Schlagwort: Licht

  • Kaffee kann vor Hautkrebs schützen

    Kaffee kann vor Hautkrebs schützen

    Kaffee ist mit Abstand das beliebteste Getränk in Deutschland und sogar das Bier hat keine Chance gehen einen aromatischen Kaffee. Am Morgen macht er wach, er hilft dabei, das Essen zu verdauen und er ist ideal, wenn es darum geht, ein wenig zu entspannen. Jetzt haben Forscher aber eine neue Entdeckung gemacht, die Kaffee in ein ganz neues Licht stellt.

    Mit Kaffee gegen den Krebs

    Der schwarze Hautkrebs oder das maligne Melanom ist die gefährlichste Form von Krebs, der die Haut betrifft. Da das direkte Sonnenlicht einer der Hauptverursacher der Krankheit ist, raten Dermatologen schon seit einigen Jahren davon ab, ausgiebige Sonnenbäder zu nehmen oder ungeschützt in die Sonne zu gehen. Wer einen braunen Teint bevorzugt, der sollte eine Sonnenschutzcreme mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor verwenden und nicht länger als 15 Minuten in der prallen Sonne bleiben. Alle, die es übertreiben, laufen Gefahr, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken.

    Die Auswirkung von Kaffee als vorbeugendes Mittel gegen den schwarzen Hautkrebs haben Forscher aus den USA genauer untersucht und sie haben viele erstaunliche Erkenntnisse gewonnen. Wer mehr als drei bis vier Tassen Kaffee am Tag trinkt, der senkt sein Risiko an schwarzem Hautkrebs zu erkranken um bis zu 20 % gegenüber denjenigen, die keinen oder kaum Kaffee trinken. Das Ergebnis gilt allerdings nur dann, wenn es sich um Kaffee handelt, der nicht entkoffeiniert wurde.

    Eine langwierige Forschung

    Es gab in den vergangenen zehn Jahren immer wieder unterschiedliche Studien und vorklinische Tests, die sich mit der positiven Wirkung von Kaffee auf den schwarzen Hautkrebs befasst haben. Bei einigen dieser Studien wurde allerdings nur der weniger gefährliche weiße Hautkrebs untersucht, denn es gab kaum Anhaltspunkte, inwiefern sich der Konsum von Kaffee auf den gefährlichen schwarzen Hautkrebs auswirkt. Bei der jetzt vorliegenden Studie wurde aber die Wirkung des Kaffees bei schwarzem Hautkrebs untersucht und für diese Studie wurden 450.000 Hautkrebspatienten in einem Zeitraum von zehn Jahren untersucht.

    Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die Wirkstoffe im Kaffee einen positiven Effekt auf die Krebszellen haben und sie sogar verringern können. Dieser Effekt wurde aber nur bei einem malignen Melanom beobachtet, bei den sogenannten In-situ-Melanomen, also bei Tumoren, die nur die obere Schicht der Haut betreffen, konnte bislang noch kein wirksamer Effekt nachgewiesen werden. Der schwarze Hautkrebs wird mit der zunehmenden Klimaveränderung und mit der Vergrößerung des Ozonlochs in den kommenden Jahren zu einem immer größeren Problem werden, vielleicht kann ein Medikament oder eine Therapie auf Kaffeebasis hilfreich sein.

  • Warum bei Epilepsie auf dem Bauch schlafen gefährlich sein kann

    Warum bei Epilepsie auf dem Bauch schlafen gefährlich sein kann

    Dass die Bauchlage beim Schlafen gefährlich sein kann, das wissen die meisten, seit dem die Bauchlage beim Schlafen als eine der Ursachen für den plötzlichen Kindstod in die Schlagzeilen gekommen ist. Aber Ärzte schlagen jetzt auch bei den Menschen Alarm, die unter Epilepsie leiden, denn auch hier stellt die Bauchlage beim Schlafen ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar.

    Das Ergebnis vieler Studien

    In der Fachzeitschrift „Neurology“ wurden schon mehrfach Studien zum Thema Gefahr der Bauchlage beim Schlafen veröffentlicht, aber diese Studien befassten sich in der Mehrzahl mit dem Phänomen plötzlicher Kindstod. Jetzt gibt es eine neue Studie, die besagt, dass der plötzlich einsetzende Tod im Schlaf auch bei einer unkontrollierten Epilepsie vorkommen kann. Die Universität von Chicago hat für die neue Studie 253 plötzliche Todesfälle aus 25 Studien der vergangenen Jahre ausgewertet, und dabei stellte sich heraus, dass 73 % der Todesfälle bei den Menschen eintrat, die auf dem Bauch geschlafen haben.

    Besonders häufig trifft der plötzliche Herztod Epilepsiepatienten, die nicht älter als 40 Jahre sind. Warum es allerdings diese Altersgruppe besonders häufig trifft, das ist noch nicht klar. Eine Vermutung ist, dass diese Menschen nicht selten alleine leben und das niemand anwesend ist, wenn es zu einem Anfall kommt. Aber bislang ist das nur eine These, denn bewiesen ist diese Ursache noch nicht.

    Schnelle Hilfe

    Es ist nicht immer leicht, mit einem Menschen zusammenzuleben, der unter Epilepsie leidet. Zwar gibt es heute wirksame Medikamente, die die Krankheit unter Kontrolle bringen, aber ein Heilmittel wurde bis jetzt noch nicht gefunden. Wer aber mit einem Menschen das Bett teilt, der unter Epilepsie leidet und der die Bauchlage beim Schlafen bevorzugt, der sollte darauf vorbereitet sein, dass es während der Nacht zu einem Anfall kommen kann. Was ist in dieser Situation zu tun? Wie kann effektiv geholfen werden?

    Eine wirksame Sofortmaßnahme in diesem Fall ist es, den Patienten aus der Bauchlage sofort auf die Seite zu drehen. Anschließend sollte man immer versuchen den Betroffenen aufzuwecken, denn Menschen die unter Epilepsie leiden, haben wie Babys mit Atemstillstand nur eine sehr beschränkte Möglichkeit, aufzuwachen. „Back ist best“ – so lautet der Tipp der Neurologen, denn sie empfehlen allen die Epilepsie haben, nicht die Bauchlage beim Schlafen zu bevorzugen, sondern stattdessen die risikoarme Rückenlage zu wählen. Sinnvoll sind auch sogenannte Bett-Alarm Systeme, die auch bei Babys verwendet werden und die sich sofort melden, wenn es zu einem Atemausfall beim Schlafen kommt.

  • Notarzt rettet Kind und soll seinen Führerschein verlieren

    Notarzt rettet Kind und soll seinen Führerschein verlieren

    Es gibt Geschichten, die sorgen für Kopfschütteln oder wie im Fall eines Notarztes aus Bayern auch für Empörung. Ein Arzt, der helfen will, muss sich jetzt vor einem Gericht verantworten und soll für ein halbes Jahr seinen Führerschein verlieren, aber wie kam es dazu?

    Als Arzt im Einsatz

    Dr. Alexander Hatz ist seit 23 Jahren Notarzt und war über 5.500 Mal im Einsatz, wenn Menschen nach Unfällen oder bei einer akuten Erkrankung medizinische Hilfe benötigten. Der engagierte Arzt hat sich noch nie etwas zu Schulden kommen lassen und für ihn steht immer der Patient an erster Stelle. So war es auch, als Dr. Hatz im April des vergangenen Jahres in der bayrischen Gemeinde Karlshuld zu einem Kind gerufen wurde, das zu ersticken drohte. Der Arzt stieg in sein Auto und fuhr mit einer Geschwindigkeit von 85 km/h über die Landstraßen und warnte die anderen Autofahrer vorschriftsmäßig mit Blaulicht, Martinshorn und Lichthupe. Die meisten Autofahrer machten dem Notarzt Platz, aber ein Autofahrer sah im Fahrverhalten des Notarztes eine grobe Verkehrsgefährdung und zeigt Dr. Hatz bei der Polizei an.

    Im Januar 2015 bekam der Mediziner von der Staatsanwaltschaft in Ingolstadt einen Strafbefehl über 4.500 Euro und er sollte für sechs Monate seinen Führerschein abgeben. Was war passiert? Der Kläger gab bei der Polizei an, der Notarzt wäre mit seinem Wagen beim Überholen zu weit ausgeschert, sodass der Kläger abrupt abbremsen und ausweichen musste. Andere Autofahrer haben allerdings ganz anders, und zwar richtig reagiert, denn sie haben, wie es in solchen Situationen üblich ist, eine Gasse gebildet, als sie das Martinshorn gehört und das Blaulicht gesehen haben.

    Der Arzt wehrt sich

    Nach eigenen Angaben ist Dr. Hatz aus allen Wolken gefallen, als er den Strafbefehl bekam. Seiner Meinung hat er alles richtig gemacht und keinen anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet. Es ging schließlich um das Leben eines zweijährigen Mädchens, das keine Luft mehr bekam. Jetzt hat der Arzt Widerspruch gegen den Strafbefehl eingelegt und seine Anwälte sind überzeugt, dass Dr. Hatz vor Gericht Recht bekommt. Zudem sind die Anwälte der Meinung, dass die Staatsanwaltschaft mit dem Strafbefehl ein falsches Signal setzt, denn die Menschen verlassen sich darauf, dass im Notfall schnell ein Arzt zu ihnen kommt, ganz gleich wie die Verkehrsverhältnisse aussehen. Der kleinen Magdalena konnte Dr. Hatz übrigens helfen und sie ist heute wieder gesund und munter.

    Noch mehr Skandale

    Der Fall des bayrischen Notarztes ist aber nicht der einzige Fall, der für Empörung sorgt, es gab in der Vergangenheit schon mehrfach Fälle, bei denen das Wohl der Patienten keine Rolle gespielt hat.

    Zwei Kliniken in Köln kamen zum Beispiel in die Schlagzeilen, weil sie sich weigerten eine Frau aufzunehmen, die vergewaltigt wurde. Die 25-jährige war mit Schwindel, Schmerzen im Unterleib und verdreckter Kleidung in der Praxis einer Ärztin aufgetaucht, die die Patientin umgehend in ein benachbartes Krankenhaus einweisen wollte. Zu ihrem Entsetzen lehnte das katholische Krankenhaus die Aufnahme ab, und zwar aus ethischen Gründen. Auch die nächste Klinik, ebenfalls ein Krankenhaus unter katholischer Trägerschaft, lehnte aus den gleichen Gründen die Behandlung ab, die Frau wurde schließlich in ein evangelisches Krankenhaus gebracht und behandelt.

    Nicht viel besser ergeht es vielen AIDS Kranken, die eine schnelle Behandlung brauchen, denn auch sie wurden bereits in einigen katholischen Krankenhäusern abgewiesen.

     

     

  • Geplatzte Adern – gefährlich oder harmlos?

    Geplatzte Adern – gefährlich oder harmlos?

    Fast jeder hatte schon mal ein gerötetes Auge, das auf eine geplatzte Ader hinweist. Normalerweise sind diese geplatzten Äderchen harmlos und müssen nicht von einem Augenarzt behandelt werden. Wenn das Auge aber über einen längeren Zeitraum rot bleibt, dann kann es eine andere Ursache haben, die dann von einem Arzt untersucht werden muss. Normalerweise verschwinden die Symptome einer geplatzten Ader im Auge nach ein paar Tagen oder maximal zwei Wochen wieder von ganz alleine und es gibt auch keine nachfolgenden Schäden.

    Geplatzte Adern – welche Ursachen gibt es?

    Der Arzt bezeichnet eine geplatzte Ader als Hyposphagma. Jedem Menschen platzt im Laufe seines Lebens mindestens einmal eine Ader, zu erkennen ist das an einer auffälligen Rötung. Wie stark diese Rötung ist, das hängt davon ab, ob eine oder gleich mehrere Äderchen geplatzt sind. Diese geplatzten Adern sind in der Regel harmlos, aber wenn sie im Auge auftreten, dann stellen sie ein optisches Problem dar. Ist allerdings das Sehvermögen beeinträchtigt, dann muss sich der Arzt das Auge genauer ansehen, denn dann kann nicht nur eine geplatzte Ader daran schuld sein, dass sich das Auge rot verfärbt.

    Oftmals platzt eine Ader im Auge, wenn man zu heftig niest oder hustet. In diesem Fall weiten sich die Blutgefäße aus und wenn dann Druck aufgebaut wird, dann platzen sie einfach. Alle, die unter Heuschnupfen oder einer anderen Allergie leiden, werden häufig mit geplatzten Adern konfrontiert, aber auch bei einer Entzündung der Bindehäute kann eine Ader im Auge platzen. Erkältungen können eine Ursache sein, und auch bei trockenen Augen kommt es vor, dass die feinen Äderchen platzen. Ein Fremdkörper im Auge, eine zu hohe Sonneneinstrahlung oder stark verschmutzte Luft und Kontaktlinsen, die falsch eingelegt wurden, bringen die Adern im Auge ebenfalls zum Platzen und sorgen für ein unschönes rotes Auge.

    Wann sollte der Arzt aufgesucht werden?

    Wie schon eingangs gesagt, normalerweise sind geplatzte Adern oder Äderchen im Auge eine harmlose Sache, aber es gibt auch deutliche Symptome, die auf eine ernste Erkrankung hindeuten. Zu diesen Symptomen gehören unter anderem:

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    • Plötzliche Lichtempfindlichkeit
    • Ein vermindertes Sehvermögen
    • Ein heftiger Juckreiz im oder auch am Auge
    • Das Auge brennt oder tränt
    • Übelkeit und Erbrechen

    Wenn eines dieser Symptome auftritt, dann sollte man nicht zögern und einen Augenarzt aufsuchen, denn dann kann es sein, dass hinter der geplatzten Ader eine ernste Ursache steckt.

    Wie werden geplatzte Adern behandelt?

    Wenn die Rötung durch eine geplatzte Ader im Auge auch nach zwei Wochen nicht verschwunden ist, dann sollte sich ein Augenarzt das Auge ansehen, nach den Ursachen forschen und wenn nötig auch eine Therapie vorschlagen. Nicht selten braucht das Auge meist nur Ruhe, und es kann eine sinnvolle Maßnahme sein, das Auge für eine Weile zum Beispiel durch eine Augenklappe still zu legen. Wer lange Stunden am PC verbringt, der sollte eine Weile damit aussetzen und das Auge auch nicht durch andere Reize wie beispielsweise den Fernseher überanstrengen. Handelt es sich bei der Ursache für eine geplatzte Ader aber um einen Infekt oder um eine Allergie, dann können spezielle Salben, Medikamente und auch Augentropfen sehr hilfreich sein. Ist ein Fremdkörper der Auslöser, dann wird der Arzt diesen Fremdkörper entfernen und das Auge ausspülen. In sehr seltenen Fällen ist bei einer geplatzten Ader im Auge auch ein operativer Eingriff notwendig, aber das muss der Arzt vor Ort entscheiden.

    Wenn eine Ader im Auge platzt, dann ist das für den Betroffenen immer unangenehm, aber in den meisten Fällen ist es harmlos. Man muss für eine Weile mit den Symptomen leben, aber sie verschwinden in der Regel wieder von ganz alleine. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kann aber auch einen Arzt aufsuchen, um die Ursache feststellen zu lassen.

  • Traubenkernöl bietet einzigartigen Geschmack und mehr!

    Traubenkernöl bietet einzigartigen Geschmack und mehr!

    Traubenkernöl wird zu den kaltgepressten Ölen gezählt und überzeugt vor allem durch den einzigartigen Geschmack. Viele Gerichte werden erst durch den einmaligen Geschmack des Traubenkernöls abgerundet. Aufgrund des feinen Aromas wird dieses Öl zu den Spitzenölen gezählt. Aber das Traubenkernöl besticht nicht nur durch den Geschmack, sondern weist zudem auch eine ideale Zusammensetzung von Mineralstoffen und ungesättigten Fettsäuren auf. Da dieses Öl sehr aufwendig hergestellt wird, ist es zudem auch nicht ganz billig. Dennoch lohnt es sich beim Traubenkernöl, dass ein wenig mehr dafür bezahlt wird.

    Was zeichnet das Traubenkernöl aus?

    Das Traubenkernöl wird – wie der Name bereits vermuten lässt – aus Traubenkernen hergestellt, die reif und zerkleinert sind. Aus etwa 50 Kilogramm reifer Traubenkerne entsteht mittels Kaltpressung ein Liter Öl. Das ist auch der Grund weswegen dieses Öl einen etwas höheren Preis aufweist. Generell kann davon ausgegangen werden, dass ein Liter Traubenkernöl für rund 15 bis 20 Euro zu kaufen ist. Alles was darunter liegt, ist meist ein Hinweis darauf, dass es sich um geringe Qualität handelt. Damit das Traubenkernöl seine Wirksamkeit entfalten kann, muss es kalt gepresst sein. Hierauf sollte beim Kauf auch immer geachtet werden. Der Geschmack dieses Öls kann sehr breit gefächert sein und reicht von süß bis bitter. Allerdings sollte trotz der Variationsbreite des Geschmacks auch immer darauf geachtet werden, dass sich ein nussiger oder traubiger Geschmack abzeichnet. Vor allem das OPC, welches als wahres Wundermittel bezeichnet wird, ist in großen Mengen in diesem Öl enthalten. OPC wird auch als Polyphenol Procyanidin geführt und ist nicht nur für den Schutz der Zellen verantwortlich, sondern kann zudem auch bei der Senkung des Krebsrisikos wahre Wunder bewirken.

    Zudem weist Traubenkernöl auch einen hohen Gehalt an Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren auf. Mehr als 90 Prozent der Fettsäuren nehmen hier den Stellenwert von ungesättigten Fettsäuren ein, wobei vor allem rund 70 Prozent von der essentiellen Linolsäure gebildet werden. Die Linolsäure ist vor allem dadurch bekannt, dass sie nicht nur den Cholesterinspiegel senken kann, sondern auch eine positive Wirkung auf das Nervensystem und die Denkfähigkeit hat. Die Anwendung von Traubenkernöl macht sich aber nicht nur bei inneren Prozessen des Organismus bemerkbar, sondern es zeigt zudem auch äußerlich seine Wirkung. Deswegen wird das Traubenkernöl unter den Ölen auch gerne als Allrounder bezeichnet.

    Was ist OPC?

    OPC ist in großen Mengen im Traubenkernöl enthalten. Hierbei handelt es sich um einen Wirkstoff, der rund 50x stärker als das Vitamin E, und 18 x stärker als das Vitamin C wirkt. Auch beim Vitamin E zeichnet sich das Traubenkernöl aus, denn hier liegt der Gehalt rund 3x höher als bei hochwertigem OIivenöl.

    Welchen Vorteil hat das Traubenkernöl?

    Das Traubenkernöl hat den großen Vorteil, dass es auch beim Kochen eingesetzt werden kann. So können auch Speisen, bei denen Öl erhitzt werden muss, mit diesem Öl zubereitet werden. Trotz starker Erhitzung bleiben die Inhaltsstoffe beim Traubenkernöl weitgehend erhalten. Selbst bei Temperaturen von rund 180 Grad bleiben die bioaktiven Inhaltsstoffe immer noch intakt. Das Traubenkernöl zeichnet sich auch durch den hohen Rauchpunkt aus, welcher bei rund 210 bis 230 Grad Celsius liegt. Durch diesen Umstand kann das Traubenkernöl auch beim Braten und Backen zum Einsatz kommen, ohne dass wichtige Inhaltsstoffe verloren gehen. Das Öl aus gepressten Traubenkernen weist eine goldige bis grünliche Farbe auf und sollte zudem leicht nussig schmecken. Aufgrund dieser Eigenschaften ist das Traubenkernöl sowohl für Fleischgerichte als auch für Fisch und Gemüse geeignet. Aber auch beim Marinieren von Salaten kann das Traubenkernöl zum Einsatz kommen.

    Welche Wirkung bringt das Traubenkernöl mit sich?

    Das Traubenkernöl ist ein wahrer Allrounder unter den Ölen, denn die Wirkung zeigt sich nicht nur bei inneren Funktionen des Körpers, sondern auch äußerlich. Durch den hohen Gehalt an Vitamin E hat dieses Öl auch einen positiven Effekt auf das Hautbild und auf die Hautanhangsgebilde wie beispielsweise Haare und Nägel. Neben diesen Effekten zeigt das Traubenkernöl aber seine Wirkung auch bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich und unterstützt den Verdauungsprozess sehr positiv. Aber auch bei Problemen beim Schlafen kommt das Traubenkernöl immer wieder zum Einsatz. Das ist auch der Grund weswegen zahlreiche natürliche Schlafmittel meist auch Traubenkernöl als Inhaltsstoff aufweisen. Ein großer Vorteil des Traubenkernöls besteht darin, dass es einen hohen Wert an OPC aufweist. OPC ist ein starkes Antioxidans, welches freie Radikale im Organismus neutralisiert und demnach dem Risiko von Krebs entgegenwirken kann. Freie Radikale können nicht nur die Wände der Zellen beschädigen, sondern auch negative Einwirkung auf das Erbgut haben. Durch die Zufuhr von ausreichenden Mengen OPC kann die Zelle vor diesen Angriffen geschützt werden. Die freien Radikale entstehen vor allem durch Stress und durch äußere Einflüsse, wodurch eine regelmäßige und vor allem auch ausreichende Zufuhr von OPC auf jeden Fall gewährleistet sein sollte. Die Wirkungsweise von Traubenkernöl bezieht sich aber grundsätzlich nicht auf die Zerstörung der freien Radikale. Vielmehr wird hierbei ein spezielles Eiweiß zerstört, welches sich in den freien Radikalen befindet, wodurch diese unschädlich gemacht werden. Bei gesunden Zellen ist dieses Eiweiß ebenfalls zu finden, allerdings haben zahlreiche Studien bisher belegt, dass OPC lediglich in beschädigten Zellen und bei freien Radikalen dieses Eiweiß beeinträchtigen. An dieser Stelle kann zudem angemerkt werden, dass OPC eine weitaus längere Schutzwirkung aufweist als andere Vitamine und Mineralstoffe, denn hier können bis zu 48 Stunden nach der Zufuhr immer noch positive Effekte vermerkt werden. Der große Vorteil bei OPC besteht darin, dass es sich mit Vitamin C positiv entfaltet, welches ebenfalls im Traubenkernöl zu finden ist. Das OPC kommt grundsätzlich in sehr wenigen Nahrungsmitteln vor, weswegen die Zufuhr von Traubenkernöl die ideale Lösung darstellt, um die benötigte Menge zuführen zu können.

    Wie sollte das Traubenkernöl gelagert werden?

    Das Traubenkernöl ist generell sehr widerstandsfähig gegen Hitze und Licht. Dennoch empfiehlt es sich, wenn die geöffnete Flasche möglichst bald verzehrt wird. Dass das Traubenkernöl eine sehr hohe Haltbarkeit aufweist, macht sich bereits dadurch bemerkbar, dass es die Haltbarkeit von anderen Ölen durchaus verbessern kann, wenn es beigemengt wird. Traubenkernöl weist nicht nur hohe Mengen an OPC auf, sondern zeichnet sich vor allem auch durch den hohen Wirkungsgrad des enthaltenen Vitamin E´s und des Vitamin C´s aus.

    Mehr Informationen zu Traubenkernöl

  • Kürbiskernöl bietet besondere Mineralstoffe

    Kürbiskernöl bietet besondere Mineralstoffe

    Kürbiskernöl ist nicht nur schmackhaft und kann so manchem Salat eine würzige Note verleihen – dieses braune Öl ist zudem auch sehr gesund. 17 lebenswichtige Mineralstoffe und Vitamine sind im Kürbiskernöl enthalten, welche die Funktionen des Organismus unterstützen können. Obwohl Oliven- und Nussöl bereits als sehr gesund erachtet werden, können diese beiden Öle mit dem Kürbiskernöl nicht mithalten. Es kommt nicht nur dick und grünlich aus der Kaltpressung, sondern versprüht zudem den einzigartigen Geruch, welche auf die Röstung der Kerne zurückzuführen ist. Zahlreiche Studien haben bereits belegt, dass Kürbiskernöl weitaus mehr leisten kann als dem Salat oder anderen Speisen einen guten Geschmack zu verleihen.

     

    Welche Mineralstoffe machen das Kürbiskernöl so gesund?

    Das Kürbiskernöl ist reich an Vitaminen. Vor allem das Provitamin A und die Vitamine B, C und D sind in großen Mengen enthalten. Zusätzlich weist das Kürbiskernöl auch noch Selen, Eisen, Magnesium und Kalzium auf, welche für die organismischen Funktionen einen wichtigen Bestandteil liefern. Das Kürbiskernöl trägt aber auch einen wichtigen Beitrag bei, wenn es um Linolsäure und mehrfach ungesättigte Fettsäuren geht. Zudem unterstützt das Kürbiskernöl aufgrund dieser Bestandteile auch die Regulation wichtiger Funktionen.

     

    Welche positiven Wirkungen weist das Kürbiskernöl auf?

    Ein Großteil des Kürbiskernöls besteht aus ungesättigten Fettsäuren. Diese machen rund 80 Prozent des Öls aus. Hierbei besteht die Wirkung vor allem darin, dass der Cholesterinspiegel positiv beeinträchtigt und zum Sinken gebracht wird. So kann die regelmäßige Zufuhr von Kürbiskernöl einen positiven Effekt auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit sich bringen. Dieses grünliche Öl hilft nicht nur beim Kampf gegen Arteriosklerose, sondern kann zudem das Risiko bezüglich Schlaganfällen und Herzinfarkten reduzieren. Auch bei einer Schwäche der Blase bringt dieses Öl gute Effekte mit sich. Nebenbei stärkt es bei Männern auch die Prostata. Es gibt zahlreiche Medikamente im Kampf gegen eine Prostataschwäche, die Anteile von Kürbiskernöl enthalten. Ebenso weist dieses Öl einen hohen Anteil an Antioxidantien auf, welche für die Stärkung des Immunsystems zuständig sind und dieses im Kampf gegen Erreger und freie Radikale unterstützen. Die Inhaltsstoffe des Kürbiskernöls kämpfen zudem gegen aggressive Sauerstoffmoleküle, wodurch die Wände der Zellen geschützt werden. Auch bei anderen Erkrankungen im Bereich des Herz-Kreislaufsystems zeigt das Kürbiskernöl seine Effektivität. Aufgrund der ungesättigten Fettsäuren wird zudem den Blutfetten entgegengewirkt.

     

    Welche Wirkstoffe sind im Kürbiskernöl enthalten?

    Der Großteil des Kürbiskernöls besteht aus leicht verdaulichen Fetten. Bis zu 65 Prozent der Inhaltsstoffe werden durch diese leicht verdaulichen Fette gebildet. Den Rest – explizit 35 Prozent – bilden sogenannte leicht verdauliche Eiweiße. Neben diesen beiden großen Bestandteilen weist das Kürbiskernöl aber auch noch wichtige Vitamine und Mineralstoffe auf.

     

    Vitamine:

    • Provitamin A
    • B1 und B2
    • Vitamin C
    • Vitamin D
    • Niacin
    • Biotin
    • Pyroxin

     

    Mineralstoffe:

    • Chlor
    • Eisen
    • Fluor
    • Kalzium
    • Kalium
    • Magnesium
    • Mangan

     

    Vor allem das Vitamin A nimmt beim Kürbiskernöl eine wichtige Rolle ein. Hierbei handelt es sich um ein Vitamin, das nur geringe Zeit im Organismus verweilt und danach ausgeschieden wird. Deswegen ist eine stetige Zufuhr des Vitamin A´s unerlässlich. Wer regelmäßig Kürbiskernöl verwendet, kann hiermit bereits einen Großteil des Vitamin A Bedarfes abdecken.

     

    Wie ist die Zusammensetzung der Fettsäuren beim Kürbiskernöl?

    Das Kürbiskernöl zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es nur einen geringen Anteil an gesättigten Fettsäuren aufweist, welche generell als nicht sonderlich förderlich eingestuft werden. Gerade mal 9 Prozent nehmen hierbei die gesättigten Fettsäuren ein. Dafür weist das Kürbiskernöl aber große Mengen an ungesättigten Fettsäuren auf. 34 Prozent machen hierbei die einfach ungesättigten Fettsäuren aus. Mit 55 Prozent belegen die zweifach gesättigten Fettsäuren sogar den ersten Platz im Ranking. Und selbst dreifach ungesättigte Fettsäuren sind im Kürbiskernöl zu finden, wobei diese allerdings lediglich 2 Prozent aufweisen.

    Wie sollte Kürbiskernöl eingenommen werden?

    Das Kürbiskernöl sollte vor allem kalt eingesetzt werden, da durch kochen und garen wichtige Inhaltsstoffe verloren gehen. Zudem sollte das Kürbiskernöl nicht der Sonne oder einer direkten Lichtquelle ausgesetzt werden, da hierbei die Gefahr besteht, dass es einen bitteren Geschmack erhält. Inhaltsstoffe und Wirkung werden zwar nicht beeinträchtigt, aber der typische Geschmack wird bei Sonneneinstrahlung in Mitleidenschaft gezogen. Auch bei der Lagerung von Kürbiskernöl gilt es einiges zu beachten. Wird das Kürbiskernöl bei Temperaturen von unter 20 Grad Celsius und in Dunkelheit gelagert, so kann dieses auch bei geöffneter Flasche bis zu 12 Monaten verwendet werden. Wenn das Kürbiskernöl älter ist, oder nicht ideal gelagert wird, dann kann es nicht nur den typischen Geschmack verlieren, sondern auch Vitamine gehen weitgehend verloren. Vor allem im Kühlschrank zeigt sich ein idealer Lagerplatz für bereits geöffnete Flaschen. Hierbei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Glasflaschen auf jeden Fall dunkel sind. Das ist auch der Grund weswegen Kürbiskernöl generell in dunklen Flaschen verkauft wird.

     

    Wie kann qualitatives Kürbiskernöl erkannt werden?

    Kürbiskernöl ist nicht gleich Kürbiskernöl, denn auch hier gibt es einiges zu beachten. Vor allem beim Preis kann bereits ein erster Rückschluss auf die Qualität des Öls gezogen werden. Kürbiskernöl zeichnet sich dadurch aus, dass es in Form einer Kaltpressung gewonnen wird. Zudem sind für einen Liter Kürbiskernöl rund 30 Kürbisse notwendig, was sich natürlich auch am Preis bemerkbar macht. Sollte das Kürbiskernöl einen sehr geringen Anschaffungspreis aufweisen, so kann davon ausgegangen werden, dass es mit anderen Zusätzen ergänzt wurde. Vor allem wenn das Öl sehr rasch zerfließt, kann davon ausgegangen werden, dass minderwertige Zusatzstoffe beigemengt wurden. Vor allem die Dickflüssigkeit stellt ein Erkennungsmerkmal für die hochwertige Qualität von Kürbiskernöl dar. Beim Öffnen der Flasche sollte zudem auf den Geruch geachtet werden. Kürbiskernöl hat einen sehr typischen Geruch. Sollte das Öl ranzig und nicht nussig riechen, so kann davon ausgegangen werden, dass das Kürbiskernöl nicht entsprechend gelagert wurde. Das Chlorophyll, welches sich in den Schalen der Kürbiskerne befindet, verleiht dem Kürbiskernöl zudem die typische grüne Farbe. Sollte sich beim Verzehr ein bitterer Geschmack zeigen, so kann ebenfalls davon ausgegangen werden, dass es sich um eine mindere Qualität handelt. Vor allem das Kürbiskernöl aus der österreichischen Steiermark ist besonders reich an Qualität, weil in diesem Gebiet strenge Richtlinien bezüglich der Herstellung gelten. In der Steiermark gibt es zahlreiche kleine Betriebe, die das Kürbiskernöl immer noch nach alter Tradition herstellen. Für gute Qualität muss auch immer ein entsprechender Preis gezahlt werden, der bei rund 12 Euro liegt.