Schlagwort: Kalorienbombe

  • Die Japan-Diät – mit Sushi und Co. zur Traumfigur?

    Die Japan-Diät – mit Sushi und Co. zur Traumfigur?

    Wer asiatisch isst, lebt länger – das klingt wie eine Werbung für chinesische Restaurants, ist aber tatsächlich zutreffend. Vor allem was die Japaner essen, gilt als sehr gesunde Ernährung, die frei von Fett, dafür aber mit sehr vitaminreich, leicht verdaulich und kalorienarm ist. Was liegt da näher als eine Japan-Diät, abnehmen mit Sushi, Sashimi, Wasabi und Nori. Die Küche Japans hat sich in den letzten Jahren auch in Europa etabliert, aber anders als im Land der aufgehenden Sonne werden Sushi und Co. in der westlichen Welt mehr als eine Art Imbiss betrachtet und weniger als eine vollwertige Mahlzeit.

    Das Prinzip der Japan-Diät

    Alles, was in Japan auf den Tisch kommt, ist reich an verschiedenen Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Diese Substanzen haben einen sehr guten Ruf als Antioxidantien, die freie Radikale abwehren welche unter anderem an der Entstehung von Krebs beteiligt sind. Das Prinzip der Japan-Diät beruht in der Hauptsache auf frischem Fisch, knackigem Gemüse und Reis. Alles wird in einem Wok zubereitet, die Gardauer ist kurz und auf diese Weise bleiben alle wichtigen Inhaltsstoffe erhalten. Fettige Sahnesoße wird durch Sojasoße ersetzt und wer im Rahmen einer Japan-Diät auf ein Fondue nicht verzichten möchte, der kann seinen Fisch in kalorienarmer Gemüsebrühe garen. Ein wichtiger Bestandteil dieser trendigen Diät ist der Grüne Tee, den die Japaner praktisch zu allen Mahlzeiten trinken. Auch der Grüne Tee ist sehr gesund, denn er enthält jede Menge Vitamin E.

    Ist die Diät alltagstauglich?

    Wer gerne selbst in der Küche steht und kocht, der wird an der Japan-Diät viel Freude haben, denn die Diät ist sehr arbeitsaufwendig. Dazu kommt ein etwas stressiger Einkauf, denn viele Zutaten, die für die Diät gebraucht werden, wie den speziellen Sushi-Reis, gibt es nur in gut sortierten Supermärkten oder im Asia-Shop. Einfacher haben es hingegen alle, die beruflich viel unterwegs sind, denn japanische Restaurants gibt es heute in fast jeder Stadt. Anders als in chinesischen Restaurants, in denen die ursprünglichen Rezepte für den westlichen Gaumen unter anderem durch das berüchtigte Glutamat schmackhaft gemacht werden, werden in den japanischen Restaurants Spezialitäten nach Originalrezepten angeboten. Für die Mittagspause ist japanisches Essen eine gute Idee und anders als klassisches Fast Food, auch keine Kalorienbombe.

    Japan-Diät leider nur schwer durchzuhalten

    Mit der Japan-Diät abnehmen klingt leicht, leider sieht es in der Praxis etwas anders aus. Zunächst kommt die Diät nur für diejenigen infrage, die gerne Fisch essen, denn darauf basiert die Japan-Diät. Alle, die gerne ausgiebig frühstücken, werden mit der Diät nicht zurechtkommen, denn ein Frühstück wie wir es kennen, ist in Japan unbekannt. Ein typisch japanisches Frühstück besteht aus einer Miso-Suppe, aus Fisch, mariniertem Gemüse, Tofu und Reis mit rohen Eiern. Brot gibt es in Japan erst seit dem Zweiten Weltkrieg, am Morgen spielt es allerdings keine Rolle. Die Verwendung von Salz oder Gewürzen ist in der japanischen Küche weitgehend unbekannt, es wird vielmehr sehr viel Wert darauf gelegt, dass alle Zutaten einen frischen Eigengeschmack haben. Sicher kann man heute vor allem verschiedene Sushi-Gerichte fix und fertig kaufen, allerdings sollte hier beachten werden, wie frisch das Sushi ist, außerdem wird hier auch gerne mit minderwertigen Zutaten gearbeitet.

    Keine ausgewogene Diät

    Damit eine Diät erfolgreich sein kann, muss sie ausgewogenen sein und das ist bei der Japan-Diät nur bedingt der Fall. Dazu kommt, dass die Speisefolge schnell langweilig wird und die Diät auch schnell ins Geld geht, denn hochwertige Fischsorten wie Lachs und Thunfisch haben ihren Preis. Wer sportlich aktiv ist, sollte sich nach einer anderen Diät umschauen, denn mehr als 1200 Kalorien pro Tag sind für aktive Sportler und auch für alle, die körperlich schwer arbeiten müssen, nicht ausreichend, um sich wohl zu fühlen.

    Bild: © Depositphotos.com / grublee

  • Welche Kalorienbomben lauern auf dem Weihnachtsmarkt?

    Welche Kalorienbomben lauern auf dem Weihnachtsmarkt?

    Zur vorweihnachtlichen Zeit gehört für viele auch ein Bummel über den Weihnachtsmarkt. Auf dem Weihnachtsmarkt finden sich aber nicht nur schöne Geschenkideen, sondern auch jede Menge Kalorienbomben und es fällt nicht immer leicht, Nein zu sagen, wenn die gebrannten Mandeln und der Glühwein verführerisch duften. Wer beim Besuch des Weihnachtsmarkts den Versuchungen widerstehen will, ohne auf Köstlichkeiten zu verzichten, der sollte zu schlanken Alternativen greifen, denn auch diese werden auf dem Weihnachtsmarkt angeboten.

    Niemals hungrig auf den Weihnachtsmarkt gehen

    Wer abnehmen will oder schlank bleiben möchte, der sollte nicht den Fehler machen und mit leerem Magen auf den Weihnachtsmarkt gehen, denn das kann fatale Folgen haben. Wer Hunger hat, der greift schneller zur fettigen Bratwurst und nimmt eine Portion Pommes frites gerne noch dazu. Zum Dessert darf es dann eine Schokobanane sein und weil alles so gut geschmeckt hat, gönnt man sich zum Abschluss noch einen heißen Kakao mit Sahne oder einem leckeren Eierpunsch. Wer zu Hause isst, der ist satt und die kulinarischen Verlockungen verlieren ihren Reiz, und wenn überhaupt, wird nur eine Kleinigkeit gegessen.

    Tipps und Tricks für den Weihnachtsmarkt

    Um den Verführungen durch Kalorienbomben auf dem Weihnachtsmarkt widerstehen zu können, gibt es ein paar sehr effektive Tricks:

    • Das Essen auf dem Weihnachtsmarkt als vollwertige Mahlzeit und nicht als Snack betrachten
    • Sich zu zweit eine Portion teilen, das spart nicht nur Geld, sondern auch Kalorien
    • Viel Wasser zum Essen trinken
    • Möglichst lange Pausen zwischen der Bratwurst und dem Nachtisch machen
    • Die Tüte gebrannte Mandeln nicht auf dem Weihnachtsmarkt, sondern erst zu Hause in kleinen Portionen naschen

    Kalorienbomben und ihre leckeren Alternativen

    Lebkuchen, Glühwein, Bratwurst und Pommes – das alles schmeckt lecker, aber es hat Unmengen von Kalorien. Wer statt der Bratwurst einen Fleischspieß isst, wird genauso satt, hat aber deutlich weniger Kalorien zu sich genommen. Auch wenn das Brötchen mit Backfisch und Remoulade gegen ein Brötchen mit Matjes getauscht wird, dann hilft auch das dabei, Kalorien zu sparen. Alle, die auf ihre schlanke Linie achten möchten, sollten auf Süßigkeiten wie Zuckerwatte verzichten und zu kandiertem Obst greifen, denn das hat deutlich weniger Kalorien. Gebrannte Mandeln sind der Klassiker auf dem Weihnachtsmarkt schlechthin, aber sie sind wahre Kalorienbomben. Besser ist es, gebrannte Maronen zu essen, denn die Esskastanien sind fettarm und sie haben reichlich Ballaststoffe, gesunde Fettsäuren und viel Eiweiß. Flammkuchen ist eine prima Alternative zum fetttriefenden Reibekuchen, und der Crêpe mit Zucker und Zimt schmeckt ebenso gut wie die Variante mit Nutella.

    Geht es auch ohne Glühwein?

    Wenn es draußen richtig knackig kalt ist und die Schneeflocken vom Himmel fallen, dann schlägt die große Stunde des Glühweins. Eine heiße Tasse des aromatischen Weins wärmt wohlig von innen, aber leider hat der Wein, der auf keinem Weihnachtsmarkt fehlen darf, auch viele Kalorien. 200 Milliliter Glühwein schlagen mit 220 Kalorien zu Buche und auch die anderen verlockenden Heißgetränke wie die Feuerzangenbowle (250 kcal/200 ml) und der süße Eierpunsch (370 kcal/200 ml), sind ebenfalls wahre Kalorienbomben. Nicht ganz so schlimm ist der Grog mit 160 Kalorien pro 200 Milliliter oder der Irish Coffee mit 110 Kalorien auf 200 Millilitern. Eine kalorienarme Alternative wären heißer Apfelwein oder ein Punsch ohne Alkohol, mit jeweils 100 Kalorien auf 200 Millilitern. Punsch und Apfelwein schmecken köstlich, der Punsch steigt noch nicht mal zu Kopf und beide wärmen ebenso gut wie der beliebte Glühwein.

    Alle, die den zahlreichen Verlockungen und Versuchungen auf dem Weihnachtsmarkt einfach nicht widerstehen konnten, die sollten nach dem Besuch auf dem weihnachtlichen Markt einen langen Spaziergang machen. Wenn Schnee liegt, dann ist eine Schneeballschlacht eine sehr gute Idee, denn dabei werden Kalorien verbrannt und die frische Luft regt bekanntlich auch die Verdauung an.

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  • Die Interior-Diät – mit der richtigen Einrichtung abnehmen

    Die Interior-Diät – mit der richtigen Einrichtung abnehmen

    Wer sich fragt, was die Einrichtung mit dem Abnehmen zu tun hat, der hat wahrscheinlich noch nie etwas von der Interior-Diät gehört. In den USA, dem Mutterland aller verrückten Diäten, gibt es bereits mehrere Studien zu dieser neuen Diät, bei der die Einrichtung der Küche eine ganz entscheidende Rolle spielt. Aber keine Angst, für die Interior-Diät muss sich keiner eine neue Küche zulegen, wenn er abnehmen will, es kommt bei dieser Diät vielmehr darauf an, was in der Küche wo platziert wird.

    Die Studie zur Interior-Diät

    Wie viel Einfluss hat die Einrichtung der Küche auf das Essverhalten der Bewohner? Dieser Frage sind die Wissenschaftler und Studenten der Cornell Universität in Ithaca im Staat New York nachgegangen. Für die Langzeitstudie wurden 500 Frauen und ihr Essverhalten im Bezug auf die Einrichtung ihrer Küchen beobachtet. Die Forscher wollten herausfinden, wie sich die Gestaltung der Küche auf das Gewicht auswirkt und haben die Probandinnen gefragt, welche Lebensmittel sie wo in der Küche platziert haben. Die Ergebnisse waren überraschend. Alle Frauen, in deren Küche auf der Arbeitsplatte oder auf dem Esstisch frisches Obst stand, wogen im Schnitt sechs Kilogramm weniger als die Frauen, bei denen das nicht der Fall war. Die Frauen, die in ihrer Küche Kalorienbomben wie stark zuckerhaltige Softgetränke griffbereit auf der Arbeitsplatte stehen hatten, brachten durchschnittlich elf Kilogramm mehr auf die Waage als die Frauen, bei denen am gleichen Platz Mineralwasser stand.

    Was ist bei der Interior-Diät wichtig?

    Im Grunde funktioniert die Interior-Diät sehr einfach und niemand muss seine Küche neu einrichten, wenn er mit der Interior-Diät abnehmen will. Der Trick ist simpel, denn alles, was dick macht, sollte nach Möglichkeit in den Schränken verschwinden, alles, was zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört, sollte gut sichtbar und in Augenhöhe platziert werden. Die Forscher aus New York sind zu dem Ergebnis gekommen, dass derjenige, der Appetit verspürt, eher zu Lebensmitteln greift, die in seiner Reichweite liegen und nicht einen Schrank öffnet, um sich einen Snack zu holen. Wichtig ist bei der Interior-Diät aber auch, dass die Arbeitsflächen gut aufgeräumt und sauber sind, denn das macht Lust aufs Kochen, und wer selbst kocht, der greift im Supermarkt automatisch weniger zu Fertiggerichten, die nicht gerade als Schlankmacher bekannt sind.

    Die Küche gründlich aufräumen

    Auch wenn es eine Studie zur Interior-Diät gibt, wissenschaftlich erwiesen ist es nicht, inwiefern sich die Gestaltung der Küche auf das Gewicht auswirkt. Trotzdem kann es hilfreich sein, die Küche einmal gründlich aufzuräumen und auszumisten. In den meisten Küchen schlummern viele Lebensmittel, die irgendwann einmal gekauft und dann vergessen wurden. Wer ganz bewusst seine Schränke inspiziert, der wird mit Erstaunen feststellen, was im Laufe der Zeit alles eingekauft wurde. Vor allem Süßigkeiten sind in den meisten Küchen in großen Mengen zu finden und diese Süßigkeiten sollten gesammelt und dann an einem Platz im Schrank verstaut werden, der beim Öffnen der Schranktür nicht direkt ins Auge fällt. Alles, was gesund ist, sollte hingegen offen in der Küche stehen.

    Einfrieren statt aufessen

    Ein weiterer Punkt, der bei der Interior-Diät eine Rolle spielt, ist das Einfrieren von Lebensmitteln. Es kann immer mal vorkommen, dass zu viel gekocht wurde. Es ist ein Fehler, das, was bei Mittagessen übrig geblieben ist, am Abend noch zu essen. Sinnvoller ist es, die Reste einfach einzufrieren, denn so verschwindet das Essen aus dem Blickfeld und man hat immer eine Portion in Reserve, die aufgetaut werden kann, wenn mal keine Zeit fürs Kochen bleibt. Auch vermeintlich gesunde Nahrungsmittel wie Cornflakes oder Müsli sollten nicht offen in der Küche stehen, sondern in einem Schrank verschwinden, denn dann fällt es leichter, sich für ein wirklich gesundes Frühstück zu entscheiden.

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  • Falsche Ernährung kostet den Staat Milliarden Euro

    Falsche Ernährung kostet den Staat Milliarden Euro

    Die Deutschen essen ungesund, denn sie essen zu viel Fett, zu viel Zucker und auch zu viel Salz. Diese falsche Ernährung kostet das deutsche Gesundheitssystem jedes Jahr knapp 17 Milliarden Euro, weil aus der falschen Ernährung gefährliches Übergewicht resultiert, das dann wiederum zu zahlreichen Krankheiten führen kann. Diabetes, Karies, Herz- Kreislauferkrankungen, Arthrose und Nierenversagen sind nur ein kleiner Ausschnitt der möglichen Krankheiten, die die Krankenkassen und damit das Gesundheitssystem über Gebühr belasten.

    Wie kann das Gesundheitssystem entlastet werden?

    Es geht nicht nur um die direkten Kosten, die durch eine falsche Ernährung verursacht werden, es geht vielmehr um die immer weiter steigenden Folgekosten. Eine aktuelle Studie der Universität Halle zeigt, dass wenn nur ein Drittel an Fett, Salz und Zucker weniger gegessen würde, das Gesundheitssystem um eine Summe zwischen fünf und sechs Milliarden Euro im Jahr entlastet werden kann. Die Wissenschaftler der Uni Halle haben in ihrer Studie die indirekten Kosten wie Kuren, Arbeitsausfälle und Invalidität dabei nicht berücksichtigt, denn auch diese Kosten bewegen sich jedes Jahr in Millionenhöhe.

    Falsche Ernährung – Vorwürfe an die Nahrungsmittelindustrie

    Die falsche Ernährung, die das deutsche Gesundheitssystem so stark belastet, liegt nach Meinung vieler Wissenschaftler auch an dem, was die Nahrungsmittelindustrie produziert. In den meisten Lebensmitteln sind zu viele ungesunde Fette, zu viel Zucker und auch zu viel Salz enthalten. Vor allem die immer beliebter werdenden Fertiggerichte sind wahre Kalorienbomben und die Lebensmittel, die speziell für Kinder produziert werden, strotzen nur so von ungesunden Inhaltsstoffen. Auch die Werbelügen der Nahrungsmittelindustrie bei den sogenannten „Light-Produkten“ sorgen dafür, dass vor allem Kinder und Jugendliche in Deutschland immer dicker werden.

    Über dem Wert

    Für die Studie der Universität Halle wurden 22 verschiedene Krankheitsbilder untersucht und es zeigte sich, dass in allen Krankheitsbildern die drei Inhaltsstoffe Zucker, Fett und Salz eine wesentliche Rolle gespielt haben. Analysiert wurden die Verzehrdaten und auch die Kosten für die Behandlung und dabei wurde schnell klar, dass die offiziellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung deutlich überschritten wurden. Klar wurde aber auch, dass immer mehr Deutsche immer mehr Geld für Nahrung ausgeben, die ungesund ist. Das Fatale an dieser Situation ist aber, dass sich kaum jemand darüber Gedanken macht, welche Auswirkungen die Ernährung auf die Gesundheit hat.

    Gesund essen, Geld sparen

    Gesundes Essen schützt nicht nur vor Krankheiten, es schont auch den Geldbeutel. Wer mehr frisches Obst, frisches Gemüse und weniger Fett, Zucker und Salz zu sich nimmt, der muss kein Geld mehr für überteuerte und ungesunde Fertiggerichte ausgeben und lebt zudem bewusst gesund. Nach Ansicht von Ernährungsexperten müssen schon Kinder darüber aufgeklärt werden, was eine falsche Ernährung anrichten kann, denn Kinder nehmen ihr Übergewicht auch mit ins Erwachsenenleben. Kinder, die gesund ernährt werden, fallen später nicht dem Gesundheitssystem zur Last.

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  • Kleine Snacks – die großen Dickmacher

    Kleine Snacks – die großen Dickmacher

    Jeder kennt das, obwohl man gar keinen Hunger hat, wird eine Kleinigkeit gegessen. Zwischen den Hauptmahlzeiten etwas essen, am Abend vor dem Fernsehen die geliebten Chips oder Salzstangen naschen und wenn man unterwegs ist, dann darf es auch gerne mal ein Snack sein. Viele sind der Ansicht, dass diese kleinen Snacks zwischendurch nicht dick machen, denn dazu, so die landläufige Meinung, ist die Menge zu gering. Wer so denkt, der sollte sich nicht wundern, wenn die Waage immer nur in eine Richtung zeigt, nämlich nach oben, denn es sind die vermeintlichen Kleinigkeiten, die sich sehr schnell auf den Hüften verewigen.

    Essen ohne Hunger

    Der menschliche Körper ist so programmiert, dass er nur dann nach Nahrung verlangt, wenn er hungrig ist. Jahrtausende lang haben sich die Menschen daran gehalten und nur dann etwas gegessen, wenn der Magen sich vernehmlich gemeldet hat. Dicke Menschen waren im Mittelalter eher eine Seltenheit, heute ist über die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland zu dick. Der Grund? Es wird auch dann gegessen, wenn man keinen direkten Hunger verspürt. Eine neue Studie aus Australien hat das jetzt bestätigt, es ist der kleine Snack, der dafür sorgt, dass aus Körperzonen Problemzonen werden. Schuld daran ist unter anderem das Überangebot an Nahrungsmitteln, denn jeder kann zu jeder Zeit für wenig Geld an Nahrung kommen und die meisten Dinge, die dick machen, sind für jeden Geldbeutel erschwinglich.

    Die mentale Belohnung

    Für die aktuelle Studie aßen 50 Erwachsene so viel Schokolade, bis sie satt waren. Anschließend wurde ihnen eine weitere Portion Schokolade angeboten, und dreiviertel der Studienteilnehmer griff noch einmal zu und das, obwohl der Magen schon gut gefüllt war. Diejenigen, die auch beim zweiten Mal nicht „Nein“ sagen konnten, sind nach Ansicht der Forscher impulsive Charaktere, die zudem einen höheren Body-Mass-Index haben. Auch das Gehirn spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle oder genauer gesagt, das Belohnungszentrum im Gehirn, denn das reagiert bei den Studienteilnehmern sensibler als bei denjenigen, die nicht zum zweiten Mal zugegriffen haben.

    Abnehmen ohne Erfolg

    Wer abnehmen will und dann vor einer kompletten Mahlzeit aus Fleisch, Kartoffeln und Gemüse sitzt, der wird wahrscheinlich „Nein Danke“ sagen, denn diese große Portion an Nahrungsmitteln, die zudem noch einen großen Energiehaushalt haben, ist nach Meinung vieler Menschen die reinste Kalorienbombe. Sie essen stattdessen lieber viele Kleinigkeiten und sind fest überzeugt, damit weniger Kalorien zu sich zu nehmen. Das Gegenteil ist der Fall, denn die komplette Mahlzeit hat zwar auch Kalorien, aber lange nicht so viele wie der kleine Snack. Zudem ist die große Portion ausgewogen und bringt alles mit, was der Körper braucht und verwerten kann. Der Riegel Schokolade und der kleine Stück Kuchen liefern keine Nährwerte und sie machen auch noch dick. Wer zwischen den Hauptmahlzeiten noch Hunger hat, der sollte zu gesunden Lebensmitteln wie Obst oder frischem Gemüse greifen, denn das hat keine Kalorien, ist vor allem an heißen Sommertagen sehr erfrischend und was viel wichtiger ist, es ist gesund.

    Häufiges Essen von vermeintlichen Kleinigkeiten ist der Hauptgrund, warum die Waage in die Höhe schnellt.

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  • Kalorien Likör – alkoholische Dickmacher

    Kalorien Likör – alkoholische Dickmacher

    Ein Gläschen Eierlikör zum Dessert oder zum Kaffee, ein Kirschlikör nach dem Essen oder ein leuchtend blauer Curaçao als Highlight auf der Party – es gibt viele verschiedene Liköre und viele unterschiedliche Anlässe und Gelegenheiten, um einen Likör zu trinken. Alle, die gerne Likör trinken, aber auf die Figur achten wollen, sollten sich diesen Genuss verkneifen, denn die Kalorien Likör können sich sehen lassen. Wie alle süßen alkoholischen Getränke, so hat auch Likör eine Menge Kalorien und er sollte wenn überhaupt, nur in Maßen genossen werden.

    Aber nicht nur Likör ist eine wahre Kalorienbombe, auch andere alkoholische Getränke sind nicht gerade Schlankmacher, denn ganz gleich, ob Wein, Gin, Wodka oder auch Rum, sie sorgen dafür, dass der Zeiger der Waage unerbittlich nach oben zeigt.

    Kalorien ohne Ende

    Eine Flasche Sekt ist schnell getrunken und wer sich eine Flasche genehmigt hat, der muss sich vor Augen halten, dass in dieser Flasche 600 Kalorien gesteckt haben. Die gleiche Anzahl an Kalorien hat übrigens auch eine ganze Tafel Schokolade, und wer gerne Schokolade isst und Sekt trinkt, der muss sich wohl oder übel für eines von beiden entscheiden, um nicht allzu viel zuzunehmen. Eine bessere Wahl ist da Bier, denn wer 100 ml Bier trinkt, der nimmt gerade einmal zwischen 25 und 50 Kalorien zu sich, je nachdem, für welche Sorte Bier man sich entscheidet.

    Wer gerne mal einen Cocktail oder Longdrink trinkt, der muss ebenfalls mit einer Menge Kalorien rechnen. Wird der Longdrink mit Gin aufgefüllt, dann schlagen 100 ml Gin mit 252 Kalorien zu Buche. Wer sich für einen Whiskey entscheidet, der muss mit 250 Kalorien leben und selbst wenn der Whiskey on the Rocks, also mit Eis getrunken wird, dann ändert sich an der Zahl der Kalorien nicht allzu viel.

    Was genau ist eigentlich Likör?

    Wer sich über die Kalorien Likör Gedanken macht, der sollte sich erst einmal darüber informieren, was Likör überhaupt ist. Das Wort Likör stammt aus dem Französischen und bedeutet übersetzt nichts anderes als Flüssigkeit. Was einen Likör von anderen alkoholischen Getränken unterscheidet, das ist der hohe Zuckergehalt, der bei 100 Gramm auf einen Liter liegt. Dafür haben die meisten Liköre wenig Alkohol, in der Regel liegt dieser Wert bei 11 %. Aber es gibt auch Liköre, die mehr Alkohol haben, wie zum Beispiel der grüne Chartreuse, der 55 % Alkohol hat.

    Die Geschichte des Likörs beginnt in Frankreich, und zwar mit dem Rektor der medizinischen Fakultät an der Universität von Montpellier. Arnaldo von Villanova hatte eine Technik erfunden, um Getränke mit einem hohen Alkoholgehalt zu destillieren. Das war im 13. Jahrhundert und die Geburtsstunde des Likörs. Der Rektor nannte seine Technik Mazeration, und bis heute gehört dieses Vorgehen neben dem eigentlichen Destillieren zu den beiden Techniken, mit deren Hilfe Likör produziert wird. Anders als bei der Destillation kann eine Mazeration einige Wochen dauern. Arnaldo von Villanova verwendete für seine Liköre Heilpflanzen, und damit das Ganze schmackhafter wurde, nahm er Honig als Süßstoff. Damals machte sich noch keiner über die Kalorien Liköre Gedanken, denn Likör war ein Heilmittel und wurde nicht in der Kneipe ausgeschenkt, sondern in der Apotheke verkauft.

    Erst im 14. Jahrhundert wurde der Likör zu einem Genussmittel und war durch seinen hohen Gehalt an Zucker nur den wohlhabenden Gesellschaftsschichten zugänglich, dem Adel und dem Klerus.

    Likör heute

    Auch wenn Likör viele Kalorien hat, die Deutschen lieben das süße Getränk. Vor zehn Jahren wurden rund 140 Millionen Liter Likör verkauft und den größten Anteil an dieser Summe haben die halbbitteren Sorten, die unter anderem gerne nach dem Essen getrunken werden. Auch wenn die Kalorien Likör bekannt sind, hält das die Deutschen nicht davon ab, ihn zu trinken, denn es werden heute pro Kopf knapp sechs Liter Likör getrunken.