Schlagwort: Lebensfreude

  • Die positive Wirkung von Licht auf die Psyche und den Geist

    Die positive Wirkung von Licht auf die Psyche und den Geist

    Einen bedeutenden Einfluss hat das Licht auf die Psyche des Menschen. Wichtig dabei ist, dass es sich um Licht mit allen Sonnenlichtfrequenzen handelt:

    • Sonnenlicht
    • Vollspektrum-Lampen
    • UV-Lampen
    • Bio-Lichtkonzentrate.

     

    Die Wirkung von Licht auf die Psyche des Menschen ist enorm:

    • Verbesserung des allgemeinen und psychischen Wohlbefindens
    • Besserung der Stimmungslage (wirkt aufheiternd, macht zuversichtlich) durch Licht auf die Psyche
    • Linderung von Niedergeschlagenheit, Befindlichkeitsstörungen und Depressionen (besonders im Winter)
    • vermehrte Ausschüttung von Neurotransmittern (Glücks-Botenstoffe des Gehirns)
    • Korrektur des Betragens von Kindern
    • Auflösung geistiger Blockaden
    • Erhöhung der Lernfähigkeit und schulischen Leistungen
    • erhöhte geistige Leistungsfähigkeit

     

    Die Wirkungen von Licht auf die Psyche in der Wohnraumgestaltung

    In der Wohnraumgestaltung nimmt Licht auf die Psyche eine große Bedeutung ein. Zu Hause kann jeder Mensch für positive Stimmung sorgen, wenn das richtige Licht gezielt eingesetzt wird.

     

    Rotes Licht

    Rotes Licht steht für Energie, Vitalität und Leidenschaft. Rot kann aktivieren, erwärmen, aber auch erhitzen. Rote Farbe regt den Kreislauf, den Stoffwechsel und das Immunsystem an. Wird zu viel im Raum mit der Farbe Rot gearbeitet, kann der Bewohner unruhig werden.

     

    Gelbes Licht

    Diese Farbe steht für Freude, Optimismus und Helligkeit. Gelbes Licht schafft es, Ängste und Depressionen zu lindern. Zudem wirken gelbe Farben entgiftend. Gelbes Licht lässt Räume größer wirken. Zudem fördert es die Kreativität und Konzentration. Deshalb ist Gelb die richtige Beleuchtung für Konferenzräume.

     

    Oranges Licht

    Oranges Licht erzeugt Optimismus und Lebensfreude. Orange hellt die Stimmung auf und schafft Kontaktfreude und Aufgeschlossenheit. Jedoch kann diese Farbe auch Leichtlebigkeit und Aufdringlichkeit vermitteln. In der Küche ist oranges Licht ideal.

     

    Grünes Licht

    Grünes Licht wirkt harmonisch, beruhigt und gibt Hoffnung. Trauer, Wut und Liebeskummer können durch grünes Licht Linderung erfahren. Allerdings kann Grün auch Neid und Müdigkeit vermitteln. Für Arbeitsräume ist Grün die richtige Beleuchtung.

     

    Blaues Licht

    Vertrauen und Ruhe kann blaues Licht auf die Psyche bewirken. Es fördert klares Denken und hilft bei Schlafstörungen.

     

    Violettes Licht

    Violett wirkt schmerzlindernd und reinigend. Dabei zeigt violettes Licht auf die Psyche eine edle und geheimnisvolle Wirkung.

     

    Die Verbesserung der Stimmungslage und Linderung von Depressionen

    Die Strahlen der Sonne – also das Licht – üben eine enorme Wirkung auf die Stimmungslage des Menschen aus. Aber auch steigende Temperaturen zeigen positive Wirkungen. Trifft das Licht – insbesondere das Sonnenlichtauf die Haut des Menschen, schüttet der Körper Glückshormone aus. Dabei handelt es sich häufig um das Glückshormon Serotonin. Dieses ist für viele komplexe Abläufe im menschlichen Körper zuständig, wie beispielsweise

    • Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens durch Licht auf die Psyche
    • Regulierung des Zuckerstoffwechsels
    • Linderung von depressiven Verstimmungen und Ängsten
    • Sättigungsgefühl
    • Verdauung
    • Einstellung auf den Tag-Nacht-Rhythmus.

     

    Serotonin kann auch in geringen Mengen über Nahrungsmittel aufgenommen werden, wie zum Beispiel Bananen, Ananas oder auch Schokolade.

     

    Die Wirkung von Licht auf die Psyche kann der Mensch besonders gut erkennen, wenn ein Mangel an Serotonin vorliegt. Dann kann es zu folgenden Auswirkungen kommen:

    • Depressionen
    • Antriebslosigkeit
    • Mutlosigkeit
    • übermäßige Müdigkeit.

     

    Je mehr Licht auf den Körper trifft, desto geringer wird der Anteil an dem Schlafhormon Melatonin. Ferner wird noch ein wichtiger Stoff mit Hilfe des Lichts im Körper gebildet – das Vitamin D. Dieses Vitamin ist eine Vorstufe eines Hormons. Dabei ist Vitamin D für viele gesundheitliche Vorgänge wichtig, unter anderem

    • Immunsystem
    • Knochenaufbau
    • Zähne
    • Muskeln
    • im Kampf gegen Krebs
    • gegen chronische Erkrankungen (Osteoporose).

     

    Die Wirkungen von Licht auf die Psyche sind sehr vielfältig. Denn Licht erzeugt Wärme. Auch diese hat Auswirkungen auf das Gemüt und das Verhalten:

    • Menschen öffnen sich leichter
    • Wir werden gelassener
    • Eine erhöhte Aktivität ist feststellbar
    • positivere Urteile
    • Glück wirkt ansteckend
    • Hochgefühle
    • gesteigertes sexuelles Verlangen
    • fördert Konzentrationsfähigkeit
    • Erhöhung der Leistungsfähigkeit

    Einen ausführlichen Überblick über die richtige Beleuchtung in der dunklen Jahreszeit bietet auch diese Infografik von Homeday.

  • 177 Millionen Menschen mit Übergewicht bis 2025

    177 Millionen Menschen mit Übergewicht bis 2025

    Die Zahl der Übergewichtigen und Fettleibigen wird nach einem Bericht der Deutschen Adipositas Gesellschaft (DAG) bis zum Jahr 2025 auf weltweit 177 Millionen Menschen steigen, wenn keine Maßnahmen zur Verhinderung dieser Entwicklung in Angriff genommen werden. Insgesamt wird es in zehn Jahren insgesamt 2,7 Milliarden Menschen auf dem Globus geben, die übergewichtig sind und davon würden rund 177 Millionen, die an einem schweren Übergewicht leiden und eine Therapie erfordere. In Deutschland sind 33 Prozent der Männer und jede zweite Frau von Übergewicht betroffen.

    Übergewicht erhöht Risiko zahlreicher Krankheiten

    Als Übergewicht gilt ein Body-Mass-Index ab 25 und Fettleibigkeit besteht ab einem BMI-Wert von 30. Das Risiko eine Krankheit, wie Diabetes Typ 2, Herzkrankheiten, Schlaganfall oder Krebs zu erleiden, steigt mit dem Körpergewicht. Je höher das Körpergewicht ist, desto stärker steigt das Risiko eine der genannten Krankheiten zu bekommen. Allein in Deutschland sind sechs Millionen Menschen von Diabetes Typ 2 betroffen. In einem Zeitraum von 35 Jahren kam es zu einer Verzweifachung der Prävalenz von Adipositas und ist dem Bericht zufolge eine erschreckende negative Tendenz auf unserem Planeten. Gegen diese Entwicklung müssen von Seiten der Regierungen entsprechende Maßnahmen erlassen werden.

    Politik ist gefragt

    Die Politik ist zur Lösung des Problems der weltweit wachsenden Adipositas und den damit verbundenen Risiken für die Gesundheit der Menschen aufgefordert. Die DAG empfiehlt wirksame Präventionsmaßnahmen. Als ersten Punkt ein Werbeverbot von Lebensmitteln mit einem hohen Fettanteil oder Zuckergehalt, deren Zielgruppe vor allem Kinder und Jugendliche sind. Das Werbeverbot sollte im Kinder- und Jugendschutzgesetz verankert werden. Besonders die Werbung der Fasfood-Ketten und Süßwarenhersteller verleiten junge Menschen dazu fettreiche oder zuckerhaltige Nahrung zu kaufen.

    Die zweite Präventionsmaßnahme sieht verpflichtende Qualitätskriterien in Kindergärten und Schulen aller Bundesländer in der Ernährung vor. Die dritte vorbeugende Maßnahme sieht die Vergünstigung gesunder Lebensmittel durch Subventionen vor, während ungesunde Nahrungsmittel per Zucker-Fett-Steuer verteuert werden sollten. Der vierte präventive Schritt beschäftigt sich mit der Bewegung. Mindestens einmal pro Tag sollten sich Schüler an jeder Schule bewegen und so dem herrschenden Bewegungsmangel entgegenwirken.

    Gesundheitsfördernde Kommunen und Lebenswelten sollten auf Empfehlung der DAG geschaffen werden. In den Regelleistungskatalogen der Krankenkassen sollten Gewichtsmanagementmaßnahmen aufgenommen werden, um übergewichtige Menschen dabei zu unterstützen gesünder zu leben.

    Gesunde Ernährung und Sport

    Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung sind der Schlüssel zu einer Reduzierung des Übergewichts. Das Übergewicht kann mittels einer Ernährungsumstellung und Sport langsam gesenkt werden. Das körperlich wie seelische Wohlbefinden steigt mit jedem verlorenen Kilogramm Körpergewicht. Wer sich gesund ernährt und sich sportlich betätigt, lebt nicht nur länger. sondern hat einfach mehr Lebensfreude.

    Die Krankenkassen bezuschussen die Teilnahme an Fitnesskursen und Diätprogrammen. Im Rahmen einer Ernährungsumstellung ist die Inanspruchnahme einer Ernährungsberatung sehr hilfreich. Der Verzicht auf zuckerhaltige Getränke, fettreiche Nahrung und allgemein ungesunde Lebensmittel kann sich langfristig positiv auf das gesamte Lebens auswirken.

    Bild: © Depositphotos.com / lightpoet

  • Zöliakie – gibt es bald eine Immuntherapie?

    Zöliakie – gibt es bald eine Immuntherapie?

    Es ist heute fast schon ein Trend, die Ernährung umzustellen und es gehört beinahe schon zum guten Ton, an einer Unverträglichkeit zu leiden. Gluten oder Lactose sind die Unverträglichkeiten, unter denen anscheinend immer mehr Menschen leiden. Diejenigen, die tatsächlich eine Zöliakie, also eine Unverträglichkeit gegen Gluten haben, sind hingegen nicht zu beneiden. Wird eine Zöliakie festgestellt, dann heißt das für die Betroffenen, sie müssen ihr bisheriges Leben komplett umkrempeln, denn schon kleinste Mengen Gluten aus Getreide können dem Dünndarm schaden. Eine neue Studie sorgt aber jetzt für Hoffnung.

    Gluten sind überall

    Zöliakie kann denjenigen, die davon betroffen sind, das Leben sehr schwer machen. Das Klebereiweiß, das in den Getreidesorten wie Weizen, Hafer, Gerste, Roggen oder in Dinkel, also im noch jungen Weizen enthalten ist, stellt bei einer Unverträglichkeit nicht die Hauptursache dar, es sind vielmehr viele Lebensmittel, die ebenfalls das Klebereiweiß enthalten. Dazu gehören unter anderem Tomatenketchup, Senf, Würstchen und Schokolade, sogar im Eis sind Gluten zu finden. Das macht es natürlich nicht leicht, die passende Ernährung zu finden. Vor allem Kinder leider darunter, wenn bei ihnen eine Unverträglichkeit festgestellt wird. Wie sollen Eltern einem kleinen Kind erklären, dass es keinen Keks und keinen Kuchen auf dem Kindergeburtstag des besten Freundes essen darf? Mittlerweile haben viele Lebensmittelhersteller reagiert und bringen immer mehr Produkte auf den Markt, die keine Gluten enthalten. Das macht es zwar für die Betroffenen ein wenig einfacher, aber es geht doch eine Menge Lebensqualität und Lebensfreude verloren.

    Zöliakie – Keine Binsenweisheit

    Wissenschaftler aus Australien haben jetzt durch Blutuntersuchungen beweisen konnten, dass Kinder, die unter Zöliakie leiden, auf die gleichen giftigen Eiweißstoffe im Klebereiweiß Gluten reagieren, wie sie auch die Ursache für die Erkrankung bei erwachsenen Menschen sind. Das hört sich wie eine Binsenweisheit an, war aber für die australischen Forscher eine echte Überraschung. Diese Entdeckung widerlegt die bisherige Theorie, nach der sich die Zöliakie bei Kindern und bei Erwachsenen grundlegend voneinander unterscheidet. Bisher wurde auch in zwei Richtungen nach einem Heilmittel oder nach einer Therapie gesucht, um zum einen den Erwachsenen und zum anderen den Kindern helfen zu können. Das scheint nach der Entdeckung der Australier jetzt wohl überflüssig zu sein.

    Hilfe durch eine Immuntherapie

    Die Hoffnung der Wissenschaftler und Ärzte, den Menschen helfen zu können, die unter einer Zöliakie leiden, konzentriert sich jetzt auf eine Immuntherapie, die schon bald mit klinischen Phase-2-Studien getestet werden soll. Mit dieser Therapie soll das Immunsystem lernen, die Gluten zu tolerieren und sie nicht mehr anzugreifen. Wenn diese Therapie wie gewünscht erfolgreich verläuft, dann können diejenigen, die jetzt noch unter Zöliakie leiden, endlich wieder normal essen und müssten keine Zwangsdiät machen. Besonders Eltern, deren Kinder unter einer Zöliakie leiden, müssten nicht mehr ständig auf das achten, was ihre Kinder essen.

    Bild: © Depositphotos.com / zimmytws

  • Zusatznutzen – ein neues Gesetz sorgt für Unruhe

    Zusatznutzen – ein neues Gesetz sorgt für Unruhe

    Neue Gesetze sind eigentlich dazu gedacht, Menschen zu helfen. Besonders bei eher seltenen Krankheiten wird jedes neue Präparat, das auf den Markt kommt, nicht selten sehnsüchtig erwartet. Jetzt geht aber ein neues Gesetz an den Start, das die Neuordnung auf dem Arzneimittelmarkt gestalten soll und es richtet sich vor allem auf die Medikamente, die ohne sogenannten Zusatznutzen auf den Markt kommen. Wie unsinnig das Gesetz um den Zusatznutzen ist, zeigt sich vor allem im Fall der Epilepsie, denn es werden Präparate vom Markt genommen, die vielen Menschen Hilfe bringen.

    Ärzte und Patienten sind empört

    Menschen, die unter Epilepsie leiden, sind in ihrer Lebensfreude und auch in ihrer Freiheit enorm eingeschränkt, denn sie sind auf diese Medikamente angewiesen, die ihnen ein Stück Lebensqualität bieten können. Aber wenn es um das neue Gesetz geht, dann steht das sperrige Wort Zusatznutzen im Raum und es betrifft die Medikamente, die Epileptikern helfen können. Epilepsie kann vor allem wenn sie bei Kindern auftritt, schnell lebensbedrohlich werden und das war auch bei Hannah der Fall. Das Mädchen erkrankte als Achtjährige an Epilepsie und hatte bis zu 300 Anfälle am Tag. Ihr Leben spielte sich nur noch zu Hause im Bett oder im Krankenhaus ab, bis ein Arzt ein Medikament mit Namen Fycompa entdeckte. Hannah ging es wieder gut, sie konnte in die Schule gehen, Rad fahren und alles das tun, was Kinder in ihrem Alter auch tun. Dann zog der japanische Hersteller von Fycompa das Mittel in Deutschland vom Markt und Patienten wie Hannah bekommen das Medikament nur noch auf Antrag.

    Was steckt hinter dem Zusatznutzen?

    Der Grund, warum Fycompa und auch das ähnliche Medikament Trobalt von einem englischen Pharmaunternehmen vom Markt genommen wurden, klingt in Hinblick auf das Leiden der Epileptiker eher zynisch: Der Verkauf in Deutschland ist nicht mehr lukrativ genug. Ein Gremium, das über die Kostenübernahme durch die Krankenkassen entscheidet, sprach jetzt beiden Medikamenten einen Zusatznutzen ab. Im Klartext heißt das, wenn ein neues Medikament wie zum Beispiel Fycompa nicht mehr nützt als ein Mittel, das schon länger auf dem Markt ist, dann darf es auch nicht mehr kosten. Für die Pharmahersteller bedeutet das: Sie machen weniger Gewinn.

    Die Betroffenen protestieren

    Die Patienten, die wie Hannah nur noch auf Umwegen und für teures Geld an ihr Medikament kommen, klagen nicht die Hersteller, sondern den Gesetzgeber an. Sie haben eine Petition ins Leben gerufen, die schon 36.000 Betroffene und auch Ärzte unterschrieben haben. In dieser Petition stellen sie fest, dass die Medikamente, die es schon lange auf dem deutschen Markt gibt, in vielen Fällen nicht helfen und dass sie die Freiheit haben möchten, selbst entscheiden zu können, welches Medikament sie einnehmen wollen, damit das Leben mit Epilepsie wieder ein lebenswertes Leben wird.

    Bild: © Depositphotos.com / AlphaBaby

  • Schmerzen im Knie – Ursachen und Behandlung

    Schmerzen im Knie – Ursachen und Behandlung

    Das Treppengehen fällt schwer. Jede Bewegung, welche mit Streckung oder Beugung zu tun hat, wird zunehmend zur Qual. Das dabei auftretende stechende, ziehende oder auch brennende Gefühl strahlt vom Knie in Ober- und Unterschenkel aus.

    Schmerzen im Knie – Sie haben unterschiedliche Gründe und müssen demnach eine jeweils anders gelagerte medizinische Behandlung erfahren. Im leichtesten Fall verbergen sich hinter Knieschmerzen hartnäckige Verspannungen der umliegenden Muskelregionen. Auch eine kurzfristige Überbelastung (zum Beispiel: ungewohntes Heben schwerer Gegenstände oder ruckartige Bewegungen) kann zu kurzzeitigen Schmerzen im Knie führen.

    Schmerzen im Knie – wiederkehrende Pein bis hin zum chronischen Dauerschmerz

    Klingen Knieschmerzen nach drei Tagen nicht von selbst wieder ab, sollte ein Arztbesuch folgen. Denn hinter anhaltenden bohrenden Beschwerden im Kniebereich kann mitunter eine eventuell schleichende Erkrankung des Bewegungsapparates stecken. Auch vererbte Fehlbildungen des Knochen-, Sehnen-, Muskelbereichs stehen unter Verdacht solche dauerhaften Schmerzattacken auszulösen.

    Die bekanntesten Schmerz-Auslöser sind:

    • Verletzungen des Knies durch Stürze, Prellungen, Gewalteinwirkung
    • Infektionen, welche durch Verletzungen entstehen (unsaubere Wunden etc.)
    • Kniescheibenfehlentwicklung
    • Sehnen-, Bänderüberdehnungen oder auch Abrisse
    • Schleimbeutelentzündungen aufgrund einer wiederholten Fehl- oder Überbelastung
    • Krankhafte Knorpel- oder Knochenveränderungen
    • Entzündliche Prozesse (Arthrose oder Rheuma)
    • Stoffwechsel- oder Bluterkrankungen

    Schmerzen im Knie – Die richtige Diagnosestellung

    Bevor der Schmerz anfängt uns den wohlverdienten Schlaf zu rauben, sollten wir mit einem Orthopäden unseres Vertrauens über unsere Dauerbeschwerden sprechen. Anhand eines aufschlussreichen Fragenkatalogs, einer Röntgenaufzeichnung und einer Blutwerterhebung geht der Arzt der Schmerzursache auf den Grund. Und wird meistens recht schnell fündig! Ist der Auslöser entlarvt, die Diagnose gestellt, kann nun eine erfolgversprechende Therapie eingeleitet werden. Bekannte Therapieformen hierbei sind:

    • Krankengymnastik
    • Reizstromtherapie
    • Wärme- oder Kältetherapie
    • Akkupunktur
    • Ultraschallbehandlung

    sowie

    eine gezielte medikamentöse Behandlung oder spezielle Kurmaßnahmen!

    Sind die zu behandelnden Knieschmerzen infektiöser Natur, werden in der Regel Antibiotika in Kombination mit entzündungshemmenden, auch schmerzlindernden Medikamenten verabreicht.

    Rheumatische Erkrankungen gehören hingegen ausschließlich in die Hände eines Spezialisten. Eines anerkannten Rheumatologen! Dieser wird anhand der bereits gestellten Diagnose weitere Tests durchführen und ein speziell auf uns abgestimmtes Programm zu entwickeln. Wichtig bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sind Kontrollen. Diese sollten in regelmäßigen Abständen erfolgen, da Rheuma mitunter auch unsere inneren Organe (Nieren, Herz etc.) angreifen kann.

    Info: Erleichterung bei Schmerzen im Knie verschaffen unter anderem auch orthopädisches Schuhwerk und Bandagen. Für einen besseren Halt und Gangsicherheit sorgt der altbewährte Gehstock. Die Kosten für diese „Hilfsmittel“ werden häufig von der Krankenkasse übernommen. Eine Verschreibung durch den Arzt sollte vorher erfolgen!

    Schmerzen im Knie – Hausmittel, Selbsthilfe und Lebensfreude

    Was kann ich aber nun selbst (neben meiner ärztlich verordneten Therapie) tun, um schmerzfreier durchs Leben zu gehen und meine Lebensfreude zu stärken?

    „Lachen ist die beste Therapie“, sagt ein altes, aber dennoch nicht weniger wahres Sprichwort.

    Jede Art von positiver Ablenkung wirkt entspannend auf unser gestresstes Schmerzzentrum, welchem wir nun einmal diesen lästigen Dauerschmerz zu verdanken haben. Dennoch ist es gut und „gesund“ Schmerzen zu empfinden. Sie sind Warnsignale, zeigen auf, wenn etwas mit uns nicht stimmt. Menschen ohne Schmerzempfinden (krankhaft bedingt) erleiden wesentlich häufiger Knochenbrüche und erleiden – ohne, dass sie es fühlen – teilweise lebensbedrohliche Verletzungen. Dies soll kein Lob auf unseren Peiniger „den Schmerz“ sein, dies soll uns nur bewusst machen, dass Schmerz in gewissem Sinne lebensnotwendig ist und uns sogar vor Schlimmerem bewahren kann.

    Unser Schmerzzentrum reagiert auf Außenreize. Musik, Lachen, Freude, ein schöner Film, feine Gerüche (Duftkerzen, Blumen, Parfum…), nette Gesellschaft, das Gefühl der Geborgenheit. All jene empathischen Dinge entfachen Lebensfreude, beruhigen unsere Nerven (beeinflussen somit auch das Schmerzempfinden), tragen zu Harmonie und Balance im entscheidenden Maß bei. Die Schmerzen im Knie werden natürlich gedämpft, die Selbstheilungskräfte mobilisiert und wir atmen dauerhaft auf!

    Bild: © Depositphotos.com / wacpan

  • Schwerhörigkeit – eine Krankheit, die die Lebensfreude hemmt

    Schwerhörigkeit – eine Krankheit, die die Lebensfreude hemmt

    Hören ist für die meisten von uns alltäglich – wir nehmen Geräusche und Töne wahr und verstehen sie auch. Damit können wir die Umwelt vollständiger erfassen, uns orientieren, aber auch uns mit unseren Mitmenschen verständigen. Egal ob uns Geräusche warnen oder uns Sicherheit geben, in jedem Fall beeinflusst es unser Denken und Fühlen. Wer schlecht hört, fühlt sich oft ausgeschlossen. Neben der Schwerhörigkeit, medizinisch auch als Hypakusis bezeichnet, gibt es auch eine Fehlhörigkeit, die Dysakusis. In beiden Fällen ist der Betroffene in seinem Alltag maßgeblich beeinträchtigt und oft vom sozialen Leben ausgeschlossen.

    Hörstörung kann unterschiedliche Ursachen haben

    Ist von Schwerhörigkeit die Rede, meint man damit meist ältere Personen. Doch auch junge Menschen können bereits davon betroffen sein, denn eine Hörstörung kann auch angeboren sein. Betroffen sind dabei entweder ein Ohr oder aber beide. Beschäftigt man sich mit der Art und der Form, wie sich die Schwerhörigkeit äußert, können Hinweise auf die möglichen Auslöser festgestellt werden. Oftmals erleiden Menschen einen Hörsturz, bei dem die Hörminderung akut und nur auf einem Ohr einsetzt. Ohrenschmerzen in Verbindung mit Fieber können auf eine Mittelohr- oder Gehörgangentzündung hinweisen. Auch Ursachen von außen können sich auf das Hörorgan auswirken – etwa wenn ein überlauter Knall oder eine Explosion das Ohr schädigen. Das sogenannte Knall- oder Explosionstrauma äußert sich in einem stechenden Ohrschmerz mit akut einsetzender Hörminderung, die bis zur Taubheit führen kann. Sind Menschen lange und intensivem Lärm ausgesetzt, können sie eine Lärmschwerhörigkeit entwickeln. Diese setzt meist schleichend ein und geht oft mit Tinnitus einher.

    Zwei Hauptformen der Schwerhörigkeit

    Je nachdem welcher Ohranteil die Hörstörung auslöst, unterscheidet der Mediziner zwei Hauptformen bei der Schwerhörigkeit. Zum einen gibt es die Schallleitungsschwerhörigkeit, bei der das Außen- oder Mittelohr betroffen ist. Damit wird die Weiterleitung der Schallwellen verzerrt. Typisches Anzeichen für diese Form der Erkrankung ist, wenn der Betroffene tiefe Töne erst ab einer kräftigen Lautstärke wahr nimmt, dafür aber normale Gespräche ohne weiteres verfolgen kann. Die zweite Form einer Schwerhörigkeit nennt sich Schallempfindungsschwerhörigkeit. Hier sind die Zellen im Innenohr oder sogar der Hörnerv dauerhaft beschädigt, sodass die Schallsignale nicht mehr komplett ins Hörsystem des Gehirns übertragen werden. Zu diesem Typ der Erkrankung zählt vor allem die Altersschwerhörigkeit und die Lärmschwerhörigkeit. Normal laute Töne werden dabei als sehr leise empfunden, laute Töne jedoch als sehr unangenehm.

    Wann ist der Arztbesuch notwendig?

    Wer plötzlich auf einem Ohr schlechter hört oder gleich gar nichts mehr wahr nimmt, sollte unbedingt zum Arzt. Denn das kann in Kombination mit einem Druckgefühl im Ohr und eventuellem Schwindel ein Hörsturz sein. Auch bei stechenden Schmerzen oder Tinnitus sollte ein HNO-Facharzt aufgesucht werden. Auch wenn keine akuten Vorfälle wie Silvesterknaller oder übermäßiger Lärm Auslöser für schlechtes Hören sind, sollte man einen Arzt aufsuchen. Mit gezielten Hörtests und entsprechenden Untersuchungen kann so die Ursache sowie die Diagnose und damit eine mögliche Therapie fest stellen.

    Die richtige Behandlung konzentriert sich auf die Symptome und die Art der Schwerhörigkeit. Manchmal erholt sich das Ohr auch von selbst wieder, wenn es den übermäßigen Reizen eine Weile nicht mehr ausgesetzt ist. Bei chronischen Hörproblemen gibt es die Möglichkeit, mittels Hörgeräte die Beeinträchtigung wieder auszugleichen. Moderne Formen sind hier bereits in Implantatform erhältlich, die die Hörfunktion zum Teil ersetzen. Ein speziell ausgebildeter Hörakustiker kann hier weiter helfen und die für den individuell Betroffenen optimale Lösung finden. Moderne Geräte können hier viel leisten und sind praktisch hinter dem Ohr unsichtbar.

    Klar ist, dass Schwerhörigkeit – egal in welchem Alter – kein unvermeidbares Schicksal eines Einzelnen ist. Sogar im Alter gibt es noch genügend Menschen, die gut hören. Wichtig ist, übermäßigen Lärm zu vermeiden. Damit können Gehörschäden entsprechend vorgebeugt werden, wozu auch ein sorgsamer Umgang mit diesem empfindsamen und im Alltag so wichtigen Sinnesorgan gehört.

    Bild: © Depositphotos.com / eddtoro35