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  • Unfaire Löhne haben negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Frauen

    Unfaire Löhne haben negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Frauen

    Arbeit zu haben ist vor allem in der heutigen Zeit sehr wichtig, doch unterm Strich sollte einem diese nicht nur gefallen, sondern es muss auch die Entlohnung stimmen. Haus, Auto, Strom und Nahrungsmittel, all diese Dinge kosten Geld. In Wahrheit hat der Lohn aber auch Einfluss auf die Gesundheit, bei Frauen mehr als bei Männern. Zu dieser Erkenntnis kam man durch eine Studie, die das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) veröffentlicht hat. Die dafür verwendeten Daten kamen von der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP).

    Risiko für Stresserkrankungen

    Im Grunde genommen zeigte die Untersuchung folgendes Resultat: Empfindet eine Frau ihren Gehaltscheck auf Dauer als zu niedrig, dann besteht ein erhöhtes Risiko für Stresserkrankungen. In diese Kategorie fallen zum Beispiel Diabetes mellitus, Depressionen und Probleme mit dem Herz. Bei Männern sieht es etwas anders aus, das Risiko ist zwar auch vorhanden, doch in einer viel geringeren Wahrscheinlichkeit. Ihnen scheint eine ungerechte Entlohnung wesentlich weniger auszumachen.

    Das größte Potenzial für eine Stresserkrankung haben Frauen, die einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen und sich über einen längeren Zeitraum „falsch“ bezahlt fühlen. Dies ist im Laufe der Studie auch dann der Fall gewesen, wenn die Antwort nur einmal in diese Richtung ging. Verglichen mit Frauen, die mit ihrem Gehalt zufrieden sind, gab es ein „signifikant“ höheres Risiko.

    Über 5.600 Teilnehmer

    Die Studie enthält Daten von über 5.600 Erwerbstätigen. Sie wurden zwischen den Jahren 2005 und 2013 immer wieder zu dem Thema befragt, dies war für das Sozio-oekonomische Panel der Fall. So machte unter anderem alle zwei Jahre die Frage die Runde, welches Gehalt sie für gerecht einschätzen. Ab 2009 wurde außerdem berücksichtigt, ob ein Mediziner irgendeine Stresserkrankung diagnostiziert hat. Am Ende war es dann so, dass Frauen bei unfairen Löhnen tatsächlich anfällig für Depressionen und weiteren Erkrankungen waren. Die Untersuchung ist übrigens in „Das Gesundheitswesen“ veröffentlicht worden, dabei handelt es sich um eine Fachzeitschrift.

    Thema offen ansprechen

    Damit sich eine Stresserkrankung erst gar nicht bilden kann, sollten Frauen den Punkt offen ansprechen. Die Folgen sind auch dann geringer, wenn die Situation nur für kurze Dauer besteht. Man kann sich also zum Beispiel einen besser bezahlten Job suchen oder eine Gehaltserhöhung ansprechen. Natürlich sollte dies nicht plötzlich erfolgen, der Chef muss nämlich das Potenzial sehen und das sich die höheren Kosten rechnen. Wichtig für den Betroffenen selbst: Auf lange Sicht sollte man zufrieden mit seinem Lohn sein, ansonsten hat es in erster Linie für Frauen negative Auswirkungen.

  • Mit Kaia aktiv gegen Rückenschmerzen

    Mit Kaia aktiv gegen Rückenschmerzen

    Experten zufolge kann die App Kaia gegen Rückenschmerzen helfen. Entgegen zahlreicher Apps gegen Rückenschmerzen ist Kaia seit kurzer Zeit als medizinisches Produkt zertifiziert. Renommierten Experten der Schmerzmedizin zufolge kann eigenes Aktivwerden seitens des Patienten hilfreich sein. Beispielsweise mithilfe der Medizin-App.

     

    Vorteile von Kaia

    Aufgrund der Anwendung der Medizin-App können Sie völlig schmerzfrei wieder zufrieden leben. Dabei stellt sich Kaia gezielt auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein. Pro Tag genügt es, eine Viertelstunde zu trainieren. Trainieren können alle Personen, bei denen ärztlicherseits keinerlei Gegenindikation für sportliche Betätigung vorhanden ist.

    Dabei sind in der App die neuesten medizinischen Erkenntnisse eingeflossen, die es zu den umfangreichen Ursachen von Rückenleiden gibt. Ferner arbeitet Kaia eng mit der Aktion Gesunder Rücken e. V., den Krankenversicherungen und verschiedenen Kliniken zusammen.

     

    Natürliche Wege aus der Schmerzfalle finden

    In den vergangenen 15 Jahren hat ein Umdenken in der Schmerztherapie stattgefunden. Folglich lassen sich länger andauernde und stetig wiederkehrende Rückenschmerzen nicht ausschließlich auf körperlich bedingte Faktoren begründen. Auch psychische Faktoren beeinflussen das Entstehen der Beschwerden.

    Genauso wie eine entlastende Haltung ist auch die Schonhaltung der Wirbelsäule als kontraproduktiv anzusehen. Anstelle dieser treten Kombinationen unterschiedlicher aktivierender Maßnahmen. Inzwischen konnten wirksame Therapieprogramme in internationalen Studien nachgewiesen werden.

     

    Kombiniertes Rückentraining

    Mithilfe der App lassen sich unterschiedliche Übungseinheiten zu einem Training kombinieren. Dabei gründet es auf insgesamt drei Säulen. Und zwar der Bewegung, Entspannung und dem Wissen.

    Durch das perfekt auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Training stärkt sich die Rückenmuskulatur. Dadurch können neben einer besseren Ausdauer und Beweglichkeit auch mehr Kräfte und eine verbesserte Koordination erzielt werden. Essentiell ist regelmäßiges Üben. Zur Lösung von Muskelverspannungen lernen Sie unterschiedliche Entspannungsmöglichkeiten kennen. Somit können Sie selbst Schmerzen reduzieren. Kaia vermittelt Ihnen alles, was Sie über Ursachen und Therapiemöglichkeiten von Rückenbeschwerden wissen müssen. Erst wenn Sie wissen, wie der Schmerz entsteht, können Sie etwas an Ihrem Verhalten positiv verändern. Je mehr Sie wissen, umso mehr Erfolg bringt eine Therapie.

  • Wie aus Schokonikoläusen ein Aufstrich entsteht

    Wie aus Schokonikoläusen ein Aufstrich entsteht

    Die Weihnachten 2017 sind vorbei. Damit auch der Verkauf von Schokoweihnachtsmännern, die allerdings in den meisten Haushalten nicht zur Gänze aufgebraucht wurden. Es liegen also in der Regel noch welche herum, der Appetit darauf ist aber verflogen. Was also tun? Wegschmeißen wäre natürlich eine Möglichkeit, doch dafür sind sie auf jeden Fall viel zu schade. Außerdem tut man der Umwelt nichts Gutes, deutlich besser ist da schon eine Weiterverarbeitung. Und diese ist nicht nur einfach umzusetzen, sondern auch sehr lecker. Die Zutaten sind in jedem Haushalt vorhanden, daraus resultiert dann ein Aufstrich.

    So erfolgt die Zubereitung

    Ein Glas Schokocreme erfordert 150 Gramm Haselnüsse, die man für rund 15 Minuten bei 180 Grad röstet. Anschließend nimmt man ein Geschirrtuch zur Hand, um darin die Nüsse abzureiben. Dies ist so lange erforderlich, bis sich die Haut löst. Im nächsten Schritt mahlt man die Nüsse zu einer feinen Substanz. Danach muss man 250 Gramm Schokoweihnachtsmänner über einem Wasserbad schmelzen, 100 Gramm Butter ergeben dann einen der letzten Arbeitsschritte.

    Anschließend sind 40 Milliliter Vollmilch dran, die man mit einer Prise Salz und einer halben Vanilleschote (oder besser gesagt das Mark davon) dazugibt. Das Ende vollziehen die gemahlenen Nüsse, die man unter die Creme hebt. Nach dem Abkühlen kann auch schon das Umfüllen in ein sauberes Glas erfolgen. Fertig, die Schokoweihnachtsmänner haben sich in eine Schokocreme verwandelt und wurden nicht in den Müll geworfen.

    Vor allem für Haushalte mit Kindern sinnvoll

    Das Rezept ist für Haushalte mit Kindern ideal. Außerdem kann man das Ganze direkt mit den Sprösslingen machen, dadurch entsteht nicht nur die leckere Creme, sondern man verbringt auch Zeit mit ihnen. Natürlich ist das Ganze nicht darauf beschränkt, jeder kann sich die Anleitung zu Herzen nehmen und für die Umwelt etwas Gutes tun. Es muss auch nicht unbedingt die Schokolade von Weihnachtsmännern sein, auch der Krampus und der Nikolaus sind herzlich willkommen.

  • Koffeinhaltiger Tee gegen Glaukome

    Koffeinhaltiger Tee gegen Glaukome

    Unsere Augen gehören zu den wichtigsten Sinnesorganen für die Orientierung. Sie lassen uns die Welt erblicken und zeigen uns jeden Tag neue Bilder. Umso schlimmer wäre es, wenn ihnen was passieren würde. Zu den häufigsten Erkrankungen zählen Glaukome (also der Grüne Star), sodass die Augen nicht mehr die volle Leistung haben. Nun gab es eine Studie mit dem Ziel herauszufinden, welche Getränke sich wie auf den Grünen Star auswirken. Weit vorne auf Platz eins liegt heißer koffeinhaltiger Tee, dank ihm war das Erkrankungsrisiko deutlich reduziert. Trotz dieses Belegs gibt es aber noch Fragen, lückenlos belegt ist es somit noch nicht.

    Satte 74 Prozent

    Die Basis der Untersuchung waren Daten von 1.678 Personen. Im Mittelpunkt stand das Glaukom-Risiko, welches sich aufgrund der bevorzugten Getränke der Teilnehmer erhöhte oder erniedrigte. Von allen Probanden erlitten 84 (das sind 5 Prozent) ein Glaukom. Das Erstaunliche daran: Wer täglich einen heißen koffeinhaltigen Tee zu sich genommen hat, der hatte ein 74 Prozent geringeres Risiko. Verglichen mit denen, die keinen Tee getrunken haben. Anders sieht es bei Getränken wie Softdrinks, Kaffee und entkoffeiniertem Tee aus, bei ihnen konnte man keinen Zusammenhang feststellen. Die Studie ist rund um das Team von Connie Wu entstanden, welches in den USA an der Warren Alpert Medical School of Brown University tätig ist (Rhode Island).

    Mehr Forschung nötig

    Der Unterschied zwischen koffeinhaltigem und entkoffeiniertem Tee ist groß, lediglich im ersten Szenario besteht ein deutlich geringeres Risiko. Normalerweise ist es aufgrund der logischen Ansicht auf das Koffein zurückzuführen, doch dies ist nicht so. Zum Beispiel gibt es diese Wirkung beim Eistee nicht, obwohl auch dieser Koffein enthält. Die Studienergebnisse sind also zwar eine erste Orientierung, doch der Grund dafür ist noch offen. Es müssen weitere Untersuchungen her, die die Ursache aufzeigen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es zumindest kein Fehler, wenn man statt Kaffee oder Eistee einen koffeinhaltigen Tee trinkt. Der Grüne Star ist heute natürlich effektiver behandelbar als früher, doch wenn man erst gar nicht daran erkrankt, dann ist es noch besser.

  • Ozon – wann ist das Gas für den Menschen gefährlich?

    Ozon – wann ist das Gas für den Menschen gefährlich?

    Innerhalb der Atmosphäre zählt Ozon zu den bedeutendsten Spurengasen. Dabei setzt sich diese unsichtbare, giftige Substanz aus drei Sauerstoffatomen zusammen. Eigentlicher Sauerstoff der Erdatmosphäre besteht jedoch aus nur zwei Atomen. Demzufolge weist das Gas zwei Gesichter auf.

     

    Ozon – schädlich für die Gesundheit des Menschen

    In rund 30 Kilometern Höhe bildet das Gas eine natürliche Schicht. Jene absorbiert schädigende UV-Strahlung der Sonne. Somit schützt Ozon Mensch und Tier vor schädlichen UV-Strahlen. Sofern das Gas jedoch in Bodennähe gelangt, entfaltet es seine Wirkung als Gift. Unter anderem kann die Lungenfunktion negativ beeinträchtigt werden. Dies kann Entzündungen der Atemwege zur Folge haben. Sowie bei körperlicher Anstrengung das Atemvolumen zunimmt, können die negativen Wirkungen zunehmen. Insbesondere Menschen, die bereits unter Asthma leiden, zeigen sich sehr anfällig. Aus diesem Grunde ist es ratsam, körperliche Anstrengungen im Freien während hohen Ozonwerten zu meiden. Zudem soll das Gas krebserregend sein.

     

    Höchste Ozonwerte in der Zeit von 14 bis 16 Uhr

    Weiterhin kann das Gas Pflanzen schädigen, wenn diese Ozon durch die Blätteröffnungen aufnehmen. Halten die Belastungen länger an, kann das Wachstum von Pflanzen Schaden nehmen. Folglich reduzieren sich die Ernteerträge, die Qualität der Produkte aus der Landwirtschaft sinkt. Ozon in Bodennähe bildet sich durch eine erhöhte Sonneneinstrahlung. Dabei spielen photochemische Prozesse eine entscheidende Rolle. Die Gaskonzentration ist bei starker Sonnenstrahlung am höchsten. Für gewöhnlich nachmittags von 14 bis 16 Uhr.

     

    Wann werden Ozonwerte überschritten?

    Damit die Bevölkerung Schutz erfährt, kam es zur Einführung eines Schwellenwerts. Bei Überschreitung der Ozonkonzentration von 180 Mikrogramm je Kubikmeter warnen Medien. Behörden sprechen für besonders empfindsame Menschen Verhaltensempfehlungen aus. Ferner sollten Kraftfahrer ihr Fahrzeug stehenlassen. Sofern die Konzentration 240 µg/m3 erreicht, gelten die Warnungen für die gesamte Bevölkerung.

     

    Außerdem dient der Zielwert dem Schutz der Gesundheit. Die Errechnung desselben gestaltet sich ein wenig kompliziert. Dabei ist eine Überschreitung der zugelassenen Höchstkonzentration von 120 µg/m3 insgesamt nur an 25 Tagen pro Jahr erlaubt.

     

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  • Ist Weihwasser wirklich unhygienisch?

    Ist Weihwasser wirklich unhygienisch?

    Für die katholische Kirche spielt das Weihwasser eine sehr wichtige Rolle. Damit segnen Priester Lebensmittel oder Menschenmengen, aber auch Gläubige nutzen es und machen das Kreuzzeichen damit (vor dem Eintritt in ein Gotteshaus). Das bedeutet aber auch, dass das Weihwasser an unzähligen Menschen Verwendung findet . Beim Thema Hygiene stellt sich daher die Frage, ob das Ganze eigentlich gefährlich ist oder nicht. Klar, zum Trinken ist es keinesfalls geeignet, doch trotzdem befeuchten viele die Finger, die Stirn oder sogar die Lippen damit. Es kommen also unzählige Hände zusammen, die für Bakterien eine ideale Brutstätte sind. Solche Bedenken bestehen nicht nur am Blatt Papier, aufgrund von Laboranalysen konnte man diese auch bestätigen. Die Proben stammen aus Kirchen verschiedener Länder, darunter fallen deutsche, österreichische und spanische Gotteshäuser. Das Ergebnis: Weihwasserbecken sind das perfekte zu Hause für Mikroorganismen. Des Weiteren können sich die krankmachenden Keime so auch sehr einfach vermehren.

    Eine Gefahr ist nicht ausgeschlossen

    Grundsätzlich sind die Forschungen auf diesem Gebiet begrenzt. Man kann also keine detaillierten Zahlen und Fakten vorweisen, die dafür oder dagegen sprechen. Doch eines ist trotzdem klar, in speziellen Situationen kann das verkeimte Weihwasser tatsächlich die Gesundheit gefährden. Dies zeigt auch ein Fall in einem Krankenhaus, in dem zwei Patienten von ihren Angehörigen besucht und mit Weihwasser besprengt worden sind. Am Ende erlitten diese schwere Infektionen, was mit höchster Wahrscheinlichkeit auf das Weihwasser zurückzuführen ist. Man sollte also mit dem Thema nicht zu locker umgehen und sich vor allem von Körperstellen wie den Lippen fernhalten.

    Eine mögliche Lösung

    Es ist natürlich auch nicht im Sinne der Kirche, dass Menschen ein Gotteshaus besuchen und sich dann eine Krankheit zuziehen. Aus diesem Grund wurden auch schon Lösungen gesucht, die das Hygieneproblem beenden. Ganz oben auf der Liste stehen automatische Weihwasserspender, sodass das Eintauchen in das Becken nicht mehr nötig ist. Die Idee ist aber nicht neu, bereits vor 110 Jahren hat man den Plan am Wiener Steinhof (Spitalskirche) in die Tat umgesetzt. Hier gibt es einen goldenen Spender, der das Weihwasser tropfenweise abgibt. Mit dieser Maßnahme haben Infektionen (wie beispielsweise Tuberkulose) so gut wie keine Chance.

     

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