Schlagwort: Körpergewicht

  • Zu wenig Kohlenhydrate machen krank

    Zu wenig Kohlenhydrate machen krank

    Immer wenn der Sommer in den Startlöchern steht, dann haben Diäten Hochkonjunktur, denn schließlich möchte sich jeder mit einer schlanken Figur am Strand oder im Freibad präsentieren. Eine der Diäten, die in jedem Sommer wieder zu den heißen Trends gehört, ist die Low-Carb-Diät, bei der an Kohlenhydraten gespart wird, dafür aber Fett und Eiweiß die Hauptrollen spielen. Auch wenn eine Low-Carb-Diät vielleicht relativ schnell für eine schicke Bikinifigur sorgt, gesund sind diese Diäten nicht, denn ihnen fehlt ein sehr wichtiger Baustein, den der Körper unbedingt braucht, um gesund und leistungsfähig zu bleiben, nämlich Kohlenhydrate. Was passiert, wenn es zu einem Mangel an Kohlenhydraten kommt und wie gefährlich kann dieser Mangel werden?

    So wichtig sind Kohlenhydrate für die Gesundheit

    Die Kohlenhydrate sind so etwas wie der Motor, der den Organismus antreibt und ihn ständig mit neuer frischer Energie versorgt. Alle, die gesund leben wollen, sollten zwischen 55 % und 60 % der benötigen Energie durch Kohlenhydrate zu sich nehmen. Ärzte und Ernährungswissenschaftler empfehlen pro Kilogramm Körpergewicht eine tägliche Dosis von mindestens zwei Gramm an Kohlenhydraten, bei einem durchschnittlichen Gewicht sind das zwischen 250 Gramm und 360 Gramm, die den Bedarf abdecken. Energie wird aber auch durch Zucker gewonnen, hier liegt die Empfehlung jedoch bei maximal 60 Gramm pro Tag, was deutlich macht, wie wichtig Kohlenhydrate für die Ernährung sind.

    Wer zu wenig Kohlenhydrate zu sich nimmt, der läuft Gefahr an Mangelerscheinungen zu erkranken, denn wenn der Körper keine Kohlenhydrate mehr bekommt, dann verbrennt er einfach die Proteine, die Folgen machen sich sehr schnell bemerkbar. Zwar braucht der Körper nicht zwingend Kohlenhydrate, er kann auch aus Eiweiß Energie gewinnen, aber auf den Stoffwechsel und die Verdauung hat das Fehlen von Kohlenhydraten beträchtliche Auswirkungen.

    Zu viel Fett, zu viele Proteine

    In der heutigen Zeit stehen bei immer mehr Menschen hauptsächlich Fett und Proteine auf der Speisekarte, die wichtigen Kohlenhydrate spielen eine immer kleinere Rolle. Das kann negative Auswirkungen auf den Körper haben, denn wer zu viel fetthaltige Lebensmittel wie zum Beispiel Käse, Fleisch oder Butter zu sich nimmt, der isst auch zu viel ungesättigte Fettsäuren. Das lässt die Cholesterinwerte nach oben schnellen und ein zu hoher Cholesterinspiegel sorgt dafür, dass die Gefäße schneller verkalken und auch das Risiko einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu bekommen, steigt drastisch an.

    Wird die Ernährung auf Eiweiß aufgebaut, wie das bei einer Low-Carb-Diät der Fall ist, dann steigt auch der Harnsäurespiegel, was wiederum die Gicht begünstigt. Osteoporose stellt ebenfalls eine große Gefahr dar und auch die Nieren leiden, wenn die Ernährung zu sehr auf Eiweiß und damit auf Proteine aufgebaut wird. So gehen wertvolle Bausteine für die Gesundheit der Knochen verloren und auch die Bildung von schmerzhaften Nierensteinen wird durch zu viel Eiweiß begünstigt.

    Warum sind Kohlenhydrate so wichtig?

    Wenn dem Körper Kohlenhydrate fehlen, dann fehlen im auch die lebensnotwendigen Vitamine. Diese wichtigen Vitamine stecken vor allem in Getreide und in Kartoffeln, aber auch in Gemüse und Obst. Wer auf diese Lebensmittel verzichtet, der verzichtet aber nicht nur auf Vitamine und Kohlenhydrate, sondern auch auf wertvolle Ballaststoffe und Mineralstoffe. Das kann unter anderem zu einer Verstopfung führen, auch das Sättigungsgefühl leidet, denn es bleibt nicht lange bestehen und man hat das Gefühl mehr essen zu müssen, was sich dann auch auf der Waage bemerkbar macht. Der Verzicht auf Kohlenhydrate kann aber auch das Herz schädigen, was Studien beweisen. Alle, die eine Low-Carb-Diät machen, sollten sich darüber im Klaren sein, dass diese Diät das kardiovaskuläre Risiko ansteigen lässt.

    Wer mit einer Low-Carb-Diät abnehmen möchte, der sollte sich nur über einen sehr begrenzten Zeitraum ohne Kohlenhydrate ernähren, denn alles andere ist schädlich für die Gesundheit.

    Bild: © Depositphotos.com / elenathewise

  • Bikini Bridge – trendy oder gefährlich?

    Bikini Bridge – trendy oder gefährlich?

    Immer wenn der Sommer in den Startlöchern steht, dann gibt es auch einen Bikini Trend, und der Trend in diesem Sommer heißt Bikini-Bridge. Was muss man sich unter einer Bikini-Brücke vorstellen und wie heiß ist dieser Trend? Für alle trend- und vor allem figurbewussten Frauen ist die Bikini Bridge ein Must-have im Sommer 2015, für alle, die weniger auf ihre Figur fixiert sind, ist diese seltsame Brücke zwischen den Beckenknochen aber nichts anders als ein gefährlicher Leichtsinn, der Frauen und Mädchen in die Magersucht treiben kann.

    Vom Thigh Gap zur Bikini Bridge

    Im letzten Sommer war es ein Muss einen sogenannten Thigh Gap, also eine Oberschenkellücke zu tragen. Cara Delevingne, das Topmodel und neue Werbegesicht des Onlinehändlers Zalando trug nach Ansicht der weiblichen Fans den Thigh Gap perfekt, denn bei der Engländerin war die Lücke zwischen den Oberschenkeln im Stehen besonders deutlich. Nach dem Thigh Gap ist es jetzt also die Bikini Bridge, ein neuer nicht ganz ungefährlicher Trend, bei dem es darauf ankommt, dass die Knochen des Beckens markant hervortreten und das Unterteil des Bikinis wie eine Brücke zwischen den Knochen wirkt.

    Über die sozialen Netzwerke wurde die Bikini Bridge weltweit zum Megatrend ausgerufen. Kaum waren die ersten Fotos der besonders schlanken Damen die ihre Beckenknochen zur Schau stellen, bei Twitter online, da gab es auch schon 2.400 Reaktionen und weit über 100.000 positive Rückmeldungen. Aber nicht alle finden den Trend gut, viele sind der Meinung, dass die Bikini-Brücke ein erneuter Versuch ist, Mädchen und junge Frauen die Magersucht schmackhaft zu machen.

    Hungern für die Bikinifigur

    Für die Fashion Welt ist die Bikini Bridge das ultimative Accessoire für den kommenden Sommer, und Frauen, die ihrer Schlankheit frönen, müssen in diesem Sommer einfach Becken zeigen. Damit das auch klappt, heißt es hungern, denn von Natur aus haben nur sehr wenige Damen Beckenknochen, die so deutlich hervortreten. Da der Abstand zwischen dem unteren Bauch und dem Bikinihöschen so groß wie möglich sein soll, kann man sich vorstellen, wie lange gehungert werden muss, bis das Skelett sichtbar wird.

    Für Ernährungswissenschaftler und Ärzte hat die Bikini Bridge allerdings nichts mehr mit einem Fashion Trend zu tun, sondern nur etwas mit dem krankhaften Verlangen, noch schlanker zu sein. Schlank um jeden Preis, so heißt das für die Psychologen, die im aktuellen Bikini Trend die Gefahr sehen, dass sich wie beim Thigh Gap im vorigen Jahr auch, wieder viele Frauen unter Druck setzen, um einem vermeintlichen Trend folgen zu können. Frauen können ihr gepflegtes Äußeres auch anders zeigen. Dies können Sie unter anderem durch eine IPL Haarentfernung. Dadurch wirkt die Haut schön gepflegt und frei von jeglichen Haaren. Hier geht es zu den Top 5 IPL Geräten.

    Bikini Bridge – Ein gefährlicher Trend

    Natürlich muss jeder für sich entscheiden können, welche Figur zu einem passt, und mit welchem Körpergewicht man sich wohlfühlt. Renommierte Wissenschaftler wie der Sportmediziner Ingo Froböse sehen das allerdings ein wenig anders. Froböse geht sogar so weit, die Bikini Bridge als eine Art Selbstkannibalismus zu bezeichnen. Tatsächlich haben die hervortretenden Beckenknochen etwas Beängstigendes, denn es erinnert an die Menschen auf der Welt, die nicht hungern wollen, sondern zwangsläufig hungern müssen, weil es nicht genug Nahrung gibt.

    Neben den körperlichen Gefahren, die bei extremem Hungern lauern, verzerrt ein Trend wie die Bikini Bridge auch das Bild, das man von sich selbst hat. Besonders junge Mädchen in der Pubertät, die noch ein schwach ausgebildetes Selbstbild und wenig Selbstbewusstsein haben, definieren sich häufig über Vorbilder wie die internationalen Topmodels. Wenn ein Model wie Cara Delevingne, die mittlerweile eine Art Star mit Kultfaktor ist, propagiert, dass die Bikini Bridge in diesem Sommer einfach getragen werden muss, dann wird das für junge Frauen schnell zur Gefahr.

    Der Weg in die Magersucht und die Bulimie ist ein schleichender Weg und er beginnt nicht selten mit schlechten Vorbildern wie den Models, die ihre magere Figur zelebrieren und sei es nur in Form eines Bikinihöschens und zwei markanten Beckenknochen.

    Bild: © Depositphotos.com / photography33

  • Wie wichtig ist Eiweiß für den Muskelaufbau?

    Wie wichtig ist Eiweiß für den Muskelaufbau?

    Von Bodybuildern überschätzt, von Ausdauersportlern aber unterschätzt – so könnte man die Diskussion um den Einsatz von Eiweiß für den Muskelaufbau vielleicht am besten beschreiben. Um das Eiweiß für den Muskelaufbau ranken sich viele Mythen und Legenden, einige sind wahr, andere sind aber blanker Unsinn.

    Kaum zu schaffen

    In den Kreisen der Kraftsportler kann man vielfach lesen, dass es mindestens drei bis vier Gramm Eiweiß pro Kilo Körpergewicht am Tag schon sein sollten, um den Aufbau der Muskeln zu optimieren. Das bedeutet, dass ein Sportler, der 80 Kilogramm auf die Waage bringt, jeden Tag 320 Gramm Eiweiß zu sich nehmen muss, um effektiv Muskeln aufbauen zu können. Um zu verdeutlichen, von welcher Menge Eiweiß hier die Rede ist, 320 Gramm Eiweiß – das sind 1,5 Kilo Geflügelfleisch, 50 Hühnereier oder zehn Liter Milch. Diese Menge schafft selbst ein hochmotivierter Kraftsportler kaum. Aber es gibt eine Alternative und die heißt Eiweißpulver.

    Wer sich die Frage stellt, wie viel Eiweiß für den Muskelaufbau notwendig ist, der muss sich aber auch fragen: Wie kann der Körper diese Menge an Eiweiß überhaupt bewältigen? Wie viel des Eiweißes gelangt tatsächlich in die Muskeln und wie sieht es bei großen Eiweißmengen mit dem Stoffwechsel und mit der Verdauung aus? Während der Verdauung wird das Eiweiß in Aminosäuren aufgespalten und gelangt auf diesem Weg direkt ins Blut. Im Blut angekommen, stehen die Aminosäuren dann für ganz unterschiedliche Aufgaben zur Verfügung.

    Eigenes Eiweiß aufbauen

    Unter anderem dienen die Aminosäuren dazu, dass der Körper eigenes Eiweiß aufbauen kann. Das gilt besonders für die Muskeln. Dieser Prozess, der auch der anabole Stoffwechsel genannt wird, ist für die Gesundheit sehr wichtig. Allerdings hat auch dieser Prozess seine Grenzen, und wer meint, dass wenn am Tag jede Menge Eiweiß gegessen wird, einfach über Nacht Muskelberge entstehen, der wird enttäuscht.

    Was allerdings zusammen mit dem Eiweiß dabei hilft Muskeln aufzubauen, das ist ein regelmäßiges Training, denn das Training regt das Wachstum der Muskeln an. Die Belastung sorgt dafür das die Muskeln wachsen, ob aber tatsächlich Eiweiß benötigt wird, das ist auch unter Experten strittig. Wie viel Eiweiß ist gesund oder anderes gefragt wie viel Eiweiß ist nicht mehr gesund? Ein Kraftsportler der in einem Jahr zehn Kilo an Muskelmasse aufbauen will der müsste in diesen 365 Tagen 10.000 Gramm reines Eiweiß nur für die Muskeln zu sich nehmen, ohne das Eiweiß, was der Körper sonst noch benötigt. Leider ist das dann nicht mehr gesund.

    Eiweiß richtig dosieren

    Wie bei fast allem was wir essen und trinken kommt es immer auf die richtige Menge an und das gilt natürlich auch fürs Eiweiß. Der Körper braucht Eiweiß, es ist lebensnotwendig, aber es wird nicht nur für den Aufbau von Muskeln gebraucht. Die Haut braucht Eiweiß ebenso wie die Organe und auch wenn das Immunsystem reibungslos funktionieren soll, dann ist Eiweiß notwendig. Eiweiß hilft dabei, geschädigtes Gewebe wieder zu reparieren, und es ist ein Transportmittel für viele wichtige Nährstoffe.

    Ernährungsexperten empfehlen daher, täglich eine bestimmte Dosis Eiweiß zu sich zu nehmen. Die optimale Dosis liegt bei 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Wer mit Eiweiß Muskeln aufbauen will, der muss noch ein paar Gramm dazulegen. Es sollten aber für einen normalgewichtigen Erwachsenen nicht mehr als 90 Gramm Eiweiß sein. Diese Menge lässt sich mit einer gesunden Ernährung und mit konzentriertem Eiweißpulver sehr gut machen. Alle, die mit Eiweiß ihre Muskeln aufbauen wollen, die sollten sich im Vorfeld informieren und das funktioniert zum Beispiel im Internet auf der Seite von Cupoworld.de, denn dort kann man alles erfahren, was wichtig ist.

    Eiweiß ist für den Muskelaufbau ein wichtiger Baustein und wer dabei noch sparen möchte, kann sich z.B. über Cupoworld.de einen Gutschein sichern.

    Bild: © Depositphotos.com / JanPietruszka

  • Ernährung und Nahrungsergänzungen für Sportler

    Ernährung und Nahrungsergänzungen für Sportler

    Zunächst ist es für alle Sportler wichtig, eine ausreichende Menge an Kohlenhydraten über die Nahrung aufzunehmen. Aus diesen bildet der Körper Glykogen, das den Muskeln Energie liefert. Auch die Nerven und das Gehirn decken ihren Energiebedarf fast ausschließlich durch Kohlenhydrate (Dextrose). Wird dem Körper eine zu geringe Menge an Kohlenhydraten zugeführt, leiden die Koordination und Konzentration darunter.

    Ausgeglichener Glykogenhaushalt

    Vor allem Hochleistungssportler sollten daher stets auf einen ausgeglichenen Glykogenhaushalt achten. Ein gut gefüllter Speicher spendet je nach Intensität und Dauer des Trainings für 1 bis 1,5 Stunden Energie. Um ausreichend große Vorräte anzulegen, empfiehlt es sich, täglich zwischen 50 und 60 Prozent der gesamten Energiezufuhr in Form von Kohlenhydraten aufzunehmen.

    Komplexe Kohlenhydrate, die vorwiegend in Brot, Reis, Teigwaren und Getreide sowie in Gemüse, Obst und Kartoffeln vorkommen, sind dabei besser als einfache Zucker (Fruchtzucker, Traubenzucker). Die Kohlenhydrate versorgen den Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen, stellen kontinuierlich und langsam ihre Energie zur Verfügung und halten auch den Blutzuckerspiegel aufrecht.

    Proteine für Abwehr und Muskelaufbau

    Der menschliche Körper benötigt Proteine in seinem Abwehr- und Enzymsystem sowie zum Muskelaufbau. Eine tägliche Proteinaufnahme von 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht genügt für eine ausreichende Versorgung. Eine Kombination aus pflanzlichen und tierischem Eiweiß, zum Beispiel aus Milch, Kartoffeln, Getreide, Ei und Fisch ist empfehlenswert. Bei tierischen Eiweißlieferanten ist es ratsam, fettarme Produkte zu bevorzugen.

    Flüssigkeit und Mineralstoffe

    Der Verlust an Mineralstoffen beim Sport (über den Schweiß) ist zum Teil nicht unerheblich und muss regelmäßig ausgeglichen werden. Geeignet sind hierfür Mineralwasser, verdünnte Fruchtsäfte, fettarme Gemüsebrühe sowie Früchte- und Kräutertees. Gleichermaßen benötigen Sportler viel Eisen und Magnesium für einen optimalen Sauerstoff-Transport. Hier gibt es trotz ausreichender Flüssigkeitsaufnahme häufig einen Mangel. Durch eine Blutuntersuchung kann ein solcher Mangel nachgewiesen und mit einer ausgewogenen Ernährung wieder behoben werden.

    Pro Stunde können je nach Anstrengungsgrad und Art der sportlichen Betätigung zwischen einem und 1,5 Liter ausgeschwitzt werden. Der Körper holt sich zunächst die fehlende Flüssigkeit aus dem Gewebe und dem Blut zurück. Die Folge: Das Blut „dickt ein“. Dadurch fließt es langsamer, die Versorgung der Muskelzellen mit Nährstoffen und Sauerstoff verschlechtert sich und damit steigt die Gefahr von Muskelzerrungen und -krämpfen. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent des Körpergewichts vermindert die Leistungsfähigkeit. In Einzelfällen kommt es zu Schwindel und Übelkeit oder sogar zum Kreislaufzusammenbruch.

    Tipp: Sportgetränke dürfen nicht zu kalt sein und sollten möglichst wenig Kohlensäure und Zucker enthalten. Koffeinhaltige und alkoholische Getränke sind ungeeignet. Prinzipiell sollte getrunken werden, bevor der Körper Durst signalisiert, in der Regel vor der sportlichen Betätigung. Während des Trainings ist es ratsam, immer wieder kleine Mengen Flüssigkeit aufzunehmen (je nach Trainingsdauer etwa alle 15 bis 30 Minuten).

    Zusätzliche Vitaminzufuhr

    Für Gelegenheitssportler ist eine zusätzliche Vitaminzufuhr in der Regel nicht notwendig, wenn sie sich ausgewogen und gesund ernähren. Bei Höchstleistungssportlern (Leistungssport) kann der Einsatz von entsprechenden Vitaminpräparaten sinnvoll sein. Dies ist im Einzelfall zu prüfen.

    Nahrungsergänzungen für Hochleistungssportler

    Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel, die in Form von Dragees, Kapseln, Kau-, Lutsch- oder Brausetabletten, Pulver, Granulat, Flocken oder Saft angeboten werden. Sie enthalten verschiedene Substanzen in konzentrierter Form, darunter

    • Ballaststoffe,
    • Mineralstoffe,
    • Vitamine,
    • essentielle Fettsäuren,
    • Spurenelemente sowie,
    • Eiweiße (Aminosäuren)

    Bei Hochleistungssportlern, die während des Trainings sehr viele Kalorien und Mineralstoffe verlieren und einen erhöhten Bedarf an den genannten Inhaltsstoffen haben, können Nahrungsergänzungen unterstützend wirken und sinnvoll sein. Die zusätzliche Gabe sollte möglichst mit einem Arzt abgestimmt werden, um Überdosierungen zu vermeiden. Gleichermaßen muss abgeklärt werden, ob eventuelle Allergien gegen die Inhaltsstoffe der Nahrungsergänzungen vorliegen.

    Bild: © Depositphotos.com / VadimPetrov

  • Abnehmen mit Sport

    Abnehmen mit Sport

    Abnehmen ist in heutigen Zeiten in aller Munde. Es ist bekannt, dass gerade durch Übergewicht Erkrankungen entstehen, die dauerhafte Schäden hervorrufen können. Aber wie nimmt man nun richtig ab?

    Definitiv ist es anzuraten, beim Abnehmen Sport zu treiben, denn für eine lang anhaltende Reduktion des eigenen Körpergewichtes ist er absolut unerlässlich. Beim Sport wird der Kalorienverbrauch im Körper gesteigert. Da beim Abnehmen auf eine reduzierte Kalorienzufuhr geachtet wird, liegt das Ergebnis auf der Hand. Denn so ist es dauerhaft möglich, das Gewicht zu reduzieren. Beim Abnehmen Sport zu treiben ist aber ebenfalls aus einem anderen Grund nötig. Denn wer nur eine Diät hält und keinen Sport treibt, riskiert damit, dass die Muskelmasse sich ebenfalls abbaut. Der Körper passt sich an und die Körperfettreduktion wird relativ schnell gestoppt. Es beginnt irgendwann der sogenannte Jojo-Effekt.

    Der Mix macht’s

    Es ist anzuraten, eine gute Mischung zwischen Ausdauersport und Kraftsport zu betreiben. Wer ein leichtes Kraftsporttraining absolviert, wird feststellen, dass relativ schnell Muskelmasse aufgebaut wird. Dies führt zwar im ersten Moment dazu, dass sich das Gewicht insgesamt erhöhen kann, aber dennoch kann sich in einer guten Muskelmasse kein Fett festsetzen, daher wird das Gewicht recht schnell wieder normalisiert sein. Der Ausdauersport kann insgesamt auf einen längeren Zeitraum durchgeführt werden und dient somit zur Erhaltung der aufgebauten Muskelmasse. Durch diese Form des Sportes wird gleichermaßen das Herz-Kreislauf-System trainiert, so dass es zu einer besseren Durchblutung des Körpers und durch eine ausreichende Sauerstoffversorgung des Körpers kommt.

    Die richtige Intensität

    Es kommt aber auch auf die Intensität beim Sport an. Auf jeden Fall ist es wichtig, es nicht zu übertreiben. Sicherlich mag eine höhere Intensität den Energieverbrauch steigern, aber es ist nachgewiesen, dass dann die Kondition schneller nachlassen kann und die Lust dann verloren geht.

    Daher ist es empfehlenswerter, die Intensität der einzelnen Übungen eher geringer zu halten, damit länger durchgehalten wird. Auf Dauer wird somit mehr Fett verbrannt. Dies ist besonders im Anfangsstadium wichtig, denn wer später eine bessere Kondition hat, wird bemerken, dass er automatisch besser durchhält, Gewicht und Wiederholungen steigern kann. Nicht jeder Sport ist geeignet. In erster Linie sollte natürlich der Spaß im Vordergrund stehen, denn eine Sportart, die den Sportler nicht befriedigt, wird er auf Dauer nicht lange durchhalten.

    Wie man weiß, sind Eiweiße und darunter auch das Protein wichtig für die Muskeln. Betrachtet man die Muskulatur als eine Art Fabriken zur Fettverbrennung, dann erkennt jeder, wie wichtig die Zufuhr von Proteinen für den Prozess des Abnehmens und der Figur-Definition ist.

    Proteine – wichtige Nahrung für die „Muskel-Kraftwerke“

    Proteine sind Grundbausteine des Lebens. Hunderttausende von Proteinen werden aus lediglich zwanzig Aminosäuren gebildet. Proteine sind für den Aufbau aller Zellen Grundvoraussetzung, sie bewirken Zellstruktur und die biochemischen Vorgänge innerhalb des Stoffwechsels. Ihr Aufbau bedingt wesentliche Eigenschaften des Organismus.

    Proteine im menschlichen Körper

    Ohne Proteine, die auch häufig einfach als Eiweiße bezeichnet werden, ist das hoch entwickelte Zellsystem höheren Lebens und unseres menschlichen Körpers nicht möglich. Proteine erfüllen eine ganze Reihe von unterschiedlichsten Vorgängen im Körper. Dazu sind bestimmte Protein-Verkettungen für jeweils ganz spezielle Funktionen zuständig. So gehört das wichtige Collagen zu den Strukturproteinen, es gibt Transportproteine, wie das Hämoglobin, die Immunproteine und die Hormonproteine. Allein schon diese sehr reduzierte Aufzählung von Proteinen und ihren Bestimmungen macht deutlich, wie wichtig sie für jede Funktion im gesamten Organismus sind. In wirklich läuft nicht eine Körperfunktion ohne sie ab.

    Proteine in der Nahrung

    Protein muss dem Körper auch über die Ernährung zugeführt werden. Im Normalfall genügt dafür eine Kost, die ausreichend eiweißhaltig ist. Ein Teil von Proteinen spielt eine entscheidende Rolle beim Aufbau der Muskeln. Wer bei sportlicher Tätigkeit seine Muskulatur hartem Training aussetzt, Muskeln aufbauen will, ist auf eine solche Kost stärker angewiesen. Natürlich gehört dazu nicht nur die Anreicherung von Eiweiß, sondern auch Kohlehydrate und Vitamine. Beim reinen Muskelaufbautraining wird häufig noch die Zufuhr von Eiweiß über Nahrungsergänzungsstoffe empfohlen. Bei normaler sportlicher Tätigkeit, die den Körper mehr oder weniger gleichmäßig belastet und allgemeine Fitness schaffen soll, sind die Präparate verzichtbar.

    Bild: © Depositphotos.com / Syda_Productions

  • Die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

    Die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

    Die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung, im medizinischen Sprachgebrauch chronische Pankreatitis genannt, steht in den meisten Fällen in direktem Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum. Diese lang anhaltende entzündliche Erkrankung des Pankreas betrifft mehr Männer als Frauen.

    Ursachen der Pankreatitis

    Sie tritt in aller Regel im Alter zwischen 30 und 60 Jahren auf – je nach ‚Alkoholiker-Karriere‘. Eher selten sind die Einnahme von bestimmten Medikamenten sowie Stoffwechselstörungen oder Irritationen des Hormonhaushaltes Auslöser.

    Der akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung dagegen geht meist eine Gallenwegerkrankung voraus. Sie betrifft eher Frauen und verläuft seltener chronisch, wenngleich Gallensteine zu den Ursachen zählen können. Größtenteils verläuft die Akut-Form meist komplikationslos, obgleich sie mit heftigen Oberbauchschmerzen, dazu Übelkeit und Erbrechen, einhergeht.

    Neben dem häufigsten Grund für die schmerzhafte Entzündung der Bauspeicheldrüse, dem Alkoholabusus (Abhängigkeit von Alkohol), gibt es noch einige weitere Ursachen für eine chronische Pankreatitis. Rauchen beispielsweise kann einen Risikofaktor für die Entzündung der Bauchspeicheldrüse darstellen.

    Wenn die Pankreatitis bereits im Kindesalter auftritt, ist dies oft die Folge einer Genveränderung innerhalb der Schwangerschaft. Es kann sich auch um eine angeborene Fehlbildung der Bauchspeicheldrüse selbst handeln.

    Auch zu viel Kalzium im Blutkreislauf kann die Krankheit auslösen, zum Beispiel durch eine Überfunktion der Schilddrüse. Eine chronische Nierenentzündung oder -funktionsstörung kann durch die Ansammlung von Substanzen im Harn ebenfalls ein Auslöser sein.

    Symptome

    Die chronische Pankreatitis äußert sich anfangs zwar auch in den bereits beschriebenen, den Leib zusammenziehenden Oberbauchschmerzen. Sie treten zunächst aber nur sporadisch auf und können durch Essen oder Alkohol ausgelöst werden. Diese Schmerzen können bis in den Rücken ausstrahlen. Später dauern die Attacken dann jedoch über Tage oder sogar Wochen an. Im fortgeschrittenen Stadium kommen Verdauungsprobleme beim Verzehr fettreicher Speisen und schließlich ein spürbarer Gewichtsverlust hinzu, meist begleitet von Völlegefühl, Blähungen, Übelkeit und Erbrechen.

    Klassisch sind voluminöse Fettstühle (Steatorrhö), d. h. der Stuhl ist auffallend lehmartig, klebrig und glänzend – bedingt durch eine gestörte Eiweiß- und Fettverdauung. Wiederholt kann es obendrein auch zu Gelbsucht kommen. Wenn das geschädigte Organ durch die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung nicht mehr richtig arbeitet, kommt als Folgeerkrankung Diabetes mellitus hinzu, da Insulin nicht mehr ausreichend produziert werden kann.

    Wie es zur Organschädigung genau kommt? Während eines akuten Schubs kommt es zur Freisetzung von Verdauungssäften in der Bauchspeicheldrüse. Die darin enthaltenen Enzyme sind normalerweise für die Eiweiß- und Fettverdauung verantwortlich. Doch im Fall einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung werden sie im Organ selbst aktiv und beginnen dieses zu verdauen und so zu zersetzen. Die Folge ist eine Selbstzerstörung des Organs und seiner Funktionsfähigkeit. Erstaunlich: Obgleich in diesem fortgeschrittenen Stadium der Pankreatitis die Bauchspeicheldrüse schon schwer geschädigt ist, sind die Betroffenen während entzündungsfreier Phasen oft schmerzfrei.

    Diagnostik der Bauchspeicheldrüsenentzündung

    In einer Röntgenuntersuchung oder Computertomographie des Bauchraumes kann die chronische Pankreatitis durch Organverkalkungen, Gangerweiterungen sowie Pseudozysten in der Bauchspeicheldrüse sichtbar gemacht werden. Ein Druckschmerz im Ober- und Mittelbauch ist ermittelbar. Körpergewicht und -größe stehen meist in einem Missverhältnis (Untergewicht).

    Im Blutbild ist ein akuter Entzündungsschub nachweisbar. Zur genaueren Abklärung kann eine Spezialuntersuchung, die so genannte endoskopische retrograde Cholangio-Pankreatikographie (ERCP) vorgenommen werden. Ihr Vorteil: Mit ihren mikrochirurgischen Instrumenten können gegebenenfalls gleich therapeutische Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehört, etwa vorhandene Pseudozysten zu entleeren (mittels Einlegen von so genannten Drainageschläuchen), Engstellen zu dehnen oder Gallensteine zu entfernen.

    So verläuft die Therapie einer Bauchspeicheldrüsenentzündung

    Bei einem akutem Entzündungsschub darf keine Nahrung aufgenommen werden. Die Patienten erhalten stattdessen via Infusion Flüssigkeit, Nährstoffe und Elektrolyte. Über eine Magensonde wird der Magensaft abgesaugt. Wenn sich die Entzündungsparameter normalisieren und die Beschwerden abklingen, kann mit einem Kostaufbau begonnen werden.

    Bei einer chronischen Pankreatitis sollte die Ernährung dabei idealerweise leicht verdaulich sein, dazu reich an Kohlenhydraten und fettarm. Häufig werden mehrere kleine Mahlzeiten besser vertragen als wenige große. Tabu sind Alkohol, Kaffee und Fett. Oft werden zudem Pankreasenzyme in Tablettenform eingenommen.

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