Schlagwort: Lebensmittel

  • So beeinflussen afrikanische Supermärkte die Gesundheit

    So beeinflussen afrikanische Supermärkte die Gesundheit

    Hungersnot ist auf der ganzen Welt ein echtes Problem. Vor allem Afrika ist stark davon betroffen und wird auch immer wieder mit diesem Thema in Verbindung gebracht. Während es in Europa im Durchschnitt keine Probleme gibt, lebte 2015 rund ein Drittel auf afrikanischem Boden. Eine Umfrage ergab 795 Millionen Betroffene, von denen rund 232,5 Millionen in Afrika zu Hause sind. Auch der Anteil gemessen an der Bevölkerung ist mit 20 Prozent sehr hoch. Schuld an diesem Ausmaß sind mehrere Faktoren, so spielen zum Beispiel Krieg und der Klimawandel eine Rolle. Schaut man allerdings genauer hin, dann ist auch ein umgekehrter Trend zu sehen. Aber was genau soll das bedeuten?

    Das Übergewicht steigt

    Viele fragen sich jetzt sicherlich, wie Hungersnot und Übergewicht zueinanderpassen sollen. Doch es stimmt wirklich, die Anzahl der Übergewichtigen in Afrika nimmt zu. Es steigt aber nicht nur das Gewicht, mit den zusätzlichen Kilos erhöht sich auch die Gefahr an Herzkreislaufstörungen oder an Diabetes zu erkranken. Verantwortlich für das Szenario sind die afrikanischen Supermärkte, die immer mehr vertreten sind. Und man kennt es auch schon von den deutschen Shops: Das Sortiment ist anders als auf traditionellen Märkten. Es gibt wesentlich mehr hochverarbeitete Lebensmittel als frisches Obst und Gemüse. Das führt dann dazu, dass die Kunden in erster Linie ungesundes Essen zu sich nehmen.

    Studie bestätigt dieses Ergebnis

    Für die Untersuchung hat man die Daten von genau 550 Menschen hergenommen. Sie wurden per Zufall ausgesucht und unter anderem zu ihrem Einkaufsverhalten befragt. Des Weiteren hat man auch verschiedene Faktoren wie Gewicht, Körpergröße und Einkommen hergenommen. Am Ende stand dann das Ergebnis fest: Wer den Einkauf im Supermarkt erledigt, der hat einen höheren BMI (Body Mass Index) und könnte irgendwann um etwa 20 Prozentpunkte eher an Übergewicht leiden. Außerdem waren auch die Blutzuckerwerte und damit auch das Diabetesrisiko erhöht.

    Die Supermärkte in Afrika zu verbieten wäre übrigens keine Lösung, das Problem ist vielmehr der Inhalt in den Regalen. Man müsste also mehr gesunde Ernährung anbieten. Aktuell zeigt der Trend aber ganz klar eine erhöhte Gefahr von Übergewicht, auf Dauer könnte dies zu einem echten Problem werden. Spannend an der Geschichte ist auch, wie nah sich Hungersnot und Übergewicht stehen können.

  • Erhöhtes Risiko einer Herzschwäche durch hohen Salzkonsum

    Erhöhtes Risiko einer Herzschwäche durch hohen Salzkonsum

    Forschern aus Finnland zufolge geht ein erhöhtes Risiko einer Herzschwäche auf einen zu hohen Salzkonsum zurück. Gesundheitsbeschwerden wie hoher Blutdruck sowie einen Schlaganfall zu erleiden, sind weitere Risiken.

     

    Deutschland Spitzenreiter im Salzverbrauch

    In der heutigen Zeit ist in Lebensmitteln der Salzgehalt beträchtlich. Dadurch erfolgt ein Überschreiten der maximalen Tagesdosis warnt die WHO. Infolgedessen erhöhen sich laut einer aktuellen Studie Gefahren einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Insbesondere im Raum Deutschland liegt der Salzkonsum extrem hoch und damit über den Empfehlungen der WHO. Dies geht aus einer Pressemitteilung von Professor Dr. Eckart Fleck, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, hervor. Demzufolge nehmen Frauen in Deutschland durchschnittlich pro Tag 8,4 g und Männer 10 g Salz auf.

     

    Finnische Studie weist erhöhtes Risiko einer Herzschwäche nach Salzkonsum

    Dass ein hoher Salzverzehr sich maßgeblich negativ auf den Blutdruck und das Schlaganfall-Risiko auswirkt, ist seit langem bekannt. Jedoch fanden finnische Forscher vom National Institute for Health and Welfare Helsinki jetzt heraus, dass der erhöhte Salzkonsum bei über 4500 Teilnehmern an einer Studie das Risiko einer Herzschwäche erhöhte. 121 Probanden entwickelten diese. Ferner untersuchte das Forscherteam neben dem 24-Stunden-Urin, Blutdruck, Größe, Gewicht und unterschiedliche Laborwerte der Probanden im Blut. Dabei belief sich der Beobachtungszeitraum auf zwölf Jahre.

     

    Doppelt so hohes Risiko der Entwicklung einer Herzschwäche durch hohen Salzkonsum

    Nachdem, was die Studie zeigte, sind Personen mit einem Salzkonsum von mehr als 13,7 g je Tag von einem doppelt so hohen Risiko betroffen, eine Herzschwäche zu entwickeln. Dahingegen sinkt das Risiko bei Personen, die unterhalb von 6,8 g Salzverbrauch pro Tag bleiben. Seitens der Weltgesundheitsorganisation WHO liegt die Empfehlung eines täglichen Salzbedarfs zwischen zwei bis drei Gramm. Eine Erhöhung kann bis fünf Gramm am Tag erfolgen.

     

    Hohe Salzmengen nehmen wir hauptsächlich über verarbeitete Nahrungsmittel auf. Dazu gehören unter anderem mit rund elf Prozent Käse und Milchprodukte sowie Fleisch- und Wurstwaren mit einem Anteil von bis zu 21 Prozent. Die größten Salzmengen mit rund 28 Prozent befinden sich jedoch in Brötchen und Brot. Aber auch Instantsuppen, Fertiggerichte und Knabberartikel enthalten oftmals sehr hohe Mengen Salz.

  • Macht Kochen mit Alufolie krank?

    Macht Kochen mit Alufolie krank?

    Ein Haushalt ohne Alufolie ist kaum vorstellbar. Das praktische Helferlein kommt täglich zum Einsatz und verpackt Lebensmittel binnen Sekunden. Auch für Fisch, welcher anschließend im Ofen gegart wird, wird die Folie gerne hergenommen. Über die Gesundheit machen sich dabei die wenigsten Sorgen, laut Experten ist das aber ein Fehler. Sie warnen vor der Alufolie und sprechen von einer Gefährdung der Gesundheit. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn man Spargel in Silberpapier wickelt und im Ofen zubereitet. Doch was genau ist denn so gefährlich daran?

    Aluminium-Dosis steigt

    Hauptverantwortlich für die Warnung ist der Anstieg der Aluminium-Dosis. Bereitet man Gemüse damit zu, dann erhöht sich auch der Anteil des Leichtmetalls. Es konnten schon einmal 22,7 Milligramm in einem Kilogramm Spargel nachgewiesen werden. Das ist viel zu hoch, denn ein Erwachsener mit 60 Kilogramm sollte am Tag höchstens 8,6 Milligramm aufnehmen. Bereits 500 Gramm Spargel (in Alufolie zubereitet) decken diesen Wert. Die Empfehlung wird von der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (abgekürzt EFSA) festgelegt und besagt, dass es bis zu dieser Zahl kein Gesundheitsrisiko gibt. Daran sollte man sich im besten Fall auch halten, denn das Leichtmetall hat mit schweren Vorwürfen zu kämpfen.

    Ist Aluminium ein Nervengift?

    Es soll das Nervensystem schädigen und für eine schlechtere Fruchtbarkeit sorgen. Das Silberpapier hat mit diversen Aussagen zu kämpfen, die bei der Einnahme von größeren Mengen tatsächlich stimmen sollen. Es soll auch einen Zusammenhang zum Brustkrebs und zu Alzheimer geben. Letzteres ist allerdings noch sehr unsicher, da es bislang noch keine wissenschaftlichen Studien gibt.

    Die Warnung gilt übrigens auch für gesunde Menschen. Obwohl sie Aluminium mithilfe der Nieren und dem Urin ausscheiden, lagert sich auch bei ihnen das Leichtmetall mit der Zeit in den Knochen und in der Lunge ab. Ein Grund, wieso Produkte mit diesem Zusatzstoff immer öfters ins Kreuzfeuer geraten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der verzichtet auf Sprays und Deos mit Aluminium. Etwas anders sieht es beim Grillen aus. Forscher gehen zwar auch hier von einem Übergriff auf das Grillgut aus, doch unterm Strich überwiegen die Vorteile. Man darf nämlich nicht vergessen, dass die Aluschale vor der Entstehung von krebserregenden PAKs schützt. Alles in einem ist man mit der Einhaltung der Tageshöchstdosis gut bedient.

  • Gefährlich – Vegane Ernährung beim Stillen

    Gefährlich – Vegane Ernährung beim Stillen

    Vegane Ernährung ist in der heutigen Zeit nichts außergewöhnliches. Dabei verzichtet man vollständig auf tierische Produkte, was ein Verbot für Milch, Fleisch, Eier und Fisch bedeutet. Der Grund für diese Ernährungsform ist der Respekt zu den Tieren, denn sie sollen nicht für den Menschen auf dem Teller landen. Und wer darauf verzichtet, der unterstützt diesen Aspekt. An sich ist gegen vegane Lebensmittel auch nichts einzuwenden, in manchen Situationen im Leben sollte man aber besser darauf verzichten. Das gilt in erster Linie für Frauen, die mit einem stillenden Baby den Alltag bewältigen müssen. In vielen Fällen treten nämlich früher oder später Mangelerscheinungen auf, die negative Auswirkungen auf das Kind haben.

    Die unvorstellbaren Folgen

    Ein Arzt berichtet, wie schlimm es tatsächlich werden kann. Und das ist nicht ohne, denn es ist auch schon vorgekommen, dass Kinder nicht mehr trinken und sitzen konnten. Außerdem gab es Gewichtsverluste zu vermelden und sie reagierten nicht mehr adäquat. Eigentlich kaum zu glauben, doch es stimmt wirklich. Schuld an diesem ganzen Fiasko ist ein Mangel an Vitamin B12, das für die Blutbildung und fürs Nervensystem unverzichtbar ist. Babys brauchen sogar überdurchschnittlich viel davon.

    Aufgrund der veganen Ernährung fehlt das Vitamin und kann über das Stillen nicht ans Kind abgegeben werden. Auch über die Muttermilch kann man diesen Bedarf nicht decken. Ein Teufelskreis, den man zumindest für diese Zeit brechen sollte.

    In der Regel können Ärzte helfen

    Wenn ein Baby mit einem Vitamin-B12-Mangel eintrifft, dann wird ihm dieses in die Vene gespritzt. Der Verlust wird damit ausgeglichen und es kommt in den meisten Fällen zu keinen dauerhaften Schäden. Die verlorenen Entwicklungsschritte werden aufgeholt und man kann das Leben in vollen Zügen genießen. Immer ist es aber leider nicht so, in Ausnahmefällen kann es zu Entwicklungs- und Sprachverzögerungen kommen. Auch Epilepsien sind nicht ausgeschlossen.

    Die Mütter solcher Kinder sind in der Regel geschockt und verzichten zum Teil auf die vegane Ernährung. Andere wiederum sorgen ab sofort für eine ausreichende Vitaminversorgung. Das ist aus medizinischer Sicht absolut richtig, denn wer auch nach einem solchen Erlebnis auf tierische Produkte verzichten möchte, der muss zumindest die Aufnahme der Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente sicherstellen.

     


    Was ist deine Meinung zum Thema „Vegane Ernährung beim Stillen“? 
    Hast du Erfahrung? Wenn ja welche hast du gemacht?

    Teile jetzt deine Meinung zum Thema mit! In den Kommentaren

     


     

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • Low-Carb bei manchen Krankheiten empfehlenswert

    Low-Carb bei manchen Krankheiten empfehlenswert

    Bei einer Umfrage zur besten und beliebtesten Diät käme definitiv die Low-Carb-Methode auf den ersten Platz. Sie ist ein echter Dauerbrenner und gilt bei Abnehmwilligen als „Geheimwaffe“. Die Sicht der Betroffenen und die Meinung von Medizinern ist allerdings nicht immer gleich, so auch in diesem Fall. Experten sprechen eine Warnung aus, können aber gleichzeitig unter bestimmten Umständen eine Empfehlung aussprechen. Klingt erst mal verwirrend, doch allem Anschein nach kann Low-Carb bei manchen Krankheiten eine echte Hilfe sein. Der Erfolg dieser Methode hat übrigens auch mit den Promis zu tun, denn auch sie schwören auf dieses Konzept.

    Wenige Kohlenhydrate

    Das Wundermittel hinter diesem Begriff soll der Verzicht beziehungsweise die Reduzierung von Kohlenhydraten sein. Man nimmt also am Tag weniger ein als üblich. Der Verzicht auf Reis, Brot und Nudeln soll anschließend die Kilos in Windeseile purzeln lassen. Zumindest in der Theorie klingt es schon mal gut. Die richtig spannende Neuigkeit kommt aber erst jetzt, denn Ärzte und Gesundheitsgurus behaupten, dass man mit dieser Ernährungsweise Erkrankungen positiv beeinflussen oder gar komplett stoppen kann. Epilepsie, Krebs oder auch Autismus, wer sich streng an den Plan hält und maximal 50 Gramm (noch besser ist ein Maximum von 20 Gramm) Kohlenhydrate aufnimmt, der kann die Beschwerden deutlich lindern. In den USA wird damit auch schon gearbeitet, genauer gesagt macht es die renommierte Mayo-Klinik. Es fällt auf, dass neben der dosierten Menge auch fast keine Kohlenhydrate in der Ernährung zu finden sind.

    Die ketogene Ernährung

    Eine weitere Option ist die ketogene Ernährung. Krebszellen ernähren sich von Zucker (in sämtlichen Variationen), wodurch ein Wachstum stattfindet. Mit dieser Anwendung soll genau das unterbunden werden, sodass die Zellen aushungern. Einen positiven Einfluss haben auch Antioxidantien, die sich unter anderem in Himbeeren und Tomaten verstecken. Sie sollen angeblich Tumorzellen schrumpfen lassen. Vor zu viel Euphorie sei allerdings gewarnt, trotz „richtiger Ernährung“ kann niemand einen Erfolg garantieren. Jeder, der ein solches Versprechen gibt, ist unseriös. Unstrittig ist lediglich die Tatsache, dass Lebensmittel förderlich für den Verlauf einer Tumorerkrankung sein können. Außerdem ist es von Fall zu Fall unterschiedlich, denn wenn ein Krebspatient stark abmagert, dann ist er auf Kohlenhydrate angewiesen.

     


    Was ist deine Meinung zum Thema „Low-Carb“? 
    Funktioniert das, respektive hast du Erfahrung mit der Low Carb Diät?

    Teile jetzt deine Meinung zum Thema mit! In den Kommentaren

     


    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • EU-Regel: Gefährliches Acrylamid wird eingegrenzt

    EU-Regel: Gefährliches Acrylamid wird eingegrenzt

    Knusprige Pommes mit Ketchup oder Mayonnaise, zu solch einem Snack können wohl nur die wenigsten Nein sagen. In solch einem Moment genießt man in erster Linie den Geschmack der Kartoffelstäbe, die Gedanken über die Inhaltsstoffe sind weit entfernt. Aber eigentlich müssen diese ja auch gar nicht da sein oder? Schließlich handelt es sich ja „nur“ um gesunde Kartoffel. Klingt zwar logisch, doch aufgrund des Frittiervorgangs ändert sich das Ganze. Leider nicht immer positiv, es entsteht zum Beispiel Acrylamid. Es besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen, die beim Braten, Backen oder Frittieren das Licht der Welt erblicken. Und damit ist nicht zu spaßen, in Tierversuchen konnte eine krebserzeugende Wirkung nachgewiesen werden. Der Stoff kommt sowohl bei Lebensmittelproduzenten als auch in privaten Haushalten vor. Damit sich dessen Verzehr großflächig mindert, tritt mit 2019 eine neue EU-Regel in Kraft.

    Besonders in stärkehaltigen Lebensmitteln vorhanden

    Sobald starke Hitze ins Spiel kommt, kommt in der Regel auch Acrylamid zum Vorschein. Egal ob beim Braten, Backen oder Rösten. Am liebsten versteckt sich der Stoff in stärkehaltigen Lebensmitteln wie Mehl, Kaffee oder Kartoffeln. Das meiste davon nehmen wir täglich zu uns, somit niemand davor geschützt ist. Die EU will dem einen Riegel vorschieben und ein Gesetz für Lebensmittelhersteller, Backstuben und Restaurants einführen. Die Verordnung soll den Acrylamid-Gehalt senken und gleichzeitig eine Informationsquelle für den Verbraucher sein. Schließlich können auch wir selbst etwas dagegen tun.

    Präzise Vorgaben sollen den erhofften Effekt bringen

    Von dem neuen Beschluss sind vor allem Lebensmittelhersteller und -verarbeiter betroffen. Sie werden ab 2019 bestimmte Regeln einhalten müssen, die zum Beispiel zur Verwendung von Kartoffelsorten mit wenig Stärke verpflichten. Außerdem sind Pommes einzuweichen, bevor der Gang ins heiße Fett erfolgt. Dadurch soll die enthaltene Stärke ins Freie gelangen und weggespült werden. Auch eine Art Bräunungstabelle ist geplant, die einen Anhaltspunkt für den perfekten Garpunkt geben soll. Je bräunlicher nämlich ein Lebensmittel erhitzt wird, umso mehr Acrylamid ist vorhanden.

    Die Meinungen zum neuen Gesetz sind gespalten. Findet allerdings kein Einspruch mehr gegen diesen Entwurf statt, dann kommt die Regel 2019 tatsächlich in dieser Form zu uns.

     


    Was ist deine Meinung zu  „Gefährlichem Acrylamid“ 
    Teile jetzt deine Meinung zum Thema mit! In den Kommentaren

     


    [content-egg-block template=offers_list Kopie]