Schlagwort: Krankheiten

  • Dicke Menschen sind krank – Wahrheit oder Hysterie?

    Dicke Menschen sind krank – Wahrheit oder Hysterie?

    Dick ist nicht schick, dick macht krank – so lautet eine weitverbreitete Meinung. Dicke Menschen sind krank, sie kosten die Krankenkassen viele Millionen Euro und sie werden nicht alt – auch das sind Vorurteile, mit denen diejenigen leben müssen, deren Body-Mass-Index nicht stimmt. Aber stimmt das tatsächlich? Sind alle, die zu dick sind, auch krank? Nein, sagt eine Studie, dicke Menschen sind nicht krank, im Gegenteil, die meisten sind erstaunlich gesund und fühlen sich mit ihrer Körperfülle sehr wohl.

    Die Pläne der Krankenkassen

    Dicke Menschen sind krank und sollen entsprechend mehr in die Krankenkassen einzahlen – was in Deutschland noch kein Thema ist, wird in den USA in naher Zukunft Realität. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist man offenbar der Ansicht, dass alle, die nicht zu 100 % gesund sind, höhere Prämien zahlen sollen, um das Gesundheitswesen gerechter zu machen. Um den „Gesundheitsgrad“ der Versicherten bestimmen zu können, bekommt jeder Versicherte ein Fitnessarmband, das alle Daten speichert und anhand dieser Daten berechnen die Krankenkassen dann den Versicherungstarif. Das klingt ein bisschen wie Science-Fiction, könnte aber bald schon Wirklichkeit werden. Allerdings hat dieser Plan einen Haken, denn wer übergewichtig ist, der muss nicht zwangsläufig auch krank sein und der Body-Mass-Index kann und darf nicht das Maß aller Dinge sein.

    Dicke Menschen sind krank – lügt der BMI?

    Alle Menschen, die einen hohen Body-Mass-Index haben, sind nicht krank, sie sind lediglich übergewichtig. Der BMI wird berechnet, indem man das Körpergewicht durch das Quadrat der Körpergröße teilt, und laut der Weltgesundheitsorganisation WHO liegt der ideale BMI zwischen 18,5 und 25. Ein Mann, der 1,80 m groß ist, sollte nach dem WHO Maß zwischen 60 und maximal 80 Kilogramm wiegen. Diesen perfekten Wert erreichen in Deutschland allerdings nur 39 % aller Männer, die restlichen 61 % sind damit über- oder untergewichtig. Bei den Frauen sieht es etwas besser aus, denn hier haben 53 % den richtigen BMI. Experten warnen jetzt aber davor, den Body-Mass-Index zu einer Art „Heiliger Gral“ zu machen, denn Untersuchungen in den USA haben bewiesen, dass zwar 54 Millionen Amerikaner einen zu hohen BMI haben, aber ansonsten kerngesund sind. Die Annahme, dicke Menschen sind krank, kann aufgrund dieser Studien nicht mehr aufrecht gehalten werden.

    Fettsüchtig und gesund

    Dicke Menschen sind krank – das sollte vor allem für diejenigen gelten, die adipös, also fettsüchtig sind, aber auch das straft die neue Studie aus den USA die Kritiker Lügen. Bei knapp 20 Millionen Amerikanern, die einen Body-Mass-Index von über 30 haben und die damit als fettsüchtig eingestuft werden, fanden sich bei Untersuchungen weder Erkrankungen des Herzens noch des Kreislaufs. Interessanterweise waren bei diesen Menschen auch der Blutdruck und die Blutfettwerte im grünen Bereich, und selbst bei den Körperfettwerten fanden sich keine Auffälligkeiten. Wie es aber um die Belastung der Knochen infolge des starken Übergewichts aussieht, darüber sagt die Studie leider nichts aus.

    Höhere Prämien sind unfair

    Zu sagen, dicke Menschen sind krank und sie damit zu einer Risikogruppe zu erklären, die höhere Beiträge für die Krankenversicherung zahlen soll, ist unfair, besonders dann, wenn man sich den zweiten Teil der Studie ansieht. Für die amerikanische Studie wurden auch die Daten von Menschen erfasst, die einen normalen BMI haben, und bei 20,7 Millionen Menschen wurden die typischen Krankheiten festgestellt, die man übergewichtigen Menschen zurechnen würde. Wenn es einen Plan gibt, die Kosten für die Krankenversicherung an die Gesundheit zu koppeln, dann ist das kein so schlechter Plan, es wird aber nicht funktionieren, die Kosten für die vermeintlichen Risikogruppen wie Übergewichtige, pauschal nach oben zu setzen. Nur zu sagen, dicke Menschen sind krank, reicht nicht aus, um einen höheren Beitrag zu verlangen, dazu müssen schon Fakten geschaffen werden.

    Bild: © Depositphotos.com / pejo

  • Die ketogene Diät – eine neue Wunderdiät?

    Die ketogene Diät – eine neue Wunderdiät?

    Jede Diät beansprucht für sich, die einzig wahre Diät zu sein, aber nicht alle Diäten sind wirklich gesund. Vor allem eine Diät, die komplett auf Kohlehydrate verzichtet, hat einen eher schlechten Ruf, denn schließlich sind Kohlehydrate Energielieferanten. Sie sind die Einzigen, die das Gehirn mit der nötigen Energie versorgen und sie liefern die wohl wichtigsten Bausteine für eine gesunde Ernährung in Form von Gemüse, Getreide und Obst. Wie soll der Körper ohne Energie auskommen? Dass das funktionieren kann, das zeigt die ketogene Diät, eine Diät, die sogar eine Waffe gegen den Krebs sein kann.

    Der Körper muss sich umstellen

    Streng genommen ist die ketogene Diät eine Form der beliebten Low-Carb-Diät. Wer sich für diese Diät entscheidet, der muss fast vollständig auf Kohlehydrate verzichten. Stattdessen gibt es Proteine und Fette in Form von Milchprodukten, Fleisch, Nüssen und Eiern. Durch diese Ernährung wird der Körper gezwungen, seinen Stoffwechsel umzustellen, und wird dabei in den Zustand der Ketose versetzt. Das heißt, da die Kohlehydrate fehlen, bezieht der Organismus die Energie, die er benötigt, um zu funktionieren, aus Fetten. Es werden sogenannte Ketone gebildet, die die Zellen mit der nötigen Energie versorgen und das führt schließlich zur Gewichtsabnahme.

    Die ketogene Diät – ein Mittel gegen Epilepsie?

    In der Medizin gilt die ketogene Diät schon seit einigen Jahren als bewährtes Mittel gegen Epilepsie. Menschen, die unter dieser Krankheit leiden und eine ketogene Diät machen, haben weniger Anfälle, da die Ketone, die während der Diät gebildet werden, die Energie an den Körper und das Gehirn liefern. Eine Langzeitstudie, für die über einen Zeitraum von 15 Jahren 100 Patienten mit Epilepsie beobachtet wurden, kam zu dem Schluss, dass bei 80 % der Studienteilnehmer, die zwei Jahre lang eine ketogene Diät gemacht haben, keine Anfälle mehr auftraten.

    Positiv auch bei Krebs

    Über einen direkten Zusammenhang zwischen der ketogenen Diät und Krebs gibt es bislang zwar noch keine Studien, trotzdem gehen viele Mediziner davon aus, dass sich die Diät positiv auf die Erkrankung auswirken kann. Da die Diät fast ohne Zucker auskommt, kann das Wachstum der Krebszellen zumindest verringert werden. Besonders interessant ist dieser Effekt für bestimmte Krebsformen wie zum Beispiel Gehirntumore, die sich nur schwer behandeln lassen. Zwar konnte hier ein vermindertes Wachstum beobachtet werden, für exakte Aussagen ist es allerdings noch viel zu früh. Die ketogene Diät kann nach Ansicht von Medizinern aber nicht nur bei Krebs, sondern auch bei Multipler Sklerose, bei Parkinson und bei Alzheimer helfen. Diese Krankheiten haben ihre Ursache in einem Defekt, der auf einem Energiestoffwechsel beruht, und hier kann die Diät effektiv ansetzen.

    Welche Nachteile hat die Diät?

    Auch wenn die ketogene Diät viele Vorteile hat, es gibt auch einige gravierende Nachteile. Besonders in der Anfangsphase kann es vermehrt zu Verstopfung, zu Müdigkeit und auch zu Übelkeit kommen. Wenn der Körper sich umgestellt hat, dann verschwinden die Beschwerden wieder, allerdings kann diese Umstellung einige Wochen dauern. Wer länger nach der kohlehydratarmen Diät lebt, der muss mit Nierensteinen und einer reduzierten Knochenmasse rechnen, auch erhöhte Blutfettwerte sind nicht selten, da die Kohlehydrate durch Fett ersetzt werden. Zwar normalisieren sich die Werte meist im Laufe der Jahre wieder, aber ein Arzt sollte trotzdem die Diät überwachen und regelmäßig die Cholesterinwerte messen.

    Schnelle Erfolge

    Einer der größten Vorteile der ketogenen Diät ist, dass sich bei der Gewichtsabnahme schnelle Erfolge erzielt werden. Vor allem in den ersten drei Wochen schmelzen die Pfunde flott und durch den hohen Gehalt an Eiweiß stellt sich schnell ein Sättigungsgefühl ein. Eine ketogene Diät setzt viel Disziplin voraus, denn früher oder später kommt der Heißhunger auf Nahrungsmittel wie Brot, Nudeln oder Kartoffeln, die während der Diät streng verboten sind, da sie Kohlehydrate enthalten.

    Bild: © Depositphotos.com / Paul_Cowan

  • Die besten Fastenkuren – abnehmen und entgiften

    Die besten Fastenkuren – abnehmen und entgiften

    Mit dem Wort Fasten bringen die meisten Menschen das Wort Verzicht in Verbindung, denn Fasten klingt immer nach wenig Abwechslung auf der Speisekarte, dafür aber für ein stetiges Hungergefühl. Das war vielleicht früher der Fall, die Fastenkuren von heute sorgen dafür, dass der Körper entgiftet wird, wieder neuen Schwung bekommt und das ganz ohne quälendes Hungergefühl. Die besten Fastenkuren sind einfach nachvollziehbar, sie kommen ohne komplizierte Speisepläne aus und sie sind ideal für alle, die ein paar Pfunde loswerden wollen.

    Mindestens einmal im Jahr fasten

    Auch wenn beim Fasten aller Anfang schwer ist, der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall, denn wer fastet, der tut seinem Körper etwas Gutes. Die besten Fastenkuren können Krankheiten vorbeugen, sie steigern das Wohlbefinden und mit der richtigen Fastenmethode können schlechte Essgewohnheiten schnell der Vergangenheit angehören. Dass dabei auch noch die Pfunde schmelzen, ist ein schöner Nebeneffekt. Es spielt keine Rolle, wie gefastet wird, wichtig ist, dass mindestens einmal im Jahr eine Fastenkur gemacht wird. Um den Körper auf die Fastenkur vorzubereiten, sollte zwei Tage vorher nur leicht Verdauliches gegessen werden, die Fastenkur selbst sollte nicht länger als maximal zehn Tage dauern. Alle, die länger fasten wollen, sollten das nur unter der Aufsicht eines Arztes tun.

    Die besten Fastenkuren – Suppenfasten

    Wenn es um die besten Fastenkuren geht, dann darf das Suppenfasten nicht fehlen. Dreimal am Tag wird bei dieser bekannten und beliebten Fastenmethode nur eine warme Suppe gegessen. Zum Frühstück ist eine Haferflockensuppe optimal, denn Haferflocken sind wahre Vitaminbomben und enthalten zudem viele wertvolle Mineralstoffe. Die Fettverbrennung wird angekurbelt, der Darm wird aktiv und was vielleicht noch wichtiger ist, Haferflocken machen satt. Zum Mittag- und Abendessen gibt es eine Gemüsesuppe, und besonders wichtig ist es, mindestens zwei Liter stilles Mineralwasser oder ungesüßten Tee zu trinken.

    Die bekannteste Fastenmethode – Heilfasten

    Die besten Fastenkuren kommen nicht ohne das Heilfasten nach Buchinger aus. Der Arzt Otto Buchinger entwickelte diese Fastenkur, bei der der Darm zuerst mit Bitter- und Glaubersalz gründlich gereinigt wird. Das Heilfasten kommt ohne feste Nahrung aus, erlaubt sind nur verdünnte Obst- und Gemüsesäfte sowie Gemüsebrühe, Wasser und Tees, die mit Honig gesüßt werden. Entspannungsübungen gehören zum Heilfasten ebenso dazu wie auch Leberwickel. Gefastet wird in einem Zeitraum zwischen fünf und sieben Tagen, wer in der Klinik fasten will, der kann auch 30 Tage auf feste Nahrung verzichten. Der Nachteil des Heilfastens besteht darin, dass diese Methode nicht so einfach in den Alltag integriert werden kann, wer ernsthaft nach Buchinger fasten will, der sollte Urlaub nehmen.

    Fasten mit Brötchen und Milch

    Die Liste für die besten Fastenkuren wäre unvollständig, wenn das Fasten nach Franz Xaver Mayr nicht dabei wäre. Bei dieser Fastenmethode werden jeden Tag drei trockene Brötchen gegessen und ein halber Liter Milch getrunken. Vor dem Frühstück und dem Abendessen muss ein Glas Wasser mit Bittersalz getrunken werden, denn damit wird der Darm gründlich geleert. Wichtig bei dieser Fastenkur ist es, die Brötchen so lange zu kauen, bis die Stücke fast flüssig sind, geschluckt wird das Ganze dann mit einem Löffel Milch. Die Milch sorgt dafür, dass der Körper Nährstoffe bekommt und da Flüssigkeit sehr wichtig ist, müssen täglich drei Liter Wasser oder Kräutertee getrunken werden.

    Einfach und effektiv – fasten mit Gemüse und Obst

    Die besten Fastenkuren, die vor allem Vegetarier ansprechen werden, bestehen aus Obst und Gemüse. Bis zu fünfmal pro Tag wird eine große Portion frisches Obst oder Gemüse gegessen, auf tierische Lebensmittel sowie auf Kaffee, Eier und Alkohol muss komplett verzichtet werden. Das Gemüse und das Obst versorgen den Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Ballaststoffen, der Stoffwechsel wird aktiviert und während des Fastens dürfen nur Wasser oder Kräutertees getrunken werden.

    Bild: © Depositphotos.com / iqoncept

  • Das Zika-Virus – ein neuer Schrecken für die Welt?

    Das Zika-Virus – ein neuer Schrecken für die Welt?

    Reisen auch in die entferntesten Länder dieser Welt stellen kein Problem mehr da, aber mit den unbegrenzten Reisemöglichkeiten steigt auch die Gefahr, dass sich neue Krankheiten immer schneller ausbreiten können. Aktuell ist es das Zika-Virus, was die Welt in Atem hält, denn es werden auch in Europa die ersten Infektionen mit dem Virus gemeldet. Urlauber haben das Virus aus Brasilien mit nach Deutschland gebracht und das in Hamburg ansässige Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin hat bereits zehn Infektionen festgestellt.

    Noch nicht meldepflichtig

    Wie groß die Gefahr durch das Zika-Virus in Europa tatsächlich ist, das weiß momentan noch keiner so genau, denn die Infektionskrankheit, die das Virus auslösen kann, ist nicht meldepflichtig. Daher fällt es Medizinern schwer, sich ein genaues Bild der Lage zu machen. Bekannt sind bisher vier Fälle in Großbritannien sowie jeweils zwei Fälle in Spanien und Italien, in Dänemark gab es einen Infizierten. Aber nicht nur die fehlende Meldepflicht macht es schwer, konkrete Zahlen zu bekommen, es gibt auch zu wenige Referenzzentren, in denen die richtige Diagnose gestellt werden kann. In Deutschland kommt nur das Bernhard-Nocht-Institut infrage, in Paris ist es das Pasteur-Institut und auch zwei Zentren in Großbritannien und den Niederlanden sind in der Lage, das Zika-Virus einwandfrei nachweisen zu können.

    Das Zika-Virus – vor allem für Schwangere eine große Gefahr

    Wer von einer Mücke gestochen wird, die das Zika-Virus überträgt, der muss in der Regel nicht mit einer schweren Krankheit rechnen, bei schwangeren Frauen hingegen stellt ein Mückenstich eine sehr große Gefahr dar. Viele Kinder kommen mit einem viel zu kleinen Kopf auf die Welt, sie haben Missbildungen im Gehirn und sind geistig behindert. In Brasilien wurden bereits 4000 Kinder mit der sogenannten Mikrozephalie geboren, und damit ist das südamerikanische Land das Land mit den meisten Infizierten. Bei Kindern, die kurz nach der Geburt gestorben sind, konnte das Zika-Virus ohne Zweifel im Fruchtwasser nachgewiesen werden, für fundierte Studien müssen aber noch weitaus mehr schwangere Frauen untersucht werden.

    Keine Infektion in Deutschland

    Es ist die asiatische Tigermücke, die das Zika-Virus mit einem Stich auf den Menschen übertragen kann. Diese Mückenart ist vor allem in Südostasien, in Südamerika und auch in Teilen von Afrika beheimatet, gesichtet wurde die Tigermücke aber auch schon in einigen Gebieten in Süddeutschland und im Süden von Europa. Bislang hat sich jedoch noch niemand mit dem Virus in Deutschland oder in Südeuropa infiziert, alle, die das Virus von einer Reise mitgebracht haben, waren in Südamerika oder auch auf einer der karibischen Inseln. Mediziner sprechen sich jetzt für eine Reisewarnung vor allem für schwangere Frauen aus, die in den nächsten Zeit zum Beispiel nach Brasilien reisen möchten. Die brasilianische Regierung ihrerseits hat bereits in Hinblick auf den Karneval und die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro den Gesundheitsnotstand ausgerufen.

    Was sollten Reisende beachten?

    Alle, die eine Reise nach Brasilien, Kolumbien, nach Afrika, Südostasien oder in die Karibik planen, sollten sich während des Aufenthalts sowohl draußen als auch in geschlossenen Räumen vor Stechmücken schützen. Empfohlen werden Insektenschutzmittel, Moskitonetze und helle Kleidung, die möglichst viel Haut bedeckt. Menschen, die unter einen chronischen Krankheit oder an einer Störung des Immunsystems leiden, sollten sich vor Antritt der Reise von ihrem Arzt oder von einem erfahrenen Tropenmediziner untersuchen lassen. Die WHO rät Familien mit kleinen Kindern und besonders schwangeren Frauen von einer Reise in die gefährdeten Gebiete komplett ab. Wer trotzdem reist und innerhalb von drei Wochen nach der Rückkehr aus dem Urlaub Fieber und Kopfschmerzen bekommt sowie Rötungen auf der Haut feststellt, der ist gut beraten zu einem Arzt zu gehen und eine Blutuntersuchung machen zu lassen. Das Zika-Virus lässt sich im Blut einfach und schnell nachweisen.

    Bild: © Depositphotos.com / nickylarson

  • Dank ambulanter Pflegedienste in Würde alt werden

    Dank ambulanter Pflegedienste in Würde alt werden

    Durch den demografischen Wandel wird es in der nahen Zukunft immer mehr ältere Menschen geben. Auch die großen Fortschritte in der Medizin sorgen dafür, dass Menschen immer älter werden und mit der steigenden Zahl der Senioren, steigt auch die Nachfrage nach einer adäquaten Pflege. Die meisten können sich nicht vorstellen, im Alter in einem Heim zu leben, sie wollen so lange wie es eben möglich ist, in ihrer vertrauten Umgebung leben, sich selbst versorgen und so in Würde altern. Möglich wird das durch ambulante Pflegedienste, die alleinstehenden älteren Menschen das Leben leichter machen, aber auch Familien tatkräftig unterstützen, wenn sie ein älteres Familienmitglied zu Hause pflegen.

    Geborgenheit und professionelle Pflege

    Mehrere Studien zeigen, dass ältere Menschen, die in ihrem gewohnten und vertrauten Umfeld leben können, nicht so anfällig für Krankheiten sind. Das Gleiche gilt auch für Senioren, die im Kreis der Familie zu Hause sind, denn das Familienleben ist so etwas wie eine Frischzellenkur. In der Familie werden ältere Menschen noch gebraucht, sie haben Ziele und genießen die Geborgenheit. Wenn sich altersbedingte Probleme einstellen, dann ist das kein Grund in ein Heim zu gehen, denn ambulante Pflegedienste wie beispielsweise Toll 24 Betreuung sorgen dafür, dass die Familien mit diesen Problemen nicht alleine gelassen werden. Ein ambulanter Pflegedienst kann zum Beispiel die medizinische Versorgung nach einem Aufenthalt im Krankenhaus übernehmen oder die Familie entlasten, um bettlägerige Senioren zu Hause optimal zu versorgen.

    In Abstimmung mit dem Arzt

    Es ist in der Regel der Hausarzt, der entscheidet, welche Pflege ein älterer Mensch benötigt. Für einen Pflegedienst wie die 24 Stunden Betreuung von Toll 24 ist es daher selbstverständlich, sich mit dem Arzt auszutauschen, um die Pflege abzustimmen. Nur auf diese Weise kann eine Rund-um-Betreuung garantiert werden. Ein guter Pflegedienst bietet auch immer einen Ansprechpartner sowie ein Konzept, das sich am jeweiligen Pflegebedarf orientiert. Durch den ständigen Kontakt mit dem behandelnden Arzt und der Krankenkasse kann sich der Pflegedienst schnell und einfach auf veränderte Umstände im Leben des Pflegebedürftigen anpassen.

    Pflegedienste als Hilfe

    Pflegedienste stehen den Familien in denen ältere Menschen gepflegt werden, nicht nur bei der täglichen Pflege tatkräftig zu Seite, sie übernehmen auch die Pflege, wenn die Familie eine Auszeit braucht. Verhinderungspflege nennt sich diese Form der Alten- und Krankenpflege, der für die Angehörigen eine große Entlastung bedeutet. Familienmitglieder sind keine geschulten Pflegekräfte und je nach Alter oder Pflegestufe der Mutter oder Großmutter, führt die Pflege die Mitglieder einer Familie nicht selten an ihre physischen und psychischen Grenzen. Ein paar Tage ausspannen reichen hier oftmals schon aus, um wieder neue Kraft zu tanken. Damit die Urlaubstage auch wirklich erholsam werden, kümmert sich ein Pflegedienst wie Toll 24 Betreuung um die Verhinderungspflege. So wird es auch möglich, dass Senioren verreisen können, denn gute Pflegedienste bieten zudem eine professionelle Urlaubsbegleitung. Gemeinsam mit den Senioren wird die Reise detailliert geplant und damit es ein unvergesslich schönes Reiseerlebnis wird, ist der Pflegedienst selbst am Urlaubsort 24 Stunden im Einsatz. So wird es für pflegebedürftige Menschen und auch für alle, die körperlich eingeschränkt sind, möglich, die Welt zu sehen.

    Betreuung auch im Sterbefall

    Im Kreise der Familie Abschied nehmen zu dürfen, das wünschen sich die meisten Senioren. Sie wollen nicht an Geräte angeschlossen auf einer Intensivstation die letzten Tage ihres Lebens verbringen, sondern in ihrer gewohnten und vertrauten Umgebung sterben. Auch hier sind ambulante Pflegedienste eine große Hilfe, sie übernehmen die medizinische Versorgung in den letzten Stunden und begleiten die Familien aber auch die Sterbenden in diesen schweren Momenten. So wird der Abschied persönlicher und intimer, die Familie kann sich verabschieden und bis zum Ende an der Seite des Sterbenden bleiben.

    Bild: © Depositphotos.com / mandygodbehear

  • Problemzone Bauch – warum Rettungsringe so gefährlich sind

    Problemzone Bauch – warum Rettungsringe so gefährlich sind

    Bei jedem Menschen ist das unliebsame Körperfett anders verteilt. Die einen merken es am Po, wenn sie zugenommen haben, bei anderen sind es die Oberschenkel, wo sich ein paar Kilogramm zu viel bemerkbar machen. Die meisten klagen aber über die Problemzone Bauch, denn ein zu dicker Bauch ist nicht nur unansehnlich, er kann auch für die Gesundheit gefährlich werden. Mit dem Bauchumfang steigt zum Beispiel die Gefahr einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, auch Diabetes kann die Folge sein, wenn der Bauch zu umfangreich wird.

    Die Problemzone Bauch und ihre Gefahren

    Das Fett am Bauch wird auch Viszeralfett genannt. Es sammelt sich am Bauchraum und schließt dann die inneren Organe wie die Leber, die Milz, den Magen und auch den Darm ein. Während das Bauchfett die Organe einhüllt, gibt es gleichzeitig Botenstoffe ab, die eine Entzündung fördern, aber auch Hormone, die den Blutdruck, die Blutfettwerte und den Blutzucker erhöhen, werden zu einer großen Gefahr. Mit zunehmenden Bauchfett ändert sich langsam aber sicher auch der Stoffwechsel und das fördert unter anderem die Zuckerkrankheit. Die Problemzone Bauch birgt jedoch noch eine weitere Gefahr, die alle kennen sollten, die rund um den Bauch abnehmen wollen.

    Ein Hormon, das ständig hungrig macht

    Wenn die Problemzone Bauch immer größere Ausmaße annimmt, dann spielt auch das Hormon Leptin eine entscheidende Rolle. Dieses Hormon ist für die Sättigung zuständig und wenn es unkontrolliert ausgeschüttet wird, dann sorgt das für ständigen Hunger und damit auch für eine Gewichtszunahme. Immer dann, wenn der Körper mehr und mehr fettreiche Nahrung bekommt, dann entwickelt er eine Resistenz gegen das Hormon Leptin, und in der Folge steigt das Hungergefühl immer weiter an. Auf diese Weise beginnt eine Art Teufelskreis, aus dem die Betroffenen irgendwann nicht mehr aussteigen können.

    Pölsterchen und Bierbauch

    Während Frauen ihre Problemzone Bauch gerne etwas kokett Pölsterchen nennen, haben die Herren der Schöpfung mit dem ausgewachsenen Bierbauch ein ganz anderes Problem. Bei den Herren zeigt sich der typische Bierbauch, der nach vorne wächst und eines Tages unschön überlappt, bei den Damen siedeln sich hingegen die Pölsterchen nicht nur direkt am Bauch, sondern vielfach an den angrenzenden Hüften an. Diese Fettpolster sehen zwar nicht sonderlich gut aus, aber sie sind längst nicht so bedenklich wie der Bierbauch bei den Männern. Ob und wann die Problemzone Bauch aber ein kritisches Maß erreicht hat, das lässt sich sehr einfach bei einer Messung des Bauchumfangs feststellen.

    Ab wann wird es kritisch?

    Für die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) stellt sich ein Bauchumfang von 88 cm bei den Damen und 102 cm bei den Herren als sehr bedenklich dar, denn ab diesen Maßen steigt das Risiko für Stoffwechselerkrankungen und für Krankheiten, die das Herz und den Kreislauf betreffen. Gemessen wird der Umfang der Taille immer vor dem Essen, im Stehen und mit freiem Oberkörper. Dabei wird das Maßband an der Mitte des Beckenkamms und am unteren Rand der Rippen angelegt, denn so wird die Messung besonders exakt.

    Mit dem Alter steigt der Bauchumfang

    Bei älteren Menschen bildet sich die Problemzone Bauch praktisch von alleine und das hat hormonelle Ursachen. Mit zunehmendem Alter wird auch der Bauch markanter, denn ungefähr ab Mitte 50 nimmt die Muskelmasse langsam aber stetig ab. Gleichzeitig bildet der Körper Fettdepots und der Grundumsatz sinkt immer weiter ab. Das heißt, auch wer sich immer gleichbleibend ernährt und viel bewegt, braucht im Alter immer weniger Kalorien. Wer die Problemzone Bauch erfolgreich bekämpfen möchte, der muss in Bewegung bleiben und sich möglichst fettarm ernähren, denn das hilft dabei, das Bauchfett in den Griff zu bekommen. Wer schon mit der Problemzone Bauch zu kämpfen hat, der wird den Bauch durch eine Mischung aus Ausdauer- und Kraftsport wieder los.

    Bild: © Depositphotos.com / nanaplus