Schlagwort: Kartoffeln

  • Kartoffeln – besser als ihr Ruf

    Kartoffeln – besser als ihr Ruf

    Kartoffeln sind besser als ihr Ruf. Gerade im Raum Deutschland erfreuen sich die Knollen großer Beliebtheit. Verpönt als Dickmacher hängt dies einzig von der Zubereitung ab. Denn in der Knollenfrucht sind moderate Kalorienmengen enthalten. Für Übergewicht sorgt die Knolle erst dann, wenn Sie diese beispielsweise in Form von Chips oder Pommes verzehren. Dahingegen kann die Kartoffel – richtig zubereitet – durchaus ein gesundes Nahrungsmittel sein.

     

    Kartoffeln sind besser als ihr Ruf

    In den kleinen Knollen ist zwar nur ein geringfügiger Anteil an Eiweiß vorhanden. Allerdings ist dieser Anteil von hochwertiger Natur. Ferner weist die Kartoffel einen enormen Gehalt an C- und B-Vitaminen auf. Ergänzend kommen in ihr zahlreiche komplexe Kohlenhydrate vor. Zudem stecken in der Knollenfrucht unterschiedliche Spurenelemente und Mineralstoffe, die für den Menschen essentiell sind. Dass Kartoffeln einen gewissen Gesundheitsgrad bieten, konnte bereits wissenschaftlich nachgewiesen werden. Beispielsweise fanden US-amerikanische Forscher heraus, dass der Verzehr von blauen Kartoffeln sich ideal zur Blutdrucksenkung eignet. Zwischenzeitlich sind diese auch in Deutschland erhältlich.

     

    Schonende Zubereitung von Bedeutung

    Damit Sie Ihrer Gesundheit nicht schaden, sollten Sie auf die richtige Zubereitung achten. Essen Sie beispielsweise ausschließlich frittierte oder gebratene Kartoffeln, ist dies der Gesundheit weniger zuträglich. Denn während des Frittierens und Bratens können Transfettsäuren entstehen. Diese wirken sich negativ auf den Stoffwechsel aus. Somit kann sich das Risiko einer Fettstoffwechselstörung erhöhen. Ferner nimmt das Risiko einer koronaren Herzkrankheit zu.

    Dahingegen geht die Empfehlung dahin, die Knollenfrucht nicht mit Butter zu braten. Darauf weist die Oecotrophologin Dagmar von Cramm hin. Entsprechend der Expertin nehmen wir gerade einmal 70 Kilokalorien zu, wenn wir 100 Gramm festkochende Kartoffeln fettarm und schonend zubereiten. Eine vergleichbare Menge Reis enthält mehr Kalorien. Dabei ist es ratsam, die Knollen mit der Schale zuzubereiten. Dadurch verdampfen die Nährstoffe nicht. Als Zubereitungstipp empfiehlt von Cramm Ofenkartoffeln mit Rosmarin und Olivenöl. Aber auch Kartoffelpüree mit Buttermilch ist gut verträglich und kein Dickmacher.

  • Schaden uns die Pommes von McDonalds wirklich?

    Schaden uns die Pommes von McDonalds wirklich?

    Fast-Food ist nicht gesund, bereits im Kindesalter lernen wir das. Solange es aber nur in Maßen und nicht regelmäßig gegessen wird, sind keine negativen Folgen zu erwarten. Einer der bekanntesten Fast-Food-Anbieter ist McDonald´s, der Konzern ist auf der ganzen Welt vertreten und garantiert aufgrund detaillierter Abläufe immer den gleichen Genuss. Und das stimmt auch, egal in welcher Filiale man isst, der Geschmack ist überall identisch. Die Bosse ganz oben können zufrieden sein, wären da nur nicht die negativen Schlagzeilen. Es gab bereits einige davon, nun werden die Pommes ins Kreuzfeuer genommen. Ein US-Journalist sagt nämlich, dass uns diese schaden. Seinen Worten zufolge ist die Produktion sehr fragwürdig und nur auf Profit aus.

    So läuft die (giftige) Herstellung ab

    Im Alltag fällt es uns kaum auf, aber die Pommes von McDonald´s sind stets lang und perfekt. Natürlich kommen diese nicht von Natur aus so daher, es bedarf den Eingriff spezieller Hilfsmittel. Das beginnt bereits bei der Kartoffelsorte, die den Namen Russet Burbank Potato hat. Sie ist genau auf diesen Zweck ausgelegt und wird in Idaho angebaut. Bislang kein Verbrechen, allerdings ist der Anbau dort nicht nur sehr schwierig, sondern die Sorte leidet auch gerne mal unter Netz-Nekrose. Das sind einfach schwarze Flecken auf der Schale, die der Konzern so aber nicht haben möchte. Die Bauern sind aus diesem Grund dazu verpflichtet, pfundweise Pestizide zu versprühen. Das macht die Pommes nicht nur perfekt und goldgelb, sondern lässt zudem die Landwirtschaft leben.

    Das Pflanzenschutzmittel, das auf den Namen Monitor hört, soll angeblich sehr giftig sein. Die Bauern selbst wissen das und wagen sich fünf Tage nach diesem Prozess nicht auf ihre Felder. Die Ernte erfolgt anschließend wie gewöhnlich, direkt weiterverarbeitet werden die Kartoffel aber nicht. Sie müssen erst einmal sechs Wochen zwischenlagern (in Schuppen), um die ganzen Chemikalien loszuwerden. Ansonsten wären sie gar nicht erst essbar.

    Frisch kochen ist immer besser

    Stimmen die Aussagen vom US-Journalist Michael Pollan tatsächlich, dann sind die Pommes von McDonald´s auf jeden Fall nicht so gesund, wie man es eigentlich von Kartoffeln erwarten würde. Der Einsatz von Pestiziden ist aber keine große Überraschung, diese werden auch bei anderen Unternehmen hergenommen. Die klügere Alternative ist freilich selbst zu kochen, dann weiß man nämlich, welche Zutaten wirklich drinnen sind. Bislang gibt es keine Studien dazu, sodass keine Aussagen über die (negativen) Folgen der Pommes vorliegen. Wer aber nicht jeden Tag beim Fast-Food-Riesen isst, der braucht auch keine Sorgen haben.

  • EU-Regel: Gefährliches Acrylamid wird eingegrenzt

    EU-Regel: Gefährliches Acrylamid wird eingegrenzt

    Knusprige Pommes mit Ketchup oder Mayonnaise, zu solch einem Snack können wohl nur die wenigsten Nein sagen. In solch einem Moment genießt man in erster Linie den Geschmack der Kartoffelstäbe, die Gedanken über die Inhaltsstoffe sind weit entfernt. Aber eigentlich müssen diese ja auch gar nicht da sein oder? Schließlich handelt es sich ja „nur“ um gesunde Kartoffel. Klingt zwar logisch, doch aufgrund des Frittiervorgangs ändert sich das Ganze. Leider nicht immer positiv, es entsteht zum Beispiel Acrylamid. Es besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen, die beim Braten, Backen oder Frittieren das Licht der Welt erblicken. Und damit ist nicht zu spaßen, in Tierversuchen konnte eine krebserzeugende Wirkung nachgewiesen werden. Der Stoff kommt sowohl bei Lebensmittelproduzenten als auch in privaten Haushalten vor. Damit sich dessen Verzehr großflächig mindert, tritt mit 2019 eine neue EU-Regel in Kraft.

    Besonders in stärkehaltigen Lebensmitteln vorhanden

    Sobald starke Hitze ins Spiel kommt, kommt in der Regel auch Acrylamid zum Vorschein. Egal ob beim Braten, Backen oder Rösten. Am liebsten versteckt sich der Stoff in stärkehaltigen Lebensmitteln wie Mehl, Kaffee oder Kartoffeln. Das meiste davon nehmen wir täglich zu uns, somit niemand davor geschützt ist. Die EU will dem einen Riegel vorschieben und ein Gesetz für Lebensmittelhersteller, Backstuben und Restaurants einführen. Die Verordnung soll den Acrylamid-Gehalt senken und gleichzeitig eine Informationsquelle für den Verbraucher sein. Schließlich können auch wir selbst etwas dagegen tun.

    Präzise Vorgaben sollen den erhofften Effekt bringen

    Von dem neuen Beschluss sind vor allem Lebensmittelhersteller und -verarbeiter betroffen. Sie werden ab 2019 bestimmte Regeln einhalten müssen, die zum Beispiel zur Verwendung von Kartoffelsorten mit wenig Stärke verpflichten. Außerdem sind Pommes einzuweichen, bevor der Gang ins heiße Fett erfolgt. Dadurch soll die enthaltene Stärke ins Freie gelangen und weggespült werden. Auch eine Art Bräunungstabelle ist geplant, die einen Anhaltspunkt für den perfekten Garpunkt geben soll. Je bräunlicher nämlich ein Lebensmittel erhitzt wird, umso mehr Acrylamid ist vorhanden.

    Die Meinungen zum neuen Gesetz sind gespalten. Findet allerdings kein Einspruch mehr gegen diesen Entwurf statt, dann kommt die Regel 2019 tatsächlich in dieser Form zu uns.

     


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  • Grillen – giftige Alufolie ersetzen

    Grillen – giftige Alufolie ersetzen

    Zur Sommerzeit gehören Baden und Grillen einfach dazu. Die Sonne brennt vom Himmel und lockt Familien in die freie Natur. Außerdem schmecken Fleisch und Co. frisch vom Grill nochmals besser und intensiver. Immer öfters kommen aber auch Beilagen drauf, die einen runden Abschluss ergeben. Für deren Zubereitung wird in der Regel Alufolie hergenommen, die sich jedoch nicht als beste Option herausstellt. Ihr werden nämlich giftige Eigenschaften nachgesagt. Zum Glück muss jedoch der Grillabend aus diesem Grund nicht abgesagt werden, es gibt nämlich die eine oder andere Alternative. Diese sind unter anderem in Asialäden zu erwerben.

    Natürliche Blätter

    Eine clevere Variante sind natürliche Blätter. Damit tut man nicht nur seiner Gesundheit etwas Gutes, sondern Schafskäse und Gemüse kann man so ganz ohne Alufolie grillen. Die Beilagen müssen einfach damit eingewickelt und auf dem heißen Rost platziert werden. Wein-, Kohl-, Mangold-, Bananen- oder Rhabarberblätter, sie alle eigenen sich ideal für diese Aufgabe. Tipp: Sollten die Blätter nach dem Kauf sehr fest sein, dann kann man diese einfach kurz in heißem Wasser baden lassen. Dadurch ergibt sich eine weichere Struktur, die zusätzlich das Einwickeln erleichtert.

    Ausgehöhltes Gemüse

    Eine weitere Möglichkeit ist ausgehöhltes Gemüse. Eine Zucchini, eine Tomate oder eine Paprika, sie alle lassen sich einfach und schnell befüllen. Backpapier wiederum ist super für Kartoffeln und Fisch geeignet. Auch hier muss man die Zutat lediglich einwickeln und dann grillen. Für diverse Grillzutaten (wie Mais, Scheiben einer Zucchini und kleine Pilze) sind Holzspieße eine geeignete Option.

    Grillschalen aus einem anderen Material

    Wem keiner dieser Varianten zusagt, der kann sich eventuell für Grillschalen aus Emaille oder Edelstahl begeistern. Auch kleine Wokschalen und Pfannen aus Edelstahl beziehungsweise Gusseisen stehen bereit. Zwar braucht das Grillgut etwas länger darin (im Vergleich zu Aluschalen), doch dafür kann man diese wiederverwenden. Zu guter Letzt wäre noch spezielles Grillpapier eine Alternative. Dieses wird einfach vor der Verwendung in warmes Wasser eingelegt, anschließend kann man es um das Grillgut wickeln. Nur noch die Enden zusammen (mit einem Faden) und der Grillabend mit Freunden und Familie kann beginnen.

     

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  • Diese Körpersignale sollte niemand ignorieren

    Diese Körpersignale sollte niemand ignorieren

    Der menschliche Körper ist ein echtes Wunderwerk. Er hält viele Belastungen aus und kommt mit den unterschiedlichsten Bedingungen zurecht. Stimmt aber mal etwas nicht, dann sendet uns dieser Alarmsignale. Viele davon werden aber einfach ignoriert, sodass eventuelle Krankheiten unentdeckt bleiben. Klar, nicht alle davon sind ernst, doch besser man nimmt diese Signale einmal zu oft als zu wenig unter die Lupe. Besonders wachsam sollte man bei den folgenden Beobachtungen sein.

    Auffällig dunkle Augenringe

    Den wahren Grund dafür zu finden ist nicht so einfach, denn es kann viele Ursachen haben. Zigaretten, Alkohol oder auch wenig Schlaf wären solche Beispiele. Es kann aber auch eine Vererbung sein, sodass der eigene Lebensstil gar keinen Einfluss hat. Wer sich unsicher ist, der sollte seinen Arzt des Vertrauens besuchen, um Stoffwechselerkrankungen und Probleme mit Leber und Niere auszuschließen.

    Heißhunger

    Die bekannten Heißhungerattacken kommen immer dann, wenn der Blutzuckerspiegel sinkt. Der Griff zur Schokolade ist aber leider nicht ideal, da weder der Körper noch die Waage Freude damit haben. Besser sind ein Löffel Honig, Nüsse oder eine Frucht. Wer allerdings beispielsweise überdurchschnittlich oft das Verlangen nach etwas Salzigem hat, der könnte unter Umständen im Körper eine Entzündung haben. Große Lust nach Saurem hingegen sind Hinweise auf Ungereimtheiten mit der Blase beziehungsweise Leber.

    Brüchige Fingernägel

    Stumpfe Haare und spröde Nägel sind meist ein Indiz für zu wenig Kalzium und Vitamin B. Beide Mineralstoffe sind unter anderem in Milch, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und in Getreide zu finden. Sind beide Vorräte wieder gefüllt, dann legt sich in der Regel auch das mit den Haaren und Nägeln.

    Blutendes Zahnfleisch

    In den meisten Fällen ist zu wenig Vitamin C vorhanden, wenn es zum Zahnfleischbluten kommt. Als Gegenmaßnahme helfen zum Beispiel Orangen, Zitronen, Grapefruits oder Kiwis. Auch ist das Überdenken der Zahnpflege kein Fehler, denn die Zähne dürfen nicht zu fest geputzt werden und auch der Umgang mit Zahnseide sollte gelernt sein.

    Rötliche Verfärbung im Urin

    Rosa, Orange und Grün, bei diesen Farben im Urin muss man sich meist keine Sorgen machen. Es handelt sich in der Regel nur um einen Farbstoff, welcher über die Nahrung aufgenommen wurde. Anders sieht es bei einer rötlichen Verfärbung aus, hier ist ein Urintest Pflicht. Harnsteine, Tumore oder auch eine Blasenentzündung, all diese Krankheiten könnten die Ursache sein.
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  • Erhöhtes Krebsrisiko durch zu stark geröstetes Frühstücks-Toast?

    Erhöhtes Krebsrisiko durch zu stark geröstetes Frühstücks-Toast?

    Zahlreiche Menschen beginnen ihren Morgen mit einer frisch gerösteten Scheibe Frühstücks-Toast. Experten vertreten die Meinung, die Scheiben sollten nicht zu stark geröstet sein. Denn ansonsten könnte ein Gesundheitsrisiko drohen.

     

    Frühstücks-Toast nicht zu stark rösten

    Laut Prof. Bernd Schäfer, Lebensmitteltoxikologe vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), könnten gesundheitliche Schäden durch zu lange geröstete Toastscheiben entstehen. Denn dieser meint, dass in stärker geröstetem Frühstücks-Toast ein höherer Acrylamin-Gehalt vorliegt.

     

    Acrylamid steht seit längerer Zeit als Krebserreger auf der Verdachtsliste. Prof. Schäfer weist in diesem Zusammenhang auf durchgeführte wissenschaftliche Untersuchungen mit Tieren hin, die hierauf schließen lassen. Allerdings sind am Menschen bislang keine Studien durchgeführt worden.

     

    Aber auch weitere Experten warnen vor einem erhöhten Krebsrisiko, bedingt durch das Vorkommen von Acrylamid in Nahrungsmitteln. Darunter auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit.

     

    Acrylamid in Nahrungsmitteln erhöht Krebsrisiko

    Wenn Acrylamid durch starkes Erhitzen stärkehaltiger Nahrungsmittel entsteht, spielt immer die Aminosäure Asparagin eine Rolle. Sofern Temperaturen von nahezu 120 °C vorliegen, bildet sich in derartigen Nahrungsmitteln der genotoxische Stoff Acrylamid. Dieser Stoff schädigt die DNA.

     

    Studien ergaben, auch in Bratkartoffeln, Chips und Tiefkühlpommes ist meist ein hoher Gehalt an Acrylamid enthalten. Aber auch Kekse, Knäckebrot und Kräcker sind hiervon betroffen.

     

    Frühstücks-Toast nicht verkohlen lassen

    Bislang ist unbekannt, welche Menge des Stoffes für den Menschen gefährlich ist. Deshalb besteht kein großer Grund zur Sorge für all jene Personen, die gelegentlich eine zu stark geröstete Toastscheibe verzehren. Allerdings sollte dies nicht zur Regelmäßigkeit werden. Denn dann erhöhen sich die Risiken enorm.

     

    Entwarnung gibt es hingegen beim Kaffeekonsum. Abhängig vom Röstungsgrad ist in Kaffee ebenfalls Acrylamid enthalten. Jedoch gibt es bei diesem Getränk scheinbar Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Inhaltsstoffen. Wie Schäfer zu berichten weiß, sind im Kaffee verschiedene Substanzen enthalten, die gegen die krebserregenden Stoffe eine schützende Wirkung ausüben können. Dies ergab eine Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation aus 2016.