Schlagwort: Licht

  • Was hilft gegen Mücken?

    Was hilft gegen Mücken?

    Immer wenn das Thermometer steigt, dann kommen sie, um ihre wehrlosen Opfer zu plagen – Mücken. Mücken gehören zum Sommer wie der Sonnenschein und das Eis, und wer anfällig für die Stiche der kleinen Blutsauger ist, der denkt jetzt schon mit Schrecken an den Sommer und die Mücken, die er mit sich bringt. Mücken sind einfach nur lästig. Sie brummen und surren durchs Schlafzimmer und am Abend auch über die Terrasse und ihre Stiche jucken sehr, sehr lange. Nur mit Schlagen und Fuchteln ist Mücken leider nicht beizukommen, es müssen schon schwerere Geschütze aufgefahren werden. Aber was hilft effektiv gegen die Plagegeister aus der Insektenwelt?

    Auf den Duft kommt es an

    Um Mücken zu vertreiben, kommt es auf den passenden Duft an, denn Mücken haben ihre Eigenheiten und können nicht alles gut riechen. Sprays, Lotionen und auch Cremes können sehr hilfreich sein, wenn sie den richtigen Duft haben. Wer zum Beispiel auf der Terrasse den lauen Sommerabend genießen will, der ist gut beraten, eine Duftkerze mit ätherischen Ölen wie Zitrone oder Eukalyptus anzuzünden, und bevor es ins Bett geht, sollte man den Körper einreiben. Mittel mit dem Duftstoff DEET können Mücken überhaupt nicht leiden. Mittel, die zu 30 % DEET enthalten, schützen bis zu fünf Stunden vor den Stichen der Mücke und es werden bis zu 95 % der Mückenstiche effektiv verhindert.

    Die richtige Kleidung kann gegen Mücken helfen

    Mücken stehen aber nicht nur auf den richtigen Duft, sie lassen sich auch von der Farbe der Kleidung beeindrucken. Es gibt Mücken, die mögen Kleidung in Dunkelblau oder Schwarz, aber die meisten dieser lästigen Insekten können mit heller Kleidung wenig anfangen. Auch wer zu eng anliegende Kleidung trägt, der spielt mit der Gefahr, von einer Mücke gestochen zu werden. Liegen die Bluse und das Hemd nicht so eng am Körper, dann stechen die Mücken ins Leere, aber auch weil man in lockerer Kleidung weniger schwitzt, ist sie empfehlenswert, denn der Geruch von Schweiß zieht Mücken magisch an.

    Hilft es, Netze aufzuspannen?

    Wer schon mal in den Tropen war, der weiß, wie gefräßig die Mücken dort sind und wie effektiv Netze über dem Bett sein können. Es gibt heute Moskitonetze in allen Größen, die man mit wenigen Handgriffen über das Bett spannen kann. Auch Netze vor den Fenstern sind eine gute Idee, damit die Mücken erst gar nicht mehr den Weg ins Haus finden. Auch wenn die Mücken in Deutschland keine gefährlichen Krankheiten wie zum Beispiel das Denguefieber oder Malaria übertragen können, es ist keine schlechte Idee Netze zu kaufen, die mit einem Insektizid wie beispielsweise Pyrethroiden imprägniert sind, denn dann verirren sich garantiert keine Mücken mehr ins Schlafzimmer. Wer in der freien Natur übernachtet, der sollte auf diese speziellen Netze nie verzichten, denn sie schützen nicht nur vor Mücken, sie sind auch ein sehr wirksames Mittel gegen Zecken, die bekanntlich sehr gefährlich werden können.

    Wie wirksam sind elektrische Mückenvernichter?

    Viele, die jeden Sommer von Mücken gepeinigt werden, versuchen ihr Glück mit UV-Lampen oder ähnlichen Geräten, die die Mücken vertreiben sollen. Die Wirksamkeit dieser Mittel ist allerdings sehr begrenzt und sie hilft nicht dabei, die Mückenpopulation zu verringern, und auch das Stechen lassen die Mücken nicht, nur weil im Schlafzimmer oder im Garten eine Lampe mit blauem Licht steht.

    Wenn es an dieser Stelle vielleicht für einige sehr komisch klingt, aber die Population der Mücken sollte gar nicht verringert werden. Die Eier und die Larven der kleinen schwirrenden und so lästigen Insekten sind für viele andere Tiere nämlich eine gute Nahrungsquelle und somit ein sehr wichtiges Glied in der Nahrungskette. Wer gestochen wird, der kann nur eines tun, und zwar den Mückenstich gut kühlen.

    Bild: © Depositphotos.com / ZanozaRu

  • Gehirn-Doping – Aufputschen für mehr Leistung

    Gehirn-Doping – Aufputschen für mehr Leistung

    Aufputschen, das ist etwas für Nachtschwärmer, die länger durchhalten wollen oder für Sportler, die mehr Ausdauer brauchen. Das war einmal, denn Aufputschmittel sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und immer mehr Menschen greifen zu Wachmachern, Antidepressiva, zu Betablockern oder auch zu Medikamenten gegen ADHS. Die Krankenkassen schlagen Alarm, weil immer mehr Arbeitnehmer aufgrund psychischer Leiden krankgeschrieben werden, und eine Studie beweist, dass fast 20.000 Menschen alleine im Bundesland Brandenburg zu leistungssteigernden Medikamenten gegriffen haben, die Dunkelziffer dürfte aber noch um einiges höher sein.

    Die Zahlen steigen

    Die DAK hat anhand einer Studie festgestellt, dass zwei Drittel aller Berufstätigen in Brandenburg schon das sogenannte Gehirn-Doping kennengelernt haben, wobei Medikamente gegen ADHS besonders häufig zum Einsatz kommen. ADHS Medikamente, wie zum Beispiel Ritalin, gelten als Wachmacher und sie sollen gleichzeitig auch die Konzentration stärken. Entwickelt wurde Ritalin für verhaltensauffällige Kinder, die unter dem Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom kurz ADHS leiden, aber auch immer mehr Erwachsene nehmen Ritalin ein. Zwischen 2011 und 2013 stieg die Verschreibung und damit auch die Einnahme des Medikaments rasant an, und zwar um 94 %. Bei den meisten Verschreibungen gibt es jedoch keine nachvollziehbare Diagnose.

    Die Krankenkassen schätzen, dass sich in Deutschland bis zu fünf Millionen Arbeitnehmer mit verschreibungspflichtigen Medikamenten aufputschen und rund eine Million nimmt die Medikamente sogar regelmäßig ein. Entgegen der landläufigen Meinung, dass es nur Führungskräfte und kreativ Menschen sind, die sich mit bestimmten Medikamenten dopen, sind es heute immer mehr ganz „normale“ Arbeitnehmer, aber auch vermehrt Menschen, die um ihren Arbeitsplatz fürchten, die ihrem Leistungsvermögen mit den entsprechenden Pillen auf die Sprünge helfen.

    Die Krankschreibungen steigen

    Nicht nur die Zahlen derer, die leistungssteigernden Medikamente einnehmen, steigen in bedenkliche Höhen, auch die Zahl der Krankschreibungen nimmt immer mehr zu. Gegenüber 2013 stieg die Zahl der Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen im vergangenen Jahr um 11 % und damit waren psychische Krankheiten die zweithäufigsten Erkrankungen nach den Rückenproblemen.

    Übermüdet, ausgelaugt und nicht mehr fähig, einen normalen Acht Stunden Arbeitstag durchzustehen – so fühlen sich immer mehr Arbeitnehmer, quer durch alle Berufsgruppen. Anstreicher und Ärzte, Angestellte und Freiberufler, Krankenschwestern und Putzfrauen, es spielt keine Rolle, in welchem Beruf gearbeitet wird, der Stress und auch die Angst um den Arbeitsplatz sind immer da. Aber nicht nur die gesteigerte Leistung steht im Vordergrund, wenn Arbeitnehmer zu Tabletten greifen, viele fürchten sich davor, nicht mehr wie gewohnt zu funktionieren, dass ihre Konzentration nachlässt und sie deshalb Fehler machen. Erstaunlich ist auch, dass es nicht nur junge Arbeitnehmer sind, die zu Medikamenten greifen, auch ältere Arbeitnehmer, die die 50 schon überschritten haben, nehmen entsprechende Medikamente wie Antidepressiva und Ritalin.

    Das Gespenst Burnout

    Burnout – das, was vor einigen Jahren noch eine Managerkrankheit war, ist heute ein Leiden, das immer häufiger von Ärzten diagnostiziert wird. Viele erkennen die Alarmzeichen des Burnout nicht rechtzeitig oder nehmen die Symptome auf die leichte Schulter. In der Folge nehmen die Symptome der Krankheit immer mehr zu und nicht selten führt das dann zu einem totalen Zusammenbruch. Wer sich öfter müde, grundlos traurig und wie ausgebrannt fühlt, der sollte diese Symptome ernst nehmen und auch hinterfragen, wie es dazu kommen konnte.

    Es bringt nicht viel, einfach wahllos Tabletten einzunehmen, um die Symptome zu bekämpfen, handelt es sich um ein echtes Burnout dann kann nur eine gezielte Therapie helfen. Wer befürchtet, an einem Burnout-Syndrom zu leiden, der sollte die Notbremse ziehen und zu einem Arzt gehen. Mit der richtigen Medikation und einer Therapie kann das Burnout besiegt werden, aber das braucht Zeit. Jeder, der an einem Burnout leidet, muss eine Auszeit nehmen, um sich zu regenerieren, denn nur dann können sich Körper und Seele wieder vollkommen erholen.

    Bild: © Depositphotos.com / eddiephotograph

  • Das Pfeiffersche Drüsenfieber – die Kusskrankheit

    Das Pfeiffersche Drüsenfieber – die Kusskrankheit

    Pfeiffersches Drüsenfieber? Die meisten Menschen haben von dieser Krankheit noch nie etwas gehört, aber das Pfeiffersche Drüsenfieber kommt häufiger vor, als man vielleicht denkt. Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine Krankheit, die durch einen hartnäckigen Virus mit dem Namen Epstein-Barr ausgelöst wird, und übertragen wird der Virus in den meisten Fällen von Mund zu Mund, also beim Küssen. Das hat dem Pfeifferschen Drüsenfieber auch den Beinamen Kusskrankheit eingebracht, und wer sich schützen will, der sollte sich seine Kusspartner sehr genau aussuchen.

    Die Ursachen des Pfeifferschen Drüsenfiebers

    Das Epstein-Barr-Virus oder kurz auch EBV genannt, ist der Übeltäter, wenn es um das Pfeiffersche Drüsenfieber geht. Das EBV ist ein sogenanntes DANN Virus, das nur dann im Körper überleben kann, wenn es sich in bestimmten weißen Blutkörperchen und in den Zellen der Schleimhaut im Mund- und Rachenraum einnisten kann. Weil das Pfeiffersche Drüsenfieber eine relativ lange Inkubationszeit zwischen vier und sechs Wochen hat, bedeutet das: Wer einen Menschen mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber küsst, der spürt in diesem Zeitraum die ersten Symptome.

    Die Übertragung des Pfeifferschen Drüsenfiebers kann jedoch nur gelingen, wenn beim Küssen Körperflüssigkeiten ausgetauscht werden. Es kann in sehr seltenen Fällen aber auch durch eine Bluttransfusion oder beim Geschlechtsverkehr zu einer Ansteckung kommen.

    Welche Symptome gibt es?

    Die Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers sind sehr vielfältig, was es dem Arzt nicht unbedingt einfach macht, die Krankheit auf Anhieb richtig zu erkennen. Viele Patienten fühlen sich müde und angeschlagen, sie klagen über Übelkeit und haben keinen Appetit, im späteren Verlauf kommen dann starke Kopfschmerzen, Halsschmerzen und auch Fieber dazu. Die Lymphknoten vor allem am Hals, aber auch in den Achselhöhlen können sehr schmerzhaft anschwellen und auch die Milz vergrößert sich, was zu Druckschmerzen im oberen Bereich des Bauches führt.

    Eine eindeutige Diagnose kann nur durch eine Untersuchung des Blutes gestellt werden, denn im Blut zeigt sich eine Vermehrung der weißen Blutkörperchen, und das gibt einen Nachweis über die Antikörper des Epstein-Barr-Virus. Wer die genannten Symptome über einen längeren Zeitraum verspürt, der sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen und ein großes Blutbild machen lassen.

    Vom Alter abhängig

    Das Epstein-Barr-Virus gehört zu den Herpesviren und wer den Virus einmal in sich trägt, der behält ihn ein Leben lang. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass 95 % der Weltbevölkerung unter 30 Jahren das Virus haben, aber nicht bei allen kommt die Krankheit auch zum Ausbruch. Kleinkinder können sich ebenfalls mit dem Epstein-Barr-Virus infizieren, aber in diesem Fall gibt es keine oder nur geringfügige Symptome. Die Ursache dafür liefert das Immunsystem, das bei kleinen Kindern nicht so stark reagiert.

    Wer das Pfeiffersche Drüsenfieber schon als Kind bekommt, der ist allerdings für den Rest seines Lebens gegen eine erneute Ansteckung immun, denn der Körper hat Antikörper gebildet. Bei Jugendlichen sind die Symptome am stärksten ausgebildet und hier lässt sich die Krankheit am einfachsten feststellen.

    Wie wird das Pfeiffersche Drüsenfieber behandelt?

    Bricht die Krankheit aus, dann ist Ruhe die erste Pflicht und das Küssen ist erst einmal streng verboten. Viel Schlaf kann effektiv dabei helfen, das Pfeiffersche Drüsenfieber zu besiegen und wenn das Fieber steigt, dann sollten fiebersenkende Mittel eingenommen werden. Es gibt keine speziellen Medikamente gegen das Pfeiffersche Drüsenfieber, alles was gelindert werden kann, das sind die Symptome, wie eben das Fieber. Alle, die sich mit dem Fieber angesteckt haben, die müssen eigentlich nur eines mitbringen und das ist Geduld, denn es kann ein bis zwei Monate dauern, bis die Symptome abklingen und das Pfeiffersche Drüsenfieber komplett ausgeheilt ist.

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  • Burt’s Bees Almond Milk Beeswax Hand Cream

    Burt’s Bees Almond Milk Beeswax Hand Cream

    Die Burt’s Bees Almond Milk Beeswax Hand Cream ist eine Hand-, Nagel- und Fußpflegecreme, die unter anderem Mandelöl, Aloe Vera und Vitamin E enthält. Sie ist besonders für trockene und rissige Haut geeignet, auf die sie pflegend und heilend einwirkt. Die Inhaltsstoffe der Handcreme sind rein natürlich, es wurde keine Chemie zugesetzt.

    Wunderschöne Verpackung im Vintage-Look

    Der Tiegel der Burt’s Bees Almond Milk Beeswax Hand Cream ist schlicht, aber doch irgendwie sehr cool und stylish gehalten. Das Ganze erinnert schwer an Vintage-Design. Für die Verpackung wurde ein metallähnliches Material verwendet, der gesamte Tiegel ist weiß mit schwarzer Schrift. Ein Tiegel der Handcreme enthält 57 Gramm. Der Tiegel ist extrem stabil und hält es auch gut aus, wenn er einmal auf den Boden fällt. Auch der Verschluss ist dicht und hält auch in der Handtasche gut. So kann man die Handcreme ganz einfach und problemlos unter tags in das Büro mitnehmen.

    Herrlich intensiver Geruch

    Die Burt’s Bees Almond Milk Beeswax Hand Cream riecht sehr stark und intensive, dabei aber sehr angenehm nach Marzipan, Mandel, heißer Milch und Honig. Ich finde die Handcreme perfekt für den Winter und insbesondere für die Weihnachtszeit, da die Gerüche so gut dazu passen. Da der Duft sehr lange auf der Haut haftet, hat man nahezu den ganzen Tag etwas von diesem tollen, warmen Duft. Ein riesengroßer Pluspunkt dafür!

    Anwendung: reichhaltiger geht nicht

    Diese Handcreme ist wohl eine der ergiebigsten und reichhaltigsten, die ich jemals hatte. Eine mandelgroße Menge reicht mehr als aus, um beide Hände großzügig einzucremen. Die Pflegewirkung ist binnen Sekunden spürbar, die Hände sind superweich und zart. Wer im Winter mit trockener und rissiger Haut zu kämpfen hat, wird die Burt’s Bees Almond Milk Beeswax Hand Cream lieben. Nach einer Anwendung von zwei bis drei Tagen merkt man von Hautschäden nichts mehr, die Hände sind (und bleiben) zart.

    Nach dem Auftragen hinterlässt dich Creme leider einen fettigen Film auf der Haut, der nur langsam einzieht. Das ist natürlich bei hochwertigen und feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten normal, aber mich stört das etwas. Am besten ist es, man trägt die Handcreme vor dem Schlafengehen auf, dann hat man aber nicht besonders lange etwas vom tollen Duft. Trägt man die Handcreme unter tags, hat man ein bis zwei Stunden recht „rutschige“ Hände – das ist nicht Jedermanns Sache.

    Die Konsistenz der Creme ist perfekt, fühlt sich sehr weich und angenehm auf der Haut an und ist im Tiegel trotzdem recht fest.

    Lang anhaltende Pflegewirkung

    Ich verwende die Creme bereits seit drei Monaten regelmäßig und kann bestätigen, dass die Haut spürbar zarter und weicher wird. Zwar habe ich kein Problem mit trockenen Händen, wohl aber mit trockenen Füßen im Winter. Die sind seit Anwendung der Burt’s Bees Almond Milk Beeswax Hand Cream kein Thema mehr. Ich bin absolut begeistert.

    Pro:

    • Wunderbarer Duft
    • lang anhaltender Duft über Stunden
    • natürliches Produkt
    • angenehme Konsistenz
    • pflegt binnen Sekunden
    • feuchtigkeitsspendende Wirkung hält extrem lange

    Contra:

    • zieht langsam ein
    • hinterlässt einen fettigen Film auf der Haut

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  • Sonnenbrand – schmerzhaft und vermeidbar

    Sonnenbrand – schmerzhaft und vermeidbar

    Gebräunte Haut ist immer im Trend, denn sie sieht toll aus und macht attraktiv. Gegen einen leicht gebräunten Teint ist im Grunde auch nichts einzuwenden, was aber sehr gefährlich werden kann, das ist ein Sonnenbrand. Ein Sonnenbrand ist schnell da, oft reicht schon eine halbe Stunde in der prallen Sonne und die obere Schicht ist verbrannt. Sonnenbrand ist nicht nur im Sommer ein Thema, wer schon einmal im Winter einen Urlaub im Hochgebirge verlebt hat, der weiß, wie heiß die Sonne auch in der kalten Jahreszeit vom Himmel knallen kann.

    Ein Sonnenbrand ist vor allem eines, und zwar sehr schmerzhaft. Aber ein Sonnenbrand kann auch gefährliche Nebenwirkungen haben. Zum einen lässt die UV-Strahlung die Haut schneller alt aussehen und zum anderen kann ein häufiger Sonnenbrand das Risiko an Hautkrebs zu erkranken, deutlich steigern.

    Sonnenbrand – Wenn die Haut verbrennt

    Ein Sonnenbrand ist eine Verbrennung und wie jede andere Verbrennung, so gibt es auch bei einem Sonnenbrand unterschiedliche Grade der Hautverbrennung. Ist die Haut nur oberflächlich verbrannt, dann rötet sie sich, brennt und juckt. Bei Verbrennungen zweiten Grades bilden sich bereits Bläschen und die Haut färbt sich dunkelrot. Wenn der Sonnenbrand abklingt, dann löst sich die verbrannte Haut ab. Bei einem sehr schweren Sonnenbrand kann es zu Fieber, Übelkeit, Beschwerden mit dem Kreislauf und im schlimmsten Fall sogar zu einem Schock mit Atemstillstand kommen.

    Während bei einem leichten Sonnenbrand eine kühlende Salbe oder Creme die Symptome lindert, muss bei einem schweren Sonnenbrand auf jeden Fall ein Arzt oder eine Notaufnahme aufgesucht werden, damit der Kreislauf stabilisiert wird und die Verbrennungen behandelt werden können.

    Was hilft bei Sonnenbrand?

    Ein leichter Sonnenbrand kann mit einem kühlenden Gel oder einer Feuchtigkeit spendenden Creme behandelt werden. Auch kalte Buttermilch ist ein bewährtes Hausmittel, das den Brand aus der Haut zieht und so die Beschwerden lindert. Wenn sich die Haut nach einem Sonnenbrand pellt, dann sollte eine besonders reichhaltige Creme oder Lotion aufgetragen werden, um ein Austrocknen zu verhindern.

    Wer einen akuten Sonnenbrand hat, der sollte nach Möglichkeit viel trinken, um die Flüssigkeit, die über die Haut verloren gegangen ist, wieder aufzufüllen. Optimal ist Mineralwasser, aber auch Fruchtschorlen sorgen dafür, dass der Kreislauf keinen Schaden nimmt. In schweren Fällen muss eine entzündungshemmende Creme aufgetragen werden und auch Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen sind wichtig, damit sich die verbrannte Haut wieder erholen kann.

    Dem Sonnenbrand vorbeugen

    Die Haut kann sich in der Sonne nur zwischen 10 und 30 Minuten selbst schützen, dann muss mit einem Schutz von außen nachgeholfen werden. Wer also ein Sonnenbad nehmen will, der sollte eine Sonnenschutzcreme mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor auftragen. Besonders Kinder und Menschen mit einem hellen Teint sollten nicht zu lange der prallen Sonne ausgesetzt werden, denn ihre Haut ist besonders empfindlich.

    Besonders tückisch ist die Sonne am Meer. Durch den stetigen Seewind fühlt sich die Luft kühler an, als sie in Wirklichkeit ist. Wer einen Strandurlaub macht, der sollte deshalb unter einem Sonnenschirm sitzen und Kinder, die am Wasser spielen, sollten immer ein Shirt und einen Sonnenhut mit einer breiten Krempe tragen.

    Bild: © Depositphotos.com / sumners

  • Welche Hausmittel helfen beim Gerstenkorn?

    Welche Hausmittel helfen beim Gerstenkorn?

    Wenn ein Auge juckt, tränt oder brennt, dann kann die Ursache ein sogenanntes Gerstenkorn sein. Die erste Reaktion auf Probleme im Auge ist immer, dass man mit dem Finger reibt, wenn das jedoch bei einem beginnenden Gerstenkorn geschieht, dann wird alles nur noch schlimmer. Auch wenn Gerstenkorn eher harmlos klingt, die Infektion am Auge ist sehr schmerzhaft. Wie kann eine Gerstenkorn Infektion überhaupt entstehen und wie kann sie behandelt werden? Gibt es vielleicht Hausmittel, die dabei helfen können, das Gerstenkorn wieder loszuwerden?

    Was genau ist ein Gerstenkorn?

    Der medizinische Ausdruck für das Gerstenkorn lautet Hordeolum. Dabei handelt es sich um eine Entzündung am Auge, in deren Folge das Auge stark eitert. Ein Gerstenkorn kann an der Innenseite des Auges, aber auch an der Kante des Lids auftreten, und schuld an der Infektion sind Bakterien vom Stamm der Staphylokokken, die in den Talg- und Schweißdrüsen zu finden sind. Durch die Bakterien können die Drüsen nicht mehr wie gewohnt arbeiten und das Auge wird nicht mehr vor Umwelteinflüssen, Kälte, Hitze und vor zu grellem Licht geschützt.

    Dass eine Erkrankung des Auges vorliegt, das wird an einem entzündeten Augenlid und an einem Abszess sichtbar, dem besagten Gerstenkorn. Immer dann, wenn sich das Gerstenkorn öffnet und der Eiter abfließen kann, dann klingen die Symptome ab und das Auge heilt wieder. Eine besondere Behandlung durch den Augenarzt ist in den seltensten Fällen notwendig, aber es gibt bewährte Hausmittel, die effektiv helfen können.

    Welche Hausmittel helfen bei einem Gerstenkorn?

    Wenn ein Gerstenkorn besonders schmerzhaft und hartnäckig ist, dann ist es eine gute Entscheidung, zu einem Arzt zu gehen. Der Arzt wird eine antibiotische Salbe oder Tropfen verschreiben, die das Auge zum einen wieder abschwellen lassen und die zum anderen die Infektion bekämpfen. Wenn das Gerstenkorn aber wenig Probleme bereitet, dann sollte man es mit Hausmitteln behandeln. Zu den erprobten Hausmitteln gehören Bockshornkleesamen, aber auch Kamille und Fenchel. Ein Esslöffel des Bockshornkleesamens wird mit ein wenig aufgekochtem Wasser zu einem Brei verrührt, der anschließend abkühlen muss. Dann wird der Brei auf ein sauberes Leinentuch gegeben und das Tuch kommt für eine gute halbe Stunde auf das entzündete Auge.

    Wirksam ist auch Fenchel- oder Kamillentee. Den Teebeutel mit kochendem Wasser überbrühen, abkühlen lassen und dann auf das Gerstenkorn legen. In der Apotheke kann man Augentrost kaufen. Zwei gehäufte Teelöffel dieses Heilkrauts werden mit heißem Wasser übergossen und müssen dann rund acht Minuten ziehen. Anschließend wird ein Leinentuch darin getränkt und für eine halbe Stunde auf das Gerstenkorn gelegt. Auch Apfelessig kann bei einem Gerstenkorn hilfreich sein. Der Essig wird wieder auf ein sauberes Tuch aus Leinen getröpfelt und dann auf das Gerstenkorn gelegt. Hier sollte man aber immer aufpassen, dass nichts von dem Essig ins Auge gelangen kann. Rotlicht kann den Bakterienherd austrocknen und ist zudem schmerzlindernd. Wer eine Rotlichtlampe zu Hause hat, der sollte sich jeden Tag für eine Viertelstunde vor diese Lampe setzen.

    Was ist nicht zu empfehlen?

    Früher galten feucht-warme Umschläge als ein gutes Mittel gegen ein Gerstenkorn, heute ist aber bewiesen, dass es besonders die feuchte Wärme ist, die dafür sorgt, dass die Bakterien sich vermehren und nicht wie gewünscht wieder verschwinden. Wer ein Gerstenkorn hat, der sollte sich nach Möglichkeit keiner Zugluft aussetzen und auch Hitze und Kälte sollten vom Auge ferngehalten werden. Wer das Auge schützen möchte, der sollte eine Augenklappe tragen, auch wenn das ein wenig gewöhnungsbedürftig ist.

    Damit erst gar kein Gerstenkorn entstehen kann, ist es eine gute Idee das Immunsystem zu stärken. Vor allem die Vitamine C und E sind wichtig für alle, die gesund bleiben wollen. Wird der Körper mit Vitaminen versorgt, dann haben Bakterien keine Chance.

    Bild: © Depositphotos.com / arztsamui