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  • Sport im Winter – gesund oder unvernünftig?

    Sport im Winter – gesund oder unvernünftig?

    Wenn es draußen kälter wird, dann haben auch viele aktive Sportler nicht mehr so recht Lust ins Freie zu gehen. Zu kalt und zu nass lauten die Argumente, die angeblich gegen den Sport im Winter sprechen, aber Sportmediziner sind da anderer Ansicht. Sie sind sogar der Meinung, dass Outdoor Sport im Winter für den Körper sehr gesund ist und sie empfehlen allen, die das ganze Jahr über Sport treiben, auch in der kalten und nassen Jahreszeit nicht damit aufzuhören.

    Sport im Winter – Sportlich aktiv, auch wenn es kalt ist

    Aus medizinischer Sicht besteht kein Grund, im Winter aufs Joggen, Fußball spielen oder auch auf Radtouren zu verzichten. Im Gegenteil, Sport im Winter ist gesund, denn er beugt Infektionen wie Erkältungen vor und trainiert das Immunsystem. Auch wenn es um den Abbau von Stress geht, dann ist Sport im Winter zu empfehlen, denn viele bekommen beim Laufen einen klaren Kopf und können wunderbar ausspannen.

    Es gibt nur wenige Gründe, um im Winter auf sportliche Aktivitäten zu verzichten, ein Grund ist die Kälte. Wenn das Thermometer unter die Marke von 20° Grad fällt, dann sollten Sie besser zu Hause bleiben. Das gilt auch, wenn die Straßen und Weg mit Eis bedeckt sind, denn dann kann es schnell passieren, dass der an sich gesunde Sport im Winter mit einer schmerzhaften Fraktur endet.

    Sport im Winter – Tipps für das Training im Winter

    Wer sich für den Sport im Winter entscheidet, der sollte einige grundlegende Tipps beherzigen, damit die sportlichen Aktivitäten auch von Erfolg gekrönt sind. Besonders wichtig ist die Kleidung. Wenn Sie im Winter Sport treiben möchten, dann sollte die Kleidung immer den Witterungsbedingungen angepasst werden. Tragen Sie mehrere Schichten atmungsaktiver Sportkleidung, wobei die untere Schicht den Schweiß vom Körper fernhält, die mittlere Schicht wärmt und die äußere Schicht vor Schnee und Kälte schützt.

    Worauf achten bei Sport im Winter?

    Achten Sie beim Sport im Winter darauf, dass Körperpartien wie die Zehenspitzen, der Kopf und die Hände, die sehr empfindlich auf Kälte reagieren, besonders geschützt werden. Eine warme Mütze, Handschuhe und auch warme Socken sollten immer dabei sein, wenn es um den gesunden Sport im Winter geht. Wenn es kalt ist, dürfen Sie nicht versäumen ausreichend zu trinken, auch wenn Sie vielleicht im Winter weniger Durst haben als im heißen Sommer, der Körper braucht bei sportlichen Anstrengungen genauso viel Flüssigkeit.

    Wenn Sie joggen, dann laufen Sie in den dunklen Wintermonaten am besten auf Strecken, die Ihnen bekannt sind und nicht im unwegsamen Gelände. Das gilt besonders dann, wenn Sie erst am Nachmittag zu einer Runde starten, denn die Dunkelheit kommt schneller als erwartet und Sie können im unbekannten Gelände sehr schnell die Orientierung verlieren. Falls Sie keine Zeit haben bei Tageslicht zu laufen, dann ist eine Stirnlampe eine gute Idee und auch Reflektoren an der Kleidung helfen dabei, sicher zu joggen.

    Sport im Winter sollte aber immer nur dann ein Thema sein, wenn Sie gesund sind. Sollten Sie eine Erkältung haben oder auch nur leichte Halsschmerzen verspüren, dann ist es auf jeden Fall besser, zu Hause zu bleiben. Wenn Sie unter Asthma oder unter Bluthochdruck leiden, dann ist es sinnvoll vorher mit dem Arzt zu sprechen, und wenn dieser sein Einverständnis gibt, dann steht dem Sport im Winter nichts mehr im Wege.

  • Kopfschmerzen bei Kindern – was sind die möglichen Auslöser?

    Kopfschmerzen bei Kindern – was sind die möglichen Auslöser?

    Kopfschmerzen treffen in der heutigen Zeit nicht mehr nur erwachsene Menschen, auch immer mehr Kinder und Jugendliche leiden darunter. Aber wie kommt es zu Kopfschmerzen bei Kindern und was können Eltern tun, damit erst gar nicht so weit kommt? Dürfen Kopfschmerzen bei Kindern schon mit Medikamenten behandelt werden oder gibt es eine sanfte Alternative?

    Was kann Kopfschmerzen bei Kindern auslösen?

    Es gibt verschiedene Ursachen, warum Kinder Kopfschmerzen bekommen. Ein Grund ist zu wenig Flüssigkeit. Besonders wenn Kinder im Sommer viel im Freien spielen und toben, dann vergessen sie auch gerne mal ausreichend zu trinken und das kann schnell zu Kopfschmerzen bei Kindern führen. Durch Schwitzen geht viel wertvolle Flüssigkeit verloren, und Eltern sollten vor allem bei kleinen Kindern darauf achten, dass sie zwischendurch immer mal wieder Wasser oder ungesüßten Tee und Fruchtsaft trinken.

    Auch unregelmäßige Mahlzeiten können Kopfschmerzen bei Kindern auslösen. Kinder, die zum Beispiel nicht frühstücken und dann bis zum Mittagessen keine Mahlzeit zu sich nehmen, klagen nicht selten über Kopfschmerzen. Das Gleiche gilt auch dann, wenn Kinder mittags nichts und dann erst am Abend etwas essen, denn auch das stört den Stoffwechsel und führt zu Kopfschmerzen bei Kindern.

    Kopfschmerzen bei Kindern – Zu wenig Schlaf und zu viel Stress

    Stress ist nicht nur bei Erwachsenen ein Auslöser für Stress, auch Kopfschmerzen bei Kindern entstehen, wenn sie zu stark unter Stress gesetzt werden. Die Anforderungen in der Schule und auch in der Freizeit steigen ständig und nicht wenige Kinder haben bereits einen gut gefüllten Terminkalender. Eltern sollte versuchen die Aktivitäten zu beschränken und zum Beispiel nach einem anstrengenden Vormittag in der Schule nicht auch noch für den Nachmittag ein Programm starten. Viel Ruhe und auch meditative Übungen können bei Kindern helfen, den Stress abzubauen.

    Kinder brauchen acht bis zehn Stunden Schlaf pro Nacht, um gesund und fit zu bleiben. Wird der Schlafrhythmus unterbrochen, weil das Kind zu spät ins Bett geht oder zu früh aufstehen muss, dann ist das ein Auslöser für Kopfschmerzen bei Kindern. Die Eltern sollten deshalb darauf achten, dass das Kind immer zur gleichen Stunde zu Bett geht und wieder aufsteht.

    Kopfschmerzen bei Kindern – Wird eine Brille gebraucht?

    Bei vielen Kindern fällt es nicht sofort auf, wenn sie eine Sehschwäche haben. Oft tritt diese Sehschwäche schon im Kindergarten auf, sie wird aber erst bei der Einschulung erkannt. Schlechtes Sehen kann Kopfschmerzen bei Kindern auslösen, da sie sich für viele Dinge doppelt so stark konzentrieren müssen als Kinder, die normal sehen können. Besteht der Verdacht, dass das Kind schlechter sehen kann, dann sollten Eltern nicht lange zögern und sofort einen Augenarzt aufsuchen.

    Kopfschmerzen bei Kindern: Sind Tabletten hilfreich ?

    Kopfschmerzen bei Kindern mit den handelsüblichen Medikamenten wie Aspirin oder Ibuprofen zu behandeln, ist nicht zu empfehlen. Besser ist es, zunächst nach den Ursachen zu forschen. In der Regel helfen Ruhe und Ausspannen dabei, die Kopfschmerzen bei Kindern effektiv zu bekämpfen. Wenn die Woche besonders stressig war, dann sollte die Familie sich für das Wochenende einmal nichts vornehmen und entspannen. Bei akuten Kopfschmerzen kann ein kaltes Tuch auf der Stirn oder an den Schläfen für Linderung sorgen. Wenn die Kopfschmerzen beim Kind länger als drei Tage anhalten, dann sollten Eltern auf jeden Fall einen Kinderarzt aufsuchen, der den möglichen Ursachen auf den Grund geht.

  • Welche Nahrungsergänzungsmittel

    Welche Nahrungsergänzungsmittel

    Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungsmittel?

    Sie heute fast überall zu finden, in der Apotheke ebenso wie im Supermarkt und in der Drogerie, und fast jeder hat schon einmal mit dem Gedanken gespielt, solche Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen. Auch in den bekannten Medien sind Nahrungsergänzungsmittel allgegenwärtig. Bei vielen Menschen entsteht so der Eindruck, dass diese Mittel, die die Nahrung angeblich ergänzen sollen, gesund sind und dabei helfen, körperlich und auch geistig fit zu bleiben.

    Vor allem diejenigen, die wissen, dass sie sich nicht gesund ernähren, sehen in den vielen Nahrungsergänzungsmitteln eine Lösung, frei nach dem Motto: Ich ernähre mich zwar nicht gesund, aber es gibt schließlich Mittel, die diese Lücke schließen können. Hat die Werbung wirklich recht, wenn sie Nahrungsergänzungsmittel als einen wichtigen Teil der Ernährung propagiert oder ist es am Ende doch nur eine weitere Möglichkeit der großen Nahrungsmittelhersteller, um noch mehr Geld zu verdienen?

    Was genau sind Nahrungsergänzungsmittel?

    Nahrungsergänzungsmittel gibt es in vielfältiger Form. Sie werden als Tabletten und Kapseln, als Dragees oder auch in Pulverform angeboten. Aber ganz gleich, welche Form sie auch haben, in Deutschland gehören sie zu den Lebensmitteln und können als Ergänzung zur täglichen Nahrung eingenommen werden. Die Palette ist breit gefächert, es gibt Nahrungsergänzungsmittel die Vitamine und Mineralstoffe enthalten, andere haben Ballaststoffe, Extrakte aus verschiedenen Pflanzen und auch Aminosäuren als Inhalt.

    Welche Inhaltsstoffe aber überhaupt erlaubt sind, das regelt die Nahrungsergänzungsmittelverordnung, und diese Vorschriften gelten nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Wie hoch die Mengen der verschiedenen Stoffe sein dürfen, dafür gibt es aber bislang noch keine Verordnung, die bindend ist. Alle Nahrungsergänzungsmittel müssen aber folgende Angaben haben:

    • Einen Warnhinweis, dass die empfohlene Menge nicht überschritten werden darf
    • Welche tägliche Dosis empfohlen wird
    • Ein Hinweis darauf, dass das Mittel die täglichen Nährwerte nicht ersetzen kann
    • Einen Hinweis, dass Nahrungsergänzungsmittel nicht in Kinderhände geraten sollten

    Das Mittel darf zudem keine pharmakologische Wirkung haben, sie dürfen also nicht als Ersatz für bestimmte Medikamente angeboten werden. Auf der Verpackung darf auch nicht damit geworben werden, dass das Mittel Krankheiten heilen oder Beschwerden und Schmerzen lindern kann.

    Wann sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

    Wer sich gesund, abwechslungsreich und ausgewogen ernährt, der braucht in der Regel auch keine nahrungsergänzenden Mittel, für einige Menschen können sie aber durchaus sinnvoll sein. Das ist zum Beispiel bei schwangeren Frauen der Fall, die mehr Nährwerte benötigen und auch ältere Menschen sollten ihre Nahrung gezielt ergänzen. Sie sind nicht selten unterversorgt, weil ihnen das Schlucken und Kauen schwerfällt.

    Auch für Menschen mit chronischen Erkrankungen können Nahrungsergänzungsmittel sehr sinnvoll sein, denn sie brauchen mehr Nährstoffe als gesunde Menschen. In der kalten Jahreszeit werden besonders gerne Vitamine als Ergänzung eingenommen, denn nicht jeder schafft es, am Tag mehrere Portionen frisches Obst zu essen, um den Vitaminbedarf optimal zu decken. Wer keine Milch mag und daher keine Milchprodukte isst, der kann seinen Bedarf an Kalzium durch die entsprechenden Mittel auffüllen. Welche Mittel für wen infrage kommen, das sollte auf jeden Fall im Vorfeld mit dem Arzt abgeklärt werden.

  • Arthrose trifft nicht nur alte Menschen

    Arthrose trifft nicht nur alte Menschen

    Arthrose – Was ist das eigentlich?

    In der heutigen Zeit arbeiten immer mehr Menschen am Computer und bewegen sich entsprechend zu wenig. Neben Übergewicht und den daraus folgernden Herz-/Kreislauferkrankungen, ist vor allem die schmerzhafte Arthrose zu einem immer größer werdenden Problem geworden. Wer meint, dass Arthrose eine Krankheit ist, die nur die ältere Generation trifft, der irrt sich, denn der schleichende Verschleiß der Gelenke betrifft auch immer mehr junge Menschen.

    Wie entsteht Arthrose und was hilft gegen die Schmerzen? Wie kann verhindert werden, dass ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk eingesetzt werden muss?

    Welche Ursachen führen zur Arthrose?

    Arthrose kann verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen entsteht der Gelenkverschleiß durch eine zu starke Belastung des Gelenkknorpels. Wenn ein Ungleichgewicht entsteht, dann führt das zu einer Störung des Knorpels, die Gelenkfläche entzündet sich und nutzt sich schließlich ganz ab. Aber auch Frakturen und Bänderverletzungen können zu einer Arthrose führen, und zwar immer dann, wenn das Gelenk instabil wird. Menschen, die stark übergewichtig sind, können leichter an Arthrose erkranken als Menschen, die ein normales Gewicht haben.

    Blutergüsse, wie sie bei einem Sturz entstehen können, sorgen dafür, dass sich Flüssigkeit im Gelenk sammelt und eine Arthrose auslöst, und auch wer unter Gicht leidet, muss mit einem Verschleiß der Gelenke rechnen.

    Welche Symptome bei  Arthrose gibt es?

    Wer nach langem Sitzen beim Aufstehen plötzlich einen scharfen Schmerz in den Knien verspürt, der nach ein paar Schritten wieder verschwindet, der könnte unter Arthrose leiden. Auch Schmerzen beim Treppensteigen und ein stumpfer Schmerz bei kalter und nasser Witterung können Anzeichen für einen Gelenkverschleiß sein. Auch wer am Morgen ein steifes Gefühl in den Gelenken verspürt, das sich später wieder gibt, kann an Arthrose erkrankt sein.

    Ist die Krankheit fortgeschritten, dann schwellen die Gelenke auch an, weil sich rund um den Gelenkknorpel Wasser ansammelt. Alle, die bereits unter Rheuma leiden, sind besonders gefährdet, denn in diesem Fall sind die Gelenke schon betroffen und die Schmerzen können über Stunden andauern.

    Wie wird Arthrose behandelt?

    Das vorrangige Ziel einer Arthrose Behandlung ist immer, dem Patienten die Schmerzen zu nehmen und ihn wieder beweglicher zu machen. Bei einem Gelenkverschleiß, der durch Übergewicht hervorgerufen wird, hilft es oftmals abzunehmen, aber auch orthopädische Maßnahmen können hilfreich sein, um die Probleme zu lindern. Es gibt verschiedene Medikamente, die gegen Arthrose zum Einsatz kommen und zu diesen Medikamenten gehören unter anderem:

    • Schmerzmittel wie zum Beispiel Paracetamol
    • Wirkstoffe wie Chondroitin können die Eigenschaften des Knorpels verbessern und wirken zudem entzündungshemmend
    • Diclofenac und Ibuprofen als Salbe schützen vor Gelenkentzündungen
    • Hyaluronsäure in Form von Injektionen wirkt sich positiv auf die Bewegungsfähigkeit des jeweiligen Gelenks aus
    • Kortison sollte nur in schweren Fällen zum Einsatz kommen.
    • Krankengymnastik
    • Wärmebehandlungen
    • Ultraschall und Elektrotherapie
    • Wasser und Bäderbehandlungen

    Auch Bandagen und Fersenkissen, gepufferte Absätze in den Schuhen und Sitzerhöhungen in Form von Kissen können hilfreich sein.

    Ist die Krankheit aber zu weit fortgeschritten, dann kann nur noch eine Operation helfen, bei der ein künstliches Gelenk eingesetzt wird.

  • Sodbrennen – Was hilft

    Sodbrennen – Was hilft

    Was hilft gegen Sodbrennen?

    Ein gutes und reichhaltiges Abendessen, zum Nachtisch ein süßes Dessert und zum Abschluss eine Tasse Mokka und ein Schnaps – das alles kann in der Nacht zu einer unangenehmen Überraschung führen, nämlich zu Sodbrennen. Fast jeder zweite Deutsche ab dem 40. Lebensjahr wird in der Nacht wach, weil die Speiseröhre und der Magen wie Feuer brennen. Sodbrennen ist aber nicht nur schmerzhaft, es kann auch chronisch werden und wenn Sodbrennen nicht behandelt wird, dann kann sich sogar ein bösartiger Tumor bilden.

    Aber Sodbrennen muss nicht sein, denn wer sich richtig ernährt, der wird aller Voraussicht nach, damit auch keine Probleme bekommen. Wer aber zu häufigem Sodbrennen neigt, der kann das mit einer Reihe von guten alten Hausmitteln sicher bekämpfen.

    Wie entsteht Sodbrennen?

    Für das unangenehme Brennen ist ein Ringmuskel verantwortlich, der genau zwischen der Speiseröhre und dem Magen liegt. Dieser Muskel schließt nicht mehr so, wie er sollte und der Inhalt des Magens kann dann samt der Magensäure ungehindert in die Speiseröhre laufen. Da die Magensäure zu einem großen Teil aus ätzender Salzsäure besteht, die eigentlich dazu gedacht ist, die Nahrung zu zersetzen und die schädlichen Keime abzutöten, verursacht sie in den Schleimhäuten der Speiseröhre große Schmerzen, die sich wie eine Verbrennung anfühlen. Dem Magen selbst macht die Säure nichts aus, denn er ist auf sie eingerichtet.

    Gegen das schmerzhafte Brennen gibt es eine Vielzahl von Medikamenten, die die Salzsäure binden sollen, aber es gibt auch einige sehr gute Hausmittel, die dafür sorgen, dass es erst gar nicht zu Sodbrennen kommen kann.

    Wirksame Gemüse und Kräuter gegen Sodbrennen

    Bekanntlich ist gegen alles ein passendes Kraut gewachsen und das ist auch der Fall, wenn es ums Sodbrennen geht. Das Kraut, das hier helfen kann, heißt bitteres Tausendguldenkraut. Gekauft werden kann das Kraut, das schon die Oma kannte, als Tee in jeder Apotheke. Ein halber Teelöffel Tausendguldenkraut wird am Abend in ein Glas in ein viertel Liter kaltes Wasser gegeben. Am nächsten Morgen wird das Ganze durch ein Sieb gegossen und dann leicht erwärmt in kleinen Schlucken getrunken. Zwar macht das bittere Kraut seinem Namen alle Ehre, aber es hilft nicht nur bei Sodbrennen, sondern auch bei Blähungen, bei Völlegefühl und auch bei anderen Schwierigkeiten mit der Verdauung.

    Ein anderes wirksames Mittel gegen Sodbrennen ist Sellerie, und auch hier ist es ein Tee, der für Linderung sorgt. Die frischen grünen Blätter des Sellerie werden gewaschen, klein gehackt und dann in einem Liter Wasser aufgekocht. Anschließend müssen sie fünf Minuten ziehen und werden dann durch ein Sieb geschüttet. Der Saft wird dann lauwarm und ungesüßt am besten nach dem Essen getrunken. So wird verhindert, dass sich zu viel Magensäure bildet. Natürlich ist auch Sellerie als Salat eine gute Sache, die schon die Römer zu schätzen wussten. Sie füllten unter anderem Spanferkel mit Pinienkernen, Datteln und Sellerieblättern.

    Sodbrennen in der Nacht verhindern

    Das schmerzhafte Brennen tritt vor allem nachts auf. Wer es verhindern will, der sollte am Abend weder fettes Fleisch noch Hülsenfrüchte essen und auch auf süße Nachspeisen verzichten. Zucker und Fruchtsäure lösen in den meisten Fällen Sodbrennen aus, aber auch Alkohol und Nikotin sind nichts für Menschen, die mit Sodbrennen zu kämpfen haben. Während der Nacht sollte der Kopf zudem ein wenig erhöht liegen, denn das verhindert, dass die Magensäure ungehindert in die Speiseröhre aufsteigen kann.

     

  • Lungenentzündung oder Pneumonie

    Lungenentzündung oder Pneumonie

    Eine Lungenentzündung kann jeden Menschen treffen

    Die Lungenentzündung ist eine Krankheit, die heute nach der Art eingeteilt wird, wie sie vom Betroffenen erworben wird. Den größten Schwerpunkt stellt dabei die ambulant erworbene Lungenentzündung dar. Sie wird von den Medizinern als AEP oder CAP bezeichnet. Grippeviren, Chlamydien, Legionellen und Streptokokken werden hier als die am häufigsten vorkommenden Erreger ausgemacht.

    Als nosokomiale Lungenentzündung oder HAP werden die Erkrankungen bezeichnet, bei denen eine Infektion durch Keime in einem Krankenhaus erfolgt ist. Dabei können besonders häufig Serratia, Klebsiella sowie Proteus, Enterobacter und Pseudomonas in den Laboruntersuchungen nachgewiesen werden. Hinzu kommen die Lungenentzündungen, die Patienten mit einem allgemein geschwächten Immunsystem auftreten können. Sie werden im medizinischen Fachjargon als immunsupprimierte Pneumonien bezeichnet.

    Eine weitere Gruppe der Lungenentzündung stellen die Erkrankungen dar, die durch den Kontakt mit stark reizenden oder giftigen Stoffen verursacht werden. Auch können Pneumonien im Zusammenhang mit einer Strahlentherapie auftreten. Die Einwirkung von großer Hitze sowie das längerfristige Einatmen eisig-kalter Luft kann Reizungen und in der Folge Entzündungen der Lunge hervor rufen. Bei einigen Formen der Lungenentzündung kann auch das Rippenfell mit beteiligt sein. Dieses heißt auf Lateinisch Pleura, so dass der Mediziner in diesem Fall von einer Pleuropneumonie spricht.

    Bei der Behandlung einer Lungenentzündung kommt es auf die jeweilige Ursache, die Art des nachgewiesenen Erregers sowie auf den Schweregrad an. Beim ambulant erworbenen Lungenentzündungen kommen zumeist Breitbandantbiotika sowie schleimlösende Mittel zum Einsatz. Bei der HAP muss von Beginn an eine aggressive Therapie erfolgen, da hier oft antibiotikaresistente Erreger beteiligt sind. Hier werden häufig auch Gyrasehemmer angewendet. In besonders schweren Fällen ist die zusätzliche Zufuhr von Sauerstoff oder sogar eine unterstützende künstliche Beatmung notwendig.

    Wichtiges über Lungenentzündung:
    Der Gefahr einer möglichen Lungenentzündung ist jeder Mensch ausgesetzt. Das ergibt sich allein schon daraus, dass eine große Palette an Erregern als mögliche Ursache in Frage kommt. Nur gegen einige von ihnen, wie zum Beispiel der Influenza oder Pneumokokken, gibt es einen wirksamen Schutz durch Impfungen. Hinzu kommen thermische und chemische Reizungen der Lunge sowie eine allgemeine Immunschwäche. Die jeweilige Behandlung der Lungenentzündung ist abhängig von den individuellen Ursachen. Dort muss gut abgewogen werden, welcher Schweregrad der Erkrankung welche Maßnahmen als nützlich und angemessen erscheinen lässt. Ein Problem dabei besteht, dass vor allem bei den in Krankenhäusern erworbenen Lungenentzündungen bereits ein erhebliches Potential an Resistenzen gegen pharmakologische Wirkstoffe bei den Erregern besteht. Auch kommen Infektionen mit mehreren Erregern in Frage, bei denen von so genannten Superinfektionen gesprochen wird.

     

    Auf welche Symptome Lungenentzündung sollte man achten?

    Hinsichtlich der Symptome Lungenentzündung wird in die typische und die atypische Pneumonie unterschieden. Die typische Lungenentzündung wird durch einen akuten Beginn gekennzeichnet. Der Patient klagt über Schmerzen in der Brust und weist einen plötzlich auftretenden Husten mit einem von Eiter durchsetzten Schleim auf. Das Atmen fällt ihm schwer. Die Atemfrequenz und der Puls sind signifikant erhöht. Begleitet werden diese Symptome Lungenentzündung von Schüttelfrost, verbunden mit hohem Fieber.

    Die atypische Lungenentzündung beginnt schleichend, was oft dazu führt, dass sie mit einer Virusgrippe, einer Erkältung verwechselt wird. Der Husten wird langsam immer stärker. In gleichem Maße steigert sich die notwendige Anstrengung beim Atmen. Der Auswurf beim Husten ist klar und weist nur ein geringes Volumen auf. Als Begleitsymptome der atypischen Lungenentzündung werden mäßiges Fieber sowie starke Kopf- und Gliederschmerzen festgestellt.

    Mit beiden Formen gehen Symptome Lungenentzündung wie allgemeine Kreislaufschwäche und Blässe einher, die sich vor allem bei Kindern besonders stark zeigen. Kinder mit Lungenentzündung weisen dazu die Besonderheit auf, dass sie einen Dauerhusten haben, der auch durch die Gabe von Hustenstillern nicht gelindert werden kann.

    Bei der Untersuchung werden in zwei Dritteln aller Fälle als Symptome Lungenentzündung rasselnde Geräusche festgestellt. Da dies nicht überall der Fall ist, wird die bildgebende Diagnostik in Form des Röntgens eingesetzt. Dort weisen helle Stellen auf entzündliche Prozesse in der Lunge hin. Bei der serologischen Untersuchung fallen erhöhte Leukozytenwerte auf und es können erhöhte Werte beim C-reaktiven Protein festgestellt werden. Um eine gezielte Therapie starten zu können, wird in der Regel zusätzlich ein Nachweis der verursachenden Erreger angestrebt.

    Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung?

    Ob überhaupt eine Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung besteht, das hängt immer von deren Ursachen ab. Wurde diese durch thermische oder chemische Reizungen sowie durch eine Strahlentherapie verursacht, besteht keine Gefahr der Ansteckung. Anders schaut es bei der Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung aus, wenn Bakterien als Ursache ausgemacht worden sind. Und das macht immerhin rund 90 Prozent aller Fälle von Pneumonie aus.

    Die WHO zählt die ambulant erworbene Lungenentzündung zu den Infektionen, die besonders häufig registriert werden. Für die Bundesrepublik Deutschland gibt es keine verlässlichen Statistiken, aber bei Schätzungen geht man davon aus, dass es pro Jahr bis 1,1 Prozent der Bevölkerung mit einer bakteriell verursachten Lungenentzündung treffen kann. In Altenpflegeeinrichtungen ist die Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung mit geschätzten elf Prozent pro Jahr noch deutlich höher. Ein Drittel der Betroffenen wird zur Behandlung in eine Klinik eingewiesen und bei jedem zehnten Patienten wird eine intensivmedizinische Betreuung notwendig.

    In den USA gibt es zur Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung noch aussagekräftigere Zahlen. Hier ist davon auszugehen, dass sich bis zu drei Prozent der Bevölkerung pro Jahr mit einer Pneumonie anstecken. Bei einem Sechstel davon erreicht die Lungenentzündung einen Schweregrad, bei dem eine vollstationäre Behandlung notwendig wird. Deshalb gehören dort die Pneumokokkenimpfung und die Influenzaimpfung zum Pflichtprogramm.

    Diese Zahlen belegen, dass die Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündungen mit bakteriellen Erregern sehr hoch ist. Kontaktinfektionen lassen sich durch das Tragen von Schutzkleidung und Handschuhen bei der Pflege der Patienten vermeiden. Auch ein Mundschutz sollte dort immer mit dazu gehören. Die Wäsche sollte mit Desinfektionsmitteln gewaschen und die Umgebung des Patienten regelmäßig mit einem keimtötenden Mittel gereinigt werden. Um Infektionen über Belüftungsysteme zu vermeiden, sollte die Luft aus dem Patientenzimmer abgesaugt und auf direktem Weg nach draußen geleitet werden. Ansonsten ist der Einsatz spezieller Filter unerlässlich.

    Bronchitis oder Lungenentzündung?

    Ob es eine Unterscheidung zwischen Bronchitis und Lungenentzündung gibt, erklärt sich allein aus anatomischen Gesichtspunkten heraus. Die in der Lunge des Menschen vorhandenen Luftwege werden insgesamt als Bronchialsystem bezeichnet. Dieses wird in einen konduktiven und einen respiratorischen Abschnitt unterteilt. Der konduktive Bereich ist dafür zuständig, dass die Luft in die die Lungenbläschen geleitet wird, wo dann der Sauerstoff an das zirkulierende Blut übergeben wird. Die Lungenbläschen sind ein Bestandteil des respiratorischen Bereichs. Von einer Bronchitis wird dann gesprochen, wenn ausschließlich der konduktive Bereich betroffen ist, während der Begriff Lungenentzündung verwendet wird, wenn auch eine Beteiligung der Lungenbläschen mit vorhanden ist.

    Beim Abhören vernimmt der Arzt ein pfeifendes Geräusch. Bei einer Entzündung der Lungenbläschen ist ein Knistern zu vernehmen. Bei einer Bronchitis ist der Husten trocken. Bei einer Lungenentzündung ist immer ein Auswurf von Schleim mit und ohne Eiter zu beobachten. Ein solcher Auswurf stellt sich bei einer Bronchitis erst später ein. Seine Färbung gibt dem Arzt Auskunft über die Ursachen einer Bronchitis. Ist er Geld bis Grün, kann in den meisten Fällen von einer bakteriellen Infektion ausgegangen werden. Sind Viren die Verursacher ist der Auswurf meistens klar oder weist eine leicht graue Färbung auf. Allerdings kann diese Sichtprüfung einen Erregertest zur gezielten Einleitung einer Therapie nicht ersetzen. Fieber kann, muss aber nicht zwangsläufig, ein Begleitsymptom einer Bronchitis sein.

    Neben den Infektionen mit Bakterien und Viren kommen für die typischen Symptome einer Bronchitis auch Allergien in Betracht. Sie können beispielsweise Asthma verursachen, bei dem die Symptome dauerhaft oder schubweise auftreten können. Auch andere Grunderkrankungen wie Reflux können Symptome hervor rufen, wie sie für eine Bronchitis typisch sind.