Schlagwort: Menschen

  • Die Auswirkung von nur zwei Stunden Sport wöchentlich

    Die Auswirkung von nur zwei Stunden Sport wöchentlich

    Die Meinungen zum Sport sind unterschiedlich, einige bewerten ihn über und andere setzen ihre Gesundheit darauf. Sie sind also der Meinung, dass sportliche Aktivitäten fit und gesund halten, auch im hohen Alter. Für alle Faulpelze gibt es jetzt schlechte Nachrichten, denn Wissenschaftler bestätigen nun erneut die positiven Auswirkungen. Vor allem motorisch betrachtet ist man rund zehn Jahre jünger. Und nein, damit sind nicht Extremsportler gemeint, schon rund zwei Stunden in der Woche tragen zu diesem Ergebnis bei. Viele wollen das aber oftmals nicht wahrhaben, eine Langzeitstudie beweist aber genau das.

    25 Jahre lang begleitet

    „Gesundheit zum Mitmachen“, so heißt die Langzeitstudie, die vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) durchgeführt wurde. Dabei haben die Forscher 25 Jahre lang mehrere Hundert Menschen begleitet und regelmäßige Untersuchungen durchgeführt. Unter ihnen befanden sich sportlich Aktive und Sportmuffel. Unter medizinischer Beobachtung hat man in bestimmten Abständen die Beweglichkeit, die Ausdauer, die Kraft und die Koordination untersucht. Des Weiteren kamen auch die Ermittlung der Herzfunktionen (EKG), der Blutwerte und Körperfettanalysen alle paar Jahre dazu. Das Ergebnis überrascht nicht, Sport kann die Gefahr von Diabetes, Herz-Kreislauf-Problemen und einem schlechten Fettstoffwechsel stark reduzieren. Außerdem halten uns sportliche Aktivitäten im Allgemeinen gesund. Ein motivierender Vergleich ist, dass ein Mensch mit 50 Jahren leistungsfähiger als ein 40-Jähriger sein kann, sofern dieser regelmäßig Sport betreibt.

    Es muss ausreichend und regelmäßig passieren

    Das Problem zwischen der Theorie und der Praxis ist meist der Schweinehund. Ihn zu überwinden kostet vor allem zu Beginn viel Kraft und Nerven, bei erreichenden Erfolgen klappt es dann meist schon viel einfacher. Die Ausrede von Zeitmangel gilt übrigens ebenfalls nicht, das Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt „lediglich“ zweieinhalb Stunden in der Woche (moderates Training). Wer einen Zahn zulegt und intensiver trainiert, der muss sogar nur eineinhalb Stunden pro Woche ran. Die Zeit im Alltag zu finden ist je nach Situation nicht immer einfach, doch an erster Stelle sollte immer die eigene Gesundheit stehen, sodass zum Beispiel mal ein DVD-Abend geopfert werden muss. Wer übrigens weniger als zwei Stunden wöchentlich sportlich aktiv ist, der hat ein vierfach höheres Risiko Diabetes zu bekommen. Klingt erschreckend, ist aber wirklich so.

  • Mit Fisch gegen die Despression

    Mit Fisch gegen die Despression

    Eine Depression zu erleiden ist für den Betroffenen eine echte Qual. Aber nicht nur er selbst macht schwere Zeiten durch, auch Familie und Freunde werden es irgendwann merken. Schuld daran können zum Beispiel familiäre Probleme sein, oder man fällt aus beruflichen Gründen in ein tiefes Loch. Fakt ist letztendlich nur, dass es unzählige Ursachen dafür gibt. Nicht zu vergessen sind die Omega-3-Fettsäuren, die einen erheblichen Einfluss auf die Depression haben können. Ein Mangel kann beispielsweise einen Ausbruch der Krankheit bedeuten oder dessen Schweregrad negativ beeinflussen. Die genannten Fettsäuren – dazu zählen die Docosahexaenoensäure (DHA) und die Eicosapentaensäure (EPA) – besitzen spezielle chemische Verbindungen, welcher unser Körper so nicht herstellen kann. Diese sind außerdem mehrfach ungesättigt und kommen vorrangig im Hering oder Lachs vor (also in fetten Meeresfischen).

    Ideal als Nahrungsergänzungsmittel

    Ob ein regelmäßiger Fischkonsum zu empfehlen ist oder nicht, hängt von unserem Gesundheitszustand ab. Haben wir keine Beschwerden und sind rundum gesund, dann reicht eine normale Ernährung aus, um die Omega-3-Fettsäuren in ausreichender Menge aufzunehmen. Bei Problemen (wie einer unipolaren Depression oder einer bipolaren Störung) werden die Fettsäuren allerdings gerne als sinnvolles Nahrungsergänzungsmittel angeraten. In solchen Fällen essen wir nämlich weniger, sodass der Fisch den Mangel ausgleichen soll.

    Studien beweisen die Vermutung

    Es gibt einige Studien zu diesem Thema, die die Förderung unterstreichen. Ein paar davon wurden von Erik Messamore zusammengefasst, er arbeitete gemeinsam mit Kollegen aus Forschungseinrichtungen und psychatrischen Kliniken daran (Cincinnatti 2017). Dabei galt es in erster Linie herauszufinden, welche Bedeutung ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren auf affektive Störungen hat. Am Ende zeigte sich tatsächlich, dass eine regelmäßige Einnahme an mehrfach ungesättigten Fettsäuren das Risiko sinken lies (eine affektive Störung zu erleiden). Außerdem neigen Menschen bei täglicher Fischzufuhr seltener dazu, eine Depression zu bekommen. Wer mit solch einer Erkrankung zu kämpfen hat, der hat übrigens eine geringere Omega-3-Konzentration im Blut. Auch dies konnte man aufgrund der zahlreichen Studien herausfinden.

    Konkrete Bedeutung unbekannt

    Klar ist, dass eine Depressionsbehandlung mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren (die wie erwähnt im Fisch vorhanden sind) positive Auswirkungen hat. Sie scheinen relevant zu sein, aus diesem Grund werden auch sehr oft Fischmahlzeiten oder Fischölkapseln vom Arzt verschrieben. Der Mechanismus beziehungsweise die genaue Bedeutung ist jedoch unbekannt, dafür müssen wohl noch weitere Untersuchungen her. Viel wichtiger ist aber natürlich, dass die Fettsäuren helfen.

  • Parodontitis – wenn das Zahnfleisch zurückgeht

    Parodontitis – wenn das Zahnfleisch zurückgeht

    Nicht wenige Menschen leiden an einer Parodontitis. Dabei ist das Zahnfleisch ständig entzündet, gerötet und geht schließlich immer weiter zurück. Letztendlich haben die Zähne durch den Rückgang des Zahnfleisches keinen Halt mehr und fallen aus.

     

    Wie eine Parodontitis entsteht

    Wer unter einer Parodontitis leidet, hat in den meisten Fällen einen Befall von mehreren Krankheitserregern im Mund. Dies meist, ohne davon zu wissen. Dabei entstehen durch den Stoffwechsel der Bakterien Giftstoffe. Diese gelangen in unser Zahnfleisch und lösen hier Entzündungen aus. Bei Nichtbekämpfen der Bakterien sorgen sie für das Lösen der Zahnfleischfasern von den Wurzeln. Dadurch verliert der betroffene Zahn an Halt. Schließlich fällt er aus.

     

    Wie lässt sich Parodontitis feststellen?

    Nahezu jeder Mensch ist von diesem Phänomen betroffen. Im Allgemeinen beginnt eine Parodontitis beim Menschen ab einem Alter von 35 Jahren. Dabei erweist es sich als problematisch, dass die Erkrankung meistens erst zu spät diagnostiziert wird. Und zwar dann, wenn die Zähne bereits locker sind. Mithilfe einer Sonde kann der Zahnarzt die Zahnfleischtaschen erkennen. Allgemein weisen diese eine Tiefe von drei Millimetern auf. Wenn sie tiefer sind, muss die Parodontitis behandelt werden.

     

    Während der Behandlung macht sich ein Abschaben der Ablagerungen rund um den Zahn und der Wurzel erforderlich. Dies geschieht ähnlich wie beim Entfernen des Zahnsteins, jedoch tiefer. Zur Verringerung von Schmerzen betäubt der Zahnarzt das Zahnfleisch. Allerdings lässt sich eine Parodontitis nicht rückgängig machen. Einzig der Knochenabbau lässt sich stoppen. Anschließend muss der Patient beim Zähneputzen auf das Reinigen der Zahnzwischenräume sehr genau achten. Dazu eignen sich so genannte Interdentalbürsten sehr gut.

     

    Einer Parodontitis vorbeugen

    Mittels der Verwendung einer elektrischen Zahnbürste können Sie einer Parodontitis vorbeugen. Denn die Handzahnbürste putzt teilweise zu grob. Dadurch lassen sich zwar die Zähne gut abreiben. Jedoch bleiben die Ablagerungen zwischen Zahnfleisch und Zahn weiterhin bestehen.

     

    Weiterhin lässt sich der Erkrankung durch Lutschpastillen vorbeugen. Darin sind Bakterien des Stammes Lactobacillus reuteri enthalten. Durch das Lutschen gelangen die Bakterien in die Zahnfleischtaschen und vernichten die dortigen schädlichen Bakterien. Ferner soll Kaugummi mit Birkenzucker, Xylit, wirksam sein. Schädigende Bakterien können sich durch die vermehrte Speichelproduktion nicht festsetzen. Dadurch regenerieren Schleimhaut und Zähne schneller. Außerdem ist Xylit dafür bekannt, keinen Karies zu verursachen.

     

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  • Der Winterschlaf bei Mensch und Tier

    Der Winterschlaf bei Mensch und Tier

    Es könnte so schön sein: Schlafen, aufstehen, essen und danach wieder schlafen. Für uns Menschen ist dieser Prozess undenkbar, bei Lebewesen allerdings ist es oft ganz normal. Ganz vorbei geht das Thema aber auch an uns nicht, zu einem gewissen Teil sollten auch wir uns mit dem Winterschlaf beschäftigen. Natürlich fällt das Ganze nicht so intensiv aus, die Zeitumstellung lässt uns aber keine andere Wahl. Gegen Ende des Jahres (im Oktober) werden die Tage sprichwörtlich kürzer, die Dunkelheit bricht früher herein und man ist in der Regel früher müde. Kurz gesagt: Der Schlaf-Wach-Rhytmus verändert sich. Was aber kann man tun?

    Die Lichtverhältnisse als entscheidender Faktor

    Grundsätzlich ist blaues Licht dafür verantwortlich, dass wir wach werden und bleiben. Wechseln die Farben wiederum gegen Abend zu Rot- und Gelbtönen, dann wird Melatonin ausgeschüttet. Dies macht uns müde, was nach der Zeitumstellung im Oktober viel eher passiert. Bei Tieren setzt in solch einem Szenario (aber auch in anderen) der Winterschlaf ein, manchmal ist zum Beispiel die Temperatur und manchmal das Tageslicht ausschlaggebend. Der Schlaf während der kühlen Phase dient bei den Lebewesen als Schutz, im Winter gibt es weniger Futter und die Tiere sparen Energie. Wir Menschen haben damit zum Glück nicht zu kämpfen, wir haben es meist immer warm und ausreichend zu essen. Aus diesem Grund ist auch kein Winterschlaf nötig, ein paar Vorbereitungen auf die Umstellung sind aber in jedem Fall hilfreich.

    In der Natur aufhalten

    Trotz ausreichend Ressourcen überkommt uns irgendwann die Müdigkeit. Die erste Gegenmaßnahme ist der Aufenthalt im Freien, denn die höhere Lichtintensität hilft beim munter bleiben. Des Weiteren sind auch körperliche Aktivitäten eine gute Option, sie regen den Stoffwechsel und den Kreislauf an. Aber Vorsicht, direkt vor dem Zubettgehen ist Sport nicht zu empfehlen, meist leidet dann nämlich die Schlafqualität darunter.

    Jedes Mal eine Herausforderung

    Die Umstellung der Uhrzeit ist jedes Jahr eine Herausforderung für den Körper. Kein Wunder, dass die meisten Menschen die Maßnahme am liebsten abschaffen würden. Die oben genannten Tipps helfen natürlich, Wundermittel sind aber auch sie nicht. Das heißt, dass sich manche einfacher und manche schwerer damit tun. Eins bleibt aber gleich: Wir alle müssen jährlich an den Rhythmus anpassen, ob wir wollen oder nicht.

  • Hundefutter: Ist es für den Menschen gefährlich?

    Hundefutter: Ist es für den Menschen gefährlich?

    Hunde sind für den Menschen sehr wichtig geworden, man hat dadurch eine Aufgabe und muss raus in die Natur. Die Beziehung ist zum Teil intensiver als zum Menschen, vor allem allein lebende Personen kennen das. Je nach Rasse sind die Tiere schon mit sehr wenig zufrieden, bestimmte Grundbedürfnisse gibt es aber immer. Dazu zählen vor allem das Gassi gehen und die Ernährung. Letzteres ist eine echte Wissenschaft, denn das Herrchen hat die Qual der Wahl. Angefangen von günstigen Produkten beim Discounter bis hin zum hochwertigen Fleisch vom Metzger. Hunde sind grundsätzlich auch nicht wählerisch, so verputzen manche auch mal eine Banane oder Käse. Doch eine Frage hat sich sicherlich schon mal jeder Besitzer gestellt: Ist Hundefutter für den Menschen gefährlich, wenn er es essen würde?

    Entwarnung vom Experten

    Viele von uns haben als Kind sehr wahrscheinlich auch mal Hundefutter probiert, natürlich aus Neugier und nicht aufgrund von Hunger. Und da wir alle noch immer leben, kann man zumindest schon mal von keiner tödlichen Gefahr ausgehen. Diese Annahme bestätigt nun auch Dr. med. Lutz Lührs, der als Ernährungsmediziner und als Hausarzt tätig ist. Er sagt, dass hierzulande produziertes Hundefutter keine gesundheitliche Gefährdung darstellt. Außerdem wird man die Hundekekse und das Dosenfutter als Erwachsener so oder so nicht genießen, denn der Geschmack ist in erster Linie für die Vierbeiner ein Genuss und nicht für den Menschen. Sollte es aber dennoch mal passieren, muss niemand Angst um seine Gesundheit haben.

    Vorsicht bei der Fütterung des Hundes

    Oftmals vergessen die Herrchen, dass die vielen Leckerlis in der Verpackung mit unseren Fertiggerichten zu vergleichen sind. Das heißt also: Die Hunde bekommen täglich Junkfood zu essen, was auf Dauer nicht gesund ist. Empfehlenswerter ist es qualitativ hochwertige Lebensmittel zu nehmen, die für eine ideale Nährstoffversorgung sorgen. Die Auswahl von Hand dauert zwar länger, doch die Vorteile zu den Fertigprodukten sind zum Teil enorm. Ein striktes Verbot für Leckerlis gibt es aber nicht, ab und an sind Belohnungen überhaupt kein Problem. Es darf nur nicht Überhand nehmen, der Hund sollte in erster Linie gesundes und hochwertiges Futter in die Schüssel bekommen.

  • Medizin kann auch schädlich werden

    Medizin kann auch schädlich werden

    Die moderne Medizin hat unumstritten ihre Vorteile. Durch neue Medikamente oder durch neue Hilfsmittel können Verletzungen immer besser und präziser operiert beziehungsweise behandelt werden. Das Vertrauen der Patienten ist groß, sie verlassen sich meist blind auf die Technologie und auf den Rat der Ärzte. Kommt zum Beispiel ein neues Medikament mit ansprechender Werbung auf den Markt, dann reiht sich das Interesse an der Wirksamkeit hinten ein. Wesentlich reizvoller ist die Probe der neuen Tabletten, ob sie tatsächlich ihr Versprechen halten. Es geht den meisten also nicht um den Inhalt, sondern das es ein vermeintliches Wundermittel in die Apotheken geschafft hat. Dieser Trend hat mit mehreren Faktoren zu tun, so sind zum Beispiel das professionelle Marketing (Werbung, die unsere Kaufentscheidung fördert) und die Neugier an neuen Produkten schuld.

    „Choosing Wisely“

    Die größte Bedrohung für Patienten ist falsche Medizin. Doch leider gibt es heute so viel davon, dass sich keiner mehr so richtig auskennt. Schon 2011 warnten Ärzte vor dieser Situation, heute muss es der Endverbraucher ausbaden. Es gibt aber einige Gegenmaßnahmen wie das Schlagwort „Choosing Wisely“. Es enthält Listen von Empfehlungen, welche Therapien und Tests unterlassen werden sollten. Sie haben für den Patienten keinen Vorteil, es profitieren nur andere davon. Der Rat zu Kann-wegfallen-Empfehlungen ist natürlich nicht aus der Luft gegriffen, es gibt Studien, die den Wegfall sorgfältig begründen und bestätigen. Beispielsweise kommen sehr oft unnötige Bluttests und die Verabreichung von Antibiotika zum Einsatz.

    Es wird lange dauern

    Die Listen mit der überflüssigen Medizin ist nur die Grundlage, nun muss genau das Gegenteil eintreten. Also Aufzählungen, die die guten von den schlechten Lösungen unterscheiden. Ärzte wissen zwar durch „Choosing Wisely“ die Verbote, doch mögliche Alternativen wissen sie nicht. In der Theorie klingt alles logisch, die Praxis allerdings bringt Steine mit sich. Viele Ärzte halten sich nämlich nicht daran, sondern lassen sich von ihrer Gewohnheit überrumpeln. Auch wenn es ihren Patienten schadet, sie halten daran fest. Natürlich sind Veränderungen nur schwer in den Alltag zu integrieren, doch in diesem Fall sollte der Endverbraucher Motivation genug sein. Ein Problem ist auch, dass man Patientenwünsche viel zu oft ignoriert. Nach einer Hüftoperation zum Beispiel wollen manche „nur“ den Weg in den zweiten Stock der Wohnung schaffen, andere wiederum möchte mit dem neu eingesetzten Gelenk einen Marathon bezwingen.

    Fazit

    Moderne Medizin hat ihre Daseinsberechtigung, die Masse an Medikamenten und Therapien überfordert uns aber. Eigentlich sollte dem Endverbraucher dadurch bestmöglich geholfen werden, in Wahrheit kann aber die Medizin für den Menschen auch sehr schnell schädlich sein.