Schlagwort: Lebensmittel

  • Kardiologen warnen vor Energydrinks

    Kardiologen warnen vor Energydrinks

    Energydrinks erfreuen sich großer Beliebtheit. Dabei handelt es sich um koffeinhaltige Getränke. Diese sollen lange Zeit wachhalten. Insbesondere Jugendliche lieben die süßen Drinks. Mediziner sehen in Energydrinks Gefahren für die Gesundheit.

     

    Energydrinks – reichhaltig an Zucker

    Die Energie versprechenden Drinks bestehen hauptsächlich aus Zucker und Koffein. Demgemäß finden sich in einer Dose rund 13 Stück Würfelzucker. Besonders für Teenager sind beide Inhaltsstoffe sehr gefährlich. Einesteils schadet jeder Schluck des süßen Getränks den Zähnen. Andernteils erhöht sich das Risiko einer Herzerkrankung durch den hohen Koffeingenuss. Schon in einer kleinen Dose Red Bull sind 80 mg Koffein enthalten. Dies entspricht einer Tasse Espresso oder drei Dosen Cola.

     

    Zu hoher Konsum an Energy Getränken bei Jugendlichen

    Dr. Martin Hulpke-Wette – Kardiologe aus Göttingen – warnt vor dem Genuss dieser aufputschenden Drinks im Jugendalter. Viele trinken mehr als vier Dosen hiervon. Dies geht aus einer Untersuchung der Europäischen Lebensmittel-Überwachungsbehörde hervor. Energydrinks können für zu hohen Blutdruck, den Anstieg des Adrenalinspiegels, Herzrasen sowie Herzrhythmusstörungen verantwortlich zeichnen.

     

    Je Tag sollten nicht mehr drei Milligramm Koffein je Kilogramm Körpergewicht verzehrt werden. Für eine erwachsene Person mit einem Körpergewicht von 70 kg bedeutet dies ein Verzehr von höchstens 2 ½ kleine Dosen. Für Kinder sollten Energydrinks tabu sein.

     

    Sechs Stunden nach Verzehr noch hoher Blutdruck

    Entsprechend einer aktuellen Studie ist sechs Stunden nach dem Verzehr eines solchen Getränks der Blutdruck immer noch wesentlich erhöht. Kardiologen wissen: Wer längerfristig seinem Herzen hohe Mengen Koffein zumutet, schadet diesem. Die Muskelwanddicke des Herzens verändert sich im Verlaufe der Zeit. Derartige Veränderungen bemerken Betroffene im jungen Alter beispielsweise dadurch, dass sie schnell beim Treppensteigen aus der Puste kommen.

    Ferner weisen Mediziner darauf hin, dass nicht ausschließlich Energydrinks sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken können. Auch die Kombination derselben mit Hochprozentigem ist gesundheitsschädigend. Deshalb sollten Sie niemals diese Energiespender in Verbindung mit Alkohol zu sich nehmen.

  • Wasser – seine Mythen und was tatsächlich stimmt

    Wasser – seine Mythen und was tatsächlich stimmt

    Wasser ist gesund und man kann nie zu viel davon trinken, das sagen zumindest die Mama und der Hausarzt. Doch stimmt das wirklich und kann die Flüssigkeit ab einem bestimmten Zeitpunkt gefährlich werden? Sicher ist, dass sich rund um das Thema Wasser viele Mythen bewegen. Einmal sollte man kein Glas neben dem Bett über Nacht stehen lassen, und einmal ist stilles Mineralwasser gesünder als der sprudelnde Kollege. Doch so viel sei verraten, ein paar Aussagen sind tatsächlich falsch, sodass der vermeintlich gute Rat der Mutter falsch ist. Die folgenden Zeilen sollen zeigen, welche Mythen zurecht bestehen und welche aus der Welt verschwinden können.

    Möglichst viel trinken?

    Bei Erwachsenen gilt ein Wert von 1,5 Litern am Tag. Nach dieser Zahl kann man sich mit ruhigem Gewissen orientieren, allerdings gibt es auch die eine oder andere Ausnahmesituation. Zum Beispiel ist an heißen Tagen mehr Wasser erforderlich, da der Körper mehr schwitzen muss und mehr Flüssigkeit verliert. Auch bei sportlichen Aktivitäten sind die 1,5 Liter zu wenig. Zu viel trinken beziehungsweise an einer Überdosis sterben kann man jedoch laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung nicht. Es hat keinen negativen Einfluss auf den Organismus, da die zu viel aufgenommene Flüssigkeitsmenge einfach über die Nieren „entsorgt“ wird. Aufpassen muss man nur dann, wenn jemand krank ist oder überdurchschnittlich viel Sport betreibt.

    Kein Glas Wasser am Nachtkästchen stehen lassen

    Medien berichten von gesundheitlichen Folgen, sofern über Nacht ein Glas Wasser stehen gelassen wird. Zugegeben, wirklich hygienisch ist es nicht, da sich während der Nachtstunden Bakterien und Keime bilden. Ernsthafte sorgen muss man sich jedoch keine machen, für gesunde Menschen besteht keinerlei Gefahr. Theoretisch könnte man also das Wasser am nächsten Morgen noch trinken, der schale Geschmack lädt aber nur bedingt dazu ein.

    Ist stilles Mineralwasser gesünder?

    Nein, egal ob das Wasser still ist oder sprudelt, es ist weder gesünder noch ungesünder. Der Unterschied besteht tatsächlich nur im Sprudel, dem zusätzlich noch Kohlensäure beigemengt wird. In Sachen Qualität ist alles identisch.

    Fördern Plastikflaschen Krebs?

    Der Zusatzstoff BPA soll krebserregend sein. Handfeste Beweise fehlen aber noch, außerdem dürfen solche Stoffe vom Gesetz her nicht in Lebensmittel übergehen. Fachexperten sagen: Wer Plastikflaschen nicht mehrmals verwendet, der muss sich auch keine Sorgen machen. Einige Hersteller setzen zudem immer öfters auf eine BPA-freie Herstellung.

  • Aktuelle Studie beweist: Glutenverzicht für Gesunde nicht empfehlenswert

    Aktuelle Studie beweist: Glutenverzicht für Gesunde nicht empfehlenswert

    Während an einer Glutenunverträglichkeit Leidende sich glutenfrei ernähren müssen, ist der Glutenverzicht für Gesunde nicht empfehlenswert. Rund ein Prozent der Bevölkerung Deutschlands können kein Gluten vertragen. Bislang gibt es noch keine Behandlungsmöglichkeiten einer Zöliakie. Doch Supermärkte halten zwischenzeitlich ein umfangreiches Produktsortiment glutenfreier Nahrungsmittel bereit.

     

    Beliebtheit bei gesunden Menschen von glutenfreien Lebensmitteln steigt

    Das umfassende Sortiment an glutenfreier Kost zieht auch immer mehr Gesunde in seinen Bann. Dabei ist ein Glutenverzicht für Gesunde nicht empfehlenswert. Forscher fanden heraus, dass dieser Personenkreis damit sein Risiko auf eine Diabeteserkrankung wesentlich erhöht. Aber auch in den USA fanden Wissenschaftler heraus, dass ein Verzicht auf Gluten für gesunde Menschen dem Herzen Schaden zufügen kann.

     

    Für gesunde Menschen liegen bislang keinerlei Beweise vor, dass diese von einer Minimierung der Aufnahme von Gluten profitieren können. Trotzdem geht eine Vielzahl der Bevölkerung ohne Zöliakie davon aus, dass die Glutenaufnahme mit der Nahrung für sie negative Folgen auf ihre Gesundheit haben könne. Am meisten werden Erkrankungen des Herzen sowie Fettleibigkeit befürchtet. Hierfür besteht jedoch kein Grund.

     

    Studie weist nach: Glutenverzicht für Gesunde nicht empfehlenswert

    In einer durchgeführten Studie weisen Wissenschaftler der Harvard Medical School Boston und des Columbia University Medical Centers New York eine schädigende Wirkung für gesunde Personen durch Glutenverzicht nach. Insbesondere für die Herzgesundheit zeigt das Verzichten auf das Klebereiweiß negative Auswirkungen. Nachlesbar sind die Resultate dieser Studie in der Fachzeitschrift „British Medical Journal“.

     

    Ferner konnten die Forscher während ihrer analytischen Arbeit feststellen, dass sich das Risiko durch eine Ernährungsumstellung für Zöliakie-Erkrankte minimieren lässt. Durch das Meiden von Gluten verzehren Betroffene oftmals sehr wenig Vollkornbrot. Andrew Chan – Harvard Medical School Boston – informiert, das Herzinfarktrisiko kann durch den Verzehr von Vollkornprodukten reduziert werden. Auch in anderen durchgeführten Untersuchungen auf wissenschaftlicher Basis ist bislang eindeutig nachgewiesen worden, dass eine Ernährungsweise mit einem erhöhten Vollkornanteil ideal vor verschiedenen Erkrankungen schützen kann.

     

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  • Glutenarme Ernährung ist nicht gesundheitsfördernd

    Glutenarme Ernährung ist nicht gesundheitsfördernd

    Die Gesundheit ist nicht käuflich. Ein Grund, wieso immer neue Trends für ein gesünderes Leben aufkommen. Manche sagen der Verzicht auf Zucker ist gesund, andere hingegen schwören auf eine glutenarme Ernährung. Laut einer aktuellen Studie ist das aber eine falsche Wahrnehmung, es wirkt sich nämlich negativ auf den Gesundheitszustand aus. Aus medizinischer Sicht gab es nie eine Empfehlung, dass sich Menschen von Haus aus mit glutenarmen Lebensmitteln ernähren sollen. Es wurde einfach zum Trend, der jedoch nur auf eine sehr kleine Zielgruppe zutrifft. Die Bestätigung dieser Aussage wird von einer neuen Harvard-Studie belegt, die mit 200.000 Personen durchgeführt wurde.

    Gefahr von Typ-2-Diabetes

    Ein an der Harvard University T.H. Chan School of Public Health in Boston angestelltes Forscherteam fand heraus, dass das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, höher ist, wenn sich jemand glutenarme Ernährung zuführt. Die Grundlage dieser Forschung bestand aus drei Langzeitstudien, die die Verbindung zwischen Typ-2-Diabetes und der konsumierten Gluten-Menge sichtbar machen soll. Ein handfester Beweis mit detaillierten Aussagen ist das allerdings noch nicht. Das liegt daran, weil die Probanden selbst ihre Angaben getätigt haben. Das Ergebnis der Beobachtungsstudie muss also nicht zu 100 Prozent stimmen, doch bereits die theoretische Annahme regt zum Nachdenken an.

    Geringeres Diabetes-Risiko durch mehr Gluten

    In die Studie flossen die Gesundheit, die Ernährung und die Lebensgewohnheiten der Teilnehmer ein. Diese wurden über Jahrzehnte beobachtet und schriftlich festgehalten. Am Ende stand fest, dass die Probanden mit der höchsten Gluten-Aufnahme (zwölf Gramm am Tag) ein um 13 Prozent geringeres Risiko für eine Typ-2-Diabetes-Erkrankung hatten. Dieses Ergebnis ist im Vergleich mit den Personen entstanden, die am wenigsten Gluten aufgenommen haben. Letztendlich raten Forscher dazu, nicht auf Gluten zu verzichten, da medizinisch keine Notwendigkeit besteht. Eine Ausnahme gibt es nur dann, wenn jemand mit Zöliakie zu kämpfen hat. Dann ist die glutenfreie Ernährung tatsächlich nötig. Alle anderen sollten darauf verzichten, da solche Lebensmittel unter anderem weniger Mikronährstoffe und Ballaststoffe haben.

  • Bananen nicht auf nüchternen Magen essen

    Bananen nicht auf nüchternen Magen essen

    Mit pflanzlicher Kost tut man seinem Körper immer etwas Gutes. Sie enthält Pflanzenstoffe, Vitamine sowie Ballast- und Mineralstoffe. Experten empfehlen fünf Portionen täglich, die aus Obst und Gemüse bestehen sollten. Doch ganz unbedenklich kann man die Kost nicht zu sich nehmen, manche Sorten zum Beispiel sind auf nüchternen Magen alles andere als gesund. Diese Gefahr wird oft unterschätzt, da viele zu wenig Zeit fürs Frühstück haben. Statt ausgiebigen Nahrungsmitteln muss oft ein kleiner, schneller Snack her. Dabei wird oft zu Obstsorten gegriffen, die allerdings nicht alle für diesen Zweck geeignet sind. Bananen beispielsweise haben auf nüchternen Magen nichts verloren.

     

    Bananen sind sehr beliebt

    Die Deutschen lieben Bananen. Kein Wunder, denn das Obst ist nicht nur reichlich mit Magnesium, Kalium und Vitamin B6 gefüllt, sondern es ist auch sehr schmackhaft. Aufgrund ihrer guten Verdaulichkeit hat sie gleich mehrere Anwendungsgebiete. Beispielsweise wird die gelbe Frucht bei Verstopfung oder bei Durchfall eingesetzt. Es gilt nur darauf zu achten, dass es sich um reifere Bananen handelt, da die unreiferen schwerer verdaut werden können.

     

    Nur in Kombination essen

    Da Bananen viel Zucker enthalten, sollten sie nicht auf nüchternen Magen gegessen werden. Das hat nämlich zur Folge, dass der Blutzuckerspiegel rasant steigt und wieder sinkt. Ein solcher Energieschub ist nur für Sportler interessant, für den „normalen“ Arbeiter stellen sich zusätzlich zum hohen Blutzuckerspiegel sehr schnell Heißhunger und Müdigkeit ein. Bis zur Mittagspause ist man also wieder hungrig und weniger konzentriert. Des Weiteren kann das Obst so auch seine volle Wirkung nicht entfalten. Wer in der Früh nicht auf die Banane verzichten will, der muss lediglich eine Kombination finden. Zusammen mit Nüssen, Müsli oder Joghurt ist die Frucht sehr wohl erlaubt und verschafft einem die nötige Energie. Diese Warnung gilt übrigens auch für weitere Lebensmittel wie die Litschi. Sie ist sogar ein noch größeres Risiko, denn in Indien beispielsweise sind so hunderte Kinder verstorben. Sie hatten kein Abendessen zu sich genommen und später Litschis in großen Mengen verzehrt. Die dadurch entstehende toxische Unterzuckerung führte zum Tod.

     

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  • So fördert Mineralwasser die Gesundheit

    So fördert Mineralwasser die Gesundheit

    Mineralwasser ist gleich Mineralwasser, so zumindest fällt die Einschätzung der Mehrheit aus. In Wirklichkeit gibt es jedoch bedeutende Unterschiede, die auch einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben können. Dabei kommt es nicht auf die Verpackung, sondern auf die Inhaltsstoffe an. Besser gesagt sind es die Mineralstoffe, aus denen das sprudelnde Wasser zusammengesetzt ist. Und da jeder Hersteller und jede Sorte auf eine andere Zusammensetzung schwört, gibt es auch im Endprodukt Unterschiede. Mit dem Griff zur richtigen Flasche kann also gleichzeitig der Durst gelöscht und der Körper mit neuer Energie versorgt werden.

    Den richtigen Mineralstoff finden

    Magnesium, Kalzium oder Natrium, Mineralwasser enthält viele Mineralstoffe. Sie machen den Geschmack aus und fördern die Gesundheit. Das ist allerdings nur dann der Fall, wenn es die richtige Sorte ist. Wer zum Beispiel mit Magnesiummangel zu kämpfen hat, der wird mit einer Flasche mit besonders viel Natrium nur wenig anfangen können. Obwohl die flüssige Aufnahme „nur“ eine Ergänzung zur Aufnahme über feste Lebensmittel ist, ist es aus medizinischer Sicht ratsam. Aber für wen genau eignet sich welcher Mineralstoff?

    Dafür sind Magnesium und Co. da

    Milchprodukte sind normalerweise der Hauptlieferant für Kalzium, manche allerdings verzichten darauf. Logischerweise geht auch dann der Mineralstoff verloren, sodass kalziumhaltiges Mineralwasser diesen Nachteil zumindest ein wenig ausgleichen kann. Auch für Frauen in der Schwangerschaft ist es förderlich, da der Bedarf in dieser Zeit steigt.

    Magnesium hingegen hilft bei Verspannungen und Muskelkrämpfen, dies sind nämlich Hinweise für einen Magnesiummangel. Mineralwasser mit mindestens 50 Milligramm pro Liter des Mineralstoffs hilft diesen Verlust etwas auszugleichen.

    Wer sich schwer konzentrieren kann, ständig müde ist und einen niedrigen Blutdruck hat, der könnte unter Umständen zu wenig Natrium haben. Obwohl Verbraucher negative Erfahrungen mit zu viel Natrium verbinden, ist in diesem Fall Mineralwasser mit einem höheren Gehalt empfehlenswert.

    Sodbrennen ist lästig, mit überdurchschnittlich viel Hydrogencarbonat kann man aber zumindest entgegenwirken. Bicarbonathaltiges Wasser zum Beispiel ist mit mindestens 600 Milligramm (pro Liter) Hydrogencarbonat ausgestattet.

    Unterm Strich gilt: Wer schnell und oft ins Schwitzen kommt (Arbeit oder Freizeit), der sollte auch viele Mineralstoffe zu sich nehmen. Mit dem Griff zur richtigen Sorte werden dann auch gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen (der Durst lässt nach und man tut dem Körper etwas Gutes).