Schlagwort: Kalorien

  • Die beste Medizin für Diabetiker ist Bewegung

    Die beste Medizin für Diabetiker ist Bewegung

    Ständig auf dem Sofa sitzen und Chips essen, für unseren Körper ist das eine Qual. Zumindest dann, wenn es zu oft passiert. Wesentlich interessanter und besser sind sportliche Aktivitäten, die wir alle machen sollten. Also nicht nur gesunde Menschen, auch Diabetikern wird es empfohlen. Es senkt nämlich den Blutdruck, nimmt den Kampf gegen schlechte Blutfette auf und stärkt das Herz. Außerdem zeigt auch der Gewichtsverlust positive Effekte, der durch den Kalorienverbrauch entsteht. Verblüffend: Sport wirkt bis zu zwei Tage nach. Das heißt, auch im Ruhezustand wird Zucker aus dem Blut gezogen (von den Muskeln) und leere Speicher neu befüllt. Einen Unterschied gib es dann aber doch, nämlich die Vorbereitung.

     

    Stoffwechsel anpassen

    Leidet jemand an Diabetes, dann muss er vor Antritt körperlicher Aktivitäten den Stoffwechsel anpassen. Bei anderen Menschen (also ohne der Zuckerkrankheit) geschieht das automatisch. Diese Punkte sind sehr wichtig, denn ansonsten kann es zu einer Hypo- oder Hyperglykämie kommen (niedriger oder hoher Blutzuckerspiegel). Folgende Aspekte sind besonders zu beachten:

    – Den Blutzucker häufiger als üblich messen

    – Wer Insulin spritzt, der muss dies reduzieren (etwa ein Drittel weniger, wenn es eine 5-stündige Wanderung werden soll)

    – Ist der Blutzucker vor Antritt der Sportart zu niedrig, dann ist der Zufuhr von Kohlenhydraten das A und O

    – Plant man ganztägige Aktivitäten, dann ist ein Sportset Pflicht. Darin sind unter anderem ein Messgerät, Traubenzucker, ein Notfallmedikament und Müsliriegel enthalten.

     

    Tägliche Aufnahme von Kohlenhydraten

    Experten raten für jede halbe Stunde Sport zu einer Broteinheit Kohlenhydraten. Das ist zum Beispiel ein Apfel, eine halbe Banane, ein halbes Stück Brot oder ganz einfach 12 Gramm. Erhöhte Vorsicht ist bei blutzuckersenkenden Medikamenten geboten. Unter Umständen können die enthaltenen Sulfonylharnstoffe eine Unterzuckerung (Hypoglykömie) hervorrufen. Dies resultiert in Symptomen wie Heißhunger, Unwohlsein, Unruhe und Schwitzen. Trotz dieses Risikos dürfen die Tabletten aber nicht für den Sport reduziert oder gar abgesetzt werden.

     

    Diabetes mit Folgeerkrankungen

    Manche Menschen haben durch den Diabetes Folgeerkrankungen (beispielsweise Amputationen oder Nierenschäden) erlitten. Ein Freifahrtschein für den Verzicht auf Sport ist das aber nicht, man muss es nur mit dem behandelnden Arzt absprechen. Vor allem bei extremeren Sportarten wie Fallschirmspringen oder Tauchen ist dieser Schritt unverzichtbar.

    Mit medizinischer Hilfe und ein paar Tipps können also auch Diabetiker „bedenkenlos“ Sport betreiben.

  • Nach dem Verzehr von Kirschen kein Wasser trinken = Bauchschmerzen – Mythos oder Wahrheit?

    Nach dem Verzehr von Kirschen kein Wasser trinken = Bauchschmerzen – Mythos oder Wahrheit?

    Kirschen sind ein beliebtes Obst im Sommer. Frisch schmecken sie am besten. Doch nach dem anschließenden Trinken von Wasser sollen Bauchschmerzen drohen. Stimmt dies tatsächlich?

     

    Kirschen – kalorienarme Früchte

    Die runden roten Früchte laden zum Naschen ein. Zudem sind sie äußerst gesund. Dies begründet sich in dem Reichtum an Eisen, Magnesium, Folsäure und Kalium. Aber auch die Vitamine C und B sind reichlich in den Früchten vorhanden. Die in Kirschen vorkommenden sekundären Pflanzenstoffe sollen für die vorbeugende Wirkung gegen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems verantwortlich zeichnen. Allerdings sollten keine zu großen Mengen Kirschen verzehrt werden. Ansonsten drohen Bauchschmerzen.

     

    Kein Wasser trinken nach dem Verzehr von Kirschen?

    Einem alten Kinderspruch zufolge sollte nach dem Kirschenverzehr kein Wasser getrunken werden. Anderenfalls drohten Bauchschmerzen. Seitens des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hat dieser Spruch keine Gültigkeit mehr. In der damaligen Zeit befanden sich offenbar Keime im Trinkwasser. Demgemäß waren Bauchschmerzen vorprogrammiert.

    Da in einer Tasse Kirschen eine Menge von bis zu drei Gramm Ballaststoffen enthalten sind, kann jedoch das Trinken von Wasser unmittelbar auf den Verzehr ein schnelleres Rutschen in den Darm verursachen. Denn durch die Bakterien, die das Obst im Dickdarm zerlegen, bildet sich binnen 30 Minuten ein Gemisch aus verschiedenen Gasen und Stickstoffverbindungen. Diese dehnen die Darmwand und rufen Schmerzen hervor.

     

    Bakterien im Dickdarm

    Ferner können Magenschmerzen nach dem Verzehr dieser Früchte auftreten, wenn zu viel davon gegessen werden. Ein Pfund Kirschen verträgt der Magen nicht. Denn auf der Fruchtschale befinden sich Keime. Zwar sind diese im Normalfall für den menschlichen Körper harmlos, da die Magensäure sie abtötet. Doch bei einem großen Genuss dieser Obstsorte ist der Magen schnell überfordert. Die im Magen ablaufenden Gärprozesse führen schnell zu Bauchschmerzen.

     

    Christian Sina – Direktor vom Institut für Ernährungsmedizin von der Universität zu Lübeck – weiß zu berichten, dass Bakterien als natürliche Bewohner des Dickdarms eher für Beschwerden verantwortlich sind als die Magensäure.

  • Zu viel Sport macht dick

    Zu viel Sport macht dick

    Zeigt die Waage zu viel an, dann ist es Zeit für ein paar Pfunde weniger. Das A und O ist natürlich Sport, man empfiehlt es von allen Seiten und sorgt für einen dauerhaften Erfolg. Aber gibt es auch hier eine Grenze? Ja, zu viel davon belastet den Körper negativ und es kann zu gesundheitlichen Schäden kommen. Eine neue Studie geht sogar noch weiter, denn zu viel des Guten kann auch die Waage steigen lassen. Das klingt schockierend, entspricht aber aufgrund einer durchgeführten Untersuchung der Wahrheit. Viel Sport bringt also nicht automatisch den gewünschten Effekt, es kommt auf wesentlich mehr Punkte an.

    Ergebnis entsprach genau dem Gegenteil

    Die Studie wurde vom Institut für Ernährung & Gesundheitsförderung der Arizona State University ins Leben gerufen. Die Wissenschaftler nahmen 81 übergewichtige Frauen her, die zwischen 25 und 40 Jahre alt waren. Bis zu diesem Zeitpunkt waren alle Sportmuffel, für den Test mussten sie aber drei Monate lang aufs Laufband. Der Umfang dieses Trainings betrug dreimal in der Woche je 30 Minuten. Während dieser Zeit wurden natürlich alle beaufsichtigt. Eigentlich wollte man beweisen, dass ein solches Ausdauertraining für eine hohe Fettverbrennung bei Frauen mit einem hohen Körperfettanteil sorgt. Doch in Wirklichkeit kam es genau anders, viele Probanden verloren nur sehr wenig Körperfett. Für 55 der Teilnehmer war es noch ernüchternder, ihr Anteil war höher als vor der Untersuchung. Nun stellten sich die Forscher die Frage aller Fragen, die Antwort kam jedoch relativ schnell zum Vorschein.

    Mit Sport und Diät zum Erfolg

    Nach dem Laufbandtraining waren alle Frauen erschöpft und hungrig. Alle griffen nach Ende des Trainings zu großen Portionen, um sich eine Art Belohnung zu gönnen. Den Heißhunger konnte man einfach nicht überwinden. Und genau hier liegt das Problem, denn Sport verbrennt in der Regel nicht so viel Kalorien, um sich ein deftiges Essen erlauben zu können. 30 Minuten am Laufband (350 Kilokalorien) wäre die Ausbeutung eines Schokoriegels. Die Probanden hätte also zusätzlich zum Sport ihre Ernährung umstellen müssen.

    Die Studie zeigt, dass Sport alleine kein Erfolgsrezept ist. Nur wer auch eine Diät anhängt beziehungsweise aufs Essen achtet, kann langfristig Erfolg haben.

  • Flohsamenschalen – Anwendung und Wirkungsweise

    Flohsamenschalen – Anwendung und Wirkungsweise

    Flohsamenschalen sind klein und unscheinbar. Trotzdem zählen sie zu den Superfoods mit der größten Wirkung. Zahlreiche Menschen profitieren von den Schalen als praktische Nahrungsergänzung.

     

    Positive Wirkungen von Flohsamenschalen auf den Darm

    Größtenteils bestehen Flohsamen aus Ballast- und Schleimstoffen, die nicht verdaulich sind. Durch den enormen Gehalt an Polysacchariden sind die Schalen in der Lage, erhebliche Mengen Wasser aufzunehmen. Dadurch können Flohsamenschalen ihr Volumen um zehn bis 15 Prozent vergrößern.

     

    Menschen, die unter Durchfall leiden, wissen diese Eigenschaft sehr zu schätzen. So binden Flohsamenschalen den größten Flüssigkeitsanteil im Darm. Damit tragen sie zur Stuhlverfestigung bei. Ferner weisen die kleinen Schalen eine entzündungshemmende wie auch antibakterielle Wirkung auf. Gerade bei bakteriell bedingten, entzündlichen Darmerkrankungen hilft das Superfood bei der Bindung und Unschädlichmachung der Bakterien. Infolgedessen erfahren der entzündete Darm Linderung, die Darmflora einen Schutz gegen weitere Schäden.

     

    Aber auch bei Verstopfungen haben sich Flohsamenschalen bestens bewährt. Durch den Verzehr der aufgequollenen Samen erhöht sich im Darm das Volumen. Dies regt die Darmtätigkeit an. Darüber hinaus kommt es zur Verdünnung des Stuhls, was sich hilfreich bei Verstopfungen auswirkt.

     

    Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten

    Neben Durchfallerkrankungen und Verstopfungen finden Flohsamenschalen auch Anwendung bei

    • anal-rektalen Eingriffen
    • Ausstülpungen im Bereich der Darmwand
    • Hämorrhoiden
    • Heilfasten zur Darmreinigung
    • Personen mit künstlichem Darmausgang
    • Reizdarm

     

    sowie zur unterstützenden Behandlung bei Patienten mit Morbus Crohn. In verschiedenen Studien konnte ferner nachgewiesen werden, dass die kleinen Schalen weitaus mehr können. Weitere informative Ausführungen können Sie bei iNutro: Flohsamenschalen Wirkung und Anwendung nachlesen.

     

    Abnehmen mithilfe von Flohsamenschalen

    Sie möchten gesund abnehmen? Dann sind Flohsamenschalen genau das Richtige für Sie. Dank ihrer Quelleigenschaften stellt sich bei ihrem Verzehr ein schnelleres Sättigungsgefühl ein. Dadurch essen Sie automatisch weniger. Ferner enthalten die kleinen Schalen kaum Kalorien.

     

    Wirksame Hilfe gegen das metabolische Syndrom

    Auch beim metabolischem Syndrom haben sich Flohsamenschalen bewährt. Hierbei treffen vier unterschiedliche Krankheitsbilder zusammen:

    • Bluthochdruck
    • hohe Blutzuckerwerte
    • starkes Übergewicht
    • Störungen im Fettstoffwechsel

     

    Unterschiedliche klinische Studien zeigen, dass Flohsamenschalen hierbei eine wirksame Hilfe leisten können. Blutzucker und Cholesterin können von den, aus den Samen herrührenden, Polysacchariden gebunden werden. Daraus resultiert eine Senkung des Blutzuckerspiegels sowie des Cholesterinwerts. Selbst eine Regulierung des Blutdrucks ist mit Flohsamenschalen möglich.

     

    Ersten Studien zufolge sollen Flohsamenschalen auch vorbeugend gegen Krebserkrankungen wirken.

     

    Zeigen Flohsamenschalen Nebenwirkungen?

    Im Allgemeinen zeigen die kleinen Körner keine Nebenwirkungen. Allerdings kann es gelegentlich vorkommen, dass sie Appetitlosigkeit, Blähungen oder ein Völlegefühl verursachen. Beobachten Sie diese Effekte bei sich, genügt es, die zu verzehrende Menge der Schalen zu reduzieren. Seltener treten allergische Reaktionen auf. Beispielsweise bei nicht gereinigten Flohsamenschalen.

     

    Sofern Sie schon einmal einen Darmverschluss hatten, sollten Sie keine Flohsamenschalen einnehmen. Ferner sollten Menschen, die an einer

    • Erkrankung der Speiseröhre
    • Krankhaft bedingten Verengung der Speiseröhre
    • Schädigung des Magen-Darm-Traktes

     

    leiden, auf die Einnahme der Schalen verzichten. Bei der Medikamenteneinnahme ist vor dem Verzehr unbedingt der Arzt zu konsultieren. Ebenfalls bei Kindern empfiehlt es sich, zuvor einen Arzt zu befragen.

     

    Einnahme und Dosierung von Flohsamenschalen

    Zur Vermeidung von Nebenwirkungen und Entfaltung der vollen positiven Eigenschaften sollte der Verzehr der Flohsamenschalen auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein. Empfehlenswert ist eine Einnahme zwischen zehn bis 30 g je Tag, bestenfalls über den gesamten Tag verteilt. Also ein- bis dreimal am Tag. Damit der Stuhl geschmeidig wird, hat sich eine Einnahme von einem bis zwei Teelöffel je Tag bewährt. Das Beachten der Packungsbeilage ist essentiell.

     

    Wie Sie die Flohsamenschalen einnehmen, ist dabei Ihnen überlassen. Wahlweise können diese unter ein Müsli gerührt oder über einen Salat gestreut werden. Aber auch in selbst gebackenem Brot bieten sie sich als ballaststoffreiche Ergänzung an. Eine Vielzahl von Personen rührt die Schalen jedoch einfach in ein Glas Saft oder Wasser ein. Dabei quillt das Superfood vor dem Verzehr auf. Liegt eine chronische Verstopfung vor, ist jedoch von einem Vorquellen der Samen abzusehen.

     

    Im Grunde genommen werden Flohsamenschalen in etwa 150 ml Flüssigkeit – Saft, Tee oder Wasser – eingeführt. Allerdings sollte keine Milch Verwendung finden, da diese das Aufquellen der Samen verhindert. Nach dem Verzehr müssen zwingend weitere 200 ml Flüssigkeit nachgetrunken werden. Ausschließlich durch das ausreichende Trinken in Verbindung mit der Einnahme der Schalen kann sich die positive Wirkung positiv entfalten.

  • Sieben interessante Fakten über Fett

    Sieben interessante Fakten über Fett

    Fett wird in der Regel negativ verurteilt und gilt als Hauptschuldträger, wenn der Körper zunimmt. Aber warum gibt es dann Fett überhaupt? Ganz einfach, weil es der Körper braucht. Das Problem ist nicht der Grundbaustein an sich, sondern es ist die Menge. Wer also darauf achtet, der hat auch keine Probleme damit. Eines muss man aber zugeben, in der heutigen Zeit ist es relativ schwer darauf zu achten. Es kommt nahezu in allen Lebensmitteln vor und lässt sich aufgrund anderer Bezeichnungen auch nicht immer sofort erkennen.

     

    Fakt 1:

    Fett liefert Fettsäuren, die vom Körper selbst nicht produziert werden können. Diese sind unter anderem fürs Herz und fürs Gehirn wichtig.

    Fakt 2:

    In einer gewissen Art und Weise ist Fett eine Droge. Der wichtige Bestandteil schafft eine sahnigere Textur und bringt Geschmack. Wohl niemand wird ein Kartoffelpüree ohne einen großen Klecks Butter bevorzugen.

    Fakt 3:

    Die empfohlene Dosis am Tag liegt bei 30 Prozent des Kalorienbedarfs. Bei 2.000 Kilokalorien zum Beispiel sind maximal 78 Gramm Fett erlaubt.

    Fakt 4:

    Fett ist nicht gleich Fett. Während Transfette (vorrangig in frittierten Speisen zu finden) besonders schädlich sind, gelten ungesättigte Fette als gesund. Diese kommen unter anderem in Nüssen vor.

    Fakt 5:

    Menschen sollten mehr auf pflanzliche Quellen (Fisch ist ein gutes Beispiel) umsteigen und die Anzahl der gesättigten Fette reduzieren. Statt Schokolade sind Nüsse ein toller Snack.

    Fakt 6:

    Fettreduzierte Produkte machen nicht immer Sinn. Es ist zwar bei puren Produkten der Fall (Naturjoghurt oder Milch), doch bei verarbeiteten Resultaten sind irreführende Täuschungen nicht selten. Häufig wird das fehlende Fett durch viel Zucker oder anderen Zusatzstoffen ersetzt. Das bringt dann neue Gesundheitsrisiken mit sich und die ganze Fettersparnis war umsonst.

    Fakt 7:

    Eine Fettreduktion kann beim Abnehmen helfen. Wichtig sind in erster Linie die persönlichen Vorlieben, denn wer von Haus aus nicht so gerne Wurst und Fleisch isst, der ist mit dieser Diät besser dran. Selbstverständlich spielt auch hier die Menge die Hauptrolle.

  • Trennkost – was steckt eigentlich dahinter?

    Trennkost – was steckt eigentlich dahinter?

    Das Trennkost-Konzept wurde von William Howard Hay entwickelt (ein US-amerikanischer Mediziner) und ist bereits mehr als 100 Jahre alt. Trotz vieler neuer Trends setzen nach wie vor sehr viele Menschen darauf, aber warum? Handelt es sich vielleicht um eine besonders schonende Diät oder ist der Erfolg überdurchschnittlich hoch? Nun, klar ist zumindest, dass der Name des Konzepts voll im Fokus steht. Nahrungsmittel werden in neutrale, in kohlenhydratbasierte und in eiweißbasierte Speisen aufgeteilt, was im Alltag auch oberstes Gebot hat. In der Früh und am Abend stehen Kohlenhydrate auf dem Programm, zu Mittag hingegen werden Eiweiße benötigt. Es gibt außerdem verbotene Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte, da sie zu viele Kohlenhydrate und Proteine enthalten. Zur neutralen Gruppe zählen wasserreiches Gemüse/Obst und fetthaltige Speisen. Diese können beliebig mit den Mahlzeiten kombiniert werden.

    Der Hintergrund

    Der Mediziner begründet seine Trennkost mit dem Argument, dass der Körper die beiden Stoffe (Kohlenhydrate und Eiweiße) zusammen nur schlecht verdauen könne. Zudem sollen sich schädliche Säuren entwickeln, welche im Darm für die Gärungsprozesse verantwortlich sind. Die getrennte Ernährung entsäuere/entgifte den menschlichen Körper und es wird ihr auch eine heilende Wirkung zugesagt.

    Es klingt einleuchtend, doch nicht jeder ist von der Trennkost wirklich überzeugt. Stefan Kabisch zum Beispiel (vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung) sagt, dass zwar ein ausbalancierter Säure-Basen-Haushalt wichtig ist, eine getrennte Aufnahme der beiden Stoffe aber nicht nötig sei. Außerdem wurde es schon lange widerlegt, Eiweiße und Kohlenhydrate haben zusammen keinen negativen Einfluss auf den Verdauungstrakt. Aus medizinischer Sicht sind für den Erfolg der Trennkost vollwertige Lebensmittel auf gemüsebetonter, basischer Kost verantwortlich. Ein „In-sich-hineinfuttern“ ist einfach nicht mehr möglich.

    Keine Mengenangabe

    Kritisiert wird auch die fehlende Mengenangabe. Anwender wissen zwar wann sie welche Speisen aufnehmen dürfen, doch von einer Menge fehlt jede Spur. Theoretisch wäre ein weiterer Nachschlag völlig in Ordnung, ob es dann aber zum gewünschten Erfolg kommt, ist wieder eine andere Frage. Die Hauptrolle ist schließlich der Unterschied zwischen Kalorienverbrauch und Kalorienaufnahme.

    Letztendlich gehen die Meinungen zur Trennkost weit auseinander. Da es jedoch keinen kritischen Nachteil gibt, können Interessenten die getrennte Nahrungsaufnahme ohne schlechtes Gewissen selbst ausprobieren.

     

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