Schlagwort: Mücken

  • Anti Brumm Mückenschutz

    Anti Brumm Mückenschutz

    Mücken gehören zum Sommer wie Sonne, Hitze und Grillen. Mücken müssen aber nicht zu Plagegeistern werden, denn mit dem richtigen Mückenschutz wird die Haut vor den schmerzhaften Stichen der Insekten geschützt. Wer auf einen Mückenschutz mit einfacher Handhabung und optimalem Schutz setzt, der wird an Anti Brumm Mückenschutz nicht vorbeikommen.

    Was leistet Anti Brumm Mückenschutz?

    Die praktische Sprühflasche wird wahlweise mit 75 ml und 150 ml Inhalt angeboten. Neun Euro kostet dabei die kleine und 18,- die große Flasche. Was Anti Brumm so besonders macht, ist das angenehm kühlende Gefühl auf der Haut, denn die mikrofeinen Partikel des Sprays verkleben die Haut nicht, sondern wirken wie ein schützender Film. Anders als viele andere Anti Mückenmittel brennt Anti Brumm nicht und wer es auf die Kleidung sprüht, muss sich um mögliche Flecken keine Sorgen machen.

    Die Sprühflasche ist knallrot und im Dunkeln, zum Beispiel in einem Zelt bei Nacht, nicht zu übersehen. Der Sprühkopf lässt sich einfach bedienen und leiert auch nach mehrmaligem Gebrauch nicht aus. Auf dem Kopf der Sprühflasche ist eine transparente Kappe, die die Pumpflasche fest verschließt. Wer sich in den Ferien täglich mehrmals mit Anti Brumm Mückenschutz einsprüht, der kommt mit der 150 ml Flaschen gut 18 Tage aus. Gekauft werden kann das Anti Brumm Mückenspray in der Apotheke oder Online, zum Beispiel bei Amazon.

    Der Duft ist Geschmackssache

    Damit Mücken gar nicht auf den Gedanken kommen, zu stechen, sollten alle, die empfänglich für die lästigen Insekten sind, kein Parfüm verwenden. Mücken sehen in einigen Duftnoten eine Einladung zum Blutsaugen, daher ist es konsequent, dass Anti Brumm Mückenspray nur einen sehr dezenten Duft hat. Der Geruch des Sprays ist allerdings Geschmackssache, aber er verschwindet recht schnell, wenn das Mittel in die Haut eingezogen ist.

    Auch in Härtefällen effektiv

    Ist vielleicht eine Reise in die Tropen oder eine Expedition durch den Dschungel geplant? Dann sollte Anti Brumm Forte mit auf Reisen gehen. Das Mückenspray hat sich auch in tropischen Gefilden bestens bewährt, denn es schützt gegen Tropeninsekten sowie vor Zecken, Bremsen und Flöhen. Um den Schutz noch zu verstärken, kann man das Spray auf das Moskitonetz sprühen und so für doppelte Sicherheit sorgen.

    Anti Brumm ist nicht entzündlich und kann daher auch ohne Problem als Handgepäck mit ins Flugzeug genommen werden.

    Wirkt sehr schnell

    Es gibt Mückenmittel, die müssen nach dem Auftragen erst einmal eine Weile einwirken, nicht so Anti Brumm Forte, denn unmittelbar nachdem das Spray aufgesprüht wurde, setzt auch der Schutz ein. Positiv ist außerdem, dass mit einem Sprühstoß eine breite Hautfläche abgedeckt wird,  einmassieren ist nicht mehr notwendig. Wer nach dem Einsatz von Anti Brumm im Meer schwimmen will, der muss sich keine Sorgen machen, denn das Spray ist wasserresistent, und auch nach dem schwimmen schützt Anti Brumm noch.

    Vorsicht bei den Schleimhäuten

    Selbst wenn Anti Brumm Forte angenehm auf der Haut ist, mit den Schleimhäuten sollte es nach Möglichkeit nicht in Berührung kommen. Also, wenn gesprüht wird, dann bitte den Mund schließen und auch in die Nase sollte kein Spray gelangen. Ansonsten ist Anti Brumm Mückenschutz sehr gut verträglich und auch wer eine empfindliche Haut hat, kann das Spray ohne Probleme verwenden.

    Pro:

    • Wirkt mit dem ersten Sprühstoß
    • Bildet einen schützenden Film auf der Haut
    • Fühlt sich angenehm kühl und frisch an
    • Auch für einen Aufenthalt in den Tropen geeignet
    • Wirkt auch bei Zecken, Bremsen und Flöhen

    Contra:

    • Der Duft ist Geschmackssache, er verfliegt aber schnell wieder
    • Das Mückenspray sollte nicht mit Schleimhäuten in Berührung kommen

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  • Tropenkrankheit Gelbfieber – Lebensgefahr durch Mückenstiche

    Tropenkrankheit Gelbfieber – Lebensgefahr durch Mückenstiche

    Noch nie war Reisen so einfach wie heute, wir steigen in ein Flugzeug und kommen nur Stunden später an den exotischsten Plätzen der Welt an. Aber selbst wenn der Strand noch so schön und der Urwald noch so faszinierend sind, es lauern viele Gefahren. Eine dieser Gefahren trägt den wohlklingenden Namen Aedes aegypti oder Ägyptische Tigermücke, ein kleines unscheinbares Insekt, das eine lebensgefährliche Krankheit auslösen kann – Gelbfieber. Ein einziger Stich der Mücke reicht, um das Virus der Tropenkrankheit Gelbfieber auszulösen, eine Krankheit, an der jeder zweite Patient stirbt.

    Die Tropenkrankheit Gelbfieber – eine globale Krankheit

    Schätzungen zufolge erkranken jedes Jahr weltweit rund 200.000 Menschen an der Tropenkrankheit Gelbfieber und 30.000 Menschen sterben daran. 90 % aller Erkrankungen werden aus Afrika gemeldet, aber auch in Südamerika ist Gelbfieber ein sehr großes Problem. Auch wenn nur der Verdacht einer Infektion besteht, dann muss das den Gesundheitsbehörden gemeldet werden, trotzdem geht die Weltgesundheitsorganisation WHO von einer sehr großen Dunkelziffer aus. Besonders in den Ländern der Dritten Welt, in denen es an medizinischer Infrastruktur fehlt, wird die Tropenkrankheit Gelbfieber entweder nicht richtig erkannt oder die Krankheitsfälle werden nicht gemeldet. Wer seine Ferien in Südamerika oder in Afrika verbringen will, der sollte sich auf jeden Fall vorher erkundigen, ob eine Impfung notwendig ist.

    Welche Symptome gibt es?

    Die Tropenkrankheit Gelbfieber wird in zwei Arten unterschieden, dem Dschungel-Gelbfieber und dem Stadt-Gelbfieber. Gemeinsam haben beide Arten aber die Symptome, die sich meist drei bis sechs Tage nach der Ansteckung zeigen. In 85 % aller Fälle nimmt die Erkrankung einen eher milden Verlauf und die Symptome entsprechen hier denen einer Grippe und die Betroffenen fühlen sich nach wenigen Tagen wieder wohl. In den restlichen 15 % nimmt die Tropenkrankheit Gelbfieber aber einen schweren Verlauf. Besonders gefährlich ist das Versagen von Leber und Nieren, was schließlich zu einem kompletten Organversagen und damit zum Tod führt. In den leichten Fällen haben die Patienten Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sowie Schüttelfrost, ebenso gehört Fieber von bis zu 40° Grad zu den Symptomen des Gelbfiebers.

    Der Krankheitsverlauf in schweren Fällen

    Kommt es zu einem schweren Verlauf, dann gibt es zwei Krankheitsphasen. In der ersten Phase sind es wieder grippeähnliche Symptome, in der zweiten Phase kommen aber Durchfall, das Erbrechen von Galle, sehr starker Durst, Blutungen des Gaumens und eine Gelbsucht dazu. Die Patienten können kaum oder gar kein Wasser mehr lassen, die Haut und die Schleimhäute bluten, der Durchfall ist blutig und das Erbrochene hat das Aussehen von Kaffeesatz. In der Folge kann es bedingt durch den hohen Verlust an Flüssigkeit zu einem lebensbedrohlichen Schock kommen, und auch akutes Nierenversagen gehört zu den Symptomen der zweiten Phase. Der Tod tritt meistens am sechsten oder siebten Tag ein, entweder durch einen Zusammenbruch des Kreislaufs oder durch das Versagen der Nieren.

    Wie wird Gelbfieber behandelt?

    Es gibt bis heute keine wirksame Therapie gegen die Tropenkrankheit Gelbfieber, behandelt werden können nur die Symptome. Antivirale Mittel helfen nicht und gegen den Erreger gibt es kein Medikament. Die Ärzte werden zunächst versuchen, mit Infusionen den Verlust an Flüssigkeit auszugleichen und das Fieber zu senken. Zudem wird die Atmung unterstützt, wenn es nötig ist, auch durch eine Intubation. Antibiotika kommen zum Einsatz, um eine zusätzliche Infektion durch Bakterien zu verhindern und die Patienten müssen auf einer Intensivstation behandelt werden.

    Um eine Infektion mit Gelbfieber zu vermeiden, ist eine Impfung zwingend notwendig und in einigen Ländern sogar vorgeschrieben. Neben einer Impfung sollte man auf Reisen nach Afrika und Südamerika für einen effektiven Mückenschutz sorgen. Am Tag sorgen Mückenschutzmittel für die Tropen und helle lange Kleidung für Schutz, in der Nacht sollte es ein imprägniertes Moskitonetz über dem Bett sein.

    Bild: © Depositphotos.com / ellandar

  • Das Zika-Virus – ein neuer Schrecken für die Welt?

    Das Zika-Virus – ein neuer Schrecken für die Welt?

    Reisen auch in die entferntesten Länder dieser Welt stellen kein Problem mehr da, aber mit den unbegrenzten Reisemöglichkeiten steigt auch die Gefahr, dass sich neue Krankheiten immer schneller ausbreiten können. Aktuell ist es das Zika-Virus, was die Welt in Atem hält, denn es werden auch in Europa die ersten Infektionen mit dem Virus gemeldet. Urlauber haben das Virus aus Brasilien mit nach Deutschland gebracht und das in Hamburg ansässige Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin hat bereits zehn Infektionen festgestellt.

    Noch nicht meldepflichtig

    Wie groß die Gefahr durch das Zika-Virus in Europa tatsächlich ist, das weiß momentan noch keiner so genau, denn die Infektionskrankheit, die das Virus auslösen kann, ist nicht meldepflichtig. Daher fällt es Medizinern schwer, sich ein genaues Bild der Lage zu machen. Bekannt sind bisher vier Fälle in Großbritannien sowie jeweils zwei Fälle in Spanien und Italien, in Dänemark gab es einen Infizierten. Aber nicht nur die fehlende Meldepflicht macht es schwer, konkrete Zahlen zu bekommen, es gibt auch zu wenige Referenzzentren, in denen die richtige Diagnose gestellt werden kann. In Deutschland kommt nur das Bernhard-Nocht-Institut infrage, in Paris ist es das Pasteur-Institut und auch zwei Zentren in Großbritannien und den Niederlanden sind in der Lage, das Zika-Virus einwandfrei nachweisen zu können.

    Das Zika-Virus – vor allem für Schwangere eine große Gefahr

    Wer von einer Mücke gestochen wird, die das Zika-Virus überträgt, der muss in der Regel nicht mit einer schweren Krankheit rechnen, bei schwangeren Frauen hingegen stellt ein Mückenstich eine sehr große Gefahr dar. Viele Kinder kommen mit einem viel zu kleinen Kopf auf die Welt, sie haben Missbildungen im Gehirn und sind geistig behindert. In Brasilien wurden bereits 4000 Kinder mit der sogenannten Mikrozephalie geboren, und damit ist das südamerikanische Land das Land mit den meisten Infizierten. Bei Kindern, die kurz nach der Geburt gestorben sind, konnte das Zika-Virus ohne Zweifel im Fruchtwasser nachgewiesen werden, für fundierte Studien müssen aber noch weitaus mehr schwangere Frauen untersucht werden.

    Keine Infektion in Deutschland

    Es ist die asiatische Tigermücke, die das Zika-Virus mit einem Stich auf den Menschen übertragen kann. Diese Mückenart ist vor allem in Südostasien, in Südamerika und auch in Teilen von Afrika beheimatet, gesichtet wurde die Tigermücke aber auch schon in einigen Gebieten in Süddeutschland und im Süden von Europa. Bislang hat sich jedoch noch niemand mit dem Virus in Deutschland oder in Südeuropa infiziert, alle, die das Virus von einer Reise mitgebracht haben, waren in Südamerika oder auch auf einer der karibischen Inseln. Mediziner sprechen sich jetzt für eine Reisewarnung vor allem für schwangere Frauen aus, die in den nächsten Zeit zum Beispiel nach Brasilien reisen möchten. Die brasilianische Regierung ihrerseits hat bereits in Hinblick auf den Karneval und die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro den Gesundheitsnotstand ausgerufen.

    Was sollten Reisende beachten?

    Alle, die eine Reise nach Brasilien, Kolumbien, nach Afrika, Südostasien oder in die Karibik planen, sollten sich während des Aufenthalts sowohl draußen als auch in geschlossenen Räumen vor Stechmücken schützen. Empfohlen werden Insektenschutzmittel, Moskitonetze und helle Kleidung, die möglichst viel Haut bedeckt. Menschen, die unter einen chronischen Krankheit oder an einer Störung des Immunsystems leiden, sollten sich vor Antritt der Reise von ihrem Arzt oder von einem erfahrenen Tropenmediziner untersuchen lassen. Die WHO rät Familien mit kleinen Kindern und besonders schwangeren Frauen von einer Reise in die gefährdeten Gebiete komplett ab. Wer trotzdem reist und innerhalb von drei Wochen nach der Rückkehr aus dem Urlaub Fieber und Kopfschmerzen bekommt sowie Rötungen auf der Haut feststellt, der ist gut beraten zu einem Arzt zu gehen und eine Blutuntersuchung machen zu lassen. Das Zika-Virus lässt sich im Blut einfach und schnell nachweisen.

    Bild: © Depositphotos.com / nickylarson

  • Wie viel Wert sollte auf Kosmetik gelegt werden?

    Wie viel Wert sollte auf Kosmetik gelegt werden?

    Das Wort Kosmetik kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet übersetzt so viel wie schmücken. Und tatsächlich ist Kosmetik etwas, was das Äußere schmückt und das Aussehen zum Positiven verändert. Den Überbegriff Kosmetik gibt es jedoch erst seit dem 18. Jahrhundert, in Deutschland wurden kosmetische Artikel bis 1850 als Schönheitsmittel bezeichnet, erst dann setzte sich der Begriff Kosmetik durch. Kosmetik spielt in jeder Kultur dieser Welt eine wichtige Rolle, aber jeder sieht in der Kosmetik etwas anderes. Kosmetik kann reinigen und pflegen, schützen und natürlich auch verschönern.

    Kosmetik im Wandel der Zeit

    Schon in prähistorischer Zeit legten die Damen viel Wert auf ein gutes Aussehen. Sie bemalten sich ihre Gesichter mit roter Farbe, um attraktiver zu wirken, aber erst die Frauen der Assyrer und der Babylonier schminken sich gezielt die Lippen, die Augenbrauen und die Wangen mit Henna und Indigo. Im alten Ägypten gab es einen regelrechten Kult um die Schönheit und den Damen stand eine Vielzahl von Schönheitsmitteln zur Verfügung. Roter Ocker wurde für das Schminken der Wangen und der Lippen benutzt, Henna für die Haare und den Teint. Malachit war ein beliebtes Färbemittel für die Augenlider und mit Kajal gab es bereits die Möglichkeit, den Augen einen dramatischen Ausdruck zu verleihen. Im antiken Griechenland schminkte sich nur die Oberschicht und im alten Rom wurde Rosenwasser als Badezusatz sowie Bienenwachs für die Entfernung der Körperhaare teuer gehandelt. Heute ist das Angebot an kosmetischen Artikeln mehr als groß, und wer einen neuen Lippenstift oder einen Lidschatten kaufen möchte, der hat die berühmte Qual der Wahl.

    Die richtige Kosmetik finden

    Es ist gar nicht so leicht, die passende Kosmetik zu finden, denn die Regale in den Parfümerien wie z.B. Douglas und Drogeriemärkten wie Rossmann sind übervoll. Auch das Internet bietet eine riesige Auswahl für alle, die mit der richtigen Kosmetik mehr aus ihrem Typ machen wollen. Aber welcher Lippenstift ist der beste? Welche Hautcreme pflegt besonders gut und welche Mascara hat in welchem Test besonders gut abgeschnitten? Auf den entsprechenden Seiten finden interessierte Damen und Herren unter anderem eine Übersicht an Produkten und sie können sich über die Hersteller und die einzelnen Wirkstoffe informieren. Nicht immer sind Designerprodukte die beste Wahl, auch preiswerte Artikel von weniger namhaften Herstellern haben in unterschiedlichen Tests mit gut oder sogar mit sehr gut abgeschnitten.

    Es kommt auf die Aufmachung an

    Neuste Untersuchungen haben gezeigt, dass sich viele, die regelmäßig Kosmetik benutzen, viel Wert auf die Aufmachung legen. Eine schöne Verpackung, ein schicker Flakon oder ein aufwendig gearbeitetes Etui machen kosmetische Artikel zu Lifestyle Artikeln, auf die Inhaltsstoffe wird weniger geachtet. Das ist mit ein Grund, warum Naturkosmetik in den vergangenen Jahren einen eher schweren Stand hatte. Mittlerweile hat sich das Bild aber verändert, denn Kosmetik aus natürlichen Bestandteilen genießt einen immer besseren Ruf. Naturkosmetik ist kein geschützter Begriff, aber Kosmetik, die auf natürlicher Basis hergestellt wurde, sollte umweltverträglich sein, ohne Tierversuche auskommen und natürlich die Haut schonen.

    Kosmetik in der Werbung

    Auch die Werbebranche hat den immer größer werdenden Markt mit Kosmetik für sich entdeckt. Zwar dürfen die Hersteller von Kosmetika nicht mit irreführenden Bezeichnungen bewerben, aber die Werbeindustrie lässt sich einiges einfallen, um dieses Gesetz elegant zu umgehen. So ist zum Beispiel der Begriff Nährcreme weit dehnbar, der Kunde assoziiert damit aber automatisch, dass es sich dabei um eine Creme handeln muss, die gut für Haut ist und sie mit vielen Pflegestoffen versorgt. Dasselbe gilt auch für das Cremebad oder die Hautpflege mit Aufbaustoffen. Die Werbung und die Hersteller drücken sich sehr bewusst sehr vage aus, es ist der Kunde, der interpretiert, denn er sieht die aufwendige Werbung, liest die Slogans und kauft schließlich die Produkte.

    Bild: © Depositphotos.com / mindof

  • Blitze im Auge – fast immer harmlos

    Blitze im Auge – fast immer harmlos

    Wie aus dem Nichts tauchen plötzlich Blitze im Auge auf oder es zeigen sich kleine Fusseln im Blickfeld. Auch schwebende Pünktchen und Fäden, die die Betroffenen wie einen Schwarm Mücken wahrnehmen, gehören zu den Phänomenen, die sich besonders dann zeigen, wenn man auf einen weißen Hintergrund wie beispielsweise eine weiße Wand schaut. Diese Blitze im Auge sind störend, aber sie sind in den meisten Fällen völlig harmlos. In der Regel handelt es sich um eine altersbedingte Schrumpfung des Glaskörpers und die Blitze im Auge sind einfach nur Trübungen, die aus Kollagenfäden bestehen und die sich mit zunehmenden Alter verdichten können.

    Welche Störungen müssen behandelt werden?

    Nicht alle Sehstörungen müssen auch behandelt werden, aber es gibt Störungen, die behandelt werden müssen, da sonst eine Gefahr für die Sehkraft besteht. So kann es passieren, dass die Fasern fest an der Oberfläche der Netzhaut kleben, und wenn sie dann schrumpfen, dann reißen sie ein Loch in die Netzhaut. Wenn das in der Nähe von Blutgefäßen geschieht, dann kann es auch zu Blutungen innerhalb des Glaskörpers führen. Die Betroffenen sehen dann plötzlich eine Art Russregen aus kleinen schwarzen Flocken, die vor dem Auge auftauchen. Diese Symptome deuten auf einen Riss oder ein Loch in der Netzhaut hin, und es kann zu einer Ablösung der Netzhaut kommen. Auch wenn sich vor dem Auge ein wandartiger Schatten auftaucht und sich das Blickfeld plötzlich nach oben oder nach unten verschiebt, dann besteht ebenfalls die Gefahr, dass sich die Netzhaut ablöst, was zur Erblindung führen kann.

    Sind Blitze im Auge ein Warnsignal?

    Eine Ablösung der Netzhaut kann sich auch durch Blitze im Auge ankündigen, und zwar immer dann, wenn die Betroffenen vom Dunklen ins Helle kommen. Lichtblitze im Augen deuten darauf hin, dass etwas an der Netzhaut zieht, immer dann, wenn die Augen bewegt werden. Wenn zum Beispiel der Glaskörper an der Netzhaut zieht, dann werden die Sinneszellen auf der Oberfläche der Netzhaut aktiviert und es zeigen sich die typischen Blitze im Auge. Diese Sehstörung kann harmlos sein, was immer dann der Fall ist, wenn es um eine altersbedingte Schrumpfung des Glaskörpers geht. Möglich ist jedoch, dass sich die Netzhaut ablöst, was die Betroffenen nicht spüren, denn die Netzhaut hat kein Schmerzempfinden.

    Ein Anzeichen für Migräne

    Wer Zacken oder ein Flimmern vor dem Auge wahrnimmt, der muss sich in der Regel keine Sorgen machen, denn diese Sehstörungen sind ein Zeichen, dass sich eine Migräne ankündigt. Das Phänomen tritt jedoch auch ohne Kopfschmerzen auf, Augenärzte sprechen in diesem Fall von einer sogenannten Augenmigräne, die harmlos ist und nach wenigen Minuten wieder verschwindet. Wenn sich das Flimmern oder die Fusseln vor dem Auge aber öfter wiederholen, dann sollten die Betroffenen einen Augenarzt aufsuchen und die Augen untersuchen lassen. Blitze im Auge, Rußregen und auch Schattensehen muss sofort behandelt werden und das gilt besonders dann, wenn die Sehstörungen sich verändern oder verstärken.

    Blitze im Auge – Wie sieht die Behandlung aus?

    Der Augenarzt prüft zunächst die Sehschärfe des Patienten und untersucht dann den Glaskörper, indem er die Pupille erweitert, mittels eines Medikaments, das ins Auge geträufelt wird. Das Mittel ist noch zwei bis drei Stunden nach der Untersuchung wirksam, Patienten dürfen deshalb in diesem Zeitraum weder Auto fahren noch Maschinen bedienen. Stellt der Arzt einen Riss oder ein Loch in der Netzhaut fest, dann folgt eine Behandlung mit dem Laser. Wenn sich die Netzhaut aber bereits abgelöst hat, dann ist eine sofortige Operation unumgänglich. Krankhafte Veränderungen, die die Augen betreffen, machen sich jedoch nicht immer bemerkbar, so sollten zum Beispiel Menschen, die unter Diabetes leiden, ihre Augen regelmäßig untersuchen lassen und nicht darauf vertrauen, dass alles in Ordnung ist, nur weil sie gut sehen können.

    Bild: © Depositphotos.com / domencolja

  • Die Kindersterblichkeit ist gesunken

    Die Kindersterblichkeit ist gesunken

    Zuerst die gute Nachricht – die weltweite Kindersterblichkeit hat sich nach Angaben der UNO seit 1990 halbiert. Jetzt die schlechte Nachricht – es sterben noch immer knapp sechs Millionen Kinder überall auf der Welt an Hunger und Krankheiten, bevor sie fünf Jahre alt werden. Aber auch diese Zahl hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr verbessert, denn 2014 waren es noch 6,3 Millionen Kinder. Die UNO hat ihr Ziel nicht erreicht, denn die Vorgabe war, dass sich die Zahl der Kindersterblichkeit zwischen 1990 und 2015 um zwei Drittel verringern sollte.

    Kindersterblichkeit – Nüchterne Zahlen

    Auch wenn sich die Kindersterblichkeit um 53 % reduziert hat, immer noch müssen jeden Tag 16.000 Kinder sterben. Dabei sind die meisten Todesfälle vermeidbar, sagt das Kinderhilfswerk UNICEF. Rund 45 % der Todesfälle passieren in den ersten 28 Lebenstagen der Kinder. Komplikationen bei der Geburt, Durchfallerkrankungen, Lungenentzündungen und auch Malaria und Blutvergiftungen sorgen in diesem Zeitraum für eine hohe Kindersterblichkeit. Von sechs Millionen Kindern stirbt rund eine Million am Tag der Geburt, zwei Millionen sterben in der ersten Lebenswoche. Die Hälfte der Kinder stirbt aber vor dem fünften Lebensjahr an mangelnder Ernährung. Allein im afrikanischen Tschad sterben 85 von 1.000 Kindern, bevor sie das fünfte Lebensjahr erreichen, in Deutschland sind es nur drei von 1.000 Kindern.

    Der Tod ist vermeidbar

    Die UNO macht viele afrikanische Staaten, die südlich der Sahara liegen, und auch die Länder in Südasien für die hohe Kindersterblichkeit verantwortlich. Sie fordert diese Staaten auf, endlich das Gesundheitswesen zu verbessern, die schwangeren Frauen besser zu betreuen und auch mehr Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um Krankheiten wie Malaria keine Chance mehr zu geben. Einfache Mückenschutznetze reichen aus, um die Kinder vor den Stichen der mit Malaria infizierten Mücken effektiv zu schützen und auch die Impfprogramme gegen die für Kinder immer noch sehr gefährliche Krankheit müssen vorangetrieben werden. Die Kinder müssen nicht nur gegen Rotaviren geimpft werden, die Durchfallerkrankungen auslösen, sondern auch gegen Pneumokokken. Vor allem Babys können so durch einfache und bezahlbare medizinische Maßnahmen gerettet werden.

    Der Kampf gegen den Hunger

    Dass noch immer Kinder sterben, weil sie nicht genug zu essen haben, ist nach Ansicht der UNO eine Schande und sollte von den Staaten der Welt so nicht mehr hingenommen werden. Spekulanten aus den westlichen Industrienationen sind ein Grund für die Kindersterblichkeit, besonders in den afrikanischen Ländern. Die Menschen haben kaum noch Möglichkeiten, Getreide für den eigenen Bedarf anzupflanzen, weil sie enteignet werden, damit auf den Feldern Soja oder Mais in großen Mengen angepflanzt werden kann. Aber nicht nur die fehlende Nahrung ist für die Kindersterblichkeit verantwortlich, auch dass viele Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, sorgt dafür, das immer mehr Kinder an Hunger, Durst oder Infektionskrankheiten sterben, und auch hier sind die reichen Staaten in der Pflicht.

    Bild: © Depositphotos.com / lucianmilasan