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  • Hypertonie (Bluthochdruck)

    Hypertonie (Bluthochdruck)

    Hypertonie (Bluthochdruck)

    Zu den heutigen Volkskrankheiten gehört der Bluthochdruck oder auch Hypertonie genannt. Davon ist in Deutschland mittlerweile fast jeder vierte Bürger betroffen, und damit sind ernsthafte Erkrankungen wie Schädigungen der Augen, Nieren, Blutgefässe und weitere verbunden. Diese können dann zu Schlaganfall oder einem Herzinfarkt führen, wenn die Hypertonie nicht schnellstmöglich ärztlich behandelt wird. Bis allerdings der Bluthochdruck erkannt wird, können diverse Jahre vergehen, denn viele Menschen haben jahrelang keinerlei Beschwerden und werden daher auch ihren Lebensstil, mit dem sie den Bluthochdruck im Griff haben oder sogar vermeiden könnten, nicht ändern.

     Gesund leben beugt einen Bluthochdruck vor

    Denn ein gesunder Lebensstil ist die Grundsäule für eine gute und langanhaltende Gesundheit. Dazu gehören Faktoren wie eine salzarme Ernährung, viel Bewegung sowie kein Übergewicht. Wer also an zu vielen Kilos leidet, sollte seiner Gesundheit zuliebe diese abbauen, unter Umständen auch unter ärztlicher Aufsicht. Weitere Faktoren für eine Hypertonie sind das Rauchen, zuviel Stress sowie überhöhter Alkoholkonsum. Auch hier ist anzuraten, dass weniger mehr ist und einige Faktoren davon sollten bestenfalls komplett eingestellt werden, was in diesem Fall speziell für das Rauchen gehört. Stressabbau kann in speziellen Therapien erreicht werden, wenn es dem Patienten nicht möglich ist, dies aus eigener Kraft zu schaffen. Denn gerade der Stress im Beruf dürfte sich dauerhaft negativ auf den Blutdruck auswirken. Weiterhin hilft eine regelmäßige Bewegung, dem Bluthochdruck vorzubeugen. Hierzu eignet sich besonders der Ausdauersport, welcher den Kreislauf insgesamt positiv beeinflusst. Wenn all diese Faktoren einbezogen werden in einen geänderten Lebensstil, so kann der Blutdruck auf Dauer auf ein normales Level gehalten werden.

     Medikamente bei Hypertonie

    Wer bereits Bluthochdruck-Patient ist, wird Medikamente vom Arzt erhalten, die den Blutdruck wieder auf ein normales Maß zurückbringen, was einen enormen Gewinn an Lebensjahren sowie Lebensqualität für den Patienten einbringt. Dennoch wird die Behandlung durch den Arzt ganz individuell für jeden Patienten durchgeführt, denn selbst hier ist jeder Mensch entsprechend seinen Symptomen anders zu behandeln. Außer den blutdrucksenkenden Medikamenten ist eine Lebensumstellung mit Stressabbau auch hierbei sehr wichtig, damit die Therapie entsprechend gut anschlägt.

     Hypertonie alias Bluthochdruck –  Ursache und Entstehung

    Oftmals hat Bluthochdruck auch eine vererbbare Ursache, denn die erbliche Entstehung bei Kindern, wenn bereits die Eltern unter Hypertonie leiden, wurde bereits anhand von diversen Studien wissenschaftlich belegt. Das Risiko bei den Kindern ist in diesem Fall etwa doppelt bis dreimal so hoch, von daher raten die Ärzte dazu, dass der Blutdruck bei Kindern unbedingt im Auge zu behalten ist.

    Als typische Symptome werden Kopfschmerzen, Ohrensausen, Nasenbluten sowie Schwindel angegeben, vor allem, wenn der Bluthochdruck bereits länger besteht. Als langfristige Schäden sind unter anderem Kurzatmigkeit, Sehstörungen oder Brustschmerzen zu sehen. Dabei ist es sehr einfach, den Blutdruck messen zu lassen, dies geschieht in der Regel schnell und einfach beim Arzt und wird mittlerweile bei allen Standardkrankheiten zusätzlich kontrolliert. Wenn der Verdacht einer Hypertonie vorliegt, kann ebenfalls eine Dauermessung vom Arzt angeordnet werden, die einen Tag dauert. Die Messungen werden hinterher ausgewertet. Je eher die Erkrankung erkannt wird, umso erfolgreicher ist die Therapie, mit denen Folgeschäden umgangen werden können. Dennoch müssen die verordneten Medikamente meist für den Rest des Lebens eingenommen werden, um den Blutdruck somit stabil zu halten.

  • Influenza oder echte Grippe

    Influenza oder echte Grippe

    Grippe oder Influenza

    Die echte Grippe ist eine Viruserkrankung, die sich deutlich durch die Heftigkeit von dem grippalen Infekt unterscheidet, der irrtümlich ebenfalls als Grippe bezeichnet wird. Jedes Jahr gibt es neue Formen der Influenza, die Viren ändern sich fast ständig, sogar im Laufe einer Saison und alljährlich werden neue Seren entwickelt, welche den Grippevirus eindämmen sollen. Der Virus dringt über die Schleimhaut in den Körper unter anderem als Tröpfcheninfektion oder auch als Kontaktinfektion. Der Virus bleibt bei niedrigen Temperaturen länger unempfindlich, daher ist die Gefahr einer Ansteckung im Winter wesentlich höher. Die Inkubationszeit beträgt häufig nur wenige Stunden, die Viren werden meist bereits nach etwa zwei Tagen vor dem Auftreten der Grippesymptome auf andere Menschen übertragen. Es ist immer schwierig, zu unterscheiden, ob es sich um eine echte Grippe oder lediglich um den grippalen Infekt handelt. Ein typisches Symptom ist plötzlicher Schüttelfrost sowie hohes Fieber. Die Symptome brechen gehäuft plötzlich in einer extremen Stärke auf.

    Bei einer Grippe eine Impfung?

    Auch wenn jährlich im Winter die Grippeschutzimpfung empfohlen und angeboten wird, sterben dennoch immer wieder viele Menschen an der echten Grippe. Eine Schutzimpfung kann nur dann durchgeführt werden, wenn nicht bereits ein grippaler Infekt vorliegt. Hier ist die Gefahr einer Ansteckung am Größten, von daher wird dazu geraten, sich besonders häufig die Hände zu waschen und auch sonstige Vorsichtsmaßnahmen walten zu lassen. Weiterhin sind im Vorwege bereits diverse Möglichkeiten zur Vorbeugung vorhanden, damit eine Influenza gar nicht erst eine Chance bekommt. Dazu gehören beispielsweise Sport, viel Vitamine durch Obst und Gemüse und eine allgemein, gesunde Lebensform.

    Sekundärinfektion

    Das Gefährliche bei der Grippe ist die sogenannte Sekundärinfektion, die bakteriell ist und auf die Grippeerkrankung folgt. Der Körper ist bereits von der Bekämpfung der Viren bereits stark geschwächt, so dass Bakterien in den Körper eindringen können und zu weiteren Krankheiten führen wie zum Beispiel Gehirnhautentzündungen, Stoffwechselerkrankungen oder Herzmuskelentzündungen. Besonders gefährlich kann die Influenza werden bei bereits immungeschwächten oder vorerkrankten Menschen, hier kann es unter Umständen auch lebensgefährlich werden für den betroffenen Patienten. Besonders gefährdet sind chronisch Kranke, Kinder sowie ältere Menschen. Daher empfehlen die Ärzte immer, wenn eine Impfung nicht möglich war, sich umgehend in ärztliche Behandlung zu geben, ausreichend Ruhe und gründlich auskurieren, damit es nicht zu Komplikationen kommt. Antibiotika sind laut Aussagen der Ärzte wirkungslos, sie helfen nur bei nachfolgenden Erkrankungen. Für die Grippe selber werden von der Gesundheit sogenannte Virostatika empfohlen.

    Schweinegrippe H1N1

    In den letzten Jahren haben diverse neue Grippeformen die Menschheit erschüttert wie die Schweinegrippe oder die Vogelgrippe, die bereits bei den Tieren auftreten und auf die Menschen übertragbar sind. Bei diesen neuen Grippeformen arbeitet die medizinische Forschung weiter an Impfstoffen, welche die neue Grippeformen eindämmen sollen. Die Ansteckungsgefahr ist ähnlich der altherbekannten Influenza, sie sind sich daher auch sehr ähnlich. Welcher Virus nun vorliegt, darüber kann lediglich ein Labortest genaue Kenntnisse bringen. Allerdings sind die Ärzte der Meinung, dass zuzüglich auftretender Durchfall sowie Übelkeit und Erbrechen typische Anzeichen der Schweinegrippe sind. Die Erkenntnisse der Forschung haben mittlerweile ergeben, dass jede Erkrankung aufgrund einer Grippe auf den Schweinegrippenvirus H1N1 zurückzuführen ist, andere Viren sind mittlerweile soweit verdrängt.

  • Aids – Allgemeine Informationen

    Aids – Allgemeine Informationen

    Was ist Aids

    Die Immunschwäche Aids ist seit vielen Jahren in aller Munde und wurde vor etwa dreißig Jahren in der Gesundheit als eine eigenständige Krankheit anerkannt. Noch immer wird nach dem idealen Mittel gesucht, die Erkrankung einzudämmen oder sogar dagegen zu impfen. Sie kann übertragen werden durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit stetig wechselnden Partnern oder sogar durch eine Bluttransfusion, die das Virus in sich trägt. Selbst Ärzte haben sich mit dieser Immunschwäche bereits bei Operationen angesteckt, wenn sie durch eine winzige Verletzung mit dem Blut eines infizierten Menschen in Kontakt gekommen sind. Grundsätzlich ist die Übertragung durch das Trinken aus einem gleichen Becher beispielsweise nicht möglich, auch wenn es noch immer Menschen geben mag, die allgemeinen Körperkontakt damit verbinden. Aufgrund eines Bluttests wird der Virus innerhalb kurzer Zeit nachgewiesen. Der Krankheitsverlauf ist bei den einzelnen Menschen sehr unterschiedlich, ebenso wie die Symptome, zu denen unter anderem Muskelschmerzen, Appetitverlust, Fieber und weitere gehören.

     Behandlung bei Aids?

    Der neueste Vorstoß der Medizin ist eine medikamentöse Behandlung des Virus Aids. Diese kann die Erkrankung zwar nicht aufhalten, aber dennoch verlangsamen oder sogar zum Stillstand bringen, so dass die betreffenden Personen ein relativ normales Leben führen können. Es gibt mittlerweile mehrere Möglichkeiten der medikamentösen Behandlung. Bei einer davon muss der Patient täglich bestimmte Medikamente nehmen, damit das Virus sozusagen in Schach gehalten wird, so dass es nicht weiter ausbricht. Der Geschlechtsverkehr hierbei ist allerdings weiterhin geschützt vorzunehmen, um den Partner nicht anzustecken und somit keiner Gefahr auszusetzen.  Eine andere Methode kommt allerdings aus den USA. Hier ist die Einnahme von mehreren Medikamenten nötig, die ebenfalls verhindern, dass das Virus innerhalb kürzester Zeit ausbricht, Mit diesen soll sogar die Erfüllung des Kinderwunsches möglich sein. Hierbei wird mittels der Medikamente eine sehr geringe Viruslast erreicht, so dass HIV nicht mehr ansteckend sein soll. Diese Methode ist allerdings noch sehr neu und es sollte unbedingt der Arzt zu Rate gezogen werden, inwiefern das auf einen selber zutreffend ist.

     Medikamente & Behandlung bei Aids

    Die Vielfalt der Arten von Medikamenten auf dem Markt ist mittlerweile groß und die Forschung bringt stetig weitere Erkenntnisse voran, so dass die Medikamente ständig weiterentwickelt werden können. Dennoch verändert der Virus sich im Laufe der Jahre immer wieder, was einen enormen Rückschlag in der Forschung bringt. Sogenannte Fusionshemmer, die jetzt entwickelt wurden, sind allerdings der Weg in die richtige Richtung, um der Viruserkrankung den allzu großen Schrecken von einem Todesurteil zu nehmen. Diese verhindern eine Verschmelzung des Virus mit einer Zellmembran, so dass die gesunden Zellen nicht angegriffen werden und sich der Virus dort nicht vermehren kann. Dies ist ein Wirkstoff, der direkt unter die Haut gespritzt wird. Des weiteren kann folgendes mittlerweile als sicher angesehen werden: wenn die Medikamentenbehandlung konsequent durchgeführt wird, verbessert sie die Lebensqualität enorm. Wichtig ist allerdings, dass die Behandlung am besten noch vor Auftreten der ersten Symptome begonnen wird.

     

    Weiterhin wird noch nach dem richtigen Impfstoff gegen Aids geforscht. Dadurch, dass der Virus aber in der Lage ist, sich zu verändern, gibt es hier noch keine einschneidenden Erkenntnisse. Es gibt hier bisher allerdings erste Schritte in die richtige Richtung.

  • Richtige Beleuchtung im Büro

    Richtige Beleuchtung im Büro

    Ideal ist, wenn möglichst viel Tageslicht ins Büro fällt. Zwar imitieren künstliche Lichtquellen das Sonnenlicht. Doch alle Vorteile, die dieses bringt, kann eine künstliche Beleuchung nicht bieten. Wenn von 40 % Stromkosten allein für die Beleuchtung ausgegangen wird, ist die genaue Standortwahl fürs Büro entscheidend.

    Ideale Büroräume liegen in den oberen Geschossen. Große Fenster Richtung Südwesten oder Südosten lassen viel Licht in den Raum. Helle Farbtöne an Wänden und Decken sorgen für eine Reflektion und gleichmäßige Lichtverteilung. Es verringert auch den Hell-Dunkel-Kontrast zwischen Monitorbeleuchtung und Umgebung, so dass die Augen nicht ständig adaptieren müssen. Dies würde zu einer schnelleren Ermüdung führen.

    Allgemeine Bürobeleuchtung

    • Decken- bzw. Einbauleuchte mit Spiegelrastern (Blendschutz) in Form energiesparender Leuchtstofflampen (ideal für Großraumbüros und Büros mit mehreren Arbeitsplätzen)Die Leuchten sollten parallel zum Fenster an der Decke aufgehängt werden und dimmbar sein.
    • bei hohen Decken: Pendelleuchten oder mobile Stehleuchten mit Spiegelrastern

    Wenn der Abstand zwischen Lichtquelle und Arbeitsfläche groß ist, muss die Leistung der Leuchten erhöht werden, das heißt, es müssen mehr Leuchten verwendet werden. Nur dann kann die erforderliche Beleuchtungsstärke von mindestens 500 Lux (1.000 Lux sind angenehmer und besser für die Konzentration) erreicht werden. Im restlichen Büro reichen 300 Lux als Beleuchtungsstärke aus. Pendelleuchten verteilen das Licht gleichmäßig, da sie es sowohl direkt nach unten als auch indirekt in den Raum senden.

     

    • kleinere Einzelbüros, Wandhöhe unter 3 Meter, mit nur einem Stromanschluss an der Decke nutzen als Bürobeleuchtung Seil-, Schienen und StangensystemeDie Strahler lassen sich individuell auf die umgebenden Objekte (Schreibtisch, Schrank, Sitzecke usw.) ausrichten.
    • indirekte Bürobeleuchtung durch Strahler (Uplights), die indirekt Licht zur Wand und Decke aussenden oder Downlights in der Decke kurz vor der Wand. Diese Licht wird sanft in den Raum reflektiert. So können auch Bilder, Logos, Plakate usw. in Szene gesetzt werden.
    • Voutenleuchten verlaufen durchgängig an der Wand knapp unter der Decke – das Licht wird von der Decke reflektiert. Dies können z. B. LED-Lichtbänder sein. 
    • indirekte Bürobeleuchtung mittels OLED-Panels in verschiedenen Größen und Formen

    Die derzeit modernste Lösung bieten die hauchdünnen Flächenleuchten, mit denen meist die Decke vollständig verkleidet wird. Das Licht von LED wird als angenehm, belebend, hell, weich und blendfrei beschrieben bei naturgetreuer Farbwiedergabe.

    Welche Beleuchtung für welches Büro?

    Etliche Normen und Verordnungen befassen sich mit der Beleuchtung am Arbeitsplatz und dem Schutz der Augen. Dazu zählen die Bildschirmarbeitsplatzverordnung, die Arbeitsstättenverordnung und die -richtlinie ASR A3.4, die DIN EN 12464-1 sowie das Arbeitsschutzgesetz.

    Im Arbeitsalltag werden in den meisten Büros direkte und indirekte Raumbeleuchtungen kombiniert. Dazu kommt eine direkte Arbeitsplatzbeleuchtung zum Einsatz. Dieses Lichtkonzept gilt für die Bürobeleuchtung als optimal.

  • Was ist bei der Geburtsvorbereitung wichtig?

    Was ist bei der Geburtsvorbereitung wichtig?

    Die neun Monate vor der Geburt eines Kindes sind die aufregendsten Monate im Leben der Eltern. Sie müssen sich um viele Dinge kümmern, das Kinderzimmer einrichten, den Kinderwagen kaufen, einen passenden Namen für den Nachwuchs finden und sich auch auf die eigentliche Geburt des Kindes vorbereiten. Eine richtige Geburtsvorbereitung ist nicht nur für die werdende Mutter wichtig, auch der zukünftige Vater kann dabei eine Menge lernen.

    Geburtsvorbereitung – Informieren und vorbereiten

    Bei Frauen, die zum ersten Mal ein Kind erwarten, halten sich Vorfreude und Angst die Waage. Auf der einen Seite freuen sie sich auf den Moment, an dem das Kind endlich geboren wird, auf der anderen Seite haben sie Angst vor der Geburt, den Schmerzen und vor den Dingen, die bei einer Geburt schieflaufen können. Eine Geburtsvorbereitung bei einer Hebamme oder im Krankenhaus kann da eine große Hilfe sein, die auch die Ängste nehmen kann. 65 % aller schwangeren Frauen in Deutschland entscheidet sich für eine informative Geburtsvorbereitung. 56 % dieser Frauen wollen optimal vorbereitet in die Geburt gehen und von diesen 56 % gaben 47 % an, dass sie die Geburtsvorbereitung nutzen wollen, um sich ausführlich zu informieren.

    Was passiert während einer Geburt? Wie können die Schmerzen erträglich gemacht werden und was passiert, wenn einmal nicht alles nach Plan verläuft? Erfahrene Hebammen, die Kurse zur Geburtsvorbereitung anbieten, haben auf alle diese Fragen eine Antwort und nehmen den jungen Müttern, die zum ersten Mal ein Kind auf die Welt bringen, so ihre Ängste. Aber auch allgemeine Fragen werden bei einer Geburtsvorbereitung beantwortet, wie zum Beispiel: Was gehört alles in die Tasche, wenn es ins Krankenhaus geht? Viele Frauen möchten gerne zusammen mit einer Hebamme zu Hause entbinden, und während eines Geburtsvorbereitungskurses wird auch über die Vor- und Nachteile einer Hausgeburt gesprochen.

    Geburtsvorbereitung auch für den Mann

    Immer mehr Männer begleiten ihre Frauen nicht nur in den Kreißsaal, sie sind auch bei der Geburtsvorbereitung dabei. Aber macht es überhaupt Sinn, wenn Männer lernen, wie man während der Geburt richtig atmet, hechelt und presst? Viele Männer kommen sich bei der Geburtsvorbereitung komisch vor und sie haben Angst, sich lächerlich zu machen. Diese Angst ist allerdings unbegründet, denn auch die Herren der Schöpfung können bei der Geburtsvorbereitung viele interessante Dinge lernen.

    Das Ziel einer Geburtsvorbereitung ist es, den Eltern den Ablauf der Geburt näher zu bringen und ihnen zu erklären, was wirklich passiert. Viele Hebammen demonstrieren die Geburt anhand einer Puppe und einem Modellbecken, andere hingegen zeigen Filme. Bei einer Geburtsvorbereitung für Männer ist folgendes von Interesse: Sie bekommen Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie ihre Partnerin aktiv unterstützen können. Sie lernen wie der Rücken massiert wird und wie sie ihre Frau in der Pressphase stützen und auch effektiv anfeuern können.

    Aber auch wenn viele Männer glauben, ihre Frauen in den schweren Stunden heldenhaft begleiten zu müssen, nicht wenige Frauen würden gerne auf den Mann bei der Geburt verzichten. Sie wollen lieber mit der Hebamme und dem Arzt alleine sein und sich nicht auch noch um einen Mann kümmern müssen, der vielleicht grün im Gesicht und nah an einer Ohnmacht ihre Hand hält, obwohl er lieber an der frischen Luft wäre.

  • Schwanger oder nicht? Ein Schwangerschaftstest gibt Sicherheit

    Schwanger oder nicht? Ein Schwangerschaftstest gibt Sicherheit

    Die Periode bleibt aus, die Brüste spannen und der Heißhunger steigt – diese Anzeichen deuten auf eine Schwangerschaft hin, aber ganz sicher ist es erst nach einem Test. Aber wie funktioniert ein solcher Test und wie zuverlässig ist er? Ab wann kann überhaupt ein Schwangerschaftstest gemacht werden und wie sicher ist ein Bluttest?

    Schwangerschaft feststellen

    Um eine Schwangerschaft zweifelsfrei nachweisen zu können, muss das Hormon humanes Chorion-Gonadotropin, kurz HCG vorhanden sein. Der Körper produziert das Hormon, aber nur dann, wenn sich auch ein Ei in der Gebärmutter eingenistet hat. Das HCG stabilisiert die Absonderungen der Eierstöcke und verhindert auf diese Weise, dass die Periode einsetzt. Ca. acht Tage nach einer Befruchtung kann das Hormon nachgewiesen werden, und zwar im Urin. Die Menge des HCG Hormons verdoppelt sich alle zwei bis drei Tage und hat dann in der 12. Schwangerschaftswoche ihren Höchststand erreicht, bevor sie wieder abnimmt.

    Ein Schwangerschaftstest kann bei einem Arzt, aber auch zu Hause durchgeführt werden. Ob sich das Hormon bereits gebildet hat, wird durch Antikörper festgestellt und dann durch eine Verfärbung kenntlich gemacht. Ist der Test positiv, dann färbt sich der Test blau oder es ist ein kleines Kreuzchen zu sehen. Ein Schwangerschaftstest, wenn er richtig angewendet wird, ist zu 99 % sicher, auf der anderen Seite aber kann es passieren, dass der Test negativ ausfällt, auch wenn definitiv eine Schwangerschaft vorliegt. Das ist häufig der Fall, wenn der Schwangerschaftstest zu früh gemacht wird oder wenn das Haltbarkeitsdatum des Tests abgelaufen ist.

    Wer einen zuverlässigen Schwangerschaftstest haben möchte, der sollte den Test nach Möglichkeit am Morgen machen, denn während der Nacht hat sich eine ausreichende Menge Urin in der Blase gesammelt und die HCG Konzentration ist dann besonders hoch. Wird der Schwangerschaftstest über Tag gemacht, dann ist es wichtig, vorher wenig oder noch besser, gar nichts zu trinken. Wird vorher getrunken, dann sinkt die Menge des HCG und der Schwangerschaftstest kann sogar negativ ausfallen, obwohl eine Schwangerschaft vorliegt.

    Schwangerschaft feststellen – Der Bluttest

    Frauen die hoffen, dass ein Bluttest beim Arzt ein schnelleres Ergebnis liefert, werden enttäuscht sein, denn auch ein Bluttest kann erst nach acht Tagen sagen, ob es zu einer Schwangerschaft gekommen ist oder nicht. Bei diesem Schwangerschaftstest wird die Menge an HCG Hormonen gezählt und anhand der Ergebnisse kann der Arzt dann auch schon das Alter des Embryos bestimmen. Dieser Schwangerschaftstest wird meist dann gemacht, wenn der Verdacht auf eine Risikoschwangerschaft besteht. Um zum Beispiel eine Eileiterschwangerschaft frühzeitig und sicher diagnostizieren zu können, müssen zwei Tests innerhalb von 48 Stunden gemacht werden.

    Der Schwangerschaftstest per Ultraschall

    Viele Frauen, die bereits einen Schwangerschaftstest gemacht haben, der positiv ausgefallen ist, können es kaum erwarten, den Nachwuchs auch zum ersten Mal zu sehen. Während aber der klassische Schwangerschaftstest schon recht früh zuverlässig sagen kann, ob eine Schwangerschaft vorliegt, ist bei einem Schwangerschafttest per Ultraschall ein wenig Geduld gefragt.

    Ein Schwangerschaftstest mittels Ultraschall ist meist erst ab der fünften Schwangerschaftswoche möglich, denn erst ab dann ist der noch winzig kleine Embryo auch auf dem Monitor zu erkennen. Wenn die Periode zwei Wochen überfällig ist und der Arzt auf dem Ultraschall das Kind sehen kann, dann sind die meisten Frauen schon in der sechsten oder siebten Woche in anderen Umständen.

    Die erste Untersuchung mit Ultraschall ist übrigens sehr wichtig, denn wenn der Arzt das Kind auf dem Bildschirm gesehen und vermessen hat, dann kann er auch eine verbindliche Aussage zum voraussichtlichen Geburtstermin machen.