Schlagwort: Mutter

  • Extremes Schwangerschaftserbrechen

    Extremes Schwangerschaftserbrechen

    Von extremen oder auch unstillbarem Schwangerschaftserbrechen sind etwa 0,5 bis 2 Prozent der Schwangeren betroffen. Die fachspezifische Bezeichnung dieser unangenehmen Erkrankung lautet Hyperemesis gravidarum. Sie gilt als eine der häufigsten Ursachen für einen Aufenthalt im Krankenhaus während der Schwangerschaft und beginnt in der Regel vor der fünften Schwangerschaftswoche. Bei einigen Frauen tritt die Übelkeit nur morgens auf, andere haben auch mittags und/oder abends damit zu kämpfen.

    Eine Abschwächung gibt es meist bis zur 14. Woche, in sehr seltenen Fällen kann sich das Erbrechen bis zum Ende der Schwangerschaft durchziehen. Das häufige, mindestens fünf mal über den Tag verteilte Erbrechen und die dauernd anhaltende Übelkeit kann die Schwangere während dieser Zeit stark einschränken. Das Leiden wird von Betroffenen in jedem Fall als sehr belastend erlebt und beschrieben. Eine frühzeitige Behandlung kann hier jedoch oft Abhilfe schaffen. Viele Möglichkeiten, Schwangerschaftserbrechen selbst mit Hausmitteln oder ähnlichem zu beeinflussen, haben Betroffene leider nicht.

    Neben dem Erbrechen klagen einige Schwangere noch über Schwindel oder Durchfall, auch Mattigkeit und verstärkte Müdigkeit werden beschrieben.

    Auslöser für eine Hyperemesis gravidarum
    Die genaue Ursache und Entstehung von extremen Schwangerschaftserbrechen ist noch nicht geklärt. Die hormonelle Veränderung während einer Schwangerschaft ist sicherlich nur ein Faktor, der zu diesem Leiden führt. Jedoch ist noch nicht abschließend geklärt ob es nur an einer Überempfindlichkeitsreaktion des Einzelnen auf den hormonellen (HCG-)Anstieg liegt oder ob die angestiegene Hormonkonzentration selbst Auslöser für eine Hyperemesis gravidarum ist. Letztlich können aber auch bestimmte Gerüche oder Speisen für Übelkeit und Erbrechen sorgen. Diese sollten dann gemieden werden.

    Entgegen landläufigen Meinungen kommt es nicht häufiger zum Erbrechen, wenn ein Mädchen erwartet wird. Manche Menschen wollen auf diese Weise das Geschlecht bestimmen können. Doch dies ist ein Ammenmärchen, bei einer Jungen-Schwangerschaft und selbst bei einer Mehrlingsschwangerschaft kann genauso die typische Übelkeit mit dem starken Erbrechen auftreten wie bei einer Mädchen-Schwangerschaft. Bei Mehrlingsschwangerschaften ist das Risiko des extremen Schwangerschaftserbrechens jedoch höher.

    Ob die Hyperemesis auftritt, ist von Schwangerschaft zu Schwangerschaft verschieden. Wer also beim ersten Kind Probleme hatte, muss diese bei weiteren Kindern nicht haben und umgekehrt. Ein Grund zur Sorge ist das Leiden dennoch nicht; das Baby leidet nicht und entwickelt sich trotzdem völlig normal, solange keine extreme Gewichtsabnahme oder Dehydrierung aufritt.

    Unterteilung der Hyperemesis gravidarum

    Die Hyperemesis gravidarum wird in zwei Grade unterteilt. Beim ersten Grad fühlt sich die Betroffene krank, aber die Stoffwechselparameter liegen dennoch im Bereich des Normalen. Beim zweiten Grad ist der Elektrolytenhaushalt bereits entgleist und die Schwangere hat ein sehr starkes Krankheitsgefühl. In diesem Fall muss eine stationäre Behandlung erfolgen.

    Selbsthilfe

    Ist der zweite Grad noch nicht erreicht, können zunächst einige Dinge selbst versucht werden. Sie können zur Linderung des Leidens beitragen:

    • Bereits vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit essen
    • Kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen
    • ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen
    • ausreichend schlafen
    • Speisen und Gerüche vermeiden, die Übelkeit hervorrufen
    • Verzicht auf scharfe und fettige Speisen
    • Stress möglichst komplett vermeiden

    Gemüsebrühe kann unterstützend wirken und den Elektrolytenhaushalt ausgleichen. Bei Anzeichen von Dehydration oder extremen Gewichtsverlust sollten Betroffene unbedingt einen Arzt konsultieren. Es ist damit zu rechnen, dass nicht nur die werdende Mutter gesundheitliche Probleme bekommen kann, sondern auch das heranwachsende ungeborene Leben! Deshalb sollte keine falsche Scheu aufkommen, sondern der Frauenarzt, die Notfallambulanz, die Rettungsstelle oder eine andere geeignete Stelle aufgesucht werden. Am besten ist ein Anruf bei der Notrufnummer 112, so dass ein Rettungswagen und gegebenenfalls auch gleich ein Notarzt bereitstehen.

    Behandlung der Hyperemesis gravidarum oft stationär

    Speziell für die Hyperemesis gravidarum gibt es kein Medikament, was zumindest für den deutschen Markt zugelassen ist. Ein Aufsuchen des (Frauen-)Arztes ist deshalb anzuraten, wobei dieser die Schwangere gegebenenfalls ins Krankenhaus überweist. Hier bekommen Betroffene intravenös Flüssigkeit mit Elektrolyten zugeführt. Ebenso erhalten sie ein Mittel gegen die Übelkeit. Eine normale Nahrungszufuhr ist bereits nach wenigen Tagen möglich und die Schwangere kann das Krankenhaus wieder verlassen. Nur in seltenen Fällen muss der Schwangeren künstlich Nahrung zugeführt werden.

    Bild: © Depositphotos.com / kmiragaya

  • Welche Schlafmöglichkeit fürs Baby?

    Welche Schlafmöglichkeit fürs Baby?

    Für viele werdende Eltern stellt sich die Frage, ob sie lieber eine Wiege, einen Stubenwagen oder ein Bettchen anschaffen. Dazu sollten sich Eltern folgende Fragen stellen:

    1. Wie viel Platz haben wir zur Verfügung?
    2. Babyzimmer oder doch besser das elterliche Schlafzimmer?
    3. Was könnte andere, vielleicht arbeitende, Familienangehörige stören?
    4. Soll der Nachwuchs möglichst immer in der Nähe der Mutter oder des Vaters sein?
    5. Wie lange soll die Schlafmöglichkeit genutzt werden können (Umbaumöglichkeiten)?
    6. Wie viel finanziellen Spielraum haben wir?

    Hier ein paar unserer Vorschläge oder schauen Sie auf rundumskinderzimmer.de vorbei:

    Baby Stubenwagen

    Ein Baby Stubenwagen bietet gegenüber dem Kinderbett den Vorteil, dass er leicht und einfach zu transportieren ist. Ermöglicht wird dies durch vier leichtgängige Laufrollen am Gestell. Stabilität bekommt der Baby Stubenwagen durch das Grundgerüst aus Holz oder Metall. Auf diesem steht das Körbchen, welches meist aus Weide aufwändig geflochten wurde. Es dient dem Baby als Schlafplatz. Die Liegefläche kann variieren, die meisten Baby Stubenwagen sind jedoch für Kinder bis zu einem Lebensjahr, zum Teil auch bis zu einem Alter von eineinhalb Jahren geeignet. Ca. 80 cm lang ist die Fläche, auf der der Säugling liegen kann, die Breite variiert zwischen 40 und 50 cm.

    Die Himmels-Stange aus Metall und der Himmel, Matratze mit Bezug, eventuell ein Nestchen und Bettwäsche sind nützliche Dinge, die man für einen Baby Stubenwagen benötigt. An der Stange für den Himmel kann auch ein interessantes Mobilé oder eine süße Spieluhr befestigt werden. Bei der Bettwäsche für den Baby Stubenwagen kommt es vor allem auf die Waschbarkeit bei 60° C an. Moderne Bezüge sind mit Reißverschlüssen für einen schnellen Wäschewechsel ausgestattet.

    Baby Beistellbett 

    Ein Baby Beistellbett ist eine äußerst sinnvolle und nützliche Erfindung. Damit können Babys im eigenen Bettchen schlafen, aber durch eine offene Seite direkt neben Mama oder Papa liegen. Das Baby Beistellbett wird direkt befestigt am elterlichen Bett, so dass die Matratzen ohne störenden Spalt direkt aneinander liegen. Soll nun das Baby gestillt werden oder für die Kuschelzeit, kann es einfach aus dem Baby Beistellbett geholt werden. Nachdem es satt ist oder schlafen soll, wird es zügig in sein eigenes Bettchen gelegt.

    Mit einem Baby Beistellbett ist für Eltern und Baby ein problemloses Schlafen möglich. Platzprobleme durch das Kind in der Bettmitte gehören der Vergangenheit an. Das Baby muss dennoch nicht die Geborgenheit seiner Eltern missen. Es gibt sogar Baby Beistellbetten, die umgebaut werden können und mehrere Funktionen vereinen, ein Vier-in-Eins-Babybett zum Beispiel. Es ist nicht nur als frei stehendes Baby Gitterbett erhältlich, sondern zusätzlich zu Wiege und Stubenwagen als Baby Beistellbett verwendbar – vier Funktionen in einem einzigen Möbelstück. Dazu müssen nur die zusätzliche Stange befestigt und das Nestchen darüber befestigt werden. Mit einem solchen Baby Beistellbett lässt sich bares Geld sparen.

    Schaukelwiege

    Eine süße Schaukelwiege ist ein gutes Möbelstück für den Babyhaushalt, vor allem dann, wenn ein Kind dieses beruhigende Schaukeln benötigt, um friedvoll zu schlummern. Sie dient auch als Bettchen, wenn ein Stubenwagen in der Größe nicht mehr ausreichend ist.

    Eine Schaukelwiege besteht meist aus einem Gestell und der darin befestigten Wiege. Das Schaukeln ist enorm beruhigend auf viele Babys. Sie schlummern dann viel besser und fühlen sich somit geborgener. Beim Kauf einer Schaukelwiege sollte darauf geachtet werden ob es auch eine Feststellbremse gibt. Auch wichtig wäre, ob man eventuell die Stärke des Schaukelns einstellen kann. Auf jeden Fall ist darauf zu achten, dass die Kippsicherheit gegeben ist, damit die Wiege nicht umkippen kann.

    Genügend Platz beziehungsweise Liegefläche für das Kind ist ebenso ein wichtiger Faktor beim Kauf einer Schaukelwiege. Außerdem sollte unbedingt auf die Freiheit von diversen Schadstoffen geachtet werden. Ebenso dürfen keine scharfen Ecken oder Kanten an der Schaukelwiege vorhanden sein, damit sich ein Baby nicht verletzen kann.

    Bild: © Depositphotos.com / petrograd99

  • Depressionen – Männer und Frauen leiden verschieden

    Depressionen – Männer und Frauen leiden verschieden

    Eine Depression weist im Anfangsstadium meist unterschiedliche psychische und körperliche Störungen auf. Antriebslosigkeit, Verdauungsstörungen oder Schlafstörungen sind die häufigsten Merkmale. Millionen Menschen leiden weltweit an Depressionen. Frauen leiden häufiger an dieser Krankheit als Männer. Leider erkranken auch immer mehr Kinder an Depressionen. Man geht derzeit davon aus, dass die Anlage zu dieser Krankheit erblich geschaffen wird.

    Das Risiko einer erneuten Erkrankung, nach einer Depression, ist sehr hoch.  Oftmals spielen auch Selbstmordgedanken eine große Rolle im Zusammenhang mit Depressionen.

    Jährlich sterben in Deutschland  zwischen 9.000 und 10.000 Menschen durch Suizid. Häufiger sind hier allerdings Männer betroffen. Doch auch Frauen unternehmen öfter einen Selbstmordversuch.
    Bei der Art des Suizid kann man Unterschiede erkennen. Männer wählen oftmals die härtere Methode, während sich die Frauen eher für die Überdosis Tabletten entscheiden.

    Arten der Depression

    Es gibt verschiedene Arten von Depressionen. Man unterscheidet hier zwischen den unipolaren, den bipolaren affektiven Depressionen, den Winterdepressionen, sowie der Dysthymie und der Zyklothymie.

    Unipolare Depression

    Die unipolare Depression, auch einpolige Depression genannt, ist die häufigste Erkrankung. Die Patienten leiden ausschließlich depressiv, weisen aber keine manische Krankheitsphase auf. Die typischen Zeichen für diese Art von Depressionen sind Schlafstörungen, Niedergeschlagenheit, frühes Aufwachen und morgendliche Unruhe.

    Bipolare affektive Depression

    Bei der bipolaren affektiven Depression wechseln sich depressive und manische Lebensphasen ab. Befinden sich die Betroffenen in der Manie Phase, neigen sie dazu, sich selbst und ihre Fähigkeiten zu überschätzen. Sie erzeugen ein übertriebenes Selbstverständnis.  Es gibt Menschen, die in dieser Phase in der Lage sind mehrere Nächte hintereinander wach zu bleiben oder durchzuarbeiten, ohne dabei müde zu werden.

    Winterdepressionen

    Die Winterdepression ist  eine saisonale Depression, die vielen Menschen geläufig ist. Sie kann regelmäßig in den Herbst- und Wintermonaten auftreten. Im Frühling und im Sommer verschwinden diese Depressionen.  Hier ist weniger eine depressive Verstimmung zu spüren. Die Betroffenen fühlen sich im Winter energielos.

    Dysthymie

    Ähnlich wie die unipolare Depression zeigt sich das Erscheinungsbild der Dysthymie. Die depressiven Symptome sind allerdings nicht so stark ausgeprägt.  Die Dysthymie macht sich leider schon im Jugendalter bemerkbar und erstreckt sich chronisch über viele Lebensabschnitte.

    Zyklothymie

    Das bipolare Gegenstück zur einpoligen Dysthymie ist die Zyklothomie. In dieser leichten Form der Depression wechseln sich manische und depressive Phasen ab.

    Leiden Männer weniger unter Depressionen als Frauen?

    Männer schenken in erster Linie den körperlichen Symptomen Beachtung. Daher ist es schwieriger bei Männern Depressionen zu erkennen. Männern stellen Kummer und Selbstzweifel bewusst in den Hintergrund und reagieren in Problemsituationen schneller aggressiv. Frauen hingegen sind eher erschöpft und gedämpft und sprechen offener über ihre Probleme oder Stimmungsschwankungen.

    Da Frauen offenen sind, werden Depressionen bei Frauen öfter diagnostiziert.  Daher lässt sich gar nicht genau sagen, ob Männer weniger an Depressionen leiden als Frauen. Die Psychologie geht derzeit davon aus, dass bei Frauen ihr eher passives Verhalten schneller zu der Diagnose Depression führt.  Der Mann wird von klein auf eher dahinerzogen, Probleme aktiv zu klären.  Der Unterschied ist zwar zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr besonders groß, aber trotzdem neigen Frauen häufiger dazu, Probleme eher mit Schuldgefühlen und Depressionen zu klären, anstatt nach Lösungsansätzen zu suchen, die ggf. etwas ungemütlich sein könnten.

    Überforderung im Alltag

    Frauen sind in der heutigen Zeit eher Hausfrau, Mutter und Karrierefrau in einer Person. Durch diese moderne gesellschaftliche Stellung der Frau kommt es häufig zu vermehrtem Auftreten von Depressionen. Die Frau geht täglich zur Arbeit , führt den Haushalt und schafft es zu dem noch ihre Kinder zu erziehen. Da die Frau im Vergleich zum Mann nicht dieselben Karrierechancen hat und zu dem die Mehrfachbelastung auf ihren Schultern trägt, kommt es bei Frauen häufiger vor, dass sie an Depressionen leiden.

    Monatlich durchlebt jede Frau im gebärfähigen Alter (häufig auch schon vorher oder noch danach) ein hormonelles Durcheinander. Vor ihrer Periode verändert sich der gesamte  Hormonhaushalt der Frau. Dies kann häufig auch zu Depressionen führen.  Die Abkürzung „PMS“ steht für Prämenstruelles Syndrom. Dies bedeutet, dass die Frau in dieser Zeit anfälliger ist und durch das kurzzeitige Hormonchaos eine Depression ausgelöst werden kann.  Warum dies bei Frauen so ist, konnte bis heute nicht festgestellt werden.  Ärzte glauben, dass es sich um eine genetische Veranlagung handelt, wenn man durch Stress und diese hormonelle kurzfristige Veränderung an einer Depression leidet.

    Typisch weibliche Ursachen für Depressionen

    Depressionen nach der Menopause

    Die letzte spontane Menstruation der Frau wird auch als Menopause bezeichnet.  Nach der letzten Menstruation endet die Fruchtbarkeit der Frau und ihr Östrogenspiegel sinkt. Das Hormon Östrogen dient dazu, die Konzentration von unterschiedlichen Botenstoffen des Gehirns zu erhöhen. Botenstoffe sind beispielsweise Noradrenalin, Dopamin und Acetylcholin oder auch Serotin. Verringert sich der Östrogenspiegel, wird auch die Serotonin Wirkung verringert. Durch diese Veränderungen können Depressionen hervorgerufen werden. Oftmals handelt es sich hier um Stimmungsschwankungen, die durch Hormonpräparate behoben werden können.

    Wochenbettdepression

    Die Wochenbettdepressionen wird auch postnatale Depression genannt und tritt nach der Geburt auf. Sie führt zu leichten Verstimmungen, die bei vielen Frauen auftreten.  Viele Mütter fallen aufgrund der zahlreichen hormonellen Umstellungen und durch die neue Verantwortung, die ihnen auferlegt wird, in kurzzeitige Depressionen.  Eine Wochendepression wird erst dann bedenklich, wenn sie länger als zwei Wochen anhält.

    Depressionen bei Frauen therapieren

    Pflanzliche Mittel wie beispielsweise Johanniskraut lassen sich bei leichten Depressionen gut einsetzen. Handelt es sich aber um mittelschwere oder gar schwere Depressionen, sollte unbedingt mit Antidepressiva gearbeitet werden. Befindet sich die Frau in den Wechseljahren, kann das Antidepressivum auch mit zusätzlichen Hormonpräparaten kombiniert werden.  Zusätzlich werden auch Schlafmittel und Mittel die die Beruhigung fördern eingesetzt.  So findet der Betroffene schneller seine innere Ruhe. Dies ist besonders in der Anfangsphase der Therapie förderlich.  Die Medikamente sollten allerdings nicht länger als zwei bis drei Wochen genommen werden, da man sonst abhängig davon werden kann.

    Es kommt natürlich darauf an, welche Verordnungen der Arzt trifft. Nicht jede Tablette macht auch automatisch abhängig. Dabei sollte auf mögliche andere Erkrankungen, Vorerkrankungen, eventuelle bisherige Süchte und Probleme geachtet werden. Heutzutage gibt es zahlreiche moderne Medikamente, bei denen die Gefahr einer Abhängigkeit gering bis gar nicht gegeben ist. Dann können oder müssen manche Antidepressiva auch über einen längeren Zeitraum genommen werden, oft einige Monate oder sogar Jahre. Sind die Depressionen symptomatisch für eine andere Erkrankung, dann behandelt der erfahrene Facharzt diese Krankheit. Bei Schizophrenie oder Borderline etwa ist in den meisten Fällen eine lebenslange Einnahme von Medikamenten notwendig.

    Männer nehmen Depressionen anders wahr

    Depressionen zeigen sich bei Männern und Frauen in Regel immer durch Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, negative Gedanken und Niedergeschlagenheit.  Männer weisen allerdings, häufiger als Frauen, ein erhöhtes Potential an Aggressivität auf.  Sie sind in ihrem Handeln gereizt, rasten bei Kleinigkeiten aus oder neigen zu übertriebenem Handeln. Gleich nach ihrer Tat bereuen sie diese wieder. Beobachtet man an sich ein solches Verhalten, sollte man prüfen, ob es sich um eine schleichende Depression handelt.  Viele Männer neigen zu „Ärger – Attacken“. Diese Situation ist für Außenstehende und auch für die Betroffenen übertrieben und unpassend. Doch was passiert in diesen Momente? Der Herzschlag erhöht sich, teilweise tritt Herzrasen auf, man bekommt Atemnot oder Beklemmungsgefühle oder auch Körperregionen beginnen zu schmerzen.

    Lassen sich die Schmerzen nicht behandeln, ist die Diagnose „Depression“ naheliegend.  Schnelles Aufbrausen, Reizbarkeit, Neigung zu Vorwürfen oder auch Wutanfälle, Risikobereitschaft und schnelles Aufbrausen sind bei Männern mit Depressionen nicht selten. Männer mit Depressionen haben oftmals eine erhöhte Bereitschaft zu Straftaten, neigen zu übermäßigem Genuss an Alkohol, können ihr Sozialverhalten nicht anpassen, haben einen Zustand der allgemeinen Unzufriedenheit, konsumieren Nikotin und finden aus ihrer Traurigkeit nicht heraus. Durch den Verlust von Interessen, Schmerzen ohne körperliche Ursachen oder auch die Schuldgefühle und Versagensängste kommt es zum Suizidgedanken.

    Depressionen und Selbstmord

    Nicht jede Depression ist lebensbedrohlich, aber etwa 15 % der Betroffenen  nehmen sich das Leben. Es gibt zwischen den Geschlechtern keinen Unterschied, was den Gedanken angeht. Männern gelingt ein Selbstmordversuch allerdings häufiger. Grund hierfür ist, dass es Frauen leichter fällt über ihre Ängste und Probleme zu reden.  Männern fällt dies schwerer. Leiden sie unter psychischen Problemen, nutzen sie oftmals die Ausrede, dass sie an Müdigkeit oder Schlaflosigkeit leiden.  Sie sind beim Arzt nicht immer ehrlich. Ein Arzt kann die Depression dann nur durch gezieltes Fragen erkennen.

    Ein weiteres Problem ist, dass Männer eher dazu neigen, die Behandlungen vorzeitig abzubrechen. Der Grund hierfür liegt darin, dass Männer keine Schwäche zu lassen und sie die Erkrankung Depression nicht akzeptieren. Als Folge des Abbruchs ereignet sich ein heftiger Rückfall. Aber Männerdepressionen können auch mit Psychotherapie und mit Medikamenten behandelt werden.

  • Pflege daheim möglich machen Linara

    Pflege daheim möglich machen Linara

    Mit Linara die liebevolle Pflege daheim möglich machen

    Die Mutter oder den Vater, die Großmutter oder den Großvater in ein Heim zu geben, ist für viele Familien nicht vorstellbar. Aber was, wenn die älteren Mitglieder der Familie sich nicht mehr alleine zu Hause versorgen können und auf Pflege angewiesen sind? Vielfach lassen es die Räumlichkeiten und auch der Beruf nicht zu, die Angehörigen rund um die Uhr fachgerecht zu pflegen und wenn das Heim keine Option ist, dann kommt nur eine häusliche Pflege durch eine erfahrene Pflegekraft infrage.

    Linara – 24h Pflege daheim zeigt Lösungen auf, die es möglich machen, einen lieben Angehörigen auch zu Hause pflegen zu können, ohne dass der Vater oder Großvater ihre vertraute und gewohnte Umgebung verlassen müssen, eine Vorstellung, die vielen Senioren Angst macht.

    Deutschlandweite Angebote

    Linara bietet deutschlandweit versierte Pflegekräfte an, ebenso stellt die Betreuung durch polnische Pflegekräfte kein Problem da. Die Pflegekräfte kümmern sich rund um die Uhr um pflegebedürftige Angehörige. Bei den Pflegekräften handelt es sich um examiniertes Pflegepersonal, das in allen medizinischen Fragen kompetent und zuverlässig ist. Ob Verbände gewechselt, Infusionen oder Katheter gelegt werden müssen – alles das wird von den durch Linara vermittelten Pflegefachkräften übernommen.

    Die Pflegekraft wohnt mit im Haus und ist jederzeit für die Angehörigen und die pflegebedürftigen Patienten erreichbar. Auf diese Weise ist auch eine langfristige Pflege möglich und die Großeltern müssen nicht in einem Seniorenheim ihren Lebensabend verbringen.

    Legale Pflege

    In den letzten Jahren wurden immer wieder Fälle von illegaler Beschäftigung von Pflegekräften zumeist aus Osteuropa publik gemacht, und diese Fälle haben eine ganze Branche in ein mehr als schlechtes Licht gerückt. Die Sorge, dass eine illegal arbeitende Pflegekraft ins Haus kommt, ist bei Linara vollkommen unbegründet, denn Linara arbeitet ausschließlich mit Pflegekräften zusammen, die sozial- und krankenversichert sind. Das trifft selbstverständlich auch auf das Pflegepersonal zu, das aus Osteuropa zum Beispiel aus dem Nachbarland Polen kommt.

    Linara wird in regelmäßigen Abständen von allen zuständigen Stellen kontrolliert und überprüft und keine der bisherigen Kontrollen und Überprüfungen haben jemals einen Grund zu Beanstandungen gegeben.

    Darüber hinaus arbeitet Linara eng mit dem Institut für Qualität und Management, kurz IQM, der Berufsakademie für Gesundheits- und Sozialwesen Saarland zusammen. Zahlreiche Referenzen und Kundenmeinungen zeugen von der großen Sorgfalt und Qualität, mit der Linara arbeitet.

    Ein guter Partner

    Natürlich möchten alle Familien, das ihre pflegebedürftigen Mitglieder erstklassig versorgt werden, wenn sie eine intensive Pflege benötigen. Nicht alle haben die Möglichkeit, sich um die Senioren in der Familie zu kümmern, in den meisten Fällen fehlt es vor allen Dingen an der fachlichen Kompetenz für diese nicht immer einfache Aufgabe der rundum Pflege. Mit den Pflegekräften, die von Linara vermittelt werden, können Angehörige immer sicher sein, dass die ältere Generation fachlich und menschlich immer in den besten Händen ist. Alle, die sich über die Möglichkeit der häuslichen Alten- und Krankenpflege informieren möchten und mehr über die liebevolle Pflege daheim wissen wollen, können sich auf der Webseite Pflege daheim mit Linara: Häusliche Pflegedienste & 24h Altenpflege auf www.linara.de/, ausführlich informieren.

  • Scheidenpilz – Ursachen, Therapien, Behandlung

    Scheidenpilz – Ursachen, Therapien, Behandlung

    Es gibt Krankheiten, die sind nach wie vor ein Tabu, man spricht nicht darüber, das Schamgefühl ist groß und der Besuch beim Arzt ist kein Thema. Der Scheidenpilz gehört zu diesen Erkrankungen, denn viele Frauen leben lieber mit einem unangenehmen Jucken und Brennen im Intimbereich, als sich einem Arzt anzuvertrauen.

    Die ersten Reaktionen sind: Habe ich mich mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt? Wasche ich mich nicht gründlich genug? Was wird mein Freund jetzt von mir denken? Nicht nur junge Frauen stellen sich diese Fragen und gehen aus Scham nicht zum Arzt. Diese Sorgen sind aber vollkommen grundlos, auch wenn ein Scheidenpilz unangenehm ist, er lässt sich einfach, schnell und sicher behandeln.

    Was ist ein Scheidenpilz?

    Ein Scheidenpilz ist eine Infektionskrankheit, an der in Deutschland schätzungsweise 75 % der Frauen mindestens einmal in ihrem Leben erkranken. Ein Scheidenpilz, auch Vaginalpilz oder Vaginal-Mykose genannt, kann Frauen in jedem Alter treffen, aber in der Hauptsache sind es junge Frauen, die daran erkranken. Die Infektion sorgt für eine Entzündung zum einen in der Schleimhaut der Scheide und zum anderen an der Vulva und das führt zu Symptomen wie Jucken und Brennen. Keine andere Infektion bei Frauen tritt so häufig auf wie der Scheidenpilz.

    Welche Ursachen für Scheidenpilz gibt es?Scheidenpilz-Ursache

    Wie der Name es schon verrät, die Ursachen beim Scheidenpilz sind in Pilzen, genauer gesagt in Hefepilzen zu finden. Da sich Pilze in einem feuchten und warmem Umfeld besonders wohl fühlen, finden sie in den weiblichen Geschlechtsorganen, in denen eine Temperatur von 37° Grad herrscht, optimale Bedingungen vor, und sie fangen an sich auszubreiten. Es ist der sogenannte Candida albicans Hefepilz, der besonders häufig auftritt und der in bis zu 90 % aller Infektionen für einen Scheidenpilz verantwortlich ist. In 5 % bis 10 % ist es aber auch der Hefepilz Candida glabrata, der einen Scheidenpilz auslöst. Der Arzt kann an Hand eines Abstrichs schnell erkennen, welcher Pilz an der Vaginal-Mykose konkret Schuld ist.

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    Wie entsteht ein Scheidenpilz?

    Pilze sind Mikroorganismen und sie sind in der Scheidenflora zu finden, wie zum Beispiel auch Milchsäure Bakterien. Normalerweise leben diese Organismen in einem natürlichen Gleichgewicht und sie besiedeln vor allen Dingen die Haut und auch die Schleimhaut. Das alleine sorgt aber noch nicht für eine Infektion, diese entsteht erst dann, wenn der pH-Wert unter 4,5 fällt, denn dann können die Pilze ungeniert wachsen und die an sich gesunde Scheidenflora gerät vollkommen aus dem Gleichgewicht. Aus den harmlosen Pilzen werden durch eine stetige Vermehrung plötzlich Krankheitserreger, die dann schließlich zu einem Scheidenpilz führen.

    Welche Faktoren begünstigen das Wachstum der Pilze?

    Frauen, die ein geschwächtes Immunsystem haben, weil sie vielleicht gerade eine Erkältung hinter sich hatten, sind besonders gefährdet, wenn es um den Scheidenpilz geht. Schwankungen im Hormonhaushalt wie sie bei einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren vorkommen, aber auch die Einnahme der Pille und eine Stoffwechselerkrankung wie Diabetes gehören zu den Faktoren, die einen Scheidenpilz begünstigen. Es gibt noch weitere Faktoren wie zum Beispiel bestimmte Medikamente, die zu einem Scheidenpilz führen können. Besonders Antibiotika, die unter anderem zur Behandlung von Entzündungen der Blase oder der Gebärmutter zum Einsatz kommen, können eine Infektion und damit den Scheidenpilz auslösen.

    Frauen, die Medikamente wie Kortison einnehmen müssen, schwächen ihr Immunsystem und der Scheidenpilz nutzt diese Gelegenheit, um sich zu entwickeln und auszubreiten. Auch wenn es für viele Frauen vielleicht ein wenig komisch klingt, aber der Scheidenpilz wird auch durch eine übertriebene Hygiene im Intimbereich begünstigt. Vor allem Intim-Sprays, aber auch häufige Scheidenspülungen verändern auf Dauer die natürliche Scheidenflora und sorgen für eine Infektion. Zwei weitere Faktoren sind Unterwäsche aus synthetischen Fasern und zu eng sitzende Hosen. In eher seltenen Fällen können eine zu zuckerhaltige Nahrung und auch Stress dafür sorgen, dass es zu einem Scheidenpilz kommt.

    Die Scheidenpilz Symptome

    Ein starker Juckreiz, ein schmerzhaftes Brennen sowie ein cremiger gelblich-weißer oder leicht bröckliger Ausfluss gehören zu den typischen Symptomen bei einer Infektion mit einem Scheidenpilz. Charakteristisch sind aber auch Rötungen und Schwellungen an der Scheide und der Vulva. Bei einigen Frauen kann es zudem zu Hautausschlägen, zu Pusteln und kleinen Bläschen im äußeren Intimbereich kommen und die Schleimhaut kann Risse zeigen. Schmerzen beim Verkehr und beim Wasserlassen können ebenfalls Symptome für einen Scheidenpilz sein. Bei jeder Frau treten die Symptome unterschiedlich stark auf und auch nicht alle auf einmal. Es gibt Frauen, die haben kaum Beschwerden und erst bei einer Routineuntersuchung beim Frauenarzt wird der Scheidenpilz festgestellt.

    Wie wird Scheidenpilz erkannt?

    Gewissheit ob es sich um einen Scheidenpilz handelt, kann es nur durch eine Untersuchung beim Arzt gehen. Der Gynäkologe kann auf den ersten Blick auf die Schleimhaut der Vulva einen Scheidenpilz diagnostizieren. Um die Diagnose endgültig abzuklären, wird ein Abstrich an der Scheidenwand gemacht, der dann unter dem Mikroskop analysiert wird. Im Labor wird der Abstrich untersucht und die Pilzfäden und Sprosszellen verraten dem Arzt dann, um welche Art des Scheidenpilzes es sich handelt und welche Therapie infrage kommt.

    Wie wird ein Scheidenpilz behandelt?

    Weiß der Arzt, um welche Art des Pilzes es sich handelt, dann kommt ein spezielles Medikament zum Einsatz. Bei diesen Medikamenten handelt es sich um ein sogenanntes Antimykotika, das den Scheidenpilz daran hindert, weiter zu wachsen und sich auszubreiten. Die Wirkstoffe wie zum Beispiel Imidazole, Miconazol, Fenticonazol, Nystatin oder Flucanzol töten den Scheidenpilz in der Regel sehr schnell ab. Verabreicht werden die Mittel gegen Scheidenpilz entweder in Form von Vaginal-Tabletten oder sie werden als Zäpfchen mithilfe eines Applikators in die Scheide eingebracht. Um die Behandlung noch zu unterstützen, kann auch eine Creme oder eine spezielle Salbe auf die Scheide aufgetragen werden.


    Folgende Mittel gegen Scheidenpilz können wir empfehlen

    Canesten Gyn 3 Tage Kombipackung

    • apothekenpflichtig
    • Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Dieses Produkt darf nicht an Personen unter dem gesetzlichen Mindestalter abgegeben werden.
    Preis ab 9 Euro
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    Multi-Gyn ActiGel, 50 ml

    • PZN-04952648
    • 50 ml Gel
    • freiverkäuflich
    Preis ab 11,95 Euro
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    Eine Behandlung mit Creme, Salbe, Zäpfchen oder Tablette kann je nach Schwere der Infektion zwischen einem und sechs Tagen dauern. Wenn die erste Therapie nicht den gewünschten Erfolg hat, dann muss die Therapie wiederholt werden. Ist die Infektion aber besonders hartnäckig, dann kann der Arzt auch eine orale Therapie mit Antibiotika verordnen. In der Regel ist der Scheidenpilz nach der entsprechenden Therapie verschwunden und Folgeschäden gibt es nicht.

    Wie kann einem Scheidenpilz vorgebeugt werden?

    Damit es erst gar nicht zu einem Scheidenpilz kommt, gibt es verschiedene Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensweisen. Dazu gehört unter anderem eine zwar regelmäßige, aber auch richtige Hygiene für den Intimbereich, das Tragen der richtigen Kleidung und vorbeugende Maßnahmen mit Milchsäurebakterien. Es sind die stark parfümierten Seifen, Sprays und Intimwaschlotionen, die häufig der Auslöser für eine Infektion mit einem Scheidenpilz sind. Sie schädigen das empfindliche Gleichgewicht der Scheidenflora und sie sorgen dafür, dass sich die Scheidenpilzerreger ohne Probleme vermehren können.

    Der Intimbereich sollte ausschließlich mit lauwarmem Wasser, einer pH-neutralen Seife und einer Lotion gewaschen werden, die Milchsäurebakterien enthält. Für die Toilettenhygiene gilt, mit dem Toilettenpapier sollte grundsätzlich von vorne nach hinten und nicht in umgekehrter Richtung gewischt werden. Während der Periode sollte darauf geachtet werden, dass nur luftdurchlässige Slipeinlagen oder Binden getragen werden. Sind die Einlagen oder Binden mit Kunststoff beschichtet, dann kann das zu einem Flüssigkeitsstau führen und in der Folge kann sich eine Infektion bilden. Zudem ist es ratsam, in den letzten Tagen der Regelblutung nur kleine Tampons zu verwenden, denn auch das kann effektiv vor einer Infektion schützen.

    Besonders an heißen Sommertagen ist es wichtig, keine zu eng anliegende Kleidung zu tragen, denn wenn die Hosen zu eng sind, dann begünstigt das zusammen mit den heißen Temperaturen die Entstehung des Scheidenpilzes.

    Bildnachweis: Shutterstock / © ruigsantos

  • Schwangerschaftsdepressionen Symptome

    Schwangerschaftsdepressionen Symptome

    Schwangerschaftsdepressionen – welche Symptome gibt es?

    Eine Schwangerschaftsdepression wird vielfach nicht erkannt. Bereits haben wir über die Schwangerschaftsdepression hier berichtet. Selbst wenn es eindeutige Schwangerschaftsdepressionen Symptome gibt, wird das meist als Hormonschwankung ausgelegt, denn schließlich werden viele Frauen in der Schwangerschaft von hormonellen Schwankungen geplagt, die für Niedergeschlagenheit, launisches Verhalten und Erschöpfung sorgen. Ängste und Selbstzweifel sind in der Schwangerschaft nicht selten, und auch sie können zu den typischen Schwangerschaftsdepressionen Symptome gehören.

    Aber was ist, wenn die Niedergeschlagenheit, die Ängste, Zweifel und die schlechte Laune nicht nur ein vorübergehender Zustand sind, sondern zu den dauerhaften Begleitern einer schwangeren Frau gehören? Immer wenn das der Fall ist, dann kann es sich um Schwangerschaftsdepressionen Symptome handeln und dann wird es Zeit, einen Facharzt aufzusuchen.

    Schwangerschaftsdepressionen Symptome – Nicht immer nur glücklich

    Wenn eine Frau schwanger ist, dann wird von ihr erwartet, dass sie vor lauter Glück strahlt und vor Gesundheit und froher Erwartung nur so strotzt. Das ist tatsächlich auch bei den meisten werdenden Müttern der Fall, aber es gibt auch Frauen, die unter negativen Gedanken leiden, die Angst vor der bevorstehenden Geburt und der Verantwortung haben, die auf sie zukommt und die an sich selbst zweifeln, ob sie das alles stemmen können. Diese Gedanken können schnell den Schlaf rauben und die Vorfreude auf das Kind trüben. Bei vielen Frauen kommt auch noch ein massiver Druck dazu, denn es wird von ihnen einfach verlangt, dass sie sich auf das Kind freuen müssen. Wenn sich dieser Druck immer weiter aufbaut, dann kann das zu den ersten Schwangerschaftsdepressionen Symptomen führen.

    Der Partner, die Verwandten und Bekannten, ja sogar viele Ärzte sind meistens nicht in der Lage, diese Schwangerschaftsdepressionen Symptome richtig zu deuten. Wenn die schwangere Frau mal verstimmt ist, dann heißt es gerne, dass sich alles von alleine regelt und dass die Symptome wieder verschwinden, wenn das Kind erst auf der Welt ist. Dieses Nichterkennen der Schwangerschaftsdepressionen Symptome macht es für die werdende Mutter nur noch schlimmer, denn sie bekommt das Gefühl alle Erwartungen, die an sie gestellt werden, nicht erfüllen zu können.

    Welche Schwangerschaftsdepressionen Symptome gibt es?

    Jede fünfte Frau in Deutschland hat Schwangerschaftsdepressionen Symptome und die Liste dieser Symptome ist breit gefächert. Eindeutige Schwangerschaftsdepressionen Symptome sind aber:

    • Appetitlosigkeit und auch eine starke Gewichtszunahme
    • Schlafstörungen
    • Schwierigkeiten sich zu konzentrieren
    • Niedergeschlagenheit
    • Grundlose Traurigkeit
    • Keine Freunde mehr empfinden zu können
    • Minderwertigkeitsgefühle
    • Schuldgefühle
    • Ängste und Sorgen
    • Häufiges Weinen
    • Stimmungsschwankungen

    Wie werden Schwangerschaftsdepressionen behandelt?

    Frauen, die Schwangerschaftsdepressionen Symptome an sich feststellen, sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen, denn in der Regel verschwinden diese Schwangerschaftsdepressionen Symptome nicht wieder von ganz alleine. Durch eine Studie konnte jetzt heraus gefunden werden, dass es zwischen einer Schwangerschaftsdepression und dem eigenen Körperempfinden einer schwangeren Frau einen direkten Zusammenhang gibt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Frau während der Schwangerschaft an starkem Übergewicht leidet. Anders als früher angenommen, spielt eine Schwankung der Hormone keine so große Rolle, wenn eine Frau in der Schwangerschaft depressiv wird.

    Es können aber auch negative Erlebnisse in der Kindheit und Jugend zu Schwangerschaftsdepressionen Symptomen führen. Auch Frauen die wissen, dass ihre Schwangerschaft eventuell mit Risiken verbunden sein kann, werden deutlich häufiger depressiv als diejenigen, deren Schwangerschaft vollkommen normal verläuft. Eine Depression in der Schwangerschaft sollte aber immer ernst genommen werden, denn es besteht ein gesundheitliches Risiko für das ungeborene Kind. Sind die Schwangerschaftsdepressionen Symptome schwer, dann kann der Arzt auch ein entsprechendes Medikament verordnen, allerdings geschieht das selten, da die Risiken für den Fötus bislang noch nicht ausreichend erforscht worden sind.

    Sinnvoll ist eine therapeutische Behandlung, zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe, denn im Rahmen einer solchen Gruppe können vor allem Ängste und auch Selbstzweifel in der Regel recht gut überwunden werden. Bei Übergewicht kann ein Sportprogramm dabei helfen, die Schwangerschaftsdepressionen Symptome effektiv zu bekämpfen.