Schlagwort: Leben

  • Sensation: Kann man Herzinfarkte ab sofort vorbeugen?

    Sensation: Kann man Herzinfarkte ab sofort vorbeugen?

    Herzinfarkte und Schlaganfälle sind nach wie vor ein heißes Thema. Es passiert nicht nur von einer Sekunde auf die andere, sondern es kann auch jeden von uns treffen. Egal, ob jemand raucht, viel Sport treibt oder sich gesund ernährt, eine Garantie gibt es für nichts. Wichtig in solch einer Situation ist, dass schnellstmöglich ärztliche Hilfe kommt. In der Regel sind die Folgen geringer, sofern früher mit der Behandlung begonnen wird. Nun haben Forscher in einer Untersuchung eine echte Sensation gemacht, denn es wurde ein neues und vor allem sicheres Anzeichen entdeckt. Mit dieser Erkenntnis ist es nicht ausgeschlossen, dass Herzinfarkte zukünftig besser behandelt beziehungsweise vorhergesagt werden können.

    Cholesterin als große Kristalle

    Der Hauptfokus der Untersuchung rund um Medizinprofessor George S. Abela bestand im Material, das die Herzkranzarterien verstopft. Das Ergebnis war etwas überraschend, denn es handelt sich wirklich um Cholesterin. Wie das geht? Ganz einfach: Dieser tritt hier in Kristallform auf. Die Wissenschaftler berücksichtigten über 240 Fälle, wobei in rund 89 Prozent verhärtetes Cholesterin die Ursache war. Sie sind eine Begleiterscheinung von Plaque-Bildung und sollen laut aktuellen Erkenntnissen aus Kalzium, Fett und weiteren Stoffen bestehen. Sobald die Verhärtung erfolgt, kommt es zu einer Verkalkung der Arterien. In bereits durchgeführten Studien konnte man außerdem nachweisen, dass sich Cholesterin bei der Verwandlung in den festen Zustand vergrößert. Diese Tatsache führt anschließend zu einer Verletzung der Arterienwand und demnach zu einer Blockierung des Blutflusses. Die Folge ist ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt.

    Medikamente könnten helfen

    Dank dieser Erfahrung weiß man nun, wie sich die Kristalle ausdehnen, entzünden und schließlich blockieren. Mit Medikamenten sollen sich diese auflösen und Schäden am Herzen vermeiden. Mögliche Optionen sind die Einnahme von Statinen (wird in der Regel bei einem zu hohen Cholesterin verschrieben) und die Einnahme von Aspirin (wirkt blutverdünnend). Ein regelmäßiger Check beim Arzt ist ebenfalls Pflicht. Eine entscheidende Rolle spielt die Lebensweise, denn mit Sport und einer gesunden Ernährung lässt sich das Risiko eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarkts von Haus aus mindern. Die Cholesterin-Kristalle haben weniger Chancen zu entstehen und der Alltag geht dank Ausdauer und Kondition leichter von der Hand. Im Ernstfall ist es aber gut zu wissen, dass die Forschung in diesem Bereich einen echten Meilenstein erreicht hat.

     

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  • Ernährung könnte Krebszellen bremsen

    Ernährung könnte Krebszellen bremsen

    Medien wollen stets Aufmerksamkeit. Aus diesem Grund arbeiten sie mit Schlagzeilen, die zum Lesen eines Artikels verführen sollen. Im besten Fall erhält der entsprechende Beitrag eine weltweite Bekanntheit, das Magazin dahinter profitiert. So in etwa spielte es sich mit US-Medien ab, die Überschriften wie „Ein Schlüssel für die Krebsvorbeugung?“ oder „Eine Waffe gegen metastasierende Krebszellen?“ verwendet haben. Zwar kam stets ein Fragezeichen am Ende zum Einsatz, aber trotzdem versprechen die Schlagzeilen zu viel. Lediglich ein Titel („Lebensmittel könnten die Ausbreitung von Krebs beeinflussen“) traf es auf den Punkt, diese stammte von der BBC News. Ausschlaggebend für diese Berichte war eine US-amerikanische-britische Studie, sie hat man in „Nature“ veröffentlicht (dabei handelt es sich um eine der renommiertesten Wissenschaftsjournale). Die Untersuchung konzentrierte sich auf Mäuse, die darauf untersucht worden sind, wie sich die Ernährung auf Krebszellen auswirkt. Das Ergebnis fiel zwar positiv aus, doch zu große Hoffnungen sind fehl am Platz.

    So verlief die Studie

    Labormäuse, die eine Form von Brustkrebs hatten und eine Behandlung nur schwer möglich war, bekamen Lebensmittel verabreicht, welche ausschließlich einen geringen Anteil des Eiweißbausteins Asparagin hatten. Dies war beziehungsweise wäre für uns Menschen gar nicht so einfach, denn der Eiweißbaustein findet sich zum Beispiel in Erdäpfel, Spargel, Geflügel, Nüssen und Meeresfischen wieder (also in nahezu jedem bekannten Lebensmittel). Doch zumindest das Ergebnis entschädigte, denn auch wenn der eigentliche Tumor keinen Effekt zeigte, konnte man eine deutlich geringere Bildung an Metastasen nachweisen. Zum Vergleich machte man die Gegenprobe mit viel Asparagin, und tatsächlich waren es in diesem Fall um einige Tochtergeschwüre mehr. Für die Forscher heißt das: Brustkrebszellen benötigen den Eiweißbaustein, um die Bildung von Metastasen zu realisieren. Es gibt außerdem immer mehr Hinweise, dass manche Tumore auf bestimmte Inhaltsstoffe aus unserer Ernährung angewiesen sind.

    Die Hoffnung auf neue Produkte

    Sollte man das Ergebnis auch auf den Menschen übertragen können, dann wäre die Herstellung von asparaginarmen Spezialgetränken denkbar. Sie könnte man zum Beispiel zusätzlich zu einer Krebstherapie verabreichen, sodass die Chance auf Heilung steigt. Noch ist es aber leider nicht so weit, man spricht aber trotzdem von einem „zukünftigen Hoffnungsgebiet“.

     

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  • Wespenstich – so behandeln Sie ihn richtig

    Wespenstich – so behandeln Sie ihn richtig

    Dass ein Wespenstich gefährlich sein kann, ist zwischenzeitlich vielen Menschen bekannt. Doch bei der Behandlung fallen immer noch Fehler auf.

     

    So schützen Sie sich vor einem Wespenstich

    Insbesondere im Sommer sind wir nicht sicher vor einem Wespenstich. Jener kann nicht ausschließlich für Personen mit einer Insektenstichallergie für das Leben bedrohlich sein. Der Stich einer Wespe verursacht nicht nur Schmerzen. Sondern kann im schlimmsten Fall tödlich enden.

    Damit es möglichst erst gar nicht dazu kommt, sollten Sie Nahrung nicht offen herumstehen lassen. Denn Wespen auf der Nahrungssuche sehen dies als Einladung an, sich hier niederzulassen. Halten Sie sich nicht in der Nähe von Abfällen und Mülltonnen auf. Wenn Sie sich im Garten aufhalten, entfernen Sie Fallobst in regelmäßigen Abständen. Denn dieses lockt Wespen an. Ernten Sie am besten Ihr Obst nicht zu spät. Ideal schützen können Sie sich auch mittels Feuer und Rauch. Beispielsweise fanden Fachleute heraus, dass sich angezündetes Kaffeepulver gut bewährt hat.

     

    Was können Sie bei einem Wespenstich tun?

    Sofern Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen von einer Wespe gestochen wurden, saugen Sie auf keinen Fall das Gift mit dem Mund aus! Stattdessen kühlen Sie die betroffene Stelle. So können Sie eine schnelle Verbreitung des Gifts verhindern. Experten verweisen auf Hausmittel. Dabei sind insbesondere Aloe Vera, frischer Spitzwegerich, Öl der Gewürznelke und Zwiebeln interessant. Aber auch Wickel aus Essigwasser und Tonerde lindern die Beschwerden. Ferner können Gartenkräuter, wie Basilikum oder Petersilie, helfen.

    Mithilfe eines speziell gegen Insektenstiche entwickeltem Wärmegeräts soll sich das Gift der Wespe ebenfalls zerstören lassen. Auf jeden Fall ist ein Kratzen der betroffenen Hautstelle zu vermeiden. Ansonsten können Bakterien durch die Wunde eindringen.

     

    Auch Nicht-Allergikern droht Lebensgefahr

    Wenn Sie gegen Wespenstiche allergisch sind, überprüfen Sie unbedingt die Vollständigkeit Ihrer Notfallapotheke! Und tragen Sie diese stets bei sich. Für Nicht-Allergiker droht vor allem dann Lebensgefahr, wenn der Wespenstich im Bereich des Rachen- oder Mundraums erfolgt ist. Lutschen Sie in diesem Fall sofort Eis und suchen Sie einen Arzt auf. Bedingt durch die Schwellungen können Atemprobleme auftreten.

  • Restless Legs Syndrom – Grund für schlaflose Nächte

    Restless Legs Syndrom – Grund für schlaflose Nächte

    Rund jede zehnte Person ist vom so genannten Restless Legs Syndrom betroffen. Insbesondere nachts sorgen die zuckenden Beine oftmals für schlaflose Nächte. Neben den Zuckungen gesellen sich oftmals noch Schmerzen in den Beinen hinzu. Meistens haben die betroffenen Menschen das unmittelbare Bedürfnis, sich zu bewegen. Aus diesem Grund laufen zahlreiche vom Restless Legs Syndrom Betroffene jede Nacht etliche Kilometer. Ausschließlich so lassen sich die Missempfindungen und Schmerzen aushalten. Die daraus resultierenden Schlafstörungen können sich langfristig negativ auf die Gesundheit auswirken.

     

    Hauptsächlich Schwangere und ältere Menschen vom Restless Legs Syndrom betroffen

    Häufig sind Schwangere wie auch ältere Menschen von zuckenden, schmerzenden Beinen betroffen. Sehr oft findet sich das Rest Legs Syndrom auch in Kombination mit einer Polyneuropathie. Neueste Forschungen weisen auf eine Störung während der Übertragung von bestimmten Botenstoffen im Rückenmark wie auch im Gehirn hin. Dafür können genetische Ursachen verantwortlich zeichnen. Aber auch Funktionsstörungen im Bereich der Nieren, Eisenmangel und unterschiedliche Medikamente kommen als Auslöser in Betracht.

     

    Behandlungsmöglichkeiten

    Sofern die Ursachen des Syndroms in Medikamenten bedingt sind, geht dieses wieder zurück, sowie diese abgesetzt werden. Alle weiteren Ursachen lassen sich symptomatisch durch die Schulmedizin behandeln. Somit ist es ratsam, bei einer stark beeinträchtigten Lebensqualität durch auftretende Schlafstörungen eine professionelle Behandlung einzuleiten. Bislang existieren noch keine vollständigen Heilungsmöglichkeiten. Allerdings kann eine rechtzeitige Therapie zur wesentlichen Linderung der Symptomatik beitragen. Betroffene Personen können anschließend wieder ein nahezu normales Leben führen.

     

    Seitens der DGSM – Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin – werden Anstrengungen unternommen, stetig bessere Therapiemöglichkeiten zu finden. Dafür ist es notwendig, sämtliche symptomatische Ursachen auszuschließen, ehe mit einer medikamentösen Behandlung begonnen werden kann. Die neurologische Chefärztin Professor Svenja Happe – Klinik Maria Frieden Telgte – äußert sich hierzu insofern, dass es sich lohnt, auch bei keiner vorliegenden Eisenmangelanämie Eisenpräparate zu verabreichen. Denn im weiteren Verlauf von Behandlungen erhalten Patienten mit dem Restless Legs Syndrom den Tipp, auf Alkohol und Kaffee zu verzichten. Stattdessen sollten diese bestimmte Schlafregeln beachten. In Ausnahmefällen können auch Antidepressiva und Neuroleptika zum Einsatz kommen.

     

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  • Inhaltsstoffe in Orangen schützen vor Erblindung

    Inhaltsstoffe in Orangen schützen vor Erblindung

    Forschern zufolge können die Inhaltsstoffe in Orangen vor Erblindung schützen. Und zwar bei einem regelmäßigen Genuss der gesunden, wohlschmeckenden Frucht.

     

    Altersbedingte Makuladegeneration häufigste Ursache für Erblindung

    Wenn Sie an Makuladegeneration leiden verlieren Sie langsam Ihr Sehvermögen. Objekte lassen sich dann nicht mehr klar erkennen. Gemäß einer aktuellen Studie von australischen Wissenschaftlern vom Westmead Institute for Medical Research schützen die Inhaltsstoffe in Orangen bei einem regelmäßigen Verzehr effektiv vor Blindheit im Alter. Veröffentlicht finden Sie die Studienresultate im „American Journal of Clinical Nutrition.“

    Im Rahmen der Studie wurden Daten von erwachsenen Personen über 15 Jahre lang ausgewertet. Dabei stammen die Daten aus einer der größten epidemiologischen Studien – der Blue Mountains Eye Study. Darin enthalten sind unter anderem Informationen zum Lebensstil und von den Menschen entwickelte Krankheiten.

     

    Inhaltsstoffe in Orangen können Erblindungsrisiko um 60 Prozent mindern

    Wenn Sie wenigstens jeden Tag eine Orange verzehren, können Sie im Alter Ihr Risiko zu erblinden reduzieren. Medizinern zufolge können in Orangen enthaltene Inhaltsstoffe wie Flavonoide dazu beitragen. Auf jeden Fall zeigt die Studie ein geringeres Risiko im Alter ab 60 Jahren zu erblinden. Dr. Bamini Gopinath – Studienautor – erklärt dies im Vergleich zu Personen, die keine Orangen essen.

     

    Welche anderen Nahrungsmittel können ähnliche Wirkungen aufweisen?

    Die in Orangen enthaltenen Vitamine A, C und E zeigen sich vorteilhaft für die menschlichen Augen. Denn Flavonoide sind Antioxidantien mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Sie kommen nicht nur in gesunden Orangen vor, sondern auch in einer Vielzahl von Gemüsen und Früchten.

    Allerdings fanden die Forscher heraus, dass Flavonoide in Äpfeln, Rotwein und Tee beispielsweise diese Wirkung nicht aufweisen. Jedoch Nahrungsmittel mit Vitamin C und E sowie Inhaltsstoffen wie Lutein, Zink und Omega 3-Fettsäuren können eine frühzeitige Erblindung reduzieren. Das können Lebensmittel sein wie Blattgemüse. Aber auch ölhaltiger Fisch oder Proteinquellen erweisen sich als hilfreich. Proteine finden Sie hauptsächlich in Austern, Bohnen, Eier, Nüsse, Schweinefleisch und Zitrusfrüchten.

  • Hitze im Sommer beeinflusst Denkvermögen

    Hitze im Sommer beeinflusst Denkvermögen

    Hitze im Sommer beeinflusst unser Denkvermögen negativ. Dies geht aus einer aktuellen Studie zur Wirkung der sommerlichen Temperaturen auf die Hirnleistung hervor.

     

    Wie sich Hitze im Sommer auf das menschliche Denkvermögen auswirkt

    Steigende Temperaturen im Sommer können sich negativ auf unser Gehirn auswirken. Jene negativen Effekte können auch dann noch anhalten, wenn die Temperaturen sich wieder im erträglichen Bereich befinden. Forscher der Harvard T.H. Chan School of Public Health wiesen dies nach. Sie können die Studienresultate im „PLOS Medicine“ in englischer Sprache nachlesen. Demzufolge führt sommerliche Hitze zu einer Verminderung der kognitiven Fähigkeiten sowie der Wahrnehmung beim Menschen.

     

    Hitze im Sommer wirkt sich auf Wahrnehmung aus

    Enorm hohe sommerliche Temperaturen können die körperliche Gesundheit des Menschen negativ beeinflussen. Besonders betroffen sind ältere Personen. Schauen wir jedoch auf die aktuelle Studie, stellen Forscher die Einflussnahme von extrem sommerlichen Temperaturen auf die Wahrnehmung auch unabhängig vom Lebensalter fest.

    Während der Studie sind 44 Studenten untersucht worden. Und zwar für eine Dauer von zwölf Tagen während sommerlicher Hitze im Jahr 2016. Nach fünf Tagen saisonaler Wärme trat an fünf Tagen starke Hitze auf. Während einer Gruppe mit Klimaanlage besser abschnitt, ließ die Wahrnehmung bei der zweiten Gruppe ohne Klimaanlage wesentlich nach.

     

    So wirkt Hitzewelle auch nach Temperaturabfall weiter

    In den beiden folgenden Tagen nahmen die Temperaturen ab. Die Wissenschaftler stellten trotz kühlerer Temperaturen fest, dass die negativen Wirkungen der Hitzephase anhielten. Das kann an der Bauart der Gebäude liegen. Denn diese speichern für gewöhnlich Wärme. Demnach lässt die Studie den Schluss zu, dass in den heißen Sommermonaten viele Menschen unter einer beeinträchtigten Wahrnehmung leiden. Wenn wir auf den Klimawandel schauen, kann sich diese Problematik künftig noch erheblich steigern.

    In Bezug auf dieses Problem geben die Forscher ihrer Hoffnung Ausdruck, dass sich künftig mehr Menschen Gedanken zum Klimawandel machen. Denn nicht nur die Umwelt leidet darunter. Auch wir Menschen sind persönlich von negativen Auswirkungen der Erderwärmung und extremer Sommerhitze betroffen.