Schlagwort: Immunsystem

  • Körperpflege Tipps

    Körperpflege Tipps

    Wer attraktiv und verführerisch wirken will, sollte ein paar kleine Körperpflege Tipps beherzigen.

    Beeinflussen Sie die Gefühle Ihrer Mitmenschen durch den richtigen Geruch. Denn ein Duft sendet Ihrem Gegenüber Signale und löst bei diesem im emotionalen Zentrum des Gehirns wenn auch nicht bewusst Reaktionen aus. Wer zum Beispiel einen Duft mit Zitrusnote verwendet, sorgt für eine positive Aura.

    Rote Lippen wirken verführerisch, da diese daran erinnern wie Lippen nach einem Kuss aussehen. Für etwas mehr Romantik sorgt ein pinkfarbener Lippenstift. Aber wofür Sie sich auch entscheiden, tragen Sie zunächst eine Grundierung auf und ziehen Sie die Konturen Ihrer Lippen mit Lipliner nach. Malen Sie diese erst dann aus.

    Ein Schaumbad wirkt wahre Wunder. Wer sich rund 20 Minuten bei nicht mehr als 37 Grad im warmen Wasser aalt, der sorgt dafür, dass Nervosität und Anspannung verschwinden und gönnt der Haut eine nötige Portion Feuchtigkeit. Anschließend sollten Sie sich unbedingt noch mit einer milden Körperpflege eincremen.

    Mehr Sexappeal gefällig? Dann reiben Sie Ihr Dekolleté immer mal wieder mit Eiswürfeln ab. Das sorgt dafür, dass die Haus prall und elastisch bleibt und schön rosig aussieht.
    Nutzen Sie täglich eine Bodylotion. Denn wer seinen Körper jeden Tag mit ausreichender Feuchtigkeit versorgt, hat streichelzarte Haut und mildert erste Falten und Zeichen der Hautalterung.

    Auch für gesunde Haare können Sie einiges tun. So verwenden Sie bei jeder Wäsche eine Spülung, um die Haare geschmeidig zu halten und alle ein bis zwei Wochen eine Haarpackung, um brüchige Stellen zu reparieren. Ein raffinierter Blick und schon ist es um sein Gegenüber geschehen, so sagt man. Unterstützen kann man dies mit einem Kajalstrich, der dicht am Wimpernkranz entlang gezogen wird und Wimperntusche.

    Wer ein Vollbad nimmt, sollte dem Wasser ausgepresste Zitronenhälften hinzufügen. Denn diese machen nicht nur das Wasser weicher sondern verschönern auch Haut und Hände. Wenn Sie hin und wieder unter eingewachsenen Nägeln leiden, sollten Sie diese mit einem ölgetränkten Läppchen umbinden. Denn bereits am nächsten Morgen sind dadurch die Nägel so weich, dass man sie ohne Probleme schneiden kann. Wer unter Fußschweiß leidet, sollte öfter ein Fußbad nehmen und die Füße anschließend mit Essigwasser einreiben.

    Schon mit wenigen kleinen Tipps fühlen Sie sich wohler in Ihrer Haut. Auch viele Mittel, die Sie im Küchenschrank haben, helfen dabei, kleine Schönheitsfehler zu beseitigen und sich rundum schön zu fühlen.

    Körperpflege in der Schwangerschaft

    Für jede Frau, die ein Baby erwartet, ist die Körperpflege in der Schwangerschaft ein wichtiges Thema. Durch die Schwangerschaft wird die Haut extrem gedehnt. Gerade der Busen, der Bauch, der Po und die Oberschenkel können stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Risse im Bindegewebe der Unterhaut entstehen durch eine starke Gewichtszunahme. Schwangerschaftsstreifen findet man gerade bei Frauen, mit einem schwachen Bindegewebe.

    Die Schwangerschafts- oder auch Dehnungsstreifen müssen nicht unweigerlich sein. Jede Frau kann und sollte bei der Körperpflege in der Schwangerschaft gegen die Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

    Damit Ihre Haut die Hautdehnung während der Schwangerschaft gut überstehen kann, können Sie einiges beachten. Beginnen Sie mit einer ausgewogenen Ernährung und bewegen Sie sich Ihrem Zustand entsprechend. Bei der Körperpflege in der Schwangerschaft achten Sie vor allen Dingen darauf, die Durchblutung und die Elastizität Ihrer Haut zu fördern.

    Tipps für Ihre Körperpflege in der Schwangerschaft

    Durch eine regelmäßige Bürstenmassage fördern Sie die Durchblutung Ihrer Haut. Sie brauchen dafür nur eine Körperbürste mit Naturfasern. Beginnen Sie dabei immer an der untersten Stelle Ihres Körpers, also vom Fuß und gehen Sie dann zum Herzen hoch. Machen Sie weiter bei den Fingerspitzen, hoch zu den Armen. Achten Sie darauf, immer zu Ihrem Herzen zu bürsten. Für den Rücken kaufen Sie sich am besten eine Körperbürste mit einem verlängerten Stiel.

    Auch mit Wechselduschen können Sie die Körperpflege in der Schwangerschaft unterstützen. Beginnen Sie mit zwei Minuten warm und dann kalt. Beginnen Sie auch hier, wie bei der Bürstenmassage immer von unten, vom Fuß, nach oben, zum Herzen. Wenn Sie sich überwinden können, dann machen Sie weiter mit den Fingerspitzen der rechten Hand, hoch zu der inneren Seite des Unterarms. Lassen Sie den Wasserstrahl am Oberarm zurücklaufen und beginnen Sie auf der linken Seite. Auch den Bauch, den Po und den Rücken sollten Sie nicht vergessen.

    Nach der Bürstenmassage und der Wechseldusche sollten Sie möglichst jeden Tag den Bauch und die Oberschenkel zupfen und kneten. Benutzen Sie dafür ein gut riechendes Öl. Nehmen Sie ein wenig Haut zwischen Daumen und Zeigefinger und zupfen Sie vorsichtig die Haut von der Muskulatur weg. Machen Sie das so oft Sie wollen oder mögen. Zum Ende der Schwangerschaft reiben Sie das Öl nur noch sanft auf die Haut. Ihr Baby empfindet dieses Einreiben als Streicheleinheiten.

    Durch die Körperpflege in der Schwangerschaft werden Sie jede Veränderung Ihres Körpers besonders bemerken. Genießen Sie die Veränderungen und freuen Sie sich auf die Geburt Ihres Kindes.

    Hygiene im Alltagbakterienbefall

    Jeder Mensch ist von Keimen, Bakterien, Viren und Pilzen umgeben. Das ist auch gut so! Bakterien sind nicht alle schädlich. Wir Menschen benötigen Bakterien zum Leben. Sie schützen unsere Haut und helfen unserem Darm bei der Verdauung.

    Unser Immunsystem beschützt uns vor einer Vielzahl von Krankheitserreger. Die Erreger können durch das Benutzen von Türgriffen, Händeschütteln und Niesen übertragen werden. Gefährlich kann es erst werden, wenn unsere körpereigene Abwehr geschwächt ist. Eine ausreichende und sinnvolle Hygiene im Alltag kann Krankheiten vorbeugen. Dazu gehört nicht nur das Händewaschen, sondern die ganze Körperhygiene und auch das Sauberhalten der nächsten Umgebung.

    Eine der wichtigsten Maßnahmen gegen Krankheitserreger ist das Waschen der Hände. Viele Menschen sind schon dazu übergegangen, auf das Händeschütteln zu verzichten, damit die Bakterien nicht den Besitzer wechseln.

    Aber – Sie sollten es auch nicht übertreiben. Das normale Händewaschen mit Seife verhindert schon Infektionen. Wenn Sie es übertreiben, dann können Sie schnell den normalen Säureschutzmantel der Haut zerstören. Durch übermäßige Hygiene wird der normale Säureschutzmantel der Haut zerstört und die Erreger und Keime haben es viel leichter in die Haut einzudringen.

    Nur durch eine sinnvolle und ausreichende Hygiene im Alltag können die nicht sichtbaren Bakterien und auch Krankheitserreger besiegt werden. Die Bakterien setzen sich nicht nur an den Körper, sondern auch auf Kleidung und Möbel fest.

    Besonders viele Bakterien findet man dort, wo es warm und feucht ist. Dabei steht das Bad nicht im Focus, sondern die Küche. Krankheitserreger tummeln sich besonders gerne auf Spülschwämme, Spültücher, in Abflüssen, auf Arbeitsflächen und im Kühlschrank. Benutzen Sie nur Spültücher, die Sie bis 60 Grad waschen können und wechseln Sie öfters einmal das Geschirrtuch und das Spültuch.
    Verhindern Sie, dass sich bestimmte Keime ungestört im Kühlschrank tummeln können. Mit einer regelmäßigen Säuberung beugen Sie sicher vor. Dann kann es erst gar nicht zu einer Magenverstimmung, Durchfall oder Erbrechen kommen. In der Küche kann es für die Gesundheit nur gefährlich werden, wenn eine starke Verunreinigung zu sehen ist. Auch durch eine falsche Lagerung von Fleisch oder Eier können sich die Erreger ungestört vermehren.

    Aber keine Sorge – durch die normale Hygiene im Alltag zu Hause kann jeder vorbeugen. Aggressive Putz- und Scheuermittel sind nicht unbedingt nötig.

    Unser Tipp für Ihre einfache Hygiene im Haushalt

    Benutzen Sie in Ihrem Haushalt einen normalen Haushaltsreiniger. Desinfektionsmittel sind nicht gut für die Gesundheit und für unsere Umwelt. Auch werden Krankheitskeime durch das Benutzen von Desinfektionsmittel widerstandsfähiger. Es gilt: zuviel ist nicht unbedingt besser.

    Hygienestandards einhalten

    Hygiene, was bedeutet das eigentlich? Hygiene bedeutet nichts anderes als eine natürliche Sauberkeit einzuhalten. Sauberkeit ist das Wichtigste um Krankheiten vorzubeugen. Im täglichen Leben bedeutet das, schädliche Keime zu beseitigen. Nicht alle Keime sind grundsätzlich gesundheitsschädlich. Der Mensch braucht Keime, um sein Immunsystem zu entwickeln und Allergien vorzubeugen. Im Bereich der Medizin versteht man unter Hygiene das Erhalten und die Förderung der Gesundheit.

    Um die üblichen Hygienestandards einhalten zu können, bedarf es nicht viel. Keime im Haushalt, die dem Menschen gefährlich werden können, sind hauptsächlich Salmonellen und nur einige andere. Um diese zu bekämpfen brauchen Sie keine Desinfektionsmittel, sondern nur heißes Wasser.

    Statt aggressiver Reiniger kann ein Dampfreiniger mit heißem Dampf die Keimfreiheit unterstützen.  Ein Dampfreiniger ist einfach in der Anwendung und reinigt nur mit heißem Wasserdampf.  Der Vorteil einer Reinigung mit einem Dampfreiniger ist auch, dass kleine Kinder und Tiere nicht mit aggressiven Mitteln in Verbindung kommen können und die Umwelt geschont wird.

    Zu den gefährlichen Keimen gehören die Keime aus tierischen Produkten. Besonders Geflügelfleisch ist mit Vorsicht zu behandeln. Geflügel sollte von anderen Lebensmittel getrennt aufbewahrt und verarbeitet werden. Die Schneidebretter und Messer, die zur Verarbeitung benutzt werden, können Sie unter heißem Wasser reinigen. Die Schneidebretter für Geflügel sollten nicht für andere Lebensmittel verwendet werden.

    Auch in einer Warmhaltekanne tummeln sich schnell verschiedene Keime. Mit heißem Essigwasser aufgefüllt, können Sie diese Keime und auch Kalkablagerungen einfach bekämpfen.

    Vorbeugend können Sie ganz einfache Maßnahmen ergreifen, um die Hygienestandards auch zu Hause einzuhalten. Gerade bei der Küchenarbeit ist Sauberkeit das Wichtigste. Bakterien können sich schnell über die Hände, die Arbeitsflächen, Schneidebretter oder auch Messer übertragen und vermehren.

    Benutzen Sie möglichst Schneideunterlagen, die Sie in der Spülmaschine säubern können. Aber auch mit Spülmittel oder sehr heißem Wasser können Sie effektiv hygienisch reinigen.
    Denken Sie auch daran, Spülschwämme und Spültücher regelmäßig auszutauschen oder zu waschen, denn gerade darauf können sich viele Bakterien tummeln.

    Sie müssen keine teuren Desinfektionsmittel kaufen, denn diese Mittel belasten nur die Umwelt. Mit ganz einfachen Dingen, wie Spülmittel, Essig oder Salz erzielen Sie den gleichen Effekt.
    Die Reinigung der Abflüsse, im Bad oder in der Küche, gehören nicht zu den beliebtesten Reinigungsarbeiten. Dabei geht es ganz schnell und einfach mit einem Gemisch aus Essig, Salz und Haushaltsreiniger oder Gebissreiniger-Tabletten. Diese Mittelchen können sogar Verstopfungen der Abflüsse beseitigen oder zumindest vorbeugen. Lassen Sie das Gemisch einige Zeit einwirken und schon ist alles blitzsauber und die Umwelt haben Sie auch nicht mit aggressiven Reinigern belastet.

    Handhygienehaendewaschen-richtig

    Die meisten Menschen wissen nicht, dass die Handhygiene enorm wichtig ist und sehr zu einem gesunden Leben beitragen kann. Die Bedeutung der richtigen Reinigung der Hände wird im Allgemeinen unterschätzt. Die richtige Handhygiene gehört aber zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen der Infektionsverhütung.

    In einer Studio wurde erkannt, dass Menschen bis zu 20 Mal in einer Minute ihr Gesicht mit den Händen berühren. Krankheiten können gerade über die Hände weitergetragen werden.
    Wenn sich Erkältungsviren auf den Händen befinden, dann kann man schon eine Erkältung bekommen, wenn man sich mit einem Finger das Auge reibt.

    Mit den Händen wird nun mal alles oder vieles angefasst. Dadurch sind sie die besten Keim- und Krankheitserreger. Kindern wird schon früh erklärt, beim Husten oder Niesen die Hände vor den Mund zu halten. Dabei ist ein Taschentuch, oder die Armbeuge wesentlich besser dafür geeignet.
    Regelmäßiges Händewaschen ist die erste Vorsichtsmaßnahme um eine mögliche Infektionsgefahr zu verringern.

    Besonders vor der Zubereitung der Mahlzeiten, nach dem Streicheln des Haustieres und natürlich nach der Benutzung der Toilette. Obwohl die Menschen schon lange wissen, dass eine Verbindung zwischen Hygiene und Gesundheit besteht, werden immer noch viele Menschen durch mangelnde Sauberkeit krank.

    Aber übertreiben Sie die Handhygiene nicht. Aus Angst vor möglichen Infektionen brauchen Sie nun nicht alle 10 Minuten Ihre Hände zu waschen. Das kann eher schädlich sein, als gesundheitsfördernd. Ständiges Händewaschen schadet der Haut. Die Hände werden schnell trocken und rissig und dadurch können sich sogar Entzündungen bilden.

    Handhygiene, aber richtig

    Nur das richtige Händewaschen hilft bei der Handhygiene. Die Hände kurz mit Wasser nass machen. Nun die Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife einreiben. Auch die Handflächen und die Zwischenräume der Fingern sollten Sie nicht vergessen. Mit sehr warmen Wasser abspülen und wenn möglich mit einem Papierhandtuch oder unter einem Handtrockner trocknen.

    Keinen Sinn macht es, wenn Sie das Wasser laufen lassen und nur die Hände kurz unter den Strahl halten. Um die gesundheitsgefährdenden Mikroorganismen abzutöten, sollte man seine Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife einschäumen. Wasser alleine kann keine Keime töten oder nur wenn es sehr heiß genutzt wird. Vermeiden Sie Seifenstücke, bevorzugen Sie Flüssigseife oder Waschlotionen.

    Krankheitskeime werden besonders durch die Benutzung von Türklinken, Lichtschaltern und viele Dinge im täglichen Leben gefördert. Deswegen können Sie trotzdem die Türen öffnen und die Lichtschalter betätigen. Der menschliche Körper kann durchaus damit umgehen.

    Bildquellen: Depositphotos.com // alexraths, Irochka

  • Milchallergie oder Laktoseintoleranz

    Milchallergie oder Laktoseintoleranz

    Milchallergie oder Laktoseintoleranz – wo ist der Unterschied?

    Immer mehr Menschen können keine Milch mehr trinken oder Milchprodukte wie Käse, Joghurt oder Kefir vertragen. Schuld daran kann eine Laktoseintoleranz oder aber eine Milchallergie sein. Immer wenn es nach dem Genuss von Milch zu schmerzhaften Bauchkrämpfen oder zu Durchfall kommt, dann liegt entweder eine Milchallergie vor, oder derjenige leidet unter einer Laktoseintoleranz. Aber wo ist der Unterschied zwischen einer Milchallergie und einer Intoleranz gegenüber Laktose und wie kann der Arzt feststellen, um welche Form der Milchunverträglichkeit es sich tatsächlich handelt? Wie gefährlich ist eine Milchallergie und was kann man gegen eine Milchallergie tun, und was hilft bei einer Laktoseintoleranz?

    Welche Milchallergie Symptome gibt es und ist eine Milchallergie immer gleichbedeutend mit einer Kuhmilchallergie? Es gibt viele Fragen zu diesem Thema, aber auch immer die richtigen Antworten.

    Was ist eine Milchallergie?

    Von einer Milchallergie oder eine Kuhmilchallergie kann jeder betroffen sein, auch diejenigen, die eine Laktoseintoleranz haben. Eine Milchallergie oder Kuhmilchallergie kann schon bei Babys auftreten, sie wird aber im Säuglingsalter selten sofort erkannt. Die Milchallergie Symptome sind vor allem für ein Baby sehr schmerzhaft und bis die Ursache erkannt wird, können nicht selten viele Wochen vergehen. Im Erwachsenenalter ist eine Milchallergie ebenfalls keine Seltenheit, auch bei Menschen, die in ihrem bisherigen Leben noch nie Schwierigkeiten mit Milch hatten.

    Allerdings sind erwachsene Menschen eher selten von einer Milchallergie oder einer Kuhmilchallergie betroffen, eine Intoleranz gegen Laktose kommt hingegen deutlich öfter bei Erwachsenen vor, dafür weniger bei Kindern. Alle, die eine Milchallergie oder auch eine Kuhmilchallergie haben, sind im Grund durchaus in der Lage, Produkte aus Milch zu verdauen. Aber da ist noch das Immunsystem, das sich entschieden dagegen wehrt, wenn es Milch bekommt und es wird alles versuchen, den Eindringling wieder loszuwerden. Wenn eine Milchallergie diagnostiziert wird, dann reagiert der Körper nicht auf den Milchzucker, wie das bei einer Intoleranz gegen Laktose der Fall ist, der Körper reagiert vielmehr auf die in der Milch enthaltene Eiweiße, die Proteine.

    So wird eine Immunreaktion ausgelöst und die Milchallergie Symptome, die sich beim Genuss von Milch und Milchprodukten bemerkbar machen, sind immer sehr unterschiedlich und individuell. Je nach Ausprägung und Schwere der Milchallergie oder der Kuhmilchallergie, haben die einen mehr und die anderen weniger Milchallergie Symptome.

    Welche Milchallergie Symptome gibt es?

    Es ist für den Arzt nicht immer einfach, eine Milchallergie festzustellen, denn vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern können die Milchallergie Symptome sehr unterschiedlich sein. Die Milchallergie Symptome oder auch die Kuhmilchallergie Symptome treten meist nicht sofort, sondern entweder nach einigen Minuten oder sogar erst nach einigen Stunden auf. Zu diesen Milchallergie Symptomen gehören unter anderem:

    • Ein Anschwellen der Haut und der Schleimhäute im Gesicht oder auch im Rachen. Im Rachen stellt sich dann ein sogenanntes Kloßgefühl ein, also ein Gefühl, einen Kloß im Hals zu haben, den man nicht hinunterschlucken kann.
    • Ein Asthmaanfall und Atemnot können zu den Milchallergie Symptomen gehören
    • Durchfall, Übelkeit und auch Erbrechen sind Milchallergie Symptome
    • Blassrote Haut, rote Hautausschläge bis hin zur Nesselsucht können ebenfalls zu den Milchallergie Symptomen gehören.

    Eine Milchallergie oder auch eine Kuhmilchallergie kann, wenn es schlimm kommt, zu einem lebensgefährlichen anaphylaktischen Schock führen. Aber das ist zum Glück nicht allzu oft der Fall, sondern tritt nur bei fünf bis zehn Prozent der Patienten auf, die unter einer Milchallergie leiden. Neben den bereits beschriebenen Milchallergie Symptomen treten bei einem anaphylaktischen Schock zusätzlich noch schwere Kreislaufstörungen auf, die wenn nicht sofort ärztliche Hilfe kommt, auch zu einem Zusammenbruch des Kreislaufs und damit zu Herzversagen führen können.

    Welche Alternativen zur Kuhmilch gibt es?

    Es gibt Milchallergie Symptome, die treten erst mit einer gewissen Verzögerung auf. Der zeitliche Rahmen für diese Milchallergie Symptome bewegt sich dabei zwischen einigen Stunden und sogar mehreren Wochen, nachdem die Milch getrunken oder ein Milchprodukt gegessen wurde. Das können zum Beispiel schwere Durchfälle sein, die sich erst nach Wochen bemerkbar machen, denn erst dann reagiert der Körper auf den Genuss von Milch allergisch, wenn die Schleimhaut des Darms angegriffen wird.

    In den meisten Fällen handelt es sich bei einer Milchallergie um eine Kuhmilchallergie, und die Betroffenen reagieren nicht allergisch, wenn sie die Milch von einem Schaf oder einer Ziege zu sich nehmen. Schafs- und Ziegenmilch ist allerdings eine Frage des Geschmacks, aber wer gerne Milch trinkt und nicht darauf verzichten möchte, der muss wohl oder übel auf Ziegenmilch oder Schafsmilch zurückgreifen, denn um die Milchallergie Symptome zu vermeiden, muss die Milch von der Kuh strikt vermieden werden.

    Großes Pech haben allerdings diejenigen, die gegen das sogenannte Kasein allergisch sind, denn wenn das der Fall ist, dann kann es nicht nur zu einer Kuhmilchallergie kommen, dann reagiert der Körper auch auf den Genuss von Ziegenmilch und der Milch vom Schaf. Eine gute Übersicht über die verschiedenen Bestandteile der unterschiedlichen Milchsorten und ihre Unverträglichkeiten kann man im Internet finden. Wir haben ein Interessanten Anbieter zum Test von Milchintoleranz gefunden.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Da eine Milchallergie oder eine Kuhmilchallergie andere Vorgänge im Körper auslöst als eine Laktoseintoleranz, muss eine Milchallergie auch anders behandelt werden. Eine echte und damit vererbte Intoleranz gegen Laktose ist eine chronische Erkrankung, die nicht geheilt werden kann, das ist bei einer Milchallergie aber durchaus möglich. Das kann durch eine Desensibilisierung gelingen, bei der der Körper und vor allem das Immunsystem langsam an die Milch gewöhnt werden. Auf diese Weise kann eine Milchallergie wie viele andere Allergien, im Laufe der Zeit überwunden werden.

    Je nach Schwere der Milchallergie kann dieser Prozess zwischen anderthalb und zwei Jahren dauern. Zu Beginn einer Behandlung steht aber ein striktes Verbot für Milch und auch für Produkte aus Milch wie Käse, Butter, Joghurt oder auch Dickmilch und Kefir. Dieses Verbot haben die Milchallergie und auch die Laktoseintoleranz gemeinsam, aber anders als bei der Intoleranz gegen Laktose, verschwinden die Milchallergie Symptome mit der Zeit. Am Ende der Behandlung ist der Patient in der Regel frei von Beschwerden und kann wieder Milch trinken und Milchprodukte essen.

    Wer den Eindruck hat, dass eventuell eine Milchallergie oder eine spezielle Kuhmilchallergie vorliegen könnte, der sollte schnell zu einem Arzt gehen, der durch verschiedene Tests feststellen kann, ob es sich tatsächlich um eine Milchallergie oder um eine Kuhmilchallergie handelt.

    Bildquelle: Depositphotos.com // elemak

  • Ohne Schnupfen durch den Winter

    Ohne Schnupfen durch den Winter

    Der Winter ist nicht nur die Jahreszeit für Wintersport und Spaß im Schnee, die kalte Jahreszeit ist auch die Zeit der triefenden Nasen und tränenden Augen. Grippale Infekte und Erkältungen gehören zum Winter einfach dazu, und die Zahl der Krankschreibungen steigt jedes Jahr zwischen November und Februar sprunghaft an. Auch wenn eine Erkältung eine eher harmlose Erkrankung ist, mit einer laufenden Nase, ständigem Niesen, Fieber und Halsschmerzen wollen nicht alle leben. Es gibt viele Mittel bei Schnupfen, entweder aus der Apotheke oder aus der Hausapotheke, denn Schnupfen Hausmittel haben nach wie vor Konjunktur.

    Mit Wärme die Erkältung bekämpfen

    Warum ist der Winter die Zeit im Jahr, in der so viele Menschen erkältet sind? Im Winter gibt es wenig Licht, die Sonne scheint nicht so oft und das macht sich auch beim Immunsystem bemerkbar. Es ist anfälliger für Viren und Bakterien aller Art, und eine Verkühlung steht dabei ganz oben auf der Liste. Nährboden für Krankheitserreger sind überall dort zu finden, wo sich viele Menschen aufhalten, also in der Bahn oder im Bus, in Geschäften, Büros, Cafés und Restaurants. Meist reicht es schon, angehustet oder angeniest zu werden, und wenn dann das Immunsystem nicht richtig funktioniert, dann ist am nächsten Tag auch schon die Erkältung auf dem Vormarsch. Alle, die vorbeugen wollen, aber auch diejenigen, die es bereits erwischt hat, können ihrem Immunsystem mit Wärme helfen, denn Wärme ist immer eine gute Idee einer Erkältung vorzubeugen und sie schneller zu besiegen, wenn sie schon da ist.

    Wie könnte diese gesunde Wärme aussehen? Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, während der Erkältungszeit in eine Infrarotkabine oder in eine Infrarotsauna zu gehen. Beides ist sehr zu empfehlen, aber man sollte den Unterschied zwischen den beiden Varianten kennen, und welche der Varianten infrage kommen könnte. Sauna oder Infrarotkabine – beide haben eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Die Muskeln werden bei Wärme gelockert und das Immunsystem wird gestärkt. Wer in die Sauna geht, der genießt ein Bad aus warmer Luft, die auf eine Temperatur zwischen 60° und 100° Grad erhitzt wird. Die Infrarotkabine setzt hingegen auf Tiefenwärme mit Temperaturen zwischen 30° und 50° Grad. In der Sauna wird der ganze Raum mit Wärme gefüllt, in einer Infrarotkabine wird aber nur der Körper erwärmt. Was aber die Sauna und die Infrarotkabine gemeinsam haben: Man kann beide bei sich zu Hause aufstellen.

    Gesundheit im eigenen Heim

    Die Infrarotsauna Wirkung Gesundheit ist unbestritten, und alle, die im Winter zu grippalen Infekten neigen, sind gut beraten einen Infrarotkabinen Vergleich zu machen, um für sich das passende Modell zu finden. Ein Infrarotkabine Vergleich funktioniert am besten und schnellsten im Internet, wo die vielen verschiedenen Modelle übersichtlich zu finden sind. Wer einen Vergleich Infrarotkabinen macht, der sollte auch die Abmessungen beachten, denn ähnlich wie eine hauseigene Sauna, so benötigt auch eine Infrarotkabine ein wenig Platz. Die Infrarotkabine im Vergleich gibt aber auch Anhaltspunkte, wenn es um den Preis geht, denn die unterschiedlichen Hersteller haben auch unterschiedliche Preise. Die Größe und auch der Komfort spielen beim Preis eine große Rolle, denn es gibt Infrarotkabinen mit Tiefenwärmestrahlern, Flächenstrahlern und Punktstrahlern. Den ultimativen Infrarotsauna Vergleich gibt es übrigens im Internet oder auch beim Fachhandel.

    Ist eine Tiefenwärmekabine bei Erkältung die richtige Wahl? Diese Frage kann nur mit einem Ja beantwortet werden. Die intensive Wärme beruhigt die oberen Atemwege, sie löst den Nasenschleim und den Schleim auf den Bronchien und befreit die Stirnhöhle ebenso wie die Nasennebenhöhlen.  Infrarotkabine = Gesundheit – das ist nicht nur bei Erkältungen der Fall, auch wer einen Muskelkater hat oder unter Verspannungen leidet, der kann in einer Infrarotkabine die Muskeln wieder lockern und entkrampfen.

    Wie wirksam sind Hausmittel bei Schnupfen?

    Es muss nicht immer die Tablette aus der Apotheke sein, es gibt viele Mittel gegen Schnupfen, die ebenso wirksam, aber auch natürlich sind. So kann zum Beispiel eine heiße Hühnersuppe ein wunderbares Mittel gegen Schnupfen sein und auch heißer Holundersaft, der mit Wasser verdünnt wird, ist ein hervorragendes Mittel gegen einen grippalen Infekt. Nach dem Genuss des Holundersaftes geht es dann ins Bett und es wird tüchtig geschwitzt. Auf diese Weise kann man auch von einem gesund im Schlaf Effekt sprechen, denn der Holunder setzt die Viren außer Gefecht, die für eine Erkältung verantwortlich sind.

    Auch der in Asien bekannte und sehr beliebte Jiaogulan Tee ist ein sehr guter Erkältungskiller hier kann man was über die Zubereitung erfahren, denn er stärkt effektiv das Immunsystem und sorgt für Wohlbefinden. Der Tee aus der Jiaogulan Pflanze wird wie normaler Tee aufgebrüht, dann mit Honig gesüßt und in kleinen Schlucken möglichst heiß getrunken. Wer die Jiaogulan Pflanze bestellen möchte, der kann das am schnellsten im Internet, denn dort wird der gesunde Tee aus Asien in vielen Shops angeboten.

    Zu den Hausmitteln gegen Schnupfen gehört auch die Aromatherapie, die vor allem das Atmen in der Nacht erleichtert. Aromen wie Minze, Kamille, Menthol und auch Eukalyptus sind perfekt, und ob man diese Aromen als Salbe, als Nasenspray oder auch in Tropfenform anwendet, spielt keine Rolle, denn wirksam sind diese Aromen auf jeden Fall. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, der kann das auf diversen Webseiten nachlesen..

    Es gibt viele gute Mittel gegen einen grippalen Infekt und für jeden ist die richtige Therapie dabei. Holundersaft und Honig, Hühnersuppe und Schwitzen sind ebenso effektiv wie ein- oder zweimal in der Woche für 30 Minuten in eine Infrarotsauna –  Gesundheit ist das höchste Gut und man sollte alles tun, um gesund zu bleiben. Auch wenn eine Erkältung eine Woche dauert, mit den richtigen Mitteln kann die Zeit zwar nicht verkürzt werden, aber es wird um einiges angenehmer.

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  • Fieber natürlich senken

    Fieber natürlich senken

    Fieber bei Kindern natürlich bekämpfen

    Fieber gehört nicht zu den Krankheiten, Fieber ist lediglich ein Symptom, das vor allem bei Kindern häufig und auch mit hohen Temperaturen auftritt. Erstaunlicherweise kommen Kinder mit hohem Fieber meist sehr gut zurecht, es sind die Eltern, die dann in Panik geraten. Wenn ein Kind hoch fiebert, dann ist das kein Grund, zum Arzt zu gehen, denn es gibt Mittel, die das Fieber natürlich senken und die sehr effektiv sind.

    Fieber bei Kindern ist nicht gefährlich, nur weil es hoch ist, von hohem Fieber wird erst ab einer Temperatur von 39.5 Grad gesprochen, alles was darunter liegt, ist lediglich Fieber oder erhöhte Temperatur. Fieber ist immer eine natürliche Art des Körpers zu sagen: Es gibt einen Krankheitserreger, aber das Immunsystem kümmert sich schon darum.

    Welche Gründe für Fieber gibt es?

    Die Höhe des Fiebers gibt keine Auskunft darüber, um welche Erkrankung es sich handeln könnte, denn ein Kind das hoch fiebert, ist nicht zwangsläufig schwer krank, nur weil das Fieber hoch ist. Babys leiden häufig am sogenannten Dreitagefieber, einer an sich harmlosen Viruserkrankung, die aber für hohe Temperaturen sorgen kann. In der Regel ist Fieber bei Kindern am Abend höher als am Morgen, wenn das Fieber aber schon morgens über 39° Grad steigt, dann sollten die Mittel zum Einsatz kommen, die das Fieber natürlich senken können.

    Bei Kindern, die hoch fiebern, handelt es sich oftmals um einen grippalen Infekt, aber auch ein Magen- und Darmvirus kann die Ursache für hohes Fieber sein. Viele Kinderkrankheiten wie die Masern und auch die Windpocken künden sich oft mit sehr hohem Fieber an.

    Fieber bei Kindern richtig messen

    Bevor Mütter zu Mitteln greifen, die Fieber natürlich senken können, muss zunächst einmal festgestellt werden, wie hoch das Fieber überhaupt ist. Fieberthermometer mit einer Quecksilbersäule werden heute kaum noch angeboten, denn die Temperatur lässt sich mit einem Thermometer mit digitaler Anzeige schneller, einfacher und sicherer messen. Ein sehr genaues Ergebnis bringt immer die rektale Messung. Die Spitze des Fieberthermometers sollte ein wenig eingefettet werden, denn dann spürt das Kind so gut wie nichts von der Messung.

    Weniger unangenehm ist eine Messung im Ohr, aber das Messergebnis ist nicht so genau wie bei einer Messung im Po und es muss zudem ein spezielles Thermometer für eine Ohrmessung gekauft werden. Das Gleiche gilt auch für das Fieber messen an der Stirn, in diesem Fall muss in der Apotheke ein sogenanntes Infrarot Stirnthermometer gekauft werden.

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    Wadenwickel gegen hohes Fieber

    Fieber natürlich senken gelingt am ehesten mit Wadenwickeln. Dazu werden zwei Geschirrhandtücher in kaltes Wasser getaucht, dann gründlich ausgewrungen und vorsichtig um die Waden des Kindes gewickelt. Über die Geschirrhandtücher kommen dann normale Frotteehandtücher und zum Schluss wird das Kind in eine warme Decke gehüllt. Die Wadenwickel sollten für ca. zehn Minuten auf den Waden bleiben und müssen dann erneuert werden.

    Das kalte Wasser zieht das Fieber aus dem Körper und es hat sich als sehr wirksames Mittel erwiesen, wenn man Fieber natürlich senken will. Fieber natürlich senken funktioniert auch mit Pulswickeln. Wenn das Kind schon ein wenig älter ist, dann können auch Waschungen mit lauwarmem Wasser, in das der Saft einer halben Zitrone gegeben wurde, ein gutes Mittel sein, wenn Mütter Fieber natürlich senken wollen.

    Wann muss ein Kind mit Fieber zum Arzt?

    Nicht immer muss Fieber behandelt werden, aber es gibt Anhaltspunkte, bei denen ein Arztbesuch unumgänglich ist. Ein Kind sollte mit Fieber zum Arzt, wenn:

    • Das Fieber länger als zwei Tage anhält
    • Das Kind jünger als ein Jahr ist
    • Das Kind apathisch wirkt
    • Sich der Zustand schnell verschlechtert
    • Das Fieber mit natürlichen Mitteln nicht sinkt
    • Symptome wie Krämpfe, Atemnot, starke Kopfschmerzen oder Husten dazukommen
    • Das Kind nicht mehr ansprechbar ist

    Fieber natürlich senken gelingt in den meisten Fällen, denn Kindern fiebern schnell und auch hoch, ohne dass sich hinter diesem Symptom eine ernste Erkrankung verbirgt.

  • Scheidenpilz – Ursachen, Therapien, Behandlung

    Scheidenpilz – Ursachen, Therapien, Behandlung

    Es gibt Krankheiten, die sind nach wie vor ein Tabu, man spricht nicht darüber, das Schamgefühl ist groß und der Besuch beim Arzt ist kein Thema. Der Scheidenpilz gehört zu diesen Erkrankungen, denn viele Frauen leben lieber mit einem unangenehmen Jucken und Brennen im Intimbereich, als sich einem Arzt anzuvertrauen.

    Die ersten Reaktionen sind: Habe ich mich mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt? Wasche ich mich nicht gründlich genug? Was wird mein Freund jetzt von mir denken? Nicht nur junge Frauen stellen sich diese Fragen und gehen aus Scham nicht zum Arzt. Diese Sorgen sind aber vollkommen grundlos, auch wenn ein Scheidenpilz unangenehm ist, er lässt sich einfach, schnell und sicher behandeln.

    Was ist ein Scheidenpilz?

    Ein Scheidenpilz ist eine Infektionskrankheit, an der in Deutschland schätzungsweise 75 % der Frauen mindestens einmal in ihrem Leben erkranken. Ein Scheidenpilz, auch Vaginalpilz oder Vaginal-Mykose genannt, kann Frauen in jedem Alter treffen, aber in der Hauptsache sind es junge Frauen, die daran erkranken. Die Infektion sorgt für eine Entzündung zum einen in der Schleimhaut der Scheide und zum anderen an der Vulva und das führt zu Symptomen wie Jucken und Brennen. Keine andere Infektion bei Frauen tritt so häufig auf wie der Scheidenpilz.

    Welche Ursachen für Scheidenpilz gibt es?Scheidenpilz-Ursache

    Wie der Name es schon verrät, die Ursachen beim Scheidenpilz sind in Pilzen, genauer gesagt in Hefepilzen zu finden. Da sich Pilze in einem feuchten und warmem Umfeld besonders wohl fühlen, finden sie in den weiblichen Geschlechtsorganen, in denen eine Temperatur von 37° Grad herrscht, optimale Bedingungen vor, und sie fangen an sich auszubreiten. Es ist der sogenannte Candida albicans Hefepilz, der besonders häufig auftritt und der in bis zu 90 % aller Infektionen für einen Scheidenpilz verantwortlich ist. In 5 % bis 10 % ist es aber auch der Hefepilz Candida glabrata, der einen Scheidenpilz auslöst. Der Arzt kann an Hand eines Abstrichs schnell erkennen, welcher Pilz an der Vaginal-Mykose konkret Schuld ist.

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    Wie entsteht ein Scheidenpilz?

    Pilze sind Mikroorganismen und sie sind in der Scheidenflora zu finden, wie zum Beispiel auch Milchsäure Bakterien. Normalerweise leben diese Organismen in einem natürlichen Gleichgewicht und sie besiedeln vor allen Dingen die Haut und auch die Schleimhaut. Das alleine sorgt aber noch nicht für eine Infektion, diese entsteht erst dann, wenn der pH-Wert unter 4,5 fällt, denn dann können die Pilze ungeniert wachsen und die an sich gesunde Scheidenflora gerät vollkommen aus dem Gleichgewicht. Aus den harmlosen Pilzen werden durch eine stetige Vermehrung plötzlich Krankheitserreger, die dann schließlich zu einem Scheidenpilz führen.

    Welche Faktoren begünstigen das Wachstum der Pilze?

    Frauen, die ein geschwächtes Immunsystem haben, weil sie vielleicht gerade eine Erkältung hinter sich hatten, sind besonders gefährdet, wenn es um den Scheidenpilz geht. Schwankungen im Hormonhaushalt wie sie bei einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren vorkommen, aber auch die Einnahme der Pille und eine Stoffwechselerkrankung wie Diabetes gehören zu den Faktoren, die einen Scheidenpilz begünstigen. Es gibt noch weitere Faktoren wie zum Beispiel bestimmte Medikamente, die zu einem Scheidenpilz führen können. Besonders Antibiotika, die unter anderem zur Behandlung von Entzündungen der Blase oder der Gebärmutter zum Einsatz kommen, können eine Infektion und damit den Scheidenpilz auslösen.

    Frauen, die Medikamente wie Kortison einnehmen müssen, schwächen ihr Immunsystem und der Scheidenpilz nutzt diese Gelegenheit, um sich zu entwickeln und auszubreiten. Auch wenn es für viele Frauen vielleicht ein wenig komisch klingt, aber der Scheidenpilz wird auch durch eine übertriebene Hygiene im Intimbereich begünstigt. Vor allem Intim-Sprays, aber auch häufige Scheidenspülungen verändern auf Dauer die natürliche Scheidenflora und sorgen für eine Infektion. Zwei weitere Faktoren sind Unterwäsche aus synthetischen Fasern und zu eng sitzende Hosen. In eher seltenen Fällen können eine zu zuckerhaltige Nahrung und auch Stress dafür sorgen, dass es zu einem Scheidenpilz kommt.

    Die Scheidenpilz Symptome

    Ein starker Juckreiz, ein schmerzhaftes Brennen sowie ein cremiger gelblich-weißer oder leicht bröckliger Ausfluss gehören zu den typischen Symptomen bei einer Infektion mit einem Scheidenpilz. Charakteristisch sind aber auch Rötungen und Schwellungen an der Scheide und der Vulva. Bei einigen Frauen kann es zudem zu Hautausschlägen, zu Pusteln und kleinen Bläschen im äußeren Intimbereich kommen und die Schleimhaut kann Risse zeigen. Schmerzen beim Verkehr und beim Wasserlassen können ebenfalls Symptome für einen Scheidenpilz sein. Bei jeder Frau treten die Symptome unterschiedlich stark auf und auch nicht alle auf einmal. Es gibt Frauen, die haben kaum Beschwerden und erst bei einer Routineuntersuchung beim Frauenarzt wird der Scheidenpilz festgestellt.

    Wie wird Scheidenpilz erkannt?

    Gewissheit ob es sich um einen Scheidenpilz handelt, kann es nur durch eine Untersuchung beim Arzt gehen. Der Gynäkologe kann auf den ersten Blick auf die Schleimhaut der Vulva einen Scheidenpilz diagnostizieren. Um die Diagnose endgültig abzuklären, wird ein Abstrich an der Scheidenwand gemacht, der dann unter dem Mikroskop analysiert wird. Im Labor wird der Abstrich untersucht und die Pilzfäden und Sprosszellen verraten dem Arzt dann, um welche Art des Scheidenpilzes es sich handelt und welche Therapie infrage kommt.

    Wie wird ein Scheidenpilz behandelt?

    Weiß der Arzt, um welche Art des Pilzes es sich handelt, dann kommt ein spezielles Medikament zum Einsatz. Bei diesen Medikamenten handelt es sich um ein sogenanntes Antimykotika, das den Scheidenpilz daran hindert, weiter zu wachsen und sich auszubreiten. Die Wirkstoffe wie zum Beispiel Imidazole, Miconazol, Fenticonazol, Nystatin oder Flucanzol töten den Scheidenpilz in der Regel sehr schnell ab. Verabreicht werden die Mittel gegen Scheidenpilz entweder in Form von Vaginal-Tabletten oder sie werden als Zäpfchen mithilfe eines Applikators in die Scheide eingebracht. Um die Behandlung noch zu unterstützen, kann auch eine Creme oder eine spezielle Salbe auf die Scheide aufgetragen werden.


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    • Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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    Eine Behandlung mit Creme, Salbe, Zäpfchen oder Tablette kann je nach Schwere der Infektion zwischen einem und sechs Tagen dauern. Wenn die erste Therapie nicht den gewünschten Erfolg hat, dann muss die Therapie wiederholt werden. Ist die Infektion aber besonders hartnäckig, dann kann der Arzt auch eine orale Therapie mit Antibiotika verordnen. In der Regel ist der Scheidenpilz nach der entsprechenden Therapie verschwunden und Folgeschäden gibt es nicht.

    Wie kann einem Scheidenpilz vorgebeugt werden?

    Damit es erst gar nicht zu einem Scheidenpilz kommt, gibt es verschiedene Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensweisen. Dazu gehört unter anderem eine zwar regelmäßige, aber auch richtige Hygiene für den Intimbereich, das Tragen der richtigen Kleidung und vorbeugende Maßnahmen mit Milchsäurebakterien. Es sind die stark parfümierten Seifen, Sprays und Intimwaschlotionen, die häufig der Auslöser für eine Infektion mit einem Scheidenpilz sind. Sie schädigen das empfindliche Gleichgewicht der Scheidenflora und sie sorgen dafür, dass sich die Scheidenpilzerreger ohne Probleme vermehren können.

    Der Intimbereich sollte ausschließlich mit lauwarmem Wasser, einer pH-neutralen Seife und einer Lotion gewaschen werden, die Milchsäurebakterien enthält. Für die Toilettenhygiene gilt, mit dem Toilettenpapier sollte grundsätzlich von vorne nach hinten und nicht in umgekehrter Richtung gewischt werden. Während der Periode sollte darauf geachtet werden, dass nur luftdurchlässige Slipeinlagen oder Binden getragen werden. Sind die Einlagen oder Binden mit Kunststoff beschichtet, dann kann das zu einem Flüssigkeitsstau führen und in der Folge kann sich eine Infektion bilden. Zudem ist es ratsam, in den letzten Tagen der Regelblutung nur kleine Tampons zu verwenden, denn auch das kann effektiv vor einer Infektion schützen.

    Besonders an heißen Sommertagen ist es wichtig, keine zu eng anliegende Kleidung zu tragen, denn wenn die Hosen zu eng sind, dann begünstigt das zusammen mit den heißen Temperaturen die Entstehung des Scheidenpilzes.

    Bildnachweis: Shutterstock / © ruigsantos

  • Blutvergiftung – die unterschätzte Gefahr

    Blutvergiftung – die unterschätzte Gefahr

    Eine Blutvergiftung entsteht immer dann, wenn eine Infektion nicht mehr örtlich begrenzt ist, sondern sich durch die Blutbahn im ganzen Körper ausbreitet. Immer wenn die ersten Blutvergiftung Symptome auftreten, dann ist schnelles Handeln notwendig, denn eine Blutvergiftung kann sehr schnell lebensbedrohlich werden. Die Blutvergiftung Ursachen können ganz unterschiedlich sein, und selbst ein Insektenstich kann unter ungünstigen Umständen zu einer schweren Blutvergiftung führen.

    So unterschiedlich wie die Blutvergiftung Ursachen und die Blutvergiftung Symptome sind auch die verschiedenen Stadien. Von einer leichten Sepsis sprechen die Mediziner, wenn es sich um eine Entzündung handelt, die mit Antibiotika erfolgreich behandelt werden kann, um eine schwere Blutvergiftung handelt es sich aber immer dann, wenn mindestens ein Organ betroffen ist. In diesem Fall muss die Hilfe schnell kommen, denn vielfach ist dieses Stadium der Sepsis tödlich.

    Die Blutvergiftung Symptome

    Viele bringen mit einer Blutvergiftung den berühmten roten Strich in Verbindung, der sich auf dem Arm oder auch auf dem Bein zeigt und der in Richtung des Herzens wandert. Diese rote Linie gehört aber nicht dazu, wenn es um die typischen Blutvergiftung Symptome geht, es gibt andere Anzeichen, die deutlicher auf eine Sepsis hinweisen. Charakteristische Blutvergiftung Symptome sind:

    • Ein sehr schneller Herzschlag
    • Ein niedriger Blutdruck
    • Unterkühlung bis hin zum Schüttelfrost
    • Hohes Fieber
    • Akute Schmerzen
    • Eine schnelle und schwere Atmung
    • Innere Unruhe
    • Verwirrtheit
    • Leichte Benommenheit, die aber bis zum Koma führen kann

    Welche Blutvergiftung Ursachen gibt es?

    Sepsis Blutvergiftung
    Die Blutvergiftung Ursachen sind vielfältig, aber es gibt Ursachen, die immer wieder auftreten und für die genannten Blutvergiftungen Symptome sorgen:

    • Viren und Pilze
    • Bakterien
    • Eine Lungenentzündung
    • Eine Hirnhautentzündung
    • Eine Katheterinfektion
    • Eine Infektion nach einem operativen Eingriff

    Statistisch gesehen ziehen sich die meisten Menschen aber eine Blutvergiftung durch eine gar nicht oder nur schlecht versorgte Wunde zu, und auch eine Blutvergiftung durch Insektenstich kommt im Sommer sehr häufig vor. Wer nach dem Stich einer Biene, Wespe oder Mücke einen roten Strich sieht, der sieht eine sogenannte Lymphangitis, und die hat nichts mit einer Blutvergiftung zu tun.

    Um welche Blutvergiftung Ursachen es auch geht, eine Sepsis ist immer ein medizinischer Notfall und nur, wenn schnell geholfen wird, dann gibt es auch keine bleibenden Schäden. In den meisten Fällen wird eine Blutvergiftung durch Bakterien ausgelöst und dagegen gibt es die passenden Antibiotika. Kommt es aber zu einer schweren Sepsis oder zu einem septischen Schock, dann wird eine unterstützende Therapie notwendig. In diesem Fall muss dafür gesorgt werden, dass die Versorgung mit Sauerstoff hoch ist und was noch wichtiger ist, der Blutdruck muss so schnell wie möglich wieder nach oben gebracht werden. In schweren Fällen werden auch eine künstliche Beatmung oder eine Dialyse eingesetzt, um das Blut wieder zu reinigen.

    Welche vorbeugenden Mittel gibt es?

    Einer Blutvergiftung kann in vielen Fällen mit sehr einfachen, aber auch sehr effektiven Mitteln vorgebeugt werden. Wer sich zum Beispiel bei der Arbeit im Garten geschnitten hat, der sollte die Wunde sofort unter fließendem Wasser reinigen und eventuelle Fremdkörper vorsichtig mit einer Pinzette entfernen. Anschließend sollte Jod auf die Wunde gegeben werden, denn Jod hat eine desinfizierende Wirkung und vernichtet Bakterien, die sich noch in der Wunde befinden. Je nach Größe und Tiefe der Wunde wird dann ein Pflaster oder ein Verband angelegt, zudem muss die Wunde dann beobachtet werden. Sollten sich die oben genannten Blutvergiftung Symptome einstellen, dann darf man nicht zögern, sondern sollte ohne Umwege in die Notaufnahme eines Krankenhauses fahren, denn dann zählt jede Minute.

    Bei einer Blutvergiftung durch Insektenstich hilft allerdings die ganze Vorsorge nichts, denn eine Biene oder eine Wespe sticht immer unvermittelt zu. Wie sollte man sich aber bei einer Blutvergiftung durch Insektenstich richtig verhalten?

    Die Blutvergiftung durch Insektenstich

    blutvergiftung-insektenstich
    Der Stich einer Wespe oder Biene ist sehr unangenehm. Die betroffene Stelle schwillt schnell an, es schmerzt und ein solcher Stich kann einige Tage Probleme bereiten. Wer auf Insektengift allergisch reagiert, der muss sich sofort in ärztliche Behandlung begeben, denn der Stich einer Biene oder Wespe kann im schlimmsten Fall zu einem allergischen Schock führen.

    Aber was viele vielleicht nicht wissen, auch eine Blutvergiftung durch Insektenstich ist durchaus möglich, und auch mit dieser Form der Blutvergiftung ist nicht zu spaßen. Besonders ein Wespenstich kann gefährlich werden, denn eine Wespe hat anders als eine Biene an ihrem Stachel keinen Widerhaken, sie kann mehrfach zustechen, was viele Wespen auch gerne tun, wenn sie wütend werden. Wenn die Wespe einen Pilz hat oder Viren und Bakterien in sich trägt, dann ist eine Blutvergiftung durch Insektenstich möglich, denn mit dem Stich hinterlässt die Wespe auch Kot in der Wunde und dieser sorgt dann für die Blutvergiftung durch Insektenstich.

    Auch wenn eine Blutvergiftung durch Insektenstich unangenehm ist, sie hat gegenüber den anderen Blutvergiftung Ursachen auch etwas Gutes. Zum einen wird die Infektion durch den plötzlichen Schmerz bemerkt und zum anderen gelangt das Insektengift schneller in die Blutbahn und die ersten Blutvergiftung Symptome zeigen sich schnell. Dass es sich nicht nur um einen einfachen Insektenstich, sondern um eine Blutvergiftung durch Insektenstich handelt, das wird deutlich, wenn der Stich anschwillt oder sich auf der Haut ausbreitet. Das geschieht schon nach wenigen Stunden und so bleibt mehr Zeit, um zu reagieren.

    Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum aus einem an sich harmlosen Insektenstich zu einer Blutvergiftung durch Insektenstich kommen kann. Die meisten Menschen, die von einer Biene, einer Mücke oder auch von einer Wespe gestochen werden, handeln impulsiv und kratzen an der Wunde. Da sich unter jedem Fingernagel immer ein bisschen Schmutz befindet, kann dieser Schmutz zu einer Blutvergiftung durch Insektenstich werden. Winzige Schmutzpartikel wandern in die Blutbahn und sorgen so für eine Infektion, die zu einer gefährlichen Blutvergiftung werden kann.

    Wie häufig sind Blutvergiftungen?

    Ganz gleich, wie viele Blutvergiftung Ursachen es gibt, oder auch ob eine Blutvergiftung durch Insektenstich ausgelöst wurde, die Sepsis ist eine Krankheit, die man niemals unterschätzen sollte. Alleine in Deutschland erkranken rund 154.000 Menschen jedes Jahr an einer Blutvergiftung. Ältere Menschen sind deutlich eher betroffen als jüngere und in vier von zehn Fällen nimmt eine Blutvergiftung einen tödlichen Ausgang. Kommt es zu einem septischen Schock, dann sind es sogar sechs von zehn Fälle, die einen tödlichen Verlauf nehmen.

    Blutvergiftung

    Die hohe Sterblichkeitsrate ist unter anderem auch darauf zurückzuführen, dass viele Blutvergiftung Symptome zu lange unerkannt bleiben und jede Hilfe zu spät kommt. Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr, an einer der Blutvergiftung Ursachen zu sterben, denn mit jedem Lebensjahr nimmt die Leistung des Immunsystems weiter ab. Bei jungen Menschen funktioniert das Immunsystem noch einwandfrei und der Körper wehrt sich sehr erfolgreich gegen jede Art von Eindringlingen, seien es nun Bakterien, Viren oder auch Pilze. Wenn man älter wird, dann ist das ein immer größer werdendes Problem, und wenn das Immunsystem sich nicht mehr wehren kann, dann kommt es zu einer Blutvergiftung.

    Was ist eine Lymphangitis?

    Immer wenn von einer Blutvergiftung die Rede ist, dann kommt auch der rote Strich ins Gespräch, aber für diesen Strich ist eine Lymphangitis verantwortlich. Zwar handelt es sich auch hier umgangssprachlich um eine Blutvergiftung, allerdings um eine sehr seltene Form. Bei einer Lymphangitis entzünden sich die Lymphbahnen unter der Haut und im unteren Fettgewebe, die in der Regel durch Bakterien ausgelöst wird. Eine Blutvergiftung durch Insektenstich kommt bei dieser Form nicht infrage.

    Eine Lymphangitis ist nicht nur an einem roten Strich zu erkennen, sie verursacht auch Schmerzen und die Lymphdrüsen zum Beispiel am Hals, schwellen sichtbar an. Dazu kommen Symptome, die denen einer Blutvergiftung sehr ähnlich sind. Der Betroffene bekommt Fieber und fühlt sich unwohl. Auch bei einer Lymphangitis sollte ein Arzt aufgesucht werden, denn aus einer akuten Lymphangitis kann auch eine chronische Erkrankung werden. Wie bei einer Blutvergiftung, so kann auch eine Lymphangitis heute sehr gut mit den entsprechenden Antibiotika behandelt werden, aber auch kühlende Umschläge sind eine gute Idee, um die Lymphangitis zu lindern. Lebensgefahr wie bei einer echten Sepsis besteht bei einer Lymphangitis aber nicht.

     

    Bildnachweis: Blutvergiftung Sepsis © Coloures-pic

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