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  • Vigantol Öl – ein wertvolles Vitaminpräparat

    Vigantol Öl – ein wertvolles Vitaminpräparat

    Bei Vigantol Öl handelt es sich um ein Vitaminpräparat, welches dem Vitamin D3 entspricht.

    Wann wird Vigantol Öl angewendet?

    Das Vigantol Öl ist ein Präparat, welches vor allem zur Vorbeugung gegen Rachitis angewendet wird. Es gibt aber auch zahlreiche andere Anwendungsgebiete, bei denen das Vigantol Öl immer wieder zum Einsatz kommt. Auch bei gesunden Menschen, die keinerlei Resorptionsstörungen mit sich bringen, kann Vigantol Öl zur Vorbeugung vor Mangelerscheinungen bezüglich Vitamin D3 eingenommen werden. Bei der Behandlung der Osteoporose ist dieses Vigantol Öl ebenfalls sehr beliebt und bringt gute Erfolge mit sich. Ebenso kommt das Vigantol Öl auch dann zum Einsatz, wenn sich bereits Mangelerscheinungen bezüglich Vitamin D3 abzeichnen.

    Wann darf das Vigantol Öl nicht eingenommen werden?

    Besteht eine Unverträglichkeit gegenüber Colecalciferol oder einem anderen Bestandteil, der sich im Vigantol Öl befindet, darf dieses Vitaminpräparat nicht eingenommen werden. Auch wenn der Kalziumspiegel im Blut erhöht ist, ist einer Einnahme abzuraten, da durch das Vitamin D3 auch das Kalzium wieder ein wenig angehoben wird. Selbst wenn die Kalziumkonzentration im Harn ansteigt oder bereits erhöht ist, sollte die Zufuhr des Vigantol Öls außer Acht gelassen werden.

    Neben diesen gesundheitlichen Erscheinungen gibt es aber noch eine breite Palette an Bedingungen, bei denen bei der Einnahme von Vigantol Öl mit Vorsicht vorgegangen werden sollte. In erster Linie kann es durch dieses Vitaminpräparat auch zur Bildung von kalziumbedingten Nierensteinen kommen. Wer zu Nierensteinen neigt, sollte deswegen die Zufuhr von Vigantol Öl auf jeden Fall außer Acht lassen oder dies im Vorfeld mit dem behandelten Arzt abklären. Scheidet die Niere Phosphate und Kalzium nur in geringen Mengen aus, sollte dieses Vitaminpräparat ebenfalls nicht eingenommen werden. Werden Arzneimittel zur Förderung der Urinausscheidung eingenommen, sollte während dieser Zeit darauf geachtet werden, dass Vigantol Öl nicht zugeführt wird. Bei immobilisierten Personen besteht immer wieder die Gefahr, dass es zu einem erhöhten Kalziumspiegel im Blut kommt, und dass Kalzium unzureichend über die Niere ausgeschieden wird. Deswegen sollten diese Menschen ebenfalls auf die Zufuhr von Vigantol Öl verzichten. Sollte eine Störung des Parat Hormonhaushaltes vorliegen, kann es immer wieder vorkommen, dass der herkömmliche Vitamin D Bedarf aufgrund der schwankenden Phasen herabgesetzt wird. Durch die Zufuhr von Vigantol Öl kann es demnach immer wieder zu Überdosierungen kommen, die nur schwer in den Griff zu bekommen sind. In diesen Fällen wird angeraten, dass Präparate eingenommen werden, die leichter zu steuern sind als das Vigantol Öl. Wer an einer Störung der Nierenfunktion leidet, der sollte sich während der Einnahme dieses Vitaminpräparates regelmäßig auf Kalzium- und Phosphatkonzentration untersuchen lassen.

    Werden andere Vitamin D Präparate ebenfalls zugeführt, muss an dieser Stelle der Vitamin D3 Gehalt des Vigantol Öls auf jeden Fall berücksichtigt werden. Ist es erforderlich, dass neben dem Vigantol Öl auch andere Vitamin D oder Phosphatpräparate zugeführt werden, dann sollte dies immer unter ärztlicher Aufsicht und regelmäßigen Kontrollen erfolgen. Hierbei gilt es vor allem, dass der Kalziumspiegel im Blut und im Urin immer wieder kontrolliert wird. Kontrollen sollten auch bei einer Langzeitbehandlung mit Vigantol Öl immer wieder erfolgen. Bei älteren Personen, die neben dem Vigantol Öl auch Herzpräparate einnehmen, sollte zudem in regelmäßigen Abständen auch eine Kontrolle des Serum Kreatinins erfolgen.

    Wie wird das Vigantol Öl eingenommen?

    Bei der Einnahme dieses Vitaminpräparates sollte sich genau an die Vorgaben des Arztes gehalten werden. Wer sich bezüglich der angegebenen Dosis nicht ganz sicher ist, sollte auf jeden Fall Rücksprache mit dem behandelten Arzt halten. Generell wird das Vigantol Öl tropfenweise eingenommen, wobei unterschiedliche Erkrankungen oder Mangelerscheinungen mit unterschiedlichen Dosierungen vom Vigantol Ölbehandelt werden. Die Tropfen werden in den meisten Fällen täglich eingenommen. Bei Kleinkindern können die Tropfen durchaus in Brei oder Mus gemischt werden, wobei aber darauf geachtet werden sollte, dass die Mahlzeit mit dem enthaltenen Vigantol Öl auf jeden Fall vollständig verzehrt wird. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Kost nicht mehr zu heiß ist. Aufkochen mit den Tropfen sollte verhindert werden, da sonst die Wirkungsweise des Vigantol Öls beeinträchtig wird. Erwachsene und ältere Kinder können die Tropfen mittels Löffel zuführen

    Wie lange wird das Vigantol Öl angewendet?

    Generell kann davon ausgegangen werden, dass Säuglinge das Vigantol Öl ab der zweiten Lebenswoche bis zum ersten Lebensjahr täglich erhalten sollen. Vor allem in den Wintermonaten werden diese Tropfen aber auch noch über das erste Lebensjahr hinaus empfohlen. Besteht eine Rachitis oder eine Erweichung der Knochen kann davon ausgegangen werden, dass die Behandlung mit Vigantol Öl ein Jahr andauert. Zudem sollte bezüglich der Behandlungsdauer immer wieder Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden.

    Welche Nebenwirkungen können sich bei Vigantol Öl zeigen?

    Wenn Vigantol Öl eingenommen wird, sollte der behandelnde Arzt auf jeden Fall über die Einnahme von anderen Medikamenten informiert werden. Zwar handelt es sich bei diesem Vitaminpräparat nicht um ein verschreibungspflichtiges Medikament, dennoch können sogenannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln auftreten, wodurch die Wirkungsweise entweder verstärkt oder abgeschwächt werden kann. Vor allem bei Medikamenten, die sich auf die Urinausscheidung beziehen oder den Kalzium- oder Phosphatspiegel beeinflussen, sollte mit Vorsicht vorgegangen werden.

    Wie bei verschreibungspflichtigen Medikamenten können sich auch bei Vigantol Öl einige Nebenwirkungen zeigen. Beim Stoffwechsel können sich vor allem eine erhöhte Konzentration von Kalzium in Blut oder Harn zeigen, weswegen regelmäßige Kontrollen unerlässlich sind. Auch beim Magen-Darm-Trakt kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen, welche sich allerdings meist in Form von Blähungen, Durchfällen und Übelkeit zeigen. Zudem kann es auch zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen, welche sich vor allem bei der Haut zeigen. So können sich nach der Einnahme von Vigantol Öl auch Juckreiz, Nesselsucht und Ausschläge zeigen.

    Vigantol Öl in der Schwangerschaft?

    Vor allem in der Schwangerschaft sollte sich an die Vorgaben der Dosierung vom Vigantol Öl gehalten werden. Kommt es zu langanhaltenden Überdosierungen können diese eine körperliche und geistige Beeinträchtigung beim ungeborenen Kind mit sich bringen. Ebenso kann es in Folge einer dauerhaften Überdosierung auch zu angeborenen Herzfehlern und zu Erkrankungen der Augen kommen. Regelmäßige Kontrollen des Kalziumspiegels sind während der Schwangerschaft einfach unerlässlich.

    Wie sollte das Vigantol Öl aufbewahrt werden?

    Vigantol Öl sollte so aufbewahrt werden, dass es für Kinder unzugänglich ist. Zudem ist bei diesem Vitaminpräparat immer auf das Verfallsdatum zu achten. Wenn die Flasche geöffnet wurde, sollte der Inhalt nach spätestens 6 Monaten verworfen werden.

  • Öle fördern auch ihre Gesundheit

    Öle fördern auch ihre Gesundheit

    Traubenkernöl

    Beim kaltgepressten Traubenkernöl kann ein Spitzenprodukt genossen werden. Denn das kaltgepresste Traubenkernöl wird aus den kernen der Weintraube gewonnen. Wenn man allerdings bedenkt, dass man aus 50 KG einen Liter Traubenkernöl gewinnt, sollte man jeden einzelnen Tropfen genießen. Natürlich macht sich diese beschwerliche Gewinnung des Traubenkernöls auch im Preis bemerkbar. So muss man mit ca. 20 Euro rechnen für einen halben Liter. Gerade die Vino Therapie ist ein wichtiger Bestandteil in der heutigen Gesundheitsbranche. So kann man mit den Trauben nicht nur Öl gewinnen, sondern auch noch Packungen, Peelings und Salben herstellen.

    Die französische Vinotherapie mit Traubenkernöl

    Selbstverständlich wird auch bei der französischen Vinotherapie gerne das Traubenkernöl als Nahrungsergänzungsmittel in den Speiseplan aufgenommen. Wer seinem Körper etwas Gutes tun möchte, der kann auch das kalt gepresste Traubenkernöl mit einem ätherischen Öl vermischen und als wohltuendes Körper Öl nutzen. Auch bei einem entspannenden Vollbad kann man gerne auf das kaltgepresste Traubenkernöl zurückgreifen. Denn ein paar Tropfen schon verhelfen zu einem reinlichen Hautbild und verleihen dem Körper neue Energie. Selbstverständlich liefert kalt gepresstes Traubenkernöl auch jede Menge Vitamine in ihrer Nahrung. So kann man diverse Gerichte mit dem schmackhaften Traubenkernöl abrunden.

    Inhaltsstoffe vom Traubenkernöl

    Als hochwertige Inhaltsstoffe im Traubenkernöl kann man 8% gesättigte Palmitin- und Stearinsäure, 23% einfach ungesättigte Ölsäure und ca. 70% mehrfach ungesättigte Linolsäure bezeichnen. Diverse Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamin K enthält das Traubenkernöl auch noch viel Vitamin E. So kann man mit Hilfe des Traubenkernöls sein Immunsystem stärken! Aber auch einem Herzinfarkt kann man vorbeugen. Außerdem wirkt das kaltgepresste Traubenkernöl auch gegen Alzheimer und verlangsamt den eigenen Alterungsprozess. Auch gegen diverse Krebs-Erkrankungen wirkt sich das Traubenkernöl positiv aus.

     

    Vigantol Öl- das Vitamin D reiche Öl

    Das in Deutschland verschreibungspflichtige Vigantol Öl liefert Erwachsenen und Kindern Vitamin D hochdosiert. Eigentlich wird Vitamin D vom Körper selbst produziert, durch Sonneneinstrahlung. Aber fehlt das Vitamin muss ein Öl helfen. Bei bekannten Störungen des Vitamin D-Stoffwechsels und bei Mineralisierungsstörungen der Knochen sollte man deshalb handeln.

    Folgende Erkrankungen erfordern die Einnahme von Vigantol Öl:

    -Rachitis bei Kindern und Osteomalazie bei Erwachsenen

    -Osteoporose, auch Knochenschwund genannt

    -Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse

    -Bettlägerige Patienten als Vorbeugung vor Vitamin D Mangel

    Gerade Säuglinge bekommen ab der 2. Lebenswoche als Rachitis Vorbeugung das Vigantol Öl. Es wird gerne als Ersatz gegeben, wenn die bekannten D-Flouretten vom Säugling nicht vertragen werden. Mit dem Vigantol Öl wird der Vitamin D Vorrat vom Säugling ausgeglichen und die Knochen werden in ihrem Wachstum gefördert/unterstützt. Einfacher ist natürlich die Gabe des Vigantol Öls gerade bei den Säuglingen. Denn man kann es bedenkenlos mit in die Flasche geben.

    Kürbiskernöl-Das ölige Wundermittel der Natur

    Gerade zur Vorbeugung von diversen Erkrankungen vertrauen immer mehr Menschen auf die Heilkräfte vom Kürbiskernöl. Gerade wer einen zu hohen Cholesterin Spiegel hat, kann sich mit einem hochwertigen Kürbiskernöl schnell selbst helfen. Das berühmte Kürbiskernöl aus der Steiermark ist besonders zu empfehlen. Der extrem hohe Anteil an Antioxidantien kann wahre Wunder vollbringen. Fast 80 Prozent des Kürbiskernöls bestehen aus ungesättigten Fettsäuren. So kann man sich gegen einen Infarkt oder einen Schlaganfall eventuell schützen. Aber auch bei den Männern bewirkt das Kürbiskernöl eine gesunde Prostata. Wer öfters mit einer Blasenentzündung zu tun hat, der sollte sich auch mal ein paar Tropfen des Kürbiskernöls gönnen.

    Imunsystem stärken mit dem Kürbiskernöl

    Kürbiskernöl schützt aber auch das eigene Immunsystem aufgrund seiner hohen Antioxidantien. Erhöhte Blutfettwerte und eine Reizblase können mit Hilfe des Kürbiskernöls schnell in den Griff bekommen werden. Ganz wichtiger Hinweis: Bitte verwenden sie Kürbiskernöl nur kalt. Da bei einer Erwärmung die gesunden Nährstoffe leider verloren gehen. So können sie sich aber ruhig mal einen Salat mit dem leckeren Kürbiskernöl gönnen und tun ihrer Gesundheit noch etwas Gutes.

    Borretsch Öl-das gesunde Öl aus dem Gurkenkraut

    Das kerngesunde Borretsch Öl wird aus einer alten Gewürz Pflanze, was man auch gerne mal als Gurkenkraut bezeichnet gewonnen. In den kleinen Samen der Borretsch Pflanze verbirgt sich das kostbare Öl. Das kostbare Borretsch Samenöl ist vor allem bekannt geworden, da es bei diversen Hautproblemen sehr gut hilft. Die einzigartigen hautregenerierenden Eigenschaften des Öles werden gerne zur erfolgreichen Behandlung von Neurodermitis eingesetzt. Aber auch in der Schönheits-Pflege kann das bekannte Borretsch Öl helfen. Bei Cellulitis zum Beispiel wird dem Öl eine straffende Wirkung nachgesagt. Elastische und junge Haut werden den Konsumenten versprochen. Um das eigene Hautbild zu verbessern gibt es heutzutage zahlreiche Salben und Lotionen mit dem Borretschöl. Aber auch extremer Juckreiz kann durch die Einnahme von Borretschöl Kapseln schnell gelindert werden. In den Salben, Lotionen und Kapseln findet man eine sehr hohe Dosierung des Borretschöls. Es muss aber nicht immer gleich eine schwerwiegende Neurodermitis sein! Nein auch bei allgemeinen Haut Beschwerden, wie schuppige Stellen oder trockene Haut im Winter eignet sich das Borretschöl hervorragend, um seiner eigenen Haut einfach mal wieder etwas Gutes zu tun.

    Borretschöl-das Wundermittel für die Haut

    Wie schon erwähnt eignet sich das Borretschöl hervorragend für diverse Hauterkrankungen. Aber auch bettlägerige Patienten können mit einer Borretschöl Kur vor diversen Hauterkrankungen verschont bleiben. Wenn einem Menschen die Gamma-Linolensäure im eigenen Körper fehlt, kann man sich quasi blind auf das Borretschöl verlassen. Denn diese Gamma-Linolensäure wird dem Körper wieder zugeführt.

    Frauen können auf Borretschöl vertrauen!

    Gerade Frauen, die sich immer wieder mit dem prämenstruellen Syndrom herum quälen sollten es einmal mit dem bekannten Borretschöl probieren. Auch ein gestörter Hormon Haushalt kann schnell wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Für diese weiblichen Beschwerden empfiehlt sich eine Borretschöl Kur von einer Dauer von 2-4 Monaten. Danach können auch sie beschwerdefrei sein. Unterleibschmerzen und das allgemeine Unwohlsein kann endlich verabschiedet werden.

    Die Omega 6 Fettsäuren, die man in dem Borretschöl findet können den Körper wieder stärken.

    Borretschöl hilft ihnen bei:

    -Gepflegte Haut und schöne Haare

    -natürliche Verzögerung der Hautalterung

    -Beschwerden während der Menstruation

    – Rheuma und rheumatische Erkrankungen

    -bei akuter und chronischer Neurodermitis, Ekzeme der Haut

    -bei trockener Haut und extremen Juckreiz

    Mit diesen 4 Ölen können sie ihrer Gesundheit endlich etwas Gutes tun. Der Vergleich zeigt sicher, welches der 4 Öle vielleicht auch ihre Beschwerden endlich lindern kann.

     

  • Teenager und Sexualität – wie sag ich´s meinem Kind?

    Teenager und Sexualität – wie sag ich´s meinem Kind?

    Wenn Kinder in die Pubertät kommen, dann werden die meisten Eltern unruhig, denn zum Erwachsen werden gehört auch der Sex. Die Eltern sehen sich dann in der Pflicht, ihre heranwachsenden Kinder aufzuklären, und das ist damals wie heute ein eher heikles Thema. Das Bienchen und Blümchen ist schon lange nicht mehr zeitgemäß, und viele Eltern müssen nicht selten mit Erschrecken feststellen, dass ihr Nachwuchs mehr über Sex weiß, als den Eltern lieb ist.

    Das Internetzeitalter macht es möglich, dass Kinder heute schon mit zwölf Jahren Bescheid wissen, aber auch wenn sie sich auskennen, gibt es trotzdem einige Dinge, über die die Eltern mit ihren Kindern offen sprechen sollten.

    Nicht ausreichend informiert

    Die Kinder von heute kommen früher in die Pubertät als das noch vor 20 Jahren der Fall war. Sie haben schon früh ganz genaue Vorstellungen, wie das „erste Mal“ aussehen soll und wissen auch über den Verlauf einer Schwangerschaft bestens Bescheid. Zwischen 14 und 17 verlieren in Deutschland die meisten Teenager ihre Unschuld, aber auch wenn sie vielleicht körperlich schon reif sind, der Kopf ist es noch lange nicht. So informieren sich laut einer Studie nur sehr wenige Teenager über die unterschiedlichen Geschlechtskrankheiten, und auch das Thema Verhütung kommt in den Überlegungen und Fantasien über Sex nur eher selten vor.

    Hier sollte die Aufklärung der Eltern ansetzen, sie sollten ihren Kindern klar machen, was es bedeutet, mit 14 oder 15 ein Kind zu bekommen. Auch die Gefährlichkeit von HIV und Geschlechtskrankheiten sollte zu den Dingen gehören, über die gesprochen wird, denn nur wer ausreichend informiert ist, der weiß sich auch vor diesen Krankheiten zu schützen.

    Der kleine Unterschied

    Wenn es um die Aufklärung von Teenagern geht, dann ist es ein großer Unterschied, ob es sich um die Tochter oder um den Sohn handelt. Bei angehenden Männern spielt zum Beispiel die Größe des Penis eine wichtigere Rolle als die richtige Handhabung eines Kondoms. Pubertierende Machos gehen einem Gespräch sehr gerne aus dem Weg, sie behaupten zwar gerne, sie wüssten über alles Bescheid, was mit Sex zu tun hat, aber bei näherem Nachfragen blocken sie ein Gespräch gerne ab. Eltern, die ihre Söhne aufklären wollen, müssen den passenden Zeitpunkt erwischen und auch bereit sein, zu warten. Ein Gespräch aufzwingen lässt sich ein junger Mann nur sehr selten, es siegt in der Regel die Oppositionshaltung.

    Bei jungen Mädchen spielen bei der Aufklärung andere Aspekte eine Rolle. Eine zu frühe Schwangerschaft ist ein Thema, das bei einem Gespräch zur Sprache kommen sollte, aber auch die Gefahr einer Vergewaltigung sollte kein Tabu sein, wenn Eltern mit der Tochter über die Sexualität reden.

    Das richtige Verhütungsmittel

    Es gibt kaum eine junge Frau, die nicht weiß, was die Pille ist, aber wenn man einen weiblichen Teenager nach der Pille danach fragt, dann blickt man nicht selten in ratlose Gesichter. Es ist wichtig, dass Jugendliche, die ihre Sexualität entdecken auch wissen, was sie tun müssen, wenn mit der Verhütung mal etwas schief geht. Wo bekommt man die Pille danach? In welchem Zeitraum muss sie eingenommen werden? Das sind Fragen, die zwischen Eltern und heranwachsenden Kindern geklärt werden müssen. Dass die Pille nur regelmäßig eingenommen vor einer Schwangerschaft schützen kann, auch das sollte besprochen werden, und dass sie nicht vor Geschlechtskrankheiten und einer Infektion mit HIV schützt, auch das ist wichtig.

    Hat die Tochter einen festen Freund, mit dem sie schlafen möchte, dann ist es keine schlechte Idee, wenn die Mama mit zum Frauenarzt geht, denn das gibt ein Gefühl von Sicherheit. In diesem Fall wird die Mutter zur besten Freundin, mit der man einfach alles besprechen kann.

  • Studie belegt: Der Workaholic neigt zum Trinken

    Studie belegt: Der Workaholic neigt zum Trinken

    Wie kann man besser abschalten als bei einem frischen Feierabendbierchen oder mit einem guten Glas Wein? Für viele gibt es einfach keinen besseren Weg den Tag ausklingen zu lassen und nun ist sogar wissenschaftlich belegt worden, dass ein Feierabendgetränk in den Alltag vieler Menschen gehört. In einer aktuellen Studie konnten Forscher nachweisen, dass Menschen die viel Arbeiten eher zum Alkoholgenuss neigen als anderer Personen.

    Nicht selten ist es so, dass der Job omnipräsent ist. Ist die E-Mail verschickt? Habe ich alle Dokumente zusammengestellt? Was wird mein Chef zu meinen Vorschlägen für das neue Projekt sagen? Da ist man also im Feierabend und irgendwie ist man es doch nicht. Man kann auch von zu Hause auf seine geschäftlichen E-Mails zugreifen und auch das Arbeitshandy ist nie ausgeschaltet. Um den Kopf freizubekommen, sind ein Glas Wein, ein frisches Bier oder ein guter Brandy da doch genau das richtige. Und weil der Tag heute besonders stressig war, ist auch ein zweites Glas drin und vielleicht auch noch ein drittes. Schnell wird das Feierabendgetränk zur täglichen Routine und oft genug endet die Routine in einem zerstörerischen Suchtverhalten. Im medizinischen Fachmagazin British Medical Journal haben Forschen nun die allarmierenden Ergebnisse einer aktuellen Studie veröffentlicht. Dort wird angeben, dass es einen belegbaren Zusammenhang zwischen der Arbeit und dem Alkoholkonsum gibt. Je mehr man arbeitet, umso mehr trinkt man.

    81 Studien analysiert

    Es handelt sich um eine Meta-Analyse, welche die gesammelten Daten aus insgesamt 81 Studien miteinander vergleicht und auswertet. Insgesamt wurden 430.000 Probanden aus 14 Ländern befragt. Dabei gab es zwei Kernpunkte. Zum einem wurde nach dem Alkoholkonsum und der Arbeitszeit gefragt und zum anderen wurde untersucht, ob auf lange Sicht eine Verbindung zwischen viel Arbeit und hohem Alkoholkonsum hergestellt werden kann. Die Probanden kamen aus verschiedenen Altersklassen, Bildungsständen und diversen Arbeitsumfeldern. Auch Teilnehmer aus Deutschland waren Teil der Studie.

    Die Grenze liegt bei 49 Arbeitsstunden

    Die Studie wertet Frauen, die mehr als 14 alkoholische Getränke pro Woche zu sich nehmen und Männer, die mehr als 21 alkoholische Getränke in der Woche trinken, als Teil der Risikogruppe. Die betroffenen Personen haben zum Großteil noch keine ernsthafte Alkoholsucht entwickelt, haben aber durch die hohe Menge und den regelmäßigen Konsum von Alkohol eine höherer Chance in der Abhängigkeit zu enden. Es stellte sich klar heraus, dass Personen, die zwischen 49 und 54 Stunden in der Woche Arbeiten, wesentlich mehr Alkohol konsumieren, als Personen die zwischen 35 und 40 Stunden in der Woche arbeiten. Die Risikogruppe war bei den Vielarbeitern um bis zu 13 % größer.

    Weitere Faktoren spielen keine ausschlaggebende Rolle

    Die Ergebnisse der Studie können außerdem belegen, dass Alter, Herkunft, Geschlecht oder auch das soziale Umfeld in diesem Fall keine ausschlaggebenden Faktoren sind. Die Zahlen bestätigten auch unter Berücksichtigung der einzelnen Parameter, dass mehr Arbeitszeit in einem höheren Alkoholkonsum resultiert. Die Theorie, dass ein stressvoller Job, zum Beispiel im Management-Bereich, mehr Alkoholkonsum verursacht, ist damit also im Bereich der Arbeitszeit widerlegt. Auch der Schichtarbeiter bei Opel, der aus Geldnot Überstunden arbeiten muss, ist betroffen. Die Forscher konnten nicht belegen, ob auch das Arbeitspensum eine Rolle spielt. Schaut man sich die Gesamtzahlen aller Probanden an, so haben im Schnitt etwa 6,3 % der Teilnehmer ein Problem mit Alkohol.

    Wann beginnt der Alkoholismus?

    Die Linie zwischen Alkoholmissbrauch und einer ernst zu nehmenden Suchtkrankheit verläuft meist fließend. Alkoholkonsum ist in unserer Gesellschaft voll anerkannt und vielen Süchtigen ist so immer eine Möglichkeit geboten, der Sucht ungehindert nachzugehen. Oft bemerkt die betroffene Person erst sehr spät, dass ein Problem besteht. Umstehende Personen erkennen das Problem häufig eher, sehen aber nicht unbedingt Handlungsbedarf. Er trinkt halt gern mal einen zu viel, wo ist denn da schon ein Problem.

    Auch wenn jede Person anders auf Alkohol reagiert, im Groben und Ganzen ist der Verlauf der Suchtkrankheit immer sehr ähnlich. Der Betroffene vernachlässigt sein Alltagsleben, wie den Beruf, Familie und Freunde. Er arrangiert seinen Tagesablauf so, dass es ihm möglich ist zu trinken. Häufig trinken die Personen alleine und versuchen es vor anderen zu verstecken. Hinzu kommt unweigerlich eine körperliche Veränderung. Gewichtsabnahme oder Gewichtszunahme können ebenso auftreten, wie ein verschlechtertes Hautbild. Im Verlauf der Sucht kommt es außerdem zu Entzugserscheinungen, wie Zittern oder Erbrechen. Wenn man bei sich selber oder einer anderen Person ein Alkoholproblem vermutet, sollte man so früh wie möglich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

  • Kinderkrankheiten auf dem Vormarsch

    Kinderkrankheiten auf dem Vormarsch

    In den vergangenen Monaten gab es vermehrt Berichte darüber, dass es in Zukunft eine verpflichtende Impfberatung für Eltern geben soll, bevor diese ihre Kinder in einem Kindergarten unterbringen. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass in den letzten Jahren das Auftreten von diversen Kinderkrankheiten stark angestiegen ist. Eltern vergessen Impfungen erneuern zu lassen oder sie sind grundsätzlich gegen Impfungen. Das Bundesgesundheitsministerium arbeitet derzeit auf Hochtouren an einem Plan für eine rasche und problemlose Umsetzung der Impfberatung.

    Es gibt eine Vielzahl an Kinderkrankheiten, gegen die es keine Impfstoffe gibt. Ganz aktuell ist es die Hand-Fuß-Mund Krankheit, die in den Kindergarten der Bundesrepublik herumgeht. Aber auch Erkrankungen wie Mumps oder das Drei-Tage-Fieber sind häufig anzutreffen. Sie verlaufen in dem meisten Fällen harmlos und sind innerhalb weniger Tage abgeklungen.

    Die gebildete Oberschicht sieht Impfungen kritisch

    Der Trend in Deutschland geht ganz eindeutig dahin, seine Kinder nicht impfen zu lasen. Dabei zeigt eine aktuelle Studie, dass es vor allem die gebildete Mittel- und Oberschicht ist, die einen kritischen Blick auf das Thema wirft. Personen aus der finanziellen Unterschicht und auch Zuwandererfamilien haben sehr selten Einwände gegen die Impfpläne. Ebenso ist diese Einstellung in anderen europäischen Ländern nicht so weit verbreitet wie in der Bundesrepublik.

    Die Informationsflut der modernen Medien hat einen Hype verursacht, der dazu führt, dass in nahezu jedem Bundesland die Zahl der geimpften Kinder alarmierend niedrig ist. Dabei gibt es sachliche und weniger sachliche Argumentationen, die eine Nicht-Impfung rechtfertigen wollen. Viele Eltern sind besorgt, dass eine Impfung mögliche Nebenwirkungen haben kann. Andere schließen sich der weitverbreiteten Theorie an, dass bestimmt Impfungen Autismus verursachen, ebenso wie andere geistige Beeinträchtigungen. Darüber hinaus gibt es ein großes Lager, dass diverse Verschwörungstheorien unterstützt, welche Impfungen als komplett ineffektiv darstellen. Was auch immer der Grund dafür ist, dass Eltern sich gegen Impfungen entscheiden, die Zahlen zeigen deutlich, dass die fehlenden Impfungen in einem Anstieg von Krankheitsfällen resultieren.

    Schwerwiegende Folgen im Kindes- und Erwachsenenalter

    Obwohl die Impf-Krankheiten häufig harmlos verlaufen, kommt es dennoch immer wieder zu schwerwiegenden Folgen und sogar zu Todesfällen. Das bekannteste Beispiel hierfür sind ganz eindeutig Masern. Aufgrund der fehlenden Impfungen sind mehr Kinder anfällig für das Virus, was wiederum dazu führt, dass sich immer stärkerer Stränge des Virus bilden können. Hat es keinen Wirt, da ein Impfschutz besteht, ist die Wahrscheinlichkeit einen neuen Stang auszubilden sehr gering. Im Jahr 2014 gab es in Deutschland offizielle 15 Todesfälle durch Masern. Weltweit verstarben insgesamt 122.000 Menschen an der Krankheit. Dabei trifft es nicht nur Kinder.

    Viele vermeidliche Kinderkrankheiten können auch im vorgeschrittenen Alter auftreten. Ist man nicht geimpft oder hat der Impfschutz nachgelassen und hat man die Krankheit nicht bereits im Kindesalter gehabt, so kann man sich anstecken. Dabei sind es in Deutschland auch hier vor allem Masern, die ein Problem verursachen. Anderer Krankheiten wie Keuchhusten oder Mumps werden weniger häufig in Erwachsenen nachgewiesen. Gefährlich kann es werden, wenn man sich in der Schwangerschaft mit Röteln ansteckt. Das Virus kann den Embryo beschädigen und zu Früh-, Tot- und Fehlgeburten führen. Daher ist es ratsam sich als Frau erneut gegen Röteln Impfen zu lassen. Hat eine Schwangerschaft bereits begonnen, ist eine Impfung nicht mehr möglich.

    Ansteckung verhindern

    Macht ein Virus erst mal die Runde ist es recht schwer, eine Ansteckung gezielt zu verhindern. Vor allem wenn Kindergärten und Grundschulen betroffen sind, kann man nicht viel mehr tun, als für den eigenen Nachwuchs auf das Beste zu hoffen. Regelmäßiges Händewaschen und ein minimaler Kontakt mit Betroffenen ist das beste Vorgehen, dies einem Haufen 5-Jähriger zu erklären, ist allerdings eher schwierig. Wichtig ist es, dass man ein Kind, das eventuell erkrankt ist nicht in die Schule oder den Kindergarten bringt. Auch sollte man sich bei seinem Hausarzt darüber informieren, wie lange es braucht, bis die Krankheit völlig abgeklungen ist und keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

    Die Windpocken kommen

    Kaum ist die eine Krankheitswelle abgeklungen, ist meist auch schon mit der nächsten zu rechnen. Wie es scheint, dürfen sich Eltern auf Windpocken freuen. Die roten, juckenden Pusteln treten mit einem Fieber auf und sind meist recht hartnäckig. Es gib aber keinen Grund zur Sorge. Augen zu und durch heißt hier die Devise. Vor allem bei Kleinkindern muss man darauf achten, dass diese sich nicht zu heftig kratzen, da die aufgekratzten Pusteln unschöne Narben hinterlassen können.

  • Lohnt sich ein Krankenkassenwechsel? Zusatzbeitrag selbst bestimmen

    Lohnt sich ein Krankenkassenwechsel? Zusatzbeitrag selbst bestimmen

    GKV bestimmen den Zusatzbeitrag selbst – Lohnt sich ein Krankenkassenwechsel?

    Seit Anfang des Jahres ist der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung von 15,5 % auf 14,6 % gesenkt worden. Dieser Kostenbeitrag verteilt sich zu gleichen Teilen auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Es gab bislang auch einen Sonderbeitrag von 0,9%, welcher durch die Kassenmitglieder gezahlt wurde. Dieser entfällt komplett. Dafür haben die gesetzlichen Krankenkassen nun die Möglichkeit, über die Höhe des Zusatzbeitrages für Ihre Versicherten selbst zu entscheiden. Für viele gesetzlich Krankenversicherte hat sich seit dem 01.01.2015 der Satz nicht geändert. Ein Großteil der Kassen hat den Wert mit 0,9 % festgelegt und gleicht so die entfallenden Kosten des Sonderbeitrags aus. Einige haben aber auch einen höheren oder gar niedrigeren Wert festgelegt.

    Sonderkündigungsrecht – Sollte man es in Anspruch nehmen?

    Bis Ende Dezember hatten die Krankenkassen Zeit, um Ihren Mitgliedern die neuen Tarifstrukturen offenzulegen. Mit den neuen Preisen haben die Kunden automatisch ein Sonderkündigungsrecht. Dies bedeutet, auch wenn man weniger als 18 Monate mit dem aktuellen Versicherer versichert ist, kann man ohne Probleme zu einer anderen Krankenkasse wechseln. Die kann ohne Angabe von Gründen geschehen und muss lediglich innerhalb der angegebenen Frist geschehen, die bei vier Wochen liegt. Bis Ende Januar ist ein Wechsel also noch möglich.

    Aber es gibt gleich mehrere Stellen, die von einem unüberlegten Wechsel abraten. Unter anderem sagen Verbraucherschützer, dass es Sinn macht, die Entwicklung der Kosten für das kommende Jahr im Auge zu behalten. Denn zukünftig wird jedes Jahr im November, vom Bundesgesundheitsministerium, der durchschnittliche Wert des Zusatzbeitrags für das kommende Jahr angegeben. Momentan haben die meisten Versicherungen den Zusatzbeitrag mit viel Bedacht festgelegt, dies kann aber durchaus zum Ende des Jahres anders aussehen. Es ist abzuwarten, ob es einen stabilen Prozentsatz geben wird, oder ob die einzelnen Versicherer die Chance nutzen werden, um ihre Beiträge attraktiver zu gestalten.

    Wie kann man die Krankenkasse wechseln?

    Wenn man sich doch dazu entscheidet, seine Krankenkasse zu wechseln, sind ein paar Dinge zu beachten. Das außerordentliche Kündigungsrecht verfällt, vier Wochen nachdem die neue Tarifstruktur zum ersten Mal zum Tragen kommt. Wer sich also bis zum 30.01.2015 nicht für eine Kündigung entschieden hat, verpasst die Frist. Dabei kann man mit einem formlosen Schreiben Kündigen, das per Post bei der Versicherung eingehen muss. Eine E-Mail oder eine telefonische Benachrichtigung sind nicht rechtskräftig. Anschließend setzt man sich mit seiner neuen Krankenkasse in Verbindung und diese muss die alte Versicherung über das neue Vertragsverhältnis informieren. Ist dies geschehen, so steht einem Wechsel zum 1. April nicht mehr im Wege. Bis dahin ist man weiterhin mit dem alten Versicherer abgesichert und zahlt dort die aktuellen Beiträge.

    Worauf muss man bei einem Wechsel achten?

    Wenn man bereits 18 Monate und länger mit einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, hat man die Möglichkeit zu jedem Zeitpunkt zu kündigen, unabhängig vom Sonderkündigungsrecht. Ein Krankenkassenwechsel sollte aber mit Bedacht angegangen werden. Wer sich hier nur auf die Kosten bezieht, der verliert eventuell wertvolle Leistungen. Regine Behrend (Verbraucherzentrale NRW) gibt an, dass momentan die Beitragskosten der verschiedenen Versicherer sich kaum unterschieden. Zusatzleistungen und mögliche Zusatzversicherungen sind die entscheidenden Kriterien bei der Wahl. So gibt es Anbieter, die Kosten für alternative Heilmethoden übernehmen, andere bieten einen 24-Stunden-Kontaktservice oder übernehmen ein großes Spektrum von Impfungen, die für Auslandsaufenthalte wichtig sind. Es spielt also eine wichtige Rolle, welche Anforderungen man an seine Versicherung hat.

    Was passiert mit den Zusatzversicherungen?

    Millionen von gesetzlich Krankenversicherten nutzen verschiedene Zusatzversicherungen. Diese decken Kosten für Sonderbehandlungen ab. Hat man eine oder mehrere Zusatzversicherungen über seine aktuelle Krankenversicherung abgeschlossen, sollte man sich beim Versicherer darüber informieren, ob der Versicherungsschutz auch nach einem Wechsel voll bestehen bleibt.

    Wie finde ich die beste GKV?

    Die Krankenkassen sind dazu verpflichtet im Rahmen einer Preiserhöhung anzugeben, wo der durchschnittliche Satz für den Zusatzbeitrag liegt. So hat man einen guten Überblick über die Mehrkosten der eigenen Versicherung. Momentan kann im besten Fall eine Ersparnis von 450 Euro erreicht werden. Dafür muss der Betroffenen allerdings einen Verdienst haben der direkt an der Beitragsbemessungsgrenze lieg. Außerdem muss man in eine Versicherung wechseln, die komplett auf die 0,9 % Zusatzbeitrag verzichten. Davon gibt es in 2015 zwei. Am besten lässt man sich von einem unabhängigen Berater informieren oder nutzt ein Internet-Portal. Grundsätzlich ist momentan davon abzuraten einen voreiligen Wechsel vorzunehmen. Für das kommende Jahr kann man mit einer allgemeinen Preiserhöhung rechnen und daher ist es ratsam, sich dann für einen optimalen Versicherer zu entscheiden.