefäße können sich weiten und die Schwellkörper wieder mit Blut füllen. Die Wirkung setzt immer dann ein, wenn ein Mann sexuell erregt ist, und steigert auf diese Weise die Potenz.

    Allerdings dürfen Männer die Probleme mit dem Herzen haben, diese Medikamente nicht nehmen, denn es kann ein Herzinfarkt ausgelöst werden. Um sicher zu gehen, dass keine Gefahr besteht, sollte ein Arzt konsultiert werden.

  • Wie gefährlich ist eine Schwangerschaftsdiabetes?

    Wie gefährlich ist eine Schwangerschaftsdiabetes?

    Viele schwangere Frauen leiden unter Schwangerschaftsdiabetes, einer Form der Zuckerkrankheit, die besonders im letzten Drittel der Schwangerschaft häufig auftritt und die nach der Entbindung wieder verschwindet. Die Schwangerschaftsdiabetes ist die am häufigsten auftretende Erkrankung während der Schwangerschaft und wird bei rund 3 % aller Frauen nach der Geburt nachgewiesen.

    Vielfach sind Frauen mit Übergewicht von einer Schwangerschaftsdiabetes betroffen und bei vielen dieser Frauen wird nach der Geburt auch eine Typ-2 Diabetes diagnostiziert.

    Was sind die Ursachen für Schwangerschaftsdiabetes?

    Während der Schwangerschaft produziert der Körper bestimmte Hormone, die unter anderem die Eigenschaft haben, den Blutzuckerspiegel zu erhöhen. Auf der anderen Seite ist da aber das Hormon Insulin, das den Blutzuckerspiegel senkt. So wird in der Schwangerschaft die Balance zwischen den Hormonen gestört und die Bauchspeicheldrüse muss immer mehr Mengen Insulin produzieren. Wenn der erhöhte Bedarf an Insulin in der Schwangerschaft nicht mehr von der Bauchspeicheldrüse ausgeglichen werden kann, dann kommt es zu einer Schwangerschaftsdiabetes. Nach der Entbindung wird nicht mehr so viel Insulin gebraucht, und die Schwangerschaftsdiabetes verschwindet wieder.

    Welche Symptome deuten auf eine Schwangerschaftsdiabetes hin?

    In der Regel verläuft eine Schwangerschaftsdiabetes ohne große Probleme und viele Frauen erfahren erst bei einem routinemäßigen Bluttest, dass sie an dieser speziellen Form der Diabetes erkrankt sind. Aber nicht nur das Blut gibt Auskunft darüber, ob eine Schwangerschaftsdiabetes vorliegt, auch die Fruchtwassermenge steigt an und das Wachstum des Fötus kann abnormal sein. Nur in sehr seltenen Fällen treten Symptome auf, wie sie für einen Diabetes Typ-1 charakteristisch sind.

    Welche Therapien kommen bei Schwangerschaftsdiabetes infrage?

    Die medizinische Behandlung von schwangeren Frauen ist immer etwas problematisch und das ist im Fall einer Schwangerschaftsdiabetes nicht anders. Zunächst versucht der Arzt die erhöhten Blutzuckerwerte zu senken, was vielfach schon mit einer Umstellung der Ernährung erreicht werden kann. Optimal sind Werte von 95 mg/dl bei einer nüchternen Messung und 120 mg/dl, wenn die Schwangere gegessen hat.

    Um die Schwangerschaftsdiabetes in den Griff zu bekommen, sollten Frauen während der neun Monate nicht mehr als 12 bis 16 Kilogramm zunehmen. Deshalb sollte die Zahl der Kalorien eine Zahl von 1.800 am Tag nicht überschreiten. Es ist falsch, „für zwei“ zu essen, denn das Kind holt sich alle Nährwerte, die es braucht und eine wichtige Ernährung liefert auch die richtigen Nährstoffe. Frisches Obst und Gemüse sind ideal, um eine Schwangerschaftsdiabetes zu verhindern, Fett und Zucker sollte dagegen nur selten auf dem Speiseplan stehen. Fettarme Milchprodukte sind eine gute Wahl, denn Milch und Milchprodukte sorgen für eine ausgeglichene Versorgung mit Kalzium. Mehr Fisch und weniger Fleisch zu essen ist ebenfalls eine gute Maßnahme, um eine Schwangerschaftsdiabetes zu verhindern.

    Sehr wichtig ist es auch viel zu trinken, am besten eignen sich Mineralwasser und ungesüßte Fruchtsäfte, aber auch aromatische Tees sind eine gute Idee, um den Durst zu stillen. Wenn die Insulinwerte aber weiterhin hoch sind, dann kann der Arzt im Notfall mit Medikamenten helfen, die für Mutter und Kind unbedenklich sind. Jede werdende Mutter kann aber auch selbst etwas dafür tun, um die Blutzuckerwerte in vernünftigen Grenzen zu halten. Viel Bewegung wie lange Spaziergänge, aber auch Yoga und Schwangerschaftsgymnastik sind eine gute Idee für alle werdenden Mütter, die gesund bleiben wollen.

  • Was ist bei der Geburtsvorbereitung wichtig?

    Was ist bei der Geburtsvorbereitung wichtig?

    Die neun Monate vor der Geburt eines Kindes sind die aufregendsten Monate im Leben der Eltern. Sie müssen sich um viele Dinge kümmern, das Kinderzimmer einrichten, den Kinderwagen kaufen, einen passenden Namen für den Nachwuchs finden und sich auch auf die eigentliche Geburt des Kindes vorbereiten. Eine richtige Geburtsvorbereitung ist nicht nur für die werdende Mutter wichtig, auch der zukünftige Vater kann dabei eine Menge lernen.

    Geburtsvorbereitung – Informieren und vorbereiten

    Bei Frauen, die zum ersten Mal ein Kind erwarten, halten sich Vorfreude und Angst die Waage. Auf der einen Seite freuen sie sich auf den Moment, an dem das Kind endlich geboren wird, auf der anderen Seite haben sie Angst vor der Geburt, den Schmerzen und vor den Dingen, die bei einer Geburt schieflaufen können. Eine Geburtsvorbereitung bei einer Hebamme oder im Krankenhaus kann da eine große Hilfe sein, die auch die Ängste nehmen kann. 65 % aller schwangeren Frauen in Deutschland entscheidet sich für eine informative Geburtsvorbereitung. 56 % dieser Frauen wollen optimal vorbereitet in die Geburt gehen und von diesen 56 % gaben 47 % an, dass sie die Geburtsvorbereitung nutzen wollen, um sich ausführlich zu informieren.

    Was passiert während einer Geburt? Wie können die Schmerzen erträglich gemacht werden und was passiert, wenn einmal nicht alles nach Plan verläuft? Erfahrene Hebammen, die Kurse zur Geburtsvorbereitung anbieten, haben auf alle diese Fragen eine Antwort und nehmen den jungen Müttern, die zum ersten Mal ein Kind auf die Welt bringen, so ihre Ängste. Aber auch allgemeine Fragen werden bei einer Geburtsvorbereitung beantwortet, wie zum Beispiel: Was gehört alles in die Tasche, wenn es ins Krankenhaus geht? Viele Frauen möchten gerne zusammen mit einer Hebamme zu Hause entbinden, und während eines Geburtsvorbereitungskurses wird auch über die Vor- und Nachteile einer Hausgeburt gesprochen.

    Geburtsvorbereitung auch für den Mann

    Immer mehr Männer begleiten ihre Frauen nicht nur in den Kreißsaal, sie sind auch bei der Geburtsvorbereitung dabei. Aber macht es überhaupt Sinn, wenn Männer lernen, wie man während der Geburt richtig atmet, hechelt und presst? Viele Männer kommen sich bei der Geburtsvorbereitung komisch vor und sie haben Angst, sich lächerlich zu machen. Diese Angst ist allerdings unbegründet, denn auch die Herren der Schöpfung können bei der Geburtsvorbereitung viele interessante Dinge lernen.

    Das Ziel einer Geburtsvorbereitung ist es, den Eltern den Ablauf der Geburt näher zu bringen und ihnen zu erklären, was wirklich passiert. Viele Hebammen demonstrieren die Geburt anhand einer Puppe und einem Modellbecken, andere hingegen zeigen Filme. Bei einer Geburtsvorbereitung für Männer ist folgendes von Interesse: Sie bekommen Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie ihre Partnerin aktiv unterstützen können. Sie lernen wie der Rücken massiert wird und wie sie ihre Frau in der Pressphase stützen und auch effektiv anfeuern können.

    Aber auch wenn viele Männer glauben, ihre Frauen in den schweren Stunden heldenhaft begleiten zu müssen, nicht wenige Frauen würden gerne auf den Mann bei der Geburt verzichten. Sie wollen lieber mit der Hebamme und dem Arzt alleine sein und sich nicht auch noch um einen Mann kümmern müssen, der vielleicht grün im Gesicht und nah an einer Ohnmacht ihre Hand hält, obwohl er lieber an der frischen Luft wäre.

  • Eine Allergie kann jeden treffen

    Eine Allergie kann jeden treffen

    Kaum eine andere Erkrankung ist so weit verbreitet wie eine Allergie. Immer mehr Menschen reagieren auf immer neue Stoffe allergisch und das macht die Behandlung nicht gerade einfach. Die einen reagieren auf Pollen und Gräser, die anderen auf Hausstaub und Milben und wieder andere können bestimmte Lebensmittel nicht vertragen. Die Liste der Stoffe die Allergien auslösen, wird immer länger und es müssen immer wieder neue Mittel gefunden werden, die es Menschen mit einer Allergie einfacher machen, durch den Alltag zu kommen.

    Was genau ist eine Allergie?

    Eine Allergie entsteht immer dann, wenn das Immunsystem bestimmte Stoffe, die an sich harmlos sind, als Feinde erkennt und versucht, sie wieder loszuwerden. Wenn zum Beispiel die Pollen einer bestimmten Baumart eingeatmet werden, dann behandelt das Immunsystem diese Pollen wie einen Krankheitserreger und bekämpft ihn. Es kommt zu den bekannten Symptomen wie:

    • Niesen
    • Geröteten und brennende Augen
    • Juckender Haut
    • Beschwerden des Magen-Darmtrakts

    In der schwersten Form kann eine Allergie Asthma auslösen oder auch einen lebensgefährlichen Schock verursachen, wie das unter anderem häufig bei Insektenstichen der Fall ist. Nicht jedes dieser Symptome tritt auch bei jedem Allergiker auf, wer eine sogenannte Kontaktallergie beispielsweise gegen Nickel oder Kupfer hat, der wird über Hautprobleme klagen.

    Welche Therapien sind bei einer Allergie hilfreich?

    Wer meint, eine Allergie zu haben, der sollte einen Arzt aufsuchen und eine Sensibilisierung machen lassen. Diese Maßnahme ist aber immer nur dann sinnvoll, wenn bekannt ist, was genau die Allergie ausgelöst hat. Eine Sensibilisierung nimmt Zeit in Anspruch, denn über einen Zeitraum von drei Jahren spritzt der Arzt dem Patienten immer wieder in kleinen Dosen den Stoff, gegen den der Patient allergisch reagiert. Auf diese Weise soll das Immunsystem langsam an den Stoff gewöhnt werden, der die Allergie auslöst.

    Auch eine Sensibilisierung mit Tabletten ist möglich. Diese Tabletten müssen sich langsam auf der Zunge auflösen und sollen das Immunsystem motivieren. Zu dieser Form der Therapie gibt es bis heute allerdings keine aussagekräftigen Studien, und sie kann auch nur bei bestimmten Allergien angewandt werden.

    Vielen von einer Allergie geplagten Menschen hilft es schon, den Stoff zu meiden, der bei ihnen für Probleme sorgt. Das ist für viele einfach, für andere aber fast unmöglich. Wer gegen Gluten allergisch ist, der kann heute Lebensmittel kaufen, die keine Gluten enthalten, aber wer auf Hausstaub allergisch reagiert, der hat ein großes Problem. In diesem Fall müssen alle Teppiche aus dem Haus verschwinden und durch glatte Böden wie PVC, Parkett oder Laminat ersetzt werden. Auch das Bettzeug muss der Allergie angepasst werden, ebenso die Möbel. Gardinen sind kein Thema mehr und in allen Räumen müssen dann permanent ein Luftbefeuchter und ein Luftreiniger im Einsatz sein.

    Alle, die unter einer Pollenallergie leiden, können sich heute über das Internet oder auch im Radio und Fernsehen über den aktuellen Pollenflug informieren. Es gibt Pollenfilter fürs Auto und viele andere Maßnahmen, die eine Allergie erträglicher machen. Pech haben diejenigen, denen der Beruf im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht, wie das bei Friseuren oder auch bei Bäckern der Fall ist, wenn sie unter einer Mehlstauballergie leiden. Wird die Allergie zu stark und wenn keine Therapie mehr anschlägt, dann bleibt nur der Weg, sich für einen anderen Beruf zu entscheiden.

  • Der Schlaganfall – Ursachen, Symptome und Therapien

    Der Schlaganfall – Ursachen, Symptome und Therapien

    Herzinfarkt und Schlaganfall – diese beiden Diagnosen müssen Ärzte immer häufiger stellen. Vor allem die Zahl der Schlaganfälle hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen, und immer mehr Menschen werden mit den typischen Schlaganfall Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert und nicht selten geht es dabei auf Leben und Tod.

    Was aber sind die klassischen Schlaganfall Symptome? Was lässt darauf schließen, dass es zu einem Infarkt im Gehirn gekommen ist? Was sind die Ursachen und welche Therapien gibt es?

    Was führt zu einem Schlaganfall?

    Im Grunde sind es nur drei Ursachen, die zu einem Schlaganfall führen können. Eine Hirnblutung kann die Ursache sein, aber auch ein Blutgerinnsel und eine Embolie führen zu einem Schlaganfall. Besonders häufig ist eine Arteriosklerose für einen Schlaganfall verantwortlich. Bei dieser Form verkalken die Gefäße im Gehirn, sie verschließen sich, das Gehirn bekommt keinen Sauerstoff mehr und die Folge ist ein Schlaganfall. Kommt es zu einem Blutgerinnsel, dann handelt es sich um einen sogenannten hämorrhagischen Schlaganfall, der sehr häufig von einem überhöhten Blutdruck ausgelöst wird.

    Eine Embolie ist ebenfalls ein Grund, warum es zu einem Schlaganfall kommt. Bei einer Embolie wird ein Blutgefäß durch einen Blutpfropfen verstopft, den sogenannten Embolus. Dieser Embolus bewegt sich frei im Körper und kann praktisch überall ein Gefäß verstopfen. Ist das der Fall, dann wird die Blutversorgung zum Gehirn unterbrochen und das führt zu einem Schlaganfall.

    Was sind typische Schlaganfall Symptome?

    Wenn das Gehirn nicht mehr genug Sauerstoff bekommt und die Nervenzellen absterben, dann treten die ersten Schlaganfall Symptome auf. Ärzte sprechen von neurologischen Ausfällen, wenn Schlaganfall Symptome gemeint sind, denn tatsächlich kommt es zu Ausfällen der unterschiedlichsten Art. Folgende Schlaganfall Symptome sind alarmierend:

    • Eine plötzliche Schwäche der Muskulatur und Lähmungserscheinungen
    • Ein Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen
    • Schwindel
    • Sehstörungen
    • Schluckbeschwerden
    • Plötzliche Benommenheit oder Bewusstlosigkeit
    • Depressive Verstimmungen
    • Sprachstörungen
    • Plötzlich auftretende heftige Kopfschmerzen

    Nicht bei allen Betroffenen treten diese Schlaganfall Symptome gleich stark auf, viele bemerken zwar, dass etwas nicht stimmt, beachten diese Symptome aber nicht weiter. Auch wenn es nur kurzzeitige Beschwerden gibt, die schnell wieder verschwinden, denken viele nicht sofort an Schlaganfall Symptome und gehen nicht ins Krankenhaus. Das aber kann ein lebensgefährlicher Fehler sein, denn bei einem Schlaganfall ist jede Sekunde entscheidend.

    Die Therapie bei Schlaganfällen

    „Time is brain“ lautet ein englisches Motto, wenn es um einen Schlaganfall geht. Wenn die ersten Schlaganfall Symptome auftreten, dann darf keine Zeit verschwendet werden, es geht um Minuten. Je eher ein Schlaganfallpatient behandelt wird, umso geringer sind die Folgeschäden. Alle großen Krankenhäuser haben sogenannte „Stroke-Units“, spezielle Einheiten, die nur für Schlaganfallpatienten da sind.

    Deuten die Schlaganfall Symptome darauf hin, dass eine Embolie der Verursacher ist, dann werden in den meisten Fällen Medikamente gespritzt, die den Embolus auflösen. Auf diese Weise wird das Gewebe wieder ausreichend mit Blut versorgt. Wenn es sich aber um eine Hirnblutung handelt, dann ist das ein Fall für den Neurologen, der durch eine Operation die Blutung stoppt. Der Bluterguss im Gehirn wird entfernt, damit das Hirngewebe entlastet wird. Trotzdem verläuft nicht jede Therapie nach Wunsch und der Patient leidet unter den Spätfolgen.

    Immer wenn das der Fall ist, dann folgt nach der akuten Behandlung eine Rehabehandlung, bei der die Patienten nicht selten das Sprechen, Gehen und Denken wieder neu erlernen müssen.

  • Kopfschmerzen bei Kindern – was sind die möglichen Auslöser?

    Kopfschmerzen bei Kindern – was sind die möglichen Auslöser?

    Kopfschmerzen treffen in der heutigen Zeit nicht mehr nur erwachsene Menschen, auch immer mehr Kinder und Jugendliche leiden darunter. Aber wie kommt es zu Kopfschmerzen bei Kindern und was können Eltern tun, damit erst gar nicht so weit kommt? Dürfen Kopfschmerzen bei Kindern schon mit Medikamenten behandelt werden oder gibt es eine sanfte Alternative?

    Was kann Kopfschmerzen bei Kindern auslösen?

    Es gibt verschiedene Ursachen, warum Kinder Kopfschmerzen bekommen. Ein Grund ist zu wenig Flüssigkeit. Besonders wenn Kinder im Sommer viel im Freien spielen und toben, dann vergessen sie auch gerne mal ausreichend zu trinken und das kann schnell zu Kopfschmerzen bei Kindern führen. Durch Schwitzen geht viel wertvolle Flüssigkeit verloren, und Eltern sollten vor allem bei kleinen Kindern darauf achten, dass sie zwischendurch immer mal wieder Wasser oder ungesüßten Tee und Fruchtsaft trinken.

    Auch unregelmäßige Mahlzeiten können Kopfschmerzen bei Kindern auslösen. Kinder, die zum Beispiel nicht frühstücken und dann bis zum Mittagessen keine Mahlzeit zu sich nehmen, klagen nicht selten über Kopfschmerzen. Das Gleiche gilt auch dann, wenn Kinder mittags nichts und dann erst am Abend etwas essen, denn auch das stört den Stoffwechsel und führt zu Kopfschmerzen bei Kindern.

    Kopfschmerzen bei Kindern – Zu wenig Schlaf und zu viel Stress

    Stress ist nicht nur bei Erwachsenen ein Auslöser für Stress, auch Kopfschmerzen bei Kindern entstehen, wenn sie zu stark unter Stress gesetzt werden. Die Anforderungen in der Schule und auch in der Freizeit steigen ständig und nicht wenige Kinder haben bereits einen gut gefüllten Terminkalender. Eltern sollte versuchen die Aktivitäten zu beschränken und zum Beispiel nach einem anstrengenden Vormittag in der Schule nicht auch noch für den Nachmittag ein Programm starten. Viel Ruhe und auch meditative Übungen können bei Kindern helfen, den Stress abzubauen.

    Kinder brauchen acht bis zehn Stunden Schlaf pro Nacht, um gesund und fit zu bleiben. Wird der Schlafrhythmus unterbrochen, weil das Kind zu spät ins Bett geht oder zu früh aufstehen muss, dann ist das ein Auslöser für Kopfschmerzen bei Kindern. Die Eltern sollten deshalb darauf achten, dass das Kind immer zur gleichen Stunde zu Bett geht und wieder aufsteht.

    Kopfschmerzen bei Kindern – Wird eine Brille gebraucht?

    Bei vielen Kindern fällt es nicht sofort auf, wenn sie eine Sehschwäche haben. Oft tritt diese Sehschwäche schon im Kindergarten auf, sie wird aber erst bei der Einschulung erkannt. Schlechtes Sehen kann Kopfschmerzen bei Kindern auslösen, da sie sich für viele Dinge doppelt so stark konzentrieren müssen als Kinder, die normal sehen können. Besteht der Verdacht, dass das Kind schlechter sehen kann, dann sollten Eltern nicht lange zögern und sofort einen Augenarzt aufsuchen.

    Kopfschmerzen bei Kindern: Sind Tabletten hilfreich ?

    Kopfschmerzen bei Kindern mit den handelsüblichen Medikamenten wie Aspirin oder Ibuprofen zu behandeln, ist nicht zu empfehlen. Besser ist es, zunächst nach den Ursachen zu forschen. In der Regel helfen Ruhe und Ausspannen dabei, die Kopfschmerzen bei Kindern effektiv zu bekämpfen. Wenn die Woche besonders stressig war, dann sollte die Familie sich für das Wochenende einmal nichts vornehmen und entspannen. Bei akuten Kopfschmerzen kann ein kaltes Tuch auf der Stirn oder an den Schläfen für Linderung sorgen. Wenn die Kopfschmerzen beim Kind länger als drei Tage anhalten, dann sollten Eltern auf jeden Fall einen Kinderarzt aufsuchen, der den möglichen Ursachen auf den Grund geht.