Schlagwort: Leben

  • Warum schlafen auf der linken Seite gesund ist

    Warum schlafen auf der linken Seite gesund ist

    Schlafen ist ein wichtiger Bestandteil für ein gesundes Leben, denn nur wer ausreichend schläft, der schützt das Immunsystem und damit die Gesundheit. Aber nicht nur die Dauer und die Qualität des Schlafes sind von entscheidender Bedeutung, eine wichtige Rolle spielt auch die Seite, auf der geschlafen wird. Forscher haben jetzt entdeckt, warum es so gesund ist, auf der linken Körperhälfte zu schlafen.

    Links schlafen stärkt das Lymphsystem

    Das Lymphsystem ist so etwas wie der Mülleimer des Körpers. Das System transportiert alle Giftstoffe, Krankheitserreger wie Keime und Bakterien aus dem Blutkreislauf und befördert alle wichtigen Stoffe wieder zurück in die Blutbahnen. Damit das komplizierte System immer ohne Probleme arbeiten kann, ist die linke Seite während des Schlafes besser geeignet, die rechte Seite behindert den Transport.

    Die Verdauung wird gefördert

    Der Magen befindet sich im Körper auf der rechten Seite und wer auf dieser Seite schläft, der riskiert das der Magen sich auf die Bauchspeicheldrüse legt. In der Folge können die wichtigen Verdauungssäfte ebenso wenig fließen wie die Enzyme, das ist nur dann möglich, wenn der Magen frei liegen kann. Laut einer neuen Studie ist das Schlafen auf der linken Seite auch dann zu empfehlen, wenn man unter Sodbrennen leidet.

    Das Herz wird entlastet

    Wer auf der linken Körperhälfte nächtigt, der sorgt auch für seine Herzgesundheit. Die Hauptschlagader, die bis in den Bauchraum hineinreicht, ist leicht nach links gebogen. Wer auf der rechten Seite schläft, der belastet sein Herz unnötig, denn das Herz wird so gezwungen, bergauf zu pumpen, und das ist anstrengend.

    Die ideale Schlafposition für Schwangere

    Schwangere Frauen haben vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft nicht selten Probleme, die passende Schlafposition zu finden. Ideal ist die linke Körperhälfte, denn so kann die Gebärmutter keinen Druck auf die Leber ausüben. Auf diese Weise kann das Blut deutlich besser durch das ungeborene Kind fließen.

    Bild: © Depositphotos.com / elenathewise

  • Gibt es bald einen Impfstoff gegen gefährliche Krankenhauskeime?

    Gibt es bald einen Impfstoff gegen gefährliche Krankenhauskeime?

    Immer wieder sind gefährliche Krankenhauskeime in den Schlagzeilen. Alleine in den USA sterben an diesen Keimen jedes Jahr mehr als 15.000 Menschen, in Deutschland sind es pro Jahr rund 800 Patienten, die in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. In den meisten Fällen ist das Darmbakterium Clostridium difficile daran schuld und nicht selten geht es bei einer Infektion um Leben und Tod. Was das Bakterium so gefährlich macht, ist die Tatsache, dass es sich ständig verändert, und damit verlieren auch alle bekannten Antibiotika ihre Wirkung.

    Ein bestimmtes Molekül

    Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts haben jetzt ein Molekül entwickelt, das die Patienten in Krankenhäusern effektiv vor dem gefährlichen Bakterium schützen kann. Das Molekül ähnelt dem Zuckerpilz, wie er auf der Oberfläche von Bakterien vorkommt. Dieses Aussehen ruft daher eine sogenannte Immunantwort auf den Plan und regt den Körper dazu an, Antikörper zu produzieren. Am Molekül brachten die Wissenschaftler ein Gerüst aus Aminosäuren an, denn dieses Gerüst regt das Immunsystem zusätzlich an, aktiv zu werden und weitere Antikörper zu bilden. Entsprechende Versuche mit Mäusen waren bisher sehr erfolgreich.

    Auch eine Impfung ist möglich

    Mit dem neuen Molekül ist es möglich einen Antikörper herzustellen, der im Notfall zum Einsatz kommen kann, wenn ein Patient sich in der Klinik mit einem Krankheitserreger angesteckt hat. Die Forscher sehen aber auch in die Zukunft und halten es mittlerweile nicht mehr für unmöglich, auf der Basis des Moleküls einen Impfstoff zu entwickeln. Entsprechende Forschungen laufen bereits in Zusammenarbeit mit der Vaxxilon AG aus der Schweiz. Bislang ist es dreimal gelungen, Impfstoffe zu entwickeln, die auf Zucker basieren. So gibt es heute effektive Schutzimpfungen gegen die bakterielle Lungenentzündung sowie gegen die gefährliche Gehirnhautentzündung, und auch das Bakterium Haemophilus influenzae Typ b, was für kleine Kinder in den ersten fünf Lebensmonaten lebensgefährlich ist, wird mit einer auf zucker-basierenden Impfung ausgeschaltet.

    Bild: © Depositphotos.com / kalinovsky

  • Natürliche Sonnenschutzmittel für Erwachsene

    Natürliche Sonnenschutzmittel für Erwachsene

    Jeder, der sich ungeschützt der Sonnenstrahlung aussetzt, begibt sich in einen Risikobereich für seine Haut. Auch wenn Sonnenstrahlen für die Produktion von lebenswichtigem Vitamin D verantwortlich sind, sollte die Haut vor der direkten Einstrahlung geschützt werden. Einen gesunden Mittelweg gehen natürliche Sonnenschutzmittel für Erwachsene, denn sie ermöglichen die Produktion von Vitamin D und schützen zugleich die Haut vor schmerzhaftem Sonnenbrand.

    Warum natürliche Sonnenschutzmittel auswählen?

    Im Sommer kennen die meisten nur ein Ziel: Es geht direkt in die Sonne. Sonnenschein macht gute Laune und fördert die Produktion von lebenswichtigem Vitamin D. Über Vitamin D wird das körpereigene Immunsystem angekurbelt. Gerade empfindliche Haut kann nach wenigen Minuten eine schmerzhafte Rötung davontragen. Nicht zuletzt der Sonnenbrand stellt eine merkliche Gefahr für die Haut dar und gilt als eine der klassischen Risikofaktoren für Hautkrebs. Doch wie ist es möglich, der Haut die notwendige Sonne zu gönnen, ohne dabei das Risiko eines Sonnenbrands einzugehen? Natürliche Sonnenschutzmittel gehen den goldenen, sonnigen Mittelweg.

    Natürliche Sonnenschutzmittel auf einen Blick

    Es handelt sich hierbei um naturbelassene Öle und Pflegeprodukte, die ohne Probleme auch von Allergikern und sensiblen Hauttypen eingesetzt werden. Zudem können natürliche Sonnenschutzmittel mit Vitamin E auch vorzeitige Alterserscheinungen der Haut entgegenwirken. Einige der natürlichen Öle besitzen einen UV-Filter und statten die Haut mit einem gewissen Sonnenschutz aus.

    Sesamöl aus dem Reformhaus gilt als natürliches Sonnenschutzmittel, das ganze 30 % der UV-Strahlen absorbiert. Zudem sind in Sesamöl jede Menge Antioxidantien enthalten: Sie sind in der Lage, freie Radikale zu neutralisieren und vorzeitiger Hautalterung entgegenzuwirken.

    Schon gewusst? Eigentlich sind die freien Radikale die Schuldigen. Es handelt sich um aggressive Stoffe, die auch im Zusammenhang mit den Sonnenstrahlen entstehen und die Hautzellen schädigen. Das Ergebnis sind Falten und Trockenheitsfältchen im Gesicht.

    Natürliche Sonnenschutzmittel und Hautpflege durch Kokosöl

    Kokosöl gilt in Verbindung mit ätherischen Ölen nicht nur als natürlicher Mückenschutz, sondern auch als natürliches Sonnenschutzmittel für Erwachsene. 20 % der UV-Strahlen werden absorbiert. Zudem verleiht Kokosöl einen natürlichen, gesunden Glanz. Direkt nach dem Auftragen zieht das Öl in die tiefen Hautporen ein, ohne sie dabei zu verstopfen. Einen ebenso überzeugenden Sonnenschutzfaktor enthalten natürliche Sonnenschutzmittel, wie Oliven- und Erdnussöl. Im Vergleich dazu gilt Kokosöl als das viel leichtere Öl, das einen angenehmen und seidigen Film direkt auf der Haut erzeugt.

    Hanföl als natürliches Sonnenschutzmittel

    Ein weiteres, natürliches Sonnenschutzmittel ist Hanföl. Es hindert die Haut nicht daran, Vitamin D zu produzieren und ist ein wirkungsvoller UV-Schutz. Darüber hinaus zeigt Hanföl gerade bei beanspruchter und geschädigter Haut eine überraschende Wirkung. In diesem Zusammenhang empfehlen wir Shea-Butter, die der Haut neben einem leichten Lichtschutzfaktor auch viele wohltuende und pflegende Inhaltsstoffe liefert.

    Natürliche Sonnenschutzmittel selber herstellen

    Wie wäre es, natürliche Sonnenschutzmittel für Erwachsene einfach selber zu machen? Wählen Sie eines der Öle als Basis oder kombinieren gleich mehrere wirksame Öle miteinander:

    • 30 ml Kokosöl,
    • 24 ml Shea-Butter,
    • 3 ml Jojobaöl,
    • weitere 30 Tropfen eines ätherischen Öls und

    Die geheime Zutat für natürliche Sonnenschutzmittel ist Zinkoxid, da es in der Lage ist, über einen UV-Filter die schadhaften Strahlen zu absorbieren. Der Zusatz „non nano“ verweist auf die Größe der einzelnen Partikel, die nicht in die Hautporen eindringen, sondern auf der Oberfläche der Haut als Sonnenschutzmittel verbleiben. Je nach Höhe des Lichtschutzfaktors sollte eine unterschiedliche Menge an Zinkoxid kombiniert werden. So entsprechen 5 Prozent einem Lichtschutzfaktor von zwei bis fünf – wohingegen 20 % einem Lichtschutzfaktor von 20 und mehr entsprechen. Mithilfe dieser natürlichen Sonnenschutzmittel haben Sie die Gelegenheit, Ihre favorisierten Duftessenzen und ätherischen Öle zu einer verträglichen UV-Lotion zu kombinieren.

    Bild: © Depositphotos.com / zoomteam

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  • Studie: „Chancen und Risiken von GesundheitsApps“

    Studie: „Chancen und Risiken von GesundheitsApps“

    Ende April hat das Bundesministerium für Gesundheit eine Studie veröffentlicht, die sich mit der wachsenden Bedeutung von sogenannten Gesundheits Apps befasst hat. Wir wollen Ihnen die Studie, die vom Peter L. Reichertz Institut für medizinische Informatik erarbeitet wurde, in diesem Beitrag etwas genauer vorstellen und aufzeigen, welche Vor- und Nachteile Gesundheits Apps mit sich bringen.

    Mehr als 100.000 Gesundheits Apps

    Im Zeitalter der Digitalisierung boomt der App-Markt nach wie vor. In nahezu jedem Segment haben es die Smartphone-Anwendungen geschafft, sich zu etablieren. Sie bieten ihren Nutzern einen Mehrwert – sei dieser nun informativer oder unterhaltender Natur. Auch im Bereich Gesundheit gibt es inzwischen unzählige Apps, die beispielsweise zu mehr Bewegung und gesunder Ernährung anspornen sollen. Experten gehen davon aus, dass es rund 100.000 verschiedene Anwendungen in den App-Stores zu finden gibt.

    Die Zeiten, in denen die Apps „lediglich“ Schritte gezählt und den Puls gemessen haben, sind lägst vorbei. Mittlerweile können die Anwendungen weitaus mehr. Sie berechnen den Insulinwert von Diabetikern, wollen Depressionen frühzeitig erkennen und diagnostizieren, ob ein Leberfleck auf Hautkrebs hinweist.

    Was im ersten Moment nach einer attraktiven Auswahl klingt, ist vor allem alles: Verwirrung hoch 10! Eines dürfte nämlich jedem klar sein: Nicht jede dieser 100.000 Gesundheits Apps kann in der Praxis auch tatsächlich überzeugen. Das Problem ist, dass Laien die schwarzen Schafe oftmals nicht von den wirklich hochwertigen Apps unterscheiden können. Es ist eben nicht alles Gold, was glänzt. Besonders fatal: Bisher werden die Anwendungen für das Smartphone nicht auf ihre Qualität kontrolliert. Das bedeutet, dass jeder Entwicklung eine Gesundheits App auf den Markt bringen kann – auch dann, wenn diese nicht hält, was sie verspricht.

    Im Zuge der Veröffentlichung der Studie „Chancen und Risiken von Gesundheitsapps“ ließ Gesundheitsminister Hermann Gröhe verlauten: „Nötig sind klare Qualitäts- und Sicherheitsstandards für Patienten, medizinisches Personal und App-Hersteller. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass Produkte, die einen wirklichen Nutzen für Patienten bringen, schnell in die Versorgung gelangen.“ Und weiter: „Die […] Studie ist eine wichtige Grundlage für den Fachdialog mit Experten und Verantwortlichen im Gesundheitswesen, in den wir nun eintreten wollen.“

    Die Ergebnisse der Studie in der Zusammenfassung

    • Apps mit diagnostischem und therapeutischem Anspruch sind bisher die Seltenheit
    • Die hauptsächlichen Anwendungsgebiete sind Prävention und Gesundheitsförderung
    • Wie intensiv die Gesundheits Apps genutzt werden, kann bisher nicht belegt werden
    • Hinweise deuten aber darauf hin, dass sie einen positiven Effekt auf die Zunahme körperlicher Aktivität, die bewusste Ernährung und eine Kontrolle des Gewichts haben
    • Datenschutzrechtliche Anforderungen werden von Gesundheits Apps nicht immer eingehalten
    • Die Konzepte der einzelnen Gesundheits Apps sind sehr unterschiedlich. Ein einheitliches (Erfolgs-)Konzept konnte sich noch nicht durchsetzen
    • Die Studie „Chancen und Risiken von Gesundheits Apps“ empfiehlt, einheitliche Qualitätskriterien zu entwickeln, die als Orientierungshilfe für Nutzer dienen
    • Ärzte, Krankenkassen und andere professionelle Nutzer von Gesundheits Apps benötigen Richtlinien, um qualitativ hochwertige Anwendungen zu erkennen
    • Auch die Hersteller sollen Informationen erhalten, die eine qualitätsgesicherte Entwicklung ermöglichen sollen
    • Die Trennung zwischen Apps, die dem Medizinproduktrecht unterliegen und Apps, bei denen das nicht der Fall ist, gestaltet sich in der Praxis als außerordentlich schwierig
    • Eine erweiterte Ausarbeitung der Abgrenzungskriterien wird von den Autoren der Studie empfohlen
    • Hersteller der Apps sollen zusätzlich Stellung beziehen und den Zweck der Apps eindeutig bestimmen

    Information: Wenn Sie die gesamte Studie zu den Gesundheits Apps lesen wollen, können Sie das hier tun.

    Fazit: Nette Ergänzungen – aber nicht mehr

    Hochwertige Gesundheits Apps, die auch tatsächlich einen Mehrwert bieten, sind sicher nicht verkehrt und sollten nicht kategorisch verteufelt werden. Wenn uns eine Smartphone-Anwendung dazu animiert, mehr auf unser Gewicht zu achten und einen positiven Lebensstil zu führen, dann ist das durchaus löblich. Gleichzeitig muss an dieser Stelle jedoch auch noch einmal mit aller Deutlichkeit gesagt werden, dass keine App den Gang zum Arzt ersetzt. Dieser bleibt nach wie vor unersetzlich.

    Bild: © Depositphotos.com / ifeelstock

  • Treppenlifte – für mehr Bewegungsfreiheit im Alter

    Treppenlifte – für mehr Bewegungsfreiheit im Alter

    Viele Senioren haben Angst ihr vertrautes Zuhause verlassen zu müssen, nur weil die körperliche Fitness nachlässt. Was passiert, wenn die Treppe in den ersten Stock des Hauses zu hoch und die Treppe in den Garten zu steil wird? Bedeutet das den Umzug in ein Seniorenheim und den Abschied aus dem Haus, das viele Jahre ein Zuhause war? Nicht unbedingt, denn es gibt mit einem Treppenlift die Möglichkeit, Hindernisse leicht zu überwinden. Aber nicht nur für Senioren ist ein Treppenlift eine gute Lösung, auch wer bedingt durch eine Krankheit oder einen Unfall im Rollstuhl sitzt, kann mit der Hilfe eines Treppenlifts weiter ein selbst bestimmtes Leben führen.

    Den passenden Treppenlift finden

    Treppenlift ist nicht gleich Treppenlift, es gibt viele verschiedene Modelle, entweder mit einem Sitz oder mit einer Plattform und Modelle, die an der Wand oder auf den Stufen montiert werden. Welcher Treppenlift infrage kommt, das richtet sich immer nach der Beschaffenheit der Treppe, aber es gibt heute für fast jede Treppe die passende Lösung. Wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht, dann bietet sich ein Treppenlift an, ein Lift, der ideal für Menschen ist, die noch aus eigener Kraft aufstehen und sich hinsetzen können. Der Stehlift ist für diejenigen geeignet, die vielleicht aufgrund einer Arthrose in den Hüften oder den Knien Probleme beim Sitzen haben. Der Plattformlift ist die perfekte Lösung für alle Rollstuhlfahrer, die zum Beispiel eigenständig das Haus verlassen wollen.

    Die Voraussetzungen für den Einbau

    Es gibt nur sehr wenige Treppenmodelle, bei denen die Montage eines Treppenlifts nicht infrage kommt. Wenn die Wahl für den praktischen Lift gefallen ist, dann sollte zunächst ein Experte die Treppe in Augenschein nehmen, um festzustellen, welcher Treppenlift der Richtige ist. Wird der Lift an der Wand montiert, dann muss sicher sein, dass die Wand das Gewicht auch wirklich tragen kann. Außerdem muss sichergestellt werden, dass der Treppenlift den Stufenaufgang nicht zu schmal macht. Ein weiteres sehr wichtiges Kriterium ist, dass der Nutzer des Lifts ohne Gefahren ein- und aussteigen kann. Ist der Lift in Parkposition, dann darf er nicht zu viel Platz wegnehmen, und wenn das Raumangebot nicht allzu groß ist, dann bietet sich ein Lift an, dessen Sitz eingeklappt werden kann.

    Was kostet ein Treppenlift?

    Wer sich für einen Treppenlift interessiert, der möchte natürlich auch wissen, wie viel ein solcher Lift kostet. Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten, denn jeder Lift ist anders. Da Treppenlifte dazu beitragen, dass ältere Menschen und Menschen mit einer Behinderung barrierefrei und damit autonom leben können, werden Treppenlifte als kostengünstige Alternative zu einer Pflegeeinrichtung gesehen und entsprechend gefördert. Das heißt, wer einen Treppenlift in seinem Haus montieren möchte, der sollte sich im Vorfeld über eventuelle Fördergelder informieren, die die einzelnen Bundesländer vergeben. Auch die KfW-Bank, die Kreditbank für Wiederaufbau, fördert den Kauf und Einbau von Treppenliften, pro Wohneinheit übernimmt die Förderbank bis zu einem Betrag von 6250 Euro zehn Prozent des Kaufpreises.

    Zuschuss von der Pflegekasse

    Für Menschen, die eine Pflegestufe haben, kann die Pflegeversicherung zumindest einen Teil der Kosten für einen Treppenlift übernehmen. Nach einem Beschluss vom 1. Januar 2015 übernimmt die Pflegekasse einen Betrag von bis zu 4000 Euro, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Wenn ein Treppenlift für einen pflegebedürftigen Angehörigen geplant ist, dann ist es immer eine gute Entscheidung, mit der zuständigen Pflegekasse zu sprechen und sich beraten zu lassen, in welcher Höhe die Kasse die Kosten für den Kauf und die Montage übernimmt. In der Regel kommt es dann zu einer Einzelfallüberprüfung und wenn die Pflegekasse den Treppenlift bezuschusst, dann können die Angehörigen sehr viel Geld sparen.

    Bild: © Depositphotos.com / Voyagerix

  • Nachlassabwicklung – ein notwendiger Prozess

    Nachlassabwicklung – ein notwendiger Prozess

    Wenn ein Angehöriger stirbt, dann ist das für die Hinterbliebenen immer ein großer emotionaler Schock, aber nicht immer bleibt die Zeit, den Tod zu verarbeiten. Auch wenn die Verwandten Ruhe brauchen, um die Trauer zu bewältigen, es warten viele unaufschiebbare Termine, die erledigt werden müssen. So müssen nicht nur die Beerdigung organisiert und der Nachlass geregelt werden, es stehen auch Behördengänge auf dem Plan, die Bank muss benachrichtigt werden und vielfach müssen sich die Hinterbliebenen um die Auflösung des Haushaltes kümmern. Nicht selten fühlen sich die Verwandten dann überfordert und wissen nicht, was zuerst und was zuletzt getan werden muss. In diesem Fall bietet sich eine professionelle Nachlassabwicklung an, die Zeit, Ärger und vor allem viel Stress erspart.

    Welche Leistungen umfasst eine Nachlassabwicklung?

    Den Angehörten fehlen oft die Erfahrung und auch das Wissen, wie ein Nachlass korrekt abgewickelt wird, und daher ist es eine gute Entscheidung, den Nachlass von einem Spezialisten abwickeln zu lassen. Zu einer professionellen Nachlassabwicklung gehören unter anderem:

    • Die Auflösung des Haushaltes
    • Der Verkauf von Hausrat, eventuell auch von Schmuck, Kunstgegenständen oder Antiquitäten
    • Die Kündigung des Mietverhältnisses
    • Die Kündigung bei den zuständigen Versorgungsunternehmen, wie beispielsweise dem Stromversorger
    • Der Verkauf des Autos
    • Der Verkauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung
    • Die Auflösung der Konten im In- und Ausland
    • Die Regelung der Grabpflege

    Alle diese Dinge kosten die Hinterbliebenen viel Zeit, aber wenn zum Beispiel eine Wohnung nicht zeitnah ausgeräumt wird, dann kostet auch das bares Geld, denn die Miete läuft in diesem Fall weiter. Eine professionelle Nachlassabwicklung umfasst jedoch nicht nur die unmittelbaren Tätigkeiten, die nach einem Todesfall getan werden müssen, auch das Erbe muss geregelt werden.

    Eine Hilfe für die Erben

    Nach dem Tod eines Angehörigen muss nicht nur der Nachlass abgewickelt, sondern auch das Erbe geregelt werden. Erben ist nicht so einfach, wie es sich vielleicht anhört, denn an Streitigkeiten rund ums Erbe sind schon viele Familien zerbrochen. Wer mit einem professionellen Nachlassverwalter wie zum Beispiel der Hoerner Bank AG zusammenarbeitet, der kann die Probleme minimieren, die es vielfach um das Erbe gibt. So kümmert sich die Hoerner Bank AG  bei der Abwicklung des Erbes auch um alle erforderlichen Dokumente und Unterlagen, die für die Beantragung eines Erbscheins benötigt werden. Die Mitarbeiter des Bankhauses kümmern sich zudem um die Suche nach möglichen Erben, die im Ausland leben und unterstützen den Alleinerben bei Verwaltung des Erbes.

    Ein Partner für die Erbengemeinschaft

    Nicht nur für einen Alleinerben ist ein kompetenter Nachlassverwalter eine sehr große Hilfe, auch für eine Erbengemeinschaft ist die Zusammenarbeit mit einem Nachlassverwalter ein Vorteil. Ein kundiger und seriöser Nachlassverwalter kann im Vorfeld eventuelle Zwistigkeiten zwischen den Erben schlichten und die Regelung des Erbes in eine Richtung lenken, mit der alle Mitglieder einer Erbengemeinschaft einverstanden sind. Es muss jedoch immer die Voraussetzung gegeben sein, dass sich die Erben mit der Abwicklung durch einen Nachlassverwalter einverstanden erklären. Wenn das der Fall ist, dann kann der Nachlass ohne Ärger und ohne Streit geregelt werden. Wie bei einem Alleinerben, so kümmert sich der Nachlassverwalter auch bei einer Erbengemeinschaft um die notwendigen Behördengänge, um den Verkauf der Wertgegenstände des Verstorbenen und um die Auflösung des Haushalts. Die Erben haben so immer die Gewissheit, dass nichts Wichtiges übersehen wird und dass alle Dokumente und Unterlagen zusammengefasst werden und nicht verloren gehen. Die Erben können selbstverständlich darüber bestimmen, welche Aufgaben der Nachlassverwalter übernehmen soll und welche Aufgaben sie selbst übernehmen möchten.

    Der Tod eines geliebten Menschen muss durch die Trauer verarbeitet werden, aber die Bürokratie kümmert sich nicht um diesen so wichtigen Prozess. Mit einem professionellen Nachlassverwalter wird es für die Angehörigen und auch die Erben leichter, mit dem Verlust zurechtzukommen.

    Bild: © Depositphotos.com / ivonnewierink