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  • Tipps für Ausgeschlafene:  Besser einschlafen, entspannter aufwachen

    Tipps für Ausgeschlafene: Besser einschlafen, entspannter aufwachen

    Eine Studie brachte es an den Tag: Wie Virginie Godet-Cayré vom Centre for Health Economics and Administration Research in Frankreich herausfand, werden Schlaflose öfter krank und fehlen häufiger auf der Arbeit als Durchschläfer. Im Gegensatz zu den Probanden, die regelmäßig eine erholsame Nacht hinter sich hatten, blieben die chronisch unausgeschlafenen Testpersonen mehr als doppelt so häufig zu Hause, knapp sechs Tage pro Jahr.

    Und mehr noch: Das Aggressionspotential ist bei geringerer Schlafdauer deutlich erhöht und setzt für so manchen Schlafwandler hinsichtlich der angestrebten beruflichen Karriere eine eher hinderliche Spirale in Gang, die sich aus fehlender Konzentration, Schwierigkeiten in der Kommunikation unter Kollegen sowie reduziertem kognitivem Leistungsvermögen zusammensetzt.

    Nur so ist das Ergebnis einer Untersuchung von Psychologen der Uniklinik Regensburg zu erklären, nach der Kurzschläfer doppelt so häufig in unteren Gehaltsgruppen verweilen wie Langschläfer.

    Dabei gibt es anhand neuester Erkenntnisse und Studien einige mehr oder weniger überraschende Fakten und Erkenntnisse zum Thema erholsamer Schlaf, deren Umsetzung vielleicht schon das Problem an der Wurzel packen und baldige Linderung oder Behebung von Ein- und Durchschlafschwierigkeiten in Aussicht stellen kann. Folgende Tipps nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen können – jenseits von psychischen wie physischen Erkrankungen wie Depressionen oder Asthma, die sich gleichsam schlafstörend auswirken können – vielfach schon dabei helfen, in Zukunft besser schlafen zu können:

     

    1. „It’s teatime, Sir“? Kein Koffein am Abend!

    Das in Kaffee und Tee enthaltene Koffein ist ein Alkaloid aus der Stoffgruppe der Xanthine und verfügt als psychotrope Substanz über eine stimulierende Wirkung, die kurzfristig zu einer Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und Beseitigung von Müdigkeitserscheinungen sorgen kann. Bei höherer Dosis jedoch nimmt der Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System zu und führt zu einer Erhöhung von Puls und Blutdruck. Zwar gewöhnt sich der Körper durch regelmäßigen Konsum an die Substanz und ihre Wirkung, jedoch gehören bei Dauerkonsum neben Kopfschmerzen, Nervosität, Magen-Darm-Beschwerden auch Schlafstörungen zu den gängigsten Nebenwirkungen.

    Wie Nikotin regt Kaffee an und sollte nach dem Ritual des nachmittäglichen Kaffeetrinkens im Laufe des Resttages nicht mehr konsumiert werden. Eine wissenschaftliche Studie über die Auswirkung von Koffein und Stress der australischen La Trobe Universität in Melbourne hat an 92 Probanden außerdem ergeben, dass Koffein in Kombination mit Stress sogar den Schlaf negativ beeinflussende, Psychose-artige Symptome wie Halluzinationen ausprägen kann.

    Vier bis fünf Tassen Espresso bzw. täglich circa 400 mg Koffein sollten es laut Empfehlung maximal am Tag sein, den Gehalt von koffeinhaltigen Getränken wie Tee, Energiedrinks oder auch Cola miteingerechnet.

     

    2. „Darf’s auch ein Gläschen mehr sein?“… Die Legende vom Schlummertrunk

    Wissenschaftler von der Ann Arbor -Universität von Michigan fanden heraus, dass Alkohol zwar kurzfristig durch den Hopfenanteil für ein Müdigkeitsgefühl und schnelleres Einschlafen sorgen kann, jedoch vor allem in der zweiten Nachthälfte zu häufigeren Wachphasen und Durchschlafstörungen führt. Wer auf ein Gläschen nicht verzichten möchte und über Schlafstörungen leidet, sollte nur in der ersten Tageshälfte Alkohol zu sich nehmen. (Quelle: lsa.umich.edu)

    Wie der Leiter der Studie, J. Todd Arnedt, PhD, Professor an der Sleep and Chronophysiology Laboratory an der University of Michigan unter der Überschrift „A Drink before bed ruins your sleep“ seine Erkenntnisse zusammenfasst, kann der Organismus bei einem durch Alkoholkonsum herbei geführten Schlaf seine natürlichen Schlafzyklen, bestehend aus REM-Phase, Tiefschlaf- und Traumphasen nicht durchleben. So bleibt die erste Traum-Phase unter Alkoholeinfluss aus, die Versuchspersonen durchlebten besonders in der zweiten Nachthälfte überdurchschnittlich viele Wachphasen, nicht zuletzt bedingt durch gesteigerten Drang zum Wasserlassen. Ein Mangel an REM-Schlaf kann sich nachteilig auf Konzentration, Gedächtnisleistungen und die motorischen Fähigkeiten auswirken.

     

    3. Die Legende vom Glas Milch mit Honig – Ein Ammenmärchen oder doch was dran?

    In einer Hitliste mit Uromas Einschlafrezepten steht das Glas warme Milch mit Honig weit oben – ganz zu Recht, wie agrarheute.com befindet und erklärt, worauf die beruhigende Wirkung zurückzuführen ist: Der Dauerbrenner unter den einfachen wie effektiven Lösungen habe seinen Ruf dem als Glückshormon bezeichneten Botenstoff Serotonin zu verdanken. Milch enthält den Grundstoff für die Serotoninherstellung, den körperfremden Eiweißbaustein Tryptophan. Ein erhöhter Serotoninspiegel trägt nachweislich zu erhöhter Entspanntheit und Einschlafneigung. Nach dem Genuss eiweißreicher Mahlzeiten wie Milch strömt der Eiweißbaustein ins Blut und wird ins Gehirn transportiert, wo er in Serotonin umgewandelt wird.

    Milch hat aber auch Eiweißbausteine, die weniger beruhigend als vielmehr anregend wirken. Hier kommt jetzt der Zucker im Honig ins Spiel, der ihre Aufnahme aus der Blutbahn und Einlagerung in das Muskelgewebe bewirkt. Die Kombination proteinreiche Nahrung + Zucker muss bei der Umsetzung nicht notwendigerweise auf Milch und Honig beschränkt bleiben, auch andere serotoninhaltige Nahrungsmittel und Milchprodukte haben den gleichen Effekt.

     

    4. Quartalsschläfer? Nur der Rhythmus macht die Musik!

    Unregelmäßige Schlafzeiten, wie sie bei Schichtarbeit gang und gäbe sind, wirkten sich laut Dr.Orpheu Buxton und Kollegen bei Schlaflabor-Versuchen an 21 gesunden Probanden negativ auf die Insulin-Ausschüttung aus. So führte die Kombination aus Schlafmangel und Störung der Tagesrhythmik zu signifikant erhöhtem Blutzuckerspiegel sowohl bei hungrigem als auch gesättigtem Zustand unter den Probanden. Gleichzeitig war der Stoffwechsel, beurteilt am Ruhegrundumsatz, um acht Prozent in der Testphase reduziert – Gewichtszunahme droht. Nach Aufnahme eines regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus‘ normalisierten sich beide Werte wieder. Unregelmäßige Schlafzeiten sind offenkundig nicht nur ungesund, sondern für einen gesunden, erholsamen Schlaf alles andere als förderlich. Gemessen an individuellen Verpflichtungen, Gewohnheiten und Terminen sollte jeder Einzelne seinen persönlichen Einschlafrhythmus – von kleinen Toleranzen abgesehen – finden und selbst an Zeiten ohne Verpflichtungen wie Wochenenden, Urlaub etc. einzuhalten versuchen. Schlafforscher plädieren daher für die Einhaltung eines regelmäßigen Rhythmus von Zubettgehen und Aufstehen, der auf die persönlichen Zeitpunkte für Schlafengehen und Aufstehen eingestellt sein muss: Wer morgens früh gegen 8 Uhr bei der Arbeit sein muss und nach eigenem Empfinden etwa 7 Stunden Schlaf braucht, sollte sich werktags gegen 23 Uhr bewusst auf die bevorstehende Nachtruhe vorbereiten und zu Bett gehen.

     

    5. Eine Siesta halten? Ein Killer für den Schlafrhythmus!

    Selbst bei einsetzender Müdigkeit am Folgetag nach durchwachter Nacht sollte ein Mittagsschlaf oder ein Nickerchen am Abend vor dem Fernseher vermieden werden, um dem Körper die Chance zu geben, sich auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus einzustellen. Damit Körper und Psyche ausreichend regenerieren können, empfehlen Forscher eine Schlafdauer von rund sieben Stunden pro Nacht – mit Toleranzen von bis zu 1,5 Stunden in die eine oder andere Richtung. Dabei ist es erheblich für die Gesundheit, ob die Menge an einem Stück oder in mehreren Etappen geschlafen wird. Unruhiger und unregelmäßiger Schlaf in kleineren Portionen versetzt laut Ingo Fietze, dem Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums der Berliner Charité und Experte der Krankenkasse Knappschaft, den Körper in eine Art Alarmzustand – einhergehend mit vermehrter Ausschüttung von Stresshormonen, Belastungen des Herz-Kreislauf-System, Bluthochdruck und Übergewicht.

    Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse Knappschaft ergab, das knapp jeder Zehnte mit einer durchgehenden Schlafdauer von weniger als fünf Stunden, bedingt durch Stress, berufliche Sorgen, Existenznöten etc.) auskommt bzw. auskommen muss. Nach neuesten Erkenntnissen geht mehr als zehn Jahre zu kurzer oder sporadischer Schlaf unweigerlich an die Lebenserwartung.

     

    6. Zu kalt draußen, um ein Fenster zu öffnen? Mut zum Frischluftfanatiker!

    Schlaffördernd wirken sich auch regelmäßiges Lüften und niedrige Temperaturen im Schlafbereich aus. Neben ausreichender Verdunkelung und einem Abschalten möglicher akustischer Störquellen ist der Faktor Sauerstoff besonders entscheidend für gesunden Schlaf.
    Wie der Ratgeber „So starten Sie gut in den Tag – Tipps für den Morgen“ verrät, wirkt sich ein hoher Sauerstoffgehalt im Schlafzimmer positiv aus.
    Deshalb sollte vor dem Zubettgehen das Schlafzimmerfenster mindestens zehn Minuten geöffnet bleiben um somit für einen Luftaustausch im Raum und für genügend Sauerstoff im Schlafzimmer auch über Nacht zu sorgen. Die Temperatur kann bei maximal etwa 18 Grad liegen. Die Bettdecke soll der Jahreszeit angemessen, die Matratze weder zu hart noch zu weich sein. Frische Luft mit erhöhtem Sauerstoffgehalt wirkt sich auch tagsüber günstig auf das Einschlafverhalten aus – besonders in Kombination mit körperlicher Bewegung, wie einem Spaziergang. Körperliche Arbeit am Tag macht müde. Sportliche Aktivitäten an frischer Luft wirken sich nicht nur stressreduzierend sondern auch schlaffördernd aus, dabei solle jedoch laut gesundheit.de auf (Schnell-)Kraftsportarten unmittelbar vor dem Zubettgehen verzichtet werden.

     

    7. Am Abend erst so richtig aufdrehen? Der meditative Rückzug in angenehme Rituale

    Gerade wer häufig unter Schlafstörungen leidet, sollte sich ein allabendliches Zeitfenster von mindestens einer Stunde gönnen, das mit möglichst als angenehm empfundenen wiederkehrenden Tätigkeiten ausgefüllt werden sollte. Das beinhaltet einen Verzicht auf anstrengendes geistiges Arbeiten, wie beispielsweise dem Lernen für Prüfungen. Abschalten heißt die Devise, vorzugsweise mit Tätigkeiten, die durch monotone Abläufe sowohl ein Ablenken von belastenden Problemen als auch ein Verharren in meditativer Grundhaltung begünstigen.

    Das kann für jeden etwas anderes sein, für den einen z.B. Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder Meditation. Um zu innerer Ruhe zu gelangen, können auch immer wiederkehrende Rituale wie Buchlesen, ein Abendspaziergang oder Hobbies wie Basteln, Stricken etc. dienlich sein. Wichtig ist in dem Zusammenhang weniger die Frage nach dem „Was“ sondern vielmehr, wie regelmäßig etwas ausgeübt wird und wie positiv die innere Einstellung dabei ist. Eine positive Grundstimmung in einer als angenehm empfundenen Atmosphäre wirkt sich in jedem Fall günstiger auf das Ein- und Durchschlafverhalten aus.

     

    8. Den Schlaf erzwingen? Von einer gesunden Portion Fatalismus und innerem Loslassen

    In Fällen innerer Unruhe nach ergebnislosem Schäfchenzählen hilft oft nächtliches Aufstehen und Durchführen leichter Tätigkeiten. Nicht ist kontraproduktiver als starres, verkrampftes Festhalten an wiederholten Einschlafversuchen. Hilfreich kann oftmals die Flucht nach vorne sein, so kann sich beim Lesen in einem Buch oder Schauen einer nächtlichen Fernsehsendung die Müdigkeit doch noch unvermittelt einstellen – gerade, wenn die Gedanken rund ums Schlafen abgelenkt werden, und der Druck, einschlafen zu müssen, genommen ist.

    Dass der Mensch in heutiger Zeit einiges im Laufe der Zivilisation verlernt hat, belegt eine Studie in der Fachzeitschrift „Current Biology“, in der das natürliche Schlafverhalten bei Urvölkern erforscht wurde. Das für unter Schlafstörungen Leidende tröstliche Ergebnis: Obwohl alle Probanden kein elektrisches Licht hatten, das sie wachhielt, kein Internet, keine Heizung und keinen Fernseher, schliefen sie selbst für die Maßstäbe moderner Gesellschaften verhältnismäßig kurz. Im Durchschnitt ruhten sie pro Nacht 6,4 Stunden, im Winter knapp eine Stunde länger, im Sommer knapp eine Stunde kürzer. Und dennoch: Medizinische Tests ergaben, dass bei allen die überraschend geringere Schlafdauer keine negativen Folgen für die Gesundheit haben. Die verblüffende Erkenntnis entspricht dabei den modernen Vorstellungen vom gesunden Schlaf. So richtet sich eine perfekte Schlafdauer nicht zwangsläufig nach einer gewissen Stundenzahl, sondern nur danach, wie müde sich der Betreffende tagsüber fühlt. Es ist demnach kein Grund zur Besorgnis, wenn der Schlaf einmal ausbleibt oder sich erst nach einer gefühlten Ewigkeit einstellt.

     

     

    Bilder:
    Abbildung 1: fotolia @Photographee.eu #71566016

  • Natürliche Sonnenschutzmittel für Erwachsene

    Natürliche Sonnenschutzmittel für Erwachsene

    Jeder, der sich ungeschützt der Sonnenstrahlung aussetzt, begibt sich in einen Risikobereich für seine Haut. Auch wenn Sonnenstrahlen für die Produktion von lebenswichtigem Vitamin D verantwortlich sind, sollte die Haut vor der direkten Einstrahlung geschützt werden. Einen gesunden Mittelweg gehen natürliche Sonnenschutzmittel für Erwachsene, denn sie ermöglichen die Produktion von Vitamin D und schützen zugleich die Haut vor schmerzhaftem Sonnenbrand.

    Warum natürliche Sonnenschutzmittel auswählen?

    Im Sommer kennen die meisten nur ein Ziel: Es geht direkt in die Sonne. Sonnenschein macht gute Laune und fördert die Produktion von lebenswichtigem Vitamin D. Über Vitamin D wird das körpereigene Immunsystem angekurbelt. Gerade empfindliche Haut kann nach wenigen Minuten eine schmerzhafte Rötung davontragen. Nicht zuletzt der Sonnenbrand stellt eine merkliche Gefahr für die Haut dar und gilt als eine der klassischen Risikofaktoren für Hautkrebs. Doch wie ist es möglich, der Haut die notwendige Sonne zu gönnen, ohne dabei das Risiko eines Sonnenbrands einzugehen? Natürliche Sonnenschutzmittel gehen den goldenen, sonnigen Mittelweg.

    Natürliche Sonnenschutzmittel auf einen Blick

    Es handelt sich hierbei um naturbelassene Öle und Pflegeprodukte, die ohne Probleme auch von Allergikern und sensiblen Hauttypen eingesetzt werden. Zudem können natürliche Sonnenschutzmittel mit Vitamin E auch vorzeitige Alterserscheinungen der Haut entgegenwirken. Einige der natürlichen Öle besitzen einen UV-Filter und statten die Haut mit einem gewissen Sonnenschutz aus.

    Sesamöl aus dem Reformhaus gilt als natürliches Sonnenschutzmittel, das ganze 30 % der UV-Strahlen absorbiert. Zudem sind in Sesamöl jede Menge Antioxidantien enthalten: Sie sind in der Lage, freie Radikale zu neutralisieren und vorzeitiger Hautalterung entgegenzuwirken.

    Schon gewusst? Eigentlich sind die freien Radikale die Schuldigen. Es handelt sich um aggressive Stoffe, die auch im Zusammenhang mit den Sonnenstrahlen entstehen und die Hautzellen schädigen. Das Ergebnis sind Falten und Trockenheitsfältchen im Gesicht.

    Natürliche Sonnenschutzmittel und Hautpflege durch Kokosöl

    Kokosöl gilt in Verbindung mit ätherischen Ölen nicht nur als natürlicher Mückenschutz, sondern auch als natürliches Sonnenschutzmittel für Erwachsene. 20 % der UV-Strahlen werden absorbiert. Zudem verleiht Kokosöl einen natürlichen, gesunden Glanz. Direkt nach dem Auftragen zieht das Öl in die tiefen Hautporen ein, ohne sie dabei zu verstopfen. Einen ebenso überzeugenden Sonnenschutzfaktor enthalten natürliche Sonnenschutzmittel, wie Oliven- und Erdnussöl. Im Vergleich dazu gilt Kokosöl als das viel leichtere Öl, das einen angenehmen und seidigen Film direkt auf der Haut erzeugt.

    Hanföl als natürliches Sonnenschutzmittel

    Ein weiteres, natürliches Sonnenschutzmittel ist Hanföl. Es hindert die Haut nicht daran, Vitamin D zu produzieren und ist ein wirkungsvoller UV-Schutz. Darüber hinaus zeigt Hanföl gerade bei beanspruchter und geschädigter Haut eine überraschende Wirkung. In diesem Zusammenhang empfehlen wir Shea-Butter, die der Haut neben einem leichten Lichtschutzfaktor auch viele wohltuende und pflegende Inhaltsstoffe liefert.

    Natürliche Sonnenschutzmittel selber herstellen

    Wie wäre es, natürliche Sonnenschutzmittel für Erwachsene einfach selber zu machen? Wählen Sie eines der Öle als Basis oder kombinieren gleich mehrere wirksame Öle miteinander:

    • 30 ml Kokosöl,
    • 24 ml Shea-Butter,
    • 3 ml Jojobaöl,
    • weitere 30 Tropfen eines ätherischen Öls und

    Die geheime Zutat für natürliche Sonnenschutzmittel ist Zinkoxid, da es in der Lage ist, über einen UV-Filter die schadhaften Strahlen zu absorbieren. Der Zusatz „non nano“ verweist auf die Größe der einzelnen Partikel, die nicht in die Hautporen eindringen, sondern auf der Oberfläche der Haut als Sonnenschutzmittel verbleiben. Je nach Höhe des Lichtschutzfaktors sollte eine unterschiedliche Menge an Zinkoxid kombiniert werden. So entsprechen 5 Prozent einem Lichtschutzfaktor von zwei bis fünf – wohingegen 20 % einem Lichtschutzfaktor von 20 und mehr entsprechen. Mithilfe dieser natürlichen Sonnenschutzmittel haben Sie die Gelegenheit, Ihre favorisierten Duftessenzen und ätherischen Öle zu einer verträglichen UV-Lotion zu kombinieren.

    Bild: © Depositphotos.com / zoomteam

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  • #VIACTIV – der besondere Gesundheitsschutz

    #VIACTIV – der besondere Gesundheitsschutz

    Wer gesetzlich krankenversichert ist, der „genießt“ lediglich eine Grundversorgung, alle anderen Leistungen, wie zum Beispiel eine professionelle Zahnreinigung, sind im Leistungspaket der gesetzlichen Krankenversicherungen nicht enthalten und müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Auch alternative Heilmethoden sind in der Grundversorgung für Kassenpatienten nicht vorgesehen und wer sich von einem Heilpraktiker behandeln lassen möchte, der muss selbst zahlen. Wer sich hingegen richtig versichert, der kann viele Leistungen in Anspruch nehmen, ohne dafür zur Kasse gebeten zu werden. Die VIACTIV ist eine Krankenkasse, die eine gute Gesundheitsfürsorge bietet und das zu ebenso guten Preisen.

    Gesundheitsvorsorge auf höchstem Niveau

    Die VIACTIV ist vielleicht Deutschlands sportlichste Krankenkasse. Die 780.000 Mitglieder der VIACTIV profitieren unter anderem von Angeboten für sportmedizinische Präventionen, sie können Fitness-Kurse buchen und bekommen von der Krankenkasse einen attraktiven Zuschuss. Auch Osteopathie-Behandlungen gehören zum Therapieangebot der VIACTIV, und wer wissen will, wie es um die persönliche Fitness bestellt ist, der kann ganz einfach einen Sportcheck machen lassen, der von der VIACTIV bezuschusst wird. Die etwas andere Krankenkasse ist an 70 Standorten in Deutschland zu finden und wer mehr wissen will, der kann sich auf der Homepage unter www.viactiv.de ausführlich informieren.

    Gesunde Zähne durch eine professionelle Zahnreinigung

    Es ist eine Tatsache, dass Zähneputzen alleine mit der Zahnbürste nicht ausreicht, um die Zähne auf Dauer gesund zu erhalten. Die Zahnbürste kann schädliche Belege nur oberflächlich entfernen, das was in den Zahnzwischenräumen ist, wird von einer manuellen Zahnbürste erst gar nicht erfasst. Aber genau diese Speisereste sind es, die für die Zähne und das Zahnfleisch gefährlich werden können, denn sie sorgen für Karies und auch für Erkrankungen des Zahnfleisches. Zahnärzte empfehlen deshalb, die Zähne regelmäßig professionell reinigen zu lassen, aber viele wollen oder können die hohen Kosten für eine solche gründliche Reinigung der Zähne nicht bezahlen. Im Leistungskatalog der VIACTIV hat die professionelle Zahnreinigung einen festen Platz und wird mit bis zu 60,- Euro im Jahr bezuschusst.

    Was passiert bei einer Zahnreinigung?

    Wer gesunde Zähne möchte, der muss sich wohl oder übel in den bequemen Stuhl einer Zahnarztpraxis setzen, aber das Ergebnis einer Zahnreinigung kann sich sehen lassen und ist immer die Mühe wert. Die speziell für diese Reinigung ausgebildete sogenannte Prophylaxe-Assistentin untersucht zuerst die Mundhöhle des Patienten und kontrolliert, ob es vielleicht Fehlstellungen, übermäßig viele Belege oder auch Blutungen gibt. Anschließend werden die Belege sanft entfernt sowie die Ränder von Zahnfüllungen und Kronen abgetragen. Danach kommt eine fluoridhaltige Politur zum Einsatz, die die Oberflächen der Zähne glättet, um so der Neubildung von schädlichen Ablagerungen entgegenzuwirken. Ein ebenfalls fluoridhaltiges Öl oder ein spezieller Lack sorgen für einen effektiven Schutzfilm, und mit ein paar wertvollen Tipps für die Pflege der Zähne zu Hause, ist die professionelle Zahnreinigung dann auch schon zu Ende.

    Den Zahnarzt fragen

    Eine gründliche Zahnreinigung gehört nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen, was eigentlich unlogisch ist, denn wenn die Versicherten gesunde Zähne haben, dann spart das eine Menge Geld. Es ist eine Tatsache, dass diejenigen, die sich ihre Zähne regelmäßig professionell reinigen lassen, weniger Karies bekommen und nicht so häufig mit Zahnfleischentzündungen zu kämpfen haben. Karies und Paradentose sind die häufigsten Ursachen für Zahnprobleme, für die dann die Kassen und letztendlich auch die Versicherten aufkommen müssen. Die Mitglieder der VIACTIV bekommen den Besuch beim Zahnarzt für eine Zahnreinigung bezuschusst, aber es lohnt sich trotzdem, die Kosten der Zahnärzte für eine Reinigung miteinander zu vergleichen. Jeder Zahnarzt hat andere Konditionen und nur wer vergleicht, kann bares Geld sparen. Da zwei professionelle Zahnreinigungen pro Jahr empfohlen werden, bezuschusst die VIACTIV die professionelle Zahnreinigung zweimal jährlich mit jeweils 30 Euro (= 60 Euro).

    Bild: © Depositphotos.com / graphicphoto

  • Symptome googlen: Ärzte beobachten den Trend kritisch

    Symptome googlen: Ärzte beobachten den Trend kritisch

    Hand aufs Herz, jeder von uns hat es doch schon einmal gemacht: Wenn es hier kneift und dort juckt, ziehen wir gern „Dr. Google“ zur Rate, um Symptome zu googlen. Die semiprofessionelle Online-Recherche trägt schnell Früchte des Erfolgs. Es dauert nie lang, bis die Suchmaschine erste Ergebnisse ausspuckt, die vermuten lassen, unter welcher Krankheit wir eventuell leiden. Doch anstatt uns zu freuen, ist der Schreck groß. Denn Symptome googlen bedeutet allzu oft auch, neue, bis dahin unbekannte, dafür aber umso beängstigendere Krankheiten kennenzulernen. Was von der Mehrheit der Menschen als ungefährliches Informieren wahrgenommen wird, wird von den Ärzten mit immer mehr Argwohn beobachtet. Diese warnen inzwischen auch ausdrücklich davor, Symptome zu googlen.

    Online-Umfrage der Bertelsmann-Stiftung

    Erst vor kurzem veröffentlichte die Bertelsmann-Stiftung eine Online-Umfrage, die sie zum Thema „Symptome googlen“ durchgeführt hat. Demnach gaben 45 % der Ärzte – also fast jeder zweite Arzt – an, von Patienten genervt zu sein, die im Vorfeld eigenmächtig Symptome googlen und sich über mögliche Behandlungsmöglichkeiten schlaumachen.

    Doch nicht nur der Nerv-Faktor stößt den Medizinern bitter auf. Viele von ihnen beklagen im Rahmen der Befragung auch, dass das selbstständige Recherchieren der Patienten weniger aufklärend, dafür umso verwirrender wirkt. Anstatt auf das Urteil des Arztes zu vertrauen, pochen immer mehr Patienten auf ihre Erkenntnisse, die Sie beim Symptome googlen erlangt haben. De Folge sind nicht nur frustrierte Ärzte und unzufriedene Patienten, sondern auch eine starke Beeinträchtigung des Vertrauensverhältnisses zwischen beiden Parteien.

    Symptome googlen ersetzt den Gang zum Arzt (nicht)

    Der Trend hin zum Befragen von „Dr. Google“ hält weiter an und greift sogar noch mehr um sich. Immer mehr Menschen, die unter einer gesundheitlichen Beeinträchtigung leiden, wenden sich zuerst an die Suchmaschine Google, ehe sie einen Arzt aufsuchen. Symptome googlen ist – salopp formuliert – zum neuen Volkssport geworden. Kein Wunder, schließlich erfordert es nur wenig Aufwand und ist kostenlos. Jeder, der unter einem „Wehwechen“ leidet, kann bequem von zuhause aus im Internet nach Antworten suchen, anstatt sich auf den Weg zum Arzt zu machen und dort beispielsweise lange Wartezeiten und unbefriedigende Aussagen in Kauf zu nehmen.

    Die Gefahren vom Symptome googlen

    Dass diese Entwicklung keinesfalls wünschenswert ist, sollte nicht nur Medizinern, sondern auch den Patienten klar sein. Wer sich krank fühlt und seine Symptome googlet, setzt sich gleich mehreren Gefahren aus.

    • Falsche „Diagnosen“ aufgrund von mangelhaften oder falschen Angaben
    • Zwielichte Homepages, die nicht informieren, sondern nur Geld machen wollen
    • Zweifelhafte (Selbst-)Behandlungsvorschläge

    Das steigende Interesse der Patienten an der Erkrankung

    Die Bertelsmann-Stiftung kam allerdings auch zu positiven Ergebnissen. So freuten sich immerhin rund 40 % der befragten Ärzte darüber, dass das Interesse an der eigenen Gesundheit steigt. Wenn eine Krankheit erst einmal eindeutig diagnostiziert wurde, spricht nichts dagegen, sich eigenständig mithilfe des Internets darüber zu informieren – vorausgesetzt, der Patient nutzt hierfür vertrauensvolle Quellen und lässt sich nicht von Falschaussagen in die Irre führen.

    So erkennen Sie eine vertrauensvolle Quelle im Internet

    Wenn Sie sich krank fühlen und Ihre Symptome googlen wollen, ist es unverzichtbar, vertrauensvolle Internetseiten von zwielichtigen unterscheiden zu können. Eine gute Informationsquelle erkennen Sie unter anderem an den folgenden Merkmalen:

    • Krankheiten werden umfassend und facettenreich beschrieben
    • (medizinische) Aussagen werden mit glaubwürdigen Quellen belegt
    • Es wird kein „Allheilmittel“ zur Bekämpfung der Krankheit in den Himmel gelobt (meist handelt es sich hierbei um spezielle Präparate)
    • Auch im Hinblick auf mögliche Therapien gibt es immer mehrere Ansätze und nicht „die eine ultimative“
    • Es gibt einen Verweis, der rät, trotz Online-Recherche immer auch einen Arzt aufzurufen
    • Kommentare anderer Leser werden kompetent und hilfreich beantwortet

    Fazit: Symptome googlen immer mit Vorsicht genießen

    Es ist nichts dabei, wenn Sie sich kurz im Internet zu einer Krankheit oder Beschwerde informieren. Dennoch sollte diese Wissensquelle niemals über die fachliche Kompetenz eines Arztes gestellt werden. Ist das erst einmal geschehen, kommt es zu einem starken Vertrauensverlust und einer Verkomplizierung der nachfolgenden Behandlung.

    Bild: © Depositphotos.com / peogeo

  • Schnelle Hilfe bei Bienenstichen: Was Sie tun können!

    Schnelle Hilfe bei Bienenstichen: Was Sie tun können!

    Ein äußerst unangenehmer und brennender Schmerz breitet sich in wenigen Sekunden aus und signalisiert: Sie wurden von einer Biene gestochen. Dieses stechende Gefühl hält über mehrere Stunden an. Besonders sensible Hauttypen neigen dazu, an der betroffenen Stelle starke Schwellungen auszubilden. Der Stich wird noch tagelang über eine deutliche Rötung zu sehen sein. Suchen Sie nach der schnellen Hilfe bei Bienenstichen? Dann sind Sie in diesem Beitrag genau richtig.

    Was Sie nach Bienenstichen sofort tun sollten?

    Hat die Biene erst einmal zugestochen, bohrt sich ihr kleiner Widerhaken in die Haut. Dieser Haken bleibt in der Einstichstelle stecken. Weitreichende Entzündungen können vermieden werden, wenn der Widerhaken aus der Haut gezogen wird. Am äußersten Ende dieses Stachels sitzt eine Giftblase. Entfernen Sie den Stachel ganz vorsichtig aus der Haut und versuchen diese Giftblase nicht zu zerdrücken. Erst wenn das darin enthaltene Gift in die Wunde gelangt, breitet sich die Entzündung aus.

    Hausmittel: Das Gift in der Wunde bzw. im Bienenstich ist schädlich. Schnelle Hilfe bei Bienenstichen – Saugen Sie, wenn möglich, die letzten Restbestände des Gifts vollständig aus der Wunde.

    Schnelle Hilfe bei Bienenstichen für Allergiker

    Wollen Sie erst einmal herausfinden, ob Sie allergisch auf Bienenstiche reagieren? Dann ist der Allergologe Ihr Ansprechpartner. Er führt einen Test durch, der Gewissheit bringt. Mithilfe einer Desensibilisierungstherapie lässt sich eine Überempfindlichkeit in den Griff bekommen. Der Patient bekommt über einen gewissen Zeitraum hinweg eine ansteigende Dosis des Bienengift Allergens, sodass im späteren Zusammenhang Überreaktionen unterbunden werden.

    Hilfe bei Bienenstichen – typische Symptome einer allergischen Reaktion:

    • Schwierigkeiten beim Atmen,
    • starke Schwellungen
    • Schwellungen im Gesicht, im Mund und in der Kehle,
    • schneller Puls,
    • Ruhelosigkeit und Schwindelgefühle,
    • Abfall des Blutdrucks.

    Treten nur einige dieser Anzeichen auf, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen: Es kann sich um einen allergischen Schock handeln.

    Diese Hausmittel versprechen schnelle Hilfe bei Bienenstichen

    • Die betroffene Stelle auf der Haut ist gerötet und sollte über ein Bad mit Salzwasser gereinigt werden.
    • Schneiden Sie eine Zwiebel auf und verrreiben diese auf dem Bienenstich – keine Sorge, es kommt nicht zu einem starken Brennen. Ganz im Gegenteil: Die Schmerzen werden nach einiger Zeit nachlassen.
    • In der Apotheke bekommen Sie Cremes, die wiederum die Schmerzen nach einem Bienenstich lindern. In diesem Zusammenhang empfehlen wir Hydrocortison Creme aus der Apotheke. Diese sollte direkt auf den Stich aufgetragen werden. Die unangenehmen Symptome werden sich leicht verbessern.
    • Eines der effektivsten Hausmittel mit schneller Hilfe bei Bienenstichen verspricht ein kühlendes Paket. Aus ein paar Eiswürfeln und kalten Waschlappen stellen Sie eine wohltuende Kühlkompresse her. Kurz nach dem Auflegen des kühlenden Pakets ziehen sich die Blutgefäße zusammen. Folglich verlangsamt sich auch der Blutfluss, was eine starke Schwellung verhindert. Kühlen Sie den Bienenstich in regelmäßigen Abständen.
    • Ein weiteres Hausmittel für eine schnelle Hilfe bei Bienenstichen ist Zahncreme. Es stellt sich ein leichtes Brennen ein. Kurz danach haben Sie das Gefühl, dass der Bienenstich ein Kratzen hervorruft, was zu einer Erleichterung der Beschwerden führt. Du solltest die Zahnpasta alle fünf Stunden auftragen, um die Beschwerden zu lindern.
    • Medizinischer Honig kann einer zunehmenden Entzündung einer Wunde nach Bienenstichen entgegenwirken. Darüber hinaus ist ein kühlender Effekt festzustellen, der bis zu einer halben Stunde anhält.

    Fazit: Was ist die effektivste Hilfe bei Bienenstichen?

    Für schnelle Hilfe bei Bienenstichen gilt es, direkt zu handeln. Probieren Sie eines dieser Hausmittel und beobachten die Reaktion des Körpers auf den Stich der Biene. Stellen sich Probleme, wie Atembeschwerden oder ein erhöhter Puls ein, sollten Sie nicht zögern und einen Arzt kontaktieren. Schlussendlich gelten kühlende Packungen und Ruhe als schnelle Hilfe bei Bienenstichen, um eine starke Entzündung zu verhindern.

    Bild: © Depositphotos.com / Markus6318

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  • Jedes vierte Kind hat Probleme mit der Psyche

    Jedes vierte Kind hat Probleme mit der Psyche

    Matheklausuren, viele Hausaufgaben, Reiten, Schwimmen, Musikunterricht, Sprachkurse und vieles mehr sorgt bei vielen Kindern für Leistungsdruck, Angst und körperliche Schmerzen. Immer mehr Kinder werden gemobbt oder sie müssen die Trennung ihrer Eltern verkraften und das bleibt nicht ohne Folgen. Alleine in Bayern hat mittlerweile jedes vierte Kind psychische Probleme, wie eine Studie beweist, die die bayrische Gesundheitsministerin jetzt vorgelegt hat.

    Alarmierende Zahlen

    Das sind Zahlen, die alarmieren, denn nach den Daten der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns hat rund ein Viertel der Kinder entweder bereits psychische Störungen oder ist auffällig. Viele Kinder klagen über regelmäßige Alpträume, sie fürchten sich aber nicht nur vor dem alltäglichen Stress, sie haben auch Angst vor Kriegen und Attentaten. Haben sich Hänseleien in früheren Zeiten auf den Schulhof beschränkt, so birgt heute das Internet die Gefahr, gemobbt zu werden, und das macht vielen Kindern und Heranwachsenden schwer zu schaffen.

    Schon Kinder haben Depressionen

    Laut der neuen Studie aus Bayern sind bei den Kindern, die noch in den Kindergarten oder in die Vorschule gehen, vor allem Störungen in der Entwicklung zu beobachten. In der Gruppe der sieben bis 14-jährigen zeigen sich nicht nur Verhaltensstörungen, sondern auch massive Störungen im emotionalen Verhalten. Das Aufmerksamkeitssyndrom ADHS wird bei der Hälfte der untersuchten Kinder diagnostiziert, aber die Ärzte warnen in diesem Zusammenhang, dass die Grenze zwischen einer Überlastung und einem echten Krankheitsbild schwimmend ist. Auch depressive Störungen sind heute keine Seltenheit mehr, und was besonders erschreckend ist, es trifft immer mehr kleine Kinder.

    Prävention ist wichtig

    Nach der bayrischen Studie liegt es an den Eltern, wie sie ihre Kinder schützen können. Die Familien müssen die Kinder und Jugendlichen nicht nur schützen, sondern auch stärken und unterstützen. Es gilt, die Belastungen in der Schule zu mindern, auf Antriebsschwächen zu achten sowie Essstörungen und auch Lern- und Schlafprobleme immer ernst zu nehmen.

    Bild: © Depositphotos.com / altanaka