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  • Mythos WLAN Router: Wie gefährlich ist die Strahlung wirklich?

    Mythos WLAN Router: Wie gefährlich ist die Strahlung wirklich?

    Neben der Handy-Strahlung gilt auch die Strahlung des WLAN-Routers als gefährlich. Komplett ausschließbar ist dies zwar nicht. Allerdings spricht bislang relativ wenig dafür.

     

    Permanente Sendung sorgt für stetige Strahlung des WLAN-Routers

    Von Hause aus ist WLAN eine Technik, mit deren Hilfe mehrere PCs innerhalb eines Netzwerkes drahtlos miteinander verbunden werden. Jedoch findet sich diese Technik heute in nahezu jedem privaten Haushalt als kabelloser Internetzugang wieder. Aber auch in der Öffentlichkeit sind zahlreiche Menschen der Strahlung von WLAN-Routern ausgesetzt. Beispielsweise an Orten wie

    • Bahnhöfen
    • Campingplätzen
    • Flughäfen
    • Hotels
    • Restaurants

     

    Gerade in den letzten Jahren etablierte sich WLAN als kabelloser Internetzugang. Kaum jemand möchte heute noch seinen PC oder das Notebook mit lästigen Kabeln zum WLAN-Router verbinden.

     

    Dabei besteht ein Problem bereits seit vielen Jahren. Denn in aller Regel ist in sämtlichen Geräten WLAN ab Werk bereits aktiviert. So sind die Nutzer der Strahlung des WLAN-Routers ausgesetzt. Und zwar unabhängig davon, ob diese es nutzen oder nicht.

     

    Erfolgt keine Deaktivierung, ist der User einer stetigen Strahlung des WLAN-Routers ausgesetzt. Dabei muss berücksichtigt werden, dass diese eine Weite von bis zu 300 Metern erreicht. Ferner geht die Strahlung des WLAN-Routers durch sämtliche Wände. Je näher wir uns am Router befinden, umso mehr bekommen wir von der Strahlung ab.

     

    Strahlung des WLAN-Routers: Nur bedingt gefährlich

    Bei der Strahlung des WLAN-Routers handelt es sich um elektromagnetische mit einer hohen Frequenz. Dabei ist diese jedoch weniger gefährlich. Im Großen und Ganzen liegen Router wesentlich unterhalb der weltweit empfohlenen Grenzwerte für eine Strahlenbelastung.

     

    Trotzdem: Je näher wir uns in Router-Nähe befinden, umso höher fällt die Belastung der Strahlung des WLAN-Routers aus. Das heißt aber auch, bei einer Entfernung von etwa einem Meter vom Router nimmt die Strahlung bereits über 80 Prozent ab. Während einer Nichtnutzung des Internets ist die Belastung noch minimaler.

     

    Wenn auch die vom WLAN-Router ausgehende Strahlung eher als ungefährlich angesehen wird, so sollte jedwede Strahlung nicht für unbedenklich dargestellt werden. Übrigens lässt sich das WLAN über Nacht in der Konfiguration abschalten. Auch eine Reduzierung der Sendeleistung ist machbar.

     

    WLAN-Strahlung schwächer als Handy-Strahlung

    Weltweit gehen die Forschungen Richtung Auswirkung von Handy-Strahlung. Allerdings sind bislang noch keine Langzeitschäden auf Grund der starken Strahlungsart eindeutig beweisbar. Ausgehende Strahlenbelastungen elektronischer Geräte werden in SAR angegeben. Aktuell erhältliche WLAN-Router  weisen SAR-Werte von 0,1 bis 0,3 aus. Hierzu im Vergleich liefert das iPhone 6 einen SAR-Wert von 0,97. Somit können wir davon ausgehen, dass es sich bei der ausgehenden Strahlung eines WLAN-Routers um eine relativ geringere handelt.

     

    Allerdings sollte der Nutzer nun seinen Router nicht unbedingt in unmittelbarer Nähe des Kopfendes seines Bettes aufstellen.

     

    Schädlichkeit der WLAN-Strahlung

    Eine von der Bremer Universität durchgeführte Untersuchung betreffend der WLAN-Sendeleistung lieferte das Resultat, dass die ausgehende Strahlung des WLAN-Routers unterhalb jeglicher gesetzlicher Normen liegt. Unter dem Strich kommt es sogar zur Unterschreitung der strengeren Normen von manchen Umweltverbänden. Bisher sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse über Gefährdungen der Gesundheit bekannt.

     

    Wie der menschliche Organismus die ausgehende Strahlung vom WLAN-Router aufnimmt und dessen Energie verarbeitet, beschreibt die spezifische Absorptionsrate – kurz SAR, die empfangene Leistung in Watt je Kilogramm Körpergewicht.

     

    Durchgeführten Tests zufolge tritt eine Erhöhung der Körperkerntemperatur um ein Grad auf. Und zwar dann, wenn eine Strahlung mit höherer Frequenz für ungefähr eine halbe Stunde mit einem bei 4 W/kg liegenden SAR-Wert auf den gesamten Körper einwirkt. Der empfohlene Schutzpuffer für den Rumpf und den Kopf liegt bei 2 W/kg.

     

    Befindet sich der SAR-Wert unterhalb dieser Grenze, so bestehen keinerlei gesundheitlichen Nachteile auf das menschliche Körpergewebe. Dies erläutert das Bundesamt für Strahlenschutz – BfS.

     

    Sogar die negativen Einwirkungen der Strahlen von einem WLAN-Router in Büros oder privaten Haushalten befinden sich laut Aussagen des BfS meistens unterhalb dieser Grenze.

  • Tötet Alkohol tatsächlich unsere Gehirnzellen? Was ist dran?

    Tötet Alkohol tatsächlich unsere Gehirnzellen? Was ist dran?

    Übermäßig viel Alkohol ist alles andere als gesund, das ist nicht neu. Ebenfalls bekannt ist der Mythos, dass jeder Rausch mit 10.000 verlorenen Gehirnzellen bestraft wird. Nimmt man den Tag danach her, dann würde man dieser Aussage sofort zustimmen. Doch wie sieht es aus Sicht der Medizin aus? Stimmt dieser Mythos tatsächlich oder will man uns hier nur etwas vorgaukeln?

    So funktionieren die Abläufe in unseren Gehirnzellen

    Bewegen, atmen oder denken, all diese Abläufe funktionieren nur mit einem erstaunlichen Zusammenspiel der Nerven. Ein Mensch hat über 100 Milliarden davon (Nervenzellen), die für eine reibungslose Kommunikation untereinander sorgen. Sie leiten die Befehle von Zelle zu Zelle weiter (Botenstoffe), bis sie schließlich im Gehirn ankommen. Nehmen wir also zum Beispiel eine Berührung war, dann erfolgt zuerst eine Art Weiterleitung ans Gehirn. Dies geschieht über die Nervenzellen, sodass wir die Berührung am Ende auch tatsächlich wahrnehmen. Die Geschwindigkeit dieser Übertragung ist natürlich nicht in Worte zu fassen, aber was genau verändert nun der Alkohol an diesem Prinzip?

    Kettenreaktion verlangsamt

    Hat jemand einen Rausch, dann wird die Kettenreaktion der Nervenzellen verlangsamt. Die Befehle kommen also verzögert an, was unter anderem die Reaktionszeit und die Botschaften der Ohren/Augen negativ beeinflusst. Als Außenstehender sieht man das sofort. Was nun das Thema Gehirnzellen betrifft: Der Mythos ist nicht wahr und wird zum Beispiel durch eine Studie (britische Whitehall II Study) bewiesen. Bei 5.000 Teilnehmern schnitten auch Personen nicht schlechter ab, die in der Woche bis zu 30 alkoholische Getränke zu sich nehmen. Das Gehirn erholt sich also vollständig nach einem Rausch.

    Darf man also nun ungebremst trinken? Nein, zu viel Alkohol ist nach wie vor gefährlich und greift andere Organe (die Leber beispielsweise) an. Am Ende des Zuges hat es auch negative Einflüsse aufs Gehirn, sodass vom übermäßigen Konsum nach wie vor strengstens abzuraten ist. Die Sache mit den 10.000 absterbenden Gehirnzellen nach jedem Rausch ist aber nicht wahr, der Mythos konnte unter anderem durch Studien widerlegt werden.

  • Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Besonders im Fitness-Bereich sind viele Sportler von Intermittent Fasting überzeugt und begeistert. Es handelt sich bei Intermittent Fasting um periodisches Fasten. Das heißt, nach einer Fastenperiode von mehreren Stunden folgt eine Zeit, in der gegessen werden darf.

     

    Beispielsweise lässt sich eine 16-stündige Fastenzeit mit einer achtstündigen Ess-Phase kombinieren. Dieses Timing zwischen Fasten und Essen ist der Inhalt des Intermittent Fasting Konzepts. Dabei muss jeder Intermittent Fasting Teilnehmer selbst die Zusammensetzung der Nahrung festlegen.

     

    Gründe für das Intermittent Fasting

    Doch weshalb wird dieses spezielle periodische Fasten überhaupt angewendet? Das hat mehrere Gründe, unter anderem:

    • Gewichtsabnahme fällt den Teilnehmern leichter
    • niedriger Körperfettanteil
    • Erhalten der Muskelmasse
    • Glucose-Anteil während des Fastens im Blut ist sehr niedrig
    • hoher Ausstoß an Wachstumshormonen
    • Kontrolle des Hungers – kaum Hunger in der Fasten-Phase
    • psychologische Vorteile und Motivation – Essen in einer Diät-Phase steht bevor
    • einfach durchführbar
    • Aufwand für Essenszubereitung ist geringer – weniger Essen muss zubereitet werden
    • Zubereitung von Frühstück und Mittagessen fällt weg – es bleibt mehr Zeit für andere Dinge
    • kein ständiges Denken ans Essen
    • erhöhte Konzentrationsfähigkeit
    • Wegfall von Müdigkeitsanfällen nach den Mahlzeiten
    • Steigerung der Produktivität
    • gesundheitliche Vorteile (in Tierversuchen lebensverlängernde Wirkungen von Intermittent Fasting nachgewiesen, unter anderem geringer Blutdruck und kognitive Gehirnfunktionen bleiben länger erhalten, reduziertes Krebswachstum, Überlebenswahrscheinlichkeit nach schweren Operationen erhöht sich, Reduzierung der Symptome von Diabetes, Verringerung der Symptome von Alzheimer)
    • weitere Vorteile für die Gesundheit (in Studien an Menschen positive Auswirkungen, unter anderem Reduktion von LDL und Triglyceride sowie Erhöhung des HDL, Erhöhung der Immunabwehr)
    • Verringerung des oxidativen Stresses
    • Resistenz von Zellen gegenüber Stress erfährt Verringerung
    • Festessen, Feiern und Essen gehen – können mühelos durchgeführt werden
    • großes Kalorien-Polster durch die Fasten-Phase beim Intermittent Fasting.

     

    Die Umstellung auf Intermittent Fasting

    Sicherlich werden viele Menschen den Effekt kennen, dass gerade kurz vor den erwarteten Mahlzeiten das Hungergefühl besonders groß ist. Dies liegt an dem Hormon Ghrelin. Wenn eine baldige Essensaufnahme vermutet wird, steigt der Hormonspiegel automatisch an.

     

    Dieses Hormon gewöhnt sich natürlich an den alltäglichen Verlauf der Mahlzeiten. Sofern jetzt die Umstellung der Mahlzeiten-Frequenz erfolgt, dauert es einige Zeit, bis sich der Hormonspiegel an Ghrelin ebenfalls umgestellt hat. Bei vielen Menschen löst diese Umstellungsphase beim Intermittent Fasting deshalb Hungergefühle aus. Allerdings verschwinden diese nach wenigen Tagen der Eingewöhnung wieder.

     

    Wenn das Fastenmuster konstant gehalten wird, kann mit den Hungergefühlen noch besser umgegangen werden. Dadurch muss sich der Körper nicht ständig immer wieder neu umstellen. Manche Menschen kennen diese Umstellungsprobleme gar nicht. Auch sind ihnen Probleme mit Hungergefühlen unbekannt.

     

    Verschiedene Formen des Intermittent Fasting

    Es lassen sich hauptsächlich zwei Formen von Intermittent Fasting unterscheiden:

    • die tägliche Fasten- und Essensphase
    • das Fasten über 24 Stunden.

     

    Dabei können die Teilnehmer von Intermittent Fasting beispielsweise einen Tag lang essen und einen Tag fasten. Oder es besteht die Möglichkeit des Fastens zum Beispiel von 18 Uhr bis 18 Uhr am nächsten Tag. Danach kann jeder Teilnehmer essen, was auf dem Diätplan steht.

     

    Fasten fällt vielen Menschen leichter, da sie sich auf das kommende Essen freuen können. Diese Methode garantiert Erfolg. Während der Fastenphasen macht sich übrigens nur ein Verzicht auf das Essen erforderlich. Wasser kann und muss sogar getrunken werden. Zu den drei ganz bekannten Intermittent Fasting Systemen zählen:

    • 16/8
    • 20/4
    • 1 – 2 Tage in der Woche.

     

    Die beliebteste und bekannteste Variante von Intermittent Fasting im Kraftsport ist 16/8. Dies bedeutet, dass auf einer 16-stündigen Fasten-Phase ein achtstündiges Essensfenster folgt. Bei 20/4 gibt es eine 20-stündige Fasten-Phase, die durch eine vierstündige Essens-Phase Ablösung erfährt. In diesen vier Stunden darf dann alles gegessen werden, worauf instinktiv Lust besteht.

     

    Wichtig ist, solange zu essen, bis das Sättigungsgefühl eintritt. Dabei gilt 20/4 als Urernährungsprinzip der Menschheit. Die Fasten-Phase ist hierbei mit der früheren Phase des Jagens gleichgesetzt. Dahingegen ist die Essensphase mit der früheren Zeit des Essens der Beute vergleichbar.

     

    Bei Bodybuildern hat sich das System des Fastens von einem bis zwei Tage in der Woche am wenigsten durchgesetzt. Dennoch funktioniert es, weil die fehlenden Kalorien der zwei Tage insgesamt in einer Woche fehlen.

     

    Mythen

    Zahlreiche Menschen nehmen an, sie verlieren durch einen 16-stündigen Verzicht auf jegliches Essen sofort an Muskelmasse. Jedoch ist dem nicht so. Nach einer Mahlzeit konzentriert sich der Körper erst einmal auf die Nährstoffversorgung und den Verdauungsprozess. Besonders große Mahlzeiten liefern auch noch viele Stunden nach dem Essen Nährstoffe, die der menschliche Körper für den Muskelaufbau und Fettabbau verwendet.

     

    Diesen Mythos können wir auch durch die Menschheitsgeschichte entkräften. Wenn wir die Jäger und Sammler betrachten, können wir feststellen, dass damals die Männer viele Stunden lang auf Beutejagd gingen. Nicht immer war die Jagd von Erfolg gekrönt. In dieser Zeit gab es nichts zu essen. Dennoch wiesen die Männer ausreichend Muskelmasse auf, um die nächsten Jagd-Einsätze erfolgreich absolvieren zu können. Es wäre fatal gewesen, wenn innerhalb weniger Stunden Muskeln abgebaut wären. Denn dann hätte die Menschheitsgeschichte wohl keine Chance gehabt, eine erfolgreiche Entwicklung zu durchlaufen.

     

    Regeln beim Intermittent Fasting

    Es gibt mehrere Regeln beim Intermittent Fasting, die unbedingt Beachtung finden sollten. Denn nur beim Einhalten dieser Regeln lassen sich Erfolge beim Abnehmen verbuchen.

    • Das Intermittent Fasting sollte immer zur selben Zeit eines jeden Tages durchgeführt werden.
    • Ein Zeitplan ist besonders wichtig für den Erfolg.
    • Während des Fastens sind nur wenige Getränke erlaubt: Wasser, Kaffee, Getränke mit Zero Kalorien, Grün-Tee.
    • Während der Fasten-Phase am Anfang sollte die Zeit gut genutzt werden. Ablenkung ist erlaubt, beispielsweise durch Sport.
    • Während der Essens-Phase kann der Teilnehmer selbst entscheiden, wie viele Mahlzeiten er zu sich nimmt. Wichtig ist aber die Einhaltung aller wichtigen Makro-Nährstoffe während der Essens-Phasen.
    • Nach dem Training ist der Körper ganz besonders aufnahmefähig für Makro-Nährstoffe.
    • Vor dem Training sollte während der Essens-Phasen eine kohlenhydratreiche Mahlzeit gegessen werden.
    • Wenn kein Training während der Essens-Phasen erfolgt, sollte die erste Mahlzeit die größte sein und viel Eiweiß enthalten.

     

    Vorsicht:  Nicht für alle Menschen ist Intermittent Fasting geeignet. Besondere Vorsicht ist für folgende Personengruppen geboten:

    • Menschen mit Essstörungen (beispielsweise Essstörung mit periodischen Heißhungerattacken)
    • Personen, die nicht gerne viel zu wenigen Mahlzeiten essen
    • All jene, die Konzentrationsschwierigkeiten oder eine Verminderung der geistigen Leistung während der Fastenphase haben
    • viele Frauen, die sich mit kürzeren Fasten-Phasen wohler fühlen.

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  • Spinat – Ernährung zum Muskelaufbau Mythos aufgedeckt

    Spinat – Ernährung zum Muskelaufbau Mythos aufgedeckt

    Die beliebte Kinderserie Poppeye suggeriert, dass Spinat stark mache. Trotz der wertvollen Inhaltsstoffe wie Eisen, Folsäure und Vitamin C ist er dennoch der Kinderschreck schlecht hin. Indem Eltern ihren Kindern erzählen, dass sie von dem Lebensmittel so stark wie Poppeye werden würden, versuchen sie ihre Kinder dennoch zum Verzehr zu bewegen. Doch kann Spinat wirklich zum Aufbau der Muskeln beitragen?

     

    Förderung des Muskelaufbaus durch Nahrungsmittel

    Helga Strube, welche als Ernährungsberaterin bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung tätig ist, äußert: „Es ist wohl einer der bekanntesten Ernährungsirrtümer, dass er besonders viel Eisen enthält.“ Der Mythos sei durch einen Druck- bzw. Übertragungsfehler zustande gekommen. „Statt 35-40 Milligramm sind etwa 3,5 bis 4 Milligramm Eisen in 100 Gramm Spinat enthalten. Dies reicht zum Muskelaufbau à la Popeye nicht.“ Des Weiteren kann der Körper das enthaltene Eisen nicht optimal verwerten. Aus diesem Grund ist es ratsam, Spiant mit Vitamin C gemeinsam zu sich zu nehmen.

     

    Nützliches Lebensmittel Spinat

    Zwar ist der Mythos, dass er groß und stark mache wie bei Poppeye, falsch. Dennoch konnten Wissenschaftler erst kürzlich eine nützliche Eigenschaft des Nahrungsmittels nachweisen. In den USA haben Forscher Spinat mit Nanopartikeln versehen. In dieser Kombination kann das Nahrungsmittel Sprengstoff im Grundwasser ausfindig machen. Um diese Funktion nachzuweisen, haben Wissenschaftler vom Massachusetts Institute of Technology kleine Röhrchen, welche aus Kohlenstoff bestanden, in die Blätter der Pflanze eingebaut. Durch die Aufnahme von Nitroaromate folgte eine Reaktion des Kohlenstoffs und der Blätter. Die Folge dessen bestand in fluoreszierenden Signalen, die durch eine Infrarotkamera erfasst werden konnten. Spinat macht also nicht unbedingt stark, ist aber ein nährstoffreiches Lebensmittel. Dieses macht sich nützlich bei der Suche nach Sprengstoff im Wasser.

  • Wenn Sex bei Frauen Schmerzen verursacht

    Wenn Sex bei Frauen Schmerzen verursacht

    Sex zählt bei vielen, ganz gleich ob Mann oder Frau, zur schönsten Nebensache der Welt. Doch die weibliche Lust kann mitunter durch Schmerzen im Intimbereich beeinträchtigt werden. Dabei kann langfristig gesehen das Sexualleben darunter leiden.

    Vor einer dieser Problematiken stand mit Sicherheit schon die ein oder andere Frau. Je nachdem zumindest einmal in ihrem Leben oder sie wird es noch erleben.
    Schmerzen beim Sex sind gar nicht einmal so selten und es verstecken sich dahinter die unterschiedlichsten Ursachen, wobei einige doch überraschen.

     

    Was kann Schmerzen beim Sex verursachen?

    Meist sind hierfür Gründe verantwortlich, die sich sehr häufig in irgendeiner Form umgehen lassen, wenn man sie denn richtig deutet und entsprechend darauf Einfluss nimmt.

    Zur Erklärung: Die Scheide ist kurz nach der Menstruation oft sehr empfindlich, weil sich der pH-Wert des Scheidenmilieus durch die Blutung verändert. Die Schleimhäute sind nicht so gut durchblutet oder gar trocken, sodass die Reibung und Berührung sehr häufig als unangenehm und sogar schmerzhaft empfunden wird.

    Auch bestimmte Stellungen können bei der Frau Schmerzen verursachen, etwa wenn der Penis an den Gebärmutterhals anstößt. Hier kann aber beispielsweise mit einem Stellungswechsel Erleichterung geschaffen werden oder es müssen weitere Vorkehrungen und Absprachen getroffen werden.

    Doch was macht man, wenn der Sex regelmäßig wehtut? Dann gilt es die Ursachen genau zu erforschen, und Abhilfe zu schaffen.

     

    Schmerzen nach der Geburt

    Eine Geburt ist ein Ereignis, das den weiblichen Körper sehr stark verändert. Viele Frauen stellen sich die Frage, wie es sich anfühlt, wenn man zum ersten Mal nach der Entbindung wieder intim wird, und gehen die Sache schon von vornherein eher vorsichtig an. Viele haben auch einfach schlichtweg Angst vor dem ersten Mal nach den Geburtsstrapazen. Grundsätzlich sollte man auch aus ärztlicher Sicht in den ersten Wochen nach der Geburt auf Sex verzichten, da das Infektionsrisiko in diesem Zeitraum noch sehr hoch ist und man auch von einer weiteren Schwangerschaft nicht gefeit ist.

    Ob Dammschnitt oder Kaiserschnitt – bis sich die Hormone im weiblichen Körper wieder umgestellt haben, vergeht eine gewisse Zeit, die man sich auch zugestehen sollte. Die Scheide ist kurz nach der Geburt viel empfindlicher, die Schleimhäute dünner und reagieren auf Berührungen meist noch sehr empfindlich. Es kann hier bereits durch leichte Verletzungen ein unangenehmes Brennen verursacht werden.

    Aber schon nach einigen Wochen bauen sich die Scheidenzellen selbst wieder auf. Die Haut wird elastischer, dicker, ist nicht mehr so empfindlich, wird aber gleichzeitig auch wieder empfindsamer für Berührungen.

    Abhilfe und Linderung können beim Aufbau diverse Gele mit Vitamin E oder Hopfenextrakten, sowie handelsübliche Gleitgele verschaffen, die gleichzeitig die Regeneration unterstützen.

     

    Schmerzen durch Infektionen

    Die Schleimhaut ist gerötet, geschwollen und sehr trocken – dahinter kann sich eine Pilzinfektion verbergen. Aber es können zum Beispiel auch die „Bartholindrüsen“ (Drüsen der großen Schamlippen) entzündet sein und zu schmerzhaften Problemen führen. Oft sind es auch die doch recht häufig vorkommenden Geschlechtskrankheiten, wie Chlamydien, Genitalwarzen oder Herpes, die für die Schmerzen verantwortlich gemacht werden können. Was auch recht häufig auftreten kann, sind lästige und schmerzhafte Blasenentzündungen oder aber Infektionen der Eierstöcke.

    Diese Beschwerden gehören allesamt in die Hände von einem erfahrenen Arzt, der die Diagnostik und die entsprechende Behandlung vornehmen kann. Daher sollte man nicht allzu lang zögern und rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. Gegebenenfalls muss der Partner bei einer Geschlechtskrankheit gleich mitbehandelt werden, um eine neuerliche Ansteckung zu vermeiden.

    Ist die Infektion bakterieller Art, helfen Substanzen, die lokal angewendet werden und die vorhandenen Keime und Pilze zuverlässig abtöten. Bei hartnäckigen Infektionen werden in der Regel Antibiotika verschrieben.

     

    Schmerzen durch Allergien

    Selbst Allergien können eine Ursache sein, dass der Sex für die Frau zur Belastung wird. Ähnlich wie bei einem Heuschnupfen, der die Nasenschleimhaut oder Bronchien anschwellen lässt, kann eine Allergie auch die Scheidenschleimhaut anschwellen lassen und die Scheide unangenehm reizen. Eine sehr häufige Allergieform ist die sogenannte Kontaktallergie, die durch unterschiedlichste Substanzen in Verhütungszäpfchen, Intimsprays oder durch bestimmte Kondomsorten ausgelöst werden kann.

     

    Schmerzen durch Unterleibsprobleme

    Oft ist der Schmerz auch nur als Druck im Beckenbereich zu lokalisieren. Dies kann ein erster Hinweis auf eine Erkrankung der Eierstöcke, des Gebärmutterhalses oder der Gebärmutter sein. Oft verstecken sich hier Myome oder Eierstockzysten, die zwar gutartig sind, aber den Sex massiv beeinträchtigen können, da sich die Scheide durch diese Wucherungen „verformt“ hat oder zudem die Gebärmutter vergrößert ist.

    Auch diese Art der körperlichen Beschwerden sollte von einem Frauenarzt untersucht werden. Dabei darf man keine Scheu haben und den Arzt gezielt darauf ansprechen. Sehr häufig kann bei rechtzeitiger Behandlung eine einfache und zufriedenstellende Lösung durch eine medikamentöse oder operative Methode gefunden werden.

     

    Schmerzen durch ungeeignete Unterwäsche

    Frauen, und auch Männer, lieben schöne Unterwäsche. Die einen tragen sie gern, die anderen sehen sie gern an. Doch gerade enge Slips und Stringtangas mit viel Spitzenbesatz enthalten häufig synthetisch hergestellte Fasern, die bei Bewegung scheuern und im Intimbereich zu vermehrter Schweißbildung führen, was wiederum zu Infektionen führen kann. Besonders schwarze und dunkel gefärbte Reizwäsche reizt die Haut aufgrund der verwendeten Farbstoffe.

    Zusätzlich zur unpassenden Unterwäsche stellen auch die beliebten Slipeinlagen bei regelmäßiger Nutzung eine Gefahr dar, weil sie die Schleimhäute austrocknen und die Feuchtigkeit der Scheide aufsaugen. Dies hat ebenfalls in vielen Fällen eine Reizung der empfindlichen Haut zur Folge.

    Um das Scheidenmilieu in einem gewissen Gleichgewicht zu halten, sollten Frauen, die Schmerzen beim Sex haben, zwingend auch auf spezielle Intimlotionen oder scharfe Duschgels verzichten. Als Alternative eignen sich hier Produkte ohne Duftstoffe oder mit einem sauren PH-Wert. Diese werden in allen Apotheken angeboten.

     

    Schmerzen psychischer Natur

    Sex ist bei vielen Frauen auch eine Kopfsache. Gerade wenn es in der Partnerschaft Probleme gibt, bleibt die eigene Lust zunehmend auf der Strecke oder die Schmerzen beim Sex verstärken sich. Doch warum ist das so?

    Meist stecken hierbei unbewusste Konflikte mit dem Partner oder dem eigenen Körper dahinter. Man kann sich nicht entsprechend fallen lassen und hat Angst vor körperlicher Nähe und intimen Berührungen. In einigen Fällen sind auch schlechte Erfahrungen in der Kindheit oder in vorangegangenen Beziehungen die Ursachen. Hier hilft es nur, sich dem Partner mitzuteilen und offen darüber zu sprechen. Es können aber auch professionelle Verhaltenstherapien bzw. Psychotherapien Erfolg versprechend sein, wenn sich ansonsten keine körperlichen Ursachen finden lassen.

    Man liest auch sehr häufig vom sogenannten Scheidenkrampf, der Sex unmöglich machen soll. Dass die Scheide den Penis so fest umschließt und nicht mehr loslässt, ist allerdings wohl eher ein Mythos. Bei einem Scheidenkrampf ist es so, dass sich das vordere Drittel der Scheide verkrampft und sich die Beckenbodenmuskulatur verspannt, sodass der Penis nicht mehr in die Scheide eindringen kann. Hier spricht man medizinisch gesehen von einem Vaginismus.

    Auch hier spielt die Psyche eine entscheidende Rolle; etwa wenn die Frau schon vor dem eigentlichen Akt Angst vor eventuell auftretenden Schmerzen hat oder aber bei einer vaginalen Untersuchung schon einmal schlechte Erfahrungen machen musste. Diese Angstzustände speichert das Gehirn und der Körper verkrampft in diesen Situationen extrem.

    Vaginismus ist grundsätzlich gut zu behandeln. Neben einer Sexualtherapie haben sich auch spezielle Beckenbodentrainingseinheiten bewährt, die die Muskulatur wieder entspannen lässt.

     

    Ein erfülltes Sexleben ohne Schmerzen sollte das Ziel sein

    Ist die Frau den Ursachen der Schmerzen beim Sex erst einmal auf den Grund gegangen und konnte erfolgreich Abhilfe verschaffen, dann steht einem erfüllten Sexleben und einer glücklichen Beziehung langfristig gesehen auch nichts mehr im Weg. Man kann so auch als Frau einfach nur Spaß am Sex haben und genießen.

     

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  • 8 Diät-Mythen – was ist wahr und was ist Unsinn?

    8 Diät-Mythen – was ist wahr und was ist Unsinn?

    Wenn die Hose zwickt, die Waage mal wieder in die falsche Richtung zeigt und die Laune auf den Tiefpunkt sinkt – dann wird es Zeit für eine Diät, um die überflüssigen Pfunde wieder loszuwerden. Diäten gibt es viele, aber nicht jeder kann sich damit anfreunden, über Wochen auf Kohlehydrate zu verzichten, Kalorien zu zählen, nur Kohlsuppe oder hart gekochte Eier zu essen. Viele versuchen daher auf eigene Faust abzunehmen, ohne festes Konzept oder exakten Diätplan. In diesem Zusammenhang kommen immer wieder Diät-Mythen ins Spiel, von denen viele nicht der Wahrheit entsprechen. Hier nun die acht größten Diät-Mythen und was dahinter steckt:

    • Wer Sport treibt, nimmt immer ab

    Eine der größten Diät-Mythen ist, dass jeder, der viel Sport treibt, auch automatisch abnimmt. Wahr ist, dass bei sportlichen Aktivitäten Kalorien verbrannt und die Muskeln gestärkt werden, aber Sport alleine macht nicht schlank. Vor allem dann nicht, wenn man sich nach der Runde auf dem Rad mit einer Pizza belohnt.

    • Zartbitterschokolade ist nicht figurgefährlich

    Der Verzicht auf Süßigkeiten macht den meisten Diätwilligen schwer zu schaffen. Vielleicht gehört deshalb der Satz „Zartbitterschokolade macht nicht dick“, zu den beliebtesten Diät-Mythen. An diesem Mythos ist was dran, denn durch den leicht bitteren Geschmack setzt der Sättigungs-Effekt schneller ein und man isst weniger, jedoch durch die Kakaobutter hat Zartbitterschokolade ebenso viele Kalorien wie Vollmilchschokolade.

    • Weniger essen – schneller abnehmen

    Eine der größten Diät-Mythen lautet: Wer weniger isst, nimmt schneller ab. Leider stimmt das nicht, denn wer seinen Körper zum Abnehmen zwingen will, der versetzt ihn in permanente Alarmbereitschaft und greift seine Reserven an, schließlich kommt es zu Mangelerscheinungen. Zudem kommt es zu einem Jo-Jo-Effekt, denn wer großen Hunger hat, der wird auch viel essen.

    • Das Abendessen weglassen

    Wer nicht mehr zu Abend isst, nimmt garantiert ab – so lautet eine der hartnäckigsten Diät-Mythen. Das Abendessen entscheidet aber leider nicht darüber, ob eine Diät gelingt oder nicht, was zählt, ist die Zahl der Kalorien, die über den Tag verteilt gegessen wurden. Alles, was der Körper nicht verwerten kann, legt er in Fettpolstern an, auch ohne Abendessen.

    • Obst essen macht schlank

    Obst hat kaum Kalorien, es ist gesund und es macht vor allen Dingen schlank, wer allerdings bei einer Diät nur auf Obst setzt, der wird sich wundern. Besonders Früchte wie Pfirsiche, Nektarinen und auch Fruchtsäfte enthalten jede Menge Fruchtzucker, was sich auf der Waage sehr schnell negativ bemerkbar macht.

    • Light Produkte machen schlank

    Light ist IN. Zum modernen Diät-Mythos gehört daher auch die Aussage, dass alles, was Light ist, auch schlank macht. Die vermeintlich perfekten Alternativen zur normalen Nahrung sind eine Mogelpackung, denn das fehlende Fett wird durch Dickmacher wie Zucker, künstliche Aromastoffe und Bindemittel ersetzt. Nur so bekommen Light-Produkte erst Geschmack, gesund sind sie deshalb aber nicht.

    • Ananas ist ein Fettkiller

    Ananas sind ohne Zweifel gesund, aber wer auf Ananas vertraut, um abzunehmen, der wird enttäuscht. Es gehört zu den Diät-Mythen, dass das in Ananas enthaltene Enzym Bromelain die Verbrennung des überschüssigen Körperfetts ankurbelt. Zahlreiche Studien konnten dafür bisher noch keinen Beweis finden. Ananas hat aber, ähnlich wie auch Spargel, eine harntreibende Wirkung.

    • Auf Fett verzichten

    Wer Fett isst, der wird auch fett, aber ganz ohne Fett geht es leider nicht. Fett hat zwar eine sehr hohe Energiedichte, aber im Vergleich zu Eiweiß ist Fett ein echtes Leichtgewicht. Fett erleichtert den Blutfluss und schützt so vor schädlichen Ablagerungen in den Blutgefäßen, es stärkt das Immunsystem und beugt effektiv Entzündungen vor. Es sollte aber gutes Fett sein, zum Beispiel Raps- oder Olivenöl oder fettreicher Fisch, wie Lachs, Makrele oder Hering.

    Diät-Mythen sollten für alle, die ernsthaft abnehmen wollen, kein Thema sein. Besser ist ein Plan für eine ausgewogene Ernährung.

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