Schlagwort: Leben

  • Volumetric Diäten – viel essen und trotzdem abnehmen

    Volumetric Diäten – viel essen und trotzdem abnehmen

    Es klingt wirklich verlockend: Eine Diät, die den Magen füllt, aber bei der nur wenige Kalorien gegessen werden. Mit den sogenannten Volumetric Diäten soll das Abnehmen genau auf diese Weise funktionieren. Aber ist das tatsächlich so, oder stecken hinter Volumetric Diäten nur leere Versprechungen, die letztendlich nicht eingehalten werden können?

    Was ist bei Volumetric Diäten erlaubt?

    Es gibt Lebensmittel, die für einen vollen Magen sorgen und es gibt Lebensmittel, bei denen ein stetiges Hungergefühl bleibt. Bei Volumetric Diäten spielen die Lebensmittel eine Rolle, die zwar viel Volumen, aber nur wenige Kalorien haben. So wird der Magen immer angenehm gefüllt und man füllt sich gesättigt. Das ist allerdings nur die Theorie, denn in der Praxis sehen Volumetric Diäten ein wenig anders aus.

    Wer mit einer Volumetric Diät abnehmen will, der muss bereit sein, auf Dauer seine Ernährung umzustellen. Auf dem Speiseplan stehen nur noch Nahrungsmittel, die viele Ballaststoffe enthalten, also Vollkornbrot und Vollkornnudeln, Getreideprodukte, aber auch Obst und frisches Gemüse. Die Volumetric Diäten wurden von Wissenschaftlern in den USA entwickelt und sie basieren alle auf dem sogenannten Energiedichte Prinzip. Je dichter die Energieeffizienz ist, umso leichter wird auch das Abnehmen, denn wer satt ist, der hat keine Heißhungerattacken mehr, die bei vielen anderen Diäten ein großes Problem darstellen.

    Welche Vorteile haben Volumetric Diäten?

    Zu den großen Vorteilen einer Volumetric Diät gehört, dass man mit einer ausgewogenen Ernährung abnimmt. Der Diätplan enthält alle Lebensmittel, die für den Körper wichtig sind. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass man keinen Hunger mehr verspürt, denn durch die vielen Ballaststoffe wird der Magen gefüllt, und diese Sättigung hält lange vor. Einige Formen der Volumetric Diäten haben sogar den Weg in die Spezialkliniken gefunden, in denen Menschen mit Adipositas unter ärztlicher Aufsicht abnehmen.

    Leider haben auch Volumetric Diäten ihre Nachteile und dazu gehört, dass Hunger ein individuelles Gefühl ist. Wer wann wie satt ist, das ist von Mensch zu Mensch verschieden, denn auch hormonelle und psychologische Aspekte spielen eine wichtige Rolle und sie bestimmen, wann man sich gesättigt fühlt und wann nicht. Wer sich also für eine der vielen Volumetric Diäten entscheidet, der sollte zunächst einmal sein Essverhalten unter die Lupe nehmen und darüber nachdenken, ob eine komplette Ernährungsumstellung überhaupt infrage kommt.

    Alle, die sprichwörtlich auf ihr Bauchgefühl hören, die werden mit einer Volumetric Diät abnehmen, aber diese Diäten erfordern ein wenig Selbstdisziplin und auch Durchhaltevermögen, solange, bis sich ein dauerhafter Erfolg einstellt.

  • Die mediterrane Diät – essen wie im Urlaub

    Die mediterrane Diät – essen wie im Urlaub

    Wer schon einmal die Ferien in Spanien, Griechenland oder Italien verbracht hat, der hat wahrscheinlich auch die Küche der Mittelmeerländer kennen und schätzen gelernt. Alle, die das kulinarische Feeling aus dem letzten Urlaub mit nach Hause nehmen wollen und zudem ein paar Kilo abnehmen möchten, die sollten die mediterrane Diät versuchen.

    Mediterrane Diät – Eine gesunde Ernährung

    Viel Fisch, frisches Gemüse, Olivenöl statt Butter und viel Obst – die mediterrane Diät ist eine sehr gesunde Diät, denn sie enthält alles das, was der Körper braucht, um fit zu bleiben. Mangelerscheinungen sind bei der Mittelmeer Diät kein Thema, und deshalb kann man eine mediterrane Diät auch mit ruhigem Gewissen über einen längeren Zeitraum machen. Die Menschen in Griechenland, Spanien, Portugal und Italien ernähren sich schließlich ihr Leben lang nicht anders und werden zum Teil sehr alt.

    Aber selbst wenn die mediterrane Diät eine ausgewogene und gesunde Ernährung garantiert, wer viel abnehmen will, der sollte zusätzlich noch ein Sportprogramm machen, denn nur mit der Diät dauert es unter Umständen sehr lange, bis die Pfunde purzeln. Alle, die bereits vielleicht mithilfe einer anderen Diät schon abgenommen haben, die werden mit der mediterranen Diät nicht weiter abnehmen, aber sie können ihr Gewicht halten.

    Die Mediterrane Diät ist einfach anzuwenden

    Es gibt viele Diäten, die kosten richtig viel Geld, da viele Zutaten, die benötigt werden, teuer sind. Die mediterrane Diät kostet wenig, denn alles, was gebraucht wird, kann für kleines Geld im nächsten Supermarkt gekauft werden. Auch die Zubereitung der Speisen ist mit wenig Aufwand verbunden, deshalb ist eine mediterrane Diät auch allen zu empfehlen, die berufstätig sind und erst nach Feierabend kochen können.

    Viele Gerichte der Mittelmeer Diät, wie zum Beispiel Fisch, werden gedünstet. Diese schonende Garweise ist zum einen kalorienarm, und zum anderen bleiben alle wichtigen Nährstoffe erhalten. Was die mediterrane Diät zusätzlich auszeichnet, ist die große Vielfalt, die diese Diät bietet. Wer gerne Gemüse und Obst isst, der kann jeden Tag ein anderes köstliches Gericht kochen, so kommt keine Langeweile auf.

    Um mit der mediterranen Diät Erfolge zu erzielen, muss man sich mindestens sechs Monate an die Diätpläne halten, zudem ist ein Sportprogramm Pflicht. Daher ist diese mediterrane Diät nur für Menschen zu empfehlen, die gewillt sind, ihre Ernährung auf Dauer umzustellen und regelmäßige sportliche Aktivitäten in ihren Alltag aufzunehmen. Da aber die mediterrane Diät viel Abwechslung verspricht und auch sehr gut schmeckt, ist sie die perfekte Diät für Feinschmecker, die abnehmen wollen.

    Bildquelle: Depositphotos © filipebvarela

  • Namensbänder bei Babys

    Namensbänder bei Babys

    Namensbänder bei Babys sind seit vielen Jahren gefragt. Sie werden mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausführungen und Variationen angeboten. Meist werden die Namensbänder direkt nach der Geburt genutzt, viele Eltern lassen diese wunderschönen Bänder allerdings auch bis ins Kleinkindalter tragen.

    Namensbänder aus Seide oder Satin

    Besonders modern sind Namensbänder aus Seide. Diese werden individuell mit Name und Symbolen bestickt. Auch eine vielfältige Farbauswahl wird gegeben. Diese Bänder sind bereits günstig ab ca. 10 Euro erhältlich, können jedoch auch in gehobener Variante bestellt werden. Hier liegen die Kosten bei ca. 100 Euro.

    Namensbänder mit Perlen

    Immer mehr Eltern möchten die Namensbänder für ihre Babys selbst herstellen. Dies ist gar kein Problem. Verschiedene Shops bieten die Möglichkeit Bastelsets, zu bestellen. Es werden Perlen und Bänder in verschiedenen Farben mitgeliefert. So können Eltern ein Band ganz nach ihren Wünschen  herstellen und auch je nach Bedarf oder Wunder abändern.

    Fertige Namensbänder

    Fertige Namensbänder können natürlich auch besorgt werden. Hierbei handelt es sich um eine Stoffband mit verschiedenen Motiven. Der Name wird selbst darauf geschrieben oder eingestickt. Eine sehr günstige Variante, welche allerdings aufgrund des Stoffes nicht sehr lange hält. Nach wenigen Tagen wird das Band dreckig sein und somit ist diese Variante eher nicht zu empfehlen.

    Individuelle Namensbänder

    Es gibt einige Shops, welche eine Anfertigung individueller Namensbänder anbieten. Hier können sich Eltern aussuchen, wie das Band gestaltet wird, aus welchen Materialien es gefertigt werden soll und welche Farben genutzt werden. Die Bänder sind nicht ganz billig, jedoch haben Eltern ein Leben lang, ein wunderschönes Andenken an den schönsten Tag in ihrem Leben.

    Der Klassiker unter den Namensbändern ist sicherlich das Goldkettchen mit Gravur. Auch heute noch bekommen viele Babys von den Eltern, den Großeltern oder Tanten dieses Namensband geschenkt. Diese Namensbänder werden in jedem Schmuckgeschäft oder Juwelier verkauft und graviert.

  • Scheidenpilz – Ursachen, Therapien, Behandlung

    Scheidenpilz – Ursachen, Therapien, Behandlung

    Es gibt Krankheiten, die sind nach wie vor ein Tabu, man spricht nicht darüber, das Schamgefühl ist groß und der Besuch beim Arzt ist kein Thema. Der Scheidenpilz gehört zu diesen Erkrankungen, denn viele Frauen leben lieber mit einem unangenehmen Jucken und Brennen im Intimbereich, als sich einem Arzt anzuvertrauen.

    Die ersten Reaktionen sind: Habe ich mich mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt? Wasche ich mich nicht gründlich genug? Was wird mein Freund jetzt von mir denken? Nicht nur junge Frauen stellen sich diese Fragen und gehen aus Scham nicht zum Arzt. Diese Sorgen sind aber vollkommen grundlos, auch wenn ein Scheidenpilz unangenehm ist, er lässt sich einfach, schnell und sicher behandeln.

    Was ist ein Scheidenpilz?

    Ein Scheidenpilz ist eine Infektionskrankheit, an der in Deutschland schätzungsweise 75 % der Frauen mindestens einmal in ihrem Leben erkranken. Ein Scheidenpilz, auch Vaginalpilz oder Vaginal-Mykose genannt, kann Frauen in jedem Alter treffen, aber in der Hauptsache sind es junge Frauen, die daran erkranken. Die Infektion sorgt für eine Entzündung zum einen in der Schleimhaut der Scheide und zum anderen an der Vulva und das führt zu Symptomen wie Jucken und Brennen. Keine andere Infektion bei Frauen tritt so häufig auf wie der Scheidenpilz.

    Welche Ursachen für Scheidenpilz gibt es?Scheidenpilz-Ursache

    Wie der Name es schon verrät, die Ursachen beim Scheidenpilz sind in Pilzen, genauer gesagt in Hefepilzen zu finden. Da sich Pilze in einem feuchten und warmem Umfeld besonders wohl fühlen, finden sie in den weiblichen Geschlechtsorganen, in denen eine Temperatur von 37° Grad herrscht, optimale Bedingungen vor, und sie fangen an sich auszubreiten. Es ist der sogenannte Candida albicans Hefepilz, der besonders häufig auftritt und der in bis zu 90 % aller Infektionen für einen Scheidenpilz verantwortlich ist. In 5 % bis 10 % ist es aber auch der Hefepilz Candida glabrata, der einen Scheidenpilz auslöst. Der Arzt kann an Hand eines Abstrichs schnell erkennen, welcher Pilz an der Vaginal-Mykose konkret Schuld ist.

    [button width=“full“ color=“pink“ link=“http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&index=drugstore&keywords=scheidenpilz&linkCode=ur2&tag=amazon-gm-21″ size=“small“ align=“center“ font_weight=“bold“ radius=“5″ icon=“brankic-icon-heart2″ target=“_blank“]Mittel gegen Scheidenpilz sind hier erhältlich! Werbung[/button]

    Wie entsteht ein Scheidenpilz?

    Pilze sind Mikroorganismen und sie sind in der Scheidenflora zu finden, wie zum Beispiel auch Milchsäure Bakterien. Normalerweise leben diese Organismen in einem natürlichen Gleichgewicht und sie besiedeln vor allen Dingen die Haut und auch die Schleimhaut. Das alleine sorgt aber noch nicht für eine Infektion, diese entsteht erst dann, wenn der pH-Wert unter 4,5 fällt, denn dann können die Pilze ungeniert wachsen und die an sich gesunde Scheidenflora gerät vollkommen aus dem Gleichgewicht. Aus den harmlosen Pilzen werden durch eine stetige Vermehrung plötzlich Krankheitserreger, die dann schließlich zu einem Scheidenpilz führen.

    Welche Faktoren begünstigen das Wachstum der Pilze?

    Frauen, die ein geschwächtes Immunsystem haben, weil sie vielleicht gerade eine Erkältung hinter sich hatten, sind besonders gefährdet, wenn es um den Scheidenpilz geht. Schwankungen im Hormonhaushalt wie sie bei einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren vorkommen, aber auch die Einnahme der Pille und eine Stoffwechselerkrankung wie Diabetes gehören zu den Faktoren, die einen Scheidenpilz begünstigen. Es gibt noch weitere Faktoren wie zum Beispiel bestimmte Medikamente, die zu einem Scheidenpilz führen können. Besonders Antibiotika, die unter anderem zur Behandlung von Entzündungen der Blase oder der Gebärmutter zum Einsatz kommen, können eine Infektion und damit den Scheidenpilz auslösen.

    Frauen, die Medikamente wie Kortison einnehmen müssen, schwächen ihr Immunsystem und der Scheidenpilz nutzt diese Gelegenheit, um sich zu entwickeln und auszubreiten. Auch wenn es für viele Frauen vielleicht ein wenig komisch klingt, aber der Scheidenpilz wird auch durch eine übertriebene Hygiene im Intimbereich begünstigt. Vor allem Intim-Sprays, aber auch häufige Scheidenspülungen verändern auf Dauer die natürliche Scheidenflora und sorgen für eine Infektion. Zwei weitere Faktoren sind Unterwäsche aus synthetischen Fasern und zu eng sitzende Hosen. In eher seltenen Fällen können eine zu zuckerhaltige Nahrung und auch Stress dafür sorgen, dass es zu einem Scheidenpilz kommt.

    Die Scheidenpilz Symptome

    Ein starker Juckreiz, ein schmerzhaftes Brennen sowie ein cremiger gelblich-weißer oder leicht bröckliger Ausfluss gehören zu den typischen Symptomen bei einer Infektion mit einem Scheidenpilz. Charakteristisch sind aber auch Rötungen und Schwellungen an der Scheide und der Vulva. Bei einigen Frauen kann es zudem zu Hautausschlägen, zu Pusteln und kleinen Bläschen im äußeren Intimbereich kommen und die Schleimhaut kann Risse zeigen. Schmerzen beim Verkehr und beim Wasserlassen können ebenfalls Symptome für einen Scheidenpilz sein. Bei jeder Frau treten die Symptome unterschiedlich stark auf und auch nicht alle auf einmal. Es gibt Frauen, die haben kaum Beschwerden und erst bei einer Routineuntersuchung beim Frauenarzt wird der Scheidenpilz festgestellt.

    Wie wird Scheidenpilz erkannt?

    Gewissheit ob es sich um einen Scheidenpilz handelt, kann es nur durch eine Untersuchung beim Arzt gehen. Der Gynäkologe kann auf den ersten Blick auf die Schleimhaut der Vulva einen Scheidenpilz diagnostizieren. Um die Diagnose endgültig abzuklären, wird ein Abstrich an der Scheidenwand gemacht, der dann unter dem Mikroskop analysiert wird. Im Labor wird der Abstrich untersucht und die Pilzfäden und Sprosszellen verraten dem Arzt dann, um welche Art des Scheidenpilzes es sich handelt und welche Therapie infrage kommt.

    Wie wird ein Scheidenpilz behandelt?

    Weiß der Arzt, um welche Art des Pilzes es sich handelt, dann kommt ein spezielles Medikament zum Einsatz. Bei diesen Medikamenten handelt es sich um ein sogenanntes Antimykotika, das den Scheidenpilz daran hindert, weiter zu wachsen und sich auszubreiten. Die Wirkstoffe wie zum Beispiel Imidazole, Miconazol, Fenticonazol, Nystatin oder Flucanzol töten den Scheidenpilz in der Regel sehr schnell ab. Verabreicht werden die Mittel gegen Scheidenpilz entweder in Form von Vaginal-Tabletten oder sie werden als Zäpfchen mithilfe eines Applikators in die Scheide eingebracht. Um die Behandlung noch zu unterstützen, kann auch eine Creme oder eine spezielle Salbe auf die Scheide aufgetragen werden.


    Folgende Mittel gegen Scheidenpilz können wir empfehlen

    Canesten Gyn 3 Tage Kombipackung

    • apothekenpflichtig
    • Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Dieses Produkt darf nicht an Personen unter dem gesetzlichen Mindestalter abgegeben werden.
    Preis ab 9 Euro
    [button color=“pink“ link=“http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&index=drugstore&keywords=canesten&linkCode=ur2&tag=amazon-gm-21″ size=“small“ align=“center“ font_weight=“bold“ radius=“5″ icon=“brankic-icon-heart2″ target=“_blank“]Hier günstig erhältlich! Werbung[/button]

     


     

    Multi-Gyn ActiGel, 50 ml

    • PZN-04952648
    • 50 ml Gel
    • freiverkäuflich
    Preis ab 11,95 Euro
    [button color=“pink“ link=“http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&index=drugstore&keywords=multi-gyn-actigel&linkCode=ur2&tag=amazon-gm-21″ size=“small“ align=“center“ font_weight=“bold“ radius=“5″ icon=“brankic-icon-heart2″ target=“_blank“]Hier günstig erhältlich! Werbung[/button]


     

    Eine Behandlung mit Creme, Salbe, Zäpfchen oder Tablette kann je nach Schwere der Infektion zwischen einem und sechs Tagen dauern. Wenn die erste Therapie nicht den gewünschten Erfolg hat, dann muss die Therapie wiederholt werden. Ist die Infektion aber besonders hartnäckig, dann kann der Arzt auch eine orale Therapie mit Antibiotika verordnen. In der Regel ist der Scheidenpilz nach der entsprechenden Therapie verschwunden und Folgeschäden gibt es nicht.

    Wie kann einem Scheidenpilz vorgebeugt werden?

    Damit es erst gar nicht zu einem Scheidenpilz kommt, gibt es verschiedene Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensweisen. Dazu gehört unter anderem eine zwar regelmäßige, aber auch richtige Hygiene für den Intimbereich, das Tragen der richtigen Kleidung und vorbeugende Maßnahmen mit Milchsäurebakterien. Es sind die stark parfümierten Seifen, Sprays und Intimwaschlotionen, die häufig der Auslöser für eine Infektion mit einem Scheidenpilz sind. Sie schädigen das empfindliche Gleichgewicht der Scheidenflora und sie sorgen dafür, dass sich die Scheidenpilzerreger ohne Probleme vermehren können.

    Der Intimbereich sollte ausschließlich mit lauwarmem Wasser, einer pH-neutralen Seife und einer Lotion gewaschen werden, die Milchsäurebakterien enthält. Für die Toilettenhygiene gilt, mit dem Toilettenpapier sollte grundsätzlich von vorne nach hinten und nicht in umgekehrter Richtung gewischt werden. Während der Periode sollte darauf geachtet werden, dass nur luftdurchlässige Slipeinlagen oder Binden getragen werden. Sind die Einlagen oder Binden mit Kunststoff beschichtet, dann kann das zu einem Flüssigkeitsstau führen und in der Folge kann sich eine Infektion bilden. Zudem ist es ratsam, in den letzten Tagen der Regelblutung nur kleine Tampons zu verwenden, denn auch das kann effektiv vor einer Infektion schützen.

    Besonders an heißen Sommertagen ist es wichtig, keine zu eng anliegende Kleidung zu tragen, denn wenn die Hosen zu eng sind, dann begünstigt das zusammen mit den heißen Temperaturen die Entstehung des Scheidenpilzes.

    Bildnachweis: Shutterstock / © ruigsantos

  • Kindheitsträume hinterlassen bleibende Spuren

    Kindheitsträume hinterlassen bleibende Spuren

    Das französische Institut für Gesundheit „Inserm“ hat untersucht, welche Folgen Kindheitserfahrungen auf den gesamten Lebensweg haben. Es wurden Daten einer britischen Langzeitstudie analysiert. Insgesamt wurden Informationen von 7500 Personen ausgewertet. Das Ergebnis fällt eindeutig aus. Männer und Frauen, die mindestens zwei traumatische Erlebnisse im frühen Kindesalter hatten, neigen stark dazu im Erwachsenenalter mit gesundheitlichen und sozialen Problemen zu kämpfen.

    Trauma in der Kindheit

    Die Analyse befasst sich mit Personen, die im Alter zwischen sieben und sechzehn Jahren mindestens zwei Erlebnisse hatten, die einen negativen Einfluss auf das psychische Wohlbefinden hatten. Dabei geht es zum Großteil um Vernachlässigungen, ein Elternteil ist Alkoholiker oder auch psychisch erkrankte Elternteile. Hinzu kommen schwerwiegende Vorfälle wie Missbrauch.

    Anschließend wurde der weitere Lebensweg untersucht und verschiedene Daten der Gegenwart analysiert. Wie ist die finanzielle Situation? Welche Schulbildung haben die Betroffenen? Wie ist der gesundheitliche Zustand. Aus diesen Informationen kann die sogenannte allostatische Last errechnet werden. Diese beschreibt die Folgen, die durch Stress verursacht werden.

    Schlechte Bildung und Übergewicht

    Es konnte deutlich aufgezeigt werden, dass die betroffenen Personen eine sehr hohe allostatische Last haben. Sowohl Männer als auch Frauen sind betroffen. Drei Punkte stechen in allen Gruppen besonders hervor.

    Ungesundes Leben        Nahezu alle Probanden führen einen sehr ungesunden Lebensstil. Der Prozentsatz der Raucher ist bei den Männern und den Frauen wesentlich höher als in den Vergleichsgruppen. Übergewicht und eine unausgewogene Ernährung sind zu erkennen. Die Personen treiben kaum oder zu wenig Sport. Hinzu kommen hoher Alkoholkonsum und Drogenmissbrauch. Auch hier sind die Zahlen erschreckend hoch. Dieser Lebensstil führt zu einer Erhöhung von Krankheitsbildern. Diabetes, Herzkrankheiten und Krebsdiagnosen betreffen viele der analysierten Personen.

    Bildung                                Erschreckend ist auch die hohe Zahl der Personen mit einem sehr niedrigen Bildungsstand. Es gibt kaum Akademiker und viele haben nur eine grundlegende schulische Ausbildung. Weiterführende Bildungswege werden oft abgebrochen oder gar nicht erst begonnen. Dementsprechend hoch ist die Rate der Arbeitslosen und Geringverdiener.

    Armut                                  Bedingt durch die schlechte Bildung, ist die finanzielle Situation häufig sehr schlecht. Das soziale Umfeld ist geprägt von Armut. Häufig haben die Partner einen ähnlich niedrigen Bildungsstand und ein ähnlich geringes Einkommen.

    In der Summe ergeben diese und andere Faktoren eine hohe allostatische Last. Es ist schwer für die Betroffenen, dem Kreis der Armut zu entfliehen.

    Wichtige Erkenntnisse für Trauma-Patienten

    Diese Daten machen es deutlich, wie wichtig es ist, Kinder in einer sicheren und geschützten Umgebung aufwachsen zu lassen. Es ist leider nicht immer möglich, Kinder frühzeitig aus einer bestimmten Situation zu retten. Wird man auf die Probleme aufmerksam, so ist es oft zu spät. Selbst dann steht nicht immer Hilfe zur Verfügung. Trauma-Behandlungen werden nur dann von der Krankenkasse übernommen, wenn von einem Psychologen eine akute Notwendigkeit bescheinigt wurde. Wird das Trauma durch ein Elternteil oder beide Elternteile verursacht, nehmen diese nicht unbedingt wahr, dass das Kind Hilfe benötigt.

    Es ist dabei nicht immer körperliche Gewalt, welche die Kinder negativ beeinflusst. Ist das familiäre Umfeld durch Alkohol zerrissen und hat man keinen Rückhalt von den eigenen Eltern, hinterlässt dies bleibende Narben. Eine Behandlung ist ein sehr gutes Hilfsmittel, um die psychischen Probleme zu beheben. Die Studie zeigt auch auf, dass Kinder, die in Behandlung waren, eine bessere Chance auf eine erfolgreiche Zukunft haben.

    Auswirkungen auf unsere Gesellschaft

    Wachsen die Trauma-Kinder also zu Erwachsenen heran, die einer hohen allostatischen Last ausgesetzt sind, ist die gesamte Gesellschaft davon betroffen. Ein niedriger Bildungsstand verursacht ein geringes Einkommen. Dies wirkt sich negativ auf die Lebensumstände aus. Die Personen sind häufiger krank, neigen zu exzessivem Missbrauch von narkotischen Substanzen und haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, sich in ein kriminelles Umfeld zu begeben.

    Kinder aus solchen Familien sehen sich nun den gleichen Problemen gegenüber, die bereits ihre Eltern erlebt haben. Alkoholmissbrauch in der Familie, fehlende Elternteile und Vernachlässigung. Auch hier bleibt das Trauma unbehandelt und die Zukunft dieser Kinder wird denen ihrer Eltern in vieler Hinsicht gleichen. Dieser Kreis muss durchbrochen werden.

    Studien wie diese können als Grundlage genutzt werden, um Präventionen voranzutreiben. Programme, die sich gezielt damit befassen, Kinder zu schützen und ihnen die notwendige Hilfe zu geben. Auch Erwachsene können Hilfe in Anspruch nehmen. Vor allem im Bereich des Alkohol- und Drogenmissbrauchs gibt es sehr gute Hilfsnetzwerke.

  • Volkskrankheit Rückenschmerzen – OP ist nicht immer die Lösung

    Volkskrankheit Rückenschmerzen – OP ist nicht immer die Lösung

    Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass 9,2 % aller Krankenfehltage am Arbeitsplatz durch Rückenschmerzen verursacht werden. Neben akuten Bandscheibenvorfällen sind es vor allem Rückenschmerzen, die zeitlich begrenzt auftreten. Spezialisten sagen, dass ein Großteil dieser 40 Millionen Fehltage durch ein aktives Zutun der Betroffenen vermieden werden kann. Eine Operation ist für viele Patienten der einzige Ausweg. Aber nicht immer ist es nötig, sich unter das Messer zu legen.

    Was verursacht Rückenschmerzen?

    Es gibt kaum eine Person, die nicht früher oder später mit Rückenschmerzen zu kämpfen hat. Es spielt dabei keine Rolle aus welcher sozialen Schicht oder welchem beruflichen Umfeld man kommt. Auch die Altersklassen sind sehr verschieden. Es gibt bereits 20-Jährige, die mit starken Schmerzen leben. In den wenigsten Fällen handelt es sich bei dem Verursacher der Schmerzen um eine angeborene Fehlentwicklung der Wirbelsäule oder einen Bandscheibenvorfall. Zumeist ist es die Summe aus diversen Faktoren, die unseren Alltag bestimmen. Zu wenig Bewegung und Übergewicht können die Wirbelsäule belasten. Aber auch das Ausführen einer einseitigen Tätigkeit oder bestimmte Sportarten verursachen Rückenschmerzen. Dies gepaart mit einer schwachen Muskulatur und einer schlechten Haltung, kann Schmerzen hervorrufen, deren Ursache nicht auf einem Röntgenbild zu erkennen ist.

    Es ist schwer, eine konkrete Zahl zu nennen, wie hoch der Anteil der Patienten ist, der Rückenschmerzen aufgrund dieser Probleme erlebt. In diesem Bereich erhalten die Personen oft eine Behandlung durch einen Hausarzt. Bei den Krankenkassen werden Standardbehandlungen und Schmerzmittel eingereicht, diese lassen leider keine Aussage zum Behandlungsgrund zu.

    Unspezifische Rückenschmerzen behandeln

    Da der Auslöser in diesen Fällen nur schwer zu ermitteln ist, ist eine konkrete Lösung nicht immer einfach zu finden. Fachärzte raten aber erst einmal davon ab, sich gleich auf eine Operation einzulassen. Die Deutschen sehen einen operativen Eingriff als eine gute Wahl. Dieser ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn es ein Problem an der Wirbelsäule oder der Bandscheibe gibt. Bei den unspezifischen Schmerzen im Rückenbereich ist der Einsatz konservativer Therapien die erste Wahl.

    Hat man die Diagnose der unspezifischen Rückenschmerzen, stehen eine Reihe von Behandlungsmethoden zur Verfügung. Die bekanntesten und am häufigsten eingesetzten sind ganz klar Massagen und ein Besuch beim Chiropraktiker. Ein gezieltes Training und spezielle Übungen können Linderungen schaffen. Eine recht erfolgreiche Methode ist die Akupunktur. Auch wird Osteopathie immer weiter anerkannt. Bei diesen Fällen ist es aber häufig so, dass die Krankenkassen die Behandlungen nicht übernehmen. Es ist eine Zusatzversicherung notwendig.

    Krankenzusatzversicherung für alternative Behandlungen

    Da die unspezifischen Rückenschmerzen viel Raum zur Spekulation über den Auslöser lassen, ist es nicht immer klar, welche Hilfe effektiv ist. Patienten testen viele Möglichkeiten aus und stellen fest, dass die klassische Schulmedizin nicht immer ausreicht. Daher greifen diese Patienten gern auf Akupunktur oder andere alternative Heilmethoden zurück. Weder die gesetzlichen noch die privaten Krankenkassen übernehmen diese Art der Behandlungen. Hier ist eine Zusatzversicherung notwendig. Diese deckt die Kosten für Heilpraktiker, Naturmedizin und weitere Optionen ab. Die Zusatzversicherung muss aber abgeschlossen sein, bevor die Diagnose gestellt ist. Eine bestehende Krankheit kann zumeist nicht nachträglich abgesichert werden. Es gibt mittlerweile viele Anbieter, die eine solche Police anbieten. Ein Vergleich der einzelnen Angebote lohnt sich, da die Leistungen stark variieren können.

    Aktiv Vorbeugen

    Ein Grund für die hohe Zahl der Schmerzpatienten in diesem Bereich ist die Tatsache, dass der Rücken und die Wirbelsäule nicht aktiv gepflegt werden. Sie werden nicht als Problemzone erkannt, zumindest nicht, solange keine Schmerzen vorliegen. Und dabei ist es gar nicht so schwer vorzubeugen. Treppensteigen und nicht den Fahrstuhl nehmen ist eine effektive Methode, die Wirbelsäule in Bewegung zu halten. Langes Sitzen sollte vermieden werden. Ein Mal in der Stunde eine Runde um den Schreibtisch drehen, das macht bereits einen echten Unterschied. Auch die Bauchmuskulatur spielt eine Rolle in der Stabilität der Wirbelsäule. Ein paar Sit-Ups am Tag, und schon kann man seine Situation verbessern.

    Operationen vermeiden

    Aus Fachkreisen hört man immer wieder, dass sich die Deutschen zu schnell für eine Operation entscheiden. Häufig wurden die konservativen und alternativen Heilpraktiken noch nicht gänzlich ausgeschöpft, der Termin für die OP ist aber bereits gesetzt. Auch lehnen sich die Patienten gern zurück und warten auf die Wunderbehandlung. Ein aktiver Lebenswandel ist nicht nur gut im Bereich der Prävention, auch für die Behandlung kann es wahre Wunder wirken.