Schlagwort: Medizin

  • Zivilisationskrankheiten – WHO warnt!

    Zivilisationskrankheiten – WHO warnt!

    Falsche Ernährung, Alkoholkonsum und Tabakgenuss führen jedes Jahr zu Millionen von Todesfällen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat nun angegeben, dass an den Folgen dieses Lebensstils etwa 38 Millionen Menschen weltweit versterben. Knapp 16 Millionen dieser Todesopfer sind jünger als 70 Jahre. Laut WHO ist ein Großteil diese Krankheiten vermeidbar. Auf einer Pressekonferenz in Genf hat die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan angegeben, dass es ein wichtiges Ziel der Staatengemeinschaft sein muss, gegen diese „Epidemie“ entschlossen vorzugehen.

    Die Zahlen sprechen für sich

    Vorzeitige Todesfälle durch Krankheiten, die nicht übertragbar sind, haben in den vergangenen Jahren verstärkt zugenommen. So waren es zum Beispiel zu Beginn des Millenniums, im Jahr 2000 etwa 14,6 Millionen die unter 70 Jahre alt waren und an Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs oder Diabetes verstorben sind. Mit den aktuellen 16 Millionen kann man einen klaren Anstieg erkennen. Die WHO ist davon überzeugt, dass nahezu alle dieser 16 Millionen Todesfälle vermeidbar sind.

    Entwicklungsländer und Schwellenländer am stärksten betroffen

    Die Studie lässt deutlich erkennen, dass in den sogenannten Dritte Welt Ländern und Schwellenländern die Gefahr einer solchen Erkrankung am höchsten ist. In Deutschland ist das Risiko hier zum Beispiel recht gering. Global gesehen stehen Russland und Oman an der Spitze der Risikokandidaten. Dies hat gleich mehrere Gründe.

    Zum einen sind die finanziellen Mittel vom Staat häufig nicht vorhanden, um großangelegte Kampagnen auf die Beine zu stellen, welche für Aufklärung sorgen. Es gibt keine Schulprogramme oder Zusammenarbeiten mit Sportvereinen und ähnlichen Institutionen. Ist die Infrastruktur im Land sehr schlecht und lebt ein Großteil der Bevölkerung in recht isolierten und schwer zugänglichen Gegenden, ist es oft ein Herausforderung die Personen zu erreichen. Abgeschnitten von modernen Medien und dem Geschehen der Großstädte, ist es hier nur schwer einen guten Informationsfluss aufrechtzuerhalten.

    Viele Länder haben darüber hinaus mit anderen Problemen zu kämpfen, wie Armut und einer niedrigen Bildungsrate. Der Fokus von Staat und auch von Hilfsorganisationen liegt häufig nicht im Bereich der Aufklärung über Zivilisationskrankheiten.

    Eine letzte Hürde sind sicherlich traditionelle Überzeugungen und kulturelle Ideale. Ein Mangel an Aufklärung und Bildung führt oft dazu, dass Warnungen nicht als gerechtfertigt aufgenommen werden. Wenn übermäßiger Alkoholkonsum und das Rauchen von Tabak schon immer Teil des täglichen Zusammenlebens war, wird er nicht als problematisch anerkannt. Hinzu kommen die Kulturkreise, denen sich der Zugang zu den modernen Zivilisationsdrogen erst vor Kurzem erschlossen hat. Sie haben nie die Chance gehabt, einen angemessenen Umgang damit zu erlernen und müssen häufig schnell feststellen, dass die Konsequenzen lebensgefährlich sein können.

    Welche Schritte werden eingeleitet?

    Die WHO gibt an, dass eine Investition von 3 Dollar pro betroffener Person ausreichen würde, um eine ausreichende Aufklärung zu finanzieren. Dabei kann diese in Form von Druckmedien geschehen, durch Informationstage in medizinischen Einrichtungen, in Schulen und auch durch die digitalen Medien und das Fernsehen. Die Möglichkeiten die richtigen Nachrichten und Informationen zu verbreiten sind groß. Deutschland ist dafür ein absolutes Paradebeispiel. Hier hat der Staat neben der Aufklärung auch rechtliche Schritte eingeleitet. Ein Werbeverbot für Tabak und Alkohol, ebenso wie die hohe Besteuerteren der Waren haben auf vielen Ebenen Wirkung gezeigt. Immer weniger Raucher werden im Land verzeichnet und unter Jugendlichen geht der Alkoholkonsum langsam aber sicher zurück.

    Es gibt auch anderer Länder, die große Vorschritte machen. Bäcker in Argentinien haben neue Auflagen für den Einsatz von Salz und in Ungarn haben neuen Steuergesetzte den Einsatz von Zucker reduziert. Neben den staatlich regelbaren Problemen ist es natürlich wichtig, dass die Menschen leichten Zugang zu Informationen haben und aktive Unterstützung finden. Das Fördern von Sporteinrichtungen, die kostenfreie Nutzung von Sportanlagen und die Möglichkeit mit geschultem Fachpersonal zu sprechen ist hierbei sehr wichtig.

    Wie lautet das Langzeitziel?

    Im Idealfall werden auf lange Sicht vorzeitige Todesfälle durch nicht übertragbare Krankheiten komplett verhindert. Das ist natürlich eher utopisch und auch kein konkretes Ziel. Dennoch sagt die WHO, dass sie bis zum Jahr 2025 zumindest ein Informationsnetzwerk aufgebaut haben wollen, dass alle Betroffenen erreichen kann. Denn sogar in einem Vorzeigeland wie Deutschland ist die Grundlage der nicht übertragbaren Krankheiten eher unbekannt. Man weiß zwar, dass man nicht zu viel Alkohol trinken sollte, und das das Rauchen ebenso schlecht ist wie ungesunde Ernährung und wenig Bewegung, aber welche konkreten Folgen dies haben kann, ist eher eine Grauzone. Die WHO ist allerdings zuversichtlich, dass sich in den kommenden Jahren die Zahlen zum Besseren wenden werden.

  • Gebärmuttersenkung – was tun?

    Gebärmuttersenkung – was tun?

    Die meisten Frauen, die ein Kind geboren haben, verspüren danach keine Veränderungen, es gibt aber auch Frauen, deren Gebärmutter sich nach der Niederkunft senkt und das führt dann zu einer Reihe von Problemen. Eine Gebärmuttersenkung ist harmlos, aber sie kann das alltägliche Leben beeinflussen.

    Was ist eine Gebärmuttersenkung?

    Die Gebärmutter senkt sich im Laufe der Jahre und das ist auch vollkommen natürlich. Besonders Frauen die geboren haben, müssen mit einer Senkung ihrer Gebärmutter rechnen, und mit jedem Kind oder auch mit einem sehr schweren Kind sinkt die Gebärmutter weiter ab. Aber nicht nur Geburten sind der Auslöser für eine Gebärmuttersenkung, auch Frauen, die Zeit ihres Lebens körperlich schwer gearbeitet haben, sind häufig betroffen. Vor allem schweres Heben beeinflusst die Gebärmutter, denn wer über einen langen Zeitraum Schweres tragen muss, der erhöht den Druck auf den Beckenboden.

    Werden der Rücken und der Unterbauch mehr angespannt als die Oberschenkel, was immer dann der Fall ist, wenn Lasten in einer gebeugten statt in einer gebückten Haltung angehoben werden, dann macht das der Gebärmutter zu schaffen. Sie gibt dem Druck des Beckenbodens nach und senkt sich nach unten. Auch starkes Übergewicht kann zu einer Gebärmuttersenkung führen und Frauen, die vielleicht bedingt durch starkes Rauchen ständig husten müssen, riskieren, dass sich ihre Gebärmutter weiter senkt. Da der Beckenboden eine Schwachstelle im weiblichen Körper ist, sollten Frauen immer darauf achten, dass sie Lasten richtig heben.

    Wie macht sich eine Gebärmuttersenkung bemerkbar?

    Die Gebärmutter senkt sich nicht von heute auf morgen, es bedarf schon einer gewissen Zeit, bis die ersten typischen Symptome einer Gebärmuttersenkung auftreten. Ein Zeichen für eine Senkung der Gebärmutter ist eine leichte Inkontinenz, beim Husten, Niesen oder sogar beim Lachen gehen einige Tröpfchen Urin ab. Aber auch der umgekehrte Fall, wenn die Blase auf der Toilette nicht mehr komplett geleert werden kann, deutet auf eine Gebärmuttersenkung hin. Einige Frauen verspüren auch einen stechenden Schmerz, wenn sie nach langem Sitzen aufstehen oder sie haben ein Fremdkörpergefühl im Unterleib.

    Bei vielen Frauen, die eine Gebärmuttersenkung haben, stellen sich aber überhaupt keine Symptome ein, es ist von Frau zu Frau individuell verschieden. Handelt es sich um einen schweren Fall von Gebärmuttersenkung, dann kann es passieren, dass sich sogar Organe verschieben, denn der Druck auf die Gebärmutter kann so stark werden, dass die Scheide, die Blase und der auch der Darm ihren ursprünglichen Platz verlassen. Die Scheide kann sich zum Beispiel nach vorne wölben, und wenn die Blase nach unten gedrückt wird, dann droht Inkontinenz.

    Muss eine Senkung der Gebärmutter behandelt werden?

    Solange keine Beschwerden auftreten, besteht kein Anlass, eine Gebärmuttersenkung zu behandeln. Kommt es aber zu unangenehmen Symptomen wie beispielsweise Inkontinenz, dann gibt es Behandlungsmöglichkeiten. Eine Operation ist nur sehr seltenen Fällen notwendig, es gibt alternative Methoden, die ebenso wirksam sind. Die Alternative heißt Pessar, was besonders bei älteren Frauen sehr hilfreich ist und die Symptome verschwinden lässt. Ein Pessar aus medizinischem Silikon oder Kunststoff kann schalenförmig oder rund sein und wird vom Frauenarzt zwischen der Gebärmutter und der Scheide eingesetzt. Auch wenn ein Pessar ein sehr wirksames Mittel gegen die Senkung der Gebärmutter ist, es gibt einen gravierenden Nachteil, denn das Pessar muss alle sechs bis acht Wochen ausgetauscht werden. Effektiv ist aber auch ein gezieltes Beckenbodentraining, was jede Frau auch bequem zu Hause machen kann. Besonders nach der Geburt hat sich das Training des Beckenbodens bewährt, damit es erst gar nicht zu einer Gebärmuttersenkung kommen kann.

  • Kaffee in der Schwangerschaft

    Kaffee in der Schwangerschaft

    Eine Schwangerschaft, vor allem wenn es die erste ist, wirft viele Fragen bei den werdenden Eltern auf. Dabei können diese Fragen aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen. Wie oft muss man zum Arzt? Wann macht es Sinn der Familie von den Neuigkeiten zu berichten? Wie viele Strampler muss man kaufen und welches Pflegeprodukt verhindert unschöne Schwangerschaftsnarben. Und auch wenn all diese Bereiche natürlich äußerst wichtig sind, die größten Fragezeichen tun sich sicherlich bei der Gesundheit für Mutter und Baby auf. Was kann man essen? Was kann man trinken? Es gibt Ratgeber, Artikel und Bücher, die sich ausschließlich mit der korrekten Nahrungsaufnahme während der Schwangerschaft befassen. Dabei ist ein Punkt, der immer wieder genannt wird, der nach dem heiß geliebten Kaffee. Kann man während der Schwangerschaft Kaffee trinken? Wenn ja, wie viel?

    Schwangerschaft – Wie viel Kaffee ist gesund?

    starbucks-569062_1280Ob schwanger oder nicht, man hört, und liest viel darüber, wie viel Kaffee man zu sich nehmen sollte. Es gibt die Vertreter der „Koffein ist schlecht“-Front, die in Kaffee eine gefährliche Alltagsdroge sehen, welche uns von den Medien als ungefährlich vorgegaukelt wird. Und dann gibt es die Front, welche gesundheitliche Vorteile in Kaffeegenuss sieht und sowohl körperliche als auch psychische Verbesserungen durch Koffein anerkennen. Und wie es meistens so ist, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Es ist nachgewiesen, dass Koffein und auch weitere Wirkstoffe von Kaffee bestimmte Auswirkungen auf den Körper haben. Dabei können diese sowohl gesundheitsfördernd, als auch negativ für den Organismus sein. Es ist eine Frage der Konzentration. Die Ergebnisse einer Studie haben sogar gezeigt, dass viele Menschen den Kaffee als wichtige Aufnahmequelle für Antioxidantien nutzen.

    Auch Schwangere gilt: Die Menge macht den Unterschied

    Es gibt von Ärzten und medizinischem Fachpersonal nur selten eine konkrete Vorgabe, was den Genuss von Kaffee angeht. Dies liegt unter anderem daran, dass es bisher keine Studien gibt, die eine klare Aussage zum Thema ermöglichen. So weiß man zum Beispiel, dass die Plazenta den Wirkstoff Koffein durchlässt, aber es ist nicht erforscht, ob das Kind dadurch beeinflusst wird. Es gibt aber Zahlen darüber, ob ein gemäßigter Kaffeekonsum während einer Schwangerschaft die Nummer der Fehlgeburten oder Frühgeburten erhöht. Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass es hier eine negative oder gar messbare Auswirkung gibt. Dennoch ist darauf zu achte, nicht zu viel Kaffe zu genießen. Eine skandinavische Studie gibt an, dass zu viel Koffein eventuell zu einem geringeren Geburtsgewicht führen könnte. Die WHO – Weltgesundheitsorganisation hat vor einigen Jahren einen Richtwert von 300 Milligramm Koffein pro Tag angegeben. Das sind etwa zwei Tassen Kaffee.

    Auch nach der Schwangerschaft nicht zu viel Kaffee trinkena-cup-of-coffee-399478_1280

    Wer sich in der Stillzeit befindet, sollte ebenfalls diesen Richtwert nicht überschreiten. Das Koffein wird über die Muttermilch weitergegeben. Zusätzlich wirkt Kaffee entwässernd, was nicht vor Vorteil für die Muttermilchproduktion ist. Gesunde Alternativen sind Tees und Fruchtsäfte.

    Wenn man aber auf keinen Fall auf seine frische Tasse Kaffee verzichten kann, ist diese absolut unbedenklich während der Schwangerschaft und auch während der Stillzeit. Man darf es, wie bei allen schönen Dingen im Leben, einfach nur nicht übertreiben.

  • Potenzmittel – Und es wird alles anders

    Potenzmittel – Und es wird alles anders

    Potenzmittel – Und plötzlich ist alles anders

    Jeder Mann kennt das leidige Problem mit der eigenen Potenz. Aber nicht immer sollte man sofort zu den Potenzmitteln wie Viagra oder Kamagra greifen. Häufig kann auch der Stress oder eigener Leistungsdruck im Liebesleben der Auslöser für eine Potenz Störung sein. Viele Männer setzen sich beim Liebesspiel viel zu sehr unter Druck und können so nicht Stand halten. Auch eine gesunde Ernährung und eine gesunde Lebensweise können den Potenz Störungen schnell den Kampf ansagen. Aber wenn die natürlichen Faktoren einfach nicht mehr ausreichen, um die eigene Potenz besser in den Griff zu kriegen kann man sich durchaus mit den verschiedenen Potenzmitteln helfen. Denn niemand sollte unter einer mangelnden oder zu schnell verschwundenen Potenz mehr leiden. Schließlich leidet nicht nur der Mann, sondern auch die Frau. Schnell treten Selbstzweifel auf und das eigene Liebesleben steht auf der Kippe. Aber auch die psychischen Probleme aus dem Alltag können sehr schnell für eine Potenz Störung sorgen. Bei einer einmaligen Potenz Störung kann man auch keinesfalls von Impotenz sprechen. Man sollte erst einmal alle möglichen Störfaktoren im Alltag abschalten, ehe man zu den Potenzmitteln greift.

    Natürlich wollen auch viele Männer ihren Mann besser und länger stehen, um Eindruck bei ihrer Partnerin zu schinden. Dafür gibt es zahlreiche Hilfsmittel, die dem Mann ein besseres Bewusstsein im Liebessleben zaubern können. Die auserwählte Frau muss noch nicht mal etwas von ihrem Geheimnis wissen, denn was sie nicht weiß, macht sie nicht heiß. Aber welche Potenzmittel versprechen den gewünschten Erfolg zum Super Lover? Die Produktpalette ist wirklich weit gefächert und die erste Auswahl fällt meistens sehr schwer. Natürlich sollte man sich bewusst werden, was man mit dem jeweiligen Potenzmittel erreichen möchte! Soll die Wirkung die Standhaftigkeit des Gliedes verlängern oder möchte man seinen eigenen Samenerguss herauszögern? Das sind wichtige Aspekte, um auch das richtige Mittelchen zu finden. Dabei muss man natürlich auch noch unterschieden, ob es ein verschreibungspflichtiges oder frei verkäufliches Potenzmittel sein soll.

    Natürliche Potenzmittel ohne Rezept!

    Die natürlichen Potenzmittel haben einen großen Vorteil, sie sind ohne Rezept frei verkäuflich und werden gerne von den Männern genommen. Mit dem Wirkstoff Aminosäure L-Arginin werden die Gefäße im männlichen Geschlecht geweitet und die Durchblutung steigert die Potenz und die Standkraft an sich. Auch Pinienrindenextrakt werden sie immer wieder in den natürlichen Potenzmitteln finden. Denn dem Extrakt wird in Verbindung mit L-Arginin eine gefäßentspannende Wirkung nachgesagt. Und Zink ist ein sehr wichtiger Bestandteil! Da durch Zink der Testosteron Spiegel steigt kann schon die eine oder andere Potenzstörung schnell beseitigt werden.

    Zum Beispiel diese drei natürlichen Potenzmittel gibt es freiverkäuflich in den deutschen Apotheken und Online Apotheken. Selbst Urologen empfehlen die natürlichen Mittel, um die eigene Potenz zu stabilisieren.

    -Amitamin M forte

    -Eroxdoc Premium

    -Euviril Complex

    Selbst in diversen Erotik Shops und Erotik Online Versandhäusern können sich die Männer einen Extra Kick für die eigene Potenz bestellen. Die kleinen Hilfsmittel haben natürlich keinen medizinischen Hintergrund, aber wer weiß wie positiv sie sich auf ihr Liebesleben auswirken.

    Rezeptpflichtige Potenzmittel

    Bei den rezeptpflichtigen Mitteln ist das wohl bekannteste Potenzmittel Viagra! Dabei gibt es noch zahlreiche andere mit einer viel besseren oder gar längeren Wirkdauer. Bei Viagra ist der Wirkstoff Sildenafil verantwortlich für die männliche Potenz. Eine Wirkungsdauer von ca. 4 Stunden wird vom Hersteller angegeben. Seit dem Jahre 1998 ist Viagra, auch bekannt als blaue Lustpille, bereits auf dem deutschen Markt erhältlich. Jedoch sollte man den Verzehr von Alkohol und fetthaltigen Speisen meiden, da sonst die Wirkung beeinträchtigt werden kann. Das zweit bekannteste Potenzmittel in Deutschland sollte Cialis sein mit seinem Wirkstoff Tadalafil wirkt es beim Konsumenten bis zu 17,5 Stunden. Da kann man als Mann definitiv Eindruck bei der weiblichen Partnerin schinden. Das dritte bekannteste Potenzmittel in Deutschland ist Levitra und reiht sich mit einem Mittel Wirkungswert von ca. 5 Stunden ein. Bei den ganzen Potenzmitteln sollte man aber auch die Nebenwirkungen nicht außer Acht lassen. Denn Sehstörungen, Kopfschmerzen und Magenschmerzen können bei der Einnahme der Potenz Pillen auftreten.

    Auch die besten Potenzmittel wirken natürlich nicht ohne einen sexuellen Reiz!

    Was jeder Potenzmittel Konsument wissen sollte! Auch Nebenwirkungen mit anderen Medikamenten sollten nicht unterschätzt werden. Denn Blutdruck senkende Mittel zum Beispiel können auf den Potenzmittel Genuss entgegen gesetzt wirken.

    Hypnose bei Potenz

    Wer auf die bekannten Potenzmittel, egal ob freiverkäuflich oder rezeptpflichtig verzichten möchte, der kann es auch mit einer Hypnose Therapie versuchen. Durch eine Hypnose kann jeder Mann das innere Gleichgewicht wiederfinden und somit auch seine eigenen Potenz Störungen schnell abschalten.

    Hilfsmittel zur Potenzsteigeruung

    Wenn ein Mann seine Standhaftigkeit verbessern möchte und im Liebesleben einfach länger aushalten möchte, kann er es auch mal mit einer Vakuumpumpe versuchen. Diese Utensilien können auch zu einer mächtigen Potenz verhelfen.

    Potenzstörung oder einen Extra Kick?

    Wer an Potenz Störungen leidet oder sich dauerhaft im intimen Liebesleben verbessern will, der kommt um die Vielzahl der Potenzmittel nicht herum. Denn diese natürlichen und rezeptpflichtigen Mittel machen aus jedem Mann wieder einen echten Mann. Aber bei einer einmaligen Schlappe im Bett würden wir nicht zu einem Potenzhelfer raten. Sollten jedoch alle äußeren Stör Faktoren ausgeschaltet sein und die Potenz Störung hält an, sollten sie handeln. Durch die Vielzahl der bekannten Potenzmittel wird jedem Mann die perfekte Lösung angeboten. Heute leiden mehr als 6 Millionen Männer in Deutschland an Potenzstörungen. Man ist nicht allein mit dem männlichen Problem. Das ist auch ein wichtiger Aspekt für viele Männer.

    Sollten sie ihrem Liebesleben wieder einen extra Kick verpassen wollen, empfehlen wir die frei verkäuflichen Potenzmittel, die sicher einige Schäferstündchen sicher stellen.

  • Die Akteure im Gesundheitswesen

    Die Akteure im Gesundheitswesen

    International gesehen gehört das Gesundheitswesen in Deutschland nicht zu den sogenannten staatlichen Gesundheitssystemen, wie das zum Beispiel in Russland der Fall ist. Beim deutschen Gesundheitswesen spielen der Staat und die Politik die Hauptrollen, besonders der Bundesminister für Gesundheit und sein Ministerium sind wichtige Akteure, denn sie stecken den Rahmen für die Gesetze, die das Gesundheitswesen betreffen. Genau genommen gliedern sich die Akteure des Gesundheitswesens in Deutschland in drei verschiedene Ebenen:

    • Auf der ersten Ebene stehen die staatlichen Stellen, die sich nach der föderalen Struktur in den Bund, das jeweilige Bundesland und schließlich in die Kommunen gliedern. Den größten Einfluss auf dieser Ebene haben aber die einzelnen Parteien.
    • Auf der zweiten Ebene des deutschen Gesundheitswesens finden sich die Körperschaften und Verbände, die die gesundheitliche Versorgung der Bürger organisieren und vor allen Dingen auch sicherstellen und gewährleisten.
    • Auf der dritten Ebene finden sich schließlich die Unternehmen und die Organisationen wie zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz oder auch die Malteser und die Caritas.

    Kurz zusammengefasst kann man die drei Ebenen so beschreiben: Die erste Ebene erlässt die Gesetze, die zweite Ebene ist damit beschäftigt, diese Gesetze praxistauglich zu machen, und die dritte Ebene muss versuchen, die neuen Gesetze auch anzuwenden. Funktionieren können diese drei Ebenen aber nur dann, wenn sie eng zusammenarbeiten, was leider nicht immer der Fall ist. Oftmals werden Gesetze erlassen, die sich schlicht kaum oder gar nicht umsetzen lassen. Das ist ein Grund, warum es im deutschen Gesundheitswesen oftmals krankt.

    Der Einfluss der Politik

    Wenn es um Fragen zum Gesundheitswesen geht, dann ist zuerst der Deutsche Bundestag gefragt, denn er regelt alles gesetzlich und muss darauf achten, dass ein einheitliches Leistungsprinzip eingehalten wird, in dem keiner der Versicherten bevorzugt oder vernachlässigt wird. Vorbereitet werden die Entscheidungen, die später vom Parlament verabschiedet werden, von einem Ausschuss, der für die Gesundheit und die soziale Sicherung in Deutschland zuständig ist. In der Praxis entscheiden Experten darüber, was die Politiker nur noch absegnen müssen, der Gesundheitsminister Hermann Gröhe hat damit wenig zu tun, trotzdem ist sein Einfluss sehr hoch.

    Die Entscheidungen, die im Gesundheitswesen getroffen werden müssen, befassen sich unter anderem mit der Zulassung neuer Medikamente, mit der Versorgung in den Krankenhäusern und mit medizinischen Produkten. Aber auch die Genforschung und der Bereich der Krankenpflege gehören zu den Dingen, mit denen sich die Experten und die Politiker auseinandersetzen. Wer wissen möchte, was es auf den unterschiedlichen Gebieten im Gesundheitswesen Neues gibt, der kann sich auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums informieren.

    Wie in allen anderen Bereichen der Politik, so unterliegen auch die Dinge, die das Gesundheitswesen betreffen, den einzelnen Parteien und den Politikern, die für ihre Partei in diversen Ausschüssen sitzen. Eine Grundlage, auf der neue Gesetze entstehen, ist die Forschung. Es kann durchaus passieren, dass der Politiker einer Partei der Meinung ist, dass man ein neues Medikament zulassen sollte, weil seiner Ansicht nach die Forschung befriedigende Ergebnisse geliefert hat, der Politiker einer anderen Partei aber meint, dass noch mehr geforscht werden muss, bevor das Medikament auf den Markt kommen kann. Diese Streitigkeiten und Kontroversen können sich über einen sehr langen Zeitraum ziehen und ein Medikament, das vielleicht dringend gebraucht wird, kann nicht zugelassen werden. Auf der anderen Seite kann es aber auch passieren, dass ein Medikament zu schnell auf den Markt kommt, ohne dass ausreichend über die Nebenwirkungen geforscht wurde. Der Fall des Medikaments „Contergan“ ist dafür ein trauriges Beispiel.

    Streit um die Finanzierung

    Eines der größten Probleme im deutschen Gesundheitswesen ist aber der stetig währende Streit um die Finanzierung. Die Parteien müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie immer weiter von der Grundprinzipien des Sozialstaats abrücken. Schon heute fühlen sich viele gesetzlich Krankenversicherte wie Bürger zweiter Klasse, denn sie müssen oftmals Wochen, wenn nicht sogar Monate auf einen Termin bei einem Facharzt warten, während diejenigen, die privat krankenversichert sind, diesen Termin sehr viel schneller bekommen. Eine neue Regelung besagt zwar, dass kein Patient länger als vier Wochen auf einen Termin warten soll, in der Praxis lässt sich diese neue Regelung jedoch kaum umsetzen.

    Das Gesundheitswesen eines so großes Landes wie Deutschland kostet sehr viel Geld, und die Beiträge der gesetzlich Versicherten reichen schon lange nicht mehr aus. Um mehr Geld einzunehmen, könnte der Staat die Beiträge für die Krankenversicherung erhöhen, aber das ist ein Tabuthema, besonders dann, wenn wieder einmal Wahlen vor der Tür stehen. Wer gewählt werden will, der muss sich sozial geben, ist die Wahl dann aber vorbei, schaut kaum jemand noch so genau hin, welche neuen Gesetze auch im Gesundheitswesen verabschiedet werden.

  • Wie solidarisch ist das deutsche Gesundheitswesen?

    Wie solidarisch ist das deutsche Gesundheitswesen?

    Das Gesundheitswesen nach dem Solidaritätsprinzip ist einfach strukturiert: Alle Bürger zahlen in einen Topf ein und wenn einer dieser Bürger krank wird oder eine ärztliche Versorgung benötigt, dann wird das Geld für diese Leistungen aus dem Topf genommen. Einer für alle könnte man dieses Prinzip auch beschreiben, aber was so einfach klingt, lässt sich in der Realität leider nicht immer so einfach umsetzen. Welche Krankheit und welche Medikamente sind der Solidargemeinschaft der gesetzlich Krankenversicherten zuzumuten und welche eher nicht? Es gibt einen Katalog, in dem alle Leistungen aufgelistet sind, die von der Gemeinschaft entweder übernommen, oder nicht gezahlt werden.

    Wer diesen Katalog zusammengestellt hat, der hat sich wahrscheinlich keine Gedanken darüber gemacht, dass jeder, der betroffen ist, sein Leiden für so wichtig hält, dass es von der Solidargemeinschaft getragen werden muss. Der Mann mit Potenzstörungen möchte, dass die Krankenkasse seine Tabletten bezahlt, die diese Störung beseitigen und auch die Frau, die unter ihren zu kleinen Brüsten leidet, möchte dass eine Operation, die ihr eine füllige Oberweite beschert, von den Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen mitgetragen wird.

    Der Leistungskatalog und die Solidarität

    Viele Leistungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Wer diese Leistungen trotzdem in Anspruch nehmen will, der muss sie entweder aus der eigenen Tasche bezahlen oder es eben lassen. So einfach sehen das die Krankenkassen, wenn sie eine Anfrage zum Beispiel für einen Eingriff auf dem Tisch haben, bei dem es sich um plastische Chirurgie dreht. Eine Frau, die ihre Brüste vergrößern lassen will, leidet nicht, zumindest nicht, wenn es nach dem Leistungskatalog der Krankenkassen geht. Der Eingriff ist nicht zwingend notwendig, denn weder die Gesundheit noch das Leben der Dame ist gefährdet, wenn sie den größeren Busen nicht bekommt.

    Die ästhetische Chirurgie ist aber nur ein Beispiel, es gibt noch andere Leistungen, die von der Solidargemeinschaft der gesetzlich Krankenversicherten nicht bezahlt werden müssen, auch für andere Leistungen müssen die Versicherten selbst aufkommen:

    • Die Entfernung einer Tätowierung
    • Das Facelifting
    • Die Fettabsaugung
    • Bestimmte Früherkennungsuntersuchungen
    • Die Haartransplantation
    • Potenzmittel, wie zum Beispiel das Medikament „Viagra“
    • Bestimmte Impfungen, wie die Grippeimpfung oder die Impfung im Rahmen einer Reise
    • Die Leistungen von Heilpraktikern

    Diese Liste enthält noch viele andere Punkte, die zwar die Gesundheit betreffen, aber die nicht von der Kasse bezahlt werden, da es alternative, deutlich günstigere Behandlungsmethoden gibt, die von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden.

    Der Leistungskatalog wird auch ständig erweitert, weil immer neue Medikamente und Behandlungsmöglichkeiten auf den Markt kommen. Ein Grundsatz des Leistungskatalogs lautet daher: Zwar ist eine bestimmte Leistung grundsätzlich wirksam, aber die kostet zu viel, weil es eine gleichwertige Leistung gibt, die weniger Kosten verursacht. Wer sich zum Beispiel eine Warze im Gesicht mittels eines Lasers entfernen lassen möchte, der sollte sich im Vorfeld bei seiner Krankenkasse informieren, ob die Kasse diesen Eingriff bezahlt. In der Regel wird die Kasse den Eingriff nicht finanzieren, denn es gibt alternative Behandlungsmethoden wie beispielsweise die Vereisung, mit der die Warze ebenso sicher entfernt werden kann.

    Das Kriterium der Verhältnismäßigkeit und der Wirtschaftlichkeit wird in der Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen, besonders deutlich wird das heute schon bei der Zahnbehandlung.

    Teure Zähne

    Zahnbehandlungen zählen zu den teuersten Leistungen, die das deutsche Gesundheitswesen kennt. Wer schöne Zähne haben will, der muss dafür sehr tief in die Geldbörse greifen, denn vieles wird nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt. Wenn es zum Beispiel um den Zahnersatz geht, dann sind Implantate eine tolle Sache. Diese Implantate werden anstelle der echten Zähne fest im Kiefer verankert und halten ein Leben lang. Implantate sind aber auch sehr teuer und sie werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt. Die Kassen argumentieren, dass es auch noch andere Alternativen zu den teuren Implantaten gibt, die weniger aufwendig sind und die nur einen Bruchteil kosten. Für denjenigen, der gerne schöne Zähne haben möchte, ist das ein Grund sich zu ärgern, denn schließlich zahlt auch er in die Gemeinschaftskasse ein. Für die Krankenkassen ist es aus ihrer Sicht aber nicht zumutbar, dass die Solidargemeinschaft für diese teure Leistung aufkommen soll, wenn es auch günstiger geht.

    Heute sieht es so aus, dass die Solidargemeinschaft der gesetzlich Krankenversicherten nur noch für eine medizinische Grundversorgung aufkommen muss. Alles, was darüber hinaus geht, muss jeder Einzelne selbst bezahlen, es sei denn, es gibt keine Alternative zu einem bestimmten Medikament oder zu einer Behandlungsmethode. Es ist daher immer zu empfehlen, vor einer Behandlung die Kasse oder den Arzt zu fragen, wer für die Kosten aufkommt.