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  • Alverde Schaumfestiger Lotusblütenextrakt – Natur pur für das Haar

    Alverde Schaumfestiger Lotusblütenextrakt – Natur pur für das Haar

    Der Alverde Schaumfestiger mit Lotusblütenextrakt und violettem Reis hat dafür, dass es ein reines Naturprodukt ist, einen sehr kleinen Preis. Auch der Duft ist sehr angenehm. Leider merkt man bei der Anwendung und Wirkung starke Defizite im Vergleich zu „industriellen“ Schaumfestigern.

    Produktbeschreibung

    Der Alverde Schaumfestiger mit Lotusblütenextrakt und violettem Reis ist ein Haarstylingprodukt aus kontrolliert biologischem Anbau. Eine Flasche des Schaumfestigers enthält 150 Milliliter, der Schaumfestiger hat den Härtegrad drei. Der Schaumfestiger enthält ausschließlich Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau und aus natürlichen ätherischen Ölen. Unter anderem enthält der Alverde Schaumfestiger mit Lotusblütenextrakt und violettem Reis Apfelwasser, Bio-Alkohol, Lotusblütenextrakt, Reis-Extrakt und eine Mischung aus mehreren ätherischen Ölen. Der Schaumfestiger wird nach der Haarwäsche in das handtuchtrockene Haar einmassiert, um dem Haar beim Stylen Volumen und Halt zu verleihen.

    Für extreme Gesundheitsfanatiker muss man an dieser Stelle anmerken, dass der Schaumfestiger nicht vegan ist – was mich persönlich aber nicht stört.

    Schlichte, aber schöne Verpackung

    Die Flasche ist weiß-pink und schlicht gehalten, was aber gut zu dem natürlichen Produkt passt. Das Material der Flasche ist halbwegs stabil, der Verschluss könnte aber besser halten. In einen Reisekoffer würde ich die Flasche nicht mit gutem Gewissen packen. Interessant wäre, zu wissen, ob die Materialien der Verpackung auch natürlich bzw. „Bio“ sind – dazu gibt es leider keine Angabe.

    Angenehmer, blumiger Geruch

    Die Duftrichtung „Lotusblüte und violetter Reis“ hört sich so exotisch an, dass es schon fast übertrieben ist. Allerdings riecht das Produkt nicht ganz so intensiv, wie man es sich vorstellt. Der Alverde Schaumfestiger mit Lotusblütenextrakt und violettem Reis reicht sehr blumig, aber nicht zu stark oder süß, sodass er dem Haar insgesamt einen angenehmen, nicht zu aufdringlichen Duft verleiht. Negativ anzumerken ist, dass der Duft sehr schnell verfliegt – einmal darüber geföhnt und keine Spur mehr von Lotusblüten und Reis. Für mich ein großer Minuspunkt.

    Anwendung nicht ideal

    Leider merkt man einen großen Unterschied zwischen der Anwendung des Alverde Schaumfestigers mit Lotusblütenextrakt und violettem Reis und der Anwendung von Schaumfestigern typisch „industrieller“ Marken. Der Alverde Schaumfestiger mit Lotusblütenextrakt und violettem Reis pflegt das Haar zwar, was nicht viele Schaumfestiger von sich behaupten können, lässt sich aber nicht so einfach verteilen und klebt auch recht unangenehm. Das Gefühl ist nicht nur auf den Haaren beschwerlich, sondern fühlt sich auch klebrig auf den Handflächen an. Außerdem benötigt man recht viel Schaumfestiger für eine Anwendung, daher kommt man mit einer Flasche Alverde Schaumfestiger mit Lotusblütenextrakt und violettem Reis nicht besonders lange aus.

    Wirkung: es gibt Besseres

    Bei der Wirkung gilt das Gleich, wie bei der Anwendung: Der Alverde Schaumfestiger mit Lotusblütenextrakt und violettem Reis fühlt sich nach dem Föhnen irgendwie schwer und unangenehm am Haar an, außerdem kann keine Rede von lang anhaltendem Volumen oder Halt sein. Ich habe auch das Gefühl, dass die Haare bei Anwendung dieses Schaumfestigers schneller nachfetten. Außerdem tut man sich recht schwer, die Haare zu kämmen, da der Schaumfestiger die Haare auch, nachdem er stundenlang im Haar war, immer noch zusammenklebt. Das ist ziemlich unangenehm.

    Alverde-Schaumfestiger-Lotusblütenextrakt---Natur-pur-für-das-Haar-Thema

    Pro:

    • natürliches Produkt
    • kontrolliert biologischer Anbeu
    • toller Preis
    • angenehmer Duft

    Contra:

    • unangenehmes, klebriges Gefühl im Haar und auf den Handflächen
    • Volumen hält nicht lange an
    • kein langanhaltender Halt
    • Duft bleibt nicht lange im Haar

    [review]

  • Gastritis – Chronische Magenschleimhautentzündung

    Gastritis – Chronische Magenschleimhautentzündung

    Unter einer chronischen Magenschleimhautentzündung, medizinisch auch chronische Gastritis genannt, versteht man eine Entzündung der Magenschleimhäute, die teils Jahre dauern kann, dabei aber über weite Strecken beschwerdefrei verläuft. Gastritis betrifft vor allem Erwachsene und hier ältere Menschen.

    Normalerweise ist die Magenschleimhaut gut durchblutet und wird durch einen Schutzfilm vor aggressiven Stoffen, darunter die Magensäure, aber auch über die Nahrung Aufgenommenes geschützt. Ihrerseits ist sie der Schutzfilm der Magenwand. Kommt es jedoch zu einer Schädigung dieser schützenden Schleimschicht, kann die darunterliegende Magenschleimhaut verletzt werden. Dann sind auch Säureattacken auf die Magenwand möglich. In der Folge kommt es zu einer Magenschleimhautentzündung, deren Symptome ähnlich deren eines nervösen Magens sind.

    Ursachen für eine Gastritis

    Die Ursachen für eine Erkrankung an Gastritis können unterschiedlicher Natur sein. Man geht davon aus, dass sie vor allem eine Folge des körperlichen Alterns ist, etwa durch veränderte Durchblutung oder einen Reflux, der auch muskuläre, nicht nur operative Gründe haben kann. Als externe Auslöser von Magenschleimhautentzündungen gelten beispielsweise übermäßiger Alkoholgenuss (kann auch für Kaffee, Tee und Nikotin gelten), Medikamente wie Kortison, Rheuma- oder Schmerzmittel sowie psychische Belastungen (Stress) und Operationen oder Verletzungen.

    Unterschieden werden, je nach Ursache und auch je nach betroffenem Magenteil, vor allem drei verschiedene Gastritis-Typen: Typ A ist eine Autoimmunerkrankung, was heißt, der Körper selbst greift die Schleimhaut des Magens an. Dies birgt, da die Zellstruktur betroffen ist, ein erhöhtes Krebsrisiko in sich. Bakterien dagegen, in den meisten Fällen der Helicobacter pylori, verursachen den Typ B. Rückfluss von Galle aus dem Zwölffingerdarm oder aber Medikamente gehören zu den Verursachern des Typs C.

    Symptomatik und Diagnostik

    Die Symptome einer chronischen Magenschleimhautentzündung treten dabei meist nur nach den Mahlzeiten auf und variieren, je nachdem wie stark die Magenwände schon angegriffen sind. Oft sind sie unspezifisch, da nicht immer gleichartig auftretend: Dazu gehören Druck- oder Völlegefühl (Blähungen), aber auch Magenschmerzen oder -krämpfe sind möglich. Unangenehmes Aufstoßen, plötzliche Übelkeit oder Erbrechen werden ebenfalls genannt.

    Eine belegte Zunge und etwaiger Mundgeruch sind ebenfalls denkbar. Je nach Schwere der vorgenannten Symptome sind auch Appetitlosigkeit und damit eine allgemeine Schwäche möglich. Zu Komplikationen kann es kommen, wenn sich aus der andauernden Magenschleimhautentzündung ein Magengeschwür entwickelt: Magenblutungen oder gar ein Magendurchbruch sind dann körperliche Alarmsignale, die durchaus auch plötzlich auftreten können.

    Die meisten Betroffenen mit chronischer Gastritis merken nämlich über lange Zeit nichts von ihrer Erkrankung, sie wird oft nur zufällig diagnostiziert. Probate Mittel sind die Magenspiegelung (Gastrokopie) und die Untersuchung (Biopsie) von Gewebeproben. Zellveränderungen oder der Nachweis des Helicobacter pylori sind so etwa möglich. Auch das Blutbild kann auf eine Magenschleimhautentzündung schließen lassen. Etwa, wenn eine durch Vitamin B12-Mangel verursachte Blutarmut festgestellt wird, die z. B. ein Zeichen für eine Gastritis Typ A sein kann.

    Therapie der Gastritis

    Therapeutische Ansätze zur Beschwerden-Linderung sind wie bei einer akuten Gastritis auch Schonkost, Wärme sowie der Verzicht auf Kaffee, Nikotin und Alkohol. Achtung bei verdorbenen Lebensmitteln. Auch Entspannungstechniken können helfen. Medikamentengaben sind jedoch abhängig vom Gastritis-Typ; bei Typ B etwa ist eine meist antibakterielle Therapie sinnvoll, bei Typ C kann die zusätzliche Einnahme eines pflanzlichen Arzneimittels die Nebenwirkungen eines die Magenschleimhaut angreifendes Medikamentes lindern.

    Die Behandlung einer chronischen Magenschleimhautentzündung bedarf einer ärztlichen Überwachung, meist mit Medikamenten sowie eventueller Nahrungsumstellung. Oft bleibt sie aber erst länger unbemerkt, da sie sich meist durch leichtere Beschwerden, wie Blähungen und Völlegefühl bemerkbar macht.
    Wärme oder Kälte bei einer chronischen Magenschleimhautentzündung – was hilft besser?

    Neben den ärztlichen Empfehlungen können auch nicht-medikamentöse Behandlungen helfen eine Heilung zu unterstützen, wie z. B. eine Wärme- oder Kältetherapie. Doch welche ist bei einer chronischen Magenschleimhautentzündung die richtige Maßnahme?

    Bei einer Kältebehandlung ziehen sich die Blutgefäße zusammen, sie fungiert abschwellend und lindert Entzündungen. Allerdings bleibt in diesem Falle die erwünschte krampflösende Wirkung aus. Weiterhin empfinden die Betroffenen in ihrer Situation eine Kühlung als unangenehm.

    Wird der obere Magenbereich von außen mit Wärme versorgt, erweitern sich die lokalen Blutgefäße und die Durchblutung verbessert sich. Neben dem Wohlfühleffekt einer Entkrampfung sowie einer Entspannung, wird der Stoffwechsel angeregt und die Bildung der Magenschleimhaut angetrieben. Der Verdauungstrakt wird aktiviert und Blähungen können entweichen. Auch Völlegefühl und Übelkeit lassen folglich nach.

    Wie man sich letztendlich mit Wärme behandelt, ob mit Bestrahlung durch Rotlicht, feucht-warmen Umschlägen, einer Wärmeflasche oder mit einem warmen Bad liegt ganz an den Bedürfnissen des Betroffenen.

    Bild: © Depositphotos.com / lofilolo

  • Welche Schlafmöglichkeit fürs Baby?

    Welche Schlafmöglichkeit fürs Baby?

    Für viele werdende Eltern stellt sich die Frage, ob sie lieber eine Wiege, einen Stubenwagen oder ein Bettchen anschaffen. Dazu sollten sich Eltern folgende Fragen stellen:

    1. Wie viel Platz haben wir zur Verfügung?
    2. Babyzimmer oder doch besser das elterliche Schlafzimmer?
    3. Was könnte andere, vielleicht arbeitende, Familienangehörige stören?
    4. Soll der Nachwuchs möglichst immer in der Nähe der Mutter oder des Vaters sein?
    5. Wie lange soll die Schlafmöglichkeit genutzt werden können (Umbaumöglichkeiten)?
    6. Wie viel finanziellen Spielraum haben wir?

    Hier ein paar unserer Vorschläge oder schauen Sie auf rundumskinderzimmer.de vorbei:

    Baby Stubenwagen

    Ein Baby Stubenwagen bietet gegenüber dem Kinderbett den Vorteil, dass er leicht und einfach zu transportieren ist. Ermöglicht wird dies durch vier leichtgängige Laufrollen am Gestell. Stabilität bekommt der Baby Stubenwagen durch das Grundgerüst aus Holz oder Metall. Auf diesem steht das Körbchen, welches meist aus Weide aufwändig geflochten wurde. Es dient dem Baby als Schlafplatz. Die Liegefläche kann variieren, die meisten Baby Stubenwagen sind jedoch für Kinder bis zu einem Lebensjahr, zum Teil auch bis zu einem Alter von eineinhalb Jahren geeignet. Ca. 80 cm lang ist die Fläche, auf der der Säugling liegen kann, die Breite variiert zwischen 40 und 50 cm.

    Die Himmels-Stange aus Metall und der Himmel, Matratze mit Bezug, eventuell ein Nestchen und Bettwäsche sind nützliche Dinge, die man für einen Baby Stubenwagen benötigt. An der Stange für den Himmel kann auch ein interessantes Mobilé oder eine süße Spieluhr befestigt werden. Bei der Bettwäsche für den Baby Stubenwagen kommt es vor allem auf die Waschbarkeit bei 60° C an. Moderne Bezüge sind mit Reißverschlüssen für einen schnellen Wäschewechsel ausgestattet.

    Baby Beistellbett 

    Ein Baby Beistellbett ist eine äußerst sinnvolle und nützliche Erfindung. Damit können Babys im eigenen Bettchen schlafen, aber durch eine offene Seite direkt neben Mama oder Papa liegen. Das Baby Beistellbett wird direkt befestigt am elterlichen Bett, so dass die Matratzen ohne störenden Spalt direkt aneinander liegen. Soll nun das Baby gestillt werden oder für die Kuschelzeit, kann es einfach aus dem Baby Beistellbett geholt werden. Nachdem es satt ist oder schlafen soll, wird es zügig in sein eigenes Bettchen gelegt.

    Mit einem Baby Beistellbett ist für Eltern und Baby ein problemloses Schlafen möglich. Platzprobleme durch das Kind in der Bettmitte gehören der Vergangenheit an. Das Baby muss dennoch nicht die Geborgenheit seiner Eltern missen. Es gibt sogar Baby Beistellbetten, die umgebaut werden können und mehrere Funktionen vereinen, ein Vier-in-Eins-Babybett zum Beispiel. Es ist nicht nur als frei stehendes Baby Gitterbett erhältlich, sondern zusätzlich zu Wiege und Stubenwagen als Baby Beistellbett verwendbar – vier Funktionen in einem einzigen Möbelstück. Dazu müssen nur die zusätzliche Stange befestigt und das Nestchen darüber befestigt werden. Mit einem solchen Baby Beistellbett lässt sich bares Geld sparen.

    Schaukelwiege

    Eine süße Schaukelwiege ist ein gutes Möbelstück für den Babyhaushalt, vor allem dann, wenn ein Kind dieses beruhigende Schaukeln benötigt, um friedvoll zu schlummern. Sie dient auch als Bettchen, wenn ein Stubenwagen in der Größe nicht mehr ausreichend ist.

    Eine Schaukelwiege besteht meist aus einem Gestell und der darin befestigten Wiege. Das Schaukeln ist enorm beruhigend auf viele Babys. Sie schlummern dann viel besser und fühlen sich somit geborgener. Beim Kauf einer Schaukelwiege sollte darauf geachtet werden ob es auch eine Feststellbremse gibt. Auch wichtig wäre, ob man eventuell die Stärke des Schaukelns einstellen kann. Auf jeden Fall ist darauf zu achten, dass die Kippsicherheit gegeben ist, damit die Wiege nicht umkippen kann.

    Genügend Platz beziehungsweise Liegefläche für das Kind ist ebenso ein wichtiger Faktor beim Kauf einer Schaukelwiege. Außerdem sollte unbedingt auf die Freiheit von diversen Schadstoffen geachtet werden. Ebenso dürfen keine scharfen Ecken oder Kanten an der Schaukelwiege vorhanden sein, damit sich ein Baby nicht verletzen kann.

    Bild: © Depositphotos.com / petrograd99

  • Haarausfall – nicht nur ein „männliches“ Problem

    Haarausfall – nicht nur ein „männliches“ Problem

    Zahlreiche Menschen ärgern sich darüber, dass die Natur ihre Köpfe kahl werden lässt. Zwar sind häufiger Männer von diesem Phänomen betroffen, doch auch Frauen können aus verschiedenen Gründen unter verstärktem Haarausfall leiden. Gesundheitliche und/oder hormonelle Probleme spielen beim weiblichen Geschlecht am ehesten eine Rolle, wenn das Haupthaar schütter wird und sich deutlich lichtet.

    Ausfallendes Haupthaar ist eine alltägliche Erscheinung. Eine Faustregel besagt, dass jeden Tag etwa 100 Haare in der Bürste hängenbleiben. Dies ist aber im Normalfall kein Problem, weil jede Menge neue Haare nachwachsen. Die paar, die verloren gehen, fallen deshalb gar nicht so deutlich auf. Erst wenn die Normalzahl im auffälligen Maße überschritten wird, ist dies ein Grund zur Sorge und eventuell für einen Arztbesuch, wie z. B. beim Hautarzt (Dermatologen). Haarausfall, auch Alopezie genannt, bezeichnet einen dauerhaften Haarverlust auf dem Kopf, der verschiedene Ursachen haben kann.

    Die Gene und das Alter spielen beim Haarausfall eine Rolle

     

    Die bekannteste Form für das schwindende Haupthaar tritt hauptsächlich bei Männern ab dem 30. Lebensjahr auf und ist genetisch bedingt. Die häufigste Ursache ist ein erhöhter Androgenspiegel. Durch den hohen Wert kommt es bei den Haarwurzeln zu einer Überempfindlichkeit gegen das Hormon DHT. Diese  wird weiter vererbt, der Haarverlust hat deshalb genetische Ursachen.

     

    Die Haare lichten sich anfangs meistens an den Schläfen und an der Stirn, dadurch entstehen die typischen Geheimratsecken und Stirnglatzen. Dieser Haarschwund wird mit zunehmendem Alter auffälliger. Aber auch die Bildung eines Haarkranzes durch einen Haarausfall im Zentrum des Haupthaares ist bei den Herren der Schöpfung möglich. Allerdings können kleine kreisrunde kahle Stellen auch beispielsweise eine Schilddrüsenfehlfunktion zur Ursache haben. Deshalb sollte man bei dieser Form, der Alopezia areata den Haus- oder Hautarzt konsultieren, um rasch medikamentös eingestellt zu werden. Dann lässt sich zumindest diese Form noch erfolgreich aufhalten.

     

    Frauen leiden nur selten unter dem Phänomen verstärkter Haarausfall. Die meisten weiblichen Betroffenen bekommen dieses Problem während der Wechseljahre. Aber auch während der Schwangerschaft bemerken viele werdenden Mütter, dass ihre Haare dünner werden und verstärkt ausgehen. Bei manchen tritt dieses Phänomen auch erst nach der Entbindung auf.

    Kahle Stellen
    Bei einer weiteren Form fallen die Haare an einer bestimmten Stelle am Kopf kreisrund aus. Genauer gesagt: Das Haar fällt verstärkt im einen begrenzten Gebiet aus. Diese haarlosen Stellen finden sich auf Köpfen jeden Alters. Kinder und Jugendliche sind am häufigsten betroffen. Diese Form des Haarverlustes wird bei Männern etwas öfter beobachtet als bei Frauen und ist meist ein Krankheitssymptom. Es gibt auch eher seltene Erkrankungen, bei denen die Haare nicht oder nicht richtig angelegt sind und Betroffene von Haus aus eine Glatze haben.

    Krankheiten und medizinische Nebenwirkungen
    Neben genetisch bedingten Gründen können auch Krankheiten und starke Medizin Haarausfall verursachen. Für einen bestimmten Typ des kreisförmigen Haarschwunds (Alopezia areata) sind unterschiedliche Hautkrankheiten oder Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises verantwortlich. Diese Form tritt beispielsweise häufig bei Lupus erythematodes (Bindegewebsrheumatismus) und Lichen ruber (Hautkrankheit) auf. Im Verlauf dieses Syndroms kommt es neben der schwindenden Haarpracht zu Vernarbungen an der Koopfhaut. Auch Schilddrüsenfehlfunktionen können Schuld am kreisrunden Haarausfall sein.

     

    Der symptomatische Haarausfall ist neben den schon genannten Varianten ebenfalls in einigen Fällen zu beobachten. Er ist eine Begleiterscheinung von schweren chronischen Erkrankungen, hormoneller Störungen oder Vergiftungen. Er kann aber auch eine Folge von Nebenwirkungen von Arzneien, Chemotherapien und Bestrahlungen sein. Der plötzliche und massive Haarverlust ist typisch für Krebsleiden bzw. ihre Therapie als Nebenwirkung.

    Gegenmaßnahmen

    Wie lässt sich das Verschwinden des natürlichen Kopfschmucks behandeln? Mit Perücken oder Haarteilen, Tüchern und anderen Kopfbedeckungen lassen sich kahle Stellen am Kopf verdecken. Falls ein durch Krankheiten bedingter Haarverlust nachgewiesen werden kann, trägt im zahlreichen Fällen die Krankenkasse die Anschaffung des Haarersatzes.

     

    Frauen, die in den Wechseljahren unter dem Verlust des Haupthaars leiden, können durch Hormone therapiert werden. Nach Schwangerschaften wachsen Haare meist auch wieder nach; das gilt auch für erkrankungsbedingten Haarausfall. Sobald die Betroffenen geheilt sind, wachsen die Haare in den meisten Fällen wieder nach.

     

    Wenn die Kopfbehaarung verstärkt in bestimmten Bereichen des Kopfs verschwindet, kann den Patienten oft mit Salben, Tinkturen und ähnlichem geholfen werden. Zwar versprechen viele Mittelchen, dass Haarausfall verringert oder beseitigt wird. Die meisten davon wirken aber nur kurzfristig oder überhaupt nicht. Alters- und genetisch bedingter Haarausfall wird dauerhaft durch eine Haartransplantation behandelt.

    Bild: © Depositphotos.com / Goodluz

  • Bildschirmarbeit mit Kontaktlinsen – worauf ist zu achten?

    Bildschirmarbeit mit Kontaktlinsen – worauf ist zu achten?

    Bildschirmarbeit macht in vielen Berufen inzwischen einen Großteil der Arbeitszeit aus und auch privat in unserer Freizeit verbringen wir viele Stunden vor dem Bildschirm. Auf unsere Gesundheit kann sich diese Bildschirmarbeit in vielerlei Hinsicht auswirken. Gerade Träger von Kontaktlinsen bemerken unter Umständen, dass die Arbeit am Computer die Augen stark belastet. Rötungen, brennende Augen, Juckreiz und das Gefühl von trockenen Augen können die Folge sein. Wie diese unangenehmen Begleiterscheinungen sich verhindern lassen, und ob Kontaktlinsen überhaupt für die langfristige Arbeit am Bildschirm geeignet sind, kann in diesem Artikel nachgelesen werden

    Bildschirmarbeit und Kontaktlinsen: Passt das zusammen?

    Die grundsätzliche Frage, ob Kontaktlinsen sich für die Arbeit am Bildschirm überhaupt eignen, lässt sich ganz klar mit Ja beantworten. Allerdings sollten dazu einige Voraussetzungen erfüllt sein. Kontaktlinsen bieten gegenüber einer Brille sogar gewisse Vorteile. Sie machen ein rahmenloses Sehen möglich. Eine Brille schränkt das Blickfeld durch den Rahmen der Brille immer ein. Das ist bei Kontaktlinsen nicht der Fall. Außerdem bieten Kontaktlinsen deutlich mehr Freiheit in der Bewegung. Es gibt also nichts, was grundsätzlich gegen den Einsatz von Kontaktlinsen am Arbeitsplatz spricht. Trotzdem klagen Menschen, die Kontaktlinsen tragen, immer wieder über trockene, gereizte und empfindliche Augen nach mehreren Stunden Arbeit am Computer. Grund hierfür ist vor allem, dass die Augen zu stark austrocknen. Dieser Vorgang kann mit den richtigen Maßnahmen jedoch deutlich reduziert werden.

    Die Raumbedingungen optimieren

    Einfluss haben Träger von Kontaktlinsen zum Beispiel auf die Raumbedingungen, in denen sie arbeiten. Die Luft sollte nicht zu trocken sein. Gerade im Winter bei laufender Heizung oder im Sommer bei eingeschalteter Klimaanlage ist Stoßlüften unverzichtbar, laut IKK gesund plus. Die frische Luft von draußen hat eine höhere Luftfeuchtigkeit und genau die kommt den ausgetrockneten Augen zu Gute. Wenn es in einem Raum nicht regelmäßig möglich ist zu lüften, dann können Luftbefeuchter oder die klassische Schüssel mit Wasser auf der Heizung dabei helfen, die Feuchtigkeit in der Luft zu erhöhen. Auch Pflanzen tragen zu einem besseren Raumklima bei. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn wenn Allergien gegenüber Pollen bestehen, dann haben Pflanzen am Arbeitsplatz nichts zu suchen. Zu grelles Licht sollte ebenso vermieden werden, wie Zugluft. Beides fördert das Austrocknen der Augen noch zusätzlich.

    So werden die Raumbedingungen optimiert:

    Raumbedingungen_-_Kontaktlinsen

    Die eigene Arbeitsweise anpassen

    Auch mit der eigenen Arbeitsweise können Träger von Kontaktlinsen zum Schutz ihrer Augen beitragen. Eine Ursache, warum die Augen bei Arbeiten am Bildschirm schneller austrocknen, ist das seltenere Blinzeln. Normalerweise blinzelt der Mensch etwa alle drei bis fünf Sekunden, ohne es überhaupt zu bemerken. Das Starren auf den Bildschirm verlängert die Intervalle jedoch. Daher ist es ratsam, immer wieder vom Bildschirm aufzusehen und den Blick schweifen zu lassen. Auch die Wahl der Kontaktlinsen kann das Austrocknen der Augen verhindern. Harte Linsen neigen weniger dazu die Augen auszutrocknen, wie weiche Linsen, so Augenarzt Dr. Gerald Böhme in der Pharmazeutischen Zeitung. Daher sind Tageslinsen, die in der Regel weich sind, weniger geeignet. Monatslinsen mit einer größeren Härte passen besser zur Bildschirmarbeit.

    So wird die eigene Arbeitsweise optimiert:

    Arbeitsweise_optimieren

    Passende Kontaktlinsen für die Bildschirmarbeit finden

    Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, sind Kontaktlinsen der optimale Begleiter für den Büroalltag. Allerdings muss dazu auch ein zuverlässiger und fachkundiger Händler für solche Linsen gefunden werden. Hier bietet vor allem das Internet eine große Auswahl und attraktive Preise. Es lohnt sich also, ein bisschen nach einem guten Anbieter zu recherchieren. Er wird später schließlich über viele Jahre der Lieferant für die neuen Kontaktlinsen sein. Im Onlineshop für Kontaktlinsen auf der Seite http://www.kontaktlinsen.de/monatslinsen.html sind zum Beispiel Monatslinsen erhältlich. Sie können ganz bequem online in der eigenen Stärke bestellt werden und werden anschließend direkt nach Hause geliefert

    Bildquelle: © ryanking999 – Fotolia.com

  • Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Endlich scheint die Sonne wieder vom blauen Himmel und trotzdem fühlen sich viele Menschen müde, schlapp, gereizt oder abgeschlagen. Schuld daran ist die Frühjahrsmüdigkeit, die vielen immer dann zu schaffen macht, wenn die Temperaturen wieder steigen und der Winter sich endgültig verabschiedet hat. Jeder zweite Deutsche hat mit der Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen und auch wenn es schwerfällt, wer betroffen ist, der muss sich ein wenig in Geduld üben, denn es kann vier Wochen dauern, bis sich der Körper an die frühlingshaften Temperaturen gewöhnt hat.

    Müde ins Frühjahr

    In keiner Jahreszeit ist das Wetter so launig und unbeständig wie im Frühling. Mal ist es kalt, dann wieder warm, es regnet und es schneit im raschen Wechsel, und diese sogenannte Großwetterlage ist es, die vielen Menschen so zu schaffen macht. Der Körper ist noch an das meist beständig kalte Wetter im Winter gewöhnt, kommt dann der Frühling, dann wird der Kreislauf überlastet und es dauert, bis die Anpassungsphase beendet ist.

    Dazu kommt, dass sich bei wärmeren Temperaturen die Blutgefäße weiten und der Blutdruck sinkt. Das führt zu Schwindel und zu Problemen mit dem Kreislauf, zwei Symptome, die nicht mit einer Krankheit zu tun haben, sondern einzig und allein auf Frühjahrsmüdigkeit hindeuten. Der Körper braucht Zeit, bis er wieder in Schwung kommt und bis sich die innere Uhr wieder auf die warme Jahreszeit eingestellt hat.

    Die Ursachen für Frühlingsmüdigkeit

    Die beiden körpereigenen Hormone Melatonin und Serotonin sind ebenfalls dafür verantwortlich, dass es zur Frühjahrsmüdigkeit kommt. Vor allem Serotonin, das im Winter in einen Schlummermodus geht, erwacht im Frühling wieder zu neuem Leben. Der Körper aktiviert das Serotonin, damit die Laune wieder steigt. Jeder Sonnenstrahl sorgt dafür, dass mehr Serotonin hergestellt wird und wenn dann nach den ersten warmen Sonnenstrahlen wieder Schneeflocken fallen und die Temperaturen sinken, dann gerät die Serotoninproduktion vollkommen durcheinander. Wird das Wetter beständiger, dann kommt auch der Serotoninspiegel ins Gleichgewicht und die Frühjahrsmüdigkeit verschwindet wieder.

    Wenn die Produktion von Serotonin gesteigert wird, dann sinkt gleichzeitig die Produktion des Melatonin. Melatonin ist das sogenannte Schlafhormon, das nur in der dunklen Jahreszeit aktiv ist. Wird es draußen heller und wärmer, dann verschwindet das Melatonin und auch das macht dem Körper zu schaffen. Vor allem die Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit Ende März ist dafür verantwortlich, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommt, denn plötzlich ist es morgens wieder dunkel und die beiden Hormone Melatonin und Serotonin kommen durcheinander.

    Die Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen

    Wie kann man effektiv gegen die unangenehme Frühjahrsmüdigkeit ankämpfen? Mediziner raten zu viel Bewegung in frischer Luft, denn je mehr Sonnenlicht Körper und Seele bekommen, desto schneller wird der Serotoninspiegel nach oben gefahren. Auch Wechselduschen ist eine gute Sache, denn wer regelmäßig kalt und warm duscht, der stärkt sein Immunsystem und macht sich fit für den Start in den Frühling. Auch wenn Abhärtung eine gute Idee ist, überfordern sollte man seinen Körper dennoch nicht, der Tag sollte nach Möglichkeit gemütlich und in aller Ruhe ausklingen.

    Auch die richtige Ernährung spielt eine wichtige Rolle, um der Frühjahrsmüdigkeit den Kampf anzusagen. Viel Gemüse, frisches Obst, mageres Fleisch und auch Vollkornprodukte lassen nicht nur die im Winter angefutterten Pfunde schmelzen, die richtige Ernährung sorgt auch für bessere Laune. Wer sich schlapp und müde fühlt oder wenn es zu Schlafproblemen und Schwierigkeiten mit der Konzentration kommt, dann können Vitamine, Mineralien und Spurenelemente helfen. Brausetabletten sind eine gute Wahl, denn diese Nahrungsergänzungsmittel helfen dem Körper aktiv dabei, sich auf die veränderten Wetterbedingungen einzustellen.

    Sport ist ebenfalls ein gutes Mittel, um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. Einfach den berühmt-berüchtigten inneren Schweinehund überwinden, die Laufschuhe anziehen und dann raus in die frische Luft und in der Natur laufen.