Schlagwort: Kalt

  • Insektenstiche erfolgreich behandeln

    Insektenstiche erfolgreich behandeln

    Bienen, Wespen, Mücken oder auch Hornissen und Bremsen gehören zu den sommerlichen Plagegeistern und können für schmerzhafte aber auch für lebensbedrohliche Stiche sorgen. Vor allem Allergiker fürchten Insektenstiche, denn für sie kann Lebensgefahr bestehen, wenn es sie von einer Biene oder von einer Wespe gestochen werden.

    Welche Sofortmaßnahmen sind jetzt richtig und wann sollte bei einem Insektenstich unbedingt der Arzt gerufen werden?

    Insektenstiche – Keine ungetrübten Sommerfreuden

    Einen Garten, einen Balkon oder eine Terrasse zu haben, ist eine tolle Sache. Im Sommer wird die Kaffeetafel draußen gedeckt und man kann den Kuchen und die Torte bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen genießen. Wenn da nicht die fleißigen Bienen und Wespen wären, die sich vom süßen Geruch des Kuchens unwiderstehlich angezogen fühlen. Meist reicht schon eine unbedachte Handbewegung, die die Insekten vertreiben soll, aber gerade das macht die Tiere nervös und sie stechen zu.

    Auch bei geöffnetem Fenster in den Sommermonaten zu schlafen, kann gefährlich sein, denn Mücken fühlen sich vom Geruch des Körperschweißes magisch angezogen und können für eine unruhige Nacht sorgen. Noch gefährlicher sind die Stiche von Hornissen, Libellen oder Bremsen. Immer dann, wenn eines dieser Insekten zusticht, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, bei Bienen, Wespen und Mücken sind alte Hausmittel eine große Hilfe.

    Hausmittel bei Insektenstiche

    Wenn die Biene zusticht, dann bleibt der Stachel in der Wunde und dieser Stachel muss als Erstes entfernt werden, am besten mit einer feinen Pinzette. Anschließend ist es eine gute Idee, eine Zwiebel aufzuschneiden und die aufgeschnittene Seite auf den Insektenstich zu drücken. Der austretende Saft der Zwiebel lässt zum einen die Schwellung zurückgehen, außerdem wirken Zwiebeln wie ein Antibiotikum und sorgen dafür, dass sich die Einstichstelle nicht entzündet. Auch eine aufgeschnittene Zitrone ist ein bewährtes Hausmittel, wenn es zu einem Insektenstich kommt.

    Mückenstiche sind anders, sie sorgen für unschöne Quaddeln und der Juckreiz ist in diesem Fall stärker als der Schmerz, den ein Bienen- oder Wespenstich verursacht. Um den unangenehmen Juckreiz zu nehmen, ist Spucke ein gutes Mittel und zudem auch immer vorhanden, wenn es zum Beispiel in der Nacht zu Stichen kommt.

    Insektenstiche – Wann muss der Arzt gerufen werden?

    Kommt es zu einem Bienen- oder Wespenstich im Mund-Rachenraum, dann ist schnelle Hilfe überlebenswichtig, denn in diesem Fall droht Erstickungsgefahr. Folgende Maßnahmen helfen, bis der Krankenwagen kommt:

    • Der Betroffene sollte Eiswürfel lutschen oder etwas Kaltes schluckweise trinken
    • Umschläge mit Eiswürfeln oder eiskaltem Wasser werden um den Hals gelegt
    • Auf den Betroffenen mit ruhigen Worten einreden, denn Panik macht alles nur noch schlimmer

    [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-heart-broken“ size=“32″ icon_color=“#dd3333″ icon_bg=“circle“ hover_animation=“border_increase“ ]Wenn derjenige, der in den Mund oder den Rachenraum gestochen wurde, das Bewusstsein verliert oder wenn es zu einem Atemstillstand kommt, dann sollte umgehend mit der Reanimation begonnen werden. Wichtig ist eine gezielte Herzdruckmassage und eine fachkundige Mund-zu-Mund Beatmung, bis der Arzt vor Ort ist.

    Alle, die auf Insektenstiche allergisch reagieren, haben in der Regel Schweißausbrüche, es kommt zu Schwindel und Kreislaufstörungen und im schlimmsten Fall zu einem kompletten Kreislaufzusammenbruch oder zu einem septischen Schock. Auch hier kann Kühlung durch Eiswürfel oder kaltes Wasser helfen, aber es muss auf alle Fälle sofort ein Notarzt verständigt werden.

  • Hausmittel bei starkem Husten

    Hausmittel bei starkem Husten

    Bei Husten muss man nicht gleich zu Chemie greifen, denn es gibt eine Reihe toller Hausmittel, welche den Husten natürlich besiegen können. Natürlich sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, wenn der Husten dann überhaupt nicht nachlassen will, aber zuerst ist der Versuch mit den Hausmitteln, immer der bessere Weg. Denn der Arzt wird vermutlich ein Antibiotika verordnen und das ist nicht immer unbedingt das Beste.

    Was passiert bei Husten

    Bei Husten handelt es sich um keine Erkrankung, denn Husten ist ein Symptom. Tritt Husten auf, dann ist das nichts anders, als eine Abwehrreaktion unseres Körpers. Damit wird versucht, Eindringlinge aus den Atemwegen herauszubefördern. Deshalb ist es oft ja auch so, dass Husten von Auswurf begleitet wird. Husten ist immer ein Symptom einer Erkältungskrankheit. Bei Husten ist es einfach so, dass es immer zu einer vermehrten Schleimbildung in den Bronchien kommt. Der Husten hat oft immer den selben Verlauf, er fängt mit einem trockenen Reizhusten an. Im Laufe der Zeit wird es dazukommen, dass aus dem Reizhusten ein Husten wird, der von Schleim begleitet ist und dabei wird es auch zum Auswurf kommen. Der Hustenreiz kann wirklich extrem nerven, aber nicht immer sollten Medikamente zur Regulierung eingesetzt werden. Viel besser ist es, den Husten mit sinnvollen Hausmitteln zu bekämpfen. Hausmittel können dafür sorgen, dass sich der Schleim, der in den Bronchien ganz zäh sitzt, verflüssigt und dadurch fällt auch das Abhusten bedeutend einfacher. Sollte sich aber Fieber zum Husten gesellen, dann ist es Zeit, den Arzt aufzusuchen. Spätestens nach 5 Tagen ohne Besserung des Hustens mit Hausmitteln, muss der Arzt die Lunge und die Bronchien abhören.

     

    Welche Hausmittel bei Husten

    Wer sich eine straken Husten eingefangen hat, der muss seinen Körper nun unterstützen. Und zwar dabei, dass der Körper den Schleim aus den Bronchien absondern kann. Ganz wichtig ist es ganz viel zu trinken, am besten warmen Tee. Kräutertee ist eine wundervolle Unterstützung und dieser sollte in großen Mengen getrunken werden. Denn der Flüssigkeitsbedarf muss unbedingt ausgeglichen werden. Wer Kräutertee nicht so gerne trinkt, der kann auch mit Zucker oder Honig süßen. Auch Spitzwegerich ist als Tee getrunken eines der besten Hausmittel gegen einen hartnäckigen Husten. Zudem kann es auch sehr gut helfen, in getrockneten Spitzwegerichblättern, ein heißes Vollbad zu nehmen. Außerdem hilft auch ein Erkältungsbad, denn die ätherischen Öle, machen die Atemwege frei. Heiße Gesichtsbäder können auch wahre Wunder vollbringen, denn der warme Dampf reinigt und beruhigt die Atemwege. Der warme Dampf befeuchtet gleichzeitig die Schleimhäute.

     

    Weitere wertvolle Hausmittel bei Husten

    Es gibt eine ganze Reihe an hilfreicher Hausmittel, die sich hervorragend bei Husten bewähren. Wer unter einem starken Husten leidet, der kann sich heiße Kartoffelwickel machen. Dafür werden Kartoffeln gekocht. Sind diese weich, dann sollten diese so schnell wie möglich in ein Handtuch gewickelt werden und die Kartoffeln werden zerstampft. Das Handtuch mit den zerstampften Kartoffeln wird nun direkt auf die Brust gelegt und solange dort belassen, bis diese wieder kalt sind. Aber Vorsicht, dass die Kartoffeln nicht zu heiß sind, denn ansonsten könnte es zu Verbrennungen kommen. Sehr gewöhnungsbedürftig, aber sehr wirkungsvoll ist ein Tee aus Zwiebeln. Dafür werden die Zwiebeln geschält und ich feine Streifen geschnitten. Dann werden die geschnittenen Zwiebeln in einen Topf mit Wasser gegeben und auf dem Herd aufgekocht. Das Ganze lässt man nun etwa eine halbe Stunde köcheln. Danach wird der Sud abgegossen und ziemlich zügig getrunken. Eine Weiteres sehr gutes und hilfreiches Hausmittel, ist einen schwarzen Rettich zu kaufen und der Saft, der damit produziert werden kann, hilft so gut wie bei jedem Husten. Dazu wird der Rettich ausgehöhlt, aber nicht komplett, es sollte auf jeden Fall noch etwas von dem Fleisch des Rettichs übrig bleiben. Dann wird der Rettich mit Kandiszucker befüllt und der Rettich beginnt, nun Saft zu ziehen. Schon nach wenigen Stunden hat der Rettich Saft und dieser sollte dann immer wieder löffelweise getrunken werden.

  • Oft erkältet, Immunsystem stärken

    Oft erkältet, Immunsystem stärken

    Ständig erkältet – wie kann man das Immunsystem stärken

    Es gibt viele Menschen, die oft erkältet sind, da ist es allerhöchste Zeit, das Immunsystem zu stärken. Denn das ist eindeutiges Zeichen dafür, dass das Immunsystem stark angeschlagen ist und eine Auffrischungskur benötigt, um wieder besser funktionieren zu können. Dann ist auf jeden Fall sicher, oft erkältet zu sein, wird dann der Vergangenheit angehören. Dabei muss auch gar nicht viel gemacht werden, aber man benötigt schon etwas an Disziplin und Ausdauer.

    Wie kann man das Immunsystem stärken?

    • Vitamine zu sich nehmen
    • Gesunde Ernährung,
    • Viel Trinken
    • Kaffee & Koffeinhaltige Getränke meiden
    • Zink-Brausetabletten helfen bei den ersten Symptomen

    Die Zeichen eines geschwächten Immunsystems

    Klare Anzeichen dafür, dass ein geschwächtes Immunsystem vorhanden ist, wären: wenn man sich ständig Müde, erschöpft und schlapp fühlt und eben auch oft erkältet ist. Das also sind Zeichen dafür, dass es mit dem Immunsystem nicht gerade so gut bestellt ist. Leider führt das dann auch sehr oft dazu, dass man bei der Arbeit viele Fehlzeiten hat. Wer oft erkältet ist, der wird immer wieder krank sein. Das kann dann auch bedeuten, dass das Wohlbefinden sehr stark darunter leidet. Und das wiederum kann dazu führen, dass die Abwehrkraft noch mehr darunter leiden muss. Wichtig ist es, wenn einen eine Erkältung erwischt hat, dann muss diese zwingend auskuriert werden, ansonsten kann es dazu führen, dass der Betroffene bald chronisch erkältet ist. Unbedingt mit dem Arzt darüber reden, wenn man oft erkältet ist, denn es kann sich auch eine ernsthafte Erkrankung dahinter verbergen. Der Arzt kann dann auch dabei helfen, den Grund für das schwache Immunsystem herauszufinden. Das kann über verschiedenen Bluttests herausgefunden werden.

    Oft erkältet – so wird das Immunsystem gestärkt

    Wer oft erkältet ist, der muss sein Immunsystem stärken. Dabei können ganz einfache Hausmittel einen wunderbaren Erfolg bringen. Wichtig zu wissen aber ist, dass wer mit Hausmitteln, sein Immunsystem stärken will, der benötigt Ausdauer, denn diese benötigen eben etwas länger, bis sie wirken, dafür aber sinnvoll und auch von Erfolg. Von enormer Bedeutung ist es, dass ausreichend getrunken wird, denn das befeuchtet die Schleimhäute und diese sind dann gewappnet, um Erreger besser abwehren zu können. Hygiene ist ganz wichtig, die Hände müssen regelmäßig und vor allem auch mehrmals täglich gewaschen werden. Das ist gerade dann sehr wichtig, zu Hochzeiten einer Grippewelle. Wer oft erkältet ist und entschlossen hat, sein Immunsystem zu stärken, der sollte sich ganz viel an der frischen Luft bewegen. Es reicht vollkommen aus, täglich eine halbe Stunde spazieren zu gehen. Aber es muss halt eben regelmäßig gemacht werden. Und das auch vollkommen unabhängig vom Wetter. Schlechtes Wetter darf keine Ausrede sein. Denn ganz genau das stärkt unser Immunsystem und macht uns fit. Auch kalte Wechselduschen bauen das Immunsystem auf und härten den Körper ab. Eine ganz wundervolle Sache, um häufigen Erkältungen vorzubeugen, sind regelmäßige Saunabesuche. Diese sind ideal, um das Immunsystem zu stärken und Erkältungen eben vorzubeugen. Auch über die Ernährung kann sehr viel erreicht werden, wer ausgewogen und vitaminreich isst, der baut damit ebenfalls das Immunsystem auf und verhindert, dass man oft erkältet ist. Es ist also überhaupt nicht schwer, sein Immunsystem zu stärken und aufzubauen, dadurch ergibt sich dann eben der Vorteil, wesentlich weniger erkältet zu sein.

  • Blasenentzündung mit Heilkräutern behandeln

    Blasenentzündung mit Heilkräutern behandeln

    Eine Blasenentzündung ist eine sehr unangenehme Sache. In den meisten Fällen ist sie harmlos, aber es ist ganz wichtig, dass die Symptome ernst genommen werden und auch bald mit der Therapie begonnen wird. Sobald die ersten Zechen auftreten, muss auch schon damit begonnen werden, denn ansonsten kann aus einer harmlosen Blasenentzündung eine recht ernsthafte Sache werden. Heilkräuter eignen sich hervorragend, um gegen eine Blasenentzündung anzugehen. Die Natur hält sehr viele Heilkräuter für uns bereit, die oft besser wirken, als ein Antibiotika. Bärentraubenblätter sind desinfizierend und daher auch die Nummer eins gegen Blasenentzündung. Zudem verhindert dieses Kraut, dass sich die Viren weiter im Körper verteilen können. Bärentraubenblätter werden als Tee getrunken. Es gibt noch jede Menge anderer Heilkräuter, welche gegen eine Blasenentzündung eingesetzt werden können, so die Goldroute, sie ist harntreibend und sie löst Krämpfe. Wie bei vielen Heilkräutern ist es auch bei denen gegen Blasenentzündung so, dass der Geschmack recht gewöhnungsbedürftig ist, aber die Heilkräuter helfen dagegen. Der Tee kann auch gerne mit Zucker oder Honig gesüßt werden, dann fällt es einfacher, den doch bitteren Geschmack, zu ignorieren.

    Vorsorge gegen Blasenentzündung

    Gehört man zu den Personen, die zu Blasenentzündungen neigen, dann ist es gut vorzubeugen. Niemals auf kalte Untergründe setzen. Und was ganz wichtig ist, wäre, mindestens täglich 2 Liter Wasser zu trinken, so werden die Bakterien gleich herausgespült und haben erst gar keine Chance sich zu verbreiten. Werden nun also die ersten Symptome wie häufiges Wasserlassen oder auch ein Brennen gespürt, dann kann sofort mit den Heilkräutern begonnen werden. Und die Blasenentzündung wird dabei im Keim erstickt. Diese Heilkräuter können ganz einfach über Apotheken oder auch Reformhäuser bezogen werden.

    Die Blasenentzündung und die Therapie

    Handelt es sich also um eine harmlose Blasenentzündung, dann sind die Heilkräuter die Wahl Nummer eins, wenn es um die Behandlung geht. Antibiotika muss es nicht wirklich sein, oder eben erst dann, wenn es gar nicht mehr anders geht. Wird die Blasenentzündung mit Antibiotika behandelt und nach drei Tagen kommt es zu keiner Besserung, ist es besser, dann einen Arzt aufzusuchen. Denn dann kann es sein, dass die Bakterien schon zu hartnäckig sind und bereits in die Harnröhre gedrungen sind. Dann kann der Arzt noch immer eine Therapie mit Antibiotika einleiten. Damit es aber eben erst gar nicht soweit kommen wird, sollte eben schon bei den ersten Zeichen, mit einer Therapie mit Heilkräutern begonnen werden. Dabei muss man aber auch unbedingt auf seinen Körper hören und die Zeichen der Blasenentzündung richtig deuten können. Somit lässt sich verhindern, dass es zu einer chronischen Blasenentzündung kommen wird und diese dann wiederum lässt sich nicht so einfach behandeln.

    So lässt sich die Blasenentzündung vermeiden

    Blase und Nieren müssen immer warmgehalten werden. Kommt es zu schmerzen, dann hilft auch Wärme hervorragend, dazu nimmt man entweder ein Kräuterkissen oder auch eine Wärmflasche. Und zusätzlich werden eben die Heilkräuterpräparate getrunken und das in ausreichender Menge, um somit eben Blase und Nieren ordentlich zu spülen. Erst dann, wenn die Nieren ordentlich gespült werden, dann können auch die Erreger ausgespült werden und so kann eben verhindert werden, dass es zu einer hartnäckigen Blasenentzündung kommen wird.

  • Magenschleimhautentzündung – Was ist das?

    Was ist eine Magenschleimhautentzündung?

    Die verschiedenen Formen der Magenschleimhautentzündung werden in der Medizin unter dem Oberbegriff Gastritis zusammen gefasst. Der Internist unterscheidet die A-, B- und C-Gastritis sowie die Stauungsgastritis. Der Begriff A-Gastritis wird angewendet, wenn es sich bei der Magenschleimhautentzündung um eine Autoimmunkrankheit handelt. Liegt der Magenschleimhautentzündung dagegen eine Besiedelung mit Bakterie zugrunde, wird von einer B-Gastritis gesprochen. Hier kommen micht nur Helicobacter pylori, sondern auch mehr als hundert weitere Bakterienarten in Frage.

    Die Bezeichnung C-Gastritis wird verwendet, wenn die Magenschleimhautentzündung durch chemische Stoffe verursacht wird. Das können zum Beispiel Alkohol- und Tabakmissbrauch sein. Aber auch die übermäßige Einnahme von Acetylsalicylsäure und Diflonenac aus Schmerzmitteln kann eine Magenschleimhautentzündung verursachen. Hinzu kommen hier versehentlich in den Magen gelangte Stoffe wie beispielsweise Reinigungsmittel oder die Aufnahme von Toxinen aus Pilzen, giftigen Fischen oder den Giftstoffen, die in gammeligen Lebensmitteln enthalten sind. Auch die in grünen Bohnen enthaltene Blausäure verursacht eine Magenschleimhautentzündung der Kategorie C-Gastritis.

    Welche Ursachen und Beschwerden hat eine Magenschleimhautentzündung?

    Eine Magenschleimhautentzündung kann aber auch durch mechanische Reize verursacht werden. Ein typisches Beispiel ist der Zwerchfellbruch. Er sorgt dafür, dass er obere Teil des Magens durch die zu groß geratene Öffnung rutschen kann. Dabei wird der Magen zusammen gepresst und die empfindlichen Schleimhäute reiben aneinander. Besonders kalt und heiß genossene Lebensmittel können thermische Reize auslösen, die ebenfalls eine Magenschleimhautentzündung nach sich ziehen können.

    Die Magenschleimhautentzündung geht mit teils sehr heftigen Magenschmerzen einher. Sie können dauerhaft oder schubweise auftreten und in den gesamten Bauch sowie bis in den Rücken hinein ausstrahlen.  Ob sie bei vollem oder leerem Magen auftreten, gibt dem behandelnden Arzt einen Hinweis auf mögliche Ursachen. Mit der Magenschleimhautentzündung können auch Durchfall und Erbrechen verbunden sein.

  • Wadenwickel als Hausmittel – Umschläge, Wickel und Co

    Wadenwickel als Hausmittel – Umschläge, Wickel und Co

    Viele der Leser kennen Wickel, Kompressen und Umschläge aus der eigenen Kindheit. Insbesondere dann, wenn die Großeltern besucht wurden und plötzlich Halsschmerzen oder Fieber auftraten, dann wurden diesen Wehwehchen schnell mit Umschlägen und Wickel den Garaus gemacht. Was Oma noch wusste, ist bei den meisten von uns leider mittlerweile fast in Vergessenheit geraten. Dabei können diese alten Hausmittel eine wertvolle Hilfe, nicht nur bei Fieber, sein.

    Wadenwickel sind auch heute noch das bekannteste Hausmittel

    Viele Wickel und Umschläge sind zwar heute zu einem großen Teil in Vergessenheit geraten, doch Wadenwickel sind nach wie vor präsent. Sie gelten als besonders schonende Methode dem Körper, bei Fieber, Wärme zu entziehen. Wadenwickel bestehen in der Regel aus zwei unterschiedlichen Lagen. Zum einen aus einem Innentuch aus Leinen und zum andern aus einem Außentuch aus Baumwolle das als Nässeschutz dient. Viele Menschen machen bei den Wadenwickeln allerdings einen Fehler, sie machen die Wickel zu kalt. Dabei soll das Innentuch in Wasser getaucht werden, welches nur ein bis fünf Grad kühler ist als die eigentliche Körpertemperatur. Dann wird das Tuch leicht ausgewrungen und um die Waden geschlungen.

    Diverse Wickel werden aber auch mit Lebensmitteln gemacht. So können beispielsweise Wickel mit gekochten Kartoffeln Linderung bei Muskelverspannungen in Rücken oder der Schulter verschaffen. Für einen solchen Wärmewickel werden die Kartoffeln zerdrückt und auf einem trockenen Zwischentuch ausgebreitet. Bei Gelenkschmerzen haben sich schon oft Wickel mit Kohlblättern bewährt. Dafür werden Kohlblätter ohne den Strunk so lange gewalkt bis der Saft austritt. Die so bearbeiteten Blätter werden dann entweder direkt oder aber leicht temperiert auf die betroffenen Stellen ausgelegt.

    Kompressen mit Heilerde: Wirksam bei Prellungen und Quetschungen

    Heilerde gibt es mittlerweile nicht nur in Apotheken, sondern auch in Drogerien oder online zu kaufen. Das unscheinbare Lehmpulver hat so einiges auf dem Kasten wenn es darum geht Prellungen oder auch Quetschungen zu lindern. Kompressen mit Heilerde schaffen Linderung bei rheumatischen Beschwerden, Prellungen, Verstauchungen, Quetschungen und entzündeten Gelenken. Für eine Heilerde Kompresse, wird etwas Heilerdepulver mit lauwarmem Wasser zu einem dicken Brei angerührt, der dann zwischen zwei Gazetüchern aufgetragen wird.

    Nicht zu unterschätzen: Die richtige Wickeltechnik

    Eine ganz wichtige Grundregel beim Wickeln lautet, dass Plastikfolie auf der Haut nichts zu suchen hat. Auch zum Abdichten der Außenschicht ist Plastikfolie total überflüssig, denn wenn Umschläge richtig vorbereitet werden, dann nässen diese auch nicht durch. Nutzt man Plastikfolie, egal in welcher Art und Weise, dann führt dies zur Bildung von Staunässe, was wiederrum als sehr unangenehm empfunden wird. Weiterhin sollte bei Wickeln darauf geachtet werden, dass die Tücher stramm und ohne Falten aufliegen. Denn sonst entstehen Luftpolster. Diese fühlen sich insbesondere bei warmen Wickeln schnell unangenehm kühl an.

    Wer Interesse hat die richtigen Wickeltechniken zu erlernen, der sollte bei Landrauenvereinen oder Kneipp-Verbänden nachfragen. Hier werden häufig Einführungskurse gehalten, die in das Geheimnis des richtigen Wickelns einführen. Auch bei den Volkshochschulen kann man von Zeit zu Zeit Glück haben, dass ein solcher Kurs angeboten wird.